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Australien will ZWEI MILLIONEN wilde Katzen töten – aber es gibt einen guten Grund dafür



Australien hat wilden Katzen den Kampf angesagt, weil sie die Artenvielfalt des Landes dramatisch verringern. In den nächsten fünf Jahren sollen zwei Millionen wilde Katzen getötet werden.

Insgesamt gibt es nach Schätzungen 30 Millionen von ihnen im Land. Die Tiere kamen im 17. Jahrhundert mit den Siedlern nach Australien. Sie seien mit verantwortlich für das Aussterben von 27 Säugetierarten, 120 weitere Arten seien von ihnen bedroht, sagte Umweltminister Greg Hunt am Donnerstag.

An Australian Dingo yawns whilst lying in the sun at Sydney's Taronga Zoo in this December 13, 1995 file photo. Australia's dingo is a unique species, not a kind of wild dog as previously believed, according to a new study that definitively classifies the country's largest land predator. The research by Australian scientists, published in the Journal of Zoology, resurrected the species name

Auch Dingos sollen auf die wilden Büsis angesetzt werden. Bild: DAVID GRAY/REUTERS

Die heimische Tierwelt müsse vor einem vom Menschen eingeschleppten Raubtier geschützt werden. Fünf Inseln sowie zehn Gebiete auf dem Festland sollen als Sicherheitszonen ganz von Katzen befreit werden.

epa01523229 Tex, a male Tasmanian Devil, feeds on a mouse at his enclosure at Taronga Zoo in Sydney on 17 October 2008. Taronga Conservation Society Australia Director, Guy Cooper, today announced a fundraising program to expand a national breeding program that has so far resulted in the birth of 34 joeys in the first year.  EPA/Paul Miller AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Der Tasmanische Teufel jagt gerne Katzen. Bild: EPA

Die Behörden legten Köder und Fallen aus, sagte der Beauftragte für bedrohte Arten, Gregory Andrews. Er rief Katzenhalter auf, ihre Tiere kastrieren und sie nicht nach draussen zu lassen. «Nicht, dass wir Katzen hassen. Wir wollen nur den Schaden, den sie in unserer Tierwelt anrichten, nicht dulden», erläuterte er.

Gift und Fallen seien oft nicht wirksam, sagte Euan Ritchie vom Umweltinstitut der Deakin-Universität. Es sei besser, natürliche Feinde der wilden Katzen einzusetzen, etwa Dingos oder das Beuteltier Tasmanischer Teufel. 

Auf Japans Katzeninsel haben es Büsis deutlich besser als in Australien

(sda/dpa)

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