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Make editorials great again: Köppel und Somm zur Trump-Wahl – vorgelesen vom Kind 

Markus Somm («Basler Zeitung») und Roger Köppel («Weltwoche») haben in Leitartikeln die Wahl von Donald Trump analysiert. 



Video: watson.ch

Die Chefredaktoren von der «Basler Zeitung» und der «Weltwoche», Markus Somm und Roger Köppel, haben ihre Freude über Trumps Wahl zum US-Präsidenten jeweils in einem Editorial zum Ausdruck gebracht. In Die Befreiung schreibt Köppel beispielsweise:

«Als die Wahlnacht auf das unglaubliche, angesichts der Voraussagen fast unwirkliche Endergebnis zulief, ertappte ich mich bei spontanen, etwas peinlichen Jubelausbrüchen. Bei jeder Wasserstandsmeldung, die Trump vorne zeigte, tanzte ich mit geballter Faust durchs Büro, so als ob mein geliebter Dorfklub EHC Kloten soeben den finanziell und personell weit höher dotierten ZSC im Eishockey-­Play-off-Finalderby nach einem aussichts­losen Rückstand doch noch gebodigt hätte.»

Somm tut es ihm gleich und titelt Friede den Hütten, Krieg den Palästen. Dem Titel folgt unter anderem das:

«Was in den USA geschehen ist, wo ein völlig ungeprüfter Aussenseiter das höchste Amt im Sturm erringt: Es dürfte nur der Anfang sein. Viele Länder im ­Westen werden bald Ähnliches ­erfahren. Es herrscht eine revolutionäre Stimmung. Friede den Hütten, Krieg den Palästen, hat Georg Büchner, der grosse deutsche Dramatiker, geschrieben. Das gilt noch heute. Wenn man das Vorgefallene analysiert, fällt auch auf, in welchen Ländern die Rebellion begonnen hat. Ohne allzu unbescheiden zu wirken: Die Schweiz ging voran.»

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wehrli 11.11.2016 12:58
    Highlight Highlight Somme & Köppel, unsere Cheech & Chong der Schmierblättliguerillia. Bitte eine Greencard für die Beiden, Wischi-Washington einfach!
  • pun 11.11.2016 12:54
    Highlight Highlight Büchner nach der Wahl des Palastmoguls Trump zu zitieren ist schlicht und ergreifend Wahnsinn... kann jemand eine Gefährdungsmeldung wegen massivem Realitätsverlust bei der KESB machen?
  • pachnota 11.11.2016 12:15
    Highlight Highlight Watson ohne Blocher und Köppel...undenkbar. Die leser wollen sich ergelstern. Nur mit Fingerring am Rüebli geht das eben nicht.
  • Maracuja 11.11.2016 12:13
    Highlight Highlight Gut vorgetragen von den Jungs, inhaltlich aber so schwach, dass man dem triumphierenden Geschreibsel keine weitere Plattform hätte bieten müssen. Der absolute Tiefpunkt ist dort erreicht, wo sich Somm, ein Diener der rechten Elite, an Büchner vergreift.
  • IMaki 11.11.2016 12:07
    Highlight Highlight Nachtrag: Mit "Chefredaktoen-Darsteller" sind natürlich nicht Josias und Samuel gemeint, denn die haben einen guten Job gemacht.
  • IMaki 11.11.2016 11:52
    Highlight Highlight Darf man sich fragen, ob die genannten Herren wirklich noch alle Tassen im Schrank haben? Nein, denn sie wissen, was sie tun. Nur mit der Phantasie kann es nicht besonders weit her sein. "Die Befreiung" ist der Titel eines Romans über die jüngere Geschichte eines Landes am Ende der Welt. Genauer gesagt, dort, wo der Pfeffer wächst und wo es auch noch genug Platz hat für Chefredaktoren-Darsteller.
  • Rabbi Jussuf 11.11.2016 11:49
    Highlight Highlight Wieso bekommt der Wadenbeisser Köppel immer so ein grosses Podium, wenn er mal wuff macht?
  • Posersalami 11.11.2016 10:34
    Highlight Highlight Beide Artikel gelesen und für schlecht befunden. Dass einem Köppel einer dabei abgeht verwundert mich nicht.

    Hier die Sicht eines ehemaligen "Trumpland" Bewohners und der beste Artikel zum Thema, den ich in den letzten 2 Tagen gelesen habe (ja ich weiss, aber manchmal gibts auch auf cracked.com brauchbare Artikel):
    http://www.cracked.com/blog/6-reasons-trumps-rise-that-no-one-talks-about/

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