Sektenblog

Beschneidung auf den Philippinen ohne Betäubung. 
Bild: Keystone

Die Beschneidung von Knaben ist kein Männlichkeitsritual, sondern ein Verbrechen

02.07.16, 08:12 02.07.16, 09:45

Wir Menschen haben die auffällige Begabung, uns selbst zu überschätzen. Wir glauben an unsere Fähigkeit, vernünftig zu denken und zu handeln und schütteln gern den Kopf über die anderen, die unverständliche Ideen verbreiten oder unvernünftig reagieren.

In Wirklichkeit deponieren wir unser Hirn nur allzu oft im Kühlschrank. Dies zeigt sich vor allem beim Umgang mit Bräuchen, Traditionen, Glaubenssystemen oder Dogmen. Wir übernehmen, was uns mit der Muttermilch eingegeben und als unumstössliche gesellschaftliche Normen verkauft wurde.

Die Beschneidung von Knaben ist ein solcher Brauch. Es ist nicht nur ein Brauch, sondern auch eine Unsitte. Eigentlich ein Verbrechen.

Ein Tabuthema

Doch weil der unsinnige Brauch oft auch eine religiöse Komponente hat, ist er ein Tabuthema. Deshalb wird die Beschneidung selten hinterfragt und kritiklos akzeptiert.

Die Knabenbeschneidung wurde schon im Altertum praktiziert und hatte rituellen Charakter. Im Christentum geht sie auf Abraham zurück. Vom Urvater der Buchreligionen etablierte sie sich im Christentum, Judentum und im Islam.

«Die Beschneidung ist eine Verletzung des Körpers der Kinder, die nicht wieder rückgängig gemacht werden kann.»

Christoph Kupferschmid, Arzt

Sie wird aber in vielen Kulturen nicht nur aus religiösen Motiven angewandt, sondern oft als Initiationsritual verankert. Das Christentum befreite sich von der Unsitte, im Judentum und im Islam gehört sie immer noch zum Standardritual.

Ein Viertel bis ein Drittel der Männer sind beschnitten

Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit auch heute noch ein Viertel bis ein Drittel der Knaben und Männer beschnitten sind. Juden und Muslime berufen sich bei der Beschneidung gern auf die Religionsfreiheit.

Nur: Was zum Teufel hat die Beschneidung mit Religion zu tun? Kann ein Mann, der nicht beschnitten ist, nicht richtig glauben? Gerade Gläubige müssten doch einsehen, dass Gott die Knaben mitsamt diesem Körperteil nach seinem Ebenbild geschaffen hat. Wieso soll dann diese Haut plötzlich überflüssig oder gar «böse» sein?

Protest der Juden und Muslime

Als vor einiger Zeit das Landgericht Köln die Beschneidung von Knaben als Straftat bewertete, protestierten Juden und Muslime. Der Zentralrat der Juden sprach von einem «unerhörten und unsensiblen Akt» und von «einem beispiellosen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften».

Beschneidung ist ein gewalttätiges, sehr schmerzhaftes Ritual.  Bild: Keystone

Doch was ist mit dem Selbstbestimmungsrecht der Knaben, die ungefragt beschnitten werden? Ähnliche Töne gab der Zentralrat der Muslime von sich. Dabei übersehen die Juden und Muslime gern, dass die körperliche Unversehrtheit ein zentraler Aspekt der Menschenrechte ist. Diese werden bei jeder Beschneidung verletzt, zumal diese oft unter schlechten hygienischen Bedingungen und ohne Anästhesie durchgeführt werden.

Langsam regt sich allerdings Widerstand gegen die Beschneidung. Der Arzt Christoph Kupferschmid vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland fand beim «Welttag der genitalen Autonomie» in Köln erfrischend klare Worte.

«Die Erwachsenen bestimmen das so, sie halten ihn fest, sie machen ihn willenlos, er muss es über sich ergehen lassen, er versteht es nicht, und es tut noch so lange so weh.»

Arzt Christoph Kupferschmid

Alle Kinder- und Jugendärztlichen Fachgesellschaften würden die Beschneidung ablehnen, wenn keine wichtigen medizinischen Gründe vorlägen, sagte er. Wörtlich: «Die Beschneidung ist eine Verletzung des Körpers der Kinder, die nicht wieder rückgängig gemacht werden kann.»

Es bleibe nicht nur eine kleine Narbe zurück, sondern den Knaben würde danach etwas fehlen. «Es fehlt Schutz, es fehlt die Empfindsamkeit an seinem Penis.» Verletzt werde aber auch die Seele des Kindes, sagte Kupferschmid.

«An intimster, an sensibelster Stelle werden ihm Schmerzen zugeführt, die über Tage anhalten. Die Erwachsenen bestimmen das so, sie halten ihn fest, sie machen ihn willenlos, er muss es über sich ergehen lassen, er versteht es nicht, und es tut noch so lange so weh.»

Den Kollegen das Messer wegnehmen

Das Recht eines Kindes auf einen unversehrten Körper zählt laut Kupferschmid mehr als das Recht der Eltern auf die Erziehung. «Das Selbstbestimmungsrecht des Kindes steht bei uns weit höher als das Bestimmungsrecht der Religionen.»

Kupferschmid ruft die Ärzte auf, dafür zu sorgen, dass nicht weiter jedes Jahr zigtausende Knaben grundlos verletzt werden. «Manchmal müssen wir den Kollegen in den Arm fallen und ihnen das Messer wegnehmen.»

Es ist ermutigend, dass auch bei der Frage der Beschneidung von Knaben mutige Menschen aufstehen, die das eingefrorene Hirn aus dem Kühlschrank holen.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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DendoRex, 19.12.2016
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  • Citation Needed 22.08.2016 10:06
    Highlight Das Verrückte ist, dass es beim Thema nicht nur um Juden und Moslems geht. In den USA regt sich zwar vereinzelt Widerstand gegen die dort üblichen Beschneidungen, die Idee, dass der Eingriff hygienisch sinnvoll sei, ist aber nicht auszurotten. Das geht so weit, dass Eltern, die den Eingriff eigtl. sinnlos finden, ihn dennoch vornehmen lassen aus Angst, ihr Kind werde später gehänselt. Manche Mädels nennen unbeschnittene Penisse in Interviews "disgusting" und gucken angewidert. Alles die Macht der kulturellen Gewohnheit, nichtmal der Religion. Es ist einfach "the way it is".
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  • Gelöschter Benutzer 07.07.2016 23:58
    Highlight Beschneiden ist nicht nur ein Akt an Genitalien, sondern auch zugleich an des Individuums, das den der freien Meinung unterdrückt, durch einzwängen der Scharia, das Gesetzbuch der Moslem. Das ist zuwiderhandeln

    www.un.org/Depts/german/menschenrechte/aemr.pdf
    2 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 07:53
      Highlight Mit beschneiden d.Genitalien, beschneidet man nicht nur ein Körperlteil sondern das des Innenleben mit dazu. Wo vorher ein freier Mensch war, wird durch d.Beschneidung die eines Sklaven, der Persönlichkeitsrecht entzogen. Er ist nun nicht mehr sich selbst, sondern ein überspielter Festplattenspeicher zu andern System umgewandelt, mit falschen Daten gefüttert, mit dem man Schaden zufügen kann. So kann ein manipulierter Mensch als Cybermobbing funktionieren, ohne das er weiss was er tut. Dann ist es nur noch eine kalte Maschine die Befehle seiners Informatikers im Datennetz die Befehle ausführt
      2 4 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 07.07.2016 22:54
    Highlight Die Frage ist, ob es in diesem Blog der bald seinen wöchentlichen Tod erleidet, Stimmen gibt, die ihn am Leben erhalten. Ob es Leute gibt, die mit mir zusammen weiterdenken. Zu diesem Thema. Eben weil es nicht leicht ist. Weil man mit Fremden in Konflikt gerät, obschon man das Fremde herbeisehnt und wünscht im kleinkarierten Alltag. Ich weiss nicht wie, aber ich weiss was: Wir dürfen unsere Kinder nicht länger weiter quälen für Tradition, für's Klammern an dieses Dasein.

    Was war, war
    was ist, ist
    was wird, wird
    irgendwann
    geschehen
    sein

    Habt keine Angst vor dem Tod. Er ist nur Geschichte.
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  • Gelöschter Benutzer 07.07.2016 22:46
    Highlight Also gut. Ich habe es verstanden. UNICEF hat mich abgewatscht. "Beschneidungen" sind ein Männerthema. Verdammte Scheisse. Und allein das Wort "Beschneidung" ist reiner Hohn. Beschnitten wird ein Ast, ein Zweig. Er wächst nach. Wir haben es hier mit Amputation von gesundem Gewebe zu tun. Bei Mädchen auch mit bewusster Verkrüppelung der sexuellen Sinnesorgane. UNICEF schaut da schon lange hin, setzt aber verständlicherweise Prioritäten. Aber UNICEF ist allgemein froh, wenn jemand hinschaut, was da geschieht.

    Was kann man tun. Was kann ich tun. Ich bin blöd aufgestellt. So allein.
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  • Detlef Bosau 06.07.2016 16:07
    Highlight Das ganze Thema ist in Deutschland ein reines Thema des Zentralrats der Juden. dieser fungiert in D als graue Eminenz, niemand hat den Mut. sich mit dieser Lobby anzulegen.
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    • Alienus 08.07.2016 08:55
      Highlight Aber, aber @Detlef Bosau, Sie Mutiger.

      Sie haben doch hiermit bewiesen, dass man sich mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland anlegen kann.

      Und was wird das Resultat?

      Keins, denn auf diese äußerst mutige Aussage werden Sie nicht einmal vom Jahwe mit einem Blitz gestraft.
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  • Pasionaria 04.07.2016 18:08
    Highlight A l i e n - A l i e n u - A l i e n u s
    dies Thema auch für Dich ein MUSS

    für ein pointiert-geistreiches Manifest.
    Kaum kalt es wohl auch Dich nicht lässt.

    Dieser Schwachsinn muss endgültig weichen,
    vorallem Du vermagst rhetorisch setzen Zeichen.

    Wird weit und breit darüber aufgeklärt,
    bleiben die Bübchen eines Tages unversehrt.....

    Du hattest lange nun vom Blog Urlaub,
    so halt gelange ich an Dich, mit Verlaub!
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  • hm_ 04.07.2016 17:14
    Highlight uups, im Unterschied zum Tagi-Blog läuft hier die Zeit zwar nicht rückwärts, aber die letzten Postings waren dort jeweils zuunterst, jetzt sind sie zuoberst.
    Man muss also zuerst mein Post von 16.43 lesen - und danach dasjenige von 16.47 (womit sich vielleicht Sinn erhellt ... 1647 ist übrigens das Erscheinungsjahr vom Agreement of the People, und, nicht weniger epochemachend, das Jahr, in welchem König Charles I. von einem schottischen Grafen gegen hohes Kopfgeld an das englische Parlament ausgeliefert wird; God save also Bo-Jo, ich meine für alle Anglikaner unter uns ;-).
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  • hm_ 04.07.2016 16:47
    Highlight Aber welcher Säugling beschneidet sich schon selbst, auf eigenes Risiko?
    Nun – die angeborene, ergo nicht frei wählbare Zwangskörperschaft gibts effektiv nicht nur im religiös-konfessionellen Bereich: Wieso bin ich ohne mein Zutun automatisch nicht nur Mitglied einer Landeskirche, sondern auch einer Studentenschaft oder einer Schwellenkorporation?
    Hm, und ob mir das jemals wehgetan hätte? Kann mich nicht daran erinnern - und als nächstes bin ich stolz, beschnitten zu sein, so stolz wie ich bin, Kirchen-, Staats- und Gemeindesteuern zu zahlen!
    ;-)
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  • hm_ 04.07.2016 16:43
    Highlight Die Beschneidung hängt an den Vorstellungen von Blut und Schmerz und ist daher sicher archaischer als modernere Formen der Initiation wie Taufe, Firmung/Konfirmation oder Erstkommunion. Nur so Initiations- oder Übergangsriten scheinen von der menschlichen Natur bzw. deren Gesellschaft nicht wegzudenken, also mir kommen da ganz viele Mutproben in den Sinn, von Code Red zu Bizutage oder zur Fassadenkletterei. Aber üblicherweise wird man schon zuerst gefragt, ob man bei sowas mitmachen will.
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  • Bernd Kammermeier 04.07.2016 12:27
    Highlight Nachdem ich fast alle Kommentare hier gelesen habe muss ich verwundert feststellen, dass der Grad der (bewussten?) Unkenntnis gravierend noch immer ist.

    Wir haben 2016! Seit wenigstens vier Jahren gibt es eine sachliche Diskussion und viel Fachliteratur zum Thema. Wer bezweifelt, dass "Beschneidung" eine Vorhautamputation oder Körperverletzung ist, dem fehlende grundlegende Informationen über Medizin und Recht.

    Objektiv wird einem Knaben ohne eigene Entscheidung (!) wichtiges (!), gesundes (!) Körpergewebe dauerhaft (!) entfernt (!). Jede dieser Fakten reicht, Beschneidung abzulehnen.
    41 7 Melden
    • Sir Jonathan Ive 04.07.2016 13:50
      Highlight @Bernd
      Ich würde es so vormulieren: Jede dieser Fakten reicht, die Beschneidung Minderjähriger abzulehnen.
      Wird jemand volljährig und möchte sich aus eigenem Willen beschneiden, kann er das gerne tun, denn es gibt auch Gründe dies zu tun. An einem Kind aber eine Amputation durchzuführen, die dieses nicht versteht und die sehr Schmerzhaft ist, geht gar nicht.
      22 4 Melden
    • Gaspadin 04.07.2016 15:07
      Highlight Schade, kann ich Dir nicht ein Dutzend Herzen klicken für Deine klare und richtige Stellungnahme! Aber schicken kann ich sie Dir trotzdem:

      ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
      15 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.07.2016 01:19
      Highlight Wie funktionieren Halbwahrheiten?

      "Wir haben 2016!" --> stimmt.

      "Seit wenigstens vier Jahren gibt es eine sachliche Diskussion und viel Fachliteratur zum Thema." --> stimmt auch.

      "Wer bezweifelt, dass "Beschneidung" eine Vorhautamputation oder Körperverletzung ist, dem fehlende grundlegende Informationen über Medizin und Recht." --> LÜGE!

      Beweis, etwas Fachliteratur:

      http://www.europe-pharm.com/de/beschneidung-pro-contra

      Darin ist keine Rede von "Amputation". Auch nicht von "Körperverletzung".

      Richtig ist: Bernd lügt. Ihm fehlen grundlegende Informationen über Medizin und Recht.

      q.e.d.
      2 15 Melden
    • Gaspadin 07.07.2016 08:47
      Highlight @Lorent:
      Dass in irgendeinem dahergelaufenen Artikel das Wort "Amputation" nicht benutzt wird heisst nichts, denn man kann dasselbe immer mit synonymen Formulierungen bezeichnen.
      Schau doch im Wörterbuch nach, wenn Du nicht sicher bist, ob Du das Wort wirklich kennst!
      Laut Duden bedeutet Amputation: "operative Abtrennung eines Körperteils". Genau das geschieht bei der Beschneidung.
      Eine Amputation ohne Einwilligung des Patienten, oder ohne medizinische Indikation zur Rettung des Lebens, ist eine strafbare Körperverletzung.

      Bernd log nicht.
      12 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.07.2016 15:45
      Highlight Aha. Gaspadin der Wortklauberer. ;)

      Es geht nicht um ein einziges Wort, Gaspadin.

      Es geht um einen ganzen Satz, gespickt dazu noch mit einem Nebensatz. Vermutlich ist das eine Spur zu komplex für dich. Aber erst ein ganzer Satz ergibt eine Lüge.

      In der medizinischen Fachliteratur bezeichnet niemand die Beschneidung als "Amputation".

      In der juristischen Fachliteratur nennt niemand die Beschneidung eine "Körperverletzung" (das wäre eine Straftat).

      Doch. Bernd lügt. Es fehlt ihm ganz einfach der nötige Sachverstand.

      Und du solltest vielleicht einmal deinen Duden konsultieren. ;)
      1 12 Melden
    • Gaspadin 07.07.2016 17:29
      Highlight @Lorent: Niemand nennt Dich einen begriffstutzigen Rechthaber, der gerne jene beleidigt, die ihm rhetorisch überlegen sind.

      Das Strafrecht listet die Missetaten nicht im Einzelnen und Kronketen auf. Sondern es definiert alle Klassen von Missetaten ganz allgemein, ohne dass dadurch die Anwendung im Einzelfall behindert wird. Ich hoffe für Dich, dass Du das weisst. Für die Strafbarkeit der nicht medizinisch indizierten Beschneidung bedarf es keiner ausdrücklichen Erwähnug im Strafrecht.
      In der Medizin heisst es Zirkumzision, das ist ein Speziallfall einer Amputation. Das wusstest Du nur nicht.
      6 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.07.2016 18:48
      Highlight Nochmals Gaspadin: Es geht um einen ganzen Satz und nicht um ein einzelnes Wort.

      Der Satz war: "Wer bezweifelt, dass "Beschneidung" eine Vorhautamputation oder Körperverletzung ist, dem fehlende grundlegende Informationen über Medizin und Recht."

      Die "grundlegenden Informationen über Medizin und Recht" beziehen sich auf den ( an sich richtigen) Satz davor: "Seit wenigstens vier Jahren gibt es eine sachliche Diskussion und viel Fachliteratur zum Thema."

      Tatsache ist: Es keine solche Fachliteratur!

      Weder nennen Medizinier Beschneidung "Amputation", noch nennen es Juristen "Körperverletzung".
      2 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.07.2016 19:23
      Highlight Und Sorry, Gaspadin, falls ich dich beleidigt haben sollte.

      Tatsächlich, niemand nennt mich so. Aber du dürftest selbstverständlich. Ich mag dich ja. <3

      Mag sein, dass du mir rhetorisch überlegen bist. Aber keine Bange: Ich werde dich schon noch "knacken". ;))))
      1 5 Melden
    • Gaspadin 08.07.2016 00:14
      Highlight @Lorent: Jeder medizin. Eingriff ist dann eine Körperverletzung, wenn sie gegen den Willen des Betroffenen vorgenommen wird, so auch die Circumcision. Das gilt gleichermassen sogar für das Schneiden der Haaren, gemäss einem alten Urteil des Europ. Gerichtshofes für Menschenrechte. Seither dürfen Soldaten ihr Haar lang tragen.
      Das Beschneiden von Buben wirft die Frage auf, ob das Kindswohl (im Speziellen seine körperliche Unversehrtheit) mehr wiegt, als die Religions- und Kultusfreiheit seiner Eltern.
      Für mich ist klar: Die Religionsfreiheit rechtfertigt nicht die Verstümmelung von Kindern.
      9 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.07.2016 11:00
      Highlight Im Grunde genommen geh ich mit dir einige, Gaspadin: Das Kind soll frei entscheiden dürfen. Eltern dürfen nur subsidiär (wenn's nicht anders geht) eingspringen.

      Aber die elterlichen Beweggründe hätten in keiner Argumentationskette etwas verloren. Denn es geht doch einzig und allein um das Kindswohl. Mindestens behauptest du das.

      Wer mit elterlichen Beweggründen argumentiert, verfolgt nicht die Ziele des Kindswohl sondern andere Absichten.

      Wenn religiöse Motive ins Feld geführt werden (zB. Religionsfreiheit), dann steckt vermutlich eine gewisse Religionsfeindlichkeit dahinter.
      0 7 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.07.2016 11:08
      Highlight Gaspadin: Auch deine Wortwahl (Amputation, Verstümmelung, etc.) ist nicht hilfreich. Gensowenig wie dein (religiös motivierter) Fokus auf Knabenbeschneidung.

      Besser fände ich, wenn du Knabenbeschneidung in den Kontext von Schönheitsoperationen und anderen medizinisch nicht notwendigen Eingriffen stellst.

      Besser fände ich, wenn du die Beschneidung dann gleich behandelst wie alle andere solche unnötige Eingriffe, wie abstehende Ohren, Zahnstellung, Mandeln, Blinddarm, ADHS/Ritalin, usw.

      Das wäre dann glaubwürdiger.
      1 5 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.07.2016 11:16
      Highlight Gaspadin: Wenn es um die religiöse Zugehörigkeit geht (und allenfalls um eine gewisse Religionsfeindlichkeit), ist es wenig hilfreich, wenn du die Knabenbeschneidung zum Beispiel nimmst.

      Auch Babies von Christen werden ungefragt zu Christen getauft (ich nenne das nicht "Waterboarding" und auch nicht "Folter").

      Vielleicht kennst du die Geschichte der Täufer, die verfolgt wurden, weil sie die Kinder erst im Erwachsenenalter taufen wollten. Sie wurden vertrieben!

      Richtig lautet die Frage:

      Soll Eltern weiterhin erlaubt sein, die Religionszugehörigkeit ihrer Kinder zu bestimmen.
      3 1 Melden
    • Gaspadin 08.07.2016 12:09
      Highlight @Lorent:
      Wie ich sagte, ist jeder medizinische Eingriff gegen den Willen des Patienten eine Körperverletzung. Das gilt selbstredend auch für Schönheitsoperationen. Ich rede hier von der Beschneidung der Knaben, weil diese Kommentare hier sich auf den zugrundeliegenden Artikel beziehen sollen. Und dieser deckte diese unnötige Quälerei von Buben auf. Was ich lobenswert finde.

      Die Taufe eines Kindes ist kein unumkehrbarer Entscheid und nicht mit foltergleichen Schmerzen verbunden, nicht wie die Beschneidung. Nicht vergleichbar.

      Die Frage, ob die Täufer Recht haben, gehört anderswo diskutiert.
      6 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.07.2016 13:00
      Highlight Es sind zwei grundverschiedene Fragen, Gaspadin:

      1. Ob und wie weit dürfen Eltern (zum Wohlgefallen) medizinisch unnötige Eingriffe an Kindern verfügen?

      2. Dürfen Eltern die Religionszugehörigkeit ihrer Kinder bestimmen?

      Die Vermischung der beiden Fragen hilft den Kindern nicht. Es instrumentalisiert sie.

      Bei der ersten Frage: Lass einfach das Thema Beschneidung weg!

      Bei der zweiten Frage: Argumentiere religions-neutral und nicht auf einzelne Religionsn fokussiert, die du dir willkürlich nach eigenem Gusto herauspickst.

      Dann wärst du meines Erachtens glaubwürdiger und zielgerichteter.
      1 6 Melden
    • Gaspadin 08.07.2016 16:47
      Highlight @Lorent:
      1) Habe hier mehrfach meinen Standpunkt klar gemacht. Lies es noch einmal!
      2) Nach ZGB Art. 303 B, IV, Abs. 3 ist ein Kind mit 16 Jahren religionsmündig und darf daher sein Glaubensbekenntnis selber bestimmen. Bei jüngeren Kindern bestimmen die Eltern über die religiöse Erziehung.
      Ich habe nie von einer bestimmten Religion gesprochen. Ich kann nicht nachvollziehen, wie Du zu dieser Annahme kommst.
      7 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.07.2016 17:04
      Highlight Gaspadin: Wenn du zustimmst, dass die Eltern selber bestimmen dürfen, dass ihr Kind jüdisch, christlich oder muslimisch ist, dann überlässt du ihnen auch den Entscheid, dementsprechende Vervollständigungen des Kindes (zB. Taufe) vorzunehmen.

      In dem Sinne müsstest du eben nicht über Beschneidungen reden, sondern generell nur über Schönheitsoperationen und andere medizinisch unnötige Eingriffe (zum Wohlgefallen der Eltern oder der Gesellschaft).

      Was wäre denn deine Meinung zur Operation von abstehenden Ohren oder der (oft sehr schmerzhaften) Korrektur der Zahnstellung, Mandeln, Ritalin, ...?
      3 2 Melden
    • Gaspadin 08.07.2016 18:22
      Highlight @Lorent: Siehe mein Kommentar von 12:09 Uhr.
      1 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.07.2016 19:40
      Highlight Gaspadin, du hast geschrieben, "jeder medizinische Eingriff gegen den Willen des Patienten [ist] eine Körperverletzung."

      Gilt das deiner Ansicht nach auch für Impfungen (=medizinischer Eingriff)?

      Und wie sieht es mit Ritalin aus, um Kindern ein wohlgefälliges Verhalten zu ermöglichen?

      Wenn deiner Ansicht nach alle diese medizinischen Eingriffe Körperverletzungen darstellen, sollen dann also alle diese Eingriffe verboten werden, wenn die Kinder nicht zustimmen, bzw. für die Zustimmung noch nicht mündig sind?

      Oder siehst du auch Fälle, wo solche "Körperverletzungen" erlaubt bleiben sollen?
      2 3 Melden
    • Gaspadin 08.07.2016 21:02
      Highlight @Lorent: Wenn ich mich nicht täusche gilt laut einem Bundesgerichtsurteil die medizinische Mündigkeit ab 13 Jahren. Bei Unmündigen müssen die Eltern im Interesse des Kindes handeln. Dass kann bei einer Impfung gegeben sein, bei der Beschneidung aus religiösen Gründen ganz bestimmt nicht. Man darf einem Kind nicht aus nichtigen Gründen etwas vom Körper abschneiden. Religion ist hier ein nichtiger Grund, noch nichtiger als Schönheitsoperationen. Werden die Interessen des Kindes verletzt, kann die KESB intervenieren, bis zum Entzug des Sorgerechts. Fände ich gut. Deutlich genug?
      8 1 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 03.07.2016 22:01
    Highlight Liebes Watson

    Ihr seid sehr gut vernetzt. Bitte schickt allen ParlamentarierInnen den Link von Hugo Stamms Beitrag. Und MitarbeiterInnen und Leser, verschickt den Beitrag auch an alle Organisationen und Menschen, die sich für Menschen- und Kinderrechte einsetzen, die ihr kennt.

    Es soll eine Welle durch das Land, die Welt gehen. Wir alle können nicht länger akzeptieren, dass unter vorgehaltener Hand Menschenkinder derart schlimm gefoltert werden für nichts.

    Vielen Dank für jedes Bemühen. Wir zusammen können vieles ändern.
    33 10 Melden
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  • Spooky 03.07.2016 21:38
    Highlight "Im Christentum geht sie auf Abraham zurück."

    Von mir aus gesehen war Abraham sowieso nicht gerade der Hellste.
    31 5 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 03.07.2016 21:30
    Highlight @Hugo Stamm

    Ich bin jünger als Sie in Jahren. Aber gefühlt älter als Sie. Dennoch spricht es mich an etwas zu unternehmen. Die Bilder und Ihr Text schreien es mir entgegen. Ich werde ein paar Leute kontaktieren. Ich werde den Watson-Link zu Ihrem Beitrag benötigen. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr erdrückt mich diese Aufgabe. Aber sie beinhaltet die Wurzel vielen Übels. Darum lässt sie mich nicht los. Wer sein Kind schlechter behandelt als sein Zuchtvieh, darf sich nicht wundern, wenn alles immer in Gewalt mündet. Ich hoffe fähigere Menschen als ich nehmen sich das auch zu Herzen.
    21 5 Melden
    600
  • Maracuja 03.07.2016 11:49
    Highlight Herr Stamm Sie sprechen von einem Verbrechen und werfen Politikern und Kirchen Feigheit vor. Weshalb werden Sie nicht selbst aktiv und suchen Verbündete für eine Initiative, z.B. Freidenker, Schweizer Kinderschutzbund? Von der Präsidentin des Kinderschutzbunds Jacqueline Fehr erhalten Sie bestimmt Unterstützung, die hat selbst mal einen Vorstoss in diese Richtung lanciert, allerdings nicht einfach Antibeschneidung sondern generell pro Selbstbestimmungsrecht des Kindes bei medizinisch nicht indizierten Eingriffen. Ihr Blog würde es ermöglichen, dass die Initiative zustandekommt.
    18 7 Melden
    • kleiner_Schurke 03.07.2016 12:21
      Highlight Freidenker (organisierte) gibt es gerade mal 400 in der Schweiz, also nicht ein Gruppe die von irgendwelcher Relevanz wäre....
      6 5 Melden
    • Hugo Stamm 03.07.2016 13:13
      Highlight Es ist nicht mein Kernthema. Ausserdem wäre der Aufwand sehr gross. Da ich inzwischen pensioniert bin und sehr oft am Schreiben, sollten jüngere Kräfte ran.
      29 6 Melden
    • R&B 03.07.2016 14:54
      Highlight Herr Stamm nutzt seine Möglichkeiten: in Medien mit viel Leserschaft zu schreiben. Für einen Politiker ist es einfach eine Motion einzugeben. Für Herrn Stamm nicht, weil er kein Politiker ist. Darum verstehe ich, dass er Politiker kritisiert und damit zum handeln auffordert.
      26 5 Melden
    • Pasionaria 03.07.2016 17:20
      Highlight 1/2
      Nochmals aber, aber Maracuja: "Weshalb werden Sie nicht selbst aktiv und suchen Verbündete für eine Initiative...." und dies ausgerechnet an die Adresse von H. Stamm.
      Wenn nur ein kleiner Teil der Journalisten oder überhaupt Bürger soviel gegen Ungerechtigkeiten und Fanatismus tun würden wie er, dann wäre schon viel geleistet.
      Verlangst Du von Deinem Hausarzt auch, dass er die Diagnose stellt, selbst zum Skalpell greift, die Narkose einleitet und überwacht, die Nachuntersuchung etc. etc. bewerkstelligt.
      ......

      12 5 Melden
    • Pasionaria 03.07.2016 17:24
      Highlight 2/2
      ....Bitte, Maracuja, HST hat neben unermüdlicher, wertvoller Aufklärung schon vielen Direktbetroffenen, resp. Missbrauchten tatkräftig und unentgeltlich geholfen, soll er jetzt zudem noch Initiativen starten, bitte sehr.

      Jetzt sind in der Tat Jüngere aufgerufen, solches zu bewerkstelligen. So junge und gerecht denkende wie DU.
      8 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.07.2016 18:08
      Highlight Dass man in Afrika die Einwohner bezüglich dem Beschneiden aufklären kann, braucht es selbst die Einheimischen die ihre Kulturen kennen, um so eine Bücke für die Aufklärung aufzubauen. Nur so kann das Unding, die Beschneidung beendet werden, dass an so vielen Menschen traumatische Erlebnisse hinterlassen haben.
      7 0 Melden
    • Maracuja 03.07.2016 18:16
      Highlight @Hugo Stamm
      Vielen Dank für die Antwort. Dass Sie sich die harte politische Kleinarbeit nicht aufbürden möchten und lieber bei Ihrer Kernkompetenz, dem Anstossen von Diskussionen bleiben, dafür haben Sie mein vollstes Verständnis. Ich befinde mich auch in einer Lebensphase in der es für Politik kaum Platz hat. Nachdem ich die Diskussion hier mitverfolgt habe, muss ich sagen, dass sich vielleicht tatsächlich besser jüngere Generationen drumkümmern. Meine schlimmen Befürchtungen haben sich nicht erfüllt, die Diskussion hier verläuft sachlich (im Gegensatz zu früheren Debatten - insbes. in D).
      6 0 Melden
    • Maracuja 03.07.2016 18:28
      Highlight @Pasionaria
      Dass Hugo Stamm bereit ist, auch auf kritische Fragen einzugehen, gehört nun mal zu den Eigenschaften, die ich an ihm schätze. Es ging mir nicht darum, seine Leistungen zu schmälern. Ich denke diese Nachfrage hatte durchaus Berechtigung, schliesslich leben wir in einem Land, in dem wir aktiv mitwirken können und nicht alles an Politiker delegieren müssen. Der Vergleich mit dem Hausarzt finde ich deshalb nicht ganz passend, wobei ich sogar während Jahren einen hat, der bei kleineren Problem selbst zum Skalpell griff.
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 19:15
      Highlight Es stimmt schon: Die Revolution ist eine Angelegenheit der Jugend. Etwas intellektuelle Führung wäre aber vermutlich hilfreich. Das könnten kluge Köpfe wie Hugo Stamm oder Medien wie Watson auch bieten. Aber es scheint mir, dass sie sich ihrer Rolle noch gar nicht bewusst sind.
      4 2 Melden
    • Andreas Kyriacou 04.07.2016 10:50
      Highlight @kleiner_schurke: Aus welchem Finger hast Du Dir denn diese Zahl gesaugt? Alleine die Zürcher Sektion der Freidenker-Vereinigung der Schweiz (FVS) hat mehr als 400 Mitglieder. Die Plattform pro-kinderrechte.ch entstand mit Unterstützung der FVS.
      2 0 Melden
    • kleiner_Schurke 04.07.2016 11:05
      Highlight Wie viele sind es denn im Gesamten? 1000?
      0 0 Melden
    • andersen 06.07.2016 09:20
      Highlight Andreas Kyriacou

      Wieso geben Sie nicht die gesamt Mitgliederzahl bekannt?
      Und wieso sind die Freidenker so interessiert in ein männliche Penis(Der Afd will der Beschneidung verbieten, haben Sie dar etwas gemeinsam?).
      0 1 Melden
    • Pasionaria 06.07.2016 11:29
      Highlight andersen
      ...... und warum stellen Sie dümmliche Fragen, die Sie weder interessieren und noch weniger in der Lage sind zu verstehen.
      Einmal mehr obermühsam!
      3 0 Melden
    • andersen 06.07.2016 18:07
      Highlight Pasionaria

      Weichen Sie auch aus?
      0 0 Melden
    • Pasionaria 06.07.2016 23:10
      Highlight andersen
      Die Anzahl Mitglieder interessiert mich einen alten Hut.
      Es ist die Qualität des 'freien Denkens' und nicht die Quantität.
      Aber eben > denken ist ja immer noch Glückssache.
      Viel Glück andersen!
      3 1 Melden
    • andersen 07.07.2016 09:22
      Highlight Naja, ich bin mich nicht so sicher, ob das freie Denken bei die Freidenker so ausgeprägt ist. Man kann offensichtlich keine Fragen stellen.
      Ich habe eine Frage an Kyriacou gestellt, nicht an Sie.
      Nochmals: Wieso sind die Freidenker so interessiert in ein männliche Penis?(Der Afd will das verbieten) haben Sie dar etwas gemeinsam?
      0 1 Melden
    • gelesen 07.07.2016 12:10
      Highlight andersen
      "Wieso sind die Freidenker so interessiert in ein männliche Penis?"
      ist der Penis nicht ein Merkmal von was Männlichem?
      Erzählen Sie mehr darüber, es interessiert mich brennend….Ihr denken scheint sehr sehr frei von jeglicher Realität zu sein.
      2 0 Melden
    • andersen 08.07.2016 07:52
      Highlight Es war ein konkrete Frage, die ich gestellt haben.
      0 1 Melden
    600
  • Serhat Sahin 03.07.2016 11:36
    Highlight Das Verstümmeln von Mädchen und die Beschneidung von Knaben muss getrennt disskutiert werden, ansonsten führt dies in eine Sackgasse. Ich selber wurde auch beschnitten und ich bin gottenfroh drum, dass meine Eichel zu keinem Moment Gefahr läuft für die Geliebte unappetitlich zu schmecken, weil sich mein Urin dazwischen sammelt.
    14 97 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 12:17
      Highlight Du wäschst Dich nie vorher? Igitt!!
      74 3 Melden
    • kleiner_Schurke 03.07.2016 12:21
      Highlight Schon mal was von Duschen gehört?
      74 5 Melden
    • Joshi 04.07.2016 01:23
      Highlight 😂
      8 1 Melden
    • ElendesPack 04.07.2016 16:39
      Highlight Körperhygiene ist total schwierig. Ich habe mir auch die Arme und Füsse amputieren lassen, dass ich weniger Achsel- und Fussschweiss habe.
      27 2 Melden
    600
  • Isaacs 03.07.2016 10:56
    Highlight Finde ich jetzt völlig übertrieben. Genügend andere Menschen aus der Medizin bestätigen, dass es hygienischer ist und Krankheiten vorbeugen kann. In der Wüste gab es wohl Fälle von Verengungen, weswegen die Sippenführer der damaligen Juden diesen "Brauch" einführten, damit die Menschen präventiv dagegen vorgehen. Es ist hygienischer und sieht besser aus. Da konzentriert man sich besser auf dir Mädchenbeschneidung! Die hat weniger etwas mit Religion als viel mehr mit alten Bräuchen (z.B.in Ägypten) zu tun. Das richtet echten Schaden an!
    22 73 Melden
    • Kikan 03.07.2016 11:28
      Highlight Während aber Mädchenbeschneidung in Europa ganz sicher nicht von einem Arzt durchgeführt wird, und strafbar ist, sind Knabenbeschneidungen häufig okey. Ich verstehe einfach nicht wieso man das bei Kleinkindern machen muss. Wenn ein Erwachsener sich dazu entscheidet ist das ja kein problem.
      72 5 Melden
    • pali2 03.07.2016 11:43
      Highlight Wie die Beschneidung oftmals durchgeführt, ist sicher nicht "hygienischer". Ich möchte nicht wissen, wie viele Buben schon an Infektionen gestorben sind nach diesem Ritual...
      45 2 Melden
    • kuskus 03.07.2016 13:09
      Highlight Genau. Früher. In der Wüste.
      Heute. Keine Wüste. Zivilisation.
      ;-)
      27 2 Melden
    • Isaacs 03.07.2016 15:30
      Highlight Ich habe noch nie von Toten durch Beschneidung gehört, zumindest nicht in jüdischen Kreisen. Bei einigen Beduinenstämmen in Saudi Arabien macjen sie es auf eine grausame Weise, dass es zum Verbluten führen kann. Aber dort herrschen sowieso andere Regeln. Ich weiss nicht wo das Problem ist... Habe noch nie von einem Beschnittenen gehört, der so sehr an seiner Vorhaut hängt... Es bringt meiner Meinung nach nur Vorteile. Ich denke punkto Religion gibt es einige wichtigere Punkt, die stören und über die die man sprechen sollte.
      10 46 Melden
    • Klaus K. 03.07.2016 17:40
      Highlight @isaacs: whataboutism.
      hier geht es um knabenverstümmelung. und nicht um mädchenverstümmelung. und ich bin froh, trauen sich da schreibende an dieses unsägliche thema.
      17 5 Melden
    • Isaacs 03.07.2016 17:54
      Highlight Das heisst, ich wurde also verstümmelt?! Ich bitte sie, niemandem schadet eine BEschneidung. Gibt glaube ich wichtigere Themen auf dieser Welt...
      12 30 Melden
    • Neokrat 03.07.2016 20:25
      Highlight @Isaacs
      Eine einfache wikipedia suche hätte gereicht um die Risiken zu kennen. Und Nein das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist einer der Grundpfeiler des Humanismus. Also keine Kleinigkeit. (Liebe diesen Red Herring).
      23 3 Melden
    • Isaacs 03.07.2016 21:32
      Highlight @Neokrat
      Frag mal jemanden der Beschnitten ist ob er findet, dass er körperlich versehrt wurde... Und bevor man etwas kriminalisiert sollte man sich damit abfinden, dass es nun mal Menschen gibt, die das praktizieren und dass es etwas völlig normales ist. Wird schon seit Ewigkeiten gemacht und es entsteht kein Nachteil daraus, in meinen Augen hat es nur Vorteile. Hört sich bei vielen an als ob alle Beschnittenen mit einem verstümmelten Prügel herumlaufen (was definitiv nicht der Fall ist )
      9 21 Melden
    • Andreas Kyriacou 04.07.2016 11:08
      Highlight @isaacs: Es wird geschätzt, dass in den USA rund 1.3% aller Säuglingstodesfälle auf Beschneidung zurückgehen.
      https://www.academia.edu/6394940/Lost_Boys_An_Estimate_of_U.S._Circumcision-Related_Infant_Deaths

      Aus New York:
      Since 2000, the city’s health department believes that 17 babies have been infected with herpes as a result of MBP. Two of those babies suffered brain damage and two babies died.

      Quelle: http://forward.com/news/215428/new-york-city-changes-policy-on-controversial-circ/#ixzz4DQeMN6G3
      8 1 Melden
    • Bernd Kammermeier 04.07.2016 11:39
      Highlight @Isaacs: Ich kann ja verstehen, wenn sich Betroffene die Welt schönreden. Aber wir haben 2016 und es gibt inzwischen Bücher und Foren, in denen Beschneidungsopfer ihr Leid klagen. Das ist ja auch klar, wenn 75% der wichtigen Nervenenden für immer weg sind und die Eichel keratinisiert, d.h. abstumpft.
      Also: Erst informieren, dann nachdenken. Beschneidung ist unnütz, riskant und meistens schädlich. Ohne medizinischen Grund: Finger weg von Kindergenitalien!
      11 2 Melden
    600
  • Gaspadin 03.07.2016 10:43
    Highlight Ich bin voll und ganz einig mit der Auffassung, dass die Beachneidung von Knaben eine Verstümmelung ist, genau gleich, wie die Beachneidung der Mädchen, die Amputation der Hand oder die Auspeitschung als Strafe. Das ist ein schlimmer Verstoss gegen fundamentale Menschenrechte, aber auch gegen Schweizerisches Recht. Ein Kind oder auch einen Erwachsenen zu schlagen, ist eine strafbare Tätlichkeit. Aber einem Knaben ein Stück von seinem Körper abzuschneiden, quasi nur zum Spass, das ist erlaubt. Diese Perversion ist eine unerträgliche Ungerechtigkeit!
    55 9 Melden
    600
  • Blitzableiter 03.07.2016 08:27
    Highlight Ich wurde selbst auch beschnitten im Spital unter narkose natürlich. Ich finde es halb so schlimm. Mann kann länger rammeln. Find ich gut. Übrigens die meistens und die die können machen das immer unter Betäubung. Und Nachfolgeschäden? Wo?
    16 56 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.07.2016 10:21
      Highlight ein bisschen weiter denken:
      Du kannst jetzt länger "rammeln"?
      Das heisst, dass die Sensibilität heruntergesetzt wurde. Das heisst weiter, dass du im Alter Mühe haben wirst.
      So einfach und offensichtlich ist das.
      66 17 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 10:46
      Highlight Woher willst Du wissen, dass Du deswegen länger rammeln kannst,? Du hast ja gar keinen Vergleich, weil Du nie mit Vorhaut gerammelt hast. Vielleicht wäre es mit Vorhaut viel schöner? Die Dauer ist doch kein "Qualitätsmerkmal".
      52 7 Melden
    • kleiner_Schurke 03.07.2016 12:26
      Highlight Nachteile: ganz einfach. Jede Narkose birgt ein Risiko, jeder Eingriff birgt ein Risiko, du hattest Glück, aber es gibt eben auch die Menschen die kein Glück gehabt habe, die wegen der Narkose versterben, die wegen einer Infektion eine Blutvergiftung haben usw. Ich kenne 2 Leute die wegen einer Nadel beim Zahnarzt (Narkose) einen gefühllosen Kiefer haben. Nicht reversibel. Das kommt 1 auf 100'000 Fälle vor, aber es kommt vor.
      29 6 Melden
    • Bernd Kammermeier 04.07.2016 11:43
      Highlight @Seebass: Du kannst länger rammeln? Zwei Fragen:
      1. Bist du ein Kaninchen?
      2. Schon mal an die Frau gedacht, die das ertragen muss?
      10 1 Melden
    600
  • Humbolt 03.07.2016 07:59
    Highlight "...Es fehlt Schutz..." Genau Herr Kupferschmid sollte als Arzt wissen, dass sich so ein Schutz erst bildet für das Kind. Wieso echt sprangen viele Amis auf diesen Zug auf liessen sich dann im hachhinein als Erwachsene beschneiden.

    Ich arbeite ihm Spital und habe auch viele Beschneidung miterlebt und diese Kinder selbst betreut.
    Wie bei jeder anderen OP bekommt das Kind genau nichts davon mit über!
    Ziel sollte es sein jedes Land auf dieses Niveau zu bringen, dass sie es so professionell durchführen können und nicht es zu verbieten. Das löst nämlich dazu noch 1000 weitere Probleme.
    18 48 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.07.2016 10:26
      Highlight Die meisten Juden gehen eh nicht zu einem Arzt.
      Die meisten Aerzte machen die Beschneidung nur, damit das nicht in irgendwelchen Hinterhöfen geschehen soll - was aber trotzdem geschieht.
      Flächendeckende Prävention? Wovor?
      Aber es geht hier nicht darum, sondern um die religiös motivierten Beschneidungen. Diese haben mit Prävention/Hygiene rein gar nichts zu tun.

      Nur weil die Amis etwas machen, ist das noch lange nicht gut. Meist ganz im Gegenteil!
      43 2 Melden
    • Randy Orton 03.07.2016 11:26
      Highlight Du hast in einem Spital gearbeitet und weisst nicht, dass medizinische Eingriffe ohne Indikation absoluter Blödsinn sind? Chirugrische Eingriffe bergen immer ein Risiko (Infektionen, Anästhesie etc), ein Knabe diesen Risiken auszusetzen ohne Grund ist hirnlos. Dazu kommt, dass es rechtlich gesehen schwere Körperverletzung ist. In den westlichen Ländern ziehen die Hygiene und Infektionsargumente nicht, wie hier schon mehrfach erwähnt.
      35 6 Melden
    • Humbolt 03.07.2016 12:07
      Highlight Nach einer Beschneidug ist die Haut dort dicker und resistenter vor Infektionen.
      Genau in unseren westlichen Ländern wo der Gang zu Prostituierten langsam zur Normalität wird zieht das Hygieneargument sehr wohl!
      Wie oft gab es Titelseiten mit Jugend: Lieber ins Puff, statt in die Disco.
      5 46 Melden
    • Randy Orton 03.07.2016 12:18
      Highlight Nein Humbolt, zur Hygiene haben wir hier sauberes Wasser und gegen Infektionen schützt auch die Beschneidung nicht genug. Da hilft das Kondom und evtl kann man sich noch zusätzlich gegen HPV impfen lassen. Aber die Illusion, wer beschnitten sei könne ungeschützten Verkehr haben, ist absolut kontraproduktiv und fördert sogar Infektionen, da das Risikoverhalten zunimmt.
      39 2 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 12:25
      Highlight Humbolt: Ich rate Dir, ob mit oder ohne Vorhaut: Sex mit einer Prostituierten immer mit Kondom!
      Eine fehlende Vorhaut schützt nicht wirksam vor Geschlechtskrankheiten. Das ist Aberglaube. Kondome hingegen schützen wirksam. Erstaunlich, wie es trotz 30 Jahren Aidsprävention immernoch fatale Wissenslücken in Sachen sexueller Aufklärung gibt.
      Darum sei Polo Hofer zitiert: "Bym Sytesprung im Minimum ä Gummi drum!"
      34 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.07.2016 13:26
      Highlight Humbolt arbeitet wahrscheinlich als Putzhilfe im Spital. Nur so lässt sich seine erschreckende Unwissenheit erklären.
      33 3 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 03.07.2016 03:02
    Highlight Das Gebräuche die Zeitmässig gehandhabt wurden, und jetzt für überdrüssig gehalten wird, erstaunt mich nicht, denn es ist ein unterdrücken des menschlichen Selbstbewusstseins, um für eine Ordnung zu schaffen, die eher scheinheilig statt aufrichtig gehalten wurden. Es braucht schon eher eine gewisse Überzeugung um etwas aufrecht zu erhalten, ohne dies alles zerfällt alles, wenn niemand daran glauben will.
    3 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.07.2016 22:16
      Highlight Es braucht Strukturen um Missbräuche zu bekämpfen, ohne das geht es nicht. Auch in den verschiedensten Kulturen fault es an Missbräuchen jeglicher Art, und das sogar in der Schweiz. In den Rechten beschnitten werden auch hier im modernen Rechtsstaat Schweiz, so auch an der Beschneidung bei Moslems, das ein Zeichen zur Unterwürfigkeit gekennzeichnet wird. Dieses erniedrigen der Würde, indem die falschen autoritären Väter ihre Kinder erdrücken, bis dann die jenen zerbricht.
      0 1 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 03.07.2016 02:36
    Highlight "Mate," schreibt weiter unten, dass Kulturen abgeschafft werden sollten.
    Nun mal eine Kultur braucht es, denn es besteht aus Strukturen die es ermöglichen, eine gewisse Ordnung zu schaffen.
    Man schaue nun mal die IS an, die selbst über keine Struktur verfügt, aber dennoch christl. Kulturen samt Menschen vernichtet.
    Wenn keine soziale Ordnung mehr da ist, dauert es nicht lange, u. alles zerfällt. So ist es auch bei Kriegen, umso länger er dauert, desto tiefer ist der Fall, weil der Zusammenhalt sich auflöst, u. die Einigkeit unter einander zerbricht, so dass Gebietskämpfe ausbrechen.
    3 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.07.2016 22:34
      Highlight Wer ist das der so viel Blitze zucken lassen? Wer Unterjochen eine Tugend nennt, der wird auch die Rechte beschneiden, wie das beschneiden zur Unterwürfigkeit an den Moslems, die dadurch fehlgeleitet werden etwas zu tun, das ihnen sonst abscheulich ist.
      2 1 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 03.07.2016 01:39
    Highlight @Hugo Stamm

    Dieser Artikel gehörte auch in die anderen grossen Tageszeitungen! Können Sie das veranlassen?
    25 6 Melden
    600
  • Vater der Blume 03.07.2016 00:56
    Highlight Ich bin selbst beschnitten worden: Es war keine Qual, rein Medizinischer eingriff (Ein Stück Vorhaut wird entfernt), am Schluss spürt man mehr beim Verkehr und die Reinigung reicht lediglich Wasser drüber schütten. So erzählt keinen Scheiss! Nur weil man jetzt ein iphone oder einen Lichtschalter bedienen kann hat der grosse Teil der Menschheit das Gefühl alles besser zu wissen. In Wahrheit ist es der grösste Haufen ignorranter Menschen die diese Erde je bezeugt hat.
    17 53 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 10:49
      Highlight Mit Vorhaut ist die Hygiene ebensowemig eine Herausforderung. Das ist kein Argument.
      39 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 03.07.2016 14:21
      Highlight Der Witz an diesen Debatten ist, dass du dir dein Weltbild ein Lebenlang so gebaut hast, dass deine (religiös motivierte) Besonderheit normal und gut erscheint. Du kannst die Sache nicht neutral betrachten.

      Mit aller Skeptik gegenüber religiösen oder praktischen Argumenten, bleibt fast nur, dass ein Mensch in jedem Fall selbst entscheiden muss, wenn er sein Körper verändern will.

      Die skeptische Position ist übrigens älter als Jesus, es gibt sie nicht erst seit dem IPhone und dem Lichtschalter. Wie du siehst versucht sie gerade nichts besser zu wissen.
      25 2 Melden
    • Vater der Blume 03.07.2016 16:13
      Highlight Dann lässt doch eure Kinder in den Häuser bis die selbst entscheiden können was sie mit ihren Leben anstellen wollen. Diskutiert hier über ein Stück Vorhaut aber das man das Kind im kleinen Alter tauft, das man es in eine bestimmte Schule schickt ohne seine Zustimmung oder gar fähigkeit darüber zu entscheiden ob es durch diesen Lehrplan manipuliert werden will. Wenn es euch wirklich nach dem Recht des Kindes geht dann fangt ihr da an wenn ihr Aufrichtig seit, aber vielmehr geht es um die anti-Religiöse Haltung die verbreitet ist. Ihr werdet schon sehen was ihr davon habt..
      8 29 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 18:17
      Highlight Sehr schön auf den Punkt gebracht, Vater der Blume.
      5 24 Melden
    • Neokrat 03.07.2016 20:38
      Highlight Red Herrings und Falsche Äquivalente. Nur weil weil das Kind nicht überall mitbestimmen darf anuliert nicht die Diskussion um die Beschneidung. Und die Erziehung (sofern diese nicht Kinder missbraucht) ist nicht dasselbe als körperliche Operationen, da sie veränderlich ist, die Beschneidung ist es nicht.
      14 2 Melden
    • Bernd Kammermeier 04.07.2016 11:56
      Highlight @Vater der Blume: Bei der Reinigung einfach Wasser drüber schütten? Dann war Faulheit der Grund, warum Sie sich unbedingt vorhautamputieren lassen wollten? Oder hat man das über Ihren Kopf hinweg entscheiden und Sie reden sich Ihren Zustand schön?

      Lassen Sie sich doch noch die Nase amputieren. Dann brauchen Sie bei Schnupfen nicht mehr zu schnäuzen, sondern lassen sich einen Eimer Wasser ins Gesicht schütten. Davon wird man auch noch klar im Kopf...
      6 1 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 19:13
    Highlight Auch Mädchen sind betroffen! UNICEF und auch Plan International (vielleicht noch andere?) haben Projekte gegen die fatale Beschneidung von Mädchen- (es werden für die Beschneiderinnen alternative Einkommensquellen geschaffen und Aufklärung wird betrieben etc.)- Spenden ermöglichen die wertvolle Arbeit erst...
    20 5 Melden
    • Hugo Stamm 02.07.2016 19:51
      Highlight Natürlich ist Beschneidung von Frauen und Mädchen wesentlich einschneidender als diejenige von Knaben. Allerdings sind Aufklärung und Prävention bereits in vielen Ländern fortgeschritten. Bei der Knabenbeschneidung schweigen hingegen viele Politiker und manche Glaubensgemeinschaften auf feige Art und Weise. Deshalb braucht es die Diskussion über dieses Tabuthema.
      71 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 20:09
      Highlight Ob Mädchen oder Jungen- das steht doch nicht im Konkurrenz zu einander... Die Diskussion ist wichtig... und trotzdem, bei den Mädchenbeschneidungen geht es oft um das Leben des Kindes- überlebt es den Eingriff, ist an ein Leben ohne Beschwerden und Schmerzen trotzdem nicht zu denken...wollte damit aber bestimmt nicht das Thema der Jungs schmälern. ..
      32 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 21:49
      Highlight Ps: wesentlich einschneidender? Naja, ohne Klitoris und Labien, zugenäht bis auf eine Reiskorngrösse (Sex, Kind gebären, Abfluss von Menstruationsblut oft erschwert etc.)...ja, wesentlich einschneidende trifft es ziemlich- ich würde sogar sagen verdammt einschneidender!!!! Schrecklich, oder?!
      31 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 02:53
      Highlight Die Knabenbeschneidung ist nicht ein derartig grosser Eingriff, wie es heraufstilisiert wird. Der körperliche Schmerz und die angebliche (kaum wissenschaftlich belegte) Empfindsamkeit lassen sich problemlos wegstecken. Der "fehlende Schutz" bringt sogar hyginische Vorteile.

      "Verletzt werde aber auch die Seele des Kindes."

      Ich meine, hier müsste die "Diskussion über dieses Tabuthema" ansetzen.

      Dann ginge es nicht mehr nur um Beschneidung, sonderm um Kinderrechte, und um Eltern, die ihre eigenen Interessen über das der Kinder stellen, bzw. meinen, sie wüssten besser, was ihre Kinder wollen.
      21 5 Melden
    • Babalu 03.07.2016 14:33
      Highlight Lorent: leider der einzige wirklich abgewogene Kommentar, danke. Würden wir so diskutieren, wie sie das vorschlagen, würden die ganzen Islamophoben leider ihre Spannungen hier nicht abladen können und so eine Diskussion (oder Artikel) würde nicht so viele Klicks erzeugen. Das würde Watson nicht in die Tüte passen. Der Artikel wurde absichtlich so geschrieben, dass es eine Stellvertreterdiskussion gibt, denn langsam muss man das ausgeleierte Thema kreativ verpacken, damit es die Leute lesen.
      4 11 Melden
    • Bernd Kammermeier 04.07.2016 12:01
      Highlight @Babalu: Was hat Islamophobie mit Kinderrechten zu tun?
      4 1 Melden
    600
  • Hugo Stamm 02.07.2016 18:47
    Highlight Es gibt auch Juden, die gegen die Beschneidung sind:

    25 9 Melden
    • Morph 02.07.2016 20:09
      Highlight Ich dachte es sei aus medizinischen Gründen. Schliesslich sinkt das Risiko an Harnleiterkrebs usw. Zu erkranken. Ausserdem werden viele Knaben mit Vorhautverengung gebohren oder die Vorhaut wächst im Kindsalter zu. Sind nicht das trifftige Gründe für eine Beschneidung? In den USA wird sie ja bei allen Kindern empfohlen...
      1 53 Melden
    • Der Beukelark 03.07.2016 00:58
      Highlight @morph die gründe werden einfach vorgeschoben.
      18 2 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 10:59
      Highlight Ich bezweifle, das die Vorhaut einen massgeblichen Einfluss auf die Entstehung von Harnleiterkrebs hat. Zudem ist diese Krankheit selten. Eine allgemeine, dermassen nachteilige Form der Prävention, ist total ungerechtfertigt.
      Dass aus medizinisch wirklich zwingenden Gründen die Vorhaut entfernt werden muss, ist erstens relativ selten, und zweitens überhaupt kein Grund allen gesunden Knaben die Vorhaut zu amputieren.
      27 1 Melden
    • Babalu 03.07.2016 14:37
      Highlight Gaspadin, sind sie Pädiater oder Urologe? Helfen sie uns bitte nach, auf welche wissenschaftlichen Quellen beziehen sie sich?
      4 12 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 15:22
      Highlight @Babalu: Auch schon einmal gegoogelt?

      Wesentlich ist, dass niemals eine Amputation als Prävention gegen den ausdrücklichen, eigenständigen Willen des Betroffenen vorgenommen werden darf.
      Man könnte sonst geradesogut alle Männer Zwangskastrieren wollen, um Vergewaltigungen und dem sexuellen Missbrauch von Kindern vorzubeugen. Oder man könnte allen Mädchen ihre Gebärmutter und Eierstöcke entfernen zur Prävention von Geburtskomplikationen, Gebärmutterhalskrebs, Eierstockkrebs u.v.m.

      Das ist keine medizinische, sondern eine moralische Frage.
      15 3 Melden
    • Babalu 03.07.2016 17:56
      Highlight @Gaspadin: erstens hoffe ich nicht, dass ihr Arzt sie gemäss einer einfachen Google-Suche berät, nicht mal er als Fachmann kann die Menge an Information, die es im Internet zu finden gibt, richtig gewichten, und sie schon gar nicht. Ich rate ihnen ab ihr wissenschaftliches Argumentatorium auf einfacher Google-Suche aufzubauen, das funktioniert sicher aber an ihrem Stammtisch. Zweitens wechseln sie die Argumentationseben, wie es ihnen passt, im ersten Kommentar geht es um eine pseudomedizinische Begründung, in ihrem zweiten um philosophische Argumente, wie Moral. Wissen sie was Moral ist?
      6 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 18:29
      Highlight Es wäre auch eine moralische Frage, welche Vergleiche man als adäquat betrachtet, Gaspadin. Deine Vergleiche stinken zum Himmel. ;)

      In den USA wird flächendeckend beschnitten aus hygienisch-medizinischen Erwägungen heraus.

      Vergleiche es daher besser mit Impfungen, bei welchen auch die körperliche Unversehrtheit von Kindern verletzt wird.

      Denkst du über Impfungen ebenfalls so radikal?
      3 11 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 21:12
      Highlight @Lorent: Es stimmt nicht, dass in den USA wegen hygienischer Gründe beschnitten wird.
      7 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 21:28
      Highlight Ja klar, Gaspadin, alles Lügenpresse.

      http://www.tagesspiegel.de/politik/beschneidung-in-den-usa-ist-es-routine/6806704.html

      70% der Amerikaner sind beschnitten. Die Knabenbeschneidung wird in den USA immer noch grossflächtig praktziert. Und zwar aus hygienisch-medizischen Erwägungen heraus.

      Die Diskussion darüber gibt's auch in Amerika. Allerdings mit medizinischen (und nicht religiösen) Argumenten. Viele Mediziner zweifeln inzwischen an der medizinischen Nützlichkeit von Knabenbeschneidung. Inzwischen erkennen viele darin auch keinen signifikanten medizinischen Nutzen mehr.
      7 2 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 22:19
      Highlight @Lorent: Damit sagst Du, dass die Amis wissen, dass sie es nicht wegen der Hygiene machen, sondern dass die Hygiene nur ein Vorwand ist, bestenfalls ein Irrtum. Danke, dass Du meine Aussage bestätigst.
      7 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 22:48
      Highlight Gaspadin: Das sage ich nicht. Es ist immer wieder erstaunlich, wie du einfach die Dinge in deinem Sinne missverstehst und verdrehst.

      Vielleicht nochmals lesen?

      Ich sage nur, dass in den USA die "Diskussion über dieses Tabuthema" auf einer anderen, nämlich sehr sachlichen Ebene geführt wird, wo vorallem hygienisch-medizinische und ökonomische Argumente erwogen werden, und natürlich auch der medizinische Fortschritt.

      In den USA sind die Befürworter von Knabenbeschneidungen immer noch in der Überzahl. Die meisten begründen das medizinisch-hygienisch und mit Einsparungen im Gesundheitswesen.
      2 4 Melden
    • Bernd Kammermeier 04.07.2016 12:10
      Highlight In den USA ist die Vorhauternte (offizieller Begriff!) ein Riesengeschäft. Als den geernteten Babyvorhäuten (Profit ca. 2 Mrd. US-$/Jahr) wird von der Industrie z.B. Kosmetik hergestellt. Teure Hautcremes, damit erschlaffende Haut frischer aussieht.

      Doch der Trend der routinierten Vorhautamputation ist stark rückläufig, weil die Nachteile für die Opfer eindeutig überwiegen.
      3 1 Melden
    600
  • wonderwhy 02.07.2016 15:58
    Highlight Was im Artikel fehlt, ist die Stimme von Betroffenen, also jener die in jungen Jahren tatsächlich beschnitten wurden. Wäre es nicht interessant zu wissen, ob und wieviele davon ihr Recht aus Selbstbestimmung beeinträchtigt sehen und sich Ihre Vorhaut zurück wünschen?
    31 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 16:39
      Highlight Es gibt im deutschen Fernsehen diverse Sendungen, wo sich Betroffene zu Wort melden, darunter auch Atheisten, wie der Philosoph Michael Schmidt Salomon, der sich mit 20ig beschneiden lassen musste oder der Islamexperte Hamed Abdel-Samad. Einfach googeln...
      10 4 Melden
    • ramonke 02.07.2016 16:49
      Highlight um das geht es schlichtweg nicht. die kinder sind noch nicht im entscheidungsfähigen alter, werden also gezwungen. egal ob das kind 10 jahre später das ganze gut findet, es ist und bleibt ein eingriff in seine rechte und ist nicht zu tolerieren.
      59 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 18:15
      Highlight @ramonke

      Es geht sehr wohl auch um die Folgeschäden. Und dass sich dieser üble Brauch eben immer wieder fortpflanzt.
      23 4 Melden
    • ramonke 02.07.2016 19:01
      Highlight @berni
      das war ein kommentar zum hauptkommentar nicht zu deinem :)
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 19:34
      Highlight @ramonke

      Das war mir schon klar. Denk mal darüber nach... ;-)

      0 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.07.2016 20:46
      Highlight wonderwhy:

      Ich wäre ein Direktbetroffener.

      Und Ja: ich sehe die Beschneidung als ungerechtfertigte Verletzung meiner körperlichen Unversehrtheit. Niemand hat mich gefragt! Es war einfach selbstverständlich.

      Ich wende mich nicht gegen die Beschneidung, aber ich finde, man sollte damit zuwarten, bis sich die Betroffenen selber und freiwillig dafür entscheiden könnten.

      Ähnlich läuft es auch mit anderen "Schönheitsoperationen" (Zahnspange, abstehende Ohren, Mandeln usw.). Oft entscheiden die Eltern im eigenen Interesse über die Köpfe der Kinder. Das finde ich schade.
      31 1 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 11:22
      Highlight @Lorent: Die betroffenen sind unmündige, total abhängige Kinder. Von ihnen zu erwarten, für ihren eigenen Schutz zu plädieren, ist eine absurde Vorstellung. Kinder sind auf die Fürsprache von Erwachsenen angewiesen.
      5 5 Melden
    • Babalu 03.07.2016 14:41
      Highlight Wenn die abstehenden Ohren operiert werden gibt es dafür viel weniger potentiellen Benefit für die Kinder. Es stört hier niemanden im Forum, dass Eltern da ohne Zustimmung des Kindes entscheiden dürfen. Es ist eine heuchlerische Diskussion, die hier geführt wird, denn es geht wieder mal darum den Islam anzuschwärzen. Das ist genau so, wie wenn SVP die Frauenrechte verteidigt.
      7 13 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 15:36
      Highlight @Babalu: Hier geht es nicht um abstehende Ohren. Darum redete hier bislang niemand davon. Daraus kannst Du nicht schliessen, dass man hier meint, abstehende Ohren zu zwangsthrapieren, sei zu dulden.
      Aber selbstverständlich gilt das Selbstbestimmungsgebot auch hier.
      5 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 16:24
      Highlight Doch, doch, Gaspadin. Ich habe von abstehenden Ohren gesprochen. Und von anderen "Schönheitsoprationen", welche die Eltern über die Köpfe der Kinder hinweg "fürsorglich" verfügen.

      Ich plädiere dafür, dass man solche (medizinisch unnötige) Entscheide nicht den Eltern überlässt, sondern damit zuwartet, bis das Kind reif und mündig ist, um selber über solche "Schönheitsfragen" zu entscheiden.

      Und ich meine wie Babalu auch, dass es heuchlerisch und verlogen ist, wenn man Islamophobie kultiviert, indem man vorgaukelt, sich für Kinderrechte einzusetzen.
      3 4 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 21:15
      Highlight @Lorent: Gegen unnötige, sinnfreie Amputationen an Kindern zu sein, steht in überhaupt keiner Verbindung zu Islamophobie. Was für Halluzinationen plagen Dich nur?
      12 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 23:27
      Highlight Gaspadin: Wieder: Lies erst genau, bevor du irgendwelche wirre und irrige Behauptungen aufstellst.

      Jemand anderes hat hier die Vermutung geäussert, dass es bei dieser "Diskussion über das Tabuthema" versteckt darum geht, den Islam anzuschwärzen. Er nannte dafür gute Gründe, unter anderem, dass bei abstehenden Ohren andere Standards angewendet würden als bei Beschneidungen.

      Dein Kommentar: "Hier geht es nicht um abstehende Ohren!"

      Also worum denn dann, lieber Gaspadin?

      Und was könnte das mit deiner Islamophobie zu tun haben?
      1 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 23:36
      Highlight Übrigens, Gaspadin: Abstehende Ohren werden in der Regel nicht amputiert. Eine nicht wohlgefällige Zahnstellung auch nicht.

      Wie kommst du überhaupt auf die Idee, Beschneidung als Amputation zu bezeichnen. Der Begriff scheint mir doch eher unpassend. Aber es zeigt worauf du hinaus willst, deine wahre Absicht, die du immer wieder geschickt und heucherlisch schön einzukleiden versuchst.
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    • wonderwhy 04.07.2016 00:33
      Highlight Ich, ebenfalls direkt betroffen, habe keinerlei negative Erfahrungen gemacht, noch habe ich je darunter gelitten, oder meinen Eltern Vorwürfe gemacht. Ich würde behaupten dem Grossteil der Betroffenen geht es gleich. Als Kind ist man nun mal in vielerlei Hinsicht der Entscheidungsgewalt der Eltern ausgesetzt. Schlussendlich geht es um ein Stück Haut, welches niemand braucht, oder vermisst und ohne es sich ohnehin besser leben lässt.
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    • Gaspadin 04.07.2016 01:12
      Highlight @Lorent: Einen Teil vom Körper abschneiden (Haare und Nägel ausgenommen), heisst nun mal Amputation. "Beschneidung" ist eine zynischer Euphemismus. Bäume werden beschnitten und wachsen nach. Aber die Vorhaut wird vollständig angeschnitten und wächst nicht nach. Es ist eine Verstümmelung, wie das abschneiden eines Fingers.
      8 2 Melden
    • Gaspadin 04.07.2016 01:20
      Highlight @Wonderwhy: Du kannst Deine Vorhaut nicht vermissen. Du weisst gar nicht mehr, wie es ist mit, schon gar nicht beim Sex. Mann lebt nicht besser ohne Vorhaut. Das ist nun wirklich ganz offensichtlich Quatsch. Die Nachteile sind bekannt und wurden auf diesem Forum bereits oft und zutreffend geschildert.
      6 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.07.2016 07:25
      Highlight Gaspadin: Ich hoffe, du merkst wenigstens, dass du hier viele Leute als Amputierte oder gar Verstümmelte beleidigst. Ausgerechnet diese Leute, für die du dich einzusetzen vorgibst.

      Es gibt sehr viele Männer, die sich ohne Vorhaut besser fühlen. Und es gibt sehr viele Männer, die ihre Vorhaut nicht im geringsten vermissen (wie zB. wonderwhy oder ich). Sie fühlen sich weder als Amputierte und schon gar nicht verkrüppelt. Nimm's zur Kenntnis. Und behaupte bitte nicht ständig solchen Unsinn. Du bist derjenige, der hier Quatsch verbreitet.

      Du hast nur wiedermal deinen Hass nett verkleidet.
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    • Gaspadin 04.07.2016 09:44
      Highlight @Lorent: Ist es eine Beleidigung einem Blinden zu sagen, dass er ein Blinder sei, einem Gelähmten, dass er ein Gelähmter sei, einem Krebskranken, dass er ein Krebskranker sei? Wenn jemand amputiert wurde, dann ist er ein Amputierter. Was steht denn in Deinem Wörterbuch der politischen Korrektheit unter "Amputierter"?
      Unterstellst Du grundsätzlich allen Andersdenkenden Hass? Meinst Du, es verbessere Deine Argumentsation?
      7 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.07.2016 10:40
      Highlight Das Problem liegt daran, dass du das Wort "Zigeuner" rassistisch verwendest, indem du es eben in Zusammenhänge bringst, in die es nicht gehört.

      Dazu gehören schlechte Gerüche, Blinde, Gelähmte, Krebskranke, Amputierte oder wie du sonst noch alles bezeichnen willst, was in deinem Hirn als verkrüppelt gilt.

      Zigeuner sind nicht verkrüppelt, sie riechen nicht, sie sind keine Gelähmte, keine Krebskranke, keine Amputierte, usw., lieber Gaspadin. Streich das endlich aus deinem Kopf.

      Solcher Unsinn! Wortklauberei, noch und noch, nur damit du deinen Hass kultivieren kannst? Was bringt dir das?
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  • Share 02.07.2016 15:45
    Highlight So funktioniert also Feindschaft.
    Genesis 3,15. Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse.
    4 16 Melden
    600
  • teufelchen7 02.07.2016 14:56
    Highlight warum tut man kinder diese qualen an, wenn es nicht aus der not ist? könnten das die befürworter der genitalbeschneidung das mal erklären? ich möchte nicht urteilen, ob das gut oder böse ist. aber mir würde es selber soooooo weh tun, mein kind leiden zu sehen. als eltern tut man doch die kinder schützen vor qualen, oder nicht?
    48 4 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 14:30
    Highlight Einmal mehr ein Beitrag von Hugo Stamm, den man breit diskutieren sollte! Bei anderen Tieren würde man mit solch barbarischem Tun als perverser Quäler rechtlich verurteilt. Da wäre sicher auch jeder Gläubige dafür. Aber dem eigenen Nachwuchs mutet der Mensch solches aus religiösen Gründen zu. Was für ein kranker Gott ist das, dem da gehuldigt wird? Ein imaginärer Knabenschänder, nichts weiter.
    58 7 Melden
    • Bluetooth 02.07.2016 20:53
      Highlight Haustiere werden wohl auch gegen ihren Willen kastriert.
      Beschneidung hat durchaus medizinische Vorteile vergleichbar mit einer Impfung (bzw. ist zum Teil notwendig). Dass man es bis heute duldet, hat bei weitem nicht nur religiöse und kulturelle Gründe.
      5 33 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 23:12
      Highlight Aeron das ist einfach nur Quatsch, sorry. Welchen medizinischen Grund soll es geben für eine Beschneidung bei einem gesunden Knaben (also einer der nicht an einer Phimose leidet)? Wenn du die leicht verminderte Ansteckungsgefahr an Geschlechtskrankheiten meinst: dafür gibt es sicherere und gleichzeitig billigere Methoden als Beschneidung (Kondome), ausserdem muss die Beschneidung dazu nicht im Kindesalter erfolgen.
      Sonst kommt mir kein medizinisches Argument in den Sinn?
      32 3 Melden
    600
  • Angelo C. 02.07.2016 13:35
    Highlight

    Obwohl ich eine Beschneidung persönlich (ausser bei medizinischen Gründen wegen Phimose) für mehrheitlich unnötig halte, genauso wie diejenige bei Mädchen, die noch bedeutend brutaler, und aus anderen Motiven vorgenommen wird, ist Herr Stamm offenbar aus Unkenntnis etwas wesentliches entgangen :

    In den USA werden heute (als gängiger Standard!) fast alle Knaben beschnitten, dies unabhängig von Glauben und Religion - es sei denn, es würde aktiv elterlicher Widerspruch dagegen eingelegt :


    http://m.tagesspiegel.de/politik/beschneidung-in-den-usa-ist-es-routine/6806704.html?utm_referrer=


    45 27 Melden
    • koks 02.07.2016 14:17
      Highlight Angelo, in Sudan werden heute fast alle Mädchen beschnitten.
      So what? Ist es deswegen akzeptierbar?
      42 22 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 14:29
      Highlight Angelo Besten Dank für die emotionslose Darlegung und den Artikel, ich hatte einen ähnliche gelesen aber leider nicht mehr gefunden.

      Ich denke dass die Emotionen da viel zu hoch gehen und dies wohl auch weil man unbeschadet auf eine Situation reinhauen kann, ohne dass man dabei sich die Hände schmutzig macht.

      Wäre spannend das Thema der Missachtung der Kinder auf anderen Ebenen zu besprechen, so zB die Perspektivlosigkeit für viele Kinder dieser Welt und verlangen dass die entsprechende Empörung dann aber in Hilfe umzusetzen. Wetten dass dies dann mehr als nur etwas hapern würde?
      22 14 Melden
    • CyanidC 02.07.2016 14:30
      Highlight Ich hatte glück und meine Phimose war mit einem kleinen Einschnitt und Dehnung der Vorhaut zu beseitigen anstatt sie komplett abzusäbeln. Bin meinen Eltern ewig dankbar das sie diesen "komplizierteren" weg gegangen sind als sie die Wahl hatten.
      Das mit den USA ist leider fakt. Mein Partner ist Amerikaner und unser Liebesleben leidet doch öfters mal unter seiner Unempfindlichkeit. Es belastet ihn sehr und er verflucht seine religiöse Grossmutter, die auf den eingriff bestanden hat, während seine Eltern eigentlich dagegen waren.
      55 2 Melden
    • Baba 02.07.2016 14:58
      Highlight Ich verstehe einen Teil Ihres Kommentars so, dass Sie die Beschneidung von Knaben/Männern auf die gleiche Stufe wie die weibliche Genitalbeschneidung stellen 😨, Sie nennen sie auf jeden Fall im gleichen Atemzug.

      Das ist in etwa so, wie wenn Sie das Schneiden der Fingernägel und die Amputation einer Hand gleichsetzen würden.
      15 53 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 15:54
      Highlight @koks; möchtest Du nicht ausführen aus welchen Gründen dies im Suden gemacht wird und die Gründe der Bescheidung der Männer in den USA in selben Vergleich andenken. Da liegt doch ein wesentlicher Unterschied. Lies doch den Artikel den Angelo gepostet hat.
      14 7 Melden
    • Angelo C. 02.07.2016 16:17
      Highlight Koks und Baba : Ihr werdet doch der deutschen Sprache insofern mächtig sein, um meinen Satz richtig zu interpretieren - wäre immerhin hilfreich.

      CyanidC : Nachvollziehbarer Kommentar, dies in allen erwähnten Punkten.

      FrancoL. : Du erkennst das richtig, die Amis sehen das emotionsloser und frei von religiösen Betrachtungen. Während es bei Mädchen in keinem aufgeklärten Staat erwogen oder gar befürwortet wird. Wie auch ?!

      Schwierig jedoch in diesen Zusammenhängen die Brücke zu schlagen zwischen sozialen Missständen und derart physisch orientierten. Wobei deine Erwägungen sicher richtig sind.
      20 7 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 16:48
      Highlight Angelo C; Geh mit Dir einig.
      Wieso ich den Link zwischen sozialen und physisch orientierten Missständen anbringe? Weil im Artikel der Link nicht nur zur physischen Ebene (Beschneidung) sondern auch die ebene der psychischen Folge angedacht wird. Das bringt mich dann auf die sozialen Missstände die zwar nicht immer (aber häufig) die Physis treffen aber ganz sicher die Psyche.
      11 5 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 16:49
      Highlight @Angelo C.; ergänzend
      Hauptgrund ist aber auch dass es mich masslos aufregt wenn mit solcher Vehemenz auf das Thema gehauen wird, wohl auch weil man nichts dagegen (ausser schreiben) macht. Bei sozialen Missständen müsste man die Hilfe vorlegen und nicht nur schreiben. Da befürchte ich würde es wohl eher zu Lippenbekenntnissen kommen.
      8 4 Melden
    • Maracuja 02.07.2016 17:42
      Highlight @FrancoL
      Gut erkannt, wenn man Beschneidung für ein Verbrechen hält, müsste man konsequenterweise AKTIV dafür eintreten, dass sie verboten wird. In der Schweiz besteht mit dem Initiativrecht sogar eine einfache Möglichkeiten dazu. Zudem ist der Schweizer Souverän nicht abgeneigt, Menschen- und Tierrechte über religiöse Verbote zustellen, s. Schächtverbot. Empörende Leserkommentare ändern rein gar nichts an der Sachlage, aber verstärken eine bereits vorhandene aggressive Stimmung gegen Minderheiten.
      6 6 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 18:53
      Highlight @Maracuja; Ja es ist mir zu einfach. Die Feder zu spitzen und dann mit grosser Empörung loszulegen. Das sind für mich Alibiübungen für das eigene Ego. Darum versuche ich den gesamten Kontext der Benachteiligung von Kindern ins Spiel zu bringen. Es ist für mich nicht sinnreich die Beschneidung derart in den Vordergrund zu stellen und dies in einem Sektenblog und dann zB den Artikel den Angelo gepostet hat so unkommentiert zu lassen! . . . .
      7 3 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 18:59
      Highlight @Maracuja; . . . Wäre ja auch schön wenn Hugo Stamm sich dazu geäussert hätte, aber eben es geht wie Du sagst eher in Richtung Fingerzeig gegen eine Minderheit.
      Ich bin persönlich gegen die Beschneidung damit keine falschen Annahmen aufkommen.
      Ich denke die rechtliche Lage in der Schweiz ist klar geregelt und man könnte der Beschneidung in der Schweiz Einhalt gebieten, wenn man denn wollte. Eben wenn man denn wollte und darum sollte die Empörung etwas weniger DICK ausfallen. In der in diesen Kommentarspalten lesbaren Form, wird es zur Hetze, was meines Erachtens gefährlich sein kann.
      7 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.07.2016 21:04
      Highlight Ich kann mich Angelo nur anschliessen und mich über die rege Diskussion freuen.

      Ich finde auch, man darf das Thema Beschneidung neutral sehen und vom Religiösen befreien.

      Ich geh sogar noch weiter: Es geht grundsätzlich um die körperliche Unversehrtheit des Kindes.

      Es geht nicht nur um Beschneidungen, sondern auch um Zahnspangen, abstehende Ohren (die man auch gerne in Jungen Jahren "richtet"), Mandeln (die man ebensogerne in Jungen Jahren vorsorglich entfernt) und dergleichen.

      Es geht um alle medizinisch nicht notwendigen Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit von Kindern.
      10 2 Melden
    • Angelo C. 03.07.2016 00:59
      Highlight Lorent Patron: Erfreulich dass nun auch noch ein namentlicher Dritter, nach FrancoL und CyanidC, meine einfache und völlig WERTFREIE Botschaft als das erkannt hat, was sie eigentlich ist, nämlich eine zutreffende und nachlesbare Information.

      Nichts mehr, aber auch nichts weniger 😑!

      Im Rechtsstaat USA ist die männliche Beschneidung flächendeckend völlig üblich und dies keineswegs aus religiösen Gründen, sondern wohl mehrheitlich aus hygienischen und medizinischen Erwägungen. Wobei Eltern das problemlos ablehnen können.

      Ob das sinnvoll ist, lasse ich völlig offen, es ist halt einfach so!
      7 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 16:41
      Highlight Immerhin wird es in den USA medizinisch-hygienisch begründet. Ich nehme an, dass vorallem ökonomische Überlegungen ins Gewicht fallen, weil beschnittene Knaben in ihrem Durchschnitts-Leben das Gesunheitssystem weniger belasten als Uncuts.

      Man muss sich letztlich immer wieder fragen, ob und wie weit die Eltern, bzw. ein Gesundheitssystem über die körperliche Unversehrtheit der Kinder verfügen darf/soll, und ob es nicht möglich wäre, mit solchen Verfügungen zuzuwarten, bis die Kinder selber genug reif für solche Entscheide wären.
      4 1 Melden
    • Babalu 03.07.2016 20:41
      Highlight @Cyanid: ich glaub, dein Partner ist eine Ausnahme. Es gibt gute Evidenz, dass die Zirkumzision keinen Effekt auf die Senisitivität hat: http://www.jurology.com/article/S0022-5347(15)05535-4/abstract
      2 1 Melden
    • CyanidC 03.07.2016 20:57
      Highlight @Babalu: Kann sein, aber bis jetzt kenne ich keinen Beschnittenen Mann der nicht irgendwo drüber flucht. Einfach meine eigene Beobachtung. Ich persönlich denke es kommt mehr auf die Nachbehandlung drauf an. Ein extrem empfindliches Teil der männlichen Anatomie ist plötzlich nicht mehr geschützt und nun Feuchtigkeit, Trockenheit, scheuern an Kleidung, Temperatur, usw. ausgesetzt. Ich kann mir vorstellen dass das die Sensitivität beeinträchtigen kann, wenn man(n) nicht gezielt was dagegen tut.
      3 1 Melden
    600
  • Babalu 02.07.2016 13:27
    Highlight Zu den pseudomedizinischen Aussagen in diesem Forum: penile Beschneidung reduziert das Risiko für Hpv (Verursacher von Peniskarzinom) und genitalem Herpes, auch heute noch und auch in unseren Breitengraden. Wer medizinische Studien lesen kann, findet die Evidenz auf Pubmed. Zum Thema der Entscheidungen im Sinne des Kindes eine Frage: warum dürften Eltern ihr Kind nicht impfen lassen aus esoterischen Wahnvorstellungen obwohl der Nutzen fürs Kind erwiesen ist? Und wie viele von euch haben ihr Kind am Ohr piercen lassen ohne Einverständnis des Kindes?
    24 58 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 13:58
      Highlight Babalu, für den ersten Teil deiner Argumentation gibt es etwas, was noch besser schützt: das Kondom (gibt auch Studien auf pubmed dazu;). Somit ist die Beschneidung aus Infektionsgründen unnütz. Zum zweiten Teil muss man nicht viel sagen, ausser: ein Unrecht rechtfertigt kein anderes Unrecht.
      46 13 Melden
    • R&B 03.07.2016 00:34
      Highlight @Babalu: ich bin 45 und unbeschnitten und - Sie werden es kaum glauben - ich hatte noch nie eine Infektion dort! Finde es lächerlich, die Beschneidung mit medizinischen Argumenten zu rechtfertigen.
      16 2 Melden
    • Patrick Felder 03.07.2016 04:15
      Highlight Der Schutz von Kondomen gegen HPV ist nicht gerade der Hit. HPV sind so ansteckend, dass sie bereits durch Schmierinfektionen übertragen werden können. Wenn eine Schutzimpung gegen HPV sinnvoll ist, welche nur bestimmte Stämme abdeckt, ist auch eine Beschneidung aus medizinischer Sicht sinnvoll. Unabhängig davon, ob man sie persönlich toll findet oder nicht.
      3 7 Melden
    • Randy Orton 03.07.2016 10:46
      Highlight Kondome schützen trotzdem zuverlässiger als eine Beschneidung, auch vor HPV.
      7 3 Melden
    • Patrick Felder 03.07.2016 13:12
      Highlight Es geht hier nicht darum, was besser schützt, sondern dass beide Methoden alleine unzureichenden Schutz bitten. Eine Beschneidung mag für eine einzelne Person das Ansteckungsrisiko geringfügig ändern. Aber für eine grössere Population hat es definitiv einen erheblichen Einfluss. Es geht hier auch nicht darum, eine Beschneidung aus medizinischen Gründen zu relativieren. Sondern schlicht und einfach darum, die Zweckbehauptung zum nicht vorhandenen medizinischen Nutzen zu widerlegen. Weil die Studienlage die Behauptung ganz klar widerlegt.
      1 6 Melden
    • R&B 03.07.2016 15:07
      Highlight @Patrick Felder: Es geht um die Schweiz und Europa und hier gibt es keine medizinische Relevanz für die Beschneidung. Ich verstehe nicht, warum jetzt in dieser Kommentarspalte auf nicht relevanten Details herumgeritten wird.
      4 1 Melden
    • Randy Orton 03.07.2016 15:16
      Highlight Patrick Felder, genau das stimmt eben nicht. Medizinisch gesehen haben Beschneidungen auf eine grosse Population keinen positiven Effekt. Zwar mag das Infektionsrisiko minim sinken und auf ein paar Tausend erkrankt einer weniger. Aber du blendest die Tatsache aus, dass Beschneidungen einen chirurgischen Eingriff darstellen. Rechne die Risiken einer Narkose und das Infektionsrisiko während und nach der OP dazu, dann hast du plötzlich, vom medizinischen Standpunkt her, eine ganz andere Ausgangslage. Dann sind Beschneidungen nämlich Körperverletzung und nicht nur unnötig sondern sogar schädlich.
      8 5 Melden
    • Babalu 03.07.2016 18:38
      Highlight @Randy: Sorry aber die Studienlage spricht für die Zirkumzision. Die Risiken der Operation sind weit unter dem Benefit für die Knaben. Aus diesem Grund ist die Beschneidung von der amerikanischen Gesellschaft für Pädiatrie auch empfohlen. Viele der Guidelines sind teilweise auf Expertenmeinungen begründet, nichts desto trotz sind diese hysterischen Kommentare von der Verstümmelung der Jungen (ich beziehe mich auf die westlichen Länder) völlig verhältnislos. Herr Stamm hat nicht gründlich Informationen gesammelt und wollte einfach einen reisserischen Artikel schreiben. Ihr habt angebissen...
      2 10 Melden
    • Randy Orton 03.07.2016 19:03
      Highlight Babalu, ich warte interessiert auf die Studie von dir, die das untermauert. Ich habe jetzt x-Mal erklärt, wieso die Beschneidung hier unnötig ist (Infektionsprävention gibt es bessere Alternativen und Hygiene ist hier auch kein Problem). Das Hauptargument bleibt jedoch, dass die Knaben ohne ihre Einwilligung beschnitten werden, was klar gegen unser Recht verstösst.
      8 1 Melden
    • Babalu 03.07.2016 19:42
      Highlight Positionspapier der amerikanischen Gesellschaft für Pädiatrie: http://pediatrics.aappublications.org/content/pediatrics/130/3/585.full.pdf
      Zirkumzision und HIV: http://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.0020298
      Review vom JAMA pediatrics: http://archpedi.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=382695
      Review zu Herpes simplex, Gonorrhoe und Syphilis: http://sti.bmj.com/content/82/2/101.short
      uvm..
      Dazu kommen unzählige weitere Expertenmeinungen, auf die ich ehrlich gesagt mehr gebe als auf deine.
      3 2 Melden
    • Babalu 03.07.2016 19:46
      Highlight Randy, deine selbst ausgedachte sicher gut gemeinte Infektionspräventionsstrategie der guten Hygiene ist etwa so, wie wenn du das Drogenproblem so lösen willst, dass du den Junkies sagst, sie sollen einfach "das Zeug nicht nehmen". Leute werden immer ohne Gummi Sex haben, alte Schweizer werden ihre Ehefrauen mit HIV aus Thailand anstecken usw. Bessere Hygiene ist einfach keine Strategie. Es gibt auch Evidenz, dass der Schutz der Zirkumzision besser ist, je weiter sie zurück liegt.
      4 4 Melden
    • Randy Orton 03.07.2016 19:53
      Highlight Babalu, ich bin kein Pädiater, aber habe ebenfalls 6 Jahre Medizin studiert und weiss, wieviel Wert man auf Empfehlungen von Gesellschaften geben kann, die eine Praxis verteidigen, die ihnen viel Geld bringt. Du fragst auch nicht Marlboro, ob rauchen schädlich ist.
      Deine Studien zeigen alle nichts Neues: HIV-Infektionen zu 60% weniger häufig. Ausserdem bei HSV nur bei einigen Stämmen weniger Infektionen nachweisbar. Jetzt schau dir an, wie unwahrscheinlich es sowieso schon ist, sich an HIV anzustecken in den USA. Die Beschneidung reduziert die Inzidenz im tiefen Promillebereich (!).
      5 2 Melden
    • Randy Orton 03.07.2016 19:57
      Highlight Für alle in den Studien genannten Krankheiten gibt es viel poetentere Präventionsmassnahmen. Kondome wurden schon erwähnt, sie bieten vor fast allen STDs einen enorm sicheren Schutz. Dann gibt es für HPV Impfungen, die einen viel höheren Schutz bieten als die Zirkumzision.
      Und zuletzt bleibt zu sagen, dass es nicht nötig ist, Kinder zu beschneiden, um die Infektionsraten von STDs zu senken. Kinder sind sexuell nicht aktiv, man kann also warten, bis sie selber entscheiden können (genau wie sie selbst entscheiden ob sie mit oder ohne Kondom Sex haben). Aufklärung anstatt Körperverletzung!
      6 3 Melden
    • Randy Orton 03.07.2016 20:02
      Highlight Babalu ich habe nirgends gesagt bessere Hygiene schütze vor diesen Infektionen. Aber Hygiene kannst du nur als Argument bringen, wenn du keinen Zugang zu sauberem Wasser zum Waschen hast.
      Zu deinem Argument von wegen Thailandsextourismus etc.: Auch beschnittene Männer gehen fremd. Auch beschnittene Männer stecken sich mit Geschlechtskrankheiten an, wenn sie keine Kondome benutzen. Du lügst dir selbst in die Tasche mit deinen Behauptungen.
      4 3 Melden
    • Babalu 03.07.2016 20:34
      Highlight Kaum zu glauben, dass du Medizin studiert hast. Wenn du alle Ärzte unter Generalverdacht stellst, dass sie Guidelines nur aus finanziellen Gründen erstellen, wirst du ein Problem haben, Medizin zu praktizieren. Es ist jedenfalls sehr einfach, Experten zu diskreditieren (so wie die SVP die class politique). Das ist kein Argument. Du wiederholst dich: mit Kondomen ist es leider nicht gemacht, da viele sie nicht brauchen und wenn der alte Schweizer in Thailand sie auch nicht braucht, wird die Chance, dass er seine Alte in Oberfricktal mit Syphilis ansteckt geringer, wenn er beschnitten ist.
      3 5 Melden
    • Randy Orton 03.07.2016 20:54
      Highlight Kaum zu glauben, dass du dich immer nur wiederholst. Wie gesagt, die Studien stimmen schon, nur kommen deine Experten (wobei man auch sehen muss, dass dies nur in den USA so enpfohlen wird, in Europa nicht) auf eine andere Schlussfolgerung. Ich wüsste gerne von dir, wieso man Kinder beschneiden soll, wie erwähnt würde es reichen, wenn jeder sobald er sexuell aktiv und mündig ist, selber entscheidet ob er das will. Sonst müssen wir zuerst Zwangsimpfungen und andere Massnahmen einführen, weil damit "hilfst" du mehr Menschen. Deine Haltung ist pseudoutilitaristisch.
      4 2 Melden
    • Babalu 03.07.2016 21:11
      Highlight Viele sogenannte "Korrekturoperationen", wie zum Beispiel die Korrektur einer Prognathie oder Otapostasis werden im Kindesalter durchgeführt, ohne explizite Zustimmung der Kinder. Die meisten werden von der IV auch nur bis zum 18 Lebensjahr durchgeführt. Das Prinzip der Selbstbestimmung wird da auch verletzt, das interessiert allerdings niemand.
      3 4 Melden
    • Randy Orton 03.07.2016 23:11
      Highlight Stell die vor, da gibt es sehr gute Gründe dies im Kindesalter zu machen, dort geschieht es im Interesse des Kindes. Bei der Beschneidung nicht. Aber ich glaube für dich ist Beschneidung irgendwie ein extrem wichtiges Thema, wahrscheinlich aus religiösen Gründen.
      3 3 Melden
    • Babalu 04.07.2016 00:15
      Highlight Also doch nichts mit Selbstbestimmung, sondern je nach dem wies dir grad passt. Ich bin übrigens Atheist, habe allerdings grosse Mühe mit der ganzen Stellvertreterdiskussion hier. So wie Minarette, die Burka, steht jetzt das leidliche Thema der Zirkumzision stellvertretend für "den Islam" und alle finden es auf einmal so schlimm und haben eine Meinung dazu. Wo wart ihr alle vor 10 Jahren oder die letzten 50 Jahre? Es war nur Frage der Zeit bis auch du die Religion als Argument ins Spiel bringst. Mein Rat: deklariere es von Anfang an, worum es dir geht, da verliere ich meine Zeit nicht.
      2 4 Melden
    • Randy Orton 04.07.2016 06:57
      Highlight Mir geht es um ethische Grundsätze. Es ist ein Unterschied bei einem Kind einen chirurgischen Eingriff vorzunehmen, weil er medizinisch gerechtfertigt ist und später nicht mehr gemacht werden kann oder einen chirurgischen Eingriff bei einem Kind vorzunehmen, weil die Eltern finden, dem Penis des Kindes müsse ein Stück haut abgeschnitten werden, ohne dass dies medizinisch nötig wäre. Aber dir jetzt in 600 Zeichen die ganze Medizinethik zu erklären ist wohl kaum möglich, falls es dich tatsächlich interessiert, informiere dich selbst.
      7 2 Melden
    600
  • Trice 02.07.2016 13:26
    Highlight Religionsfreiheit ist nie höher zu bewerten als das Recht der Kinder auf Unversehrtheit. Warum unsere Regierungen hier immer wieder falsche Toleranz ausüben, ist absolut unverständlich. Eltern, welche ihre Kinder verstümmeln lassen (ohne medizinische Notwendigkeit) sollten sehr hart bestraft werden.
    51 11 Melden
    600
  • Trice 02.07.2016 13:24
    Highlight Es ist unglaublich, dass in unserer Schweiz die Verstümmelung von Kindern in Spitälern durchgeführt wird ohne medizinische Notwendigkeit! Weshalb bitte muss man hier zuerst eine Initiative starten? Jedem Arzt, der einen gesunden Jungen beschneidet sollte man die Zulassung entziehen! Die Gründe für die Beschneidung sind bei religiösen Fanatikern (ob in USA oder bei Moslems) doch in Wahrheit, dass Selbstbefriedigung unterbunden werden soll. Sex soll nur der Fortpflanzung dienen, nicht dem Vergnügen.
    32 19 Melden
    600
  • Les 02.07.2016 13:23
    Highlight Vergangenen Frühling wurde mein Vierjähriger auch beschnitten. Seine Vorhautverengung liess keine Alternative zu. Wir mussten den Vorgang aus medizinischen Gründen vornehmen. Obwohl ich mich als Papa vorgängig gut informiert hatte, war ich mir überhaupt nicht bewusst, wie schmerzhaft und traumatisch sich das für den kleinen Racker gestaltete. Seither bin ich der festen Überzeugung, dass eine Beschneidung aus religiösen Gründen des Teufels ist! Sie stellt einen ungeheuren Eingriff in die Unversehrtheit der Knaben dar. Wieso sollte Gott die Vorhaut weg haben wollen, wenn er sie so designed hat?
    60 5 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 14:55
      Highlight OH Gott? Wieso sollte Gott uns ein Gehirn gegeben haben der uns zu den wahnwitzigsten Machenschaften verleitet? Der uns Krieg als valable Lösung erscheinen lässt? Wieso lässt er meine Kinder in Zürich auf die Welt kommen und andere im Regen der Bomben?
      Das mit Gott zu zu begründen ist wohl fehl am Platz.
      11 27 Melden
    • Les 02.07.2016 16:43
      Highlight Oh Mann;-) Mit Gott zu argumentieren ist in der Tat nicht so doll. Wollte ich damit auch ausdrücken. Ausser man ist Pastafari wie ich, dann darf man das! Oh ja! Arrgh
      9 1 Melden
    600
  • MaBa_zh 02.07.2016 13:21
    Highlight Warum heisst es beim Mann Beschneidung und bei der Frau Genitalverstümmelung????
    Essentiell ist es vergleichbar...
    Ich LEIDE seit 20 Jahren unter den Auswirkungen meiner Beschneidung..!
    46 11 Melden
    • who cares? 02.07.2016 14:35
      Highlight Frauen können nach ihrer Beschneidung kaum mehr richtig auf's WC gehen, die monatliche Menstruation wird zur Hölle und Sex kann man gleich vergessen. Ich denke das ist nicht bei allen beschnittenen Männern der Fall.
      Dennoch bin ich dafür, dass man die Beschneidung bei beiden Geschlechtern verbieten soll.
      18 10 Melden
    • Baba 02.07.2016 15:12
      Highlight Es tut mir sehr leid für Sie, dass Ihre Beschneidung für Sie solche Folgen hatte, aber ich wage zu behaupten, dass Ihr Fall eher die Ausnahme, denn die Regel darstellt.

      Bei den Frauen ist das Leiden jedoch zu 100% sicher! Wenn Sie die nachstehenden Infos gelesen haben, werden Sie sich wohl nicht mehr fragen, wieso es "Verstümmelung" genannt wird.

      http://www.watson.ch/Schweiz/International/744751580-7-Fakten-zur-weiblichen-Genitalverstümmelung--Zum-Beispiel-sind-in-der-Schweiz-über-10'000-Mädchen-betroffen

      http://www.stop-mutilation.org/informationen.asp
      8 14 Melden
    600
  • studmed 02.07.2016 13:07
    Highlight Ich bin absolut gegen unhygienische Beschneidungen in Hinterzimmern! Aus medizinischer Sicht ist eine Zirkumzision aber ein sinnvoller Eingriff: so wird das Risiko für das Peniskarzinom stark reduziert, die Wahrscheinlichkeit der Übertragung von HPV und HIV ist geringer und die Entwicklung einer Eichelentzündung ist ebenfalls seltener. Beschnittene Knaben machen 8 mal weniger einen Harnwegsinfekt!
    Ich finde, all das sind Gründe, die eine Beschneidung aus medizinischen Gründen rechtfertigen.
    14 48 Melden
    • Nyasa 02.07.2016 14:01
      Highlight Eine Reduktion der Ansteckungsgefahr mit HIV als Rechtfertigung einer Beschneidung eines 8 Jährigen anzuführen ist Humbug.
      Meinetwegen soll ein 16 Jähriger mit Erlaubnis der Eltern darüber entscheiden dürfen.
      45 6 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 14:01
      Highlight Aus medizinischen Gründen ist die Beschneidung gerechtfertigt, wenn du keinen Zugriff auf Wasser zum Waschen und Kondome hast. Denn diese beiden Dinge machen die Beschneidung sinnlos, sie sind ihr in allen Belangen überlegen punkto Prävention vor Geschlechtskrankheiten und Hygiene. Ich hoffe, du studierst nicht tatsächlich Medizin, ansonsten lies dir einmal Dinge wie informed consent und so durch ;)
      41 5 Melden
    • studmed 02.07.2016 15:35
      Highlight Nun ja, auch Impfungen sind Eingriffe in die Unversehrheit von Kindern, die von den Eltern entschieden weden. Informed consent bei Neugeborenen ist noch schwierig ;-)
      Und natürlich hast du Recht mit Kondomen, doch es gibt immer noch viele Männer, die darauf verzichten. Darum hat die WHO (!) auch Beschneidungsprogramme in Afrika gestartet, als ergänzende Massnahme.
      8 22 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 15:53
      Highlight Impfungen müssen im Kindesalter erfolgen, da die Kinder den Erregern ausgesetzt sind. Aber ich glaube kaum, dass ein Kleinkind schon sexuell aktiv ist und deshalb vor sexuellen Krankheiten mit Beschneidung geschützt werden muss. Es kann also damit gewartet werden, bis die Knaben das selber entscheiden können. Und wenn du glaubst, die Beschneidung sei eine Alternative zum Kondom, dann lies dir die Inzidenz bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr an und rechne dir aus, wie viele Erkrankungen die Beschneidung wirklich verhindert. Nur Kondome sind sicher und die Information muss verbreitet werden.
      16 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.07.2016 18:56
      Highlight "Darum hat die WHO (!) auch Beschneidungsprogramme in Afrika gestartet, als ergänzende Massnahme."
      Dieser Schuss geht garantiert ganz bös nach hinten los, denn da könnte man doch glatt auf die Idee kommen: Jetzt bin ich beschnitten, also kann ich aufs Kondom verzichten.
      (Ein weiterer Grund: da die Sensibilität mit Kondom noch mehr abnimmt, wird man als Beschnittener noch mehr darauf verzichten!)
      15 2 Melden
    • studmed 02.07.2016 20:27
      Highlight @Rabbi: stimmt, anfangs ging es wirklich nach hinten los, als die Kommunikation noch nicht so ausgereift war.
      @Randy: absolut, von diesem Punkt her würde es auch noch gut reichen, erst als Jugendlicher sich zu beschneiden - und dann wäre man rechtlich auf der sicheren Seite.
      2 0 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 23:20
      Highlight studmed, wenn man also keine dringliche Indikation zur Zirkumzision im Kindesalter hat (da dies erwähnt zur Prävention von STDs immer noch als Jugendlicher durchführbar ist, wenn vom
      Jungen gewünscht oder als Alternative Kondome verwendet werden können und man Zugang zu sauberem Wasser zum Waschen hat), wieso sollen Kinder den Risiken eines chirurgischen Eingriffs ausgesetzt werden? Es ist medizinisch gesehen nicht vertretbar, Kinder grundlos zu beschneiden.
      10 1 Melden
    600
  • Armand Ha 02.07.2016 12:35
    Highlight Sorry! Ich finde die Beschneidung ziemlich sinnvoll. In meinen Augen ist es sehr hygienisch und viel besser für den Mann! Solche einseitige Berichte sind einfach voll it Hose.. Watson, ihr habt mehr drauf!
    29 117 Melden
    • Amadeus 02.07.2016 12:58
      Highlight Alternative kann man sich auch waschen. Das benötigt keinen operativen Eingriff. Und warum es "viel besser für den Mann!" ist, erschliesst sich mir nicht.
      52 3 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 13:07
      Highlight Wenn es in deinen Augen hygienischer und sinnvoller ist, dann darfst du dich gerne beschneiden lassen. Ich sehe es nicht so. Aber du kannst doch nicht einem Kind einen Teil seines Penis abschneiden, nur weil du das als "besser für den Mann" empfindest? Es ist schwere Körperverletzung und sollte unter Strafe gestellt werden, mit Ausnahme von medizinisch indizierten Beschhneidungen (durch Ärzte ausgeführt).
      47 2 Melden
    • Der Beukelark 02.07.2016 13:10
      Highlight Du hast auch nicht grad viel drauf mit deinen schlechten Gründen. Wo bitte haben wir ein Hygieneproblel mit unbeschnittenen Knaben?
      31 1 Melden
    • R&B 02.07.2016 13:27
      Highlight Ich bin nicht beschnitten und mein Ding ist nicht weniger hygienisch!
      39 0 Melden
    • Kopold 02.07.2016 13:29
      Highlight Duschen heisst das Zauberwort.
      Du könntest dir auch die Füsse amputieren damit du nicht mehr mit Fussschweiss zu kämpfen hast..
      61 1 Melden
    • Trice 02.07.2016 13:35
      Highlight Sorry, sie haben keine Ahnung. Es ist überhaupt nicht hygienischer - längst widerlegt. Die Vorhaut bildet einen Schutz, auch gegen Bakterien/Pilze etc. Sie scheinen religiös zu sein: denken sie wirklich, Gott hätte Menschen mit unnötigen Körperteilen ausgestattet? Was sind ihre sonstigen Argumente, weshalb eine Beschneidung sinnvoll sein sollte? (dies mit HIV ist übrigens auch schon widerlegt).
      34 6 Melden
    • Fabio74 02.07.2016 13:39
      Highlight was ist denn hygienischer ausser man lebt ohne Wasser in der Wüste?
      DIe Natur schafft ja nicht unnützes, entsprechend sollte man ausser medizinisch notwendig nicht eingreifen
      23 1 Melden
    • Tobi321 02.07.2016 13:46
      Highlight Wieso soll das besser für den Mann sein ? Weil er dann weniger spürt?
      Und heutzutage ist die Hygiene absolut kein Grund mehr....
      Es ist ein einseitiger Bericht, weil die andere Seite schlicht nicht vertretbar ist!
      19 1 Melden
    • yellowastra 02.07.2016 13:51
      Highlight Sie waschen sich dann wohl mal alle 2 Wochen, fragwürdige logik🤔
      21 1 Melden
    • irational 02.07.2016 14:16
      Highlight Jaaaaaaaaaa alle auf di beschnittenen!!! Diese verdamten heiden=)
      4 18 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 13:36
      Highlight @Irational! Hier wird einzig und allein die Beschneidung der Knaben verdammt.
      8 1 Melden
    • Babalu 03.07.2016 18:50
      Highlight Trice sie behaupten Zeugs, dass sie sich selber so herbeiwünschen. Bitte Quellen angeben zu ihren abenteurlichen Falschaussagen. Wo wurde da was widerlegt? So ein Blödsinn.
      0 5 Melden
    600
  • Amadeus 02.07.2016 12:32
    Highlight Ich finde, das Video sagt eigentlich alles
    37 0 Melden
    • RalpH_himself 02.07.2016 18:38
      Highlight super video, gleich gebookmarkt und auf alle sozialen medien geteilt. Nur mit mehr Aufmerksamkeit gegenüber diesem Problem kann sich die Situation verbessern.
      2 1 Melden
    600
  • FrancoL 02.07.2016 11:59
    Highlight Mich beschleicht bei solchen Diskussionen immer ein ungutes Gefühl. Nicht etwa weil ich die Beschneidung sinnvoll finde und diese als überflüssig erachte, sondern weil da viel von Verbrechen, Menschenrechten, Ethik und und sonst hochtrabende Ausdrücke die Rede ist. Die Vergleiche die Mister Hugo Stamm dann anbringt sind auch kaum brauchbar.
    Ich frage mich wo bleiben diese Ausdrücke wie Menschenrechte, Ethik, Verbrechen, wenn die Kinder auf der Flucht sterben, für Profit schon ab jüngsten Alter arbeiten müssen, dem Konsum zugeführt werden oder bei uns in zerrütteten Familien aufwachsen müssen?
    18 43 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 12:49
      Highlight Oh, whataboutismen, jetzt endlich auch auf watson. Danke.
      Und Nein, auf deine "Argumente" werde ich nicht eingehen, denn sie sind keine (du erklärst, dass solange es schlimmere Probleme gibt, die körperliche und psychische Integrität der Kinder hier vernachlässigt werden kann)...
      27 6 Melden
    • gelesen 02.07.2016 13:09
      Highlight Sie machen ein Müesli aus etwas, was kein Müesli ist. Hinweis: Lesen Sie (noch mal) genau und bleiben Sie beim Thema.
      15 3 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 13:54
      Highlight Ich bleibe beim Thema da die Folgen sehr breit gefasst wurden, zudem die Beispiele von Stamm dies auch zulassen.
      Ich finde die Bescheidung nicht sinnvoll und überflüssig, aus vielen Gründen.
      Die Empörung die teilweise geäussert wird im Artikel und auch in den Kommentaren ist kaum zu topen, darum frage ich mich wie ist es mit der Empörung der Ungerechtigkeiten im allgemeinen gegenüber Kinder gemacht werden?
      Das hat nun gar nichts mit "whataboutismen" zu tun sondern nach der unbequemen Frage der Verhältnismässigkeit. Ja es geht um die Wertung von weit schlimmeren Vergehen die täglich vorkommen.
      6 15 Melden
    • Nyasa 02.07.2016 14:25
      Highlight @Franco hier ist der Sektenblog. Natürlich ist es schlimm dass im 21 Jahrhundert Kinder im Mittelmeer ertrinken... nein nicht nur schlimm es ist zu tiefst beschämend.
      8 2 Melden
    • Pasionaria 02.07.2016 14:48
      Highlight "Die Vergleiche die Mister Hugo Stamm dann anbringt sind auch kaum brauchbar."
      Ihre Vergleiche sind nicht nur 'kaum brauchbar' sondern geradezu sinnlos.
      Es ehrt Sie zwar, am lebensbedrohenden Schicksal gequaelter Kinder teilzunehmen, erklaert Ihre Verharmlosung gegenueber kurzzeit gequaelten aber überhaupt nicht.

      Im Anschluss an gelesen wuerde ich ebenso sagen, sie mischen Aepfel und Birnen zu einem eigenartigen Most.....
      13 2 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 15:39
      Highlight FrancoL, was machst du denn um deiner Empörung ob dieser Tatsachen Ausdruck zu verleihen? Stehst du auf die Strasse und schreist?
      Klar gibt es noch eine Steigerungsform um Enpörung auszudrücken, ich glaube nicht das Leserkommentare zu schreiben das oberste Limit ist.
      Es trägt Nichts zum Thema und Nichts zur Lösung des Problems bei, wenn Leute wie du kommen, um denen die sich für eine Verbesserung einsetzen zu sagen: Ja regst du dich denn bei Thema xy auch genau so auf (bzw. noch mehr, weil es ein schlimmeres Thema ist).
      8 1 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 15:50
      Highlight @Pasionaria/Nyasa;
      Schön dass sie sich so gut in der Botanik auskennen.
      Es ist mir Wurst in welchem Blog wir uns befinden, denn es geht um Wertung, Wertung des an den Kindern angetanen Leids und wenn in diesem Blog schon die Wertung zu oberst auf der Skala angelangt ist dann Frage ich mich was das Ganze soll? Was werden Sie bei einem Blog wo es um viel einschneidernde Versäumnisse geht posten? werden sie da die Skale neu andenken? Wenn man eine Wertungsskala anbringt dann geht es nicht um Verharmlosung sondern um Werte die nun mal auch ärgere Gräueltaten abdecken sollen, also nicht um Botanik
      3 17 Melden
    • Nyasa 02.07.2016 16:12
      Highlight Botanik? FrancoL ich glaube du bist etwas verwirrt. Auch deine anderen Kommentare hier legen dir ein Mittagsschlööfli nahe.
      7 4 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 16:33
      Highlight @Randy Orton; Wie setzt sich denn Randy für die Verbesserung der Situation ein? Und was macht Randy für die anderen noch viel schlimmeren Beeinträchtigungen der Kinder dieser Welt?
      Nochmals ich finde die Beschneidung eine nicht tragbare Situation, finde aber die Empörung sollte noch ein wenig "Luft" nach oben lassen, weil diese sicherlich noch gebraucht wird.
      2 8 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 16:38
      Highlight @Nyasa; Mein Post ging an Dich und an Pasionaria, das zur Botanik. Es ist schon bemerkenswert wie Du auch zu denen gehörtst die offensichtlich eine einfache Anmerkung dass die Beschneidung nicht das aller grösste Uebel auf der Welt ist zu einem solchen Aufstand führen kann.
      Jedes Uebel soll bekämpft werden das stelle ich nicht in Frage. Doch der Aufschrei lässt ja fast kein Platz mehr für einen viel grösseren Aufschrei in Sachen Benachteiligung der Kinder dieser Welt.
      3 5 Melden
    • gelesen 02.07.2016 16:41
      Highlight FrancoL
      Ein sehr eigenartiger Most, den Sie da posten!
      Wohl was Hochprozentiges..?
      6 3 Melden
    • Pasionaria 02.07.2016 19:41
      Highlight FrancoL
      Mit (Auf-)Schreien hat man noch kein Uebel aus der Welt geschaffen. Die Zauberworte heissen > handeln, wo immer möglich und > aufklären durch erfahrene, kluge, mutige und empathische Menschen.
      Haben Sie selbst schon etwas dagegen unternommen, ausser in der Botanik rumzuwühlen.....?
      6 1 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 20:17
      Highlight @Pasionaria; Ich gehe nach meinen Möglichkeiten und meiner Einbindung in der Gesellschaft. Bezüglich Beschneidung habe ich mich in meinem Kreis (mit etlichen jüdischen Mitbürgern) das Thema schon seit Jahren angesprochen und meine Ablehnung, wie zB auch zum Thema Schächten eingebracht. Die "Gegenwehr" habe ich zu Kenntnis genommen.
      Bezüglich benachteiligte Kinder habe ich schon viel mehr machen können; Seit nun mehr als 25 Jahren bilde ich Lehrlinge/Parktikanten aus und stelle mehrheitlich Lehrlinge/Parktikanten ein die aus benachteiligten Familien kommen. . .
      2 2 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 20:24
      Highlight @Pasionaria; . Lehrlinge/Parktikanten die häufig auch mit schlechtem schulischen Rucksack unterwegs sind, dies bedingt einen grossen Mehraufwand, den ich aber gerne leiste da ich das Glück hatte auf der Sonnenseite des Lebens unterwegs zu sein. Oder wie zB letztes Jahr habe ich ohne Lohn für ein schwerst behinderst Kind eine Liftanlage für den täglichen Badeplausch technisch bearbeitet und einbauen lassen. Ich bemühe mich als Verfechter der sozialen Marktwirtschaft zudem Aufträge so zu vergeben dass man anständig davon leben kann und somit auch etwas bei den Kindern der Auftragnehmer ankommt.
      2 3 Melden
    • Pasionaria 02.07.2016 21:53
      Highlight FrancoL
      um 20.17h u.w. doch, doch erfreulich, Ihr offensichtliches Engagement.
      Was verstehen Sie unter 'sozialer Marktwirtschaft', könnte man 'es' auch marktwirtschaftlicher Sozialismus nennen?
      1 0 Melden
    • FrancoL 02.07.2016 23:56
      Highlight @Pasionaria; Das mit den Benenn ist so eine Sache. Zu viele Worte haben heute einen negativen Background und werden häufig missverstanden. So versuche ich es einfach zu umschreiben:
      Ich verstehe unter sozialer Marktwirtschaft eine Wirtschaft die den Gewinn einer Unternehmung auf 2 Ebenen für ALLE BETEILIGTEN optimiert. In der Unternehmung für eine bessere Verteilung des Gewinns und für die Vertragsnehmer ein Entgelt welches diesen es auch ermöglicht eine soziale Struktur ihres Unternehmens aufrecht zu erhalten. Zudem ein Engagement für die Jugend in der Ausbildung und und Arbeitsethik . . .
      2 3 Melden
    • FrancoL 03.07.2016 00:01
      Highlight @Pasionaria; . . . wie mache ich das? Relativ einfach; Seit nun mehr als 25 Jahren, leiste ich mit meinen Mitarbeitern eine Arbeit die auf Einsatz und Begeisterung basiert. Natürlich habe ich auch das Glück auf meiner Seite; Ich liebe meine Arbeit und das kann nicht jeder sich so einrichten. Hat natürlich auch negative Punkte; So habe ich noch nie ein Auto weniger als 5-7 Jahren gefahren oder habe auch keinen SUV in der Garage ;-) Geld war nie mein Ziel auch wenn ich sicher sagen kann dass es mir nicht schlecht geht, aber viel wichtiger ist dass ich zufrieden in den Spiegel schauen kann.
      4 0 Melden
    • Pasionaria 03.07.2016 17:06
      Highlight FrancoL
      Danke für Ihre offenen und unterdessen mehrheitlich nachvollziehbaren Worte.
      1 0 Melden
    600
  • Maracuja 02.07.2016 11:54
    Highlight 3) Wer der Überzeugung ist, dass bezüglich Beschneidung Aufklärung nicht mehr genügt, sondern ein Verbot dringend notwendig ist, sollte bitte eine Initiative starten und Unterschriften sammeln gehen, statt Juden und Muslime pauschal als Kinderquäler zu stigmatisieren. In der Schweiz hätte eine solche Initiave gute Chancen angenommen zu werden und das Thema wäre damit vom Tisch. Wäre mir lieber als die jährlichen Hasskampagnen während dem (in diesem Jahr nicht nur journalistischen) Sommerloch.
    9 30 Melden
    • Klaus K. 02.07.2016 12:59
      Highlight Es ist doch anders: Hier werden diejenigen, die sich für Anliegen der Kinder einsetzen, als Judenfeinde oder Muslimfeinde angeprangert. Lassen wir die Religionsdiskussion doch einfach beiseite, und setzen uns für unverstümmelte Kinder überall ein.
      Es ist keine Freiheit und kein freiheitliches Recht, Kinder verstümmeln zu dürfen.
      31 0 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 13:10
      Highlight Eigentlich braucht es keine Initiative, unser Gesetz würde das heute schon als schwere Körperverletzung ansehen. Aber wo kein Kläger ist, da kein Richter.
      19 1 Melden
    • Nyasa 02.07.2016 13:33
      Highlight Ich sehe hier keine Hasskampagne. Einmal mehr weist Herr Stamm auf einen gesellschaftlichen Missstand hin den es zu beheben gilt.

      Die Motive der Eltern haben keinen Vorrang gegenüber der körperlichen Integrität der Kinder. Seit Juli 2012 ist in der Schweiz «die Verstümmelung oder die erhebliche und dauerhafte Beeinträchtigung der Genitalien der weiblichen Person» strafbar. Es ist eine Frage der Zeit bis auch die Knaben keine Angst mehr vor Verstümmelung haben müssen.
      20 1 Melden
    • Pasionaria 02.07.2016 15:04
      Highlight Aber Maracuja, hast Du etwa Deine seltenen 3 x 600 schwächeren Anschlaege?
      Wie kommst denn Du aufgrund des Beitrags auf 'Hass schueren'?
      Wenn jemand per se fremden- oder religionsfeindlich ist, braucht es dazu auch nicht das Erwaehnen von 'problematischen' Handhabungen. Dieser Menschenschlag kennt bedauernswerterweise Hass so oder so.
      Soll man deswegen Aufklaerung abschwaechen oder gar vermeiden? Dies wird sicherlich nicht Dein Ansinnen sein.
      Geh lieber an's Zürifest heute....
      10 0 Melden
    • Maracuja 02.07.2016 16:50
      Highlight @Pasionaria
      Eigentlich hätte ich nicht angenommen, dass ausgerechnet du eine Klarstellung meinerseits brauchst, aber hier ist sie: Ich hab nichts gegen Aufklärung, ich könnte auch problemlos mit einem Verbot leben! Was mich aber stört, ist die regelmässige Bewirtschaftung und Stimmungsmache, ohne dass man den Mut aufbringt, ein Verbot auszusprechen und dieses auch durchzusetzen. In der Schweiz gibt es einmalige Möglichkeiten gegen Missstände umgehend vorzugehen, nutzt sie doch endlich.
      1 6 Melden
    • Pasionaria 02.07.2016 17:47
      Highlight Aber Maracuja,
      meinst Du wirklich, ICH > Pas. brauche eine Klarstellung Deinerseits - wohl kaum. Zu sehr kenne und schaetze ich Deine Haltung zu verschiedenen heikeln Themen.
      Es geht darum, mit Deinen etwas befremdenden Bemerkungen unterstellst Du HST, 'Hass zu schueren'.
      Es geht doch im Artikel nicht um 'Bewirtschaftung und Stimmungsmache' sondern um das Anprangen von unhaltbaren Missständen.
      Nicht ganz Unrecht hast Du "In der CH gibt es einmalige Möglichkeiten gegen Missstände .... vorzugehen."
      Keine Ahnung, ob in dieser Richtung schon etwas unternommen wurde. Der Versuch wäre es Wert.

      3 0 Melden
    600
  • Maracuja 02.07.2016 11:50
    Highlight 2) Da sich Hygiene und Medizin seit der Niederschrift der massgebenden religiösen Texte sehr verbessert haben und die Gesellschaft in der Zwischenzeit individuelle Rechte (u.a. Recht auf Selbstbestimmung) postuliert und aktzeptiert hat, kann man die im konkreten Fall veralteten religiösen Vorschriften mit Recht hinterfragen. Die Art wie das in den Medien geschieht, ist für mich aber oft fragwürdig. Vor allem in den Leserkommentaren wird ein Hass gegen Muslime und Juden geschürt, der mich abstösst.
    10 24 Melden
    • Nyasa 02.07.2016 12:53
      Highlight man kann die religiösen Texte per se hinterfragen. Die geistige und körperliche Verstümmelung von Menschen sollte nicht unter dem Deckmantel eines Rechtstaates stattfinden dürfen.
      13 0 Melden
    • Trice 02.07.2016 13:31
      Highlight Mich stösst eher ab, dass z.B. Muslime in unser Land flüchten, die Freiheit unseres Staates geniessen könnten, jedoch teils fanatischen alten Dogmen folgen! Die Kinder werden hier geboren, werden hoffentlich das Schweizer Bürgerrecht erlangen, es gilt diese Kinder zu schützen und ein freies Leben zu ermöglichen. Diese falsche Toleranz diesen kriminellen Bräuchen gegenüber nerven mich gewaltig! In der Schweiz gibt es keine religiösen Vorschriften, jedoch ein Strafgesetz, welches vorsätzliche Verletzung von Kindern natürlich hart bestrafen sollte!
      16 2 Melden
    600
  • wonderwhy 02.07.2016 11:48
    Highlight Die Beschneidung junge Knabe kann nicht wirklich als Verstümmelung dargestellt werden. Obwohl ich die hier beschriebenen Einwände als begründet und legitim betrachte, kann nicht ausser Acht gelassen werden, dass die Beschneidung auch Vorteile haben kann. In den USA wurden bis zum Ende der 70 Jahre 90% der Neugeborenen Jungen beschnitten und das nicht aus religiösen Gründen. Die Beschneidung bietet vielerlei Vorteile und der Eingriff ist deutlich einfacher durchzuführen, je jünger der Patient. Es kommt natürlich auf die Umstände an, aber es ist nicht reine Barbarei!
    10 48 Melden
    • saco97 02.07.2016 13:24
      Highlight In den USA werden Jungen beschnitten, weil man davon ausging, dass sie nicht mehr masturbieren könnten. Mit Hygiene oder anderen Vorteilen hat das nichts zu tun.
      30 1 Melden
    • Fabio74 02.07.2016 14:22
      Highlight Empfinde alles als Verstümmelung wo der/die Betroffene sich nicht dazu äussern kann
      Was gibts denn für Vorteile?
      13 0 Melden
    600
  • Maracuja 02.07.2016 11:41
    Highlight 1) Einmal mehr ein hirnverbrannter Titel. Die Brit Mila findet am achten Lebenstag eines Jungen statt. Wie bei man anderen religiösen Regeln dürfte die Ursache dafür eher im hygienischen/präventiven Bereich liegen. Bei anderen Kulturen wie den Xhosa handelt es sich tatsächlich um ein Männlichkeitsritual, aber auf die spielt der Artikel wohl kaum an. Dass Sie Herr Stamm, die Bibel genauso wörtlich nehmen wie der Thiel den Koran, finde ich allerdings enttäuschend. Stellen Sie sich Gott tatsächlich als unbeschnittenen Mann vor? Um eine Tabuthema geht es zudem längst nicht mehr.
    24 74 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.07.2016 12:05
      Highlight die religiösen Beschneidungen bei Juden und Muslimen liegen garantiert nicht im hygienischen Bereich. Dies wird oft als faule Ausrede gebraucht um diese Traditionen zu rechtfertigen.

      Aber um ein Männlichkeitsritual geht es auch überhaupt nicht. Da hast du recht, das ist ein bescheuerter Titel.
      33 6 Melden
    • Nyasa 02.07.2016 12:06
      Highlight ...es geht darum Kinder im Namen des Herrn zu verstümmeln. Der Hirnverbrannte Teil der Geschichte sind die Eltern.
      40 9 Melden
    • R&B 02.07.2016 12:31
      Highlight @ Maracuja: Typisch, wenn man keine rationalen Argumente mehr hat, dann beleidigt man gleich mal die Person, die eine andere Meinung hat. Echt schwach!
      24 6 Melden
    • Maracuja 02.07.2016 12:58
      Highlight @R&B
      Bitte begründen Sie mit einem Zitat, wo ich eine Person beleidige. Beleidigt es eine Person, wenn ich einen Titel als hirnverbrannt bezeichne (und diese Meinung auch begründen kann)? Beleidige ich Herrn Stamm, wenn ich seine Bibelauslegung enttäuschend finde? Im Artikel geht es im besonderen um Muslime und Juden, im Koran steht nichts, dass die Menschen als Ebenbild Allahs geschaffen wurde und die Juden legen den angesprochen Bibelvers mit Bestimmtheit anders aus. Die Vorstellung von Gott als einem bärtigen Mann ist eine typische christliche.
      4 12 Melden
    • Maracuja 02.07.2016 13:04
      Highlight @Rabbi Jussuf
      Wenn man schon davon ausgeht, dass sämtlichen religiösen Bücher von Menschen inspiriert und geschrieben wurden, kann/darf man sich durchaus überlegen, weshalb gewisse Vorschriften Eingang in diese Schriften fanden. Hinter der Beschneidungsvorschrift könnten ursächlich hygienische Gründen liegen (dafür spricht, dass dieser Brauch in anderen Kulturen auch vorkommt). Allerdings könnte die Ursache auch ganz anderswo liegen, z.B. im Bedürfnis sich von Anhängern anderer Religionen klar zu unterscheiden.
      7 9 Melden
    • Fabio74 02.07.2016 13:40
      Highlight und am 8. Tag hat man keinen Schmerz? Viel Text wenig Argumente leider
      19 2 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 13:50
      Highlight In der Bibel bzw. Thora, notbene das niedergeschriebene Wort Gottes, steht geschrieben, dass Gott den ersten Menschen, Adam, nach seinem Ebenbilde schuf. Das bedeutet, dass Gott eine Vorhaut hat. Denn in der Thora, bzw. der Bibel, steht nirgends geschrieben, dass Gott sich seine Vorhaut abschnitt.
      An die Feministen: Eva war Mensch V2.0, also die stark verbresserte Version.
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.07.2016 15:32
      Highlight Maracuja
      Es handelt sich bestimmt um ein Identifikationsmerkmal einer Gruppe und auch um ein sich gegenüber anderen herauf zu setzen, sich als etwas Besonderes zu fühlen.
      Aber Hygiene? Das bezweifle ich doch sehr.
      4 0 Melden
    600
  • elk 02.07.2016 11:22
    Highlight Natürlich soll man keine med. unnötigen Operationen an Kindern durchführen.
    Dennoch gibt es bei pathologischen Vorhautverengungen (Phimosen) sehr klar einen Vorteil, diese zu beschneiden. Ausserdem gibt es starke Evidenz, dass eine Circumcision das Risiko einer HIV-Übertragung um 60% bei Männern senkt.
    http://www.who.int/hiv/topics/malecircumcision/en/
    Was die Sensibilität angeht, herrscht eher Unklarheit. Neuere Studien gehen von einer Reduktion aus. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1464-410X.2012.11761.x/abstract;jsessionid=A4FA95E7CE8ED8C1860F43EA89DCE37D.f03t02



    14 46 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.07.2016 12:08
      Highlight Soweit ich weiss ist das mit der HIV-Übertragung nicht richtig. Zudem geht es dort um ERWACHSENE Männer und nicht um kleine Kinder.
      Zur Sensibilität:
      Unklarheit?
      Da braucht es wirklich keine Studien um zu wissen, dass eine Beschneidung eine WESENTLICHE Reduktion der Sensibilität zur Folge hat.
      38 5 Melden
    • Mehmed 02.07.2016 12:18
      Highlight Seit wann ist bei Kindern die HIV-Übertragung relevant? Ein volljähriger Knabe kann dann noch selbst entscheiden, ob er sich beschneiden lassen will zwecks HIV-Prävention oder ob er ein Kondom gebrauchen will.
      42 3 Melden
    • Amadeus 02.07.2016 12:20
      Highlight Oder man benutzt ein Kondom. Das senkt das Risiko um weit mehr als nur 60% und man vermeidet, an kleinen Jungen herumzuschneiden, ohne deren Einverständis. (Phimose ist naürlich eine andere Geschichte. Da macht ein operativer Eingriff Sinn)
      37 2 Melden
    • elk 02.07.2016 12:50
      Highlight @Rabbi: Soweit Sie wissen? Ernsthaft? Es gibt Studien, verzeihen Sie, wenn mich Ihr Wissensstand nicht interessiert.
      @Mehmed: ich schreibe auch von Männern. Ich glaube, wir kennen beide den Unterschied.
      @Amadeus: Natürlich sind Kondome weit wichtiger in der Prävention. Nichtsdestotrotz ist es in Ländern mit hohen Raten an HIV-Neuinfektionen wichtig, jede Massnahme zu unterstützen. Genau das macht jetzt Südafrika, indem dort Circumcisionen für (junge) Männer gratis angeboten werden.
      4 15 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 13:16
      Highlight Das mit der HIV-Übertragung stimmt und wird auf eine gewisse Verhornung der Eichel und damit weniger Mikroverletzungen beim Geschlechtsverkehr und somit weniger Infektionsrisiko zurückgeführt. Nun muss man sich fragen, ob Kondome nicht besser geeignet wären zum Schutz, da sie über 99%-en Schutz bieten?
      Übrigens, 60% klingt nach viel, aber wenn man bedenkt, dass ungeschützter Geschlechtsverkehr mit HIV-Positiven sowieso nur in 0.1-1% zur Ansteckung führen, ist 60% weniger eine Verbesserung im tiefen zweistelligen Promillebereich...
      14 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.07.2016 15:42
      Highlight elk
      60% hört sich schreierisch gut an.
      Das sollte doch misstrauisch machen, oder?
      60% weniger Ansteckungsgefahr für die beschnittenen Männer, was ist mit den Frauen?
      Und was ist mit Analverkehr? Die 60% gelten nämlich nur für Vaginalverkehr. (Ich bezweifle selbst da noch, dass es sich wirklich um 60% handelt.)
      Wenn man sich das etwas genauer überlegt, dann sind die 60% plötzlich gar wenig bis nichts.
      4 1 Melden
    • elk 03.07.2016 19:12
      Highlight Ach, lieber Rabbi. Ich kann Ihnen nur raten, die Seite mal anzuschauen. Es steht ausdrücklich, dass die Rate von Übertragungen durch Hetero-Sex um 60% reduziert wird. Wie R. Orton schon geschrieben hat, ist die Infektionsgefahr niedrig. Das tönt schon mal gut. Dennoch stecken sich jährlich ca 2 Millionen Menschen neu mit dem Virus an.
      Seit 2014 liessen sich im östlichen und südlichen Afrika über 9 Millionen erwachsene Männer freiwillig beschneiden.
      Denken Sie ernstahft, all diese Anstrengungen würden unternommen, wenn kein Effekt zu erwarten wäre?
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.07.2016 20:16
      Highlight elk
      Ja, das denke ich.
      Es wäre vielleicht von Vorteil, wenn Sie sich mal mit dem Umfeld der Studien beschäftigen würden. Diese entsprechen nämlich nicht den üblichen Standards.
      Die beschnittene Usa hat eine weitaus höhere AIDS-Rate als Europa mit unbeschnittenen Männern. Wie ist das wohl anhand Ihrer Studie zu erklären?

      Um es jetzt klar zu sagen: Ich zweifle die Richtigkeit der Studien an, die 60% angeben. Und finden Sie es nicht auch merkwürdig, dass hier in Europa der Zusammenhang von Beschneidung und AIDS praktisch nie erwähnt wird???
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.07.2016 20:17
      Highlight
      die vermuteten "positiven" Wirkungen sind aber hier überhaupt nicht das Thema.
      Die Beschneidung ist, egal welche positive Wirkungen ihr auch zugeschrieben werden, eine gravierende Verletzung, die niemand ohne guten, medizinischen Grund machen sollte.
      Das sehen wohl die meisten Aerzte so.
      6 0 Melden
    • Randy Orton 03.07.2016 20:26
      Highlight elk du hast schon Recht, in Ländern wie Südafrika wo 10% der Bevölkerung HIV-positiv ist, bringt die Beshneidung etwas. Aber da lassen sich Männer beschneiden, frewillig. Und hier werden mit dem selben Argument Kinder beschnitten, die sich noch nicht dazu äussern können.
      2 0 Melden
    • elk 03.07.2016 22:08
      Highlight Nun, ich habe nirgends geschrieben, dass diese Fakten in irgend einer Weise medizinisch nicht notwendige Eingriffe an Kindern rechtfertigen. Es entspricht auch nicht meiner Meinung.
      Viele Staaten stützen ihre Gesundheitspolitik auf die Erkenntnisse der WHO (auch wenn Sie, Rabbi, diese aus nicht nachvollziehbaren Gründen in Zweifel ziehen). Und diese zeigen, dass Beschneidungen ganz klar positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben.
      Dass es in den USA mehr HIV-positive Menschen gibt als in Europa, können Sie wohl kaum als valables Gegenargument aufführen. Stichwort: Zugang zu med. Versorgung
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.07.2016 22:40
      Highlight Nein elk, der Vergleich mit den USA zeigt, dass die Beschneidung gar nichts bringt (allenfalls im unteren Promillebereich).
      Denn würde sie was bringen, dann müsste die HIV-Rate in den USA deutlich niedriger sein, weil dort bereits bei Ausbruch von AIDS alle beschnitten waren.
      Und Zugang zu med. Versorgung ist in den USA ganz gut möglich - ganz anders als etwa in vielen afrikanischen Staaten.
      Sie offenbaren ja selber, dass die med. Versorgung vermutlich sehr viel wichtiger sei, als eine Beschneidung.
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.07.2016 22:48
      Highlight Ich schreibe hier nur so vehement, weil hier aufgrund einer mehr als zweifelhaften Studie scheinbare Vorteile einer Beschneidung propagiert werden, wie mit den marktschreierischen 60%, die genau besehen irgendwo im untersten Promillebereich verschwinden. Und dazu noch wird über die Risiken der Beschneidung nicht gesprochen, die (wenigstens in Afrika) ziemlich sicher im Prozentbereich anzusiedeln sind.
      3 0 Melden
    600
  • Turi 02.07.2016 11:12
    Highlight Beschneidung ist eine Gewalttat. Gehört geächtet und verboten.
    Den Männer und Frauen, die das geil finden und sagen der Sex wäre besser so sei gesagt, dass der Mann sich immer noch nach erreichen der Volljährigkeit auf eigenen Willen hin verstümmeln lassen kann.
    100 20 Melden
    • Hierundjetzt 02.07.2016 12:03
      Highlight *verstümmeln. Ja klar. Ein Mann, der freiwillg vorne einen Abfallsack will, von mir aus. Die Vorteile einer Beschneidung und sei es nur aus med. gründen (wie bei mir) überwiegen bei weitem
      12 58 Melden
    • Klaus K. 02.07.2016 13:04
      Highlight Deine Freude als erwachsener Mann an deiner Beschneidung nimmt dir ja niemand. Aber zwinge sie nicht Kindern auf, die sich nicht wehren können.
      29 0 Melden
    • Fabio74 02.07.2016 13:41
      Highlight @hierundjetzt: Medizinische Notwendigkeit ausgeklammert. Was sind die überwiegenden Vorteile?
      13 1 Melden
    • Hierundjetzt 02.07.2016 15:37
      Highlight Das primäre Geschlechtsteil ist bei einem beschnittenen Mann permanent in Kontakt mit seiner Kleidung. Daher ist das Fortpflanzungsorganweniger empfindlich auf Reize, was wiederum zu längerer evolutionsbedingten Vereinigung führt (absichtlich so gestelzt formuliert, es ist ja erst 1530)
      2 12 Melden
    • Klaus K. 02.07.2016 19:19
      Highlight hierundjetzt, hätte die evolution eine längere vereinigung gewollt, hätte sie dem mann keine vorhaut gegeben. deine argumentation hinsichtlich evolution wackelt arg.
      11 1 Melden
    • Fabio74 03.07.2016 00:55
      Highlight naja seltsame Argumentation. Man kann auch unbeschnitten länger wenn man sich im Griff hat.
      Deswegen einen Eingriff riskieren? Nein.
      6 1 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 11:10
    Highlight Beschneidung im Herzen ist das was gefällt, nicht aus modischen Zeitgefühl wie man eben zu denken hat, sondern aus eigenen Antrieb, selbständig und gewissenhaft.
    7 22 Melden
    600
  • Tanuki 02.07.2016 10:20
    Highlight Kinder zu beschneiden ist ein Verbrechen. Sollen alle die eine Beschneidung wünschen doch dies ab 18 Jahren aus eigenem Interesse tun.
    88 13 Melden
    • seventhinkingsteps 02.07.2016 12:25
      Highlight Eine Vorhautverengung kann aber schmerzhaft werden bis 18...
      9 20 Melden
    • Armand Ha 02.07.2016 12:36
      Highlight Beschneidung mit 18 ist wesentlich schmerzhafter als Beschneidung mit 7-12 Jahren
      8 28 Melden
    • Klaus K. 02.07.2016 13:05
      Highlight seventhinkingsteps, ich glaube, die hohen beschneidungsraten in gewissen teilen der welt sind kaum auf vorhautverengungen zurückzuführen...
      22 1 Melden
    • saco97 02.07.2016 13:27
      Highlight Aus medizinischen Gründen soll man logischerweise so bald wie möglich beschneiden. Aber wenn es nicht nötig ist und nur aus religiösen Gründen passieren soll, überwiegt das Recht auf unversehrtheit des Kindes.
      20 1 Melden
    600
  • amore 02.07.2016 10:10
    Highlight Wer ein Kind verstümmelt gehört ins Gefängnis, und zwar nicht nur kurze Zeit. Wenn sich ein Volljähriger dann aus eigenem Entscheid beschneiden lässt, ist das dann seine persönliche Sache.
    78 12 Melden
    • Armand Ha 02.07.2016 12:36
      Highlight sorry echt
      2 27 Melden
    600
  • retofit 02.07.2016 10:07
    Highlight Zu "es fehlt die Empfindsamkeit an seinem Penis.» kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen, dass ich seit diesem klinischen Eingriff bei mir im ca. 20. Altersjahr sicher nicht schlechteren Sex geniesse.
    45 19 Melden
    600
  • retofit 02.07.2016 10:07
    Highlight „Und es geschah auf dem Weg, in der Herberge, da trat der HERR ihm entgegen und wollte ihn töten. Da nahm Zippora einen scharfen Stein, schnitt ihrem Sohn die Vorhaut ab, berührte damit seine Füße und sagte: ‚Du bist mir ein Blutbräutigam!‘ Da ließ Er von ihm ab. Dann sagte sie: ‚Ein Blutbräutigam wegen der Beschneidung‘“ (2. Mo. 4, 24-26). Soweit ein noch nicht genannter Aspekt. Beschneidung sollte meines Erachtens aber freiwillig sein, zudem unter ärztlicher Obhut, ev. erst nach der Pubertät, wie die Taufe auch.
    14 22 Melden
    • R&B 02.07.2016 12:27
      Highlight @retofit: Soll in heutiger Zeit einem zornigen und tötenden Gott gehuldigt werden, der blutige Beweise für Treue einfordert? Hört sich nach Gangs und Mobs an. Echt jetzt?
      31 0 Melden
    • retofit 02.07.2016 13:58
      Highlight Natürlich nicht. Realität ist, dass sich die Beschneidungs-Rechtfertigungen eben auch auf diese Bibelstelle berufen. Ich habe nicht behauptet, dass ich so etwas cool finde. Wenn Beschneidung und Taufe, dann freiwillig, ärztlich überwacht und im Erwachsenenalter. So, hoffe es ist jetzt angekommen.
      10 1 Melden
    • R&B 02.07.2016 16:35
      Highlight Angekommen:)
      3 0 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 14:23
      Highlight Ich werde aus dem Bibelzitat nicht recht schlau. Hat Zippora auf dem Weg in die Beiz ihren Sohn vor dem sexuellen Missbrauch durch einen pädophilen Herrn bewahrt, indem sie ihres Sohnes bestes Stück zu einem unappetitlichen, blutigen Klumpen schnitt?
      3 0 Melden
    • R&B 03.07.2016 15:08
      Highlight @Gaspadin: Gibt es irgend jemand, der aus Bibelzitaten schlau wird? 😂😂😂
      6 0 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 15:29
      Highlight @R&B: 😂😂😂 - Gut gebtüllt, Löwe!

      Im ernst jetzt: Leider gibt es die, die das können. Aber leider sind das allzuoft oft solche Typen, die am liebsten jeden auf dem Scheiterhaufen verbrennen möchten (oder zeigemässer mit einer Bombe in die Luft jagen), der ihnen widerspricht, oder schlimmer noch: die besseren Argumente hat.
      2 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 10:06
    Highlight Abgesehen von den wirklich dummen Vergleichen bin ich inhaltlich mit dem Artikel 100% einverstanden. Sage schon lange, dass die Beschneidung von Kindern aller Geschlechter eine brutale Folter ist und verboten gehört.

    Wenn sich jemand beschneiden lassen will, kann er das als Erwachsener selbst organisieren.
    Aber LASST DIE KINDER IN RUHE ihr Feiglinge!


    Aber:
    "Hirn im Kühlschrank"?
    "mit der Muttermilch eingegeben"? Folter?
    "Was zum Teufel hat die Beschneidung mit Religion zu tun?" Echt jetzt? In diesem Kontext diese Formulierung? Erkennt da sonst noch jemand den Widerspruch?
    Schlimm!
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  • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 09:55
    Highlight Die Bescheidung unter Moslems geschieht nicht immer aus Glaubensgründen, sondern zum Brauch, weil es sich gehört. Auch nicht jeder Moslem ist praktizierender Moslem, und unter Christen dasselbe. Man kann sich in zeitlich modischer Gesinnungen beschneiden lassen, was gerade Inn ist. Auch Medien beschneiden die Welt, wenn es darum geht an Macht zu gewinnen. Beschneidung ist nicht nur religiöser Art, sondern auch eine gesellschaftliche, das zu einem Problem werden könnte.
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    • Nyasa 02.07.2016 11:56
      Highlight live is life
      3 1 Melden
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  • irational 02.07.2016 09:48
    Highlight Ach gottchen, sie mit ihrer unumstösslichen richtigen weltanschauung. Das die erfahrung von schmerzen einen abhärten und dies seit jahrtausenden wichtig ist passt wohl nicht in dieses bild
    10 98 Melden
    • Der Beukelark 02.07.2016 10:44
      Highlight kinder abhärten durch beschneidung? aber sonst gehts gut? sind sie als kind mit dem gürtel gezüchtigt worden?
      77 7 Melden
    • irational 02.07.2016 12:18
      Highlight Ne, aber villeicht sollten sie die lebensbedingungen in solchen gesellschaften betrachten bevor sie ihren richtspruch verkünden
      3 28 Melden
    • saco97 02.07.2016 13:30
      Highlight Beschneidungen passieren auch in unserer Gesellschaft, was Lebensbedingungen haben wir denn, die eine Verstümmelung als Abhärtung rechtfertigen?
      19 1 Melden
    • irational 02.07.2016 14:18
      Highlight Hier gibts ja auch ne narkose.
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  • AMNZAKYM 02.07.2016 09:44
    Highlight heutzutage wird das im spital unter klinischen bedingungen von ärzten fast schmerzfrei durchgeführt.
    32 79 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 10:18
      Highlight Udn trotzdem ohne die Einwilligung des Knaben und deshalb ist es Körperverletzung. Wenn einem Kind ein Bein ohne Grund amputiert wird, spielt es auch keine Rolle, ob das in einem Spital unter sauberen Bedingunen geschah, es ist so oder so falsch.
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    • Rabbi Jussuf 02.07.2016 10:20
      Highlight Falsch. Das gilt nur, wenn dies medizinisch notwendig ist. Praktisch alle religiös motivierten Beschneidungen finden nicht in einer Klinik statt - auch in der Schweiz nicht! UND es sind in den meisten Fällen auch keine Mediziner, die die Beschneidung vornehmen.
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    • Charalar 02.07.2016 10:25
      Highlight Auch wenn die Beschneidung unter Narkose ausgeführt wird, bleibt es eine Verletzung der Selbstbestimmung des Jungen. Wieso kann das nicht warten, bis er alt genug ist, um selbst zu entscheiden? Ab 14 dürfen sich Jugendliche hier für oder auch gegen eine Religionszugehörigkeit entscheiden. Warum also fragt man sie dann nicht einfach?
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    • Der Beukelark 02.07.2016 10:26
      Highlight Ein Fortschritt, aber trotzdem ein unnötiger Eingriff den kein Knabe von sich aus machen würde. (Ausser bei starker Vorhautverengung)
      27 2 Melden
    • elk 02.07.2016 10:57
      Highlight Die meisten Beschneidungen finden sehr wohl im Kinderspital statt. Es gibt täglich Circumcisionen, teils aus religiösen, teils aus medizinischen Gründen. Wenn Eltern diese nicht im Spital durchführen lassen, dann nur weil ihnen ca 1200.-Fr zu viel sind.
      Was die fehlende Zustimmung der Kinder angeht: das ist ein grosses Problem. Auch bei allen anderen Eingriffen, die nicht warten können, bis jemand 18 Jahre alt ist.
      @Randy Orton: natürlich spielen die Bedingungen eine Rolle. Ob Narkose oder nicht ist ein zentraler Punkt.
      11 17 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.07.2016 11:47
      9 0 Melden
    • elk 02.07.2016 12:57
      Highlight @Rabbi. Merci, kenne Herrn Berger persönlich. Durfte mit ihm arbeiten. Sehr feiner Mann.
      Es ist kein Widerspruch zu meinen Aussagen im Text zu finden. Bei rund 200 Ops in Bern, Basel, etc und etwas mehr in Zürich und Genf finden, wie gesagt, täglich Circumcisionen statt.
      Ich finde auch, dass die Steuerzahler nicht für religiöse Hirngespinste anderer Menschen aufkommen sollen. Aber was wäre die Alternative?
      Und Leute aus dem Balkan lassen einfach in Spitäler im Balkan beschneiden. In der Schweiz folgen dann Nachuntersuchungen.
      1 5 Melden
    600
  • MR .Z 02.07.2016 09:34
    Highlight Jaja Herr und Frau Schweizer massen sich wieder an etwas besser zu wissen als über 1000 Jährige Traditionen. Und ob gleich ihr es verbietet werden wir es weiter tun. Naja von Atheisten und ähnlichem kann man sich auch nicht mehr erwarten.
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    • SeKu 02.07.2016 09:41
      Highlight Obwohl Ihr Avatar zufälligerweise ausgewählt wurde, scheint er zu passen.
      72 5 Melden
    • Mate 02.07.2016 09:56
      Highlight Sorry, wenn "wir Atheisten" nicht wollen, dass ihr kleine Knaben schändet. Da ihr es nicht fertig bringt, euch in 1000 Jahren weiterzuentwickeln, wüssen das halt andere machen.
      93 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 10:15
      Highlight MR.Z
      Ich wette, du forderst Menschenrechte ein, wenn sie deinem persönlichen Vorteil dienen.
      Nur wenn es dein Weltbild stört, ist es plötzlich nicht mehr gut.

      Sowas nennt man DOPPELMORAL!

      Natürlich möchten Leute wie du auch keinen Zugang zu moderner Medizin. Neumodisches Teufelszeugs das! Niemals moderne Medizin verwenden! Das ist untraditionell!

      Und wirf gefälligst alle elektronischen Geräte weg! Die sind jünger als 1'000 Jahre! Wieso sagst du hier überhaupt etwas? Das geht nur auf elektronischem Weg. Total untraditionell.

      Guten Rutsch zurück in die Steinzeit, Meister der Doppelmoral!
      63 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 10:23
      Highlight Weil nicht jeder gleicher Meinung ist, über rel. Mythen u. Gebräuche, muss man nicht gleich ein Atheist sein. Aber das Schmerzensgeld ist privat.
      16 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.07.2016 10:23
      Highlight Ja, wir massen uns das an, 1000 jährige Traditionen als Humbug zu entlarven und als sehr riskant dazu!
      Es gäbe auch die Tradition aus dem Schädel des Feindes Met zu trinken. Sollen wir dieses Ritual auch wiederbeleben und hochhalten?
      61 5 Melden
    • Hugo Stamm 02.07.2016 11:14
      Highlight @ MR. Z. Früher haben die Urchristen Ehebrecherinnen gesteinigt. Dieses Ritual wurde auch abgeschafft, obwohl es auch Tausend Jahre alt war. Nur weil ein Brauch alt ist, ist er nicht per se gut.
      66 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 11:34
      Highlight Humbug ist nichts, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das angenehm ist. Was ist riskant?
      3 10 Melden
    • Maracuja 02.07.2016 12:07
      Highlight @Rabbi Jussuf
      Vor 1000 Jahren war eine Beschneidung wohl kein Humbug, sondern angesichts der Lebensbedingungen eine Präventivmassnahme. Im Zeitalter von Antibiotika und Desinfektionsmittel kann man sich davon verabschieden. Allerdings sollte man bedenken, dass längst nicht alle Menschen in westlichen Verhältnissen leben. Empfiehlt die WHO die Beschneidungen für gewisse Länder eigentlich immer noch?
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    • Gaspadin 03.07.2016 14:35
      Highlight @Maracuja: Für die Beschneidung gab es niemals eine Notwendigkeit, auch nicht unter den Lebensbedingungen in der Antike. Wie sonst hätten viele Tausend unbeschnittener Völker rund um den Globus jahrtausendelang prosperieren können? Die Beschneidung kann nicht als gesundheitspolizeiliche Massnahme gerechtfertigt werden. Das ist Humbug.
      7 0 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 09:30
    Highlight Beschneiden ist nicht religiöse Pflicht, sondern ist von Generationen übertragener gebrauch, rel. Kult. In der modernen Informationszeitalter nimmt man aus den sozialen Medien die nötige Aufklärung, über die Gebräuche. Doch das deshalb auch andere Bräuche beschnitten werden- ist unverantwortlich, da dadurch andere Kulturen verschwinden, und eine Verwässerung stattfindet, wie im wilden Westen, mit einer Haltlosigkeit ohne bestimmte Kulturen. Das ist was dem Europa droht, wenn Kulturen verschwinden, eine Welt mit Gewalt und Terror.
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    • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 09:43
      Highlight Jeder braucht seinen Halt im Leben um gegen negativen Einflüssen zu bestehen. Ist das Fundament der Kulturen nicht mehr da, dann nimmt die Haltlosigkeit überhand, und wir haben den wilden Westen bei uns, mit Terror und Gewalt.
      6 32 Melden
    • Mate 02.07.2016 09:59
      Highlight Wenn eine Tradition schlecht ist, gehört sie abgeschaft. Wenn eine Kultur nur dadurch existiert, ist es eine schlechte Kultur und es ist nur fortschrittlich sich von dieser abzuwenden.
      36 3 Melden
    • Töfflifahrer 02.07.2016 10:03
      Highlight wie ist das mit der Kultur der Ehrenmorde an Mächchen und Frauen oder der Kultur der Vendetta, etc.? Der Begriff Kultur muss da wohl für eine Menge an Gewalt und Unterdrückung herhalten!
      33 1 Melden
    • EvilBetty 02.07.2016 10:10
      Highlight Also zu Deutsch: Wenn wir nicht wehrlosen Kindern am Schnäbi rumschnetzeln fahren wir zur Hölle? Glaubst du die Scheisse die du da verbreitest?
      40 2 Melden
    • Fabio74 02.07.2016 13:44
      Highlight bisschen wirr dieser Kommentar.
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    • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 21:52
      Highlight Bräuche müssen verschiedener-Ort's auch in Europa abgeschafft werden, dass nicht das Recht von Minderheiten beschnitten wird. Wenn unsere "Kultur" deswegen auch abgeschafft wird, was bleibt denn noch übrig. Wir in der Schweiz lebenden würden das von der EU angeforderten Vereinbarungen zu halten, als schweizerfeindlich bezeichnen. Eine Kultur vernichten ist wie bei der IS, die christliche Gebäuden und Kirchen niederbrennen, und syrische Christen töten. Ist das der Wunsch von Töfflifahrer, für ein Genozid!? Das finde ich schon niederträchtig!
      2 3 Melden
    • EvilBetty 02.07.2016 23:43
      Highlight Fundi detected 🙄
      5 0 Melden
    • Töfflifahrer 03.07.2016 07:40
      Highlight @Life and ...
      Hä??? Wie bitte kommst du um Gottes Willen auf die Idee, dass ich in meinem Post einen Genozid unterstütze? Lies richtig und auch du kannst merken, dass für jede Scheusslichkeit der Begriff Kultur herhalten muss. Das ist alles.
      Ansonsten ist dein Post etwas wirr!
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    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 01:33
      Highlight Man kann auch nur so lesen, wenn man immer bei jedem 2. Buchstaben lacht, gleich dem essen der Buchstaben- Suppe!
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  • dä dingsbums 02.07.2016 09:22
    Highlight Die Beschneidung von Knaben hat auch zum Ziel, die Selbstbefriedigung zu verhindern bzw. zu erschweren.

    Es ist nicht nur ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, sondern auch in die sexuelle Selbstbestimmung.

    In der Schweiz ist die Beschneidung von Knaben nicht verboten, weil das Parlament den Mut nicht hatte, sich nicht mit Juden und Muslimen anzulegen.

    Religionsfreiheit ja, aber dann soll jeder Mann wenn er volljährig wird entscheiden ob er sich beschneiden lassen will.
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    • Zappenduster 02.07.2016 12:42
      Highlight Das musst du mir genauer erklären:

      Inwiefern verhindert/erschwert eine Beschneidung die Selbstbefriedigung? Meinst du damit das man sich wärend dem (kurzen) Heilprozess keinen runter holen kann?

      Wurde aus medizinischen gründen selbst Beschnitten und finde es eine Zumutung was hier alles geschrieben wird. Unter der Beschneidung leidet weder die Selbstbefriedung noch die empfindsamkeit noch sonst irgendwas.

      Medizinisch gesehen ist die Beschneidung absolut irrelevant. Es geht um Kinder die gegn ihren willen beschnitten werden und das soll und darf man moralisch kritisieren.
      14 10 Melden
    600
  • giguu 02.07.2016 09:08
    Highlight Findest du es nicht etwas extrem, den Zentralrat der Muslime zu zitieren? Die sprechen genau so wenig für Muslime wie der KKK für den Durchschnittsschweizer. Die Beschneidung hat im Judentum und Islam eine andere Bedeutung als eine religiöse. Meiner Meinung sind viele Inhalte der Religionen da, die Menschen vor Krankheiten zu schützen. Dazu gehört im Islam z.B. die Beschneidung, kein Schwein zu essen, sich vor dem Gebet zu waschen. Ich finde diese Regeln durchaus sinnvoll, auch heute noch, da es viele ungebildete Gläubige gibt in warmen Ländern, die man so zur Hygiene verpflichten kann
    17 50 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.07.2016 10:26
      Highlight Die Frage ist, welchen Zentralrat der Muslime Stamm meint. Es ist vermutlich der deutsche Zentralrat. Obwohl auch dieser nur eine Minderheit vertritt, so spricht er in dieser Sache doch für die Mehrheit der Muslime.
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    600
  • Blutgruppe 02.07.2016 09:00
    Highlight Beschneidung gehört unter Gefängnisstrafe verboten.
    75 12 Melden
    • MR .Z 02.07.2016 09:34
      Highlight Wieso ?
      10 51 Melden
    • Easypeasy 02.07.2016 09:58
      Highlight Körperverletzung?
      27 6 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 09:58
      Highlight Weil es schwere Körperverletzung ist nach unserem Recht.
      29 6 Melden
    • Mate 02.07.2016 10:01
      Highlight @MR.Z muss ich es echt noch sagen? Es ist Körperverletzung, wenn nicht noch mehr...
      22 6 Melden
    • Maon 02.07.2016 10:05
      Highlight Lies den Artikeljdann weisst du es!
      17 5 Melden
    • EvilBetty 02.07.2016 10:11
      Highlight Weil es schwere Körperverletzung ist, deshalb.
      19 5 Melden
    • Leventis 02.07.2016 10:13
      Highlight Vielleicht, in Blutgruppe's Sinn und auch den persönlichen Freiheiten verpflichtet, sollten wir mit Beschneidungen umgehen, wie wir das auch mit Pearcings, Tattoos, Scarrings und "Dergleichen" tun. Für eine Erwachsene, mündige Person allea kein Problem, wenn sie/er es denn auch selber will. Bei Kleinkindern schauten wir ja auch etwas schräg, wenn ihnen ungefragt Tattoos im Gesicht verpasst würden. Und auch akzeptierte es kaum noch eine Gesellschaft, wenn sich MexikanerInnen auf den Menschenopferkult der Azteken berufen würden. Deshalb soll es Gegenstand der rechtlichen Auseinandersetzung sein.
      22 3 Melden
    • Tanuki 02.07.2016 10:17
      Highlight MR .Z: weil es eine unnötige Verstümmelung ist.
      19 4 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 08:56
    Highlight Beschneidung muss nicht den Körper sein, sondern ist auch eine Beschneidung des Geistes. So wie es unter christlicher Kultur gebrauch ist. Der Reissbund der christl. Bestimmung, ist das Schafsyndrom einer Herde die bei Gefahr in die falsche Richtung über den Fels hinaus flieht u. abstürzt. Im individuellen Entscheiden, kann der Mensch als Individuum seiner gegenwertigen Situation beurteilen, u. seine eigenen Entschlüsse fassen. Die Information ist nicht immer wahr u. real, und muss erst überdacht werden. Erkenntnisse können auch nicht real sein, weil es falsch erfasst wurde.
    8 25 Melden
    • Michael Mettler 02.07.2016 10:17
      Highlight Und wie genau wird das Individuum geformt? Keine Eltern? Keine Lehrer? Keine Freunde? Keine Gesellschaft? Die Ausbildung? Der Job? Die Gesellschaft? Die Politik? Kultur? Und jetzt sagen Sie das Sie Ihre Entscheidungen selber treffen. Ein bisschen Demut und ein bisschen weniger Ego wären angebracht.
      5 3 Melden
    • EvilBetty 02.07.2016 11:16
      Highlight Jetzt ist es also egoistisch wenn man seine Vorhaut nicht absäbeln lassen will? Wow!
      16 3 Melden
    • Michael Mettler 02.07.2016 12:16
      Highlight @evilbetty: habe auf den kommentar von lifeandletlife geantwortet. Aber unterstellen ist auch was schönes
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.07.2016 17:47
      Highlight Mettler, hier wurde über noch intakte Kultur geschrieben. Mettler nehmen sie sich mehr Geduld beim lesen, und was nachher sie da geschildert haben, das ist nach der zerstören der Kulturen. Nebst dem Aufbau muss man auch loslassen, dass die Kinder als Erwachsene nicht Sklaven unserer Kultur werden, sondern zu ihrer eigenen Identität zurück finden. Übrigens werden die meisten Kinder sicher über 6 Jahre Alt sein, und haben ihre Eltern und ihre Herkunft schon identifiziert. Eine Adoption für in Kinderheimen, wie bei Verding- Kindern ist nicht angebracht. Ist ihnen Mandela ein Begriff?
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    600
  • Bolly 02.07.2016 08:54
    Highlight Wie das bei den Mädchen!!! Wie kann man das dem eigenen Kind nur antun. Dann alles noch ohne Narkose! Das ist FOLTER pur! 😡 macht mich Mum von zwei Kindern sehr traurig. Und was ist mit den Bildern oben? Sind sie echt oder gestellt? Alles eine sehr fragwürdige Sache. Wenn es keine Religion mehr gäbe, würden die Menschen mehr auf sich achten. Und nicht etwas nacheifern was mal
    war. Selbst Gott ist Segen und sich Fluch zugleich. Wenn die Waage nicht mehr stimmt. Was es leider schon lange nicht mehr tut. Also aufhören, vor allem auch in der Schweiz.
    47 15 Melden
    600
  • wipix 02.07.2016 08:52
    Highlight Verstehe ich auch nicht! Man kann nicht einerseits das Wohl der Kinder als ein, unbestritten, wichtiges Anliegen behandeln, sie vor Misshandlung und sexeuller Ausbeutung schützen und dann bei der Beschneidung ohne medizinischen Grund, beide Augen zudrücken! Religionen oder Kulturen und Traditionen hin oder her. Die Beschneidungen sind ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit und in die sexuelle Selbstbestimmung der Kinder!😡
    63 5 Melden
    • MR .Z 02.07.2016 09:36
      Highlight Also Ohne Vorhaut ist der Sex viel intensiver und Hygienischer als mit. Darum haben auch viele nicht Religiöse Menschen eine Beschneidung gemacht
      13 71 Melden
    • Bambulee 02.07.2016 10:04
      Highlight ja z. b. die schwulen mit denen ihr euch ja prächtig versteht gell👊
      12 8 Melden
    • Maon 02.07.2016 10:10
      Highlight Das mit der Hygiene stimmt laut Ärzten und Studien nicht! Auch erschliesst sich mir nicht, weshalb Sex ohne Vorhautmlntensiver sein soll... Wenn die Eichel im Alltag ungeschützt ist wird sie mit der Zeit weniger empfindlich/sensibel. Auch wenn man(n) eine Vorhaut hat, ist diese bei starker Erregung zurückgezogen und die Eichel liegt frei und ist sensibel wie nie sonst.
      24 4 Melden
    • _kokolorix 02.07.2016 10:12
      Highlight Ich glaube nicht, dass ein Mann das wirklich deswegen machen lässt. Die überwältigende Mehrheit kann das nicht vergleichen und von einem entsprechenden Erlebnissbericht eines erwachsen beschnittenen Mannes habe ich noch nie gehört
      10 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.07.2016 10:28
      Highlight MR .Z
      Das ist hier nicht das Thema - und auch nicht ganz richtig.
      7 1 Melden
    • Charalar 02.07.2016 10:30
      Highlight @ Mr. Z
      Das mag ja stimmen. Aber es darf niemandem aufgezwungen werden.
      9 0 Melden
    • Der Beukelark 02.07.2016 10:32
      Highlight @mr z, die alte leier an pro argumenten. sex ist auf dauer nicht intensiver, weil die empfindlichkeit der eichel über die jahre abnimmt. hygiene ist in unserem breitengrad sowieso kein thema. das alles rechtfertigt nie und nimmer den eingriff an knaben.
      25 3 Melden
    • Turi 02.07.2016 11:16
      Highlight "Also Ohne Vorhaut ist der Sex viel intensiver und Hygienischer als mit."
      Du kannst dich ja mit 18 Jahren verstümmeln lassen, wenn du das geil findest. Aber was genau hat ein Baby mit besserem Sex zu tun? Gehts noch?
      24 2 Melden
    600
  • T-bone 02.07.2016 08:52
    Highlight Danke für den Beitrag. Sehe ich seit Jahren genau so. An die Befürworter der Beschneidung. Warum schneidet ihr dem Kind nicht das linke Bein ab? Es lebt sich sicher gut mit einem Bein.
    38 27 Melden
    • JKF 02.07.2016 09:18
      Highlight Habe auch etwas Mühe mitden religiösen Motiven dahinter.
      Ich bin jedoch selber auch beschnitten und absolut zufrieden damit, denn für mich stellt es absolut keine Einschränkung dar und der Grossteil der Bekanntschaften entfand dies als ästethischer. Wenn man diesen ganzen Vorgang unter Narkose und ohne religiöse Hintergründe durchführen würde, sehe ich darun echt kein Problem.
      20 14 Melden
    • Mafi 02.07.2016 09:43
      Highlight @JKF einverstanden, gegen die Freiwillige/medizinisch begründete Beschneidung spricht auch nichts! Es geht um die Entscheidung, die von Eltern/Gemeinschaften über ein Kind gefällt werden, und das Kind kann sich nicht wehren.
      36 4 Melden
    • JKF 02.07.2016 10:05
      Highlight @Mafi
      Die Entscheidung der Beschneidung wurde bei mir auch aus einer Kombination von ärztlichem Rat und elterlichem Entscheid gefällt. Ich würde diesen Entscheid meinen Eltern zu keinem Zeitpunkt nachtragen und habe auch absolut kein Problem damit. Eine medizinische Notwendigkeit war nicht gegeben und trotzdem fühle ich mich nicht schlecht oder irgendwie in meiner Psyche beschnitten. Bei mir war dies jedoch auch zu keinem Zeitpunkt religiös motiviert.
      6 12 Melden
    600
  • insomniac 02.07.2016 08:47
    Highlight Man kann natürlich auch Extremfälle zitieren.. es ist nie in Ordnung, wenn medizinische Eingriffe unter schlechten hygienischen Bedingungen und ohne Betäubung durchgeführt werden. Das macht aber nicht direkt die gesamte Prozedur schlecht. Vor allem, weil in vielen Ländern (z. B. USA, wo viele Jungs beschnitten werden) diese unter ganz normalen Krankenhausbedingungen durchgeführt werden. Unabhängig davon, ob man für oder gegen Beschneidung ist, finde ich dass der Artikel einen falschen Fokus setzt und die Realität der Praktik verzerrt.
    31 40 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.07.2016 10:30
      Highlight Tut der Artikel nicht. Die religös motivierten Beschneidungen finden selten in Kliniken statt. Das ist nun mal Fakt.
      14 4 Melden
    • insomniac 02.07.2016 12:58
      Highlight Rabbi, das ist in den westlichen Ländern durchaus so. Ich kenne einige jüdische Männer, die ganz normal in einer Klinik beschnitten wurden. Diese "religiösen Zeremonien" gehören in Filme und in ganz andere Länder. In den westlichen Ländern gibt es das praktisch nicht mehr.
      2 2 Melden
    • Fabio74 02.07.2016 14:53
      Highlight Es gehört sich einfach nicht unmündige Kinder zu "verstümmeln", und das ist es meiner Meinung nach, wenn das Kind sich nicht äussern kann dazu,
      Darf ab 18 jeder machen was er will
      8 1 Melden
    600
  • rodolofo 02.07.2016 08:30
    Highlight Wenn eine Beschneidung von einem Facharzt durchgeführt wird, sind die Schmerzen erträglich und gesundheitliche Risiken ausgeschlossen.
    In den Tropen hat die Beschneidung von Knaben wahrscheinlich auch hygienische Gründe.
    Da es in den Tropen von Bakterien, Pilzen und Kranheitserregern nur so wimmelt, wird dort auch Trinkwasser abgekocht und auf das Essen von Salat verzichtet.
    Absolut unnötig und ein wirkliches Verbrechen ist dagegen die weibliche Beschneidung.
    Diese verstümmelt auch das sexuelle Lust-Empfinden!
    49 36 Melden
    • Der Beukelark 02.07.2016 10:13
      Highlight Es hat auch bei den Männern einen Einfluss auf das Lustempfinden, bedonders über mehrere Jahre wenn die Sensibilität abnimmt. Zudem ist Selbstbefriedigung nicht das Gleiche ohne Vorhaut.
      9 12 Melden
    • Turi 02.07.2016 11:19
      Highlight rodolfo, männer und frauen haben ein recht darauf, nicht verstümmelt zu werden. ist verstümmelung ok, wenn sie unter narkose durchgeführt wird? ganz bestimmt nicht, die folgen trägt das kind das leben lang mit sich herum.
      26 2 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 14:53
      Highlight Bizzar! Die Verstümmelung eines Kindes sei nicht schlimm, weil von einer Fachperson durchgeführt, und weil die Schmerzen erträglich seien und das gesundheitliche Risikio klein.
      Mit derselben Begründung ist also auch nicht schlimm, wenn ein Serientäter vor der Penetration einer 9-Jährigen ein bisschen Vaseline aufträgt und ein Kondom montiert.
      Schalte Dein Hirn ein, verdammt noch eins!
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Mutter Teresa: Eine Unheilige wird heiliggesprochen

Papst Franziskus will nicht wahrhaben, dass Mutter Teresa keine Heilige war.

Sie überstrahlt alle: Mutter Teresa, der Engel von Kalkutta. Gegen die 1997 im Alter von 87 Jahren verstorbene Nonne aus Mazedonien verblassen selbst Päpste. Ausgerechnet im patriarchalen Männerbund der katholischen Kirche stiehlt eine Frau den klerikalen Würdenträgern die Show.

Nun spricht Papst Franziskus sie am 4. September im Eiltempo heilig, wie er diese Woche verkündet hat. Eine heilige Friedensnobelpreis-Trägerin: Was kann dem gebeutelten Vatikan Besseres passieren!

Die Zeremonie im …

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