International
EU

Türkei schliesst Grenze zu Syrien: 23 Bilder aus der Region

Diese 23 Bilder aus Syrien beweisen, dass gerade was komplett falsch läuft

An der syrisch-türkischen Grenze sitzen zehntausende Flüchtlinge fest. Die folgenden Bilder vermitteln einen Eindruck, wie katastrophal die Lage für die Vertriebenen ist. 
09.02.2016, 20:0411.02.2016, 06:19

Die Lage an der syrisch-türkischen Grenze ist prekär. Rund 40'000 Menschen warten darauf, das Bürgerkriegsland zu verlassen. 

Bild
Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Doch das geht nicht mehr, weil die Türkei die Grenze dicht gemacht hat. 

Bild
Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Nur wenige Schwerverletzte dürfen derzeit den Grenzposten passieren, für die anderen ist ein Übertritt ins Nachbarland nicht mehr möglich. Beim Grenzdorf Akinci hat die Türkei sogar mit dem Bau einer Mauer begonnen. 

Bild
Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Auf syrischer Seite wurden zwar Flüchtlingslager eingerichtet, doch diese platzen aus allen Nähten. 

Bild
Bild: Bunyamin Aygun/AP/KEYSTONE

Die türkischen Behörden rechnen damit, dass in den nächsten Wochen «schlimmstenfalls» bis zu 600'000 Menschen an der Grenze ankommen könnten.

Bild
Bild: OSMAN ORSAL/REUTERS

Grund für den rasanten Anstieg des Menschenstroms: Die nordsyrische Stadt Aleppo, die nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt ist, wird gerade dem Erdboden gleichgemacht. 

Bild
Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Mit Hilfe der russischen Luftwaffe will das syrische Regime die strategisch wichtige Ortschaft wieder unter seine Kontrolle bringen. 

Bild
Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Die russischen Kampfjets würden ganze Dörfer und Stadtteile zerstören, berichten Augenzeugen. Auch Schulen, Krankenhäuser und Märkte seien bombardiert worden: Rund 70 Prozent der Opfer seien Zivilisten.

Bild
Bild: Bunyamin Aygun/AP/KEYSTONE

Die Militärflieger setzen unter anderem auch international geächtete Streubomben ein.

Bild
Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Russland beteuert, die Angriffe würden ausschliesslich «IS»-Terroristen gelten und schiebt den Schwarzen Peter den USA zu. «Nicht wir, sondern die US-Politik im Nahen Osten hat den Flüchtlingstsunami ausgelöst», so der Kreml.

Bild
Bild: Bunyamin Aygun/AP/KEYSTONE

Die Folgen der Offensive sind verheerend: Es fehlt an Wasser, Benzin, Nahrungsmitteln und Medikamenten.

Bild
Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Die verbliebenen Menschen in Aleppo rechnen mit einer Belagerung: Die Armee von Machthaber Baschar al-Assad will die von Rebellen beherrschten Teile der Stadt von der Aussenwelt abschneiden.

Bild
Bild: OSMAN ORSAL/REUTERS

Wichtige Nachschubsrouten der Rebellen zur türkischen Grenze wurden vom Assad-Regime bereits blockiert. 

Bild
Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

300'000 Menschen sollen sich gemäss UNO-Angaben noch in Aleppo befinden.

Bild
Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Ausgerechnet die Europäer haben die katastrophale Lage der Flüchtlinge verschärft: Sie haben mitten in der Schlacht um Aleppo von der Türkei verlangt, die Kontrollen an den EU-Aussengrenzen zu verschärfen und fordern, eine Visa-Pflicht einzuführen.

Bild
Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

So sollen die Flüchtlinge gar nicht erst bis nach Bulgarien und Griechenland gelangen.

Bild
Bild: OSMAN ORSAL/REUTERS

Doch auch weil die Türkei bereits über zweieinhalb Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat, wurde in Ankara entschieden, die Grenze zu Syrien zu schliessen. 

Bild
Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Die Europäische Union versprach der Türkei zwar drei Milliarden Euro Soforthilfe. Das reicht gemäss türkischer Regierung jedoch bei weitem nicht aus, um die Flüchtlinge ausreichend versorgen zu können.

Bild
Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Das kalte und feuchte Wetter in der Region macht den Vertriebenen zu schaffen. In der Nacht bleiben die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt.

Bild
Bild: Getty Images Europe

Unter den Zehntausenden, die an der Grenze festsitzen, befinden sich viele Kinder und Frauen, da die meisten Männer in Aleppo zurückbleiben, um die Stadt gegen die Armee Assads zu verteidigen.

Bild
Bild: Bunyamin Aygun/AP/KEYSTONE

Seit rund fünf Jahren ist der Bürgerkrieg in Syrien nun schon im Gange. 

Bild
Bild: AP/IHH

Gemäss UNHCR sind bereits über viereinhalb Millionen Syrer ins Ausland geflüchtet.

Bild
Bild: OSMAN ORSAL/REUTERS

Hinzu kommen rund drei Millionen Menschen, welche innerhalb des kriegsgeschädigten Landes Schutz suchen. Ein Ende der Tragödie ist nicht absehbar: Die Genfer Friedensgespräche wurden bis Ende Februar vertagt. 

Bild
Bild: Bunyamin Aygun/AP/KEYSTONE
Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Bericht: Iranische Revolutionsgarden greifen Stellung im Irak an
Die iranischen Revolutionsgarden haben einem Bericht zufolge kurdische Stellungen im Nachbarland Irak attackiert. Der Angriff mit Kampfdrohnen sei auf ein Hauptquartier der Komala-Partei in der teilautonomen Region Kurdistan im Nordirak erfolgt, berichtete die regierungsnahe iranische Nachrichtenagentur Mehr. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor.
Zur Story