International

Bild: JAVIER GALEANO/REUTERS

Hurrikan «Matthew»: Obama ruft nationalen Notstand in Florida aus

06.10.16, 19:04 07.10.16, 00:34

US-Präsident Barack Obama erklärte Florida am Donnerstag zum Notstandsgebiet. Damit kann leichter Geld aus Washington in den Staat fliessen. Gouverneur Rick Scott aktivierte zudem 2500 Nationalgardisten. «Wir bereiten uns auf das Schlimmste vor», sagte er.

Nebst dem nationalen Notstand schliessen auch Disney World und Sea World aufgrund des angekündigten Wirbelsturms. Das ist erst das vierte Mal in der Geschichte des Vergnügungsparks. 

Über South Carolina fliegen keine Flugzeuge mehr. Über 1300 Flüge wurden an Floridas Flughafen eingestellt. 

Derzeit befinden sich aber immer noch einige Menschen an den Stränden Floridas. Ein Video von Fort Lauderdale zeigt, wie stark der Wind bereits jetzt ist. 

Zwangsevakuierung

Von Miami im Süden Floridas bis hinauf nach South Carolina wurden mehr als zwei Millionen Menschen aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen - die umfassendste Zwangsevakuierung seit dem schweren Sturm «Sandy» im US-Osten im Jahr 2012. Insgesamt wurde für ein Gebiet mit elf Millionen Menschen eine Hurrikanwarnung ausgegeben.

Von Miami im Süden Floridas bis hinauf nach South Carolina wurden mehr als zwei Millionen Menschen aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen - die umfassendste Zwangsevakuierung seit dem schweren Sturm «Sandy» im US-Osten im Jahr 2012. Insgesamt wurde für ein Gebiet mit elf Millionen Menschen eine Hurrikanwarnung ausgegeben.

Hurrikan «Matthew» war in der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von 185 Kilometern pro Stunde über die Bahamas gezogen. Zuvor hatte er vor allem in Haiti schwere Überschwemmungen und Zerstörungen verursacht.

Überall wo der Hurrikan «Matthew» schon war, hinterliess er Spuren der Vernichtung: 

Das könnte dich auch interessieren:

Callcenter-Mitarbeiter erleidet Hörschaden – pfiff Aargauer Senior zu laut ins Telefon?

Schiesserei nahe Drehort von «House of Cards» fordert drei Tote ++ Täter verhaftet

Schwangere Soldaten-Witwe bricht nach Trump-Anruf zusammen – das Drama in vier Akten

«In diesem Sinne Allahu Akbar!» – Polizei ist obskurem Postkarten-Verteiler auf der Spur

Der jüngste Goalie der CL-Geschichte weint nach Patzer – doch dann wird es herzerwärmend

Zwei Drittel sind genervt von ihren Nachbarn – rate mal, was am meisten stört

«Steckt euch eure Schokolade sonst wo hin» – so schreiben die Nordiren über Gegner Schweiz

Sterbender Schimpanse umarmt zum letzten Mal seinen Freund und sorgt für Hühnerhaut-Moment

Air-Berlin-Flugzeug muss in Island bleiben

Bevor geboxt wird, küsst die Herausforderin die verdutzte Weltmeisterin

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2Alle Kommentare anzeigen
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • NW11 06.10.2016 20:05
    Highlight Bin Momentan Auch in Florida hoffen das er nicht noch die richtung um 29' Ändert sonst Nimmt er die Ganze Ost Küste nicht nur einen Teil!
    6 0 Melden
    • Achilles 07.10.2016 08:54
      Highlight stay safe
      0 0 Melden

Diese kalifornische Stadt war pleite – jetzt testet sie ein Grundeinkommen

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise galt Stockton als «elendeste» Stadt der USA. Obwohl sie im erweiterten Einzugsgebiet von Bay Area und Silicon Valley liegt, sind die Lebensbedingungen schwierig. Das Einkommen in der mehrheitlich von Nichtweissen bewohnten Stadt ist deutlich tiefer und die Armutsquote höher als in San Francisco und selbst in Oakland.

Den Tiefpunkt erreichte Stockton mit seinen 300'000 Einwohnern vor fünf Jahren. Es musste Konkurs anmelden, als bislang grösste Stadt in der …

Artikel lesen