Schweiz

Neue Foodwaste-Idee verdirbt Migros und Coop den Appetit

Die grossen Detailhändler lehnen den Vorstoss der GLP ab und setzen auf Freiwilligkeit.

28.08.17, 10:00 29.08.17, 13:04

Benjamin Weinmann / Nordwestschweiz

Es ist kein schöner Anblick, wenn frisches Essen im Abfall landet. Doch das ist bei den Schweizer Detailhändlern Alltag. Da werden Bananen und Brote entsorgt, obwohl sie noch nicht verdorben sind. Deshalb hat die grünliberale Nationalrätin Isabelle Chevalley kürzlich eine Interpellation zum Thema Foodwaste eingereicht.

Isabelle Chevalley hat eine Interpellation zum Thema Foodwaste eingereicht.  Bild: KEYSTONE

Sie will, dass die Lebensmittelspenden vereinfacht werden. Konkret verlangt die Waadtländerin eine Zusammenarbeitspflicht, wie sie in Frankreich für Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern bereits gilt. Sie sind verpflichtet, mit einem Hilfswerk entsprechende Spendenvereinbarungen abzuschliessen.

Pferd am Schwanz aufzäumen?

Diese Forderung stösst dem Detailhandelsriesen Migros jedoch sauer auf, wie einem Lobbying-Schreiben an alle Parlamentarier zu entnehmen ist. Die Migros lehne eine solche neue Pflicht klar ab, heisst es darin. Und weiter: «Der Detailhandel ist mit gerade einmal gut vier Prozent dasjenige Glied der Wertschöpfungskette, bei dem am wenigsten Foodwaste anfällt.»

Mit 45 Prozent seien die privaten Haushalte die grössten Verursacher, schreibt die Migros mit Verweis auf Angaben des Vereins Foodwaste.ch. Zudem würden schon heute mit der Migros, Manor, Coop und Denner die grössten Lebensmittelanbieter der Schweiz mit gemeinnützigen Organisationen wie «Tischlein deck dich», «Schweizer Tafeln» oder «Partage» zusammenarbeiten.

Ein weiteres Problem aus Migros-Sicht: «Für die sozialen Organisationen wäre es auch aus logistischen Gründen weder sinnvoll noch möglich, alle Filialen anzufahren.» Die Pflicht würde sich nicht umsetzen lassen. Stattdessen plädiert der orange Riese für eine freiwillige Zusammenarbeit, die bestens funktioniere. Ein neues Gesetz sei «absolut unnötig».

Sinnvoller erscheint der Migros hingegen die Motion der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats, welcher die grosse Kammer in der Sommersession bereits zugestimmt hat. Mit einer massvollen Lockerung von Vorschriften liessen sich vermehrt Lebensmittel, die für den menschlichen Konsum nicht mehr geeignet sind, als Tierfutter verwenden, heisst es in der Motion.

Mahlzeit im Eimer

Auch Coop wehrt sich gegen ein mögliches Gesetz. Man sei schon heute die grösste Spenderin von Lebensmitteln an die Organisation Tischlein deck dich und Schweizer Tafel, sagt Sprecherin Andrea Bergmann. Selber werfe man weniger als 0.2 Prozent der Lebensmittel weg.

Laut dem gemeinnützigen Verein Foodwaste.ch geht ein Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel zwischen Feld und Teller verloren oder wird verschwendet. Das entspreche pro Jahr rund 2 Millionen Tonnen Nahrungsmittel oder der Ladung von rund 140 000 Lastwagen, die aneinandergereiht eine Kolonne von Zürich bis Madrid ergeben würden. Fast die Hälfte der Abfälle werde laut dem Verein in Haushalten und der Gastronomie verursacht: Pro Person landen hier täglich 320 Gramm einwandfreie Lebensmittel im Abfall. Dies entspricht fast einer ganzen Mahlzeit. (aargauerzeitung.ch)

Schuld am Food Waste ist nicht der Supermarkt, sondern wir

1m 9s

Schuld am Food Waste ist nicht der Supermarkt, sondern wir

Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Thinkdeeper 30.08.2017 07:38
    Highlight Das Grundproblem der Konsum- und
    Überschussgesellschaft ist damit nicht wirklich gelöst.
    Zumindest wird aber die marktwirtschaftliche logistische "Sünde des sinnlosen foodwaste" etwas gemildert und die Überschüsse einem guten Zweck zugeführt.
    2 0 Melden
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  • Masomoto 29.08.2017 20:42
    Highlight Zum Glück gibt es noch Menschen die solche Probleme lösen wollen.

    https://wastee.net

    🤗 Hoffe die App ist bald erhältlich.

    1 0 Melden
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  • Hugeyun 29.08.2017 13:54
    Highlight Klingt erstmal super, zumindest Kooperationen mit Hilfsorganisationen einzugehen, wobei das ja die Lebensmittelverschwendung (ist übrigens ein wunderschönes deutsches Wort) an sich nicht bekämpft.
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  • Herbert Anneler 29.08.2017 09:05
    Highlight Der Foodwaste beginnt zwischen Bauern und Grossverteilern. Was Letztere alles zurückweisen, wenn sie trotz Abnahmevertrag anderswo noch billiger an die Ware kommen, ist skandalös. Und sie selber haben die KonsumentInnen jahrzehntelang angefixt, ja nur äusserlich perfekte Ware zu kaufen. Nun sind sie "perfekt", aber die Tomate sieht nur noch aus wie eine Tomate, der Apfel sieht nur noch aus wie ein Apfel, aber schmecken tun sie nicht mehr danach - dito für viele andere Legumen und Agrumen! Selbstverpflichtung - ein Witz: Ein paar Wochen tun sie jeweils etwas, dann: "Die Kunden wollen es nicht!"
    12 2 Melden
    • Marlon Mendieta 29.08.2017 13:31
      Highlight Zum Glück haben Leute wie Sie die Grossverteiler.
      Stellen Sie sich vor, sonst müssten Sie noch selber Verantwortung übernehmen.
      Arbeite übrigens selbst in der Branche und glauben Sie mir, der penible Perfektionismus bei z.B Tomaten kommt defintiv von den Kunden.
      3 5 Melden
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  • Schneider Alex 29.08.2017 06:47
    Highlight Die idiotische Angebotsvielfalt bei Frischprodukten in vielen Migros- und Coop-Filialen muss endlich bekämpf werden.
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  • Alnothur 29.08.2017 01:14
    Highlight Die GLP am untergehen. Liberal sind sie schon lange nicht mehr, wie gerade dieses Beispiel zeigt, und verzweifelt scheinbar obendrein.
    3 12 Melden
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  • Silent Speaker 28.08.2017 21:08
    Highlight Foodwaste Coop-Style: Da haben die ein Stück Bisonfleisch im Regal. Fleisch! Man denke also an den Ressourcenverbrauch, bis so etwas im Regal liegt. Das Produkt hat das Verkaufsdatum vom Vortag aufgedruckt. Das Verbrauchsdatum ist aber morgen. Also fragt ein normaler Mensch nach einem 50% Sticker. Nein, geht nicht. Darf nicht verkauft werden. Man sagt, das Verbrauchsdatum ist i.O., Verkaufsdatum interessiert nicht. Nein, geht nicht. Was passiert damit? Wird vernichtet. Was? Das teure Fleisch wird vernichtet? Ja, darf nicht mehr verkauft werden. Und gespendet? Fleisch wird nicht gespendet.
    26 7 Melden
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  • Silent Speaker 28.08.2017 20:49
    Highlight Dass zuhause so viel weggeworfen wird, ist auch den Detailhändlern anzulasten. Für Singlehaushalte sind manche Packungen zu gross. Gelegentlich wird Ungeniessbares verkauft (Coop's Bio Kartoffelsalat kann man echt nur wegschmeissen). Und dann werden auch Produkte verkauft, die so abgepackt sind, dass man erst zuhause erkennt, dass z.B. die Tomaten unten schon verschimmelt sind. Von zu früh gepflückten und nicht mehr nachreifenden Früchten bis zu gummigem Brot ist alles dabei. Grundsätzlich ist die Produktqualität oft einfach so mies, dass man es wirklich nur wegschmeissen kann. Ändert das mal.
    25 22 Melden
    • Pisti 28.08.2017 22:24
      Highlight Welche Packungen sind dann zu gross für Single-Haushalte? Alles was schnell verderblich ist, wie Fleisch, Gemüse, Früchte etc. kann man ja nicht verpackt kaufen. Und sonst kann man die Resten vom Abendessen ja noch am nächsten Tag bei der Arbeit essen. Gibt da so eine Erfindung nennt sich Tuperware. Sicher gesünder als den Take-Away Schrott den viele Leute mittlerweile täglich essen.
      6 2 Melden
    • Lami23 29.08.2017 10:14
      Highlight Da machst dus dir aber einfach.
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  • Marlon Mendieta 28.08.2017 19:42
    Highlight Wenn ich die Kommentare hier lese, wird mir klar wieso es so schwierig ist den Anteil an Foodwaiste zu reduzieren. Schuld sind immer mal zuerst die Anderen.
    Dann nochmal die Anderen und beim eigenen Anteil sind die Verpackungen schuld...gäbig, wenn man so durchs Leben geht.Aber eben, dafür passiert auch sicher nie etwas
    54 3 Melden
    • Rendel 28.08.2017 21:30
      Highlight Schön wenn die Packungen für sie passen. Ich kauf gern genau das was wir brauchen und nicht gern immer mehr.
      11 3 Melden
    • Marlon Mendieta 28.08.2017 21:42
      Highlight Gut so
      Gibt ja auch Möglichkeit das so zu machen.
      Aber kaufen was im Regal steht und dann die Verantwortung abschieben, wenn die Hälfte verfault...das ist billig
      16 4 Melden
    • Rendel 28.08.2017 21:56
      Highlight Nein, es gibt eben nicht überall die Möglichkeit das so zu machen.
      3 1 Melden
    • Lami23 29.08.2017 10:15
      Highlight Also ich hatte das Verpackungsproblem erst sehr selten. Weder als wir zu fünft waren, noch jetzt zu zweit. Bei welchen Lebensmitteln ist den das genau ein Problem?
      2 1 Melden
    • Marlon Mendieta 29.08.2017 13:21
      Highlight ?? Rendel ??
      Was erwarten Sie den von Coop und Migros? Das alle Produkte in XL-XXL angeboten werden?
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    • Rendel 29.08.2017 14:16
      Highlight Offenverkauf, wie ich an anderer Stelle schon schrieb.
      2 0 Melden
    • Marlon Mendieta 29.08.2017 16:42
      Highlight Aha...
      Aber was gibts den Nicht im Offenverkauf, was schnell verderblich ist?
      0 3 Melden
    • Rendel 29.08.2017 17:18
      Highlight Wurst, Fleisch, Aufschnitt, Speck, Biogemüse, Bioeier, Käse ist auch in zu grossen Portionen für uns. Biofrüchte sind erhältlich warum das Gemüse nicht?
      Wenn ich eine rote Peperoni brauche, möchte ich nicht noch eine gelbe dazukaufen.


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    • Lami23 29.08.2017 17:46
      Highlight Fleisch kenne ich mich nicht aus. Aber ich meine z.b. eier kann man ja immer gut brauchen und sind ja auch lange haltbar. Du bringst doch sicher vier eier weg? Käse dasselbe. Wie gesagt, hatte das Probllem selten. Aber ja, manchmal macht es Einkaufen etwas komplizierter, das ist wahr.
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    • Rendel 29.08.2017 18:40
      Highlight Das Einkaufen ist nicht komplizierter geworden, Coop und Migros geben mir einfach ein Stück weit vor, was ich zu essen habe. Statt einem Bioei eben 3. Auch wenn ich nur eins in 6 Wochen brauche.
      5 0 Melden
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  • Gavi 28.08.2017 19:37
    Highlight Ich habe eine Methode gefunden, dass ich keine Lebensmittel entsorgen muss:
    Ich mache mir am Freitag eine Menüliste, kaufe am Samstag genau diese Zutaten ein, koche alles fix und fertig, friere einen Teil ein und habe so jeden Tag mein Zmittag und Znacht.
    Am Freitagabend ist mein Kühlschrank leer.
    Und dann geht es wieder von vorne los.
    Um keine Langeweile rein zu kriegen mache ich Mottowochen. Z.B. Thailändisch, Türkisch, italienisch, etc.
    Funktioniert! Ehrenwort!
    28 4 Melden
    • Silent Speaker 28.08.2017 21:18
      Highlight Japanisch lässt sich schlecht einfrieren. Da ist Frische oberstes Gebot.
      6 13 Melden
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  • Groovy 28.08.2017 19:00
    Highlight sry Leute, 90% der Kommentierenden kennen das Lebensmittelbusiness einfach nicht. M&C investieren bereits heute Millionen in Massnahmen gegen Foodwaste. Dann gibts auch noch das Lebensmittelgesetz, andere Vorgaben und rechtliche Haftungsfragen die eine Rolle spielen. Es ist nicht immer so einfach... Bashing ist fehl am Platz. Aber macht doch die Gebrüder Albrecht und Schwarz immer reicher...
    19 4 Melden
    • sowhat 28.08.2017 20:48
      Highlight 100% einverstanden
      2 3 Melden
    • G. Schlecht 28.08.2017 22:06
      Highlight Bei aldi hat es neben den Kassen Körbe mit Brot vom Vortag zu 50%. Das hab ich bei Coop oder Migros noch nie gesehen. Aldi und Lidl machen vieles vor und vieles Richtig (Mindestlohn, Preise für Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel, Recycling in den Filialen etc.). Das sieht und spürt der Kunde. Schade, dass Coop und Migros nur im Marketing flexibel sind. Wäre ja schön wenn Aldi und Lidl keine Chance hätten gegen die Genossenschaften. Ist aber leider nicht so und offenbar nötig, damit etwas geht.
      12 8 Melden
    • Midnight 30.08.2017 07:44
      Highlight Aldi und Lidl machen aber auch vieles falsch. Z.B. Zahlen sie den Mindestlohn (den es gar ja garnicht gibt) nur in der Theorie, in der Praxis stellen sie Leute ausschliesslich in reduziertem Pensum an - natürlich mit reduziertem Lohn. Wem das nicht reicht, muss sich einen Zweitjob suchen. Die Produkte sind zwar günstig, aber die Qualität kann mit Migros und Coop oft nicht mithalten. Und zuguter letzt: Ich würde erst mal bei den Kassen sparen: Sie stellen in jeder Filiale 5-8 Kassen hin, von denen immer maximal 2 geöffnet sind. Why? Dann lieber Self-Checkout...
      1 2 Melden
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  • NoBrainer 28.08.2017 17:34
    Highlight Ich habe aufgehört bei den Milliarden-Unternehmen Migros/Coop einzukaufen. Zu viel Greenwashing, zu viel Augenwischerei und je länger wie weniger Verantwortungsbewusstsein - weder sozial, noch ökologisch. Der Schuldige ist immer der Konsument - ja, genau...
    22 25 Melden
    • Baba 28.08.2017 19:50
      Highlight Nur so aus Interesse: Wo kaufen Sie dann ein?

      Es ist aber eine Tatsache, dass der größte Teil von Lebensmittelverschwendung in den Haushalten passiert. Warum soll der Detailhandel für etwas verpflichtet werden, das sie heute schon auf freiwilliger Basis tun?!?

      Wieso nicht bei den Schulen (und den Lebensmittelgesetzen) ansetzen, die zB verbieten, abgelaufene Lebensmittel im Kochunterricht zu verwenden. Wie sollen junge Menschen lernen, dass zB Butter od. Joghurt, deren MHD etwas überschritten ist, nicht weggeworfen werden muss, da meist noch absolut i.O.? Das wäre Ursachenbekämpfung...
      21 3 Melden
    • Silent Speaker 28.08.2017 20:56
      Highlight @Baba: Wenn auf der Verpackung von Migros und Coop steht "Zu verbrauchen bis:", dann halten sich die Leute daran. "Mindestens haltbar bis:" ist da schon wieder eine andere Aussage. Bei Früchten und Gemüse gibt's gar kein Datum. Dafür aber schon im Laden matschige Tomaten, die am nächsten Tag zuhause bereits Schimmel angesetzt haben. Tomaten sind dann bereits ungeniessbar, weil bereits krebserregend. Das Problem ist die Bedienung der Volksmasse. Da wird eben nur noch auf Quantität (Umsatz, Gewinn) statt Qualität geachtet. Und man animiert die Kunden zum Kauf. Einkaufswägeli werden immer grösser
      9 5 Melden
    • Midnight 30.08.2017 07:46
      Highlight @NoBrainer Würde mich jetzt wirklich auch interessieren, wo Sie denn alternativ einkaufen. Und sagen Sie jetzt bitte nicht Aldi oder "ännet der Grenze"...
      1 0 Melden
    • NoBrainer 30.08.2017 23:26
      Highlight @Midnight & Baba Das wäre ein ebensolches greenwashing 😂

      Nein - ich kaufe kein Convenience-Food mehr ein, nur noch frisch und unzubereitet und kein Essen in Plastikverpackung. Einkaufen gehe ich in den Quartierläden, auf den Märkten, Metzger und Käsereien. Wohne in Zürich und bevor Sie fragen: nein - ich gebe wirklich nicht mehr Geld aus als vorher, weil wir nun selber kochen/backen und über die Menge selber entscheiden können - weil nicht verpackt - und somit praktisch kein Foodwaste. Auch, weil ich mich nicht an die MH-Daten halte. Ein Joghurt esse ich auch noch nach 3 Monaten.
      3 0 Melden
    • Baba 31.08.2017 07:36
      Highlight @NoBrainer: find' ich gut und halte ich selbst ähnlich. Es ist tatsächlich nicht teurer, selbst frisch zu kochen.

      Trotzdem kaufe ich weiterhin ab und zu bei M oder C ein - die verkaufen nämlich nicht nur Convenience Food! Die Plastiksäckli kann ich mit den wiederverwendbaren Textilsäckli vermeiden. Und zum Thema soziales/ökologisches Bewusstsein und Nachhaltigkeit dürfte zB die Migros sehr weit vorne stehen (s. http://tinyurl.com/MNachhaltigkeit)
      Mich würde daher interessieren, wie Sie zur pauschalen Aussage der Augenwischerei und des Greenwashing kommen?
      0 0 Melden
    • NoBrainer 03.09.2017 09:43
      Highlight @Baba Für mich als Bsp. Für Raschelsäckli 5 oder 10 Rappen an der Kasse bezahlen - Raschelsäckli beim Gemüse und Brot gratis und immer noch vorhanden. Promo-Spielzeug aus Billigplastik.... Brot, das aufgebacken wird und nach gar nichts schmeckt und nicht sättigt... Salat/Gemüse, das keine 2 Tage mehr hält... "Nachhaltig" aussehendes Retail-Interior präsentieren und dann trotzdem Früchte, Gemüse, Getränke, Gebäck etc. in Kleinstmengen und in Hartplastik-Gefässen verkaufen... und Essen lieber wegwerfen, als den Mitarbeitern zu geben oder innovativ weiterzuverarbeiten.
      1 0 Melden
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  • kettcar #teamhansi 28.08.2017 17:14
    Highlight Hab die meisten Kommentare gelesen, aber das hier noch nicht gefunden:

    http://m.suedkurier.de/region/hochrhein/rheinfelden/Foodsharing-Boxen-Hieber-verschenkt-ausgemusterte-Lebensmittel;art372615,9336097

    Hieber zeigt allgemein, dass man gute Qualität, soziale Arbeitsbedingungen, soziales Engagement und Erfolg unter einen Hut bringen kann. Dieses Geschäft wäre fast ein Grund Einkaufstourist zu werden.
    17 0 Melden
    • Rendel 28.08.2017 18:28
      Highlight In den Läden in denen ich einkaufen muss, sieht das Gemüse manchmal (nicht immer) so aus, wie das bei Hieber, das verschenkt wird. Es sind Coop und Migros. Kostet den vollen Preis. Was anderes gibt's halt nicht in meiner Gegend.
      9 1 Melden
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  • G. Schlecht 28.08.2017 16:32
    Highlight Es stimmt leider, dass die Foodqualität bei den beiden grossen M&C sehr abgenommen hat. Erkennt man oft auch an "neue Rezeptur" (wir konnten es noch billiger herstellen zum selben Verkaufspreis). Migros war mal berühmt für seine Patiserie und auch das Brot. War mal! Das Bell-Fleisch von Coop ist oftmals schon vor Ablaufdatum grenzwertig und sehr teuer. Mittlerweile kauf ich konsequent bei Aldi/Lidl ein und bin zufrieden mit der Qualität. Insbesondere bei Fleisch, Brot und Gemüse haben die wirklich grosse Sprünge nach vorne gemacht (leider auch im Preis aber noch grünstig).
    21 17 Melden
    • Lichtblau 28.08.2017 19:57
      Highlight Stimmt. Das gilt vor allem, wenn man morgens einkaufen geht. Weil die aber fast nur auf der grünen Wiese Filialen haben, ist das vor der Arbeit schon ein bisschen stressig.
      3 0 Melden
    • Pasch 28.08.2017 20:40
      Highlight Ja da stimm ich zu, ich weis nicht was in den sogenannten "Regionalen" Gewächshäusern und Feldern abgeht. Ich vermute mal einen bis aufs äusserste optimierten Wachstumsprozess...
      Für mich schmeckt bei M&C bsp. eine Gurke oder Tomate nicht so wie ich das erwarte.
      Und ja Bell ist wirklich fragwürdig, ich mach schon seit Jahren einen Bogen drum.
      4 0 Melden
    • Midnight 30.08.2017 07:53
      Highlight @Pasch Da habe ich bei der Migros jetzt kein Problem mit der Qualität. Ich achte einfach drauf, dass das Gemüse aus der Schweiz kommt. Dass eine spanische Treibhaustomate nicht nach Tomate schmeckt ist schliesslich nichts Neues und dieses Prinzip lässt sich auf jegliches Obst, Gemüse oder Frucht anwenden. Dann ist es schlussendlich auch egal, wo man einkauft...
      0 2 Melden
    • Pasch 30.08.2017 13:12
      Highlight Die Rede war nicht von "spanischen Treibhaustomaten" sondern von "Regionalen" Produkten welche nicht schmecken wie sie sollten!
      2 0 Melden
    600
  • Datsyuk 28.08.2017 16:15
    Highlight Und dann ist es noch einmal erlaubt, aus Containern der Detailhändler Nahrungsmittel herauszunehmen, ein Menü daraus zu zaubern und dann zu essen. Dies, weil sie die Container einzäunen.
    29 4 Melden
    • Datsyuk 28.08.2017 18:11
      Highlight * noch nicht einmal
      9 3 Melden
    600
  • Paddiesli 28.08.2017 15:38
    Highlight Die 13% aus der Landwirtschaft können sich Migros und Coop (etc) gleich auch noch selber anlasten, denn sie sind es ja, welche nur Gurken und Rüebli mit identischer Länge und Durchmesser vom Bauern abnehmen.
    86 7 Melden
    • IIBLACKHEARTII 28.08.2017 20:39
      Highlight Das Problem hierbei ist aber, das der grosse Teil der Gesellschaft nur die perfekte Nahrung haben will.
      Rüebli, Gurken, Kartoffeln etc. schmecken genau gleich ob grösser, kleiner, dicker, dünner...
      Ansonsten gibts Salat oder Ratatouille, da fällts nicht auf.
      5 2 Melden
    • Silent Speaker 28.08.2017 21:30
      Highlight Das Problem ist, dass man bei Coop/Migros immer wieder Gemüse findet, das verschimmelt, verschrumpelt, holzig, unreif, geschmackslos und überteuert ist. Das will keiner kaufen. Mir ist egal, wie dick und lang Gurken und Rüebli sind. Aber wenn die beiden sich schon im Laden lampig präsentieren, bleiben sie auch dort. Wenn das andere auch so machen, wird es irgendwann entsorgt. Ich bin einfach nicht mehr bereit, Premiumpreise für mindere Qualität zu bezahlen. Und ich bin jemand, der z.B. Convenience-Salat auch noch 2 Tage nach dem aufgedruckten Verbrauchsdatum isst, sofern sensorisch noch i.O.
      4 0 Melden
    • loplop717 29.08.2017 06:46
      Highlight Man könnte ja so was wie Second Choice rüebli anbieten, welche nicht so gut aussehen, dafür günstiger sind.
      2 0 Melden
    • Midnight 30.08.2017 07:57
      Highlight @Silent Speaker Verschimmeltes Gemüse sehe ich extrem selten. Klarann das mal vorkomnen, das liegt in der Natur der Sache. Aber die Häufigkeit ist jetzt definitiv zu gering um da draus einen Elefanten zu machen. Bei unreif und Geschmacklos bin ich aber einverstanden. Schauen Sie da einfach mal aufs Herkunftsland. Da steht dann meistens Spanien drauf...
      2 1 Melden
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  • DonDude 28.08.2017 15:01
    Highlight Die wissen aber schon was Tiere normalerweise essen?
    16 4 Melden
    600
  • demokrit 28.08.2017 14:44
    Highlight Ich schmeisse nie Nahrungsmittel weg. Wer das tut, ist einfach ein kompletter Vollpfosten.
    26 46 Melden
    • Bijouxly 28.08.2017 14:56
      Highlight Was soll man denn machen, wenn man etwas nicht mehr essen kann? Ich wohne alleine und habe oftmals das Problem, dass ich Dinge z.B. Pesto, einfach nicht fertigessen kann, bevor es schimmelt.
      46 13 Melden
    • demokrit 28.08.2017 15:44
      Highlight Gut verschliessen (Tuperware), klein portionierte Flaschen kaufen und am nächsten Tag dasselbe Menu kochen (dann braucht man die Sauce auch schnell auf). Also als Single hat man eine Barilla-Tomatensauce in zwei Menus auch durch.
      29 24 Melden
    • who cares? 28.08.2017 15:50
      Highlight Das Pesto in Eiswürfelbehälter einfrieren, dann kannst du bei Bedarf leicht ein paar Würfel auftauen.
      52 3 Melden
    • Chreis5erin 28.08.2017 15:54
      Highlight Ich schmeiss max. 1x im Monat ein Lebensmittel weg. Man muss einfach nicht ständig den Kühlschrank vollstopfen, dann behält man den Überblick. @ Bijouxly: Dinge verarbeiten, solange sie frisch sind und dann das fertige Gericht einfrieren ist auch ein guter Anti-Wegwerf-Ansatz. Und (Basilikum-)Pesto ist extrem viel feiner, wenn man ihn selber macht. Dauert max 2 Minuten und die Menge lässt sich beliebig festlegen.
      25 3 Melden
    • demokrit 28.08.2017 16:17
      Highlight Klassische Kühlschrankregel: First in, first out.
      13 3 Melden
    • Rendel 28.08.2017 16:27
      Highlight In 2 Minuten schaff ich es nicht meine Pinienkerne zu rösten und den Pecorino zu reiben, Chreis5erin. 😉
      Ich kann empfehlen Basilikumpaste einfach mit Öl und Salz zu machen, hält sich lange im Kühlschrank, in Konfigläsern, wenn immer genug Öl oben drauf ist. Dann hat man auch im Winter Basilikum für Pesto oder andere Saucen und braucht keinen aus Afrika zu kaufen.
      Mach ich auch mit Bärlauch.
      9 2 Melden
    • demokrit 28.08.2017 17:04
      Highlight Postet einmal ein Rezept von dieser Pesto. Ich will das auch einmal versuchen. Zugegeben: Al'arrabiata fand ich bis jetzt einfach viel attraktiver.
      4 2 Melden
    • Rendel 28.08.2017 18:02
      Highlight Es ist mehr ne Paste Demokrit. 100g Basilikumblätter, 9g Salz und 1dl Öl, ich nehm Olivenöl, wenn man es neutraler haben will nehmt Sonnenblumenöl. Lange rühren, weil sich das Salz schlecht in Öl auflöst.
      Die Kräuter mit dem Wiegemesser schneiden, nicht in einem Cutter, der macht die Kräuter bitter.
      Möglichst in dunkle Gläser abfüllen und immer kühl stellen, vor Licht und Sonne geschützt. Man kann etwas Öl nachgiessen, damit es immer so einen Deckel hat. Kann man mit ganz verschiedenen Kräutern machen und seine Lieblingsmischungen herstellen.
      7 1 Melden
    • demokrit 28.08.2017 20:36
      Highlight Danke für das Rezept, Rendel. Hört sich sogar schmackhaft an. Vielleicht noch ein paar frische angebratene Cherrytomaten dazu.

      Ja, den Tipp mit dem Öl kann man sogar mit anderen heiklen Ölen anwenden. Ich tue immer eine Schicht Weizenkeimöl auf mein Leinöl (mit seinen gesunden Omega-3-Fettsäuren), damit es nicht oxidiert, da es bei Sauerstoffkontakt schnell ranzig wird.
      3 1 Melden
    • Bijouxly 28.08.2017 23:33
      Highlight Ich meine auch nicht nur pesto, sondern allgemein :) wenn man alleine lebt und keinen riesigen gefrierschrank hat (das habe ich nicht) ist man einfach sehr schnell an den grenzen. Und für ein glas pesto müsste ich mind 7x nudeln essen, das mache ich aber auch nicht^^ und selbermachen ok, bei der pesto geht das vllt (auch wenn sie selbergemacht mind 5x so teuer ist), aber bei anderen dingen wird das schwierig.
      4 1 Melden
    • who cares? 29.08.2017 08:03
      Highlight Bei mir ist das Pesto nach 2x Nudeln essen leer, aber vielleicht bin ich auch einfach zu gierig...
      Falls du nur so wenig brauchst, mit Pesto lassen sich auch gut Pesto-Blätterteigschnecken machen, einfach Pesto auf ausgewallten Blätterteig streichen, geriebener Käse darüber streuen (angebrochene Packung immer in den Tiefkühler), aufrollen, kühlstellen, in scheiben schneiden und aufs Blech tun, nochmals ein bisschen Käse darüber und dann in den Ofen. Wenn du sie dann nicht selbst essen magst, nimm sie mit zur Arbeit, nach meiner Erfahrung sind sie sehr beliebt.
      2 0 Melden
    • demokrit 29.08.2017 10:59
      Highlight @Bijouxly: Du kaufst offenbar einfach viel zu viel ein. Ich kann Dein Problem als Single nicht nachvollziehen.
      0 3 Melden
    • Rendel 29.08.2017 12:17
      Highlight Vielleicht isst sie auch weniger als du demokrit.
      2 0 Melden
    • demokrit 29.08.2017 16:03
      Highlight @Rendel: Kann ich mir nicht vorstellen. BMI 19.6, 54kg, m. :)
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    • Rendel 29.08.2017 16:18
      Highlight Der BMI sagt nicht unbedingt über die Mengen aus, die man täglich isst, etwas aus. Es mögen auch nicht alle 3 Tage hintereinander das Gleiche essen.
      Aktionen gibt es ja auch immer alle fast nur noch im Multigrosspack. Das ist alles Berechnung der Grossverteiler. Sie tragen viel mehr zu foodwaste bei, als dass sie bereit sind Verantwortung zu tragend
      2 0 Melden
    • demokrit 29.08.2017 17:08
      Highlight Verbunden mit den Kilos schon. Ich komme mit ungefähr 2100 kcal aus.
      0 0 Melden
    • Rendel 29.08.2017 17:34
      Highlight Für mich sind das schon zu viele Kalorien. Menschen sind verschieden.
      2 0 Melden
    • demokrit 29.08.2017 20:25
      Highlight Ich mache viel Sport. Darum ist auch der Bedarf leicht erhöht. Dieser ist auch Altersabhängig, im Alter braucht man weniger.
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    600
  • Rendel 28.08.2017 14:37
    Highlight Ich hätte gern alles im Offenverkauf, Gemüse, Obst, Fleisch, Wurst und Käse und das in Bio Qualität. Die Abgepackten Portionen dienen dazu, möglichst viel zu verkaufen, sie passen _nie_ für unseren Haushalt und für viele andere auch nicht wirklich.
    Die Grossverteiler sind Heuchler, sie tragen mit falschen Portionierungen zu Foodwaste bei, indem die viel Kunden nur falsche Portionen kaufen können.
    Sicher gibt es auch Menschen die immer zu viel kaufen, weil sie auf vieles Gluscht haben.
    Es eignet sich nicht alles zum Einfrieren und manches verliert dadurch auch an Qualität.
    45 15 Melden
    • shine 28.08.2017 15:08
      Highlight Wenn du in ein größeres Einkaufszentrum oder einen kleinen dorfladen gehst, erhällst du immer alles entweder offen oder in kleinen Packungen. Ich kaufe so im Toggenburg (SG) ein und für den Grosseinkauf fahre ich in die nächste Stadt und kaufe Grosspackungen, welche ich Zuhause auseinander nehme und einfriere. Alles eine Sache der Einteilung.... Ach ja zu 90% esse ich mit meinem 2jährigen Sohn alleine z'Mittag und brauche auch keine Grosspackungen. Und zum z'Nacht essen wir zu dritt auch keinen Pfünder auf einmal
      15 4 Melden
    • Rendel 28.08.2017 15:54
      Highlight Sehen sie, sie fahren, ich geh zu Fuss.
      19 9 Melden
    600
  • Siebenstein 28.08.2017 14:24
    Highlight In unserem Haushalt würde vor allem weniger Gemüse und Obst ungenutzt (Kompost ist eigentlich auch eine Nutzungsart!) verfallen wenn unser örtlicher Migros das auch endlich so frisch verkaufen würde wie es sein sollte!
    Mitunter fangen die Sachen schon am nächsten Tag nach dem Einkauf an zu verwelken!
    42 8 Melden
    600
  • Luzi Fair 28.08.2017 14:01
    Highlight also wenn ich das richtig interpretiere gibt es Gesetze, welche es verbieten Lebensmittel, die für den menschlichen Konsum nicht mehr geeignet sind, als Tierfutter zu verwenden. (wohl gemerkt - das sind meistens Lebensmittel, die knapp vor dem MHD stehen).

    Und nun soll ein Gesetz eingeführt werden, welches den Zweck hat, diese Ware an Bedürftigen zu vermitteln?

    das soll noch jemand verstehen...
    16 8 Melden
    • pinex 28.08.2017 17:54
      Highlight Nein. Was für den menschlichen Konsum nicht mehr geeignet ist, ist eben nach dem MHD (meist natürlich trotzdem noch geniessbar). Nun wollen sie (wie dem Text zu entnehmen wäre, würde man ihn aufmerksam lesen) die Gesetze soweit ändern, dass solche LM als Tierfutter verwendet werden können. :)
      2 1 Melden
    • Luzi Fair 28.08.2017 18:35
      Highlight deine Klammerbemerkung bzgl. aufmerksamem lesen ist völlig unnötig. Wenn du nämlich eins und eins zusammenzählen würdest, würdest du erkennen, dass ich die Information bzgl. der nicht Verwendbarkeit der Lebensmittel als Tierfutter, nur genau aus dieser Textzeile haben kann.

      und ausserdem - es hat auf der Verpackung zwei Daten? zu verkaufen bis & MHD. Ich nehme an das Gesetz bzgl. Tierfutter bezieht sich auf das "zu verkaufen bis" Datum, ergo vor dem MDH.
      2 2 Melden
    600
  • Saul_Goodman 28.08.2017 13:59
    Highlight Naja ich staune regelmässig wenn ich sehe wie einwandfreies essen in meterhohen wägeli aus dem supermarkt getragen wird. In anderen ländern gehen da ja leute dann in den eimern der lebensmittelngeschäften auf nahrungsuche. Entweder weil sie müssen oder aus ideologischen gründen.
    Was damit in der schweiz passiert?
    Es landet in abgeschlossen müllcontainern oder wird sogar absichtlich ungeniessbar gemacht, damit auch ja niemand was davon hat und der supermarkt kein fränkli an potenziellen einnahmen verliert.
    Eigentlich nur traurig
    32 10 Melden
    • sowhat 28.08.2017 19:59
      Highlight Es ist dem Händler von gesetzeswegen nicht gestattet, abgelaufene Lebensmittel zu verschenken.
      Bei Früchten und Gemüse gibt es kein Abkraufdatum. Das liegt im Ermessen des Händlers. Aus den verschiedenen Kommentaren hier ist aber zu entnehmen, dass Kunden es nicht goutieren, wenn es nicht "von heute" ist. Sonst würde man sich ja nicht beklagen, dass es am Folgetag nicht mehr knackig ist, sondern anfängt zu welken; -was übrigens in der Natur einer Pfanze liegt, sobald sie von der Verbindung zur Wurzel getrennt wird.
      8 2 Melden
    600
  • hugman777 28.08.2017 13:55
    Highlight Die sollen auch mal bei der Armee anklopfen,dort wird auch tonnen und tonnen weggeworfen!
    36 7 Melden
    600
  • Töfflifahrer 28.08.2017 13:27
    Highlight Na wenn Migros und Coop eh schon mit privaten Vereinen zusammenarbeiten, kann man das doch auch Gleich richtig regeln. Oder haben die Angst sie können dann ihre Wohltätigkeit nicht mehr herausstreichen?
    Ja ich muss auch Lebensmittel wegschmeissen, das sind allerdings meist Beeren, Früchte und derlei, die nach einem Tag bereits zu Schimmeln beginnen.
    15 4 Melden
    • sowhat 28.08.2017 20:02
      Highlight Find ich auch, dass wenn sie es schon eh tun, es auch richtig geregelt werden darf. Bloss bitte nicht noch mehr Administration verursachen!
      Ach und was Beeren betrifft, das ist nun mal ein Tagesprodukt. Die können schlicht nicht länger.
      5 0 Melden
    600
  • Snowy 28.08.2017 13:25
    Highlight Mal wieder wird am eigentlichen Problem vorbeidiskutiert:

    Nicht nachhaltige Nahrungsmittelproduktion = (zu) billige Nahrungsmittelpreise

    Unsere Nahrung ist viel zu günstig. Was (zu) günstig überall verfügbar ist, wird eher verschwendet.

    Siehe auch Energie, Mobilität (Flugreisen), Wasser etc...

    Hört niemand gerne, da niemand gerne verzichtet - ist aber Fakt. Nur leider lässt sich mit einem solchen Vorstoss keine Wähler gewinnen.
    46 10 Melden
    • Bijouxly 28.08.2017 14:59
      Highlight Beeren sind teuer, schimmeln aber zum Teil schon am nächsten Tag. Was soll ich denn damit machen, ausser es wegzuschmeissen? Wenn man etwas nicht mehr essen kann, dann ist es doch egal, was das gekostet hat.
      15 6 Melden
    • rich enough 28.08.2017 14:59
      Highlight @Snowy: Die Nahrungsmittelpreise in der Schweiz sind auf Weltrekordniveau!
      Leider hat dies weniger mit nachhaltiger Produktion als mit der unglücklichen, duopol-ähnlichen Marktstruktur zu tun.

      Für mich und vielleicht auch für Dich ist das kein Problem, aber für Leute die nur 3000 oder 4000 Franken im Monat verdienen ist Nahrung bestimmt nicht zu günstig.
      25 10 Melden
    • Snowy 28.08.2017 15:33
      Highlight 1/2 @rich enough
      Unsere Löhne belegen auch ein Weltrekordniveau!
      Natürlich muss Nahrung erschwinglich sein, aber im Vergleich zu anderen Waren ist die Nahrung viel zu günstig (nur weil die Situation im nahen Ausland bezüglich günstigen Nahrungsmitteln noch perverser ist, rechtfertigt dies nicht die Situation).
      Und selbstverständlich müssen nicht in erster Linie die Preise ansteigen (ohne Gegenleistung), sondern der Gesetzgeber muss eine nachhaltige Produktion sicherstellen.
      12 9 Melden
    • Snowy 28.08.2017 15:34
      Highlight 2/2:
      Es kann einfach nicht sein, dass unsere hochsubventionierten Bauern noch immer die Gewässer mit Pestiziden* verschmutzen und ein Grossteil der Tiere für die Fleischproduktion nicht artgerecht gehalten (geschweige denn geschlachtet) werden.
      * https://nzzas.nzz.ch/notizen/achtung-pestizide-im-trinkwasser-ld.1301514
      23 3 Melden
    • Karoon 28.08.2017 16:30
      Highlight Du hast recht, Snowy. Anfang des 20. Jh. gingen 50 Prozent des Lohns für Nahrungsmittel drauf. Leute, die damals lebten, warfen und werfen nichts weg (fragt man die Grosseltern). Heute sind es noch rund 10 Prozent des Lohns, ein historischer Tiefststand. Damit verliert das Essen auch an Wert und Wertschätzung.
      15 4 Melden
    • rich enough 28.08.2017 16:56
      Highlight Snowy, Dein Pestizid-Link bestätigt ja genau meine obige Aussage, dass die hohen Schweizer Lebensmittelpreise eben nur zu einem kleinen Teil eine nachhaltigere Produktion bewirken!
      2 1 Melden
    • Snowy 28.08.2017 17:02
      Highlight @Karoon.

      Meine Rede. Es muss ja nicht gleich wieder 50% sein, aber eine Pouletbrust für CHF 1.90/100 Gramm ist einfach jenseits von gut und böse.
      Solch ein Produkt kann nur mit Ausbeutung von Tier, Landschaft und Produzent hergestellt worden sein!
      9 4 Melden
    • Snowy 28.08.2017 17:45
      Highlight @Rich enough
      Ich schreibe ja oben, dass nicht einfach die Preise angehoben werden sollten (ohne Gegenleistung), sondern dass in eine nachhaltige Produktion investiert werden muss.

      Das Pestizid-BSp zeigt die ganze Absurdität auf: Riesige Subventionen an die Bauern, mit die höchsten Lebensmittelpreise auf der ganzen Welt und trotzdem produzieren wir nicht nachhaltig.
      4 0 Melden
    • Silent Speaker 28.08.2017 21:58
      Highlight @Snowy: Es geht auch so. https://www.buzzfeed.com/kevintang/inside-japans-most-insanely-expensive-fruit-parlor?utm_term=.ga2bxXPvy#.qjWWmDxdp

      Aber dann zeigen Herr und Frau Schweizer mit Anhang am Bein mit dem Finger den Vogel, weil sie nicht mehr 3x im Jahr Familienurlaub im billigen Thailand machen können.
      0 3 Melden
    • Mario Conconi 28.08.2017 23:51
      Highlight https://wecollect.ch/de/campaign/sauberes-trinkwasser/

      Handeln gegen die Pestizidproblematik
      1 1 Melden
    • Nick Name 29.08.2017 00:58
      Highlight Danke, Snowy (&Karoon), etwas vom Treffendsten auf dieser ganzen Seite...
      Ich finds faszinierend, wie wir bereit sind, für Wohnen, Freizeit, Hobbys, Ferien, Elektronik, Versicherungen Geld hinzublättern bzw. wie wir all das als normal betrachten - aber den Wert vom Grundlegendsten für unser (Über)leben wollen wir möglichst immer noch kleiner machen.
      1 1 Melden
    • Snowy 29.08.2017 11:43
      Highlight @Mario: Gueti Sach.

      Soeben unterzeichnet!

      https://wecollect.ch/de/campaign/sauberes-trinkwasser/
      1 0 Melden
    600
  • Schnapsnase 28.08.2017 13:09
    Highlight 45% der Lebensmittel werfen Haushalte weg? Ich glaube kaum das die Zahlen stimmen aber auch wenn, Haushalte sind Endverbraucher. Wirft Migros von 1000 Kg 4% weg sind das 40 Kg das entsorgt wird. Wieviel Tonnen wirft den Migros weg? Find es jedenfalls eine frechheit das auf Endverbraucher zu schieben und ein haufen Ausreden zu erfinden.
    41 58 Melden
    • Saraina 28.08.2017 13:37
      Highlight Migros und Coop spenden im grossen Stil an die im Artikel erwähnten Organisationen. Nix mit Ausreden!
      20 10 Melden
    • Uf em Berg 28.08.2017 14:17
      Highlight 45% des gesamten Foodwaste wird von privaten Haushalten verursacht. Nicht jeder Haushalt wirft 45% der Lebensmittel weg. Macht die Sache aber nicht wirklich besser!
      30 2 Melden
    • Whiskeysour 28.08.2017 16:49
      Highlight Ja, genau dazu gab es doch einmal eine spannende Radiosendung; meine mich zu erinnern, dass es gar eine SRF-Sendung war. Da wurde - zwar basierend auf Daten aus dem Ausland (insbesondere sogenannte Drittweltstaaten) gezeigt, dass 1/3 bis gar 65% nach der Ernte aber vor dem Weiterverkauf weggeworfen werden muss, weil die Aufbewahrung nicht korrekt ist. In dieser Hinsicht (und hier leider ohne Belegung der Quellen) ist es also durchaus nicht der Endverbraucher, der angeklagt werden sollte.
      2 2 Melden
    • Saraina 28.08.2017 20:10
      Highlight In diesem Sinne kann man dann auch die Grossverteiler in die Pflicht nehmen, weil für sie jeder Apfel makellos und jedes Kohlräbli von einheitlich mittlerer Grösse sein muss. Coop ist gegenüber den Produzenten sehr streng, zu grosse Gemüse werden nicht genommen. Aber was beim Grossverteiler erst mal ankommt, wird weitergegeben, wenn es überzählig ist.
      1 0 Melden
    600
  • aglio e olio 28.08.2017 13:07
    Highlight Die Idee an sich ist nicht verkehrt.
    Erschreckend ist aber, dass sich private Vereine darum kümmern müssen damit Menschen in einem der reichsten Länder der Welt ausreichend Nahrung bekommen.
    52 9 Melden
    • rich enough 28.08.2017 15:06
      Highlight Da ist überhaupt nichts erschreckend.
      Es ist ja nicht so, dass diese Leute sonst verhungern müssten!
      Wenn aber jemand mit einem knappen Sozialhilfe- oder AHV+EL-Budget auskommen muss, dann sind Lebensmittel von Organisationen wie "Tischlein deck dich" eine Erleichterung für das Haushaltsbudget und ermöglichen dann vielleicht das eine oder andere Extra, das man sich sonst nicht leisten könnte.

      Ich wüsste nicht, was es daran zu kritisieren gäbe.
      22 2 Melden
    • aglio e olio 28.08.2017 18:42
      Highlight Kritikwürdig finde ich die Privatisierung der Wohlfahrt. Bzw die anscheinend vorhandene Notwendigkeit.
      Davon abgesehen gebe ich dir Recht.
      1 0 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 28.08.2017 13:02
    Highlight Früher hat man mich ausgelacht oder sogar beleidigt, weil ich es hinkriege, niemals Lebensmittel wegzuwerfen. Dabei ist das gar nicht so schwierig. Das Zauberwort in diesem Fall lautet Planung!
    61 6 Melden
    • Bijouxly 28.08.2017 15:02
      Highlight Ich werfe auch wenig weg, stelle jedoch fest, dass v.a Gemüse nicht mehr so frisch ist wie früher. "Früher" konnte ich 1x die Woche einkaufen gehen (ich esse sehr viel Gemüse und Früchte), heute muss ich mind. 2x die Woche gehen. Da ist es klar, dass, wenn ich die Beeren für Mittwoch geplant habe, sie aber bereits schimmlig sind, ich sie wegschmeissen muss.
      8 2 Melden
    • saderthansad 28.08.2017 15:02
      Highlight Bei mir bestimmt die Verderblichkeit den Menuplan. So geht's auch für Planungsmuffel.
      11 2 Melden
    • Holla die Waldfee 28.08.2017 15:27
      Highlight Da stimm ich dir zu Bijouxly. Wir gingen früher auch nur 1x die Woche einkaufen. Jetzt muss das 2x die Woche sein. Sonst gibt's im Gemüsefach Matsch.

      saderthansad ... wenn du alle Zutaten so jonglieren kannst. Klar, warum nicht :-)
      9 0 Melden
    • sowhat 28.08.2017 20:16
      Highlight @Bijouxly: Beeren sind kein Gemüse und sind -wie ich weiter oben schon irgendwo geschrieben habe- Sorry fürs wiederholen- ein Tagesprodukt. Die können nicht länger durchhalten. Das geht nur mit denen die du aus dem eigenen Garten holst und sofort in den Kühlschrank legst. Sprich ohne Transport.
      Gemüse hingegen hält sich in der Schublade im Kühlschrank ohne Weieres eine Woche. Sind dann zwar nicht mehr gleich viel Vitamine drin, sieht aber bei richtiger Lagerung noch gut aus.
      Sorry Hdwf, bin sonst in diesen Dingen oft deiner Meinung, hier stimmts aber nicht. Gemüse hielt sich nie länger.
      2 2 Melden
    • Bijouxly 28.08.2017 23:40
      Highlight @sowhat
      Dass Beeren kein Gemüse sind, weiss ich, danke :) sie werden heute aber trotzdem nicht mehr in derselben Qualität verkauft. Früher konnte ich Preisel- und Heidelbeeren gut über drei Tage verteilt essen. Das geht nicht mehr. Dasselbe bei Cherrytomaten oder Peperoni, welche oftmals schon nach zwei Tagen innerlich anfangen zu "gräuele". http://""
      2 0 Melden
    • Holla die Waldfee 29.08.2017 08:50
      Highlight sowhat :-)
      Natürlich hielt sich Gemüse nie länger. Das wär ja äusserst seltsam.
      Der Unterschied liegt darin, wie lange es beim Händler schon gelagert wurde. Das ist doch eine einfache Rechnung.
      Nehmen wir an, es hält 10 Tage. Wenn der Händler es nur 2 Tag bevor es in meinem Kühlfach landet, kein Problem.
      Aber wenn es beim Händler schon 7 Tage lag? Dann sieht's anders aus.
      Darum geht's!

      Was die Beeren aus dem Garten anbelangt, hab ich gestern grad noch ein drittes Beet für Erdbeeren angelegt. Freu mich schon auf nächstes Jahr :-)
      2 0 Melden
    600
  • bcZcity 28.08.2017 13:00
    Highlight Zitat: "Mit 45 Prozent seien die privaten Haushalte die grössten Verursacher, schreibt die Migros mit Verweis auf Angaben des Vereins Foodwaste.ch"

    Das mag stimmen liebe Migros, aber der Mensch ist eben dumm! Ihr fördert ja die Verschwendung mit Euren dicken Sortimenten, Aktionen und Sonderangeboten. Kaufen, profitieren, sparen, jetzt zuschlagen!! Und am Ende landet die Hälfte der gekauften Dinge im Müll oder ist von schlechter Qualität (Massentierhaltung etc.).

    Man muss den Riegel beim Handel schieben, nur so funktioniert es.
    49 24 Melden
    • Luzi Fair 28.08.2017 13:57
      Highlight genau - Eigenverantwortung abschaffen!!!
      21 10 Melden
    • Uf em Berg 28.08.2017 14:21
      Highlight Jetzt sind die Händler für das Verhalten der Konsumenten verantwortlich. Übernimmt heute niemand mehr Eigenverantwortung?! Genausogut kann man sagen, dass der Konsument verantwortlich für das Angebot ist. Weswegen muss denn Frischware entsorgt werden? Weil wir Konsumenten kleine Mängel nicht tolerieren. Nicht mal, wenn es runtergesetzt ist. Coop zum Beispiel setzt am Samstag in meinem Dorf ca. 1.5 Stunden vor Ladenschluss alle Frischwaren, die entsorgt werden müssten auf 50%. Ich beobachte dennoch viele Leute, die diese Ware nicht nehmen. Sie wollen ja nicht als Sparfüchse dastehen...
      16 6 Melden
    • Bijouxly 28.08.2017 15:05
      Highlight Die Migros etc kann nichts dafür, dass der Mensch dumm ist und es ist auch nicht deren Aufgabe, den Menschen zu erziehen. Da werden nur jene bestraft, die eben nicht so ignorant und dumm sind, z.B. Familien. Wenn der Single die Riesenpackung aus der Aktion kauft und danach die Hälfte wegschmeisst, kann man das doch nicht als Mass nehmen, weil viele Familien mit wenig Geld zu Verfügung davon profitieren konnten! Die Leute sollen selber denken, da muss man nicht mit Vorschriften in den Markt eingreifen.
      15 7 Melden
    • rich enough 28.08.2017 15:12
      Highlight @Uf em Berg: Ja, Coop und Migros tragen mit ihren Mondpreisen und ihrer Aktionitis sicher nicht unwesentlich dazu bei, dass zu viel Ware gekauft wird.

      Wenn für gewisse Artikelgruppen regelmässig Aktionen mit 40 oder gar 50 Prozent Preisnachlass lanciert werden, dann ist es offensichtlich dass die Normalpreise überhöht sind und man der Dumme ist, wenn man zum Normalpreis kauft!
      8 4 Melden
    • trio 28.08.2017 18:35
      Highlight @Bijouxly
      Nein sie können nichts dafür. Diese Dummheit aber auszunutzen und den Konsumenten durch z.B. grösse der Verpackung oder Aktionen dazu verleiten zu viel zu kaufen ist genauso verwerflich.
      Logisch, wollen die Supermärkte möglichst viel verkaufen. Ob es danach gegessen wird oder weggeschmissen wird, spielt denen keine Rolle.
      2 0 Melden
    • sowhat 28.08.2017 20:20
      Highlight @Bijouxly: find ich etwas anmassend, den Single als ignorant und dumm hinzustellen, und nur die Familien als schlau. So entstehen Spaltungen in der Gesellschaft.
      0 1 Melden
    • Bijouxly 28.08.2017 23:44
      Highlight Das war wohl ungünstig ausgedrückt. Ich als Single-Haushalt komme manchmal auch nicht um die eigentlich zu grosen Packungen herum. Aber von uns kommt ja dann der "Foodwaste", weil Familien a) mehr essen und b) nicht alles eine einzige Person essen muss.
      Eigentlich ging es mir darum, dass nicht die Preise das Problem sind.
      1 0 Melden
    600
  • Arya Underfoot 28.08.2017 12:50
    Highlight Es ist zum Heulen. Ich habe selber eine Weile als Studijob in einem (kleinen) Migros Restaurant gearbeitet und schon in unserem Betrieb wurden Unmengen an Brötli, Reis, Pasta, Gemüse etc. weggeschmissen, alles weil man es dem Kunden nicht mehr verkaufen darf.
    Als wir gefragt haben ob wirs wenigstens nach Ladenschluss zu 50% an Mitarbeiter noch verkaufen könnten, hatte niemand Musikgehör.
    Sich nun aus der Affäre zu ziehen mit Verweisen auf Statistiken wonach ihr Anteil nicht das Hauptproblem stellt, ist schlicht lausig von Migros UND Coop, jeder Beitrag zählt, sei er auch noch so klein! :(
    70 10 Melden
    • Töfflifahrer 28.08.2017 13:30
      Highlight Früher konnten Restaurants Essensreste noch den Bauern oder Tiermästern abgeben. Die haben das dann meist den Schweinen verfüttert. Das darf man ja aus Hygienegründen nicht mehr. Toll jetzt muss man es wegwerfen.
      20 1 Melden
    • trio 28.08.2017 18:37
      Highlight @Töfflifahrer
      Oft enthält das 'Menschenfutter' leider auch zu viel Salz. Darum nur bedingt geeignet für die Tiere.
      3 0 Melden
    • Töfflifahrer 28.08.2017 20:12
      Highlight @Trio: Das stimmt, darum gab es damals in den Restaurants auch regeln was rein durfte und was nicht. Das meiste konnte aber in die Tonne!
      1 0 Melden
    • Saraina 28.08.2017 20:14
      Highlight So alt werden die Schweine nie, dass sie Schäden nähmen wegen der Beimischung von etwas Restaurantresten. Die strengen Hygieneregeln die das Verfüttern von Resten an Tiere verbieten, kamen zur Zeit des Rinderwahns, und sollen Seuchen verhindern. Der Blutdruck der Mastschweine interessiert keine Sau.
      2 0 Melden
    600
  • Angelo C. 28.08.2017 12:18
    Highlight Jede Wette, Gottlieb Duttweiler hätte das anders gesehen und sich an der Tafel für Bedürftige beteiligt :

    http://schweizertafel.ch/de/

    Heute herrscht nicht nur bei COOP, sondern auch bei Migros die nackte Gier, verbunden mit reichlich nonchalance vor - etwas was man ohne Brille auch an den nicht konkurrenzfähigen Preisen (gemessen an Lidl, Aldi und anderen) klar erkennen kann 🤓!
    54 55 Melden
    • R. Schmid 28.08.2017 12:54
      Highlight Migros macht ja da schon mit. Der Food Waste findet zu Hause im Kühlschrank statt. Wie wollen wir uns selber erziehen? Hat nichts mit Geldgier zu tun. Hast auch gerne einen Schweizer Lohn?
      21 18 Melden
    • karl_e 28.08.2017 13:12
      Highlight Du vergisst den Türken um die Ecke, der offenbar mit wesentlich tieferen Preisen gedeihen kann als unsere lieben Grossverteiler.
      21 3 Melden
    • trio 28.08.2017 18:52
      Highlight @R. Schmid
      Logisch hat das mit Geldgier zu tun. Alles was Migros wegwerfen muss, bevor es verkauft wurde, bedeutet Verlust. Also logisch, das sie das so klein wie möglich halten möchten. Als PR Massnahme, verschenkt man davon noch etwas an Tischlein deck dich, kostet ja nichts. Den Foodwaste bei den Konsumenten zu verhindern geniesst sicher keine grosse Priorität.
      2 0 Melden
    • Saraina 28.08.2017 20:16
      Highlight Migros und Coop spenden nicht nur an die Schweizer Tafel und Tischlein Deck Dich, die bezahlen auch ein paar Stellen für die Administration dieser Organisationen.

      Ehrlich, hier will eine Politikerin wieder mal ein Problem dort lösen, wo es nicht ist.
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  • meerblau 28.08.2017 12:13
    Highlight Bei den Mengen an (Frische-)Produkten, die Coop und Migros anbieten, sind 0.2% weggeworfene Lebensmittel immer noch viel.
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    • Gelöschter Benutzer 28.08.2017 12:43
      Highlight Jööö und selber in der Südsee in den Ferien gewesen?
      11 54 Melden
    • meerblau 28.08.2017 14:37
      Highlight Nein, noch nie. :)
      12 1 Melden
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  • Karl33 28.08.2017 12:03
    Highlight Grünliberal? War das nicht mal jene Partei, die auf Selbstverantwortung und weniger staatliche Einmischung setzt?
    Man wird den Eindruck nicht los, dass PolitikerInnen einfach um jeden Preis in die Medien kommen wollen. Egal wie wenig zielführend ihre Vorstösse sind.
    36 68 Melden
    • Töfflifahrer 28.08.2017 13:33
      Highlight Ist mir nun wirklich egal, wer da mal was gesagt hat oder auch nicht. Richtig und wichtig ist, dass ein Thema aufgegriffen und behandelt wird, das es auch verdient. Ob nun SVP, SP, CVP, EDU oder eben die GLP, ist mir dabei Wurst, wichtig ist das eine Diskussion stattfindet ind eine Lösung gefunden wird.
      17 2 Melden
    • sowhat 28.08.2017 20:25
      Highlight Es darf auch Grünliberalen nicht verboten werden ihre Meinung zu ändern. Der Kopf ist zum Denken da. Da gibt es mal eine Ansichtsverschiebung, man kann ja lernen und duch bessere Argumente zu Einsicht gelanngen.
      3 1 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 28.08.2017 12:01
    Highlight Probleme von Wohlstandskindern ...
    13 79 Melden
    • j0nas 28.08.2017 12:49
      Highlight Dieser Spruch macht noch immer keinen Sinn. Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft und haben folglich andere Probleme als ein Drittweltland. Warum sollten wir uns nicht um unsere Probleme kümmern?
      52 1 Melden
    • JaneSoda 28.08.2017 13:12
      Highlight ....das heisst, dass wir solche Probleme nicht angehen sollen und einfach so weiterfahren?
      32 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.08.2017 13:27
      Highlight Das heisst, ihr kümmert euch um den Konsum, wie etwa der Dackel, der seinem Schwanz nachrennt.

      Anstatt den Detailhändlern auf den S*** zu gehen, forscht und erfindet, baut und kultiviert!

      Ah ja, ihr kümmert euch um "food waste" und schafft jährlich Zweitinfrastruktur für 60-80'000 neue Bewohner ...
      3 18 Melden
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  • Ruffy 28.08.2017 11:58
    Highlight Die Konsumenten in die Pflich zu nehmen wäre politisch halt nicht so beliebt..
    76 5 Melden
    • toobitz 28.08.2017 12:34
      Highlight Wie würde das denn konkret aussehen?
      9 0 Melden
    • R. Schmid 28.08.2017 12:55
      Highlight Stimmt, ist auch schwierig.
      14 0 Melden
    • EvilBetty 28.08.2017 13:13
      Highlight Und auch nicht umsetzbar.
      5 2 Melden
    • Ruffy 28.08.2017 14:01
      Highlight Es ist ja auch blödsinn, jetzt will man die die 4% des Problemes ausmachen mit weiteren Vorschriften belasten (die ja auch irgendwer kontrollieren muss) obwohl die grossen das bereits freiwillig machen.

      Wäre es so ein riesen Problem könnte man natürlich auch die Konsumenten belasten, z. B. Mit einer Lenkungsabgabe. Aber das ist nätürlich auch kompletter unsinn.
      4 1 Melden
    • demokrit 28.08.2017 14:50
      Highlight Das hier ist auch nicht umsetzbar. Das Problem sind die Finanzen von Tischleindeckdich und Co. Die können nicht einfach so alle Filialen abfahren, nur weil es wünschbar ist.
      4 0 Melden
    • trio 28.08.2017 18:57
      Highlight @Ruffy
      Man könnte auch die Konsumenten (Bürger) weniger belasten, die ganzen Subventionen streichen. Dadurch sollten ja die Lebensmittel teurer werden und auch mehr Wertschätzung gewinnen.
      1 1 Melden
    • toobitz 03.09.2017 19:16
      Highlight @trio: interessanter Vorschlag: im Prinzip einfach mehr den Markt spielen lassen. Nur: schon heute ist Gemüse aus Spanien oder Rindfleisch aus Brasilien günstiger als einheimische Produkte. Und erstere werden nicht subventioniert bzw. allfällige Subventionen können durch uns nicht beeinflusst werden. Also Marktabschottung und noch mehr Einfuhrverbote?
      1 0 Melden
    • demokrit 03.09.2017 22:42
      Highlight Durch eine Streichung der Subventionen wird der Konsument gerade mehr und nicht weniger belastet.
      0 1 Melden
    • demokrit 05.09.2017 09:50
      Highlight Wirtschaft scheint nicht Ihre Stärke, Trio..
      0 1 Melden
    • trio 06.09.2017 20:20
      Highlight @demokrit
      Soso... Wirtschaft ist vielleicht nicht meine stärkste Seite. Ich weiss aber, das die Schweizer Bauern überproportional viele Pestizide, Herbezide,Dünger und importierter Soja verwenden. Diese werden durch uns Subventioniert und anschliessend wieder ein Teil weggeworfen. Darauf habe ich keine Lust. Egal ob wirtschaftlich optimal oder eben nicht.
      1 0 Melden
    • demokrit 07.09.2017 10:44
      Highlight Hat aber erstens nichts mit den Nahrungsmittelpreisen zu tun. Zweitens glaube ich nicht, dass die Schweizer Bauern mehr Pestizide verwenden als ihre europäischen Kollegen (denn hier werden hohe Biodiversitätssubventionen für Biolandwirtschaft entrichtet).

      Soja landet zu 98% in der Tierfütterung zur Fleischproduktion, ob in der Schweiz oder anderswo.
      0 0 Melden
    • trio 07.09.2017 12:06
      Highlight Im Vergleich mit z.B. Deutschland und Österreich braucht die Schweiz pro m2 doppelt so viele Pestizide https://www.nzz.ch/schweiz/plan-zur-pestizidreduktion-gefordert-1.18192179
      0 0 Melden
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  • Thinktank 28.08.2017 11:55
    Highlight Nun ist Foodwaste das neuste Buzzword der grünen Hipsterlinervensägen. Essen ist nachhaltig und wächst einfach nach. Täglich verroten Millionen Tonnen von Biomasse in unseren Wäldern und Feldern. Das ist der Kreilauf der Natur und völlig problemlos. Ein Unternehmen wird schon aus ökonomischen Gründen möglichst Abfall vermeiden. Hier geht es nur darum, dass die Sozialindustrie versucht, günstiger an Lebensmittel zu kommen. In Frankreich gibt es Armut, denn sie wählen leider links. In der Schweiz gibt es keine Armut und den Arbeitslosen geht es viel zu gut, als dass sie Abfälle essen müssten.
    20 167 Melden
    • Firefly 28.08.2017 12:25
      Highlight Eine einfache lineare Welt, hast du dir da in deinem Tank zusammengethinkt
      49 3 Melden
    • Silbermuschel 28.08.2017 12:27
      Highlight Essen wächst einfach nach? So etwas Dummes habe ich selten gelesen.
      54 4 Melden
    • Unclemitch 28.08.2017 12:30
      Highlight Deine Ansichten sind kacke!
      32 4 Melden
    • Kunibert der fiese 28.08.2017 12:37
      Highlight Dieser nickname und diese aussage passen so gar nicht zusammen..
      33 3 Melden
    • rich enough 28.08.2017 12:55
      Highlight Dass Organisationen wie Tischlein deck dich die Ware bekommen, bevor sie weggeworfen wird, finde ich sinnvoll, aber dafür braucht es gewiss keine staatlichen Eingriffe.

      Abgesehen davon wird die Foodwaste-Problematik von profilierungssüchtigen Politiker/innen massiv übertrieben!
      Don't believe the hype!
      14 24 Melden
    • R. Schmid 28.08.2017 12:56
      Highlight Keine Armut in der CH? Definition Arm?
      30 3 Melden
    • Wisegoat 28.08.2017 12:59
      Highlight Aber hallo, wächst einfach nach..... der Weizen pflanzt sich selber, der Weizen erntet sich selber, das Korn mahlt sich selber, der Teig knetet sich selber, das Brot bäckt sich selber und läuft dann schnurstracks franko und gratis zu dir auf den Teller. Ah ja und zur Not ist du halt Biomasse aus dem Wald. Verrottete Buchenblätter auf Moosparfait mit gespickten Tannzapfen soll ja zur Zeit haute cuisine sein.
      43 3 Melden
    • aglio e olio 28.08.2017 13:03
      Highlight Zitat "Essen ist nachhaltig und wächst einfach nach"
      So einfach ist das nicht. Der Grossteil der Nahrungsmittelproduktion ist heute auf Phosphate (Mineraldünger) angewiesen.
      Und die Phosphatvorkommen neigen sich zur Senke, wachsen auch nicht nach.
      20 4 Melden
    • Ohniznachtisbett 28.08.2017 13:17
      Highlight Wieso blitzt ihr den Thinktank? So ganz unrecht hat er nicht...
      7 40 Melden
    • Firefly 28.08.2017 13:28
      Highlight @Ohniznachtisbett Ohniznachtisbett!
      20 0 Melden
    • JaneSoda 28.08.2017 13:35
      Highlight Ein Link für dich, der du behauptest, dass Armut in der Schweiz nicht existiert ;-)
      Über eine Million SchweizerInnen leben unter oder knapp über der Armutsgrenze.

      https://www.caritas.ch/de/was-wir-sagen/handbuch-armut.html
      15 2 Melden
    • Töfflifahrer 28.08.2017 13:37
      Highlight Wie sieht es mit Fleischprodukten oder sonstigen Tierprodukten aus? Erst mästen, dann töten von Tieren, nur um die dann zu entsorgen? Oder Tiere mästen um Eier, Käse oder sontige Prudukte danach wegzuwerfen?
      Wirklich? Das soll OK sein? Echt jetzt?
      16 2 Melden
    • Kunibert der fiese 28.08.2017 13:43
      Highlight @ ohniznachtisbett

      Weil seine aussage nur so von naivität strotzt. Wenn alle so denken würden, dann würdest nicht nur du ohniznachisbett, sondern wir alle weils nichts mehr zu essen geben würde.
      16 3 Melden
    • smoenybfan 28.08.2017 13:48
      Highlight Mhm, sind ja auch keinerlei Maschinen im Einsatz, transportiert muss ja auch nicht werden, verpackt muss ja auch nicht werden, etc.
      In der Schweiz gibt es keine Armut? Naja, es gelten sicher etwas andere Massstäbe und im Vergleich stehen wir gut da, aber laut SRF können sich fast 2% nicht vollwertig ernähren.
      Ich hoffe, du bist nie davon betroffen, aber eine Weile das Leben von Menschen unter der Armutsgrenze (6,6%) zu leben würde dir vielleicht gut tun.
      @ohniznacht darum blitzen wir, womit soll er denn Recht haben?
      15 2 Melden
    • trio 28.08.2017 19:09
      Highlight Ah ja, und die 2000 Tonnen Pestizide welche unsere Bauern spritzen sind auch natürlich und gehören zum Kreislauf 🤔
      4 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 29.08.2017 00:11
      Highlight Naja... er hat doch recht mit der Aussage, dass Produzenten nich für den Müll produzieren... nur schon aus ökonomischen Gründen. Und nebenbei: Die Privaten, also ihr werfen mehr weg als Produzenten, Gastro und Detailhandel...Also blitzt ihr ruhig und denkt an die Armen. Aber eben... Ihr seid die Foodwaster... und so böse sind Migros und Coop nicht.
      1 3 Melden
    • Firefly 29.08.2017 08:11
      Highlight @Ohniznachtisbett Heute ist jede einzelne Obergine in plastik eingepackt. fürher war das nicht. alles wird verpackt, das Plastik, sprich das Öl ist immer noch viel zu billig.
      3 1 Melden
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  • Nochsoeiner 28.08.2017 11:51
    Highlight Ich vesteh nicht ganz wie die Studie(n) auf solche Zahlen kommen.

    Wie zur Hölle soll ich zu Hause jeden Tag 320 Gramm Lebensmittel wegwerfen? Ich finde nicht das ich übertriebenst sparsam bin, aber so viel fliegt bei mir nicht mal annähernd weg...

    Wenn zu dem "Foodwaste" auch Rüstabfälle zählen kann ich das ganze nicht mehr wirklich ernst nehmen, ausser die Autoren der Studie möchten mit erklären was ich aus den Peperonikernen nach dem Rüsten noch kochen soll...

    Das ist doch simpler Rüstabfall und kein Foodwaste...

    Das Jemand jeden Tag so viel Essen wegwirft will ich einfach nicht glauben
    44 17 Melden
    • frodo67 28.08.2017 13:13
      Highlight @Nochsoeiner: Das ist ein Durchschnittswert aus Gastronomie und Privathaushalten. Wenn du nicht zu den 320g-pro-Kopf - Typen gehörst, sei doch froh und stolz darüber.
      13 2 Melden
    • Nuka Cola 28.08.2017 13:24
      Highlight Hi, du als ich in England war, war ich die letzte Woche bei eine Familie, die aus Faulheit den Resten wegzuräumen anstelle von nem halben Sack Kartoffeln zubereiten, einfach die andere Hälfte entsorgt. Kann mir vorstellen, dass es in der Schweiz ähnlich Fälle gibt.
      9 0 Melden
    600
  • Hugo Wottaupott 28.08.2017 11:50
    Highlight Gemüse und Früchte immer derselbe quack! Im Laden wird das Zeug mit einem Spritzchen nass gemacht dass es schön aussieht und zuhause ist es nach 2 Tagen schimmelig!
    44 12 Melden
    • DanielaK 28.08.2017 13:17
      Highlight Komisch, dieses Problem habe ich nicht. Gespritzt werden manche Gemüse und Früchte im Laden, damit sie ohne Kühlung nicht so schnell vertrocknen. Aber längst nicht alle!
      9 2 Melden
    600
  • sirulrich 28.08.2017 11:48
    Highlight Wenn auf den Verpackungen der Lebensmittel auch nur annähernd richtige Haltbarkeitsdaten stehen würden, würde wohl auch einiges weniger weggeschmissen werden...
    59 8 Melden
    • j0nas 28.08.2017 12:51
      Highlight Wieso denn nicht so einkaufen dass die (zugegeben übertriebenen) Haltbarkeitsdaten eingehalten werden können?
      13 2 Melden
    • R. Schmid 28.08.2017 12:57
      Highlight Nimm deine Sinne um zu prüfen ob es noch essbar ist! Was sagt das Datum?! Nicht viel.
      17 2 Melden
    • Lichtblau 28.08.2017 20:34
      Highlight Vielleicht würde auch weniger weggeworfen, wenn Gemüse und Früchte auch nur annähernd den Wohlgeschmack hätten, an den wir uns von früher erinnern? Wir sind mitten in der Tomatensaison - und ich finde bei den sich immer grüner gebenden Grossverteilern in Zürich nur Hors-Sol-Produkte.
      1 1 Melden
    600
  • Sensenmaa 28.08.2017 11:45
    Highlight Wie Coop und Migros sich rausreden versuchen. Deswegen geh ich nur selten dort einkaufen. Nur der Gewinn zählt...
    20 43 Melden
    • Ohniznachtisbett 28.08.2017 13:18
      Highlight Überleg doch mal... ob weg geworfen oder weggegeben macht auf den gewinn nix aus... aber ja
      9 2 Melden
    • DanielaK 28.08.2017 13:19
      Highlight Die Regeln 'von oben' sind das eine, es kommt auch etwas auf die Umsetzung an. Habe hier schon solches und anderes gesehen bei der Arbeit.
      1 1 Melden
    • Nuka Cola 28.08.2017 22:23
      Highlight @Ohniznachtisbett,

      Wegwerfen: Mitarbeiter rührt die Sachen in Abfall, gut ist: 5Sekunden Arbeitsaufwand.

      Zusammentragen: Mitarbeiter muss die Produkte in Kisten stellen, kosten angeben auf der Transporteinheit, etc. Er muss dokumentieren, was alles rausgeht, draussen den Abholer empfangen etc. Zeitaufwand >5Sekunden.

      nicht das ich damit die Läden entschuldigen möchte, aber du musst bedenken, solche Entscheidungen fällt nicht der Arbeiter im Laden, sondern ein BWLer vom Schreibtisch aus.
      3 0 Melden
    600
  • New Ling 28.08.2017 11:28
    Highlight Jetzt hab ich auch einen Bauern gefunden, der die freilebenden eigenen Tiere schlachtet. Jetzt kann ich x-Kilo gemischtes Fleisch, dh. vom ganzen Tier, kaufen und tiefkühlen und weiss, was sie zu fressen bekommen haben, wie sie gelebt haben und wenn ich will kann ich die Tiere auch besuchen. Klar, ist vielleicht mit etwas mehr Aufwand fürs Einkaufen verbunden, aber eben nur anfänglich ... ich finde, dass sich das für uns definitiv gelohnt hat.
    Viele Menschen haben auch nicht gelernt, wie man nicht mehr so schöne Lebensmittel trotzdem noch verarbeiten kann ...
    94 9 Melden
    • strange 28.08.2017 12:40
      Highlight Du kaufst dir im Supermarkt also keine fleischhaltigen Produkte mehr? Keine Fertiggerichte wie z.B. Pizza, Schinkengipfeli oder auch mal ein Sandwich unterwegs? Find ich toll.
      11 2 Melden
    • Whiskeysour 28.08.2017 17:04
      Highlight Ich bin ein Unterstützer von frischen "Gemüsekistchen" direkt vom Bauern. Mein Abo, das ich hatte, war sehr vielfältig und verarbeitbar für eine Woche. Klingt perfekt. Aber auch diese Ware war nicht vollkommen. Die gelieferten Guten hatten wohl - so muss ich annehmen - eine "Krankheit", denn schon am zweiten Tag waren sie faul und mit Schimmel überzogen. So, was genau blieb mir anderes übrig, als eine ganze Gurke wegzuwerfen? Und hat die Statistik das auch berücksichtigt?
      2 1 Melden
    600
  • New Ling 28.08.2017 11:28
    Highlight Ich finde verpacktes portioniertes Gemüse einen Witz. Wenn ich von einer bestimmten Sorte "irgendwas" möchte, gibt es das oft nur abgepackt. So wird einem sehr oft faules, qualitativ schlechtes Gemüse, Früchte, Kräuter etc. untergejubelt. Ich bin dazu übergegangen viel mehr direkt beim Bauern zu kaufen - wenn immer möglich! So hab ich einwandfreie Ware, die richtige Menge und Saisonales.
    78 13 Melden
    • Thinktank 28.08.2017 12:03
      Highlight So ein ideologischer Quatsch nimmt dir niemand ab. Märkte gibts schon heute. Was isst du denn von November bis März vom Bauern?
      13 49 Melden
    • Karl33 28.08.2017 12:07
      Highlight Ja, nur das beste ist für die Konsumenten gut genug.
      Der Rest wird halt weggeworfen, weils die Konsumenten nicht wollen. Auch beim Bauern.
      30 2 Melden
    • Hieronymus Bosch 28.08.2017 12:15
      Highlight Ich sehe aber leider sehr oft gewisse Käuferinnen in einer grossen Kiste Äpfel jede Frucht in die Hand nehmen, drauf drücken, nur die "Beste" zu selektieren und wenn sie nicht passt, zur Seite werfen. Dadurch werden alle Früchte verletzt. Am Besten wäre es, Selbstbedienung in der Obst/Gemüse Abteilung wieder abzuschaffen.
      40 8 Melden
    600
  • ovatta 28.08.2017 11:03
    Highlight Das es sich u.U. nicht lohnt jede Filiale anzufahren mag ja stimmen. Doch wieso kann man denn nicht, ab einer gewissen Fläche, den Hilfsorganisationen z.B. eine Theke zur Verfügung stellen? Zumal sich viele Bedürftige immer noch nicht trauen, bei Tischlein deck dich und Co. Anzustehen.
    39 17 Melden
    • Donald 28.08.2017 11:48
      Highlight Und an dieser Theke in einem Laden stehen sie dann an?
      30 2 Melden
    • Xapillon 28.08.2017 12:22
      Highlight Wenn Sie sich bei Tischlein deck dich nicht trauen, warum sollten Sie sich im Migros trauen, wo alle anderen auch einkaufen?
      10 0 Melden
    • strange 28.08.2017 12:38
      Highlight Es kann nicht die Aufgabe der Verkäufer sein, Lebensmittel an Bedürftige zu verteilen und ihre Bezugsberechtigung zu kontrollieren. Es ist gut und richtig, dass sie Nahrungsmittel an Organisationen abgeben. Diese sollen sich aber um die Vergabe kümmern. Wer Bedürftig ist, sich aber aus falschem Stolz nicht in ein Tischlein deck dich getraut, hat echt ein Luxusproblem.
      8 1 Melden
    • ovatta 28.08.2017 13:45
      Highlight Die Organisationen haben Mitarbeiter und Freiwillige die das machen können. So könnte aber unnötige Logistik vermieden werden.
      0 0 Melden
    600
  • Blitzableiter 28.08.2017 10:59
    Highlight Ich frage mich wie die, die Menge an verschwendeter Lebensmittel durch Private Haushalte ermitteln? Geht man einfach davon aus das jeder Haushalt tagtäglich sein Teller nicht aufisst und über kein Tupperware verfügt? Das wir unsere Teuer gekauften Lebensmittel stets im Schrank verderben lassen? Und werden im voraus Bananenschale, Steakknochen und Salzgurkenwasser als verschwendete Nahrung miteinberechnet?
    99 4 Melden
    • Fabio Kunger 28.08.2017 11:54
      Highlight Soweit ich weiss, werden tatsächlich Müllsäcke stichprobenartig geöffnet und so eine Statistik erstellt.
      16 1 Melden
    600
  • Ketsch 28.08.2017 10:57
    Highlight Aha, und die Migros hat nun das Gefühl, dass sie sich nicht beteiligen müsse und dies stützt sie darauf ab, dass sie ja gar nicht die grössten Foodwaste-Erzeuger sind.

    Für mich ist das egoistisches Kleinreden. Auch bei Migros und Coop würde das Bekämpfen von Foodwaste etwas bringen.

    Immer dieses Statistikgeschwätze um nacher selbst keinen Aufwand betreiben zu müssen.
    78 43 Melden
    • kleiner_Schurke 28.08.2017 12:06
      Highlight Ja und wen dann alle Filialen angefahren werden ist es nicht gut wegen dem Dieselverbrauch. Wenn nicht der Diesel stört dann hat es zu viel Zucker. Wenn es nicht der Zucker ist, dann soll es vegan sein. Wenn es nicht vegan ist, dann soll es fair gehandelt sein, das hört nie auf. Nur eines ist 100% sicher. Gut ist es nie.
      24 7 Melden
    • Sandro Lightwood 28.08.2017 12:11
      Highlight Sehe ich auch so. Zumal ich meine Reste (zuviel gekocht etc.) ja schlecht der Gassenküche abgeben kann. Wäre unwürdig gegenüber den Bedürftigen. Bei Coop und Migros werden aber frisch verpaktes respektive aus der Frischetheke weggeworfen. 15 Minuten vor Ladenschluss aufgebackenes Brot in den Müll etc. Mein Brot zu Hause ist dann hart, bei anderen Lebensmittel wurde die Kühlkette unterbrochen. Ich kann nur dafür sorgen, weniger Essen in den Müll zu werfen, kann es aber nur schlecht abgeben.
      16 2 Melden
    • Groovy 28.08.2017 18:55
      Highlight Tja, wenns das Lebensmittelgesetz vorschreibt...
      2 0 Melden
    • Sandro Lightwood 28.08.2017 21:37
      Highlight Dann kann man sie auch anpassen. Das wäre ja die Idee hier. 😏
      0 0 Melden
    600
  • Charlie B. 28.08.2017 10:56
    Highlight Im Coop Tomaten gekauft, BIO. Zuhause ausgepackt und gleich 2 wegwerfen müssen wegen Schimmel! Und dieses Wochenende Pfirsiche vom Migros weggeworfen da einfach ungeniessbar und so was von schlechter Qualität.
    79 5 Melden
    • strange 28.08.2017 11:01
      Highlight Wirklich ärgerlich, wenn das passiert. Mich nervt es, dass gerade BIO Ware nicht offen verkauft wird. Auch wenn ich den Hintergrund verstehe. Bei abgepacktem Gemüse ist der Zustand oft nur sehr schwierig zu erkennen. Trotzdem muss man sich bewusst sein, dass man ein Lebensmittel kauft und bei aller Sorgfalt kann mal eines beschädigt sein. Wenn die Akzeptanz dafür sinkt, wird noch mehr vorsorglich entsorgt um ja nie verärgerte Kunden zu haben.
      58 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 28.08.2017 11:08
      Highlight Optimal wäre, es wenn das Angebot an Waren geringer wäre dafür in Top Qualität welche 100% verkauft werden könnte. Das führt leider zu einem geringeren Angebot und die Kunden wandern halt ab in einen Laden der überquillt und viel Gschänd produziert...leider...wir hätten es in der Hand.
      29 13 Melden
    • meine senf 28.08.2017 11:11
      Highlight Dass man Bio-Gemüse nur in Plastik eingeschweisst (und meistens nicht in der passenden Menge) kaufen kann, ist sowieso total sinnfrei.

      Dass Problem wegen der Unterscheidbarkeit an der Kasse ist zwar verständlich. Aber, wenn es bei einer Gemüsesorte Bio und Nicht-Bio gibt, könnte man doch auch die Bio-Variante offen verkaufen und die Nicht-Bio-Variante einschweissen.

      Aus Umweltschutzgründen kaufe ich deswegen im Coop nie Bio-Gemüse.
      39 10 Melden
    • Nochsoeiner 28.08.2017 11:54
      Highlight So viel ich aus meiner kurzen Erfahrung im Detailhandel weiss geht bei der Verpackung nicht um die Unterscheidung an der Kasse.

      Bio Lebensmittel müssen verpackt verkauft werden, da sonst für den Kunden nicht garantiert ist das es Bio ist (er könnte es ja auch nicht unterscheiden).

      Ich meine es ist daher Pflicht Bio-Lebensmittel verpackt zu verkaufen umd Etikettenschwindel zu vermeiden...
      15 3 Melden
    • Karl33 28.08.2017 12:05
      Highlight "Im Coop Tomaten gekauft, BIO. Zuhause ausgepackt und gleich 2 wegwerfen müssen wegen Schimmel!"
      Genau diese Haltung der Kunden führt dazu, dass jedes Lebensmittel, was irgendwie grenzwertig sein KÖNNTE, nicht mehr verkauft wird. Also ab in den Abfall mit allem, was mehr als 2 Tage alt ist...
      16 15 Melden
    • Posersalami 28.08.2017 12:12
      Highlight Das abgepackte Gemüse, Fleisch und Früchte ist eh der grösste Quatsch unter der Sonne. Gerade wenn man alleine einen Haushalt führt sind die Portionen meist viel zu gross, wenn man nicht 3 Tage das gleiche essen will. Blöd, wenn die Läden am Heimweg fast alles nur Verpackt haben. Was soll ich alleine mit 2 Pouletbrüstchen, 3 Peperoni oder einem halben Kilo Grüner Bohnen?
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    • Baccara 28.08.2017 12:48
      Highlight Posersalami - ein halbes Kilo grüne Bohnen? Essen! Und das zweite Pouletbrüstchen einfrieren?

      Das Problem ist, dass heute viele Leute nicht mehr wissen, was sie mit frischen Lebensmitteln alles anstellen können. Weil sie lieber auswärts essen oder bestellen. Selber kochen ist viel günstiger und gesünder!
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    • Pepsen 28.08.2017 13:00
      Highlight Ich kaufe für mich alleine viel zu grosse Mengen. Zuhause aber pochiere ich das zerstückelte Gemüse und friere danach die Portionenbeutel ein. Oder ich kaufe gefrorenes Gemüse. Schmeckt auch.
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    • Posersalami 28.08.2017 14:29
      Highlight @ Baccara: Ich brauche aber nur 50g Grüne Bohnen für meine Nudelpfanne. Ich sehe nicht ein, wieso ich frisches Gemüse nochmals einfrieren sollte. Die können doch einfach einen Korb hinstellen wo ich mich bedienen kann, bei Karotten und Limetten klappt es ja auch.

      Ich hab ausserdem nur ein kleines TK Fach wo gar kein Platz ist um Kiloweise Zeugs einzufrieren.
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    • meine senf 28.08.2017 14:31
      Highlight Bei manchen Sachen mag das ja, mit einem gewissen Aufwand, gehen.

      Aber mal ein Beispiel: frische Pilze. Diese kann kaum haltbar machen. Für viele Rezepte wird *ein* grosser Champignon benötigt.

      Aber ausser in ganz grossen Filialen, in welchen es diese offen gibt, gibt diese nur in so Designer-Holz-Plastik-Körbchen à 500 Gramm.

      Klar wäre es besser, auf den Markt oder zum Bauern statt zum Grossverteiler zu gehen. Aber wenn man mit Arbeit und Weiterbildung schon ein 150%-Pensum hat und auch noch ein Privat- und Sozialleben will ...
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    • Posersalami 28.08.2017 14:50
      Highlight @meine senf: Oder schlicht normale Arbeitszeiten. Schon dann kommt man kaum einmal in den Genuss, auf einem Wochenmarkt Gemüse und Früchte einzukaufen. Wenn die in Zürich ihre Stände offen haben bin ich jeweils im Büro..

      Die Grossverteiler sollten das Zeugs einfach wie früher nicht verpackt verkaufen. Ich kann mich noch daran erinnern, so lange ist das nicht her.
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    • Wilhelm Dingo 28.08.2017 15:57
      Highlight @Posersalami: Der Markt auf dem Bürkliplatz öffnet um 06:00 Uhr...die offen verkauften Lebensmittel finde ich ehrlich gesagt oft ein wenig gruusig, wenn ich jeweils all die speckigen Finger sehe die da rumwühlen...
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    • Posersalami 28.08.2017 16:21
      Highlight @Wilhelm Dingo: Oh super, dann muss ich ja nur einen Umweg durch die halbe Stadt machen! Die Lebensmittel kann man vor der Zubereitung waschen.
      2 2 Melden
    • meine senf 28.08.2017 19:51
      Highlight Immunsystem rules.
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    • Lichtblau 28.08.2017 21:04
      Highlight @Dingo: Ich steige auf meinem Arbeitsweg tatsächlich am Bürkliplatz um. Nur fasst der stets gesteckt volle Bürokühli keinen grösseren Gemüseeinkauf. Aber wenn es endlich kälter wird, häng ich das Zeug einfach aus dem Fenster. Märkte sind schon eine Alternative. Den am Samstag in Oerlikon nutze ich gerne. Obwohl es da sicher auch "speckige Finger" gibt :).
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    • Baccara 29.08.2017 07:38
      Highlight Aber he - heute haben doch alle so flexible Arbeitszeiten! Wird jedenfalls von allen Arbeitgebern so propagiert. Wie sieht es damit aus?

      (ich habe fixe Arbeitszeiten)
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  • karl_e 28.08.2017 10:56
    Highlight Im Haushalt liesse sich viel Food Waste ("Gschände" auf Alt-Schweizerdeutsch) vermeiden, wenn die Grossverteiler endlich auch Packungsgrössen für Ein-Personen-Haushalte anböten.
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    • Wilhelm Dingo 28.08.2017 11:05
      Highlight Gschänd! ein schönes Wort! Es trifft es haargenau! Foodwaste ist dagegen einfach nur lächerlich.
      33 3 Melden
    • JohnDoe 28.08.2017 11:09
      Highlight Aber bitte nicht alles mit 90ig plastikschichten versehen
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    • Saphira 28.08.2017 17:45
      Highlight Je kleiner die Verpackung, desto schlechter das Verhältnis von Verpackungsmaterial zu Inhalt.
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    • Nuka Cola 28.08.2017 22:42
      Highlight Kann man nicht einfach von den einzelnen Produkten etwas nehmen? - Ich gehe mittags öfters in den Lidl, dort bekommst du (abgesehen von Ruebli und Kartoffeln) alles auch einzeln.

      Da kommt dann 1 Plastiksäckli auf 3 Früchte, den die Kiwi und die Banane muss ja kein eigenes haben, sondern kann man nach dem Zahlen zum Apfel gesinnen.
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  • Wilhelm Dingo 28.08.2017 10:36
    Highlight Eigentlich müsste sich bei den Verbrauchern etwas ändern, aber das ist halt die Wählerschaft! Es ist einfach nur billig...
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  • strange 28.08.2017 10:33
    Highlight Es stimmt einfach nicht, dass die privaten Haushalte die grössten Verursacher sind. Die Waren, die die Läden direkt wegschmeissen, sind ja nur ein Teil. Es gibt sooooooo viel Lebensmittel, die erst gar nicht angenommen werden. Ein Rüebli ist zu krumm- weg damit! Wer einen eigenen Garten hat und sieht, wie das Gemüse aus dem Boden kommt, der kann erahnen wie viel weggeschmissen wird. Da muss man ansetzen. Es ist doch krank, dass Gemüse vernichtet wird, weil es nicht Standartmassen entspricht.
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    • Wilhelm Dingo 28.08.2017 11:03
      Highlight @strange: Woher weisst Du, dass es nicth stimmt das 45% Foodwaste nicht beim Verbraucher liegt? Die von Dir angeführten Rüebli erscheinen im Kuchendiagramm unter Landwirtschaft / Verarbeitung. Auch da wäre sehr viel zu machen, da gebe ich Dir Recht.
      47 3 Melden
    • Tavares 28.08.2017 11:06
      Highlight Wir - die Konsumenten - wollen ja diese krummen Rüebli nicht...
      Gab (gibt es noch immer?) mal so ein Projekt mit "2. Klasse" Obst. Hat fast keiner gekauft...
      37 6 Melden
    • meine senf 28.08.2017 11:20
      Highlight Gibt es immer noch. Zumindest in ganz grossen Filialen. Wenn es hat, nehme ich nur davon.

      Oft auch nur halb so teuer. So lange es schmeckt, ist es doch sowas von egal, welche Form das Rüebli hat.

      Grundsätzlich gibt es halt bei solchen Problemen auch die übliche "Markt"-Ausrede:

      Verkäufer: "Finde das eigentlich nicht gut. Aber besteht nun mal eine Nachfrage, da können wir nichts dafür und ohne uns profitiert sonst nur die Konkurrenz."

      Käufer: "Finde das eigentlich nicht gut. Aber besteht nun mal ein Angebot, da kann ich nichts dafür und was macht es für einen Unterschied, ob ich es kaufe?"
      24 0 Melden
    • momo.. 28.08.2017 11:24
      Highlight @tavares.. gibt es immer noch.. Coop hat die Marke unique ins Leben gerufen.. super Sache!
      23 2 Melden
    • strange 28.08.2017 12:07
      Highlight In den letzten Tagen habe ich einen Artikel gelesen, in der Mirgos oder Coop mit der Gemüsenorm konfrontiert wurde. Da kamen dann Ausreden wie "Rüebli müssen so geformt sein, damit sie in die Abpackbeutel passen", "Salat muss exakt so gross sein, damit man alle zum gleichen Preis verkaufen kann" und und und. Das Projekt Unique wäre super. Leider gibts das nur in sehr grossen Filialen und meist nur zwei Kistli Rüebli und Härdöpfel. Richtig wäre, wenn alles Gemüse "unique" wäre, denn so kommt es aus dem Boden.
      16 0 Melden
    • R. Schmid 28.08.2017 13:04
      Highlight Hat leider niemand gekauft!
      3 5 Melden
    • sowhat 28.08.2017 20:43
      Highlight Gabs in unserem Coop auch- allerdings nur kurz, würde von den Kunden nicht angenommen.
      ...der böse Coop! Hony soit qui mal y pense.
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  • Wehrli 28.08.2017 10:31
    Highlight Zählt eigentlich Fallobst auch zu Food Waste?
    22 1 Melden
    • sihtalrebel 28.08.2017 11:07
      Highlight Ne denn da machen wir schnaps draus.
      31 0 Melden
    • Wehrli 28.08.2017 11:14
      Highlight Wir könnten aus all dem Food Waste Schnaps brennen! Das wäre DIE Lösung!
      48 1 Melden
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  • Herren 28.08.2017 10:19
    Highlight Was für eine lächerliche Ausrede der Supermärkte! Sie sind die einzigen in der Kette, die wirklich frische und für den Verzehr vorbereitete Lebensmittel wegschmeißen. Sollen denn die Haushalte die letzten zwei Scheiben Schinken oder eine angebrochene Dose Ananas in einer koordinierten Aktion spenden?!
    23 39 Melden
    • Wilhelm Dingo 28.08.2017 11:04
      Highlight @Herren: nein, weniger einkaufen! Ich muss mich auch immer wieder an der Nase nehmen und weniger einkaufen!
      53 4 Melden
    • kettcar #teamhansi 28.08.2017 11:59
      Highlight Aber Wilhelm, wie soll ich denn weniger einkaufen? Ich kann doch nicht jeden zweiten Tag nach Deutschland fahren! Daher muss ich halt grössere Mengen einkaufen und dann geht halt mal so die Hälfte in den Müll. Aber dafür hab ich beim Einkauf mindestens 30% weniger bezahlt.
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    • who cares? 28.08.2017 12:30
      Highlight @kettcar nur zum auf Nummer sicher zu gehen, das ist jetzt Satire oder?
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    • Tavares 28.08.2017 12:51
      Highlight @kettcar
      Das ist doch das Problem. Das Essen ist zu günstig*, als dass man nur Bedarfsgerecht einkaufen würde. Eigentlich ist das das Problem an der ganzen Foodwaste Thematik.

      müssten wir Konsumenten, aber auch die Produzenten, für den Foodwaste-Abfall zahlen, würde das ganz schnell weniger werden. Wie halt immer, der Mensch ist vor allem über das Portmonee zu erziehen.
      4 2 Melden
    • S.B. 28.08.2017 13:22
      Highlight Wie wärs damit den Schinken und die Ananas einfach zu essen: Toast Hawaii ;)
      Vielleicht sollte man das gute alte Resteessen zu Hause wieder einführen...
      6 1 Melden
    • Saul_Goodman 28.08.2017 14:04
      Highlight Nun ja man könnte ja auch einfach mal in den kühlschrank schauen und sich überlegen, was wohl als nächstes schlecht wird und das dann essen bzw. Kochen, bevor man neues kauft. So mach ich es immer und ich habe so gut wie null food waste
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    • Wilhelm Dingo 28.08.2017 14:44
      Highlight @kettcar #teamhansi: Du bis aber ein Zyniker!
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    • kettcar #teamhansi 28.08.2017 16:58
      Highlight Ich bin immer wieder überrascht wie schlecht Sarkasmus in Kommentarspalten funktioniert.
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