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Die Zürcher VBZ haben vier Chauffeure wegen Handy am Steuer entlassen. bildmontage: watson. Quelle: shutterstock/keystone

Zürcher Tram-Chauffeur wegen Handy gefeuert – aber die Kündigung geht nach hinten los

Die Zürcher Verkehrsbetriebe haben mehrere Tramführer fristlos entlassen, weil sie am Steuer mit dem Smartphone hantierten. Doch eine Kündigung ging für die VBZ nach hinten los. Auch andere Schweizer Städte sind betroffen.



Für Pendler ist es eine nicht gerade vertrauenserweckende Tatsache: In den grossen Schweizer Städten sind in den letzten Jahren gleich mehrfach Tram- oder Buschauffeure aufgeflogen, die während der Fahrt mit dem Handy hantierten statt sich auf die Strasse zu konzentrieren.

An einem Samstagabend im Januar 2016 ereignete sich in Zürich dieser exemplarische Vorfall:

Dies ist kein Einzelfall. In den letzten fünf Jahren haben die VBZ laut dem Bericht vier Chauffeuren wegen unerlaubter Handy-Nutzung fristlos gekündigt. In Basel waren es deren drei, wie die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) auf watson-Anfrage erklären. Bei zwei weiteren Verdachtsfällen erfolgte mangels Beweisen keine Entlassung. Bei den VBL Luzern erfolgte eine Kündigung.

«Wir haben sogar Videos von enervierten Fahrgästen erhalten, die Chauffeure am Handy zeigten.»

Bernmobil

In Bern zählten die Verkehrsbetriebe Bernmobil in den letzten fünf Jahren circa 15 Fälle von Handy-Missbrauch am Steuer. «Wir haben sogar Videos von enervierten Fahrgästen erhalten, die Chauffeure am Handy zeigten», sagt Bernmobil-Sprecher Rolf Meyer zu watson.

Im Gegensatz zu den VBZ sprechen Bernmobil, BVB und VBL nicht automatisch Kündigungen aus. «Das wäre – ausser in besonders krassen Fällen – unverhältnismässig. Wir vertrauen unseren Mitarbeitenden», so Meyer. Werde ein Chauffeur erwischt, müsse dieser zu einem Führungsgespräch antraben und bekomme eine Aktennotiz. Erst im Wiederholungsfall drohe die Kündigung.

Chauffeur kriegt 230'000 Franken Lohnausfall

Für die Zürcher Verkehrsbetriebe ist die oben erwähnte fristlose Kündigung nach hinten losgegangen. Denn der betroffene Tramführer wehrte sich gegen die Entlassung – und hat nun recht bekommen. Das Zürcher Verwaltungsgericht hat die Kündigung am 9. Januar 2020 für unrechtmässig erklärt. Grund: Die VBZ hätten es versäumt, den Vorwurf der Handynutzung vertieft abzuklären. Weder seien die angeblich eingeholten Informationen zum Fahrer überprüft noch die zeitlichen Angaben in der Kundenmeldung nachgeprüft worden. Der Chauffeur hatte den Tatbestand stets bestritten.

Für den geschassten Tramführer hat die Story übrigens ein Happy End:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Name_nicht_relevant 20.02.2020 08:37
    Highlight Highlight Nelich in der Stadt unterwegs gewesen mit dem Auto, da Blitzte mich stendig was an und was war es; ein Fotoshooting im Tram. Sorry das war nicht gerade nett, dachte schon bin zu schnell unterwegs. Das sollten die Verbieten, wenn ein Fahrer an der Haltestelle oder beim Warten aufs Handy schaut ist es ja ok, gilt auch für Autofahrer. SObald aber gefahren wird gehört ein Handy nicht in die Hände egal für welche Fahrenden Räder.
  • Kampfsalami 20.02.2020 00:45
    Highlight Highlight Schon noch lustig wie alle empört sind. Ich kenne niemanden der nicht schon am Steuer sein Handy benutzt hat. Ist sicher nicht Ok und ja es ist gefährlich aber diese Hilfsscheriff, Möchtegernpolizisten und Petzen finde ich gar nicht sympatisch. Und weil der Spruch gerade passt: Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.
    • geisit 20.02.2020 11:29
      Highlight Highlight Ich habe soeben den Stein geworfen.
  • AnnenMay 19.02.2020 23:17
    Highlight Highlight Ich kenne eine sehr gewissenhaften Busfahrer, der seinen Job - den er jahrelang gern gemacht hat - zu hassen beginnt, weil jedes A*** bei geringster Unzufriedenheit gleich das Handy hervornimmt und ihn filmt und droht das Video sonst wohin zu schicken. Das ist eine absolute Frechheit und ein Einschnitt in die Persönlichkeitsrechte!
    Deswegen verabscheue ich Artikel, die den Lesern dieses Verhalten schmackhaft machen wollen. Im Ernstfall sollten Beschwerde und interne Abklärungen ausreichen.
    • geisit 20.02.2020 11:38
      Highlight Highlight Damit muss man leben. Wenn ich für einen Dienst bezahle und mich, während der Nutzung dieses Dienstes, schickaniert, bedroht oder schlecht behandelt fühle, dann ist eine Beschwerde mit Beweisen der einzige richtige Weg, um auf das hinzuweisen. Wenn man sich an die Regeln hält, hat man nichts zu befürchten.
      In vielen ÖVs haben die Betriebe Kameras installiert, um sich selbst vor fehlbaren "Nutzern" zu schützen. Dies ist wiederum okay?
    • Murmeli82 20.02.2020 15:47
      Highlight Highlight @geisit: machst du deine Arbeit immer zur vollsten Zufriedenheit aller?
    • genauleser 20.02.2020 17:21
      Highlight Highlight Ich habe leider auch schon einen erstaunlichen Fall von akutem und vollständigem Gedächtnisverlust erlebt, weshalb meine Beschwerde dann unter den Teppich gekehrt wurde. Da greift man dann nächstes Mal halt schon mal vorsorglich zum Handy...
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 19.02.2020 21:52
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu Deutschland ist eine ordentliche Kündigung in der Schweiz gut und einfach - aber ein fristlose ist immer mit einem grossen Restrisiko verbunden - dies sollte auch der VBZ bekannt sein...
  • theshark 19.02.2020 21:28
    Highlight Highlight Kündigung im Januar 2020, ergibt 4 Jahre resp 230K ??
  • Max Cherry 19.02.2020 20:35
    Highlight Highlight «Vertrauensverhältnis grundlegend zerstört [...] weil er im März 2015 [...] eine sechsmonatige Bewährungsfrist kassiert hatte.»

    Das geht irgendwie nicht auf. Eine Bewährungsfrist funktioniert jedenfalls nicht so. Entweder wir sind nach der Bewährung wieder bei Null oder es gibt eine Verwarnung mit Kündigung im Wiederholungsfall...
  • ARoq 19.02.2020 19:43
    Highlight Highlight Der grösste Lump im ganzen Land,
    das ist und bleibt der Denunziant.
    • DemonCore 19.02.2020 22:44
      Highlight Highlight Du wirst lieber von einem Tram überfahren während der Chauffeur Candies crusht. Ok.
  • Thinkdeeper 19.02.2020 19:26
    Highlight Highlight Tja...Firmen Handy können mit entsprechendem Hinweis aufgezeichnet und Privat Handy während dem Dienst verboten werden. Zudem könnte aus Sicherheitsgründe zum Schutz des Chaffeurs mit Videokamera aufgezeichnet werden. Kostet halt etwas.

    Eine ordentliche Vertragsauflösung unter Einhaltung der Kündigungsfristen ist jederzeit möglich.
    Eine fristlose Entlassung auf Grund von Hören sagen ist aber nichts anderes als korrupter Machtmissbrauch und Dem

    Hoffentlich haben Sie auch sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten übernehmen müssen.

  • Meyer Andrej 19.02.2020 18:27
    Highlight Highlight Mag es ihm gönnen, gut gemavht!
    • Juliet Bravo 19.02.2020 19:07
      Highlight Highlight Finde ich auch. Es ist mE eine Schweinerei, dass in der Schweiz ein Gericht eine wiederrechtliche Kündigung feststellen kann, und die Arbeitnehmer üblicherweise trotzdem nicht wieder eingestellt werden.
    • mutorintemporibus 20.02.2020 09:26
      Highlight Highlight Das Lob gehört dem professionellen Verhalten VBZ: Eine Recht auf eine Wiedereinstelltung gibt es nämlich auch bei ungerechtfertigen Kündigungen nicht. Als Arbeitgebende müssen sie einfach zu Kenntnis nehmen, wie schwierig in solchen Fällen die Beweislage ist.
  • Blitzesammler 19.02.2020 18:25
    Highlight Highlight Diese Personen, die ala Ostblock andere in die Pfanne hauen, sollten mal in anderen Situationen Courage zeigen und zum Beispiel jemandem helfen der in Not ist. Aber da schauen sie sicher weg und tun so, als hätten sie nichts gesehen. Feiglinge.
  • Mutbürgerin 19.02.2020 17:48
    Highlight Highlight 4 Jahre für ein Urteil? Ziemlich chillig in unserem Rechtswesen. Wieso stellt der Staat nicht mehr Richter an? Die unterlegene Partei muss ja jeweils die Gerichtskosten bezahlen. Der Staat würde soviel verdienen, dass wir keine Steuern mehr bezahlen müssten.
  • dmark 19.02.2020 17:27
    Highlight Highlight «Das Tram hat mehrmals unnötig gebremst und ist ruckartig schneller und langsamer geworden»

    Ganz klar - er spielte PoGo und wollte die Stops drehen. Deshalb musste er an diesen abbremsen, sonst werden die Drehs nicht akzeptiert. ;)
    • Hirngespinst 19.02.2020 20:05
      Highlight Highlight Mir ging exakt dasselbe durch de Kopf :D
  • HPOfficejet3650 19.02.2020 17:25
    Highlight Highlight War er anschliessend vier Jahre Arbeitslos? Oder wieso vier jahre Lohn Nachzahlung? Kann mich einer aufklären?😅
    • Qahira 20.02.2020 17:42
      Highlight Highlight Es sind eigentlich nur knapp 3 Jahre. Es ist eine Besonderheit des öffentlichen Rechts; da besteht grundsätzlich Anspruch auf Wiedereinstellung, da er diesen geltend machte, waren die Lohnansprüche bis zum Zeitpunkt der Hängigkeit des Rechtsmittels beim Verwaltungsgericht zuzüglich der Ansprüche bis zur nächsten Kündigungsmöglichkeit das Thema. Er hätte ja während der gesamten Verfahrenszeit weiter dort arbeiten dürfen.
  • Locutus70 19.02.2020 17:01
    Highlight Highlight Wenn nahezu alle Fahrgäste mit dem Smartphone hantieren, fühlen sich die Chauffeure halt auch animiert :xD
  • Octavius 19.02.2020 16:36
    Highlight Highlight War der Fahrer wirklich am Handy, wäre die Kündigung voll ok. Jetzt kommt s ,aber da unser Rechtssystem so ist das dass Gericht unsere Schuld beweisen muss. Nur vom höhre sagen,oder angeblich gesehen reicht nicht. In diesem Fall , wurde gar nicht so überprüft, so ist dieser Entscheid ok.
    • Holzkopf 19.02.2020 17:18
      Highlight Highlight Je nach Vertrag hätte man auch einfach eine ordentliche Kündigung aussprechen können. Wenn sie es dann wollten auch mit fristloser Freistellung (also mit Lohn).
    • Normi 19.02.2020 17:46
      Highlight Highlight @Trollgeflüster

      Und wovon träumst du Nachts? Ein Tel kann auch in der Hosentasche Updates machen oder das mailkonto synchronisieren oder.... 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
    • HerbertBert 19.02.2020 18:24
      Highlight Highlight @Trollgeflüster
      Das Handy sendet auch Daten ohne das man es in der Hand hält. Somit klappt das nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrDeath 19.02.2020 16:30
    Highlight Highlight Da gibts eigentlich nur eines: Videoüberwachung. Bei einer so gefährlichen und verantwortungsvollen Tätigkeit wie Tramführer (quasi Gewichtsklasse Lokführer, nur im Stadtverkehr) sicher gerechtfertigt. Er sitzt nun mal alleine ohne den sozialen Druck von Kollegen um ihn herum in seinem kleinen Führerhäuschen, und es geht hier immerhin um potentiell sehr viele Menschenleben.
    • ursus3000 19.02.2020 16:41
      Highlight Highlight meisten werden Trams von Autofahren abgeschossen , die tragen keine Verantwortung ?
    • M.aya 19.02.2020 16:42
      Highlight Highlight Das ist eben nicht erlaubt. Das Datenschutzgesetz verbietet die Überwachung von Chauffeuren während der Arbeitszeit.
    • CHSpeedy 19.02.2020 17:49
      Highlight Highlight Dann bekommt aber auch JEDER Auto- und LKW-Fahrer Videoüberwachung sowie Blackbox ins Fahrzeug... Bitte hier auch nicht vergessen, dass es sich um absolute Ausnahmefälle handelt. Wenn ich jeweils in die Autos schaue sieht es da schon etwas anders aus...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicron 19.02.2020 16:23
    Highlight Highlight Wird wieder eingestellt?! Sicher super Stimmung an den Teamsitzungen da.
    • ursus3000 19.02.2020 16:42
      Highlight Highlight Die fahren Tram , wieso Teamsitzungen?
    • öpfeli 19.02.2020 17:20
      Highlight Highlight Warum sollten Trampiloten keine Teamsitzungen haben?
    • dast0103 19.02.2020 17:28
      Highlight Highlight Ein Tramführer hat nie Teamsitzungen. Er sitzt immer mit sich alleine vorne in seiner Kabine.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 19.02.2020 16:23
    Highlight Highlight Ausser eventuell einem strikt reglementiertem "innerbetrieblichem", hat ein privat aktiv benutztes "Handy!" eigentlich gar nichts in einer Fahrerkabine -Funktion zu suchen.
    • ursus3000 19.02.2020 16:43
      Highlight Highlight Vielleicht war es ja ein betriebliches ?
    • landre 19.02.2020 17:21
      Highlight Highlight @ursus3000
      Genau das fragte ich mich auch.
      (Was aber meine Meinung betreff "ablenkende Interaktivitäten" in der Fahrerkabine bzw -Funktionen umso mehr verstärkt.)
  • Babuka 19.02.2020 16:22
    Highlight Highlight Wenn Aussage gegen Aussage und, für seinen Vorteil, ohne hieb und stichfeste Beweise, dann sind die Gerichte in der Regel immer arbeitnehmerfreundlich.
  • Francis Begbie 19.02.2020 16:12
    Highlight Highlight Unverhältnismässig??? Wtf! Wenn eine fristlose Kündigung verhältnismässig ist, dann wenn während der Fahrt am Handy rumgespielt wird.
    Das macht man ja nicht aus Versehen sondern voll bewusst.
    • Bits_and_More 19.02.2020 16:25
      Highlight Highlight Das Gericht kritisiert ja nicht das Handy am "Steuer", sondern den Kündigungsprozess. Es wurden offenbar die notwendigen Beweise nicht eingeholt oder zu wenig geprüft.
    • lucasm 19.02.2020 16:33
      Highlight Highlight Trotzdem braucht es entsprechende Beweise, eine blosse Anschuldigung reicht halt nicht.
    • Francis Begbie 19.02.2020 16:38
      Highlight Highlight Ich war unpräzise im Ausdruck, ich habe mich auf die Aussage von Bernmobil bezogen. Sorry.
  • _Qwertzuiop_ 19.02.2020 16:08
    Highlight Highlight Traurig dass erwachsene Menschen es nicht schaffen, sich 2-3 Stunden vom Handy zu trennen & das selbst dann nicht, wenn es um die Sicherheit anderer Menschen geht
    • AllknowingP 19.02.2020 16:35
      Highlight Highlight Arbeiten Tramchauffeure nur 2-3 Stunden ?
    • ursus3000 19.02.2020 16:44
      Highlight Highlight Und für was haben sie ein Diensthandy ? Zum rumspielen ?
    • Nibu 19.02.2020 17:06
      Highlight Highlight Nach 2- 3 Stunden gibts wohl mal eine kurze Pause... Endstation etc
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 19.02.2020 15:59
    Highlight Highlight Wenn ich nen fahrer während der fahrt am Handy sehen würde, würde ich ein foto machen und sofort die Notbremse ziehen + Polizei.

    Find das so eines der Fahrlässigsten Verhaltensweisen die man sich vorstellen kann. Ich habe echt keine Lust tot zu sein, weil der Fahrer findet "oh geil Bibi hat was neues auf Insta hochgeladen"....
    • mukeleven 19.02.2020 16:08
      Highlight Highlight also der mit der sofortigen notbremse wuerde dann sicherlich auch ein boeses nachspiel fuer dich haben - obwohl du recht hast. 😉
    • Pümpernüssler 19.02.2020 16:10
      Highlight Highlight Ziehst du unbegründet die Notbremse, wird das sehr teuer für dich.
    • ursus3000 19.02.2020 16:17
      Highlight Highlight Du bist ein richtiger Held und rettest die Welt . Und die Polizei hat dich nicht gewollt und wieso ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Salamikönig 19.02.2020 15:58
    Highlight Highlight Finde so wie es Bernmobil macht eine gute Lösung.
    Zuerst verwarnen und erst bei Wiederholungsfall künden.
    • _Qwertzuiop_ 19.02.2020 16:34
      Highlight Highlight Finde ich zu lasch. Der Wiederholungsfall kann schon der Unfall sein. Ziemlich doof wenn der durch Kündigung hätte verhindert werden können... Fürs am Handy rumspielen während jeglicher Aktivität hinter einem Steuer eines sich bewegenden Fahrzeugs gibt es keine Entschuldigung und das sollte bekannt sein. Sofortige Kündigung hält einen definitiv besser davon ab als eine Verwarnung.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 19.02.2020 20:23
      Highlight Highlight @_Qwertzuiop_

      Das ist leicht gesagt, wenn man nicht beruflich als Berufschauffeur arbeitet und gerne einen Job hätte.

      Das ein Handy am Steuer (von was auch immer) nicht in Ordnung ist: Absolut einverstanden.

      Ich finde das aber bemühend, dass in der heutigen Stimmungslage immer überall härtestes Durchgreifen gefordert wird. Sobald es einen dann selber trifft, sieht die Welt anders aus.
    • _Qwertzuiop_ 19.02.2020 20:32
      Highlight Highlight Dir ist aber bewusst, dass es in dieser Situation darum geht, dass ein Mensch willentlich sich und seine Passagiere sowie die anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet. Solange es niemandem schadet finde ich hartes durchgreifen nicht nötig, hier steht allerdings die Gesundheit und schlimmstenfalls das Leben von Menschen auf dem Spiel & dann muss man meiner Meinung nach hart durchgreifen. Jeder Blick aufs Handy während dem Fahren ist einer zu viel.
  • Angelsshare 19.02.2020 15:45
    Highlight Highlight Das wird ja ein entspanntes Arbeitsklima werden nach seiner Wiedereinstellung nach einer fristlosen Kündigung 😉
    • H. Fröhlich 19.02.2020 16:12
      Highlight Highlight Speziell bei den VBZ. Die sind bekannt für ihren (über)-fordernden Umgang mit ihren Mitarbeitern.
    • Mynamesjeff 19.02.2020 16:14
      Highlight Highlight Und die Steuern werden nächstes Jahr wohl auch etwas mehr einschenken ;D
    • DieserNicknamewirdschonverwendet 19.02.2020 16:32
      Highlight Highlight Da die meiste Zeit sowieso ohne Arbeitskollegen gearbeitet wird, ist dies wohl nicht so tragisch :) Vielleicht ist tatsächlich der falschen Person gekündet worden und die anderen Mitarbeiter wissen dies vielleicht sogar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 19.02.2020 15:39
    Highlight Highlight Also der Artikel soll Empörung hervorrufen im Stil von "unsere Sicherheit wird aufs Spiel gesetzt und handysüchtige Chauffeure dürfen nicht mal entlassen werde". Dabei geht es hier um das Versäumnis der ZVV, die keine Beweise für die Nutzung des Handys hatten. Wäre der Chauffeur gefilmt worden, hätte es wohl kaum 200'000 gegeben...
    • rüpelpilzchen 19.02.2020 16:49
      Highlight Highlight Man lügt sich heutzutage eben gerne an.
    • eliS 19.02.2020 21:26
      Highlight Highlight Der ZVV hat damit rein gar nichts zu tun. Der hat weder Fahrer noch Fahrzeuge.
      Es geht um die VBZ.
    • MasterPain 20.02.2020 08:45
      Highlight Highlight Bist du dir da sicher? Aufnahmen von Dashcams werden in der Schweiz beispielsweise auch nicht als Beweismittel zugelassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Buchstabe I 19.02.2020 15:22
    Highlight Highlight Der Tramführer wird bezahlt und wieder eingestellt? Ich nehme dann mal das Auto.
    • Bits_and_More 19.02.2020 16:13
      Highlight Highlight Wenn der Typ am Handy ist und dich im Auto übersieht, bist du im Tram wohl sicherer ;)
    • Der Buchstabe I 19.02.2020 16:16
      Highlight Highlight @bits auch wieder wahr.
    • ursus3000 19.02.2020 16:18
      Highlight Highlight Wen interessiert das ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandro Kifer 19.02.2020 15:20
    Highlight Highlight Handy am Steuer ist dcoch normal
    • Der Buchstabe I 19.02.2020 15:50
      Highlight Highlight Nein, eigentlich nicht. Und als tramchauffeur erst recht nicht!
    • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 19.02.2020 16:26
      Highlight Highlight Hat er Recht die Händy gehören ans Steuer. Ausser das Auto fährt selber.
  • Therealmonti 19.02.2020 15:11
    Highlight Highlight Finde den Entscheid des Verwaltungsgerichts sehr fragwürdig.
    • f303 19.02.2020 16:09
      Highlight Highlight Ich will das verhalten nicht entschuldigen, so es denn stattgefunden hat, aber auch hier gilt die Unschuldsvermutung bis zum Beweis der Tat. Kann ja gerade so gut sein, dass der Fahrgast dem Chauffeur (warum auch immer) einfach eins auswischen wollte. ... vielleicht wurde er ja mal von diesem stehen gelassen, oder so.
    • lucasm 19.02.2020 16:19
      Highlight Highlight Natürlich urteilst du aufgrund des watson artikels viel kompetenter, als das die juristisch geschulten gerichtsschreiber und richter, die darüber hinaus noch die umstände besser kennen (werden bei ihrer vorbereitung wohl mehr akten zur verfügung gehabt haben, als diesen zeitungsartikel), tun.
    • ursus3000 19.02.2020 16:20
      Highlight Highlight Wieso weil es keine beweise gibt , nur unbestätigte aussagen ?
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Coronavirus in der Schweiz: Die Zahlen aus den Kantonen

Die neuesten Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit zum Coronavirus wurden am Freitagmittag publiziert. Im Vergleich zum Donnerstag sind damit über 250 neue Fälle dazugekommen. Damit haben sich bisher in der Schweiz insgesamt 1121 Personen mit dem Virus aus China angesteckt. Einige Patienten gelten aber bereits wieder als geheilt. Weil das BAG langsam an seine Grenzen in der Erfassung der Patienten stösst, werde man in Zukunft die Zahl der Patienten nicht mehr zählen sondern errechnen.

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