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Passengers walk near Flixbus and Postbus busses at the main bus station (ZOB) in Berlin, Germany August 3, 2016. REUTERS/Stefanie Loos

Bild: STEFANIE LOOS/REUTERS

Chauffeur telefoniert während Fahrt: «Flixbus» fällt im «Kassensturz»-Test durch



In einem Test der SRF-Konsumentensendung «Kassensturz» schneiden die Fernbusse von «Flixbus» im Vergleich mit anderen Reisemöglichkeiten schlecht ab. Besonders stark fielen bei der Bewertung Bedenken bezüglich der Sicherheit ins Gewicht.

Für einen Beitrag in der Sendung von Dienstagabend fuhren eine «Virus»-Moderatorin und eine Reporterin des «Kassensturz» dreimal von Zürich nach Mailand. Verglichen wurde dabei zwischen den SBB, dem Fernbusunternehmen «Flixbus» und einer Mitfahrzentrale.

Während die Bahn mit Pünktlichkeit und Komfort punkten konnte und die Mitfahrzentrale dank einfacher Abwicklung auch positiv bewertet wurde, kamen bei der Reise mit dem deutschen Busunternehmen einige Mängel zutage.

Bordtoilette ging nicht

Obwohl alle Anbieter ähnlich lange Fahrzeiten von gut vier Stunden angaben, war die SBB am pünktlichsten: Sie erreichte die lombardische Metropole auf die Minute, exakt nach Fahrplan. Die Reisenden im «Flixbus» mussten sich dagegen etwas mehr gedulden. Hier dauerte die Fahrt drei Stunden länger als geplant.

Auch sei es gemäss dem Beitrag schlecht bestellt gewesen um die Sicherheit: Weil es an Platz für Koffer und Gepäck mangelte, wurden diese in den Gängen deponiert – ein Risiko, sollte es zu einer Schnellbremsung kommen. Zudem funktionierte die Bordtoilette bei einem Testgang nicht. Die Ironie dabei: Selbst der Fahrer habe über die insgesamt etwa sieben Stunden lange Reise eine Pinkelpause einlegen müssen.

Besonders kritisch wurde moniert, dass der Chauffeur während der Fahrt minutenlang telefonierte und dadurch nicht die volle Aufmerksamkeit der Strasse geschenkt habe. Ähnliche Klagen von Zuschauern an die Redaktion bestätigten, dass es sich hierbei nicht um einen Einzelfall handle.

«Solches Verhalten ist inakzeptabel»

André Schwämmlein, Geschäftsführer von «Flixbus», erklärt gegenüber der Konsumentensendung, dass die rechtzeitige Ankunft am Zielort vom Verkehr abhänge. Komme es zu Stau, seien den Chauffeuren die Hände gebunden.

epa04779897 Andre Schwaemmlein, CEO of MeinFernbus Flixbus, sits in the company's new bus during a press conference in Berlin, Germany, 02 June 2015. After the merging of MeinFernbus and Flixbus in January, the European network of long-distance bus routes will now also expand.  EPA/JOERG CARSTENSEN

«Für uns ist die Sicherheit sehr wichtig», sagt André Schwämmlein, Geschäftsführer von «Flixbus». Bild: EPA/DPA

Auf die Kritik an den Chauffeuren angesprochen, nimmt er klare Worte in den Mund: «Solches Verhalten ist nicht akzeptabel.» Jeder Fahrer werde geschult. «Für uns ist die Sicherheit sehr wichtig. Jedem sollte nach der Schulung klar sein, dass das nicht geht», so Schwämmlein. (blu)

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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 7immi 05.10.2016 09:52
    Highlight Highlight wir kaufen biobananen, biomüesli, biomilch, fairtrade schokolade und kaffee, fairtrade unterhosen, fairphones etc. gleichzeitig ist es dann aber vertretbar und scheinbar breit akzeptiert, lohndumpingunternehmen zu unterstützen, um ein wenig geld zu sparen? das kann ich nicht verstehen...
    • Karoon 05.10.2016 11:00
      Highlight Highlight 1. Was hat Bio mit gerechten Löhnen zu tun? 2. Für mich gehts nicht (nur) ums Geldsparen, sondern um neuen Anbietern eine Chance zu geben und die gutgenährte Monopolistin SBB ein bisschen aus der Reserve zu locken. Oder glaubst du wirklich, die SBB hätte Sparbillette aus eigener Initiative ins Sortiment aufgenommen?
    • 7immi 05.10.2016 11:11
      Highlight Highlight wir geben geld aus, um unser gewissen zu beruhigen. gleichzeitig sind uns aber menschen unter lohndumping egal.

      konkurrenz ist nicht schlecht, ja. wenn man aber an der sicherheit und beim lohn spart, ist das nicht konkurrenz, sondern wettbewerbsverzerrung...
    • Karoon 05.10.2016 14:01
      Highlight Highlight Ich bin ziemlich sicher, dass die Busse in einem technisch optimalen Zustand sind. Der Chauffeur darf hingegen nicht unterwegs am Natel hängen, einverstanden. Aber ich sehe nicht, was das mit dem Lohn zu tun haben soll. Zudem Ich würde gerne mal wissen wollen, wie "schlecht" die Flixbus-Chauffeure im Vergleich zu Berufskollegen wirklich verdienen. Die ganze Strassentransportbranche leidet meines Wissens unter dünnen Margen, von daher sind tiefe Löhne dort weitverbreitet. Ist natürlich keine Entschuldigung fürs Telefonieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karoon 05.10.2016 09:03
    Highlight Highlight You get what you pay for
  • Randy Orton 05.10.2016 01:41
    Highlight Highlight Ich fahre seit knapp 2 Jahren regelmässig (ca. 15x/Jahr) mit Fernbus/Flixbus nach Deutschland:
    -Wifi funktionierte nicht ein einziges Mal (obwohl damit geworben wird).
    -Bordtoilette ist etwa bei 1/3 der Fahrten gesperrt und darf nicht benutzt werden.
    -Die Klimaanlage fällt im Sommer oft aus, wodurch es im Bus enorm heiss wird.
    -Verspätungen kommen in etwa in 50% der Fahrten vor, in vielen Fällen war es gegen 1 Stunde Verspätung.
    -Die Fahrer unterscheiden sich betreffend Freundlichkeit und Professionalität enorm: von gar keinen Informationen vor/während der Fahrt zu sehr hilfsbereit.
    • kamedron 05.10.2016 06:48
      Highlight Highlight So schlimm kann es dann ja doch nicht sein, wenn sie immer noch in der Frequenz Gebrauch machen vom Service ;-)
    • Randy Orton 05.10.2016 12:05
      Highlight Highlight Ich sage nicht, dass es schlimm ist, bin schon in übleren Transportmittel unterwegs gewesen. Aber es wäre fair, wenn man weiss, was einen erwartet. Für den Preis ist der Service angemessen.
  • isky 05.10.2016 00:42
    Highlight Highlight Pauschalisierende Aussagen aufgrund einer Fahrt... hmm naja.
    Ich bin schon einige Male mit Flixbus von Zürich nach Berlin gefahren (12-13h Fahrzeit). Nette unkomplizierte Chauffeure, faire Preise am Boardkiosk und das WLAN war meistens ganz passabel. Desweiteren 2 grosse Gepäckstücke plus Handgepäck gratis und die Option für 9€ das Velo mitzunehmen, sind neben dem Fahrpreis von 33€ (!) andere gute Argumente für den Bus. Ach ja und dass man sein Ticket bis 2h vor Abfahrt kostenlos umbuchen kann ist wohl auch einzigartig.
    Nein ich arbeite nicht bei Flixbus oder stehe auf deren Lohnliste. ;)
    • CASSIO 05.10.2016 05:00
      Highlight Highlight Das hört sich aber ganz genau so an!?!?!
    • Fabio74 05.10.2016 06:48
      Highlight Highlight Warum tut man sich eine 12stündige Reise in einem engen Bus an? Da fahr ich lieber 1. Klasse ICE ab Basel 7h25 und zahle Sparpreise 69 oder 79 euro und kriege noch Getränke und Essen an den Platz serviert. Kann mal rumlaufen
    • Shlomo 05.10.2016 07:08
      Highlight Highlight Würde eher sagen die geizige schwäbische Hausfrau
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Smith (2) 05.10.2016 00:13
    Highlight Highlight Zur «Ironie» der Pinkelpause für den Fahrer: Bei 7 Stunden Fahrzeit will ich doch hoffen, dass der Fahrer mal eine Pause einlegt. Dazu ist er nämlich sogar gesetzlich verpflichtet. (Ich hab den Kassensturz nicht gesehen, drum muss ich darauf abstellen, was ich hier lese.)
    • Lukas Blatter 05.10.2016 08:01
      Highlight Highlight Keine Frage: Der Chauffeur muss – das ist so auch gesetzlich verankert – eine Pause machen. Mit der Ironie bezog ich mich allerdings auf die fehlende Möglichkeit der Fahrgäste, selbst zu bestimmen, wann sie auf die Toilette gehen können.
  • atomschlaf 04.10.2016 23:11
    Highlight Highlight Ich fahre zwar viel lieber Bahn als Bus, aber...

    Habe ich auch im konzessionierten Linienbus in der Schweiz schon erlebt, dass der Chauffeur während der Fahrt telefoniert hat.

    Und dass die SBB pünktlich in Milano ankommt, ist nach meiner Erfahrung ein eher seltener Glücksfall!
  • Globidobi 04.10.2016 23:09
    Highlight Highlight Ich habe auch schon ein schönes Erlebnis im Flixbus erlebt. Als ich letztes Jahr im Sommer bei etwa 34 Grad von München nach Zürich fuhr, funktionierte die Klimaanlage nicht. Also sind wir nach einer Fahrzeit von 5 Minuten stehen geblieben, um dem Problem auf den Grund zu gehen. Nach einer halben Stunde, als der Mercedes Mechaniker mit dem Fahrer das Problem analysierte, fand dieser heraus, dass die Klimaanlage nicht eingeschaltet war. Dies sagt einiges über die Sicherheitsschulungen von Flixbus 😉
    • willy wodka 05.10.2016 01:02
      Highlight Highlight was hat die klimaanlage mit sicherheit zu tun?
    • plaga versus 05.10.2016 04:34
      Highlight Highlight Nichtbeherrschen des Fahrzeuges?
  • Madison Pierce 04.10.2016 23:01
    Highlight Highlight Ist sowieso ökologischer Unsinn, den Dieselbus zu nehmen, wenn es eine Zugverbindung gibt.

    Unternehmen, deren Hauptargument der Preis ist, sind mir zudem unsympathisch. Das riecht immer so nach Lohndumping und Ausnutzung von Mitarbeitern.
    • trio 05.10.2016 08:52
      Highlight Highlight @lucasm da hätte ich aber gerne eine Quellenangabe für diese Behauptung.
    • Teslanaut 05.10.2016 09:11
      Highlight Highlight https://www.vcd.org/themen/klimafreundliche-mobilitaet/verkehrsmittel-im-vergleich/
    • trio 05.10.2016 16:01
      Highlight Highlight Aha, ja gut! Beim CO2 ist der Bus knapp besser (in DE), alle andere Bereiche jedoch viel schlechter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 04.10.2016 22:57
    Highlight Highlight Ist in diesen Test der Faktor "Preis" auch irgendwie eingeflossen?
  • The Juice 04.10.2016 22:52
    Highlight Highlight Für 19€ gibt's da nichts zu meckern... Für diesen Preis schaffe ich es von Zürich knapp nach Luzern mit dem Zug.
    Benutzer Bild
    • Fabio74 05.10.2016 06:50
      Highlight Highlight Wenn der Preis das einzige Argument ist dann ja
    • trio 05.10.2016 08:54
      Highlight Highlight @Dutch es gibt auch bei der Bahn Sparbillette ;)
  • ströfzgi 04.10.2016 22:49
    Highlight Highlight Sorry aber dieser Beitrag war Millionen sicher gekauft. Lest mal die Reaktionen auf 20min.

    Hätte von Watson erwartet dass hier über mediale Manipulation berichtet würde, aber ihr macht noch mit :-( Hm.

    • Lukas Blatter 04.10.2016 22:52
      Highlight Highlight @ströfzgi: Wie kommst du darauf, dass dieser Beitrag gekauft ist? Hab den imfall aus freien Stücken selbst geschrieben.
    • ströfzgi 04.10.2016 23:05
      Highlight Highlight Meine den Beitrag vom Kassensturz...
    • chrisdea 05.10.2016 00:03
      Highlight Highlight Ich will dem Kassensturz nichts vorwerfen, und der telefonierende Chauffeur gehört gefeuert, aber ich hatte ehrlich gesagt auch das Gefühl dass dort ProBahn ein paar Fränkli für die Kaffeekasse beigesteuert hat. Fing schon damit an dass das SBB-Ticket nicht das normale zum Preis von knapp 90chf war, sondern ein super-sonderaktion-Ticket mit Halbtax war... und wenn es im Flixbus gratis WLan gibt, dann kann ja jeder selber schauen wieviel Stau es am Gotthard hat. Da muss der Chauffeur nicht noch was dazu sagen, er soll ja auf die Strasse schauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 04.10.2016 22:48
    Highlight Highlight Ich find das Konzept Top auch wenn ich nicht zu den Kunden gehören werde... dennoch bietet es für viele eine Super-Möglichkeit entfernte Verwandte oder Kurztrips zu buchen, grad für Leute die jeden Taler umdrehen müssen!
    Klar das einigen Angst und Bange wird, die seit Jahren in ihrem Bizz über stetig schwindende Zahlen jammern... Solche Unternehmen sind einfach nur faszinierend solange es nicht auf die Kosten der Mitarbeiter geht.
    • Brummbaer76 05.10.2016 05:55
      Highlight Highlight Es geht genau auf Kosten der Mitarbeiter. Es gibt genug Berichte davon in den Deutschen Medien. So hat Flixbus keine eigenen Busse. Sie lassen Subunternehmen zu einem Dumpingpreis für sie Fahren. Damit die wenigstens ein bisschen was Verdienen, wird der Druck auf die Fahrer weitergegeben.
      Einige Subunternehmen haben schon den Vertrag mit Flixbus aufgelöst. Billig geht immer zulasten von jemanden. Einer Zahlt drauf. In dem Falle die Fahrer und Subunternehmen.
    • Fumo 05.10.2016 08:24
      Highlight Highlight "So hat Flixbus keine eigenen Busse. Sie lassen Subunternehmen zu einem Dumpingpreis für sie Fahren."

      Also so wie die Postauto AG? Wo die Fahrer der Subunternehmen nicht vom Gesamtarbeitsvertrag profitieren können? ;)
      Oder wie die SBB? Wo Reinigungs-, Unterhalt-, Sicherheits- und teils auch das Fahrpersonal von Subunternehmen stammen?
      Aber schlimm ist es ja nur wenn es kein CH Traditionsunternehmen ist, nicht wahr? ;)
    • Brummbaer76 05.10.2016 09:27
      Highlight Highlight Nur das zum Beispiel SBB das Fahrpersonal das von MEV ausgeliehen wurde zu SBB Bedingen Angestellt wurde.
      Die Postautosubunternehmen bekommen einiges mehr als die Flixbus Unternehmen. Auch werden die Fahrer meist zu Besseren Konditionen als GAV Chaffeure Angestellt.

      Im Gegensatz zu Deutschland gibt es bei uns keine 400 Euro Jobber. (Viele Busfahrer für Flixbus Subunternehmen in Deutschland wurden auf 400 Euro Basis Angestellt.)
      Bei uns nicht möglich da es für Berufschaffeure einen GAV gibt, an den sich alle halten müssen.

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