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Microsoft kassiert mehr von Schweizer Schulen – und bis zu 500'000 Franken pro Jahr

Der Windows-Konzern verlangt höhere Gebühren für Software-Lizenzen. Besonders betroffen sind kleine Bildungseinrichtungen.



Die Schweizer Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen educa.ch und Microsoft haben den Rahmenvertrag für Schullizenzen erneuert.

Bei einigen Softwareprodukten im Bildungsbereich hat Microsoft die Preise erhöht respektive die Rabatte gestrichen oder gekürzt, wie educa.ch in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

So müssen Schulen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein mit rund 10 Prozent höheren Kosten rechnen für Software-Lizenzen. Weil Sonderrabatte für kleine Auftragsvolumen wegfallen oder reduziert wurden, seien kleine Schulen am stärksten betroffen, sagte Mediensprecher Simon Graber auf Anfrage.

Educa.ch bedauere die Preisanpassung von Microsoft. Dennoch würden die Schulen im Vergleich zu den üblichen Marktkonditionen zwischen 20 und 25 Prozent weniger bezahlen.

Dank des Rahmenvertrags können die Schulen zu Konditionen einkaufen, die üblicherweise erst ab einem Bezug von 1000 Lizenzen gelten.

Bis zu einer halben Million Franken Lizenzgebühren pro Jahr

Die Ausgaben für solche Lizenzprodukte variieren je nach Grösse der Bildungseinrichtung stark. Während kleine Schulen ab 500 Franken Lizenzen beziehen, liegen die Ausgaben bei den ganz grossen Einrichtungen laut Educa-Sprecher zwischen 250'000 und 500'000 Franken. Eine Lizenz koste rund 55 bis 85 Franken.

Die Preisangabe beziehe sich auf das Lizenzpaket «Desktop Education», welches sich je aus einer Lizenz für «Microsoft Windows Upgrade», «Office Professionals Plus» und «Client-Zugriffslizenzen» zusammensetze.

Abgesehen von der Preiserhöhung entspricht der neue Rahmenvertrag mit Microsoft Ireland Operations Limited in den Grundzügen der bisherigen Vereinbarung. Darin werden erstmals die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen für den Bezug von Microsoft-Produkten für Schweizer Schulen geregelt.

Der neue Vertrag gilt bis 2020.

(dsc/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • dergraf 13.07.2017 11:22
    Highlight Highlight Unverständlich, dass Schulen noch eine Officesuite bezahlen und unnötig das Schulbudget belasten.
    Es geht doch darum, dass Kinder den Umgang mit einem Texteditor, einer Tabellenkalkulation und einem Präsentationstool lernen.
    Da gibt es z.B. die Open Source Software LibreOffice gratis, das erst noch auf verschiedenen Systemen läuft.
    Wer den Umgang einer Suite lernt, ist auch fähig eine andere zu nutzen. Und Kinder sind in dieser Beziehung fix.
    Die Schulleiter sind gefragt ...
  • Likos 12.07.2017 13:16
    Highlight Highlight Ich habe schon Schulen mit Windows, Mac und Linux gesehen. Alle haben sie im wesentlichen gemeinsam das sie mit Hardware arbeiten, die vor 10 Jahren schon alt war und das ganze wird meist von dem Lehrer betreut, der damals als erster erfolgreich ein Überschrift in einem Officeprogramm formatiert hat (überspitzt formuliert).

    Für das was damit letztendlich gemacht wird, reichen auch Tablets mit Tastaturcover. Selbst z.B. zwei dutzend iPad Pro 13" währen relativ günstig in der Anschaffung. http://ü
    • Midnight 12.07.2017 15:33
      Highlight Highlight Ist mein täglich Brot... Es wird allerdings besser, kann ich sagen. Solch alte Hardware ist im Unterhalt einfach viel zu teuer...
    • Mitz en place 12.07.2017 23:07
      Highlight Highlight @Midnight Ernsthafte Frage: warum sind alte Clients viel teuer im Unterhalt?
    • Midnight 14.07.2017 08:29
      Highlight Highlight Weil es zum einen für ältere Geräte irgendwann keine Ersatzteile mehr gibt (und das ziemlich unabhängig von der Plattform, meist nach etwa 5 Jahren). Zudem können ältere Clients (in meinem Fall hauptsächlich Apple) nicht mehr die Betriebssysteme ausführen, welche für gewisse Automatismen benötigt werden. Im Klartext heisst das, dass ich auf alten Clients mehr von Hand machen muss, als auf Neuen. Das DEP von Apple ist ein gutes Beispiel: Der Kunde muss sein brandneues, noch eingeschweisses System nur mit dem Internet verbinden. Der Rest passiert dann von alleine. ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • kEINKOmmEnTAR 12.07.2017 10:47
    Highlight Highlight Wieso stehen keine Macs mehr in den Schulräumen? Finde ich schade, so würden Jugendliche schon früh merken, welche Computer sie im Studium brauchen können und welche nicht.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 12.07.2017 12:26
      Highlight Highlight Apple? :O
      Nein, lieber den Schülern Linux zur Verfügung stellen, dann lernen sie bereits einige Elementare Dinge und mit viel mehr OpenSource Software könnte auch noch Geld gespart werden, richtig viel Geld.
    • Midnight 12.07.2017 15:39
      Highlight Highlight Gerade an Zürcher Schulen sind Macs häufig anzutreffen. Die teuren Office-Lizenzen zahlen sie leider trotzdem...

      @Origin Wenn es auf Linux eine Deployment-Lösung a la Apple DEP und ein Management-System wie JAMF gibt, einverstanden. Ansonsten: Zu aufwändig und zu teuer. Ist übrigens auch der Grund, weshalb man kaum Android-Geräte im Schulbetrieb antrifft. Die lassen sich einfach nicht sauber managen...
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 12.07.2017 16:07
      Highlight Highlight Ja Management ist ein Problem.
      Aus Entwicklerseite ist Apple mit seinen Horrenden Preisen und seiner X-Server Pflicht und der miesen Verteilbarkeit aber auch nicht ohne
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mitz en place 12.07.2017 09:15
    Highlight Highlight Es geht auch anders...

    Der Kanton Genf zeigt wie's geht: Das DIP Genève (Département de l'instruction publique, de la culture et du sport), deren Primar- und Sekundarschulen arbeiten ausschliesslich und flächendeckend mit freien Programmen: http:// icp.ge.ch/sem/gelibredu .

    Es gibt viele (z.B. https://adfinis-sygroup.ch/de/industries/educational-institutions.html, https://www.imedias.ch/themen/lernstick/index.cfm, https://www.amxa.ch) im Schullalltag bewährte freie Medienlösungen für Schulen.

    Die Schulen könnten Millionen einsparen und die Wertschöpfung bliebe erst noch in der Schweiz.
    • reaper54 12.07.2017 09:24
      Highlight Highlight Es sind Schulen, keine kleine Programmiererbude wo man alles auf Open Source Basis machen kann. Schulen brauchen Support und ein funktionierendes Produkt, sprich auch bei Opensource müsste eine Firma dahinterstehen. Zudem ganz ehrlich was wollen sie mit einem KV Lehrling oder einem Wirtschaftsstudium Absolventen welche nicht einmal mit MS Office klar kommen? Solche Personen kann der Markt nicht gebrauchen.
    • blueberry muffin 12.07.2017 09:40
      Highlight Highlight @Reaper54 in der Uni gibts auch ganze Departments die ausschliesslich OpenSource einsetzen.
    • sheimers 12.07.2017 10:19
      Highlight Highlight Zum Glück weiss der Markt nicht, dass er mich gar nicht gebrauchen kann. :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 12.07.2017 08:56
    Highlight Highlight Man stelle sich vor die Schulen würden sich das Geld sparen und an Stelle von MS ein Linux, wie Ubuntu, Fedora oder so ähnlich benutzen. Mit einem Ubuntu 16.04 können die Schüler alles machen was sie für den Schulalltag benötigen.

    Das wird aber nicht kommen, weil dann die Lehrer sich umstellen müssten und wir wissen wie das ist mit den alten Hunden und neuen Kunststückchen.
    • blueberry muffin 12.07.2017 13:02
      Highlight Highlight @ E. Edward Grey mag sein, haben aber in Jahren noch nie Linux Support beansprucht mit 200 Linux Servern und ein paar 100ten Desktop Usern. Also sind das auch eher Papiertiger Argumente.
    • Midnight 14.07.2017 08:51
      Highlight Highlight Eine normale Volksschule wird wohl kaum die Ressourcen haben, um solche Systeme selber zu betreuen. Sie sind dann auf externe Firmen angewiesen. Und da wird es dann tatsächlich teuer. Wer implementiert die Lösungen? Wer sorgt dafür, dass die Software aktuell ist (und bleibt)? Den meisten Schulen kann man diese Tasks nicht zumuten. Grosse Unis haben dafür eine eigene Informatikabteilung. Aber sogar die nehmen gelegentlich externen Support in Anspruch, weil sie nicht immer alles selber abdecken können.
  • Karl33 12.07.2017 08:41
    Highlight Highlight Microsoft hat gute Lobbyisten beim Bund. Wir Steuerzahler bezahlen die steigenden Profite des globalen Konzerns.
    • Gurgelhals 12.07.2017 09:51
      Highlight Highlight Das hat doch nichts mit politischem Lobbying zu tun und, wenn überhaupt, dann schon gar nicht in Bern — das Bildungswesen ist in der CH Sache der Kantone und der Gemeinden. Kann mir irgendwie schlecht vorstellen, dass MS Lobbyisten in den Gemeinderat von Hinterpfupfikon schickt.

      Wenn schon hat das mit gerissenen Verkäufern und weniger gerissenen EDV- und Budget-Verantwortlichen in den jeweiligen Schulhäusern zu tun.
    • Midnight 14.07.2017 08:59
      Highlight Highlight @Karl Die Lobbyisten müssen auch gar nicht nach Hinterpfupfikon. Sie machen ihr Produkt einfach zum Standard und schaffen damit ein Monopol. Und alle anderen sind dann leider dumm genug zu glauben, dass es mit nicht-MS Produkten dann zu massiven Einbussen kommt, nichts mehr kompatibel ist und sowieso und überhaupt...
    • Mitz en place 15.07.2017 08:45
      Highlight Highlight @Midnight Genau so läuft es!
  • Scaros_2 12.07.2017 07:53
    Highlight Highlight Wenn man eben keinen guten Einkäufer hat, zieht einem MS ordentlich über den Tisch. Einer unserer Einkäufer kennt sich oftmals besser aus als der Vertreter von MS selbst und so kommt es nicht selten vor, dass die Preise der Offerte nur so purzeln. Sein persönlicher Rekord liegt bei einer Reduzierung von 97% des ursprünglichen Verkaufspreises.

    Tendenziell sind die Margen extrem hoch und man könnte gut was raushandeln.

    Aber eben. Welche Schule/KAnton leistet sich solche spitzeneinkäufer?
    • Scaros_2 12.07.2017 12:40
      Highlight Highlight Wir verhandeln mit MS direkt. Wir haben keine Zwischenhändler oder dergleichen. Unser Lieferant ist MS Schweiz
  • Donald 12.07.2017 07:43
    Highlight Highlight Marktüblich? Mit welchem Markt wird da verglichen? Microsoft-Lizenzen aus dem normalen Handel? Das wäre kein Markt, liebe Bildungsleute.
  • MaximilianMuster 12.07.2017 07:42
    Highlight Highlight Wieso verwendet man nicht Open-Source-Software? Linux hat inzwischen viele Distributionen, welche genau so gut laufen und zu bedienen sind wie Windows.
    Zudem würden viele Lizenzkosten entfallen, welche man für bessere Dinge investieren sollte.
    • Elpolloloco 12.07.2017 08:18
      Highlight Highlight Ich habe mit Open Source Software die Erfahrung gemacht, dass die Preisunterschiede zu kommerziellen Produkten schlussendlich relativ gering ausfallen, da mehr Installations- und Schulungsaufwand anfällt.

      Positiv wäre m.E. sicher der edukative Nutzen der Bedienung eines Linux Systems und das damit einhergehende bessere Verständnis der IT... was aber wiederum darauf hinausläuft, dass halt doch nicht alles so easy und out of the box funktioniert (hatte noch kein Linux, das ohne regelmässige Verwendung der Konsole funktionierte).
    • fant 12.07.2017 08:35
      Highlight Highlight Der Preis ist tatsächlich kaum ein Argument, letztlich machen die Software-Lizenzen einen kleineren Teil der Gesamtkosten der IT aus, als man normalerweise denkt.

      Die Argumente für Open Source sind edukative (siehe polloloco) und auch staats- und wirtschaftspolitische: Es bleibt mehr Know-how im Land, mehr Geld und man kann (punktuell) die Software genau an die eigenen Bedürfnisse anpassen (lassen).

      Auch behält man die Kontrolle über die eigenen Daten, da man dank der offenen Formate keinen Vendor Lock-In mehr riskiert.
    • walsi 12.07.2017 08:52
      Highlight Highlight @Elpolloco: Ubuntu 16.04 funktioniert prima ohne Konsole, ich schreibe diesen Beitrag auf so einem System. Ich benutze die Konsole trotzdem regelmässig, weil es einfach schneller ist, nicht weil es nötig ist.
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