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Sturmtief «Friederike» im Anmarsch ++ Einschränkungen im Bahnverkehr

18.01.18, 11:39 18.01.18, 13:11

Das Sturmtief «Friederike» ist im Anmarsch: Am Donnerstagmorgen mussten wegen der starken Winde erneut zahlreiche Bahnen und Züge ihren Betrieb einstellen. Betroffen waren unter anderem die Jungfraujochbahn im Berner Oberland, die Pilatusbahnen im Kanton Luzern und die Verbindungen Visp-Täsch und Aigle-Les Diablerets im Wallis.

Auch der Betrieb der Luftseilbahn zwischen Beatenberg und Niederhorn im Kanton Bern wurde eingestellt, wie den SBB-Bahnverkehrsinformationen am Donnerstag zu entnehmen war. Auf der Bahnstrecke Schaffhausen-Singen blockierte ein umgestürzter Baum die Verbindung.

Wegen der Winde unterbrochen waren ausserdem die Linie Gossau SG-Wasserauen und der Schiffsbetrieb auf dem Genfersee zwischen Lausanne-Ouchy VD und dem französischen Thonon-les-Bains. Die Linie Andermatt-Disentis/Muster (UR/GR) blieb wegen Lawinengefahr gesperrt.

Weiterhin nur beschränkt befahrbar ist die Bahnstrecke Oensingen-Oberbuchsiten auf der Linie Solothurn-Olten. Sturmböen hatten am Mittwoch das Dach eines Unterstandes auf dem Gelände des Zeughauses in Oensingen auf die Bahngleise geweht. Dabei wurden ein Strommast und die Stromleitung beschädigt. Die Arbeiten an der beschädigten Fahrleitung laufen gemäss SBB auf Hochtouren.

Das Sturmtief «Evi» war am Mittwoch durch die Schweiz gefegt und hatte viele Schäden verursacht. An mehreren Orten stürzten Bäume auf Strassen und Bahngleise und brachten den Verkehr zum Erliegen.

Das nächste Sturmtief mit Namen «Friederike» soll in der Nacht auf Freitag seine volle Stärke erreichen. «Wir erwarten ähnliche Windgeschwindigkeiten wie bei 'Evi'», sagte eine Sprecherin von MeteoSchweiz auf Anfrage. Bis Freitagnachmittag gelte deshalb noch die dritthöchste Windwarnstufe. Ausserdem seien Neuschneemengen von 20 bis 50 Zentimetern möglich. (sda)

Wintersturm Burglind fegt über die Schweiz

Das war der Landeanflug in den Windböen von «Burglind»

Video: srf

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