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Neuer Anlauf zur Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten – in den meisten Ländern ist das längst Realität



Der Nationalrat diskutiert am Montag, ob bundesweit Mindest-Öffnungszeiten für alle Geschäfte eingeführt werden sollen. Konkret würde dieses neue Gesetz den Kantonen und Gemeinden werktags Öffnungszeiten von 6 bis 20 Uhr und am Samstag von 6 bis 19 Uhr erlauben. 

Längere Öffnungszeiten machten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch schwieriger, meint die Arbeitnehmer-Gewerkschaft Unia und kritisiert den Gesetzesentwurf scharf. Doch in den meisten europäischen Ländern ist es normal, dass der Staat überhaupt keine Einschränkungen vorgibt, wie diese Karte zeigt: 

Die gesetzliche Regelung von Öffnungszeiten unter der Woche in Europa

Bild

Vergleichsweise wenige Länder Europas kennen staatlich regulierte Öffnungszeiten für Detailhändler.
grafik: watson; quelle: eurocommerce.eu

In den grün gefärbten Ländern gibt es keine Regelung, jeder Laden kann also rund um die Uhr geöffnet haben. Allerdings hat sich in den meisten Staaten eine gewisse Zeitspanne durchgesetzt. Konkrete Angaben dazu findest du in Reiseführern oder hier. Auch in den USA gibt es keine gesetzlich festgelegten Beschränkungen. 

Auch was Sonntagseinkäufe betrifft, ist die Schweiz auf der konservativen Seite:

Sonntagsverkauf in Europa

Bild

Der Sonntag ist den Schweizern heilig! Nur in den roten Ländern ist es üblich, dass die meisten Geschäfte den ganzen Sonntag über geschlossen bleiben. Quelle: eurocommerce.eu
grafik: watson

Auch in rot gekennzeichneten Ländern gibt es Läden, die am Sonntag geöffnet sind. Diese brauchen allerdings eine Sondergenehmigung oder etwas Ähnliches. In allen anderen Ländern wird keine Genehmigung benötigt.

Bist du für längere Öffnungszeiten bei Detailhändlern?

(lhr)

Korrigendum: In einer früheren Version dieses Artikels entstand der Eindruck, das Gesetz zur Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten sehe für die Geschäfte einen Zwang zur Öffnung zu den entsprechenden Uhrzeiten vor. Korrekt ist, dass es den Detailhandelsbetrieben mit dem neuen Bundesgesetz landesweit erlaubt wäre, montags bis freitags von 6–20 Uhr und am Samstag von 6–19 Uhr geöffnet zu sein. Wir danken den Kommentarschreibern, die auf diese Ungenauigkeit hingewiesen haben. Detaillierte Informationen zum Bundesgesetz über die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten können hier aufgerufen werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Señor Ding Dong 29.02.2016 06:56
    Highlight Highlight Gehen ja eh alle in Deutschland einkaufen, was kratzts euch? :-P
  • Willy.Hufschmid 28.02.2016 20:09
    Highlight Highlight mit längeren Öffnungszeiten, wird das Produkt nochmals teurer. ob die Rechnung aufgeht?
    • koks 29.02.2016 07:44
      Highlight Highlight oder die löhne tiefer. die rechnung könnte aufgehen.
  • Pointer 28.02.2016 19:52
    Highlight Highlight Sofern die Befürworter die zusätzlichen Arbeitsstunden übernehmen, von mir aus gerne.
    Wenn aber die Geringverdiener für die Gutverdiener ausbaden dürfen, finde ich das asozial und falsch.
  • Legendary Dave 28.02.2016 16:07
    Highlight Highlight aus meiner sicht der vernünftigste ansatz wäre eine "befingte vollständige" liberalisierung. dass jedes geschäft beliebig geöffnet haben darf, den angestellten zu kritischen zeiten (nacht, sonntag, etc) ein spürbar höherer lohn gezahlt werden muss. so profitieren die angestellten und die unternehmen können geöffnet haben, wenn es sich aus ihrer sicht auch wirklich lohnt.
    dennoch werden die "schwächsten" (arbeitnehmer) geschützt und die öffnungszeiten pendeln sich ein...
    • koks 29.02.2016 07:45
      Highlight Highlight damit der lohnzuschlag aber spürbar höher ist, müsste er vorher erstmals flächendeckend spürbar gesenkt werden...
    • Legendary Dave 29.02.2016 11:31
      Highlight Highlight das wäre nicht so ganz sinn der sache...
  • dtr068 28.02.2016 12:06
    Highlight Highlight Ich arbeite im Verkauf . Wir Haben Öffnungszeiten 8.00-20.00.
    Mehr wie 41 Std in der Woche arbeitet man sowie nicht . Klar gibt es Überstunden ab und zu
    Ich bin zufrieden damit
    Wir arbeiten
    1 Woche lang 7.00 bis 16.30
    Und die nächste Woche 11.00 bis 20.15
    Bei den Arbeitszeiten kann man wenigsten noch was erledigen
    Ich habe kein Problem mit den Arbeitszeiten
    Lieber noch bis 21.00 Uhr und dafür um 15.30 gehen.

  • Brienne von Tarth 28.02.2016 10:42
    Highlight Highlight also ich will ja nur aus einem Grund längere Öffnungszeiten und zwar weil ich momentan in meinem Job (nicht detailhandel) zu wenig verdiene. Dann könnte ich an 2-3 Abenden in der Woche im Migros oder Coop ein bisschen die Regale auffüllen oder so.
    • Brienne von Tarth 29.02.2016 08:50
      Highlight Highlight Das ist ihre Theorie, vielleicht wird es auch so kommen, vielleicht kommt es auch ganz anders. Und übrigens zum leben würde mir mein Job locker reichen, werde auch verhältnismässig gut bezahlt. Aber ich will mehr Geld auf die Seite tun das ich in ein paar Jahren eine schöne Reise um den Globus machen kann und das funktioniert halt nur mit einem zweiten Job wenn ich nicht zwanzig Jahre warten will. Aber ja ich sehe die Problematik schon, doch wer nicht wagt der nicht gewinnt. Vielleicht würde es ja besser werden als jetzt da die Festangestellten ihre Arbeitszeiten flexibler gestallten könnten.
  • mein Lieber 28.02.2016 09:26
    Highlight Highlight Es ist erschreckend dass sich die doch eher Linke Watson-Lesergemeinde hier so blenden lässt. Längere Öffnungszeiten bedeutet schlechtere Bezahlung, schlechteres Personal, weniger kleine Läden, mehr familiäre Konflikte. Wer es nicht schafft während den bestehenden Öffnungszeiten einzukaufen ist einfach nur schlecht organisiert.
    • atomschlaf 28.02.2016 10:41
      Highlight Highlight @Chrutondchabis: Vielleicht weil auch linke Watson-Leser arbeiten müssen und daher wissen, wie mühsam es ist, wenn man erst gegen 18 Uhr aus dem Büro kommt (wenn überhaupt) und die Läden bereits um 18:30 schliessen. Bis 20 Uhr unter der Woche ist ein moderater Kompromiss.
    • mein Lieber 28.02.2016 11:33
      Highlight Highlight Atomschlaf, ich arbeite täglich bis 18 Uhr und muss trotzdem NIE nach 18:30 einkaufen ;-) Das ist eine reine Frage der Organisation.
    • atomschlaf 28.02.2016 13:12
      Highlight Highlight @Chrutondchabis: Natürlich kann man das organisieren, wenn es sein muss.
      Ich sehe trotzdem nicht ein, weshalb ich mein Leben um unnötig restriktive Ladenöffnungszeiten herum organisieren sollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 28.02.2016 09:24
    Highlight Highlight Da wo ich wohne leben rund 3000 Menschen. Dort gibt einen Detailhändler, der hat auch sonntags offen und täglich bis 20 Uhr. Der Umsatz ist gestiegen, es gibt mehr Verkaufspersonal und die Stellen gegen den Abend und am Sonntag sind von Zweitverdienern extrem nachgefragt und sie sind froh um diese Möglichkeit. Die Konsumenten freuen sich im Dorf einkaufen zu gehen und nicht im Stress nach der Arbeit irgendwo hinzumüssen. Kein Lädelisterben. Der Sonntags ist übrigens der stärkste Umsatztag. Die Verkäuferinnen können dann einige Stunden arbeiten, wenn der Mann die Kinder behütet.
  • klugundweise 28.02.2016 08:57
    Highlight Highlight Bahn frei für die Ausbeutung der Arbeitsnehmenden. Keine Zeitbeschränkungen, kein Mindestlohn, Sklaverei erlaubt.

    Damit Preise runter, Profite rauf und wer unter die Räder kommt, dem hilft das Sozialamt.
    • winglet55 01.03.2016 14:17
      Highlight Highlight Aber Bahn und Bus, Restaurant, Schiff, Skifahren, Luftseinahnen, Schwimmbad,usw.usf. dort ist dann alles komplett normal, weil ich will mich ja auch mal entspannen!
      klugundweise?
  • Tornado 28.02.2016 08:54
    Highlight Highlight Den Detailhandel kann man doch nicht mit anderen Branchen vergleichen. In Berufen mit Schichtarbeit geht man einer definierten Tätigkeit nach die auf verschiedene Schichten aufgeteilt wird und ist in der Regel ausgelastet. Im Detailhandel werden längere Öffnungszeiten oft über längere Pausen unter dem Tag aufgefangen was die Präsenzzeit stark erhöht. An Randstunden läuft dann meistens extrem wenig, so dass man sich die Füsse in den Bauch steht ohne produktiv zu sein.
    • Ismiregal 28.02.2016 09:03
      Highlight Highlight Wahre Worte
    • atomschlaf 28.02.2016 09:06
      Highlight Highlight Wenn zu den Randstunden wenig läuft, dann ist auch niemand gezwungen, dann offen zu halten.
    • Tornado 28.02.2016 09:25
      Highlight Highlight Atomschlaf, jaja schon klar. Auch schon etwas von Wettbewerb und Konkurrenz gehört? Lange Öffnungszeiten sind vor allem für die Grossverteiler ein Vorteil, welche die wenig rentablen Stunden einfach quersubventionieren. Wie an anderer Stelle schon erwähnt wurde, es wird nicht mehr konsumiert sondern einfach auf mehr Stunden verteilt bei höheren Kosten. Und alle schreien immer sie wollen tiefere Konsumentenpreise. 🙄
  • Lami23 28.02.2016 08:31
    Highlight Highlight Ich verstehe einfach die notwendigkeit dessen nicht. Wieso muss man solange einkaufen können? Wenn es aber doch so ist, muss dies bessere (gibt es überhaupt Schichtzulagen im Verkauf?) nach sich ziehen.
    • atomschlaf 28.02.2016 09:09
      Highlight Highlight @Lami23: Abends bis 20 Uhr ist eine sehr moderate Liberalisierung und wäre für viele Berufstätige eine grosse Erleichterung. Es kann nicht jede(r) im Büro um 17 Uhr alles stehen und liegen lassen, damit er oder sie vor 18:30 noch knapp zum Einkaufen kommt.
  • Schneider Alex 28.02.2016 06:12
    Highlight Highlight Ladenöffnungszeiten: Es gibt viel zu verlieren!

    Verlängerte Ladenöffnungszeiten schränken die gemeinsame Familienzeit der Arbeitnehmenden ein, machen die Nacht zum Tag, kurbeln den Einkaufsverkehr in den lärmsensiblen Nachtzeiten an und erleichtern Raubüberfälle auf Läden.
    • atomschlaf 28.02.2016 09:12
      Highlight Highlight @Alex: Du hast aber schon gelesen, dass es nur um eine höchst moderate Ausdehnung bis 20 Uhr von Montag und Freitag und bis 19 Uhr am Samstag geht...? Da wird weder die Nacht zum Tag gemacht noch geht es da um "lärmsensible Nachtzeiten".
      Da geht es einzig darum, halbwegs kundenfreundliche Öffnungszeiten zu ermöglichen.
      Vielleicht zuerst den Artikel lesen, bevor man den Parolen-Textbaustein aktiviert...
  • AHTOH 28.02.2016 06:03
    Highlight Highlight Was haben alle diese Kommentare betreffend langen Arbeitszeiten und mieser Entlöhnung mit den Öffnungszeiten zu tun? Eine Verkäuferin muss nicht länger, sondern nur anders arbeiten. Es werden sogar noch viele Stellen geschaffen, da mehr Stellenprozente verfügbar sind.
    • magicfriend 28.02.2016 06:19
      Highlight Highlight Entweder bist du Ladenbesitzer oder Hardcoreshopper. Die Argumente sind nicht stichhaltig. Die Grossverteiler werden länger öffnen, weil sie es können. Die Kleineren werden gezwungen nachziehen. Nicht bezahlte Überzeit, Praktikantenjobs und noch schlechteres Personal wird die Folge sein. Wer heute noch nicht genügend Ladenöffnungszeit als Konsument hat, ist einfach schlecht organisiert oder zu bequem. Punkt.
    • MARC AUREL 28.02.2016 08:35
      Highlight Highlight Falsch! Sie haben nie im Verkauf gearbeitet! Es gibt sicher nicht mehr Arbeitsplätze. Aus Spargründen da die Preise stetig sinken mehrheitlich muss der Mitarbeiter diese eine Stunde abwälzen. Er arbeitet eine Stunde länger. Ausserdem wird deswegen nicht mehr Geld eingenommen weil man länger offen hat, nur der bequeme Kunde der nie Zeit findet einzukaufen hat mehr Zeit. Diese zusätzliche Stunde offen kostet Personalkosten bei gleiche Einnahmen mehr oder weniger. Oder konsumieren sie deswegen mehr Lebensmittel???
    • Zeit_Genosse 28.02.2016 09:32
      Highlight Highlight Es gibt Beispiele wo dadurch mehr Umsatz, mehr Stellenprozente und mehr flexible Arbeit generiert wurde. Gerade kleinere Geschäfte können so vor Ort punkten. Die Konsumenten arbeiten teilweise länger als früher, pendeln weiter und schätzen den Einkauf in der Nähe des Wohnorts. Und fragen sie mal die Verkäuferinnen dort. Die geben ihren Job nie her, weil auch sie einige Stunden flexibel arbeiten können, wenn der Mann bei den Kindern ist (samstags und sonntags). Alles ganz gut machbar, wenn man es will und gut macht.
  • Grecko 28.02.2016 05:54
    Highlight Highlight Bin grundsätzlich für liberale Ladenöffnungszeiten. Jeder Betrieb sollte selber entscheiden können wann und wie lange er offen hat. Jedoch sollten auch die Arbeiter in Schichten geteilt werden, nicht dass jemand zu lange am Stück arbeitet, das wäre kontraproduktiv.
  • AHTOH 28.02.2016 05:53
    Highlight Highlight Wieso ist eigentlich der Detailhandel die einzige Branche, wo man dieses Thema so rückständig diskutiert? Ich bin dafür, dass all diejenigen, welche gegen liberalisierte Öffnungszeiten sind, sich gegen allgemeine Sonntagsarbeit stellen sollten und diese aber auch nicht benutzen dürfen: Polizei, Feuerwehr, Notfall/Krankenhaus, Flüge in die Ferien, Taxi, ÖV, TV, Radio, ...
    • Zeit_Genosse 28.02.2016 09:36
      Highlight Highlight Das Argument der Liberalisierungsgegner wird sein, dass man für die genannten Jobs auch am Sonntag MUSS, im Verkauf jedoch nicht. Doch viele wollen im Verkauf dann DÜRFEN können, die werden von der Gegnerschaft (die ja nicht zu diesen Zeiten arbeitet) aus idealistischen Gründen behindert.
  • Ismiregal 28.02.2016 04:05
    Highlight Highlight Wieso? Haben wir darüber nicht schon mal abgestimmt? Ständig wird über längere Öffnungszeiten diskutiert. Die Unia hat vollkommen Recht. Niemand der im Verkauf arbeitet will das. Wieso auch? Genau die Leute die im Verkauf arbeiten hätten nach Feierabend eigentlich keinen Zeit ihre Besorgungen zu machen. Alle anderen schon. Aber man will es ja schön bequem haben und dann Einkaufen gehen wenn es einem passt. Sollen die Leute halt bis spät Abends für uns arbeiten (für den gleichen dürftigen Lohn) und Sonntags gleich auch noch. Kommt ja der Wirtschaft zu Gute.
    • Ichholeuchalle 28.02.2016 05:59
      Highlight Highlight aber beim öffentlichen Verkehr, Polizei, Spitalpersonal, und Gastronomie ist dies alles natürlich was völlig anderes.....gell?
    • Ismiregal 28.02.2016 06:51
      Highlight Highlight Wieso immer mit anderen Branchen vergleichen? Müssen jetzt alle Sonntags und in der Nacht arbeiten? Ist das Bedürfnis nach einer nächtlichen Shoppingtour gleich gross wie nach einer medizinischen Versorgung?
    • atomschlaf 28.02.2016 09:14
      Highlight Highlight @Ismiregal, vielleicht sollte man nicht nur jene fragen, die im Verkauf arbeiten, sondern auch mal die Kunden, ohne die Verkäuferinnen und Verkäufer gar keine Arbeit hätten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Darkside 28.02.2016 02:06
    Highlight Highlight Augen auf bei der Berufswahl...
    • winglet55 01.03.2016 14:20
      Highlight Highlight Nein, Hirn an!!
  • seventhinkingsteps 28.02.2016 02:03
    Highlight Highlight Ich als Student fände es gut wenn es neue Mitarbeiter braucht im Sonntagsverkauf oder in der Nacht, falls es Geschäfte gibt, die das ohne Verbot anbieten würden. Für mich ist der Sonntag ein Tag wie jeder andere auch, ich arbeite auch sonst am Sonntag für die Uni, dafür dann Montag nicht. Viele Studenten haben am Freitag frei. Nur weil die Öffnungszeiten frei sind, heisst ja nicht, dass es sich für die Geschäfte als lukrativ herausstellt auch am Sonntag offen zu sein. Möglicherweise decken Sonntagsverkäufe die Personalkosten nicht, ist ja egal, der Freiraum sollte da sein.
    • Grecko 28.02.2016 05:57
      Highlight Highlight Das sehe ich genau auch so, bin ebenfalls Student und wäre auch bereit Samstags oder Sonntags zu arbeiten, weiles für mich auch ein Tag wie jeder andere ist. Kenne viele Studenten die daraufangewiesen sind dass sie einen Wochenendjob haben, aus finanziellen gründen.
    • MARC AUREL 28.02.2016 08:40
      Highlight Highlight So ist es! Der Mensch konsumiert deswegen nicht mehr Lebensmittel weil die Läden eine Stunde länger offen haben aber die Personalkosten steigen bei gleiche Einnahmen. Demendsprechend arbeitet das Personal einfach eine Stunde länger!
  • malu 64 28.02.2016 01:44
    Highlight Highlight Vielfach sind die Angestellten im
    Detailhandel Frauen. Viele mit
    Kindern und viele Alleierziehend.
    Die bestehenden Öffnungszeiten
    reichen vollkommen.
    Sonntagsverkauf finde ich vor
    Weihnachten in Ordnung.
    Die Angestellten im Detaihandel haben auch ein Recht auf Familie
    und Freizeit. Meist sind sie schlecht bezahlt und haben lange
    Arbeitstage. Grossverteiler haben
    meist lange Arbeitstage mit 3 Std.
    Mittagspause. 7 00 - 18 30 Uhr.
    Sonntagsverkauf wird mit 50%
    höherem Lohn abgegolten.
    Ansonsten würde es erst ab
    22 00 Uhr einen Zuschlag von
    25% geben.
    • atomschlaf 28.02.2016 09:33
      Highlight Highlight @malu 64: Das was Du bejammerst, nämlich die lange Pause am Nachmittag ist im Gastgewerbe seit ewigen Zeiten üblich.
      Dann sollten wir zum Schutz des Gastgewerbe-Personals dafür sorgen, dass solche Betriebe auch spätestens um 19 Uhr schliessen müssen. Abendessen kann man dann ja zwischen 18 und 19 Uhr. Sollte reichen.
  • hoi123 28.02.2016 01:20
    Highlight Highlight Liberalisierung NEIN
    Hier im Kanton Luzern haben es die Verkäufer/Innen noch relativ gut mit Ladenschluss am Samstag um 16:00
    gruss ein Lebenspartner einer Verkäuferin
  • Amboss 28.02.2016 00:56
    Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass der Bund hier den Kantonen etwas aufzwingen will, wofür er nicht zuständig ist. Es gibt keinerlei Interesse daran, dass alle Kantone die gleichen Öffnungszeiten haben.
    Die Kantone können das alleine festlegen.
  • giguu 28.02.2016 00:41
    Highlight Highlight ich wäre in der studienzeit froh gewesen, wenn es mehr läden gegeben hätte, die abends offen gewesen wären und einem studenten, wie mir damals einen job geboten hätten. bin voll für die liberalisierung der öffnungszeiten, obwohl ich ein linker siech bin :)
  • murmel1 28.02.2016 00:38
    Highlight Highlight Ich bin für eine liberale Gesellschaft und niemand sollte vorschreiben wie lange und wann er verkaufen darf.
    Und jeder Arbeitnehmer weiss doch auf was er sich einlässt.
    Ich arbeite auch in einem Job mit 24 Stunden in 3 Schichten /365 Tage im Jahr -Weihnachten-Ostern-Plaumen-Pfingsten....Da fragt mich auch keiner ob ich Lust darauf habe.
    • Ismiregal 28.02.2016 06:21
      Highlight Highlight "Und jeder Arbeitnehmer weiss doch auf was er sich einlässt." Ja, auf lange
      "geregelte" Arbeitszeiten. Samstags weniger und Sonntags keine. Und nicht dass das plötzlich geändert wird.
    • atomschlaf 28.02.2016 09:36
      Highlight Highlight @ismiregal: Erstens geht es bei der diskutierten Vorlage nur um eine moderate Liberalisierung unter der Woche, von Sonntagsöffnung ist nicht die Rede.
      Zweitens verändert sich die Arbeitswelt auch in anderen Branchen. Welcome to the real world!
    • Ismiregal 28.02.2016 09:48
      Highlight Highlight Moderat wird nur der anfang sein. Es wird ja schon lange versucht die Öffnungszeiten zu liberalisieren. Man muss nicht jede Veränderung gut heissen. Besonders nicht die, die zu Lasten anderer geht.
  • Andrea_Mordasini 28.02.2016 00:06
    Highlight Highlight Mit etwas gutem Willen, Organisation und Improvisation reicht es allen bei den momentan geltenden Öffnungszeiten einzukaufen - egal ob 100%, Teilzeit oder Schicht arbeitend! Und sonst gibt es mittlerweile viele unzählige Onlineshops, unter anderem, coop@home.ch und leshop.ch, wo rund um die Uhr auch Alltagsartikel und Nahrungsmittel bestellt und bequem und einfach nach Hause geliefert werden. Alles andere sind billige, faule Ausreden!
    • AHTOH 28.02.2016 05:49
      Highlight Highlight Eben, genau, online shops gibts ja auch. Aber Sie werden der erste sein der schreit, wenn Filialen geschlossen werden weil Leute nur bestellen und nicht mehr einkaufen gehen.
    • atomschlaf 28.02.2016 09:20
      Highlight Highlight @Andrea_Mordasini: Weshalb sollte ich als Kunde improvisieren müssen, bloss weil das Verkaufspersonal - als einzige Branche weit und breit - in gewissen rückständigen Kantonen von einer Sonderregelung profitiert?
      Was ist denn mit den Leuten, die im Gastgewerbe, im ÖV, im Kino und Theater, etc. arbeiten? Bei denen kräht ja kein Hahn danach.
  • Andrea_Mordasini 28.02.2016 00:05
    Highlight Highlight Als KUNDIN verstehe ich das Verkaufspersonal voll und ganz! Sind einige KundInnen tatsächlich so dermassen verwöhnt, egoistisch, bequem und faul, dass die gängigen Öffnungszeiten mit Abendverkauf, Tankstellen-, Bahnhof- und Onlineshops nicht mehr ausreichen? Es ist eine Frechheit und rücksichtslos, dass das eh schon schlecht bezahlte Verkaufspersonal "dank" einiger unsozialer KundInnen noch mehr arbeiten und somit weniger Freizeit für sich und ihre Familien und Freunden verbringen soll!
    • Darkside 28.02.2016 02:14
      Highlight Highlight Wirklich eine Frechheit. Ich finde auch dass die armen Detailhandelsangestellten nicht solch unmenschliche Arbeitszeiten haben sollten. So haben Sie ja fast keine Zeit am Wochenende mit dem ÖV ins Kino, ins Schwimmbad oder schön essen zu gehen... wo es natürlich selbstverständlich ist dass dort gearbeitet wird.
    • atomschlaf 28.02.2016 09:40
      Highlight Highlight Ja, ich finde auch, man sollte dieser arroganten, rücksichtslosen und verwöhnten Kundschaft endlich einen Riegel schieben!
      Gastwirtschaftsbetriebe, Kinos, Theater, Schwimmbäder u.dgl. müssen spätestens um 19 Uhr schliessen und der ÖV den Betrieb um 20 Uhr beenden! Alles andere ist dem Personal nicht mehr zumutbar.
  • Be3 28.02.2016 00:01
    Highlight Highlight Ist das Absicht oder schlicht Unfähigkeit zu recherchieren?
    Der Artikel suggeriert, dass Geschäfte während den erwähnten Zeiten geöffnet sein müssen.
    Damit noch nicht genug! Auf die Nachfrage der Userin Rhabarber ob die Geschäfte dann offen haben müssen wird dies vom Autor auch noch bestätigt.

    Sorry was soll das? Das ist ja sogar noch unter dem Niveau von 20min...
    • Be3 28.02.2016 00:55
      Highlight Highlight Aha. Jetzt wurde der Artikel um 00:28 aktualisiert. Nun heisst es sinngemäss, dass die Geschäfte während der erwähnten Zeiten geöffnet sein dürften und nicht mehr, dass sie geöffnet sein müssten. Egal ob man das als besser oder schlechter empfindet ist das ein erheblicher Unterschied. Aber kein Wort des Autors dazu.
    • wireshark 28.02.2016 02:13
      Highlight Highlight Die Qualitätskontrolle wird halt durch Crowdsourcing neuerweise effizient durch die Kommentarsektion sichergestellt.
    • Leo Helfenberger 28.02.2016 11:35
      Highlight Highlight Für die Verwirrung möchte ich mich entschuldigen. Es wird zwar über den "Mindeststandard" für die Öffnungszeiten von Läden diskutiert, die Läden dürfen während diesen Zeiten geöffnet haben, müssen dies aber nicht.
  • Der Kritiker 27.02.2016 23:55
    Highlight Highlight als liberaler müsste ich für eine komplette liberalisierung der öffnungszeiten sein. ich bin es nicht! m.e. verursacht die liberalisierung höhere gesamtwirtschaftliche kosten, als dass ein status quo opportunitätskosten verursacht. btw: sorry für schreibfehler, aber wenn Ihr kay seht, dann kennt Ihr den wein, den ich intus hab
    • atomschlaf 28.02.2016 09:22
      Highlight Highlight @cassio77: Es geht aktuell aber nicht um eine komplette, sondern um eine sehr moderate Liberalisierung (MO-FR bis 20 Uhr, Samstag bis 19 Uhr).
  • mortiferus 27.02.2016 23:37
    Highlight Highlight Jetzt drück ich auch mal auf die Tränendrüse. Zieht bei den Flüchtlingen auch. Kinder die in der Schweiz wohnen und deren Mütter und Väter verzweifelt versuchen ihnen eine Zukunft zu geben. Diese Kinder gehen zur Schule. Die Schule findet unter der Woche statt. Wen jetzt die armen Mamis und Papis(Verkäufer verdienen mies), wo Mutter auch noch arbeiten muss, dass es reicht und man den Kindern das normale, soziale Leben mit den anderen Kids ermögliche will, noch Sonntags und Nachts usw. arbeiten MÜSSEN, gibt es KEIN FAMILIENLEBEN! Nur weil diese dekadente Gesellschaft immer egoistischer wird.
    • Stefan von Siegenthal 28.02.2016 01:25
      Highlight Highlight interessantes Argument. Aber tausende von Berufstätigen müssen heute sonntags und nachts arbeiten, Polizistinnen, Bäckerinnen, Krankenschwestern, Ärzte, Journalisten etc etc. Können die ihren Kinder kein normales soziales Leben bieten? Ich glaube schon.
  • Gipfeligeist 27.02.2016 23:24
    Highlight Highlight Detail-Riesen wie Migros und Coop haben ihre Öffnungszeiten genug ausgebaut. Wer noch später etwas braucht kann zur Tankstelle oder zum Bahnhof gehen. Warum muss der Staat über kleine Unternehmen bestimmen?
    • AHTOH 28.02.2016 05:56
      Highlight Highlight JETZT bestimmt er über kleine Unternehmen, weil diese nicht geöffnet haben DÜRFEN. Schon mal überlegt, dass einige vielleicht offen haben WOLLEN?
  • User01 27.02.2016 23:17
    Highlight Highlight Dann beginnt mal bei den Banken mit Mindestöffnungszeiten, nicht beim Detailhandel...
    • atomschlaf 28.02.2016 09:25
      Highlight Highlight Unsinniger Vergleich. Auf die Bank müssen die meisten Menschen vielleicht 2-3 Mal im Jahr - wenn überhaupt. Einkaufen tut man meist mehrmals pro Woche.
    • User01 28.02.2016 10:26
      Highlight Highlight Plot twist: Es war ironisch gemeint. Aber gut gebrüllt, lieber einmal zu viel als zu wenig.
  • atomschlaf 27.02.2016 23:08
    Highlight Highlight Staatliche Vorschriften über den Ladenschluss sind zwar etwas vom Überflüssigsten überhaupt, aber ich sehe echt nicht ein, weshalb sich jetzt da der Bund einmischen sollte.
    Fortschrittliche Kantone wie Zürich haben den Schwachsinn ja glücklicherweise abgeschafft, aber wenn die Stimmbevölkerung irgendwelcher Hinterwäldler-Kantone sich dafür entscheidet, dass die Läden weiterhin um 18:30 schliessen müssen, dann sollen sie halt... da braucht's echt keine Bundesregelung.
    • Ismiregal 28.02.2016 06:36
      Highlight Highlight Dann sollte der Kanton in dem du arbeitest auch über deine Arbeitszeiten bestimmen dürfen. Weil es soll ja keinen Grund geben wieso irgendeine Branche anders behandelt wird...
  • Sapere Aude 27.02.2016 22:46
    Highlight Highlight In einer 24/7 Gesellschaft sollte weniger die Frage gestellt werden wann wir abeiten, sondern ob wir für unsere Arbeit gerecht entlöhnt werden. Entscheidend ist doch, ob wir mit unserer Arbeit ein menschenwürdiges Leben leben können?
    • kliby 27.02.2016 22:54
      Highlight Highlight schwurblige worte. am ende bleibt die frage, was ist gerecht entlöhnt. ist ein polnischer arbeiter gerecht entlöhnt, wenn er in luzern 3.50 fr pro stunde erhält? die nachfrage danach besteht. das einzige was solche ausbeutung verhindert, sind griffige gesetze.
      http://www.zentralplus.ch/de/news/aktuell/5116817/350-Franken-Stundenlohn-in-Sursee.htm
    • NWO Schwanzus Longus 27.02.2016 22:57
      Highlight Highlight Mehr Lohn bringt nichts wenn die Belastung steigt und steigt und man trotzdem kaum Freizeit mehr hat. Dieser Psychische Stress kann sich Chronisch entwickeln und der ist nicht mit mehr Lohn auszugleichen. Viele Verkäufer leiden darunter weil sie ihre Freunde nicht mehr oft sehen durch diese Arbeitszeiten. Vor allem wenn sie länger werden. Und mehr Ausruhtage fehlen dann völlig und muss ausgepowert zur Arbeit weil man immer mehr erledigen muss.
    • atomschlaf 28.02.2016 09:58
      Highlight Highlight @Macho: Und was ist mit Köchen, Servierpersonal, Lokführern, Zugpersonal, Buschauffeuren, Bademeistern, Schauspielern, Kinopersonal, etc.?
      Müssen die auch so schrecklich leiden wie das arme Verkaufspersonal?
      Oder spielt das da dann alles keine Rolle mehr, weil man ja in den Ausgang will, abends Sport treiben, auch spät noch mit dem ÖV nach Hause, etc.?
  • klugundweise 27.02.2016 22:45
    Highlight Highlight Aha, jetzt lassen wir uns von Europa vorschreiben, wie lange unsere Läden offen sein müssen?!
    Wo bleibt der Protest von rechts?
    Eigentlich ist es doch prima, wenn die Läden zu sind, dann müssen wir nicht immer einkaufen.
    Slow down, keep cool!
    • atomschlaf 28.02.2016 09:59
      Highlight Highlight Da wird niemandem was vorgeschrieben. Das ist lediglich ein Ländervergleich, der die Rückständigkeit der Schweiz (oder mindestens gewisser Kantone) in dieser Frage aufzeigt.
  • NWO Schwanzus Longus 27.02.2016 22:28
    Highlight Highlight Ich finde man sollte langsam an die Arbeiter denken, sie müssen immer mehr Arbeiten für immer weniger Lohn, ausserdem kommt die psychische belastung hinzu. Wenn es immer härter wird dann kann man auch kaum Nachwuchs finden der durch diese Belastung abgeschreckt ist. Es fehlt dann auch an Freizeit die ich fast wichtiger finde da man sich ausruhen kann.
    • Sapere Aude 27.02.2016 22:51
      Highlight Highlight Vollkommen richtig. Freizeit ist enorm wichtig, Psychohygiene und Regeneration willens beispielsweise. Muss diese Freiteit unbedingt am Samstag oder Sonntag eingelöst werden?
    • NWO Schwanzus Longus 27.02.2016 23:01
      Highlight Highlight Wenn man länger Arbeitet hat man weniger Freizeit. Und wenn man nicht am Sa/So Frei hat sondern unter der Woche bringt das nicht viel weil die Freunde dann Arbeiten müssen da lässt sich dann wenig bis gar nichts unternehmen, es ist sehr wichtig auch Sozial Aktv zu sein.
    • atomschlaf 27.02.2016 23:12
      Highlight Highlight @Macho: Dafür gibt es das Arbeitsgesetz des Bundes. Dies gilt für Angestellte aller Branchen. Es braucht keine Sonderregelung für das Verkaufspersonal.
  • Michel Kilian 27.02.2016 22:20
    Highlight Highlight Finde ich nicht so schön. Ich bin selbst Verkäufer allerdings in einem "Traumjob" eines Verkäufers (Samstag geschlossen)
    Trotzdem, die Leute können schon in den Bahnhöfen fast die ganze Zeit einkaufen, das sollte reichen. Wers nicht schafft soll Online bestellen
    • niklausb 27.02.2016 22:49
      Highlight Highlight ah ja, und die arme Sau die dann die Bestellung ausliefert bzw. zu unzeiten bearbeiten muss was ist mit der? Ich halte es für Geschäfte geradezu überlebenswichtig länger offen zu haben bzw. auch an Sonntagen geöffnet zu haben. Um eben gerade den Leuten die nicht geregelte Arbeitszeiten haben ihre Ware anzubieten. Sonst geht das Ladensterben mit Garantie noch weiter.
    • kliby 27.02.2016 23:01
      Highlight Highlight niklausbub, nicht allzuweit überlegt. dann müssen einfach die billigarbeiter bei amazon auch noch etwas mehr arbeiten, damit der versandhandel trotzdem lukrativ bleibt.
      http://derstandard.at/2000020813454/Horror-Arbeitgeber-AmazonKrebs-als-Problem
    • atomschlaf 27.02.2016 23:13
      Highlight Highlight Es gibt etliche andere Branchen wo mit grösster Selbstverständlichkeit abends und nachts gearbeitet wird. Es gibt keinen rationalen Grund, weshalb für das Verkaufspersonal andere Regeln gelten sollten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 27.02.2016 22:19
    Highlight Highlight mit ausländischem personal dank PFZ findet jeder ladenbetreiber immer personal, das für noch weniger geld noch länger arbeitet.
    hier hilft diesen arbeitnehmern nicht mehr harter fieser markt, sondern eindeutige regulierungen, wie sie heute schon bestehen.
    • atomschlaf 27.02.2016 23:14
      Highlight Highlight @koks: Das kündigen wir besser die PFZ, denn das was Du schreibst gilt nicht nur für das Verkaufspersonal sondern für das Personal aller Branchen.
  • deepsprings 27.02.2016 22:18
    Highlight Highlight Es müssen nicht prinzipiell längere Öffnungszeiten für alle Läden gelten. Der Staat soll einfach die möglichen Ladenöffnungszeiten auf 24h ausdehnen. Da kann jeder der will und es sich leisten kann sein Geschäft aufmachen wann er will.
    • kurt3 27.02.2016 22:58
      Highlight Highlight Richtig , in meinem EU - Wohnland sind die Geschäfte an 362 Tagen geöffnet . Im Winter bis 21/22 Uhr , imSommer teilweise bis 23 Uhr . Das gilt für Supermärkte , Shoping- Center aber auch für Aldi und Lidl . Das Personal ist froh über das größere Jobangebot . In Schweiz stört sich auch keiner an den Arbeitszeiten der Gastronomie oder des Gesundheitspersonals .
  • Sapere Aude 27.02.2016 22:14
    Highlight Highlight Die Liberalisierung der Ladensöffnungszeiten ist langsam hinfällig. Entscheidend ist, ob die Angestellten richtig entlöhnt werden, bzw. genügend Freizeit erhalten. Ob dies am Wochenende ist oder unter der Woche ist nicht relevant.
    • koks 27.02.2016 22:21
      Highlight Highlight was ist richtig entlöhnt? wenn eine spanische arbeitskraft 12fr pro stunde erhält? und 50 rappen nachtzuschlag?
    • one0one 27.02.2016 22:23
      Highlight Highlight ich verstehe es auch nicht, in der Industrie wird seit Jahren in Schichtarbeit gearbeitet... Das scheint nie ein Problem gewesen zu sein? Sonntag kann man sich darüber streiten ob es noetig ist oder nicht. Die situation im bahnhofshopping am sonntag zeigt aber zumindest das ein Beduerftniss besteht...
    • Sapere Aude 27.02.2016 22:41
      Highlight Highlight Unter gerechten Entlöhung verstehe ich, dass jeder unabhängig von persönlicher Faktoren für eine Arbeit die gleiche Entlöhnung erhält. Diese Entlöhnung kann durch äussere Faktoren beeinflusst werden, beispielsweise durch die Tageszeit. Oder anders ausgerdückt. Freizeit ist extrem wichtig, da sie der Regeneration dient. Ob wir am Sonntag oder Montag frei haben, ist nicht relevant.
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