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ZU FLORENCE SCHELLING, SPORTCHEFIN SC BERN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUES PORTRAIT ZUR VERFUEGUNG. WEITERE BILDER FINDEN SIE AUF visual.keystone-sda.ch --- Florence Schelling, Sportchefin SC Bern, posiert fuer ein Portrait am 22. September 2020 in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Florence Schelling posiert in der Postfinance-Arena. Bild: keystone

Schelling nicht mehr Sportchefin des SC Bern – Lundskog als neuer Trainer fix



Nach rund einem Jahr endet die Zeit von Florence Schelling beim SC Bern. Die frühere Torhüterin des Schweizer Nationalteams war im April 2020 vom National-League-Schwergewicht als Sportchefin verpflichtet worden.

Schelling sorgte mit der Verpflichtung des hierzulande weitgehend unbekannten und schliesslich noch vor Weihnachten gefeuerten Trainers Don Nachbaur für Verwunderung. Schliesslich verpasste der SCB die direkte Playoff-Qualifikation. Nach überstandenen Pre-Playoffs schied man in den Viertelfinals gegen den EV Zug aus.

Ungenügende Erfahrung für den Umbruch, der ansteht

Der Abgang der 32-Jährigen kommt nicht gänzlich unerwartet. Vor rund zwei Monaten war Schelling mit Raeto Raffainer ein «Chief Sport Officer» vor die Nase gesetzt worden.

«Florence Schelling hat in ihrem Jahr beim SCB vieles bewirkt, bringt aber für die kurz- und mittelfristig schwierige Situation des SCB nicht die genügend grosse Erfahrung mit», wird CEO Marc Lüthi in einer Mitteilung des Klubs zitiert. «Wir möchten uns bei ihr für ihr grosses Engagement bedanken und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.»

Auch Chatelains Zeit ist abgelaufen

Zur Art der Trennung sei unter den Beteiligten Stillschweigen vereinbart worden, heisst es weiter. «Die Entscheidungsträger sind zum Schluss gekommen, dass in Anbetracht der sportlichen Lage, weil in der kommenden Saison viele Verträge auslaufen und der Umbau der Mannschaft auf bestmöglichem Niveau weiter voranzutreiben ist, auf der Ebene Sportchef höchste Fachkompetenz gefordert ist, um den SCB so rasch wie möglich wieder in erfolgreichere Bahnen lenken zu können.»

Auch Schellings Amtsvorgänger muss gehen. Alex Chatelain, der während Jahren in verschiedenen Positionen beim SCB tätig war, wird den Klub verlassen. Während Schellings Position neu besetzt wird, wird die Stelle Chatelains, der die Saison als Verantwortlicher für Strategie, Scouting und Analytics begonnen hatte, gestrichen.

Lundskog übernimmt, Kogler zurück in den Nachwuchs

Weiter bestätigt der SC Bern, was schon länger klar war. Neuer Cheftrainer wird Johan Lundskog, bisheriger Assistenztrainer beim HC Davos. Der 36-jährige Schwede unterschrieb für zwei Jahre. Als Assistenten wurden seine Landsmänner Christer Olsson (50) und Mikael Hakanson (46) engagiert. Neuer Goalietrainer wird der US-Amerikaner Jeff Hill (36).

Davos Ass. Coach Johan Lundskog, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Davos am Dienstag, 26. Januar 2021, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Der neue SCB-Trainer: Johan Lundskog. Bild: keystone

Der Österreicher Mario Kogler, welcher interimistisch von Nachbaur übernommen hatte, kehrt in den Berner Nachwuchs zurück. «Wir möchten die U20 näher an die erste Mannschaft bringen», so Sportchef Raffainer. «Aus diesem Grund ist es ausgesprochen wichtig, den geeigneten U20-Headcoach zu haben. Mario Kogler ist dafür aufgrund seiner Erfahrung als Headcoach der ersten Mannschaft in den letzten Monaten die ideale Besetzung.» (ram)

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