Lateinamerika
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Unbekannte erschiessen in mexikanischer Grenzstadt elf Menschen



Bewaffnete Unbekannte haben in Mexiko elf Menschen getötet. Die acht Männer und drei Frauen seien in Ciudad Juárez erschossen worden, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Chihuahua, Carlos Huerta, am Freitag mit.

Es werde vermutet, dass hinter der Tat die organisierte Kriminalität steckt. Die Toten wurden in einem Haus gefunden, Waffen oder Drogen habe man dort nicht entdeckt, so Huerta.

Laut Zeugenberichten wurden die an den Händen gefesselten Menschen von zwei Männern erschossen. Lokale Medien berichteten zudem, dass die Toten Folterspuren aufwiesen und den Frauen die Unterwäsche heruntergezogen wurde. Die Staatsanwaltschaft bestätigte das zunächst nicht.

Ciudad Juárez, das an der Grenze zu den USA liegt, gilt als eine der gewalttätigsten Städte des lateinamerikanischen Landes. Mexiko leidet unter einer Gewaltwelle, im vergangenen Jahr wurden rund 30'000 Menschen getötet. (sda/dpa)

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