Energiewende
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Anbieter selber wählen: So soll der Schweizer Strommarkt liberalisiert werden



Der Bundesrat will den Strommarkt vollständig öffnen. Auch Haushalte und kleine Gewerbebetriebe sollen künftig ihren Stromlieferanten frei wählen können. Sie haben aber ebenso das Recht, in der Grundversorgung zu bleiben - mit regulierten Tarifen und Schweizer Strom.

Die Marktöffnung ist das Kernstück der Gesetzesrevision, die der Bundesrat am Mittwoch in die Vernehmlassung geschickt hat. Er will damit neue Rahmenbedingungen für den Strommarkt schaffen. Das Zeitfenster sei günstig, sagte Energieministerin Doris Leuthard vor den Medien in Bern. Der Stromwirtschaft gehe es wieder ziemlich gut.

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Soll der Strommarkt geöffnet werden?

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Heute können nur die grossen Stromverbraucher ihren Lieferanten frei wählen. Bereits das geltende Gesetz sieht zwar eine vollständige Öffnung vor, doch wurde diese bisher nicht umgesetzt. Der Bundesrat legte frühere Pläne nach kontroversen Reaktionen auf Eis.

Nachfrage bestimmt Angebot

Nun soll die Öffnung kommen. Die Konsumentinnen und Konsumenten würden damit gestärkt, sagte Leuthard. Sie hätten die Wahl und könnten so auch die Entwicklung des Angebots beeinflussen. Im geöffneten Markt würden sich innovative Produkte, Dienstleistungen und die Digitalisierung rascher durchsetzen. Der Preis steht für den Bundesrat dagegen nicht im Vordergrund: Wie sich die Strompreise entwickelten, könne kaum vorhergesagt werden, sagte Leuthard dazu.

THEMENBILD ZUR MK VON BUNDESRAETIN LEUTHARD ZUR REVISION DES STROMVERSORGUNGSGESETZES, AM MITTWOCH, 17. OKTOBER 2018 ---- Vue des panneaux solaires de la nouvelle installation photovoltaique Coopsol installes sur le toit du College du Cret-du-Chene a Neuchatel, ce mardi 9 mai 2017. Le toit de l’ecole, mis a disposition par la Ville de Neuchatel, abrite la premiere centrale solaire participative du canton et produit quelque 100’000 kWh d’energie par an, correspondant a la consommation en electricite de 30 menages. (KEYSTONE/Thomas Delley)

Bild: KEYSTONE

Die Konsumentinnen und Konsumenten könnten nach der Marktöffnung jeweils Ende Jahr den Lieferanten wechseln. Der Bundesrat geht nicht davon aus, dass die grosse Masse häufig wechseln würde. Die Wechselraten im europäischen Durchschnitt liegen bei 6,4 Prozent. Allein schon das Recht, wechseln zu dürfen, bringe aber Dynamik in den Markt, argumentiert der Bundesrat.

Grundversorgung mit Schweizer Strom

Wer nicht in den freien Markt will, soll in der geschützten Grundversorgung bleiben können. Dort erhielten die Konsumentinnen und Konsumenten ausschliesslich Strom aus der Schweiz. Dieser müsste ausserdem zu einem Teil aus erneuerbaren Energien produziert werden. Den Mindestanteil würde der Bundesrat festlegen, er soll sukzessive ansteigen. Damit will der Bundesrat insbesondere die Schweizer Wasserkraft stärken.

ZUR ATOMAUSSTIEGSINITIATIVE UND ZUR ENERGIESTRATEGIE 2050 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Eine Dampffahne aus verdunstetem Kuehlwasser stroemt am 12. Maerz 2007 aus dem Kuehlturm des Kernkraftwerks Goesgen, aufgenommen in Goesgen, Schweiz. Das erste KKW der 1000-Megawattklasse nahm 1979 den kommerziellen Betrieb auf und ist ein grosser Stromerzeuger im noerdlichen Mittelland. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Leuthard sprach von einer «smarten» und auch EU-kompatiblen Lösung ohne Subventionierung erneuerbarer Energien. Will der Kunde einen höheren Anteil Ökostrom, ist das in der Grundversorgung möglich. Für weniger Ökostrom oder ausländischen Strom müsste er dagegen in den Markt wechseln. Heute bezieht rund ein Drittel der Schweizer Haushalte ein Stromprodukt aus erneuerbaren Energien.

Speicherreserve für Extremsituationen

Die Versorgungssicherheit stellt aus Sicht des Bundes kein Problem dar. Damit sie auch in Extremsituationen gewährleistet werden kann, will der Bundesrat indes eine Speicherreserve einführen. Darauf soll erst dann zurückgegriffen werden, wenn der Markt nicht mehr in der Lage ist, Angebot und Nachfrage auszugleichen.

Die Speicherreserve soll jährlich durch die nationale Netzgesellschaft Swissgrid ausgeschrieben und über die Netznutzungstarife finanziert werden, im Sinne einer Energieversicherung. Auf den Strompreis würde sich das laut dem Bund nur geringfügig niederschlagen, mit 0,0025 bis 0,005 Rappen pro Kilowattstunde. Abgesehen von der Speicherreserve sollen Investitionen in Kraftwerkskapazitäten nicht zusätzlich staatlich gefördert werden.

Stromabkommen auf Eis

Die Schweiz verfüge über ausreichende Kapazitäten, betonte Leuthard. Die Versorgung sei gesichert, mindestens bis 2025. Dies auch wegen der guten physischen Einbindung der Schweiz im europäischen Stromnetz. Die Einbindung soll durch das geplante Stromabkommen mit der EU markttechnisch abgesichert werden. Das Abkommen liegt jedoch wegen der Differenzen zum Rahmenabkommen weiterhin auf Eis. Die Marktöffnung sei deswegen nicht nutzlos, sagte Leuthard auf eine entsprechende Frage.

Sie wollte den Schritt auch nicht als freundliches Zeichen an die EU in den laufenden Verhandlungen verstanden wissen: Die Öffnung erfolge unabhängig von Brüssel, sie sei so oder so richtig, sagte die Energieministerin. Im Sommer hatte Leuthard gewarnt, dass die Schweiz ohne das Abkommen zunehmend ins Abseits gerate. Schon heute sei die Stromrechnung für die Schweizer Konsumenten höher, weil die Schweiz nicht gleichberechtigt am EU-Markt teilnehmen könne.

Flexibel konsumieren und produzieren

Weiter will der Bundesrat die Netzregulierung modernisieren. Dabei geht es um die gezielte Beeinflussung von flexiblem Verbrauch und flexibler Erzeugung. Das bedeutet etwa, dass Elektrofahrzeuge nur zu bestimmten Zeiten geladen werden oder Kühlhäuser für einige Stunden abgestellt werden.

Der Bundesrat will im Gesetz verankern, dass alle Endkunden, Produzenten und Speicherbetreiber Inhaber ihrer Flexibilität sind. Damit erhält die Flexibilität für sie einen finanziellen Wert: Sie können sie dort anbieten, wo es dem System am meisten nützt. Will der Verteilnetzvertreiber die Flexibilität nutzen, muss er die Inhaber entsprechend entschädigen.

Um Anreize für eine möglichst schonende Netznutzung zu setzen und so teure Ausbauten zu vermeiden, will der Bundesrat ausserdem die Netznutzungstarife im Sinne einer höheren Verursachergerechtigkeit anpassen. Schliesslich will er für mehr Transparenz sorgen. Die Endkunden sollen die Unternehmen direkt vergleichen können.

Die Vernehmlassung zur Revision des Stromversorgungsgesetzes dauert bis zum 31. Januar 2019. (aeg/sda)

Der Strom verschwindet aus der Luft

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • manhunt 18.10.2018 08:07
    Highlight Highlight ist ja logisch, faseln die ständig von privatisierung. weil sich einige wenige daran eine goldene nase verdienen würden. bezahlt vom kunden. und wenns in die hose geht, kostets die allgemeinheit gleich nochmals ne stange geld. siehe berlin und privatisierung der wasserversorgung. aber sind wir mal ehrlich; vom verlockenden angebot „billiger, billiger, noch billiger“ klassen sich da doch die meisten blenden. allen voran unsere kompetenten und unabhängigen volksvertreter. bis das böse erwachen kommt. nur dann wills plötzlich wieder keiner gewusst haben. wie immer.
    4 0 Melden
  • murrayB 17.10.2018 22:55
    Highlight Highlight Da bin ich dafür - endlich kann ich meinen Strom aus CO2-Neutralem Atomstrom beziehen... Und hey - jedem das seine - oder?
    2 5 Melden
    • manhunt 18.10.2018 07:57
      Highlight Highlight CO2 neutraler atomstrom? wo gibts denn das?
      3 1 Melden
  • tisti 17.10.2018 19:42
    Highlight Highlight Im liberalisierten Markt kann man endlich die Anbieter bevorzugen, die ökologischen Strom abbieten und vorwärts machen mit der Energiewende. Jetzt kann man aber in der Schweiz auch schon was tun und freiwillig auf ein besseres Grünstromprodukt setzen. Das kostet meist nicht mehr als einmal Kino im Monat - überzeugt euch selber auf: www.myNewEnergy.ch - der erste Schweizer Stromvergleich.
    6 4 Melden
    • murrayB 17.10.2018 22:57
      Highlight Highlight Absolut - und da ich die Energiewende nicht in der Art will, kann ich mein CO2-Neutraler Atomstrom beziehen :-)
      3 7 Melden
  • Platon 17.10.2018 18:10
    Highlight Highlight Ich höre schon die Korken von der Klientel knallen, die das eingefädelt hat. Aber mal ganz abgesehen davon. Sollten wir nicht darauf hinarbeiten nachhaltigere Energie zu fördern? Wie soll das gehen, wenn wir die Kontrolle über unsere Märkte verlieren? Ja ich weiss, Etatist hier, aber ihr seht selbst, dass die Rechnung nicht aufgeht liebe Liberale?
    10 1 Melden
  • naegi 17.10.2018 16:38
    Highlight Highlight Bei den momentan rasant steigenden Strompreisen an der Börse in Leipzig ist die Privatisierung für die allermeisten Kunden nicht mehr interessant, da die Kosten für Strom, welcher am Markt beschafft wird höher ist, als der in der Grundversorgung. Sogenannte Experten gehen von einem langfristig steigenden Strompreis aus. Also daher, völlig unnötig.
    32 2 Melden
  • andrew1 17.10.2018 16:17
    Highlight Highlight Kurze betrachtung: meine freundin und ich haben zusammen eine stromrechnung von etwa 70 chf im monat. Heisst noch 35 pro kopf. 2/3 davon sind die durch die von der liberalisierung nicht betroffenen netzkosten. Sind wir noch bei 12 fr für den strom an sich. Wenn ich jetzt einen super guten anbieter finde sind es vielleicht noch 10 fr. Theoretisch stattliche 2 fr gespart im monat. Aber dann kommen noch die ganzen kosten vom aufwendigeren meetering, bürokratie, werbekosten, anbieterwechsel obendrauf. Also zahlt man schnell mehr und nicht weniger.
    55 2 Melden
  • Chääschueche 17.10.2018 15:43
    Highlight Highlight Finde ich i.o. solange ich als Endkunde zu 100% sicher sein kann das ich KEINEN deutschen Kohlestrom erhalte.

    16 39 Melden
    • SpikeCH 17.10.2018 16:10
      Highlight Highlight den erhalten Sie. jetzt schon.
      Strom nimmt immer den Weg des geringsten Widerstands... Da die CH zunehmends weniger Eigenproduktion (Abschaltung AKW) anstrebt, und auf erneuerbare Energien setzt (volatil) wird unsere Abhängigkeit (auch von deutschem Kohlestrom) stark ansteigen.
      34 12 Melden
    • andrew1 17.10.2018 16:39
      Highlight Highlight Ich bin immer noch der ansicht das akw-strom deutlich sauberer ist als kohlestrom. Sogar co2-neutral und sonst keinerlei luftverschmutzung.
      22 13 Melden
    • Chääschueche 17.10.2018 17:07
      Highlight Highlight @Spike
      Dann wurde das Volk von unserer lieben Doris brandschwarz angelogen als es um die ES2050 ging 🤔

      Trotzdem feiert man Sie in den Medien.

      PS: Ich hab damals eben genau deshalb Nein gestimmt.
      11 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Statler 17.10.2018 15:39
    Highlight Highlight Gute Idee! Hat ja z.B. in Deutschland super geklappt. Alles ist billiger geworden, die Qualität ist besser und der Service auch... äh... Moment... NOT!

    Lernen die das eigentlich nie?
    Ich kann dieses Mantra von der Privatisierung den unermesslichen Vorteilen, die den Kunden daraus erwachsen, schon länger nicht mehr hören.
    Hört endlich auf mit dem Seich, wirklich...
    140 9 Melden
    • sigma2 17.10.2018 22:23
      Highlight Highlight Hör du auf, Quark zu posten. Die Situation in Deutschland kann nicht mit der Schweiz verglichen werden.
      1 16 Melden
  • Pasch (aka Fishy??) 17.10.2018 15:24
    Highlight Highlight Wird auch endlich mal Zeit! Seit 2009 können Unternehmen welche einen höheren Verbrauch wie 100'000kWh/p.a. den Anbieter frei wählen. Die Folge war das Unternehmen meist weg von teureren Stadtwerken hin zu Leistungsorientierteren Anbietern gewechselt haben welche keine (wischiwaschi) so hohen internen Quersubventionierungen für hirnrissige Projekte tätigen.
    10 53 Melden
    • naegi 17.10.2018 16:40
      Highlight Highlight Genau die Unternehmen zahlen heute einen höheren Preis für den Marktstrom als sie in der Grundversorgung zahlen müssten. Aber klar, haben in den letzten Jahren, wo der Preis im Keller war profitiert.
      15 4 Melden
  • Posersalami 17.10.2018 15:24
    Highlight Highlight Das gibt ein Referendum, dann eine Abstimmung und eine schallende Ohrfeige vom Volk an der Urne für diese "tolle" Idee.

    Nein, nein und nein!
    63 11 Melden
    • andrew1 17.10.2018 18:13
      Highlight Highlight X <- kreuz an der decke für gleiche meinung wie posersalami.
      6 0 Melden
  • Posersalami 17.10.2018 15:22
    Highlight Highlight "Dadurch würden sich innovative Produkte, Dienstleistungen und die Digitalisierung rascher durchsetzen."

    Mag sein, sicher ist nur eines: der Preis wird mittel- und langfristig steigen.
    63 6 Melden
    • SpikeCH 17.10.2018 16:14
      Highlight Highlight wird er nicht.
      Strom ist nicht lagerbar. also müssen auch die teuren Anbieter, ihren Strom schlussendlich billig "vertschute".
      Was passiert ist enormer Kostendruck auf diejenigen unter den Stromlieferanten, die heute Privatbezüger mit überhöhten Tarifen abkassieren.

      Der Strompreis wird v.a massivst ansteigen, wenn die CO2 Zertifikate für das Verbrennen von Kohle teurer werden (wie bereits beschlossen von der EU)

      Also am besten: einen
      1. Vom Ausland unabhängigen
      2. Wasser und Atomstrom-basierten
      3. liberalisierten
      Strommarkt anstreben. somit gibt es Versorgungssicherheit und günstige Preise
      13 38 Melden
    • DerMedicus 17.10.2018 16:33
      Highlight Highlight Das Problem: Der Preis wird für sauberen Strom nicht sinken!. Wenn ein Anbieter mit dem Preis neue Kunden gewinnen möchte, dann muss er günstigen und dreckigen Strom (importierter Kohlestrom) verkaufen.
      Erneuerbare Energieressourcen werden nach einer Liberalisierung plötzlich sehr innovativ, hightech und dementsprechen mit Werbung angepriesen. Der erneuerbare Strom wird teuer - das wird einen riesigen Schritt zurück geben...
      13 3 Melden
    • Posersalami 17.10.2018 21:26
      Highlight Highlight @DerMedicus: Da die Gestehungskosten für EE fast wöchentlich sinken zeigt das einmal mehr, dass der "freie" Markt öfters mal nichts kann, ausser die Rendite zu optimieren.

      Fail
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 17.10.2018 14:34
    Highlight Highlight Der Bund will auch eine neue Institution schaffen, die dem Bund gehört, die alle Daten der Stromnutzer zentral sammelt, mittels neuer digitaler Stromzähler und auf die alle Stromversorger Zugriff haben. Das fehlt in dem Artikel noch.
    34 1 Melden
    • Garp 17.10.2018 16:29
      Highlight Highlight Und was ich zu erwähnen vergass, damit ist noch mehr Überwachung möglich, wer wofür Strom braucht, wann er TV kuckt usw. und auch Hacker werden es einfach haben an Informationen zu kommen, wann wir zu Hause sind usw. . Datenschutztechnisch ist das für mich ein no go.
      15 2 Melden
  • droelfmalbumst 17.10.2018 14:25
    Highlight Highlight bitte nicht... hab echt keine nerven auch hier täglich Telefone zu bekommen ob ich den nicht "Prämien" sparen möchte....

    Stromtechnisch sind wir in der CH ja ziemlich günstig wenn man mit einigen Nachbarländern vergleicht...
    In Portugal kostet der Strom knapp das dreifache!
    128 8 Melden
    • SpikeCH 17.10.2018 16:09
      Highlight Highlight der Energiepreis hat sich in diesem Jahr verdoppelt mein Freund.. wir sind bei über 8 Rp / kWh.. Tendenz weiter steigend.
      6 12 Melden
    • droelfmalbumst 17.10.2018 17:19
      Highlight Highlight und wenn dann droelfhundert Anbieter da sind steigt der Preis noch mehr....

      dann beginnt wieder die Geschichte "COMPARIS - dein Vergleichsportal"

      Bääää nein danke!
      17 2 Melden
    • äti 17.10.2018 17:49
      Highlight Highlight .. wie bei den Krankenkassen. Da sind viele Anbieter auch keine Konkurrenz.
      4 2 Melden
  • Garp 17.10.2018 14:20
    Highlight Highlight Man hat in Deutschland gesehen wohin das führt. Zu massivem Chaos und stetig steigenden Preisen. Das schweizer Stromnetz gehört zudem den Steuerzahlern. Was kommt als nächstes, das Wasser?
    52 3 Melden
    • #bringhansiback 17.10.2018 15:42
      Highlight Highlight Das würde Néstlé freuen... mich genausowenig wie die aktuellen Pläne zur Strommarktliberalisierung
      37 1 Melden
    • meine senf 17.10.2018 17:13
      Highlight Highlight Und dann kommen noch wie bei Internet-TV-Telefon total unübersichtliche Kombi-Verträge, die das alles noch miteinander verknüpfen.
      20 1 Melden
    • Posersalami 17.10.2018 21:28
      Highlight Highlight Oh ja! Dann kann man seinen Stromtarif an das Handyabo koppeln und dazu gibts noch einen TV hinterher geworfen! Die FDP feiert das dann als Fortschritt. Genau so wird es kommen!
      4 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 17.10.2018 14:15
    Highlight Highlight Vielleicht versteh ich zu wenig von der Materie aber was wird hierzulande unternommen, damit nicht dasselbe Debakel (Preiserhöhungen ohne Ende) wie in Deutschland durch die Privatisierung eintritt? Wir haben ja nun auch nicht gerade tausende von Anbietern.
    179 4 Melden
    • axantas 17.10.2018 14:27
      Highlight Highlight Da wird gar nichts unternommen.

      Das läuft dann wie bei den Krankenkassen.

      In Deutschland wechselst du möglichst jedes Jahr den Anbieter oder lässt das von einem Dienstleister machen, der dir jeweils den billigsten Anbieter raussucht. Die Anbieter spriessen dann schon. Mehr als dir lieb sein wird.

      Ich finde es eine absolut beschissene (tschuldigung...) Idee. Es bringt nix ausser endlos Aufwand.
      55 4 Melden
    • Dominik Treier (1) 17.10.2018 15:02
      Highlight Highlight Nichts... Denn genau so wird es kommen, wie immer in der Geschichte als Infrastruktur oder öffentliche Dienstleistungen privatisiert wurden... Der Service wurde schlechter, alles Heruntergewirtschaftet und teurer wurde es auch, weil ja noch ein paar 100 Investoren neu die Hände darin waschen müssen... Wenn dann nichts mehr funktioniert, kann es der Staat und damit die Allgemeinheit für einen viel zu hohen Preis zurückkauffen. Der Bürgerliche Bonus fürs Volk eben...
      51 4 Melden
    • hoshimizu 17.10.2018 16:25
      Highlight Highlight Ist ist wahr, dass seit der Liberalisierung in Deutschland die (Endkunden)-Preise gestiegen sind. Dies hängt aber nicht mit der Liberalisierung zusammen, sondern ist auf das Umlageverfahren für Erneuerbare Energie (EE) zurückzuführen. Sprich der Zubau Wind, Solar etc. wird staatlich gefördert/subventioniert und diese Kosten werden den Endkunden aufgedrückt. Da der Zubau in den letzten Jahren relativ gross war, musste demnach der Endkunde in die Tasche greifen. Sprich die Preiserhöhung in DE wird mehr durch diesen Umstand getrieben.
      6 6 Melden

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