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Democratic presidential candidate South Bend, Ind., Mayor Pete Buttigieg speaks during a town hall meeting, Monday, Nov. 25, 2019, in Creston, Iowa. (AP Photo/Charlie Neibergall)
Pete Buttigieg

Pete Buttigieg liegt in Iowa vorne, doch er hat zwei gravierende Handicaps. Bild: AP

Das endlose Dilemma der Demokraten: Wer kann gegen Trump gewinnen?

Diese Woche findet (vermutlich) die letzte Fernsehdebatte der Demokraten in diesem Jahr statt. Zwei vermeintliche Topshots haben das Handtuch geworfen. Nach wie vor ist unklar, wer Donald Trump besiegen könnte.



Für die US-Demokraten hat eine wichtige Woche begonnen. Sie werden mit ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus das Impeachment von Präsident Donald Trump wegen Amtsmissbrauch und Behinderung des Kongresses beschliessen. Und am Donnerstag findet in Los Angeles die letzte TV-Debatte ihrer Kandidatinnen und Kandidaten für die Präsidentschaft in diesem Jahr statt.

Die Aussichten sind in beiden Fällen nicht erbaulich. Die Republikaner im Senat lassen nicht die geringste Bereitschaft erkennen, ihren Präsidenten des Amtes zu entheben. Und ob die Debatte an der Loyola Marymount University durchgeführt werden kann, ist offen. Die Kandidierenden, die sich qualifiziert haben, drohen wegen eines Arbeitskampfs bei der Catering-Firma mit Boykott.

Das einst stattliche Bewerberfeld der Demokraten ist geschrumpft. Nur sieben Frauen und Männer haben die Kriterien für eine Teilnahme erfüllt: Joe Biden, Elizabeth Warren, Bernie Sanders und Pete Buttigieg, die sich in den Umfragen ein wenig abgesetzt haben, sowie Amy Klobuchar, Tom Steyer und Andrew Yang. Der Tech-Unternehmer ist der einzige Angehörige einer Minderheit.

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

Fixierung auf «Wählbarkeit»

Dies sorgt für Stirnrunzeln in einer Partei, die sich als Abbild eines immer vielfältigeren Landes versteht. Der schwarze Senator Cory Booker aus New Jersey, der in den Umfragen schwach abschneidet, hat mit acht weiteren Bewerberinnen und Bewerbern bei der Parteileitung protestiert. Sie fordern tiefere Zulassungshürden für die nächsten Debatten im Januar und Februar 2020.

Der frühere Wohnbauminister Julian Castro, der ebenfalls um den Verbleib im Rennen kämpft, unterstützt die Forderung nicht. Doch auch er ist unzufrieden. Auf Twitter beklagte er sich über die Fixierung der Medien auf die «Wählbarkeit». Sie übergehe Frauen und «candidates of color» – getreu der Devise, dass nur ein weisser Mann Trump schlagen könne.

Das Unbehagen über die Zusammensetzung des Bewerberfelds beschränkt sich nicht auf Schwarze und Latinos. Verstärkt wird es durch die Tatsache, dass zwei einst hoch gehandelte Namen sich aus dem Rennen genommen haben: der ehemalige Kongressabgeordnete Robert «Beto» O'Rourke aus Texas und Senatorin Kamala Harris aus Kalifornien.

Democratic presidential candidate Beto O'Rourke speaks to supporters before the Iowa Democratic Party's Liberty and Justice Celebration, Friday, Nov. 1, 2019, in Des Moines, Iowa. O'Rourke told his supporters that he was ending his presidential campaign. (AP Photo/Charlie Neibergall)
Beto O?Rourke

Beto O'Rourke galt als neuer Obama. Doch seine Kampagne kam nie in die Gänge. Bild: AP

O'Rourke hatte letztes Jahr den ultrarechten Senator Ted Cruz an den Rand einer Niederlage gebracht und galt seither als Hoffnungsträger. Harris schien als Frau mit jamaikanisch-indischer Abstammung und ihrem Leistungsausweis als Justizministerin in Kalifornien bestens geeignet, Donald Trump herauszufordern. Doch beide kamen im Wahlkampf nie richtig auf Touren.

Zweifel an Biden

Nun stellt sich mehr denn je die Frage, wer es richten soll. Auf nationaler Ebene liegt weiterhin Joe Biden in Führung. Doch die Zweifel, ob der 77-jährige Ex-Vizepräsident das Stehvermögen für die Kandidatur hat, wollen nicht verstummen. Seine bisherigen Auftritte in den Debatten verliefen gelinde gesagt durchzogen, und die Ukraine-Affäre wirft auch einen Schatten auf seine Person.

Der 78-jährige Bernie Sanders scheint sich gut von seinem Herzinfarkt erholt zu haben, doch in den Umfragen schafft er es nicht, über seine enthusiastische Anhängerschaft hinaus zu punkten. Und der Höhenflug von Elizabeth Warren ist abgeflaut. Ihr Konzept einer staatlichen Einheits-Krankenkasse stösst bei vielen Amerikanern, die mit ihrer privaten Versicherung zufrieden sind, auf Ablehnung.

Nummer eins in den Umfragen

Vom schwächelnden Spitzentrio profitiert Pete Buttigieg. Der erst 37-jährige Bürgermeister von South Bend (Indiana) hat schon in der frühen Phase des Wahlkampfs mit Charisma und Eloquenz gepunktet. Er erinnerte viele an Barack Obama. Nun gelingt es ihm zunehmend, sich als Alternative zu Joe Biden bei moderaten Wählerinnen und Wählern zu positionieren.

In Iowa und New Hampshire, wo im Februar die ersten Vorwahlen stattfinden, liegt Buttigieg in den Umfragen an der Spitze. Und bei den Demokraten gilt die Devise: Wer in Iowa gewinnt, hat die Nomination (fast) in der Tasche. Barack Obama schaffte dies 2008, Hillary Clinton vor vier Jahren. Allerdings sind Iowa und New Hampshire Bundesstaaten mit überwiegend weisser Bevölkerung.

Als Millennial «verkleideter» Boomer?

In Nevada (viele Latinos) und South Carolina (viele Afroamerikaner), wo anschliessend gewählt wird, liegt Buttigieg abgeschlagen auf Platz 4. Darin zeigt sich sein grösstes Problem: Er schafft es trotz viel Aufwand nicht, Angehörige von Minderheiten zu überzeugen. Vor allem Schwarze haben Vorbehalte, wegen seiner Homosexualität oder wegen Fällen von Polizeibrutalität in South Bend.

Kritisch beäugt wird auch Buttigiegs dreijährige Tätigkeit für den als «Jobkiller» verschrienen Unternehmensberater McKinsey. Und ausgerechnet bei jungen Progressiven stösst der jüngste Kandidat auf teils vehemente Ablehnung. Für sie ist Buttigieg wegen seiner moderaten Positionen «ein Boomer in den Kleidern eines Millennials», so die feministische Website Jezebel.

Zwei altbekannte Neue

Ein klarer Favorit oder eine Favoritin zeichnet sich weiterhin nicht ab. Deshalb sind zwei neue Kandidaten aufgetaucht, die allerdings altbekannt sind: Deval Patrick, der erste schwarze Gouverneur von Massachusetts, sowie der frühere New Yorker Bürgermeister und Milliardär Michael Bloomberg. Er hat bereits Millionen in eine umfassende Werbekampagne investiert.

Mike Bloomberg speaks to the media, Tuesday, Nov. 26, 2019 in Phoenix. Bloomberg, a late entrant in the already crowded race for the Democratic presidential nomination, was set Tuesday to file to run in Arizona's presidential primary. (AP Photo/Rick Scuteri)

Michael Bloomberg hat sich spät ins Rennen eingeschaltet. Bild: AP

Für die Dezember-Debatte hat es beiden nicht gereicht, und vor allem Bloomberg stösst auf Vorbehalte. Vielleicht eröffnet sich eine Chance für Amy Klobuchar (die Favoritin von Kollege Löpfe) oder Andrew Yang, den Querdenker im Bewerberfeld. Andere Namen wie Michelle Obama beflügeln die Fantasien vieler Demokraten, doch eine Kandidatur lehnt die frühere First Lady kategorisch ab.

Vielleicht kommt Bewegung in die Sache, wenn das unsäglich lange Vorgeplänkel zu Ende geht und das Vorwahlprozedere am 3. Februar in Iowa beginnt. Vielleicht bleibt den Demokraten nur die Hoffnung, dass eine Mehrheit der Amerikaner den Typen im Weissen Haus loswerden will – egal wer gegen ihn antreten wird.

US-Demokraten messen sich in dritter Debatten-Runde

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kai Pitre Pitre Salgado 17.12.2019 23:35
    Highlight Highlight Ich denke die absolut beste Chance hat Bernie Sanders. Viele glauben, dass Bernie zu weit links ist, aber seine Politik korreliert mit den Bedürfnissen des Volks. Er hat ganz im Gegensatz zu Buttigieg und Biden eine glasklare Position und bleibt seiner Linie ausnahmslos treu. Er hat eine enorm breite und stabile Grassroots-Basis. Niemand seiner Komkurrenten kann ihm hier das Wasser reichen. Mit der Wahl Trumps zeigte das amerikanische Volk mit Nachdruck, dass sie das Establishment und Wall Street-finazierte Kampagnen ablehnen. Bernie ist unabhängig und sehr nahe am Volk.
  • Bert der Geologe 17.12.2019 16:10
    Highlight Highlight Trump hat drei mögliche Gegner: die Wirtschafts- und Jobentwicklung 2020 (läuft für ihn bisher), seine chaotische Aussenpolitik und Donald Trump. Der letzte Gegner ist sein gefährlichster.
    • tagomago 17.12.2019 20:07
      Highlight Highlight Die Aussenpolitik ist von de Demokraten abgesegnet worden. Bereits mehrmals bewilligten sie ihm massiv mehr Budget fürs Militär, als er vorgeschlagen hat. Tolle Opposition.
  • tagomago 17.12.2019 15:57
    Highlight Highlight Wenn Buttigieg oder Biden die Nominierten werden, dann ist für die Menschen in den USA alles verloren. Denn die sind die Korruptesten aller Kandidaten. Die nehmen alles Geld, was ihnen die Firmen geben. Die Folge wird sein, dass Trump wiedergewählt wird denn die zwei sind keine wirkliche Alternative zu Trump.
  • Black Cat in a Sink 17.12.2019 15:06
    Highlight Highlight Wie ich schon vor Burisma und Hunter Biden bemerkte, die Demokraten verlieren mit Biden die Wahl. Warren und Sanders sind für amerikanische Verhältnis schon fast Kommunisten. Bloomberg und Buttigieg wären beide eine Überraschung. Vielleicht erleben wir die Überraschung und ein Person, die both side of aisle Respekt hat, steigt ins Rennen ein. Diese Person gibt es, sie hat das Charisma und die Kompetenz. Und ist tough genug DJT zu schlagen, weil er sich nicht getrauen, dafür fehlen ihm... ihr wisst was ich meine!
    • tagomago 17.12.2019 20:08
      Highlight Highlight Die ist bereits im Rennen und heisst Tulsi
    • Black Cat in a Sink 18.12.2019 20:32
      Highlight Highlight Nope - sie hat sich (noch) nicht geoutet! Sollte sie es tun, erleben wir die Simpons Reloaded 😉
  • Pana 17.12.2019 15:03
    Highlight Highlight Ich bleibe bei meiner letzten Prognose: Es läuft auf das Duell Sanders vs Buttigieg hinaus. Sanders ist extrem konstant, skandalfrei, und hat wahre Integrität. Buttigieg ist jung, intelligent, hat das Potenzial zum inspirieren, aber noch fehlt ihm ein letzter Push. Das könnte z.B. eine Unterstützung von Obama sein. Der hat sich immer noch nicht festgelegt (ausser, dass er den progressiven Kandidaten keine Chance zurechnet). Warren hat ihr Momentum nicht genutzt, und Biden hätte wohl nur eine Chance mit nem guten VP. Das könnte eine Kamala sein. Bin gespannt auf die Debatte von Donnerstag.
  • Bildung & Aufklärung 17.12.2019 14:50
    Highlight Highlight Sanders wäre eine Wohltat. Bescheiden, intelligent, sozial und nicht fürs Grosskapital und andere Mächtigen unterwegs, sondern wirklich für die Menschen und das Volk.

    Aber in den Staaten gilt es ja schon, wenn man nicht auf der Strasse krepiert, weil man keine Gesundheitsversorgung hat, als "sozialistisch"...

    Krankenkasse für alle? Ja wo käme man denn da hin! Schaut mal Länder an die es haben, ganz schlimm ist es da, kommunistische failed states...
  • tagomago 17.12.2019 14:08
    Highlight Highlight Tulsi könnte es, sie hat viele Unterstützer auch in der republikanischen Partei. Auch würde sie sich nicht von Trump fertigmachen lassen. Aber natürlich hat sie keine Chance als Anti-Kriegs und -Establishment Kandidatin. Die Kriegsmedien wie MSNBC und CNN geben ihr leider keine Plattform. Wer ganz sicher gegen Trump verlieren wird sind Biden und Warren. Das sind keine Kämpfer.
  • Stachanowist 17.12.2019 13:27
    Highlight Highlight Im Artikel fehlt Ace Watkins ;)

    https://twitter.com/GamerPres2020/
  • rodolofo 17.12.2019 13:24
    Highlight Highlight Die Wahlen in Gross Britannien sind ein Lehrbeispiel:
    Labour und Liberaldemokraten hätten zusammen mehr Stimmen gehabt, als die Tories und UKIP.
    Aber solange Mitte- Links sich nicht zusammenraufen kann, gewinnt Rechts-Rechtsaussen...
    • Locutus70 17.12.2019 15:24
      Highlight Highlight @rodolofo - Die Liberaldemokraten quasi als Mehrheitsbeschaffer für das kommunistische Programm von Labour? Träumen sie ihre linken Träume ruhig weiter ^^
    • tagomago 17.12.2019 15:53
      Highlight Highlight Die Linke darf sich nie an die Mitte anbiedern, sonst verliert sie ihre Legitimation. Korruption darf nicht toleriert werden.
    • rodolofo 17.12.2019 16:32
      Highlight Highlight Kommunistisch???
      Labour wollte einfach wieder zu "Schweizer Verhältnissen" zurück, mit Staatsbahnen und einem starken, öffentlich-rechtlichen "Service Publique"!
      Aber dieser Zug ist nicht nur bereits abgefahren, er wurde von den Privatisierungsfanatikern verschrottet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • What’s Up, Doc? 17.12.2019 12:48
    Highlight Highlight Ich bin mal gespannt welche Vorhersage Allan Lichtman macht. Er hat schon seit Jahrzehnten den Präsidenten richtig getippt. Die Demokraten brauchen eine Lichtfigur wie Oprah oder M. Obama, Sanders und Biden werden es ganz bestimmt nicht richtigen. Leider haben die Demokraten Sanders schon vor drei Jahren zugunsten von Clinton abgesägt, wohl der grösste Fehler den sie gemacht haben. Hätte es was geändert? Wohl eher nicht, Lichtman sagte Trump voraus und sollte recht behalten.
    • Max Dick 17.12.2019 14:34
      Highlight Highlight Oh da scheint sich jemand von blick.ch Lobhuddeleien beeindrucken zu lassen.

      Nun, es ist jetzt nicht ein riesiges Kunststück, bei allen Präsidentschaftswahlen seit 1984 zwei Monate vorher den richtigen Sieger vorausgesagt zu haben. Meistens gewann der Favorit, im 2000 gab es keinen Favoriten - also fifty fifty. Bleibt somit nur das Voraussagen der Trumpwahl als wirkliche Leistung. Und auch da war er längst nicht der Einzige.

      Das mit Oprah und M. Obama ist dann definitiv Unsinn.
    • Locutus70 17.12.2019 15:26
      Highlight Highlight @What’s Up, Doc? - vor drei Jahren haben sowohl die Demokraten wie die Republikaner versagt.
      Es hätte nämlich auch zu einem Duell Bernie Sanders vs. Ted Cruz kommen können.
    • What’s Up, Doc? 17.12.2019 17:13
      Highlight Highlight @Max Dick
      Das hat gar nichts mit Blick zu tun, sondern mit einigen seiner Bücher die ich lese oder gelesen habe. Aber hey, glaube ja nicht das ich dir weitere Rechenschaft schuldig bin. 😉

      @Locutus70
      Du hast recht das beide Seiten den Karren in den Dreck gefahren haben. Aber die Demokraten haben trotz besserer Resultate von Sanders eben Clinton als Kandidatin nominiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • saros_ 17.12.2019 12:46
    Highlight Highlight Ist Tulsi noch dabei?
    • tagomago 17.12.2019 14:09
      Highlight Highlight Ja, aber sie hat nicht abgewartet, ob sie die Kriterien erfüllt, das wäre knapp geworden. Sie hat sich entschieden ihre Kampagne andersweitig zu führen.
    • Läggerli 17.12.2019 14:20
      Highlight Highlight Technisch ja, faktisch ist sie im besten Fall noch "anwesend".
  • Sapere Aude 17.12.2019 12:15
    Highlight Highlight Mit Establishment Demokraten wie Biden, Klobuchar oder Buttigieg werden die Dems Trump nicht besiegen können, hat mit Clinton bereits nicht funktioniert. Mindestens 70% der Amerikaner unterstützen "Medicare for All", nur um ein Gerücht der Mainstreammedienhäuser MSNBC und CNN aus dem Weg zu räumen, dass Sanders oder Warrens Plan unbeliebt sei.

    @Löpfe ist Fan von Klobuchar? Vielleicht sollte Watson mal die Hausaufgaben hinsichtlich den Primaries machen

    https://thehill.com/hilltv/what-americas-thinking/412545-70-percent-of-americans-support-medicare-for-all-health-care
  • pontifex_maximus 17.12.2019 11:53
    Highlight Highlight Amerika soll einen schwulen als Präsident wählen? Haha... da wird vorher noch eine Frau Präsidentin. Das wäre schon fast eine Sensation im Land der "Freiheit".
    • Toerpe Zwerg 17.12.2019 12:53
      Highlight Highlight So ähnlich, wie Amerika nie einen Schwarzen wählen würde ...
    • Max Dick 17.12.2019 13:30
      Highlight Highlight Pontifex: Das hiess es schon bei Kennedy (Katholik), Obama (Schwarzer), Reagan (Schauspieler).

      Amerika ist jetzt längst nicht so homophob wie man in ihrem Beitrag meinen könnte. Und von Viele, die ein Problem mit einem Kandidaten haben, würden eh nicht für einen Demokraten stimmen. Von demher kommts schon gut.
  • lilie 17.12.2019 11:46
    Highlight Highlight Im Falle von Trump hatten offenbar genug Leute die Schnauze voll von der politischen Elite und wählten einfach der mit der grössten Klappe.

    Um ihn wieder loszuwerden, reicht es aber nicht, "irgendjemand, Hauptsache nicht Trump" zu wählen. Denn dann verteilen sich die Stimmen auf mehrere Kandidaten, die Demokraten verzetteln sich, und am Ende bleiben die Wähler bei dem, was man schon kennt ("Trump ist zwar ein Idiot, aber wir sind ja noch am Leben, also was solls").

    Und im Moment sehe ich niemand, der dieses Muster durchbrechen könnte.
    • victoriaaaaa 17.12.2019 12:34
      Highlight Highlight naja zumindest bei: die stimmen verteilen sich dann auf die Kandidaten, das wäre nicht gegeben, denn die demokraten schicken ja am schluss -hoffentlich- nur noch einen/eine ins rennen, deswegen givt es ja schon die vielen debatten wo sich die demokraten selst bekämpfen. Konkurrenz ganz am schluss wäre dann Und am schluss wäre es dann Trump oder der demokratische kandidat, sofern nicht noch jemand ausserhalb dieser 2 parteien antreten wird...
    • alessandro 17.12.2019 12:51
      Highlight Highlight Doch, Bernie. Er spricht auf der Policy-Ebene genau was das Land will, nur hat er einfach alles gegen sich ausser dem Volke: Republikaner, corporate und establishment Democrats, Pharma, Rüstungsindustrie, Versicherungbranche, CNN, MSNBC, FoxNews, DNC...
    • opwulf 17.12.2019 12:54
      Highlight Highlight Andrew Yang & Bernie Sanders schneiden beide gemäss Umfragen sehr gut ab bei der Frage "who can beat Trump"! Bei Mayor Pete ist meines Erachtens nicht seine Homosexualität das Problem bei Afro-Amerikanischen Wählern, sondern seine bisherige Politik (inkl. dem Vorfall im South Bend Police Department & den vielen Vorwürfen verschiedener Minderheits Organisationen an seine Adresse).

      https://www.theguardian.com/us-news/2019/jun/27/pete-buttigieg-police-shooting-south-bend-indiana
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 17.12.2019 11:45
    Highlight Highlight Trump muss gewählt werden! Sonst verliert Watson etwa 1/5 Aller Artikel, das wäre zu schade!
    • Max Dick 17.12.2019 13:32
      Highlight Highlight Ach was, ich bin mir sicher dass alleine Trumps verhalten in den 2 Monaten von der Abwahl bis zum Machtwechsel 3 /5 aller Artikel ausmachen könnte. Und Trump als Ex-Präsident wird auch nicht wenig zur allgemeinen Unterhaltung beitragen.
  • Bowerick Wowbagger 17.12.2019 11:44
    Highlight Highlight Trump kann sich nur selber schlagen. Ein charismatischer demokratischer Herausforderer ist nicht in Sicht und nur gegen Trump zu sein kein Programm. Deshalb ist für mich der Fall klar.
  • Score 17.12.2019 11:41
    Highlight Highlight #YangGang!!
    Leider ohne Chancen. Kriegt auch massiv weniger Berichterstattung als die anderen und stagniert bei 3% - 4% der Stimmen. Sehr schade. Für mich ist er der erfrischendste Kandidat und ehrlich der einzige dem ich ein Chance gegen Trump zutrauen würde. Er ist sehr anders und von der Art her schwer anzugreifen für Trump. Die grössten Angriffspunkte nutzt er bereits als Slogan ("Ich bin das Gegenteil von Trump") und das Argument das er keine Erfahrung in der Politik hat kann Trump auch nicht bringen :-D
    Absolut Chancenlos gegen Trump sehe ich Warren, Sanders und allen vor an Bidden.
    • cal1ban 17.12.2019 11:55
      Highlight Highlight Sehe das auch so, Yang hätte eine Chance, weil er nicht der klassische Politiker ist. Leider bekommt er wenig Berichterstattung. Dass er für einen Spass zu haben ist, zeigen auch solche spontane Aktionen.
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    • tagomago 17.12.2019 15:59
      Highlight Highlight Yang wäre ein sehr guter Kandidat. Besser noch wäre Tulsi oder Sanders.
  • Therealmonti 17.12.2019 11:31
    Highlight Highlight Es ist zu befürchten, dass der Gauner im Weissen Haus noch vier Jahre länger dort wohnen darf und zum Unwohl der Welt überall Schaden anrichten kann.
    Die Gründe sind vielfältig:
    1) Skrupelloser Machtdünkel der Politelite der Republikaner
    2) Schamlose Verbiegung der Wahrheit der rechtslastigen Presse, allen voran vom Murdock-Sender Fox
    3) Unfähigkeit der Demokraten, einen charismatischen Kandidaten zu präsentieren
    4) Einfälltigkeit eines Grossteils der US-Wähler
    Die Liste ist unvollständig. Weitere Stichwörter könnten sein:
    Rassismus
    Homophobie
    Religionswahn resp. Sektentum
    Mangelnde Bildung
    • tagomago 17.12.2019 16:03
      Highlight Highlight .... Korruption der Demokraten. Pelosi z.B. kriegt 500 Millionen $ Donor-Money (Schmiergeld)
  • Walter Sobchak 17.12.2019 11:30
    Highlight Highlight Das kommt halt dabei raus, wenn man sich 3 Jahre lang darauf konzentriert, den aktuellen Präsidenten zu bekämpfen.

    Überrascht bin ich nicht. Nun werden wir uns leider an zusätzliche Jahre mit Trump "erfreuen" dürfen.
    • PC Principal 17.12.2019 12:55
      Highlight Highlight Der Witz ist, die Demokraten waren genau damit sehr erfolgreich und haben letztes Jahr die Mehrheit zurückerlangt. Aber für die Präsidentschaft genügt die Mehrheit leider nicht, da muss man in den entscheidenden Swing States gewinnen. Trump wird mit Sicherheit weniger Stimmen machen als der Demokrat, aber in den Swing States ist er noch immer sehr beliebt.
    • Gondeli 17.12.2019 14:10
      Highlight Highlight Das Wort "leider" sowie die Anführungszeichen bei "erfreuen" dürfen Sie getrost weglassen.

      Das Establishment sowie die westlichen Links-Regierungen haben den POTUS halt unterschätzt und dieser "trumpelt" dem festgefahrenen System halt ordentlich auf den Füssen rum!
    • Locutus70 17.12.2019 15:20
      Highlight Highlight @Walter Sobchak - sie haben ihn ja nicht mal bekämpft - sie wollten ihn einfach mit blindem Aktionismus weg haben.

  • neoliberaler Raubtierkapitalist 17.12.2019 11:24
    Highlight Highlight Siegen könnte ein gemässigter Demokrat, der es schafft Mittewähler anzusprechen. Leicht wird es aber nicht werden, denn Trump setzt seine Wahlversprechen konsequent um und man weiss was man bei ihm hat.
    • PC Principal 17.12.2019 11:33
      Highlight Highlight Er hat keines seiner Wahlversprechen umgesetzt ausser die Steuerreform (Obwohl die entgegen seinen Versprechungen ein riesen Loch in die Staatsfinanzen gerissen hat).

      Er ist recht gut darin, irgendwelchen BS zu labern den seine Fans ihm glauben. Wahrscheinlich wird er im Wahlkampf behaupten, die Mexikaner hätten die Mauer schon bezahlt und sie sei bereits gebaut.
    • Herr Ole 17.12.2019 11:43
      Highlight Highlight Ja, vor allem „drain the swamp“.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 17.12.2019 12:38
      Highlight Highlight @PC Principal Die Mauer hat er zwar noch nicht erreicht. Er hat es aber versucht und den Deal mit Mexiko bei den Wählern gut verkauft. Steuerreform ist abgeschlossen und Zölle sind in vollem Gange. Wer dies wollte, sollte mit Trump zufrieden sein, auch wenn Zölle dem Wohlstand schaden. Dies war aber schon vor der Wahl bekannt.
  • Noblesse 17.12.2019 11:20
    Highlight Highlight Weitere 4 Jahre Trottel-Regierung wird sich die USA nicht leisten. Dafür steht zuviel auf dem "Game"! Die Wechselwähler werden's schon richten.
  • Chrigi-B 17.12.2019 10:47
    Highlight Highlight Gemäss dem RCP Average ist das Impeachment nun amtlich unter Wasser.

    Gemäss diversen neueren Umfragen sind 2 Sachen bekannt:

    - Zustimmung der Afroamerikaner scheint höher als erwartet für Trump (sollte er 15% oder mehr erhalten, wirds kritisch für die Demokraten)

    - Trump gewinnt in Wisconsin, Minnesota und Pennsylvania gegen alle Topkandidaten der Demokraten


    Ich kann die Demokraten nicht verstehen.
    Ihr hattet seit 2016 Zeit dies vorzubereiten.

    Was tischen sie auf? Monsieur Demenzstation, Madame Sitting Bull, Karl Marxs moderaten Bruder und einen McKinsey Speichellecker - super mol 👍🏻
  • roger.schmid 17.12.2019 10:34
    Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: Nein, nicht wegen Homophobie wird 'Mayo' Pete von Schwarzen abgelehnt, sondern wegen seiner katastrophalen Politik. Gleiches auch bei den anderen Kandidaten: Die Politik ist wichtiger als die Hautfarbe der Kandidaten. Wann begreifen dies die Journalisten endlich.
    Alles in allem leider ein sehr schwacher Artikel.. Amy Klobuchar!? LOL! Leider zu wenig Zeit und Zeichen, aber könnte alles leicht widerlegt werden.
    Bernie 2020!
    • chrigu_ 17.12.2019 12:45
      Highlight Highlight 🙄 Bernie wird genau aus diesem Grund nie gewinnen. Die Diskussionskultur seiner FanATIKERs ist oft ziemlich primitiv. Mayo Pete ... wie witzig und einfallsreich.
      Sanders hat zwar unbestritten eine grosse und eingeschworene Basis, wird aber aufgrund der aggressiven Schwarz / Weiss - Politik seine Basis nicht genügend ausbauen können.
      Buttigieg hingegen wird bei einem Sieg in Iowa und New Hampshire (aktuell bei beiden knapp vorne) endgültig zum ernsten Gegner für alle. Nicht zuletzt die massiven Angriffe aus dem Sanders/Warren-Lager zeigen, dass diese beiden Pete Buttigieg mehr als Ernst nehmen
    • PC Principal 17.12.2019 13:00
      Highlight Highlight Allein dieser Spitzname disqualifiziert die Bernie Fans vollständig.

      Die Schwarzen sind politisch moderat bis konservativ und wählen nicht Bernie sondern Biden. Da Biden politisch ähnlich tickt wie Buttigieg, kann die Ablehnung nicht an der "katastrophalen" Politik liegen.
    • Count Suduku 17.12.2019 13:02
      Highlight Highlight Zu alt und zu Herzinfarkt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 17.12.2019 10:22
    Highlight Highlight Niemand!







    Leider,....
  • Bivio 17.12.2019 10:18
    Highlight Highlight Wenn die Dems so weitermachen heisst der Präsident 2020 Donald Trump. Die Dems zerfleischen sich bereits jetzt wegen Belanglosigkeiten.
    Es hat keine POC weil diese entweder freiwillig aufgegeben haben oder schlicht keine Zustimmung bekommen. Da sind sie ganz selber schuld.
    Die Wahl wird in ca. 10 (konservativen) Staaten entschieden. Dort müssen die Kandidaten punkten - mit eher kons. Punkten. Gender und Identity-Politics mögen mögl. an den liberalen Küstenstreifen die Leute begeistern. Dort wo es darauf ankommt, gewinnt man keinen Blumentopf und garantiert keine Präsidentschaft.
    • Score 17.12.2019 11:46
      Highlight Highlight Naja das ist meistens so und darum wird der aktuelle Präsident auch meistens nochmals gewählt. Die Gegenkandidaten (egal ob Demokraten oder Republikaner) zerstören sich selber in der Vorwahl während der aktive Präsident sich genüsslich amüsieren kann. So ist es dann relativ einfach wenn es dann wirklich mal zur Wahl kommt...
      Klar bei Trump ist das alles etwas anders, der ist unter Dauerbeschuss der Medien und Demokraten. Nur schadet ihm das schon lange nicht mehr. All die Medienberichte haben die Wahl schon lange vorentschieden. Trump wird bis 2024 Präsident sein, keine Überraschung...
  • der nubische Prinz 17.12.2019 10:15
    Highlight Highlight Das Biden & Sanders ernsthafte Kandidaten sind ist doch lächerlich, die alten Säcke wären fast 90 am (theoretischen) Ende ihrer Amtszeit...
  • Ohniznachtisbett 17.12.2019 10:15
    Highlight Highlight Ich lasse mich gern eines besseren belehren, aber im Moment sieht es nach weiteren 4 Jahren für die Orange aus.
  • Eskimo 17.12.2019 10:14
    Highlight Highlight Niemand kann Donald Trump besiegen. Solange die Demokraten sich lieber mit Trump und wie sie ihn am besten los werden beschäftigen, anstatt sich zu überlegen wie sie ihr Land weiter bringen können, werden sie absolut Chancenlos sein.
  • PC Principal 17.12.2019 10:12
    Highlight Highlight Wahrscheinlich wird's Biden, trotz seiner vielen Schwächen. Buttigieg wäre besser.
  • P. Silie 17.12.2019 10:08
    Highlight Highlight Also wenn ich links wählen würde, wäre ich für Mayor Pete. Auch er hat zwar eine linke Agenda ist aber eher gemässigt und überlegt. Bloomberg traue ich irgendwie nicht und Warren ist unwählbar. Ihr komplettes Wahlprogramm strotzt vor Unwahrheiten, Fehlern und Berechnungsabenteuern.

    Mayor Pete wird jedoch zur Zeit gerade von Warren's Kampagnenteam unter Beschuss genommen wo es nur geht. Warren versucht ihn klar aus dem Rennen zu kicken während er sich erstaunlich ruhig hält. Ich möchte gar nicht wissen womit Warren noch kommen wird um ihn zu verhindern versuchen.
  • Max Dick 17.12.2019 10:06
    Highlight Highlight Den perfekten Kandidaten gibt es halt nicht, aber das war noch nie anders. Auch die im Nachhinein zu Politgöttern erklärten JFK, Clinton und Obama hatten alle ihre Mängel.
    Sanders+Warren haben wohl keine Chance gegen Trump. Klar zu links - UK Wahlen grüssen. Buttigieg traue ich es gut zu. Er kann die farbige Bevölkerung wohl nur mit einem farbigen running mate gewinnen - ev müsste er den entgegen den Traditionen schon im Vorwahlkampf ankünden und nicht erst im Spätsommer.
    Biden wirkt in Debatten blass und verbraucht. Könnte es schaffen, wenn es auf eine reine Anti-Trump Wahl herausläuft.
  • Nosferal 17.12.2019 09:48
    Highlight Highlight Irgendwie scheinen gewisse Minderheiten in einem Dilemma zu stecken. Ich meine, Sätze wie:

    "Sie übergehe Frauen und «candidates of color» – getreu der Devise, dass nur ein weisser Mann Trump schlagen könne."

    Und

    "Vor allem Schwarze haben Vorbehalte, wegen seiner Homosexualitätoder wegen Fällen von Polizeibrutalität in South Bend."

    Sind ja widersprüchlich. Zuerst wird angeprangert, dass sie aufgrund Ihrer Hautfarbe und Herkunft verurteilt/benachteuligt werden und danach verurteilen eben diese jemanden aufgrund seiner sexuellen Orientierung.

  • Ra_Do 17.12.2019 09:41
    Highlight Highlight ignorieren. die republikaner versuchen durch aufmerksamkeit und ilegale aktivitäten mehr einfluss zu gewinnen
  • Toerpe Zwerg 17.12.2019 09:34
    Highlight Highlight «ein Boomer in den Kleidern eines Millennials»

    Als würde Jezebel über Definitionsmacht politischer Einstellungen von ganzen Generationen verfügen. Lächerlich.

    "Er schafft es trotz viel Aufwand nicht, Angehörige von Minderheiten zu überzeugen. Vor allem Schwarze haben Vorbehalte, wegen seiner Homosexualität"

    Der angehörige einer Minderheit wird von den Angehörigen einer Minderheit wegen seiner Zugehörigkeit zu einer Minderheit abgelehnt? Oder im Klartext: Die Schwarzen sind homophober als die Weissen?
    • Gurgelhals 17.12.2019 10:05
      Highlight Highlight Die schwarze Wählerbasis der Demokraten ist in gesellschaftspolitischen Fragen konservativer als weisse Demokraten, ja.

      Die Sache hat aber noch eine finsterere Facette: Das Wahlverhalten der Schwarzen ist primär von kühlem Pragmatismus bestimmt. Man wählt nicht aus Begeisterung Dems sondern aus blanker Not, sprich: um zu verhindern, dass die für sie viel schlimmere weil offen rassistische andere Partei gewinnt. Daher auch der Support für wenig begeisternde Establishment-Politiker wie Clinton und Biden. Man räumt denen schlicht die besseren Wahlchancen ein als den "mutigeren" Kandidaten.
    • Max Dick 17.12.2019 10:09
      Highlight Highlight Der letzte Satz ist so. WeiteTeile der farbigen Bevölkerung in den USA sind in Sachen Gesellschaftswerte im Prinzip eher den Repuplikanern zuzuordnen als den Demokraten.
    • Gurgelhals 17.12.2019 10:10
      Highlight Highlight Teil 2: Weisse Dem-Wähler können sich hingegen eher das Risiko leisten, "mutigere" (sprich: radikalere) Kandidaten zu unterstützen, da sie in der Regel sozio-ökonomisch genug privilegiert sind, um einen allfälligen Sieg der Republikaner abfedern zu können.

      Für schwarze Bevölkerungsgruppen haben republikanische Wahlsiege dagegen im Regelfall unmittelbare und brutale Konsequenzen. Dessen sollte man sich bewusst sein.
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  • Glenn Quagmire 17.12.2019 09:31
    Highlight Highlight Egal ob Corbyn in GB oder Hillary, Sanders und Biden in den USA. Würde das Wohle vom Lande im Vordergrund stehen und nicht eigene Machtansprüche, würden diese Kandidaten frischen, für alle wählbaren Kandidaten platz machen und deren Wahlkampf mit Herzblut unterstützen.
    • alessandro 18.12.2019 09:34
      Highlight Highlight Sorry kurz, wann stellt Sanders nicht das Wohl des Landes über alles?
    • Glenn Quagmire 18.12.2019 13:42
      Highlight Highlight als scheintoter Greis macht eine Kandidatur keinen Sinn (mehr). Lieber als Berater eine jüngerePerson unterstützen. Oder findest du es schlau?
    • alessandro 18.12.2019 17:00
      Highlight Highlight Dein Kommentar regt moch echt ein wenig auf. Bernie kämpft seit Jahrzehnten für das einfache Volk, nachdem er 2016 aus den Primaries "gemobbt" wurde hielt er noch 37 rallies für Clinton, welche ihn jetzt für ihre Niederlage mitschuldig macht. Er ist im Felde der Kandidaten genau der einzige der für die kleinen einsteht. Keiner hat mwhr grassroots support, keiner mehr Enthusiasmus, keiner mehr freiwillige Helfer.

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