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Bad News für US-Präsident Trump: Sein langjähriger Anwalt fällt ihm in den Rücken



FILE - In this April 26, 2018 file photo, Michael Cohen, President Donald Trump's personal attorney, leaves federal court in New York. Cohen wants a federal judge to stop the lawyer for porn actress Stormy Daniels from speaking to reporters. An attorney for Cohen filed court papers Thursday night, June 14, 2018, alleging Daniels' lawyer Michael Avenatti is tainting the case. (AP Photo/Mary Altaffer, File)

Michael Cohen Bild: AP/AP

Der unter massivem juristischen Druck stehende frühere persönliche Anwalt von Donald Trump ist auf Distanz zum US-Präsidenten gegangen. Seine «oberste Loyalität» gehöre seiner Frau, seiner Tochter und seinem Sohn, und den USA, sagte Trumps langjähriger Rechtsberater Michael Cohen dem TV-Sender ABC News.

Cohens Äusserungen nähren Spekulationen, dass er über belastende Informationen über den Präsidenten verfügen und «auspacken» könnte. In der Vergangenheit hatte sich der Anwalt stets als absolut loyal gegenüber Trump dargestellt. Er sagte sogar einmal, er würde «für den Präsidenten eine Kugel einfangen».

Nun aber betonte Cohen in dem am Montag ausgestrahlten Interview, er wolle seinen Namen und seinen Ruf zurückgewinnen und sein früheres Leben zurück. New Yorker Bundesanwälte ermitteln wegen des Verdachts auf illegale Geschäftspraktiken und des Verstosses gegen Wahlkampffinanzierungsgesetze gegen ihn.

Sein Büro und seine Privaträume wurden im April von der Bundespolizei FBI durchsucht. Die Ermittler beschlagnahmten dabei laut Medienberichten unter anderem Cohens Computer und mehr als ein Dutzend Handys.

Cohen hatte rund zehn Jahre lang für Trump gearbeitet und galt als dessen «Ausputzer» - also der Mann, der hinter den Kulissen unangenehme Angelegenheiten bereinigte. Der Anwalt verfügt über eine Fülle von Intimkenntnissen aus Trumps Privatleben und seinen geschäftlichen wie politischen Aktivitäten.

Teures Schweigegeld

Bei den Ermittlungen gegen Cohen geht es offenbar unter anderem um die 130'000 Dollar Schweigegeld, die der Anwalt kurz vor der Präsidentschaftswahl 2016 an die Pornodarstellerin Stormy Daniels gezahlt hatte. Im Gegenzug verpflichtete sie sich damals dazu, nicht über ihr mutmassliches Sexabenteuer mit Trump auszupacken.

Die Zahlung könnte möglicherweise als illegale Wahlkampfspende angesehen werden. Die gezahlte Summe lag über der für solche Spenden geltenden Obergrenze und wurde nicht bei der Wahlaufsichtsbehörde deklariert. (aeg/sda/afp)

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