Justiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Steve Salom, General Manager d' Uber en Suisse romande parle lors d'une conference de presse sur l'annonce de l'arrivee du service de taxi Uber a Lausanne, ce jeudi 29 janvier 2015 a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Steve Salom hat klare Vorstellungen für die Zukunft von Uber in der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Uber-Chef über Vorwürfe: «Gibt es keine Alternative, können wir hier nicht mehr operieren»



Uber geriet in der Schweiz in den vergangenen Tagen in negative Schlagzeilen: Beim Lieferservice Uber Eats sollen prekäre Arbeitsverhältnisse vorherrschen. Zudem sind hierzulande noch einige Gerichtsfälle offen, die Uber Kopfschmerzen bereiten. Doch auch international läuft es für den Fahrdienstvermittler nicht gerade rosig – die Börsenzahlen sind schlecht und in London wurde Uber gerade eben die Lizenz entzogen, wie die NZZ am Sonntag schreibt.

In Genf wurde vor Gericht kürzlich darüber gestritten, ob Uber als Taxidienst gilt und die Fahrer anstellen müsse. Es geht folglich um die Grundsatzfrage, ob Uber als Arbeitgeber einzustufen ist oder nicht.

Die Sozialversicherungsanstalt vom Kanton Zürich (SVA) und die Suva sind sich in dieser Frage einig: Uber ist ein Arbeitgeber. Damit ist der Fahrdienst jedoch nicht einverstanden und hat gegen jegliche Entscheide Rekurs eingelegt.

Der Chef von Uber Schweiz, Frankreich und Österreich, Steve Salom, nahm nun zu genau dieser Grundsatzfrage Stellung. Er erklärte gegenüber der «NZZ am Sonntag», dass Uber nicht im Traum daran denke, die Fahrer anzustellen. Doch was gedenkt er zu tun, wenn der Rekurs nicht angenommen wird?

«Wenn tatsächlich alle Instanzen sagen: Ihr seid ein Arbeitgeber und daneben gibt es keine Alternative, könnten wir hier nicht mehr operieren.»

Das sind klare Worte und würden bedeuten, dass sich Uber komplett aus der Schweiz zurückziehen würde. Salom betont, dass das Unternehmen diesen Schritt durchaus in Betracht zieht: «Da müssen wir eine klare Grenze ziehen. Wir sind eine Plattform, das ist unsere DNA.»

Fahrer in rechtlicher Grauzone

Doch liegt nicht genau hier der Hund begraben? Uber wurde bereits mehrfach international dafür kritisiert, dass die Fahrer keine oder äusserst tiefe soziale Sicherheit geniessen, da das Unternehmen in einer rechtlichen Grauzone agiert. Salom ist der Ansicht, dass die Nicht-Anstellung nicht per se schlecht sei: «Flexibilität und soziale Sicherheit müssten sich nicht ausschliessen.»

«Unser Geschäftsmodell ist die Flexibilität.»

Doch in der Schweiz befinden sich die Uber-Fahrer in einem rechtlichen Schwebezustand, da es für diese Art Anstellung bis heute keine offizielle Regelung gibt. Das Unternehmen vermittelt quasi lediglich die Kunden den Fahrern – Letztere sind in den Augen von Uber selbständig.

Argumentiert wird seitens Uber mit der Flexibilität, die in der heutigen Gesellschaft stark gefragt sei. «Unser Geschäftsmodell ist die Flexibilität. In der Schweiz haben manche die Vorstellung, dass die Selbständigkeit der Fahrer zu prekären Arbeitsbedingungen führt», sagt Salom gegenüber der «NZZ am Sonntag». Die Fahrer sollen jedoch gemäss Angaben des Unternehmens im Schnitt 27 Franken pro Stunde verdienen.

Entscheidend ist die Frage, ob ein Abhängigkeitsverhältnis besteht oder nicht. Da die Fahrer die Fahrt-Preise nicht selbst bestimmen können, sondern ein Algorithmus die Preise dynamisch festlegt, besteht gemäss Schweizer Behörden durchaus ein Abhängigkeitsverhältnis. Uber sei aus diesem Grund als Arbeitgeber einzustufen.

Status ist nicht entscheidend

Uber-Chef Salom erklärt jedoch, dass die Fahrer selbst nicht angestellt sein möchten: «Manchmal arbeiten sie nur acht Stunden pro Monat, manchmal jeden zweiten Tag. Wie soll das funktionieren, wenn wir sie anstellen?» Viel wichtiger sei die Versicherung der Fahrer und nicht deren Status.

«Hier leiden die Fahrer unter der Praxis der Behörden, nicht unter Uber.»

Dass die Schweizer Fahrer in einem rechtlichen Schwebezustand sind – die SVA nimmt bisher keine AHV-Beiträge der Fahrer direkt an, sondern erwartet die Beiträge von Uber direkt – sei nicht das Problem von Uber. «Hier leiden die Fahrer unter der Praxis der Behörden, nicht unter Uber», betont Salom.

Salom, der auch für Frankreich verantwortlich ist, verweist auf den Markt unseres westlichen Nachbarlandes: «Frankreich gilt als soziale Demokratie. Der Arbeitnehmerschutz ist stark ausgebaut.» Das Unternehmen hat mit den dortigen Behörden Lösungen erarbeitet. Uber bietet den Fahrern Sprachkurse und sonstige Weiterbildungen an – dies sei jedoch nicht der einzige Ansatz, um das Problem zu lösen.

Doch wie will Salom dem Problem in der Schweiz begegnen? «Wir könnten uns zum Beispiel vorstellen, die Sozialversicherungsbeiträge der Fahrer einzuziehen und für sie an die Behörden weiterzuleiten. Das Problem ist: Alles, was wir in diese Richtung täten, würde uns so ausgelegt, als ob wir ein Arbeitgeber wären.»

Anderer Kanton, anderes Problem

In der Schweiz kann jede Stadt und jeder Kanton die Frage nach eigenem Eindruck einstufen. Es fehlt eine übergeordnete Weisung. Im Kanton Genf wurde beispielsweise eigens für Uber im Rahmen eines neuen Taxigesetzes die neue Kategorie «Fahrtenvermittler» geschaffen. Es war der Versuch, dem neuartigen Geschäftsmodell eine legale Basis zu geben.

«Wir wollen uns an alle Gesetze halten und tun alles dafür, dass wir weiterhin in der Schweiz operieren können.»

Doch es kam alles anders als ein neuer Regierungsrat den Bereich Arbeit übernahm, wie Salom berichtet: «Plötzlich hiess es, wir seien ein Transportunternehmen und müssten alle Fahrer anstellen.» Das war ein herber Rückschlag.

Die Schweiz scheint kein einfaches Pflaster zu sein, weshalb andere Fahrtenvermittler gar nicht erst in den hiesigen Markt einzutreten versuchten. Uber ist jedoch bereit, für ihr Geschäftsmodell zu kämpfen – wenn nötig bis vor Bundesgericht: «Wir wollen uns an alle Gesetze halten und tun alles dafür, dass wir weiterhin in der Schweiz operieren können.» Nur die Anstellung der Fahrer ist Uber nicht bereit zu akzeptieren.

Die Gewerkschaft Unia versucht Uber mit einer Kampagne Druck zu machen – sie verlangt, dass das Unternehmen seine Fahrer anstellt. Gemäss einer Medienmitteilung von dieser Woche schuldet Uber den eigenen Fahrern bis zu einer halben Milliarde Schweizer Franken an Sozialversicherungsbeiträgen. Salom hält nicht viel von dieser Forderung: «Das ist dermassen übertrieben und falsch, da weiss ich gar nicht, wo ich anfangen soll.»

Expansion 2020

Doch trotz aller Rückschläge und Widerstände will der Fahrdienst weiter wachsen: «Wir sind zum Beispiel nicht in Bern. Jede Stadt, in die wir neu eintreten, ist auch eine grosse Investition. 2020 werden weitere Städte folgen.»

Mit der relativ aggressiven Expansion in weitere Schweizer Städte werden jedoch auch die Probleme weiter wachsen. Der nächste Gerichtsfall ist vorprogrammiert. (mim)

Fahrdienst Uber

Kein Vorgesetzter, flexibler Zeitplan, schnelle Auszahlungen

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

Link zum Artikel

17 neue Fälle mysteriöser Lungenkrankheit in China

Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

75
Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

470
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

30
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

90
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

326
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

71
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

171
Link zum Artikel

17 neue Fälle mysteriöser Lungenkrankheit in China

20
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

9
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

102
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

363
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

75
Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

470
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

30
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

90
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

326
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

71
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

171
Link zum Artikel

17 neue Fälle mysteriöser Lungenkrankheit in China

20
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

9
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

102
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

363
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

169
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
169Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 73th 09.12.2019 22:56
    Highlight Highlight Wenn UBER schon so fest darauf pocht, dass sie nur eine Plattform sind, wäre die Lösung ja recht einfach und auch nach Schweizer Recht machbar.
    Alle die UBER so sehr lieben, diejenigen die fahren und diejenigen die gefahren werden wollen, laden sich die App Kostenpflichtig auf das Handy, und los geht‘s. Die Fahrer werden nicht entschädigt sondern müssen auch bezahlen, sonst verdient UBER ja nichts. Denn der Sinn des Ganzen sollte dem Prinzip des Autostöpplen entsprechen.
  • pascii 09.12.2019 19:02
    Highlight Highlight Da muss ich mir also gerade einen Frappemacchiatopumpkin von Uber Eats kommen lassen... nein echt, Uber – nach all den News –  ist in etwas so gesellschaftsrelevant wie eine Warze am Hintern
  • rüpelpilzchen 09.12.2019 17:58
    Highlight Highlight Uber kann ja eine weitere Firma gründen. Die Uber-Lebenswert-Leben AG. Da sind dann alle Mitarbeiter angestellt und holen sich die Aufträge bei Uber.

    Das wäre wohl zu einfach ;)
  • Fritz N 09.12.2019 14:55
    Highlight Highlight UBER kann von mir aus zur Hölle fahren :)
  • Mat_BL 09.12.2019 14:24
    Highlight Highlight Uberst Du noch, oder schämst Du Dich schon? 🤔
  • Küsel64 09.12.2019 12:07
    Highlight Highlight Möglicherweise erreicht das Unterstellungsverhältnis nicht für eine Selbstständigkeit. Dann ist das aber bei allen anderen Taxis auch der Fall. Man kann schliesslich nicht mit dem Auto an den Bahnhof fahren, warten und Zeitung lesen und dazu behaupten man sei Selbstständig. Auch Taxi sind keine Weisenknaben in Sachen Sozialversicherungsabrechnung, denn sonst hätten sie schon lange gemeinsam eine funktionierende App wie die von Uber herausgegeben. Aber Bargeld lässt sich einfach besser am Fiskus vorbeischummeln. Recht und Protektionismus bitte unterscheiden.
  • atlas 09.12.2019 11:16
    Highlight Highlight 27CHF pro Stunde: Da bleibt nach Abzug von Sozialleistungen und der notwendigen Amortisation des Fahrzeugs kaum mehr Lohn für den Fahrer übrig...
    • Küsel64 09.12.2019 12:12
      Highlight Highlight Ich habe noch keinen Autofahrer, insbesondere nicht die Kleinunternehmer, die Amortisation ihres Lieblingsspielzeug rechnen. Denn sonst hätte so mancher ein viel kleineres Auto ... oder würde, wenn es das Gewerbe zuliesse, mit dem öV fahren.
  • Maedhros Niemer 09.12.2019 10:47
    Highlight Highlight Die schweizer Legislative soll endlich tätig werden und Geschäftsmodelle, wie sie Uber verbreiten will, verbieten!

    Aber anscheinend gibt es genug Leute, die sich Zustände wie im 18./19. Jahrhundert wünschen. Viel Arbeit, viel Elend, wenig Lohn, wenig Rechte.
  • Statler 09.12.2019 10:10
    Highlight Highlight «Gibt es keine Alternative, können wir hier nicht mehr operieren» - na denn tschüs!
  • Meyer Andrej 09.12.2019 09:27
    Highlight Highlight Die Anforderungen an das Fahrzeug, die Investitionen, Tachograph, Bescheinigungen, Versicherungen, dazu noch die Bewilligung 121. Uber ist wie Hotelplattformen, ein bisschen vermitteln und dick abkassieren.
  • Pascal Baumann (1) 09.12.2019 08:38
    Highlight Highlight Wir werden es überleben auch ohne Euch und wir werden was an den Start bringen auf legaler Ebene, nicht zum Sklavenpreis wie Uber aber....
  • Regula Sterchi 09.12.2019 07:53
    Highlight Highlight 27.-/Stunde mag Uber schon bezahlen - das allerdings nur für die Fahrzeit. Was ist mit Anfahrt, Rückfahrt und Wartezeiten?

    Da geht die Rechnung schnell nicht mehr auf mit dem fetten Lohn!
    • Statler 09.12.2019 10:12
      Highlight Highlight Plus Amortisation des Autos, Benzin, Versicherungen, AHV-Beiträge (die man als Selbständiger bezahlen muss).

      Da bleibt am Ende nicht mehr von den 27.–
  • dave wright 09.12.2019 07:06
    Highlight Highlight Uber out!
  • Strellson2020 08.12.2019 19:57
    Highlight Highlight Ich finde Uber super und nutze daneben kein anderes Taxiunternehmen mehr (Sicherer, bequemer und meistens sauberere Autos).

    Was die Frage nach Sozialleistungen betrifft: Da hier jeder Fahrer als selbstständiger Unternehmer zu betrachten ist, sollen diese sich auch entsprechend um die Bezahlung von AHV und anderen Abgaben kümmern. Warum wird hier Uber immer als Abzocker gesehen? Werden hier Leute etwa gezwungen die Plattform zu nutzen, ob als Fahrer oder Fahrgast? Nein, jeder kann immer noch selbst entscheiden. Wenn Uber so schlecht sein sollte, warum hat es dann überhaupt genug Fahrer??
    • Electric Elefant 08.12.2019 23:01
      Highlight Highlight Mein Gott, hast Du überhaupt den Artikel gelesen? Selbst wenn sie wollten, können die Fahrer keine AHV einzahlen...
      Aber red Dir nur Deine Billigfahrten schön!
    • Regula Sterchi 09.12.2019 07:59
      Highlight Highlight 27.-/Stunde mag Uber schon bezahlen - das allerdings nur für die Fahrzeit. Was ist mit Anfahrt, Rückfahrt und Wartezeiten?

      Da geht die Rechnung schnell nicht mehr auf mit den Sozialleistungen.

      Dass manche lieber das als gar nichts machen geht nicht in deinen Kopf, richtig?
    • Küsel64 09.12.2019 12:17
      Highlight Highlight Recht haben Sie. In Zukunft werden immer mehr Dienstleistungen auf diese Art abgerechnet. Diese Art von Dienstleistung ist kundenfreundlich und bietet höhere Sicherheit, dass auch Steuern bezahlt werden, weil nicht mit Bargeld abgerechnet wird. Wir müssten besser unsere Gesetze anpassen. Mir geht es bei der Nutzung von Uber nicht um den Preis sondern um die Sicherheit und um die Kundenfreundliche App.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Swen Goldpreis 08.12.2019 19:00
    Highlight Highlight "Flexibilität und soziale Sicherheit müssen sich nicht ausschliessen"

    Das finde ich eigentlich auch. Als Student wäre ich froh gewesen, wenn es mehr Jobs gegeben hätte, in denen ich je nach Zeit und Laune weitgehend unverbindlich einen Nebenverdienst hätte erwirtschaften können.

    Aber Uber müsste nun mit echten Lösungsvorschlägen zeigen, dass sich die beiden Dinge wirklich nicht ausschliessen. Zum Beispiel mit einem höheren Lohn und einer automatischen Übernahme der Sozialleistungen.

    Flexibilität ist eine gute Sache. Aber sie darf keine Ausrede sein für miserable Arbeitsbedingungen.

    T
  • Henri Lapin 08.12.2019 17:09
    Highlight Highlight Uber = uberflüssig
    • Küsel64 09.12.2019 12:21
      Highlight Highlight Uber = notwendig für die Sicherheit und Zuverlässigkeit und gegen Steuerhinterziehung. Ich fahre lieber Uber statt Taxi während der Fahrer ein oder gar zwei Handys in den Händen hält um seine Mitarbeitenden zu koordinieren, während er am Fahren ist.
  • D0MD0M 08.12.2019 14:56
    Highlight Highlight Uber ist nur ein trojanisches Pferd. Informiert euch mal, wer da Geld einschiesst, die sind - leider - nicht dumm. Im Gegensatz zu so manchem Ökonomen oder 'Wirschaftspolitiker', aber das ist ein anderes Thema. Tatsache ist, das ganze Plattform-Business rentiert nur darum nicht (die machen ja nur Verlust), weil eben noch Fahrer zwischengeschaltet sind. Sobald die lokalen Taxi-Unternehmen am Boden sind, wird Uber sein wahres Gesicht zeigen, dann ist auch fertig mit günstig oder Markt. Kommen noch selbstfahrende Autos dazu, wars das. Wie blöd kann man sein, sowas zu unterstützen? Nichts gelernt.
  • walsi 08.12.2019 13:27
    Highlight Highlight In einem Punkt hat er recht, alle wollen flexibel Dienstleistungen beziehen und sich zu nichts verpflichten, damit sie spontan reagieren können. Aber nur so lange wie es um den eigenen Lohn geht, der soll gefälligst schön regelmässig am 25. auf das Konto kommen.
  • PC Principal 08.12.2019 13:24
    Highlight Highlight Ich benutze Uber mehrmals in der Woche, finde es super. Die meisten Fahrer machen das nur nebenbei und nicht hauptberuflich. Anders als Angestellte Taxifahrer haben sie keine festen Arbeitszeiten sondern entscheiden selbst, wann sie fahren.
    • Klaus07 08.12.2019 16:15
      Highlight Highlight Und mit ihrem Hirnlosen Verhalten unterstützen Sie solche Wirtschaftspiraten noch. Mal schauen was passiert, wenn ihr Arbeitsplatz angegriffen wird.
    • PC Principal 08.12.2019 16:37
      Highlight Highlight Also im Moment werden vor allem die Arbeitsplätze der Uber-Fahrer angegriffen. Es gibt doch einige, die davon leben, und die würden wegen solch Hirnlosen Kommentaren die ein Uber-Verbot fordern den Job verlieren. Zum Glück wird die persönliche Freiheit hier zumindest ein bisschen geschätzt.
    • Regula Sterchi 09.12.2019 08:03
      Highlight Highlight Klar, die Ausbeuter zu schützen schützt auch die Welt vor fairen Arbeitgebern - die den Dumping-Preis mit fairen Löhnen nicht bieten können.

      Diese Art a-soziales Denken macht unsere Gesellschaft kaputter als sie es eh schon ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thurgauo 08.12.2019 13:17
    Highlight Highlight Und tschüss, ich werde Uber nicht vermissen. Entweder läuft alles nach Schweizer Recht oder es läuft nichts.
    • PC Principal 08.12.2019 16:38
      Highlight Highlight Nach Schweizer Recht ist Uber legal.
  • redeye70 08.12.2019 12:43
    Highlight Highlight Die Gesetzgebung hinkt der wirtschaftlichen Entwicklung hinterher. Kein Wunder wenn man sieht was teilweise für Themen im Parlament abgehandelt werden. Die Mehrheit der Politiker hat es noch nicht geckeckt, was da auf uns zukommt. Schneider-Amman brabbelte ja auch was von freier Marktwirtschaft zum Thema Uber.
    • D0MD0M 08.12.2019 14:58
      Highlight Highlight Stimmt, die haben wirklich keine Ahnung - aber genau, weil man weiss, was da kommt, gilt es jetzt, Gegensteuer zu geben. Nicht gelernt aus Facebook, Google und all dem anderen Müll?
  • redneon 08.12.2019 12:29
    Highlight Highlight Uber wird niemand vermissen! Und wenn sie die Schweiz vermissen, können sie ihr Geschäftsmodell anpassen. Wird sicher nicht passieren. Uber ist wie eine Seifenblasse füllt sich mit Luft. Und wird sich auch in Luft ausflössen. Wird par Investoren bisschen weh tun. Und par 1000 Gläubige die für die Blase Arbeiten... Pufff
  • Butschina 08.12.2019 12:24
    Highlight Highlight Wie sieht es eigentlich mit den Ruhezeiten der Fahrer aus?
    • PC Principal 08.12.2019 16:39
      Highlight Highlight Die Fahrer entscheiden selbst, wie oft und wann sie fahren.
    • Bowell 09.12.2019 07:33
      Highlight Highlight @PC Principal: ok, und das ist gut oder was? Alle regulären Taxifahrer halten sich an Ruhezeiten, aus gutem Grund...
  • The Emperor 08.12.2019 12:08
    Highlight Highlight «Manchmal arbeiten sie nur acht Stunden pro Monat, manchmal jeden zweiten Tag. Wie soll das funktionieren, wenn wir sie anstellen?»

    Wo ist das Problem? Viele Personen arbeiten stark unterschiedlich und nur auf ihren Wunsch (bspw. Securitas). Es wird ein Stundenlohn vereinbart ohne fixes Mindestpensum und mit frei wählbarer Arbeitszeit. Die Arbeitszeit des Fahrers wird über die App einfach zu erheben sein. Uber bezahlt dann für diese Zeit den Stundenlohn unter Abzug der entsprechen Sozialversicherungsbeiträge. That's it.
    • NathanBiel 08.12.2019 12:37
      Highlight Highlight Genau! Super auf den Punkt gebracht!
    • Genti 08.12.2019 20:13
      Highlight Highlight Das Buch Gigged, schlägt vor für Fahrer oder eben angestellte der Gig Economy ein eigene Kasse zu schaffen, welche die Sozialbeiträge direkt dem Ertrag abzweigt.
  • TanookiStormtrooper 08.12.2019 11:52
    Highlight Highlight Ade Messi!
  • Ökonometriker 08.12.2019 11:48
    Highlight Highlight Uber ist unter schweizerischem Recht ziemlich klar ein Arbeitgeber. Aber sie können ja sowohl Arbeitgeber wie auch Plattform sein: einfach die Sozialabgaben direkt an die Behörden überweisen und einpreisen. Dann sind alle glücklich.
    • Pafeld 09.12.2019 10:04
      Highlight Highlight Nö. Uber macht schon schwere Defizite, ohne Sozialleistungen auszubezahlen.
  • theluke 08.12.2019 11:45
    Highlight Highlight in jedem restaurant ist das trinkgeld eine wichtige ergänzung für den lohn. gebt den fahrern genügend trinkgeld weil sie sind in dieserdiskussion die einzigen die wirklich leiden. wenn zudem uber sich zurückzieht, was nämlich so sein wird, wenn die schweizer politik weiter ihre schiene mit angst vor neuem fährt und es nicht schafft einen ramen zu setzen wo beide operieren können, haben wir dann plötzlich 6000 arbeitslose, die von einem tag auf den andern vor der tür stehen. och möchte als schweizer medium oder unia und suva nicht dafür verantwortlich sein.
    • TingelTangel 08.12.2019 13:33
      Highlight Highlight Die Schweiz ist nicht USA . Oder soll der Rest einfach die Sozialabgaben für die Uber angestellten zahlen ? Solche Geschäfts Modell als Fortschrittlich zu Verkaufen ist ein Hohn.
    • P. Meier 08.12.2019 14:56
      Highlight Highlight Wie können diese Fahrer arbeitslos werden? Sie sind ja unabhängige Unternehner und nicht Angestellte! Daneben entscheidet ja hier jeder eigenständige Unternehmer wieviel Zeit er arbeiten will. Oder habe ich da Uber falsch verstanden?
    • Mandarinchen 09.12.2019 14:45
      Highlight Highlight Die können ja dann bei einem seriösen Taxi Unternehmen arbeiten gehen oder selbst eine Taxi Firma gründen, da fallen dann sogar die Abgaben an Uber weg...
  • Frei Schnauze 08.12.2019 11:43
    Highlight Highlight Die Sau durchs Dorf treiben à la Uber.
  • Der Rückbauer 08.12.2019 11:39
    Highlight Highlight Nein, Uber hält sich nicht an die Gesetze. Wenn sie sich nicht an die Gesetze von kultivierten Staaten halten wollen, dann halt eben byebye. Nur schauen, dass vorher die AHV-Arbeitgeberbeiträge einbezahlt sind.
    Sonst vergrössert sich der archaische Raubtierkapitalismus weiter: Raubtiere fressen immer die (finanziell) Schwächsten. Aber unser Ziel ist ja, die Schwächsten vor den Raubtieren zu schützen.
  • Black Cat in a Sink 08.12.2019 11:33
    Highlight Highlight Diese Praxis, Herr Salom, ist Gesetz. Solange dieses Gesetz nicht ändert, muss sich auch Uber daran halten, sonst wird der Dienst verboten! So einfach ist das!
  • Hansdamp_f 08.12.2019 11:32
    Highlight Highlight Wer übersetzt das? "To operate" ist gleich "Operieren"? OK, merci.
    • ScottSterling 08.12.2019 15:20
      Highlight Highlight https://www.duden.de/rechtschreibung/operieren

      Benutzer Bild
  • chrisdea 08.12.2019 11:14
    Highlight Highlight Auf Englisch gibt es das wunderschöne Sprichwort : "Don't let the door hit you on the way out".
    Finde ich sehr passend. Wenn sie gehen möchten, dann sollen sie halt. Gig-economy braucht niemand.
  • Heini Hemmi 08.12.2019 11:12
    Highlight Highlight Es ist ein Skandal, dass ein derart ausbeuterisches Geschäft in der Schweiz überhaupt möglich ist. Da gibt es grossen Handlungsbedarf in der Gesetzgebung. Uber pfui!
    • The Emperor 08.12.2019 12:09
      Highlight Highlight Nein, es braucht keine Anpassung der Gesetzgebung. Uber muss sich einfach an die geltende Gesetzgebung halten.
    • D0MD0M 08.12.2019 15:01
      Highlight Highlight Der Skandal ist vor allem, dass lokale Politiker wirklich darüber faseln, so ein Drecks-Geschäftsmodell noch zu unterstützen. Oder irgendwelche Trötten wie heute in der NZZaS. Dümmer geht halt immer.
  • Nurmalso 08.12.2019 11:09
    Highlight Highlight Uber probiert es halt und wenn die nicht durchkommen werden sie sich anpassen so sieht das aus.

  • Casimir R. 08.12.2019 11:07
    Highlight Highlight das wichtigste ist dass die preise für uber dienste hoch müssen. ob dann uber die leute anstellt oder sie sich selber versichern können spielt eigentlich keine rolle. denn wenn die preise hoch gehen können sich uber oder die fahrer die versicherungen auch leistem. mit dem heutigen dumping werden die fahrer um die beiträge betrogen und als gewinne zu den shateholdern in den USA abgefürt. wir als gesellschaft dürfen diese lücken dann später wieder füllen. ich zahle daher lieber einen taxifahrer als über die steuern dividenden an einen amerikaner.
  • SeboZh 08.12.2019 11:05
    Highlight Highlight Jemanden auf stundenbasis anstellen gibts ja auch nicht erst seit gestern. Dann muss man Ende monat halt schauen wie oft die fahrer im Einsatz waren und demnach abrechnen
  • _kokolorix 08.12.2019 10:58
    Highlight Highlight Uber ist ein Produkt der Goldgräberstimmung an den Börsen. Viele Billionen zusammengeraffte Dollars müssen angelegt werden, tragfähige Investitionsprojekte sind Mangelware.
    Uber selbst hat ausser Wachstum nichts vorzuweisen. Das Unternehmen macht nach wie vor gigantische Verluste, trotz der weit über der Wuchergrenze angesetzten 25% welche Uber vom Fahrpreis abkassiert.
    Uber hat keine Zukunft, hunderte von Gerichtsprozesse am Hals und wenn die Investoren den Geldhahn zudrehen ist sofort Schluss. Das Unternehmen wird nur verbrannte Erde und ein paar schwerreiche Profiteure hinterlassen
    • D0MD0M 08.12.2019 15:03
      Highlight Highlight Naja, sobald die lokale Taxi-Märkte zusammenbrechen, weil halt alle lieber günstig und so, dann kommt die Zeit des Geldverdienens...darauf zielt das Ganz ab.
  • wolge 08.12.2019 10:57
    Highlight Highlight Ich schlage vor Uber gründet zusätzlich „Uber Manage“ und vermittelt dem Uber-Chef Schweiz über diese Plattform Termine zu Uber typischen Discount-Stundensätzen...

    Ein Chef der etwas auf sich hält ist ja schliesslich ein Unternehmer oder?
  • Super 08.12.2019 10:48
    Highlight Highlight Weg mit Uber!
  • wolge 08.12.2019 10:48
    Highlight Highlight Die Schweiz hat bereits jetzt eines der liberalsten Arbeitsgesetze in Europa. Schweizer Arbeitnehmer sind vergleichsweise schlecht geschützt. Im Vergleich zum übrigen Europa arbeiten Schweizer ausserdem sehr viel resp. haben lange Arbeitswochen. Gleichzeitig nehmen psychosomatische Krankheiten konstant zu.

    Statt noch liberaler zu werden ist es höchste Zeit schweizer Arbeitnehmer Endlich besser zu schützen.
    • The Emperor 08.12.2019 12:12
      Highlight Highlight Psychosomatische Krankheiten nehmen auch in den Ländern mit tieferer Arbeitszeit und generell zu. Ich würde auch gerne weniger lange pro Tag arbeiten, aber einen direkten Rückschluss auf die psychische Gesundheit würde ich jetzt nicht ziehen. Wenn ich in 38 Stunden den gleichen Output erreichen muss wie mit 42 bringt es mir nicht viel, weniger arbeiten zu müssen.
    • wolge 08.12.2019 12:57
      Highlight Highlight @ The Emperor: Da hast du natürlich recht. Die Produktivität sollte durch Automatisierung, KI und Roboter erfolgen. Die Arbeitnehmer dadurch weniger Arbeiten, jedoch gleichviel verdienen...

      Fakt ist z.B. dass in den letzten 40-50 Jahren die Produktivität massiv angestiegen ist, die Löhne jedoch nur moderat...
  • Doppelpass 08.12.2019 10:46
    Highlight Highlight Nach uber Taxi und uber eat folgt uber Reinigung, uber Hauswart, uber Reparatur, uber Bau, uber Weiterbildung, uber Arzt. Das ist die Logik.
    Braucht uber-haupt jemand eine Sozialversicherung?
  • Doppelpass 08.12.2019 10:41
    Highlight Highlight Arbeitgeber zu sein heisst auch Verantwortung zu übernehmen. Für UBER ein no go.
    In der Schweiz tausende von Menschen im Dienst zu haben und riesige Gewinne erzielen ohne Verantwortung zu übernehmen. In CH ein no go.
    Go home uber, go!
    • _kokolorix 08.12.2019 13:14
      Highlight Highlight Uber macht nicht riesige Gewinne, sondern riesige Verluste. Gewinne machen nur die Uber Manager welche sich ihr Nichtstun vergolden lassen
  • poltergeist 08.12.2019 10:37
    Highlight Highlight Alle diese Vermittlungsplattformen basieren letztlich auf Ausbeutung wenn sie günstige Preise mit hohen Provisionen (bis zu 30%) verbinden.
  • passiver Überströmer 08.12.2019 10:29
    Highlight Highlight Solche Zecken, welche unser System aussaugen, müssen rausgerissen werden. Gilt zB. auch für die Baubranche.
  • chicadeltren 08.12.2019 10:26
    Highlight Highlight Dass die SVA von Uber-Fahrern keine Beiträge annimmt, ist ja wohl der grösste Skandal!!! Da gibt es offensichtlich Fahrer, die sich gerne sozial absichern würden und dann wird ihnen dies von unseren Sozialwerken verwehrt! 😧
    • bokl 08.12.2019 10:57
      Highlight Highlight Nein. Es gibt "Arbeitgeber" welche gerne ihren Anteil an den sozialen Abgaben abschieben wollen und das wird zu Recht nicht akzeptiert. Auch zum Schutz der "selbständigen" Fahrer.
    • chicadeltren 08.12.2019 11:26
      Highlight Highlight Zum „Schutz“ der Fahrer weigert sich der Staat also, sie zu verischern. Na bravo.
    • The Emperor 08.12.2019 12:14
      Highlight Highlight Man kann sich nunmal nur als Selbstständiger anmelden, wenn man selbstständig ist. Ansonsten würden sämtliche Arbeitgeber die Verantwortung für und die kompletten Sozialversicherungsbeiträge an den Arbeitnehmer delegieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yoku 08.12.2019 10:19
    Highlight Highlight Es gibt einen ganz einfachen Weg nicht mehr als Arbeitgeber zu gelten:
    Dem Kunden für die Fahrt von A nach B von mehreren Fahrerern Offerten zur Auswahl geben, den Preis durch die Fahrer bestimmen lassen.
    • Pafeld 08.12.2019 11:40
      Highlight Highlight Nein. Solange die Fahrer nur für Uber und nicht auch noch für eine andere Fahrtenvermittlungsfirma tätig sind, gelten sie in der Schweiz als scheinselbständig. Die Situation ist eigentlich eindeutig. Sie passt Uber halt nicht.
    • chicadeltren 08.12.2019 13:10
      Highlight Highlight Lustigerweise war diese Vermittlungsform bei traditionellen Taxizentralen über Jahrzehnte völlig ok...

      https://www.google.ch/amp/s/amp.aargauerzeitung.ch/schweiz/selbststaendige-fahrer-gelten-als-angestellte-der-taxi-zentralen-131926410
    • Pafeld 09.12.2019 10:12
      Highlight Highlight @chicadeltren
      Die traditionellen Taxivermittlungszentralen haben bei selbständigen Fahrern weder die Preise vorgegeben noch 30% Provision kassiert. Sie können es gerne noch 20 mal wiederholen. Uber ist nach schweizerischer Rechtslogik kein Vermittlungsdienst sondern ein Arbeitgeber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bio Zitronensaft 08.12.2019 10:18
    Highlight Highlight Die Fahrer wollen Uber, die Kunden wollen Uber, Uber will Uber... nur die Unia und ein paar Ewiggestrige wollen kein Uber.
    Dabei klammern sie sich an Gesetze die aus einer ZEIT stammen, in der es weder Smartphone noch Internet gab.

    Es gibt zwei Hauptgründe, warum eine Person Uber Fahrer wird: Mangelnde Ausbildung und mangelnde Sprachkenntnisse.

    Die Unia glaubt vermutlich, all die Fahrer würden sonst als Deutsch Professoren viel Geld verdienen wenn es Uber nicht gäbe.

    Uber erlaubt auch den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Viele Leute würde sonst gar nichts verdienen.
    • Hansdamp_f 08.12.2019 11:40
      Highlight Highlight Das ist nicht korrekt. Es gibt auch noch ein paar Personen, denen Ethik wichtig ist, soziale Absicherung und gleich lange Spiesse. Die wollen kein Uber in der heutigen, ausbeuterische Form.

    • Skeptischer Optimist 08.12.2019 11:47
      Highlight Highlight Nur ein paar Verschrobene wollen Uber. Uber ist schlicht uberflüssig.
    • The Emperor 08.12.2019 12:19
      Highlight Highlight Mit dieser Argumentation lässt sich jegliche Ausbeutung durch Dumpinglöhne rechtfertigen.

      Es geht ja nicht darum, dass die Schweiz Uber weghaben möchte. Aber wer bestimmt, wie viel ich für meine Arbeit erhalte, ist nun mal meistens mein Arbeitgeber, der sich dann auch um eine Unfallversicherung und meine Sozialversicherungsbeiträge kümmern soll. Die Gewinnzahlen von Uber legen nahe, dass das auch finanziell locker drinliegen würde. Es wird hier nicht das innovative KMU bekämpft, sondern die willentliche Umgehung von Arbeitgeberpflichten zulasten des Arbeitnehmers.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schne 08.12.2019 10:09
    Highlight Highlight Uber würde auch ohne die Kampfpreise überleben. Wer kennts nicht, man ist am Arsch der Welt und will nach Hause. Man googelt also nach Taxinummern aus der Umgebung. Die Hälfte der Nummern erreicht man nicht, die andere Hälfte ist gerade besetzt, bis man ein Taxi hat, hat man min. 5 Telefonate geführt. Bei Preisanfaagen bekommt man vage Antworten, oder gar keine. Bei Über hat man das alles in einem klick und man hat damit sogar schon bezahlt und den Preis sieht man im Voraus. Wenn eingesessene Taxiunternehmen das nicht kopieren können, werden sie zurecht vom Markt gedrängt.
    • Hansdamp_f 08.12.2019 11:42
      Highlight Highlight Teilweise hast Du recht. Allerdings hat's am Arsch der Welt auch kein Uber.
    • The Emperor 08.12.2019 12:22
      Highlight Highlight Am Arsch der Welt habe ich einfach no nie einen verfügbaren Uber-Fahrer gefunden. Das mag funktionieren, wenn du Seebach oder Wallisellen als Arsch der Welt bezeichnest. Versuch es mal in Oberhof AG, Oberwil im Simmental BE oder Val Mustair.
  • Mügäli 08.12.2019 10:02
    Highlight Highlight Man stelle sich vor dieses Geschäftsmodell würde in der Schweiz akzeptiert. Viele Firmen würden dann sofort auf solche Modelle aufspringen. Die Lohn- und Sozialkosten sind ein grosser Kostenpunkt in jedem Betrieb, könnte man da Sparen und Kostenoptimierung betreiben würden viele dies auch ausnützen. Die Verliere wären dann als erstes der Arbeiter und später dann der Steuerzahler, da die fehlenden Altersguthaben durch uns Alle in Form von Ergänzungsleistungen gedeckt werden müssten. Es gibt gute Gründe für unser geschütztes System und das soll auch so bleiben ..
  • wasps 08.12.2019 09:57
    Highlight Highlight Es wäre für alle Beteiligten das Beste, wenn dieser Räuberclub die Schweiz endlich verlassen würde!
  • luegeLose 08.12.2019 09:56
    Highlight Highlight Darüber gibt es keine Grauzone. Die Sozialwerke müssen zahlen, wenn den Fahrern etwas zustösst. Uber muss Sozialabgaben zahlen. Nehmt denen die Bewilligung und erteilt sie erst wieder, wenn sie ihren Pflichten nachkommen.
  • FrancoL 08.12.2019 09:54
    Highlight Highlight «Hier leiden die Fahrer unter der Praxis der Behörden, nicht unter Uber»
    Wenn über meint die Gesetze machen zu können und dies mit solch läppischen Aussagen untermauert, der hat meines Erachtens keine Berechtigung hier in der Schweiz zugelassen zu werden.
  • AllesSüperGüat 08.12.2019 09:48
    Highlight Highlight Ihr seid ein Arbeitgeber - bitte operiert nicht mehr in der Schweiz,,
  • My Senf 08.12.2019 09:45
    Highlight Highlight «Unser Geschäftsmodell ist die Flexibilität.»

    Genauer, die Flexibilität den „Staat“ der nicht für 2.0 ausgelegt ist so flexibel auszunutzen, dass keine Steuern bezahlt werden müssen keine Abgaben an Staatlichen Institutionen und dafür alle Möglichkeiten die ein gut organisierter sozialer Staat uns gibt zu unserem Vorteil zu nutzen!
    Sprich, klassischer Parasit!

    Wenn Du die Fahrt vermittelst das Geld eintreibst der Fahrer auf die Auszahlung der Gelder auf dich angewiesen ist, dann ist er von dir abhängig! Für die SVA gilt das nicht als selbstständige Tätigkeit! Der 8h Fahrer ist kein Problem!
  • bebby 08.12.2019 09:36
    Highlight Highlight Die Preise sind in der Schweiz nicht das Problem, sondern die mangelnden Qualitätsstandards...es gibt zu viele Taxifahrer ohne genügend Stadtkenntnisse und ohne Serviementalität. Wenn die Hürden höher wären, dann würden die guten Taxifahrer auch besser verdienen.
  • TheClouder 08.12.2019 09:35
    Highlight Highlight Das eiskalt auf Gewinn kalkulierte Verhalten von Uber, auf Kosten der Fahrer, zeigt wie wichtig der Staat ist und dass er hier knallhart eingreifen muss. Würde Uber den Fahrern eine Bezahlung bieten, die eines Selbständigen würdig ist, dann wäre ihre Haltung OK, aber die Fahrer verdienen massiv weniger, tragen aber alle Risiken von Selbständigen.
  • janusodehalt 08.12.2019 09:30
    Highlight Highlight Lasst uns alle Flexibel arbeiten. Mit Uber Bauarbeit, Uber Reinigung, Uber Bürokraft, Uber Farmer, ...
  • politico 08.12.2019 09:21
    Highlight Highlight Uber, AirBnB, etc. sind Beispiele für Strukturwandel. Das kann man nun befürworten oder nicht, aber es ist halt ein Fakt, dass sie da sind. Man kann sich als Land nun entscheiden, die alte Struktur zu schützen, sich an die neue Struktur anzupassen oder die neue Struktur sogar aktiv zu zu gestalten. Ersteres funktioniert selten... es braucht neue regulatorische Ansätze für solche Geschäftsmodelle, sei es nun Uber oder was da noch kommen mag in der näheren und ferneren Zukunft. Eine reine Verteufelung ist aber kaum zielführend.
    • Skeptischer Optimist 08.12.2019 11:50
      Highlight Highlight Die Mongolen standen auch für Strukturwandel, bevor sie zurück in die Steppe gescheucht wurden.
    • supremewash 08.12.2019 15:05
      Highlight Highlight Für die Gestaltung dieses Wandels müssen sich aber alle Beteiligten einbringen. Uber scheint daran aber kein Interesse zu haben wenn sie Konzessionen machen müssen.
    • D0MD0M 08.12.2019 15:12
      Highlight Highlight Ehm, nein - solche Geschäftsmodelle, die rein auf Ausbeutung anderer basieren, braucht es schlicht nicht. Haha, Strukturwandel, was für ein Witz, solchen Müll gabs schon immer, nur nicht Global.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeteZahad 08.12.2019 09:19
    Highlight Highlight Solange Uber den Fahrern den Preis diktiert ist der Fall klar.
  • Kong 08.12.2019 09:15
    Highlight Highlight wie sieht das rechtlich bei anderen kommerziellen Plattformen aus? Vermittlung von Handwerkern oder im weitesten Sinn OnlineÖkosysteme wie Aliexpress/Wish etc. die zwischen Güterherstellern und Endkunde vermitteln? Auch dort gibt es durch Algorithmen bestimmte Preise und diverse (Zwangs-)Abhängigkeiten.
    Ich finde die ServiceApp von Uber herkömmlichen Taxis immer noch überlegen, und ich meine Convenience nicht Preis. Ein paar Franken mehr stören mich nicht, wenn der Service stimmt. Die Fhr müssen die Sozbeiträge erhalten!
    • Yoku 08.12.2019 09:58
      Highlight Highlight Geht mir gleich. Finde Uber sehr praktisch, wenn ich von einem Ort mit schlechter Verkehrsanbindung nach Hause will.
      Der Fahrer fand mich immer problemlos. Der Preis war auch immer klar.
      Würde jedoch lieber eine App nutzen, welche die Sozialversicherungsbeiträge der Fahrer zahlt.
      Der Vorteil von UBER ist, dass sie überall Fahrgäste aufnehmen, ein Landtaxi jedoch in der Stadt keine Aufträge annehmen darf.
    • FrancoL 08.12.2019 09:59
      Highlight Highlight Von wem sollen die Fahrer die Sozialbeträge erhalten? Man muss die Sozialbeträge und die Versicherungen bezahlen, nach der AHV richtigerweise durch den Arbeitgeber, im vorliegenden Fall uber. Und uber kann dies wie viele andere Unternehmen die flexibel anstellen oder beauftragen nach den Vorgaben der AHV.
      Ich verstehe nicht wieso die anderen Branchen dies einfach so erledigen können und uber da Mühe hat.
  • Platin 08.12.2019 09:08
    Highlight Highlight Da sieht man die amerikanische Führungs-Strategie. Stur und ihnen ist alles egal. Meinen sie sind unabdingbar.
    Bitte, Adieu, Tschüss Uber. Uber eat werde ich nicht benutzen und Uber Taxi nur im Notfall. Ich hoffe sie gehen, und ich hoffe, dass ein CH Start-up den Platz übernehmen wird. Denn es ist möglich so etwas wirtschaftlich zu machen in der CH, nicht mit multimillionen Gewinne, aber trotzdem mit Gewinn und fairen Bedingungen.
    Wenn die altmodischen Taxi Zentralen nur einmal mit einer Uber ähnlichen App funktionieren würden, wäre das grösste Problem schon gelöst.
  • gi_ann 08.12.2019 09:06
    Highlight Highlight Ich benutze Uber nicht. Günstig hin oder her- so eine Firma möchte ich nicht unterstützen.
    Die Leute arbeiten hart, da sollte man doch noch Moral & Ethik empfinden als „Plattform“ und akzeptieren, dass man Arbeitgeber ist?
    Die Fahrer sind ja die Visitenkarte von Uber?
  • Vecchia 08.12.2019 08:49
    Highlight Highlight "Wir könnten uns zum Beispiel vorstellen, die Sozialversicherungsbeiträge der Fahrer einzuziehen und für sie an die Behörden weiterzuleiten. "

    Was nichts anderes heisst, als dass der Arbeitgeberbeitrag an Sozialversicherungen von UBER NICHT bezahlt wird.

    Der Arbeitnehmer muss also alle Arbeitgeber/Arbeitnehmer-Beiträge (AHV/ALV, BU,NBU,KK-Taggeldvers.) und fürs Auto Benzin, Abschreibungen, Versicherungen, Steuern oder Reperaturen selbst bezahlen. BVG-Beiträge keine.

    Diese Praxis darf niemals geduldet werden.
  • sunshineZH 08.12.2019 08:47
    Highlight Highlight Komischerweise hat sich bis jetzt noch kein Fahrer von UBER mit dem ich mich Unterhalten habe über die Arbeitsbedingungen aufgeregt...die meisten machen das ja nebenbei und nicht als Hauptjob, darum freuen sich viele einfach über das zusätzliche Einkommen.
    • bokl 08.12.2019 09:19
      Highlight Highlight Die wenigsten UBER-Fahrer sind sich bewusst, welche Konsequenzen die fehlende Anstellung für ihr Zukunft hat.

      Aber ja, ist schon cool praktisch gratis chauffiert zu werden von Leuten, welchen ihr Haupteinkommen nicht zum Leben reicht.
    • PeteZahad 08.12.2019 09:22
      Highlight Highlight Im Bericht steht ja, dass momentan z.b. die Sozialversicherung in Zürich das Geld von Uber und nicht von den Fahrern einfordert - würde die dies tun, würde es wohl mit der Zufriedenheit wohl anders aussehen. Wenn der Fahrer sowohl Arbeitgeber- wie Arbeitnehmeranteil auf seine Einkünfte abgeben müsste, bleibt unter dem Strich nicht mehr viel...
    • Rainbow Pony 08.12.2019 09:52
      Highlight Highlight Das ist genau das Gleiche wie bei meiner Putzfrau: wir bezahlen ihr einen anständigen Lohn, abgerechnet inkl. allen Sozialabgaben, Versicherungen, Ferienanteil etc.. Das kostet die Stunde gute 38, wobei sie letztlich nur rund 26 (oder sogar etwas weniger,) erhält, zieht man die Quellensteuer noch ab. Die Gute verstehts nicht und würde viel lieber die 38 haben, alles andere interessiert sie nicht. Ich verstehe das durchaus, aber weigere mich aus diversen Gründen (natürlich auch wegen Unfall etc), das so zu handhaben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leider Geil 08.12.2019 08:35
    Highlight Highlight Uber, go home!
  • Watcherson 08.12.2019 08:34
    Highlight Highlight Uuuund tschüss!
  • Walser 08.12.2019 08:29
    Highlight Highlight Dasselbe versuchten schon andere im Handwerkerbereich. Tausende arbeiteten als sogenannte selbstständige Unternehmer als Maler, Gipser etc. aus Polen,Rumänien, Deutschland, Schweiz etc. Vermittler besorgten die Aufträge. Sobald jemand die Baumängel-, Haftungs-, Unfall- Invaliditäts- und andere Kosten bezahlen sollte, flog der Schwindel auf. Ein Selbstständiger muss Mind. Fr. 60.- die Stunde verdienen. Nicht 27.-!
  • Stratosurfer 08.12.2019 08:26
    Highlight Highlight Der hiesige Taxifilz versucht mit allen Tricks und politischer Beeinflussung das alte Geschäftsmodell und die überhöhten Fahrpreise zu schützen. Einige Taxiunternehmer wurden in der Vergangenheit zu Multimillionären, während die Fahrer als Working Poor am Rande der Existenz leben. Wollt ihr dieses System schützen? Ich bin davon überzeugt, dass Uber bei kluger Verhandlung über die Rahmenbedingungen, die Situation der Fahrer verbessern würde.
    • swizz 08.12.2019 08:37
      Highlight Highlight You're a dreamer...
    • reactor 08.12.2019 09:53
      Highlight Highlight Beim Milliardenunternehmen ist das anders? Da sitzen die die Big Bosse einfach in den USA. Die machen das um ihre Fahre zu beglücken.... Seltsam verkürzte Sichtweise!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 08.12.2019 10:44
      Highlight Highlight @Stratosurfer
      Ist es denn alternativ besser, wenn man einer Firma erlaubt, Scheinselbstständige zu beschäftigen, diese um Sozialleistungen zu betrügen?
      Ich habe einen guten Freund, der arbeitet 100% und fährt nebenbei Taxi. Er tut das nicht weil er zu wenig verdient, er tut das um einfach um sich mehr leisten zu können.
      Nebenbei, wäre es Uber wichtig, dass es ihren Fahrern gut geht, wären nicht diverse Gerichtsprozesse notwendig gewesen.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 08.12.2019 08:12
    Highlight Highlight Klartext :
    Nimmt man uns die Möglichkeit zum Betrügen und ausnutzen, können wir unsere Firma dicht machen.
    • D0MD0M 08.12.2019 15:15
      Highlight Highlight So ist es. Was ist nun von Politikern zu halten, die nach Wegen suchen, soche Modelle auch hier zu etablieren? Dienst am Volk?
  • Gsnosn. 08.12.2019 08:00
    Highlight Highlight Uber will maximum profitabel sein, genau deswegen wollen sie so weiter fahren. So ein Quatsch wegen DNA, höchsten Kapitalistische DNA
    • efrain 08.12.2019 10:32
      Highlight Highlight Don't hate the player, hate the game. 😜
  • Firefly 08.12.2019 07:58
    Highlight Highlight «Wenn tatsächlich alle Instanzen sagen: Ihr seid ein Arbeitgeber und daneben gibt es keine Alternative, könnten wir hier nicht mehr operieren.»

    Ja wenn ihr kein Arbeitgeber seid, was wollt ihr dann operieren?

    Entweder ihr habt ein Geschäft mit Angestellten die ihr Bezahlt oder ihr beteibt eine Infrastruktur, die von Selbständigen, die ihre Preise selber bestimmen, zu bezahlen ist
  • Ra_Do 08.12.2019 07:51
    Highlight Highlight nur mal rein theoretisch, wenn die uber "angestellten" auch unabgängig arbeiten können: wie verdient denn uber ihr geld? sieht für mich nicht so aus als würde alles ohne probleme funktionieren auch wenn sich uber irgendwann etablieren könnte würde sie in langer sicht irgend wann einfach wegfallen... oder man findet einen weg wie man es als "vermittlungs geschäft" einsetzen könnte... ich sags gleich grade aus meiner meinung nach auf einen längeren zeitraum betrachtet ein korruptes geschäft um geld und vertrauen von der bevölkerung zu stehlen.
    • D0MD0M 08.12.2019 15:17
      Highlight Highlight Danke idrisi, keine Ahnung, warum das so viele nicht verstehen wollten. Wobei das Forum hier grad, das ist Balsam.
  • grandvlad 08.12.2019 07:33
    Highlight Highlight wir werden auch ohne uber überleben. Frag mich eh, wie sich die in der ch halten können, wo den ch-bewohnern die rechtsmässige Anstellung so wichtig ist.... ein bisserl mehr überlegen, warum ist es möglich in der teuren Schweiz zu Billigangeboten zu kommen? Ausbeutung liegt auf der Hand....
    • chicadeltren 08.12.2019 10:51
      Highlight Highlight Weil es mir wichtig ist, nicht von Taxifahrern verarscht (riesen Umweg) oder gar angemacht zu werden! Bei Uber weiss ich immer wer mich wann und wie wohin fährt und zu welchem Preis. Maximale Transparenz. Da könnte sich das Taxi-Business ruhig mal eine Scheibe abschneiden.
    • theluke 08.12.2019 11:46
      Highlight Highlight ganz einfach, weil taxis zu teuer und wir zu faul sind und der schweizerzwarsagt, was er denkt, esdann heimlich aber doch tut.
    • Astrogator 08.12.2019 14:26
      Highlight Highlight "Bei Uber weiss ich immer wer mich wann und wie wohin fährt und zu welchem Preis."
      Also wäre es kein Problem denselben Preis wie im Taxi zu bezahlen?
  • N. Y. P. 08.12.2019 07:31
    Highlight Highlight «Die Fahrer leiden unter der Praxis der Behörden, nicht unter Uber.»

    Ich denke, der Uber - Chef glaubt sogar, was er da rauslässt. Wenn dieses Arbeits - Modell die Zukunft ist, haben wir über kurz oder lang flächendeckende Armut und Elend auf der Welt.

    «Wenn tatsächlich alle Instanzen sagen: Ihr seid ein Arbeitgeber und daneben gibt es keine Alternative, könnten wir hier nicht mehr operieren.»

    Und tschüss !
    • samsam88 08.12.2019 08:39
      Highlight Highlight Ich verstehe die Jammerei nicht. Sonst liest man in den Kommentaren immer von 50plus, dass sie trotz 100 Bewerbungen keine Jobs finden und blablabla.

      Mit dem Modell Uber könnten sie von heute auf Morgen sofort wieder arbwiten und Geld verdienen.

      Da wir davon ausgehen können, dass wir durch Digitalisierung und Automatisieren in Zukunft noch mehr Jobs verlieren, können wir nur hoffen das Uber und andere/neue Plattformgeschichten in dir Schweiz kommen.
    • bokl 08.12.2019 09:24
      Highlight Highlight CHF 27 / Stunde als Selbständiger nennst du Arbeit? Nach allen Abzügen bleibt knapp noch genug für die Unkosten während der Arbeit. Ausnützung pur.
    • Dubio 08.12.2019 09:27
      Highlight Highlight Geld verdienen wäre schon gut. Es soll aber genug sein, um davon Leben zu können. Mit Uber kriegen sie das nicht hin, weshalb am Ende wieder der Staat mit Ergänzungsleistungen überbrücken „darf“.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sowhat 08.12.2019 07:14
    Highlight Highlight Der Ansatz ist doch schonmal nicht schlecht, die AHV-Beiträge einzuziehen. Muss dann einfach ein gleichhoher Beitrag von Uber dazukommen. Dito für die ALV und Unfallversicherung.
    Wenn dann noch ein Mindeststundensatz dazukommt, ist es egal ob Angestellt oder selbständig. Da muss der Gesetzgeber eben Hand bieten für ein neues Arbeits-oder Auftragsverhältnis.
    Gewerkschaften, Auftraggeber und Arbeitsrechtler müssten sich nur zusammen setzen und eine Lösung finden wollen.

    Man hat ja auch jetzt ein Problem wenn man als Selbständigerwerbende*r nur für einen Aufraggeber arbeiten will.
    • Astrogator 08.12.2019 08:24
      Highlight Highlight "Da muss der Gesetzgeber eben Hand bieten für ein neues Arbeits-oder Auftragsverhältnis."
      Nein muss er nicht. Uber kann per sofort allen Kurier- und "Taxi" - Fahrern einen normalen Arbeitsvdrtrag geben.
      Anstatt wie bei den meisten steht dann da halt nicht drin, man müsse für Pensum Y% X Stunden arbeiten sondern, dass man arbeitet wann man will, so oft wie man will und so lange wie man will.

      Nur müsste Uber dann Sozialabgaben zahlen und deshalb wollen sie es nicht. Uber liegt ein kriminelles Geschäftsgebaren zu Grunde zum Nachteil der Angestellten und der Konkurrenz.
    • bokl 08.12.2019 09:25
      Highlight Highlight Mit nur einem Arbeitgeber ist mannun mal nicht selbstständig. Sieht ja ein Blinder.
  • Töfflifahrer 08.12.2019 07:06
    Highlight Highlight Ubers Geschäftsmodell ist die bare Ausbeutung, wenn die nur dann operieren können wenn sie alle Verantwortung den Fahrern abdelegieren können, dann gibt es eben bald kein Uber mehr in der Schweiz.
    Das Sozialversicherungsgesetz verbietet genau solche Szenarien. Das mussten früher schon Freelancer in der IT, die nur für eine oder max. 2 Firmen arbeiteten merken.
    Ist der Uber Job kein Nebenerwerb, ist es ein Hauptjob und somit sind die Fahrer Angestellte.
    • Thomas G. 08.12.2019 08:44
      Highlight Highlight So einfach ist es nicht. Das Gesetz ist nicht so eindeutig wie sie das hier darstellen. Das Problem sind die Sozialversicherungsanstalten (AHV, ALV, PK). Diese sind endlos geldgierig aber gleichzeitig verkorkst, im Denken von Vorgestern. Aus deren Sicht ist jeder Selbständige erst mal ein Verdachtsfall. Man wird auch genau so behandelt, es ist fast unmöglich sich anzumelden und eine Rechnung zu erhalten. Die Pensionskassen wiederum wollen nur Leute mit Fixgehalt versichern, die ihre Prämie zum Voraus zahlen. Kurzum, das System ist veraltet und braucht dringend eine Revision!
    • PeteZahad 08.12.2019 09:31
      Highlight Highlight @Thomas G. Haben Sie Belege für ihre Behauptungen. Ich könnte mich problemlos als selbständig anmelden. Kann jederzeit problemlos meine Selbsteinschätzung zu den erwarteten Einkünften anpassen und erhalte dann aufgrund der Steuererklärung eine definitive Rechnung resp. Gutschrift. Auch nach einem Kantonswechsel hatte ich keine Probleme und fühlte mich nie als Verdachtsfall. PK ist bei selbstständigkeit nicht relevant, da der Gesetzgeber nur PK für Angestellte vorsieht. Dies kann man aber über die 3. Säule ausgleichen.
  • Alteresel 08.12.2019 06:57
    Highlight Highlight „Flexibilität und soziale Sicherheit müssen sich nicht ausschliessen.“ Das funktioniert nur dann, wenn der Staat, also wir alle, später die Rentner mit massiven Ergänzungsleistungen durchfuttern!
    • MaskedGaijin 08.12.2019 08:07
      Highlight Highlight In der Uber Logik müssten sich die Rentner wohl "selbstständig" machen und für sie fahren.
    • redeye70 08.12.2019 12:35
      Highlight Highlight Während das Ubermanagement massig Kohle abgarniert. Börsenwert von Uber derzeit ca. 40 Mia.
    • Küsel64 09.12.2019 12:09
      Highlight Highlight Es geht nicht um die AHV, sondern nur um die ALV. Denn nur diese müssen die Selbstständigen (bis heute) nicht bezahlen. AHV hingegen schon. Wenn alle auch ALV bezahlen müssten, dann wäre die ganze Diskussion vom Tisch.

Studie zeigt: So verbreitet ist Homophobie in der Schweiz wirklich

Eine neue Erhebung zeigt: Homophobie ist in der Schweiz bis heute verbreitet. Die Lesbenorganisation LOS fordert nun eine Veränderung in den Klassenzimmern – und dass Homosexualität dort nicht mehr als etwas Aussergewöhnliches präsentiert wird.

Schlechter als Montenegro, Albanien oder das erzkatholische Irland: Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern haben Schwule und Lesben bei uns deutlich weniger Rechte. Bisher unveröffentlichte Erhebungen der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigen nun, dass auch Homophobie in Teilen der Schweizer Bevölkerung noch immer tief verwurzelt ist: Jeder zehnte Schweizer hält gleichgeschlechtliche Liebe für unmoralisch. Weiter sind 22,7 Prozent der Befragten gegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel