Natur
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Some dozens of long-finned pilot whales lay dead on a remote beach in Iceland as they were discovered by tourists sightseeing in the Snaefellsnes Peninsula in western Iceland aboard a helicopter, Thursday July 18, 2019.  The whales were concentrated in one spot on the beach, many partially covered by sand. (David Schwarzhans via AP)

Grindwale gehören zur Familie der Delfine. Bild: AP

Touristen entdecken 50 tote Grindwale auf Island



Auf Island sind rund 50 tote Grindwale an einem Strand gefunden worden. Wie der isländische Rundfunksender RÚV berichtete, wurden die Säugetiere am Donnerstag von Touristen aus den USA auf der Halbinsel Snæfellsnes nördlich von Reykjavik entdeckt.

Eine US-Touristin hielt den Fund am abgelegenen Strand Löngufjörur per Video fest, das Dutzende leblose Walkörper im Sand zeigte. Die Touristen hatten sich demnach auf einer Helikoptertour befunden, als sie ihre Entdeckung machten. Sie schalteten die Polizei ein.

Grindwale gehören zur Familie der Delfine. Warum sie in Massen auf den Strand gerieten und wie lange sie dort bereits lagen, war zunächst unklar.

Starke Strömung, flascher Meeresboden

Die Meeresbiologin Edda Elísabet Magnúsdóttir sagte dem Sender, es könne eine Reihe von Gründen dafür geben. Grindwale seien Rudeltiere mit starken sozialen Bindungen, weshalb sie ihre Artgenossen nicht so einfach verliessen. Ausserdem gebe es in der Gegend starke Strömungen, der flache Meeresboden mache es für Wale zudem schwerer, ins offene Meer zurückzuschwimmen.

Róbert Arnar Stefánsson vom Naturhistorischen Institut Westislands sagte RÚV, es sei in den vergangenen Jahren häufiger vorgekommen, dass Wale in der Region strandeten. Einen Grund für das nahezu jährlich auftretende Phänomen sei noch nicht bekannt. Generell geschehen Vorkommnisse wie diese laut Senderangaben regelmässig in dieser Jahreszeit, die Anzahl der Wale sei jedoch ungewöhnlich. (viw/sda/dpa)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sisiphos 21.07.2019 11:02
    Highlight Highlight Vielleicht sind diese die empfindsamer und intelligenter als der Mensch glaubt. Dass sie sich der Strömungen nicht bewusst sind oder sich in der Richtung irren, ist sicher Nonsens. Eher begehen sie Selbstmord, warum auch immer...
  • Der sich dachte 20.07.2019 14:05
    Highlight Highlight Erinnert mich an Blocher im Jahre 2025, wie er mit dem Heli angeknattert kommt zu einem Bauernhof und ausruft: Huere Sieäch, diese Äcker sind ja furztrocken!
    • Scott 20.07.2019 15:46
      Highlight Highlight Das Thema komplett verfehlt, aber Hauptsache mit der SVP in Verbindung gebracht.

      Dann ist ja alles gut.
    • Sisiphos 21.07.2019 10:54
      Highlight Highlight @der sich dachte: der ist 2025 hoffentlich längst da wo er hingehört, in der Hölle....😈😈😈
  • StealthPanda 20.07.2019 13:44
    Highlight Highlight Flascher meeresboden. Fachbegriff?
  • Beat-Galli 20.07.2019 12:24
    Highlight Highlight Jetzt haben sie ja genug Wale zu Forschungszwecken dieses Jahr, oder.
    Ach ja, stimmt. Die Walfänger dieser Welt, haben ja immer noch nicht herausgefunden, aus welchem Grund sie sterben nach dem Harpunieren und dem aufschneiden!
    • Matrixx 20.07.2019 13:26
      Highlight Highlight In Island wird diesen Sommer kein einziger Wal durch Walfangschiffe getötet, da die Regierung dies für diesen Sommer nicht erlaubt hat, aufgrund bestimmter Vorkommnisse..
    • Beat-Galli 20.07.2019 16:40
      Highlight Highlight Ach soo?
      Ja dann haben sie sie halt an den Strand getrieben....
      Verbot umgangen!
      Die sind clever diese Isländer...
  • Matrixx 20.07.2019 11:40
    Highlight Highlight 😧 War einen Tag früher dort. Hätte es wohl auch beinahe gesehen.

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