Tennis
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Serbia's Novak Djokovic holds the trophy after defeating Switzerland's Roger Federer in the men's singles final match of the Wimbledon Tennis Championships in London, Sunday, July 14, 2019. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Novak Djokovic hat 15 der letzten 35 Grand-Slam-Turniere gewonnen. Bild: AP

Wie aus «Gladiator» Djokovic der beste Tennis-Spieler seiner Generation wurde

In den Trümmern von Belgrad wächst mit Novak Djokovic der beste Tennis-Spieler der Gegenwart auf. Eine Geschichte voller Hindernissen und Entbehrungen. Wie der 16-fache Grand-Slam-Sieger aus dem Schatten von Roger Federer und Rafael Nadal trat.

simon häring, Wimbledon / ch media



Ein athletischer Mann, der Oberkörper nackt, den Blick in die Ferne gerichtet, läuft der Abendsonne entgegen, durch ein Feld, mit der rechten Hand streift er das Korn. Es ist eine Szene aus dem Film Gladiator. Und es ist der Abend vor dem Wimbledon-Final. Der Mann, der die Szene nachstellt und mit der Welt teilt, heisst: Novak Djokovic.

Es ist eine Botschaft – an seinen Gegner, Roger Federer, und an die Welt. Sie lautet: Ich bin bereit. Bereit für den Kampf. Bereit für das, was auf mich zukommt. Denn wer in Wimbledon auf Roger Federer trifft, ist in der Rolle des Spielverderbers. Djokovic aber überwindet alle Widrigkeiten. Er gewinnt ein Spiel, in dem er deutlich weniger Ballwechsel für sich entscheidet. Ein Spiel, in dem er zwei Matchbälle abwehren muss.

abspielen

Die Highlights des epischen Wimbledon-Finals zwischen Federer und Djokovic. Video: YouTube/Wimbledon

Nach den US-Open-Halbfinals 2010 und 2011 ist es das dritte Mal, dass der Serbe gegen Federer ein Spiel gewinnt, in dem er zwei Matchbälle gegen sich hatte. In der Profi-Ära seit 1968 gab es das erst ein Mal in einem Grand-Slam-Final – 2004 in Roland Garros. Es ist kein Zufall, dass dieses Kunststück nun auch Novak Djokovic gelingt.

Und es ist auch kein Zufall, dass ausgerechnet Roger Federer der Leidtragende ist. Djokovic stand immer im Schatten von Roger Federer und Rafael Nadal. Vielleicht tut er das noch immer. Doch die Zahlen lügen nicht. Djokovic hat 15 der letzten 35 Grand-Slam-Turniere gewonnen. Er hat das Männer-Tennis im letzten Jahrzehnt mit kurzen Unterbrüchen dominiert.

Djokovic zieht Bilanz:

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

It was a match to remember forever. Match that had everything in it. Match that transcends our sport. I am eternally grateful to be part of it. Major respect to Roger for a titan fight. It has been quite a tennis journey for me in the last 12 months. Coming back from injury and trying to get to the level of tennis which would allow me to compete for Slams. Self belief, resilience, dedication and major support from my closest people in Life allowed me to be where I am today. I am blessed and I am aware of it. Wimbledon, it has been a great pleasure to make history and share the court with legend of our sport once more. I will keep on dreaming to still be part of these memorable moments in the future. By the way, grass tasted like never before 😃🙌😋 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Bio je to meč za vek vekova. Meč koji ću doživotno pamtiti i prepričavati svojoj deci. Večna zahvalnost Nebesima što su mi dozvolili da budem deo ovakvog spektakla. U ovo meču je svega bilo. Poštovanje Federeru na velikoj borbi. Tenisko “Putovanje” u poslednjih 12 meseci je stvarno bilo fascinantno. Vraćanje tenisu od povrede, želja da se dostigne nivo tenisa koji bi mi dozvolio da se takmičim za najveće trofeje u tenisu. Vera u sebe, upornost, posvećenost i velika podrška mojih bližnjih su mi dozvolili da budem ovde danas. Blagosloven sam i veoma sam svestan toga. Bilo je zadovoljstvo stvarati istoriju na drevnim terenima Wimbledon-a i deliti teren ponovo sa legendom našeg sporta. Nastaviću da sanjam da budem deo ovako nezaboravnih trenutaka u budućnosti. Uzgred, trava je bila ukusnija nego ikad 😜😋🙌

Ein Beitrag geteilt von Novak Djokovic (@djokernole) am

12. Geburtstag im Belgrader Bunker

Wer verstehen will, wie aus Novak Djokovic der geworden ist, der er heute ist, der findet Antworten in seiner Biografie. Statt unbeschwert seinen 12. Geburtstag zu feiern, sitzt er 1999 in einem Belgrader Keller, während die Sirenen vor einem neuen Luftangriff warnen. Anders als Roger Federer und Rafael Nadal wächst er nicht im privilegierten Westeuropa auf.

Bild

Klein-Djokovic wissbegierig auf dem Tennisplatz. bild: twitter

Sein Weg in den Tennis-Olymp ist steinig. Und er prägt ihn wohl bis heute. Als sich die Lage in der Heimat beruhigt, bricht Djokovic nach München auf, um von dort aus die Tennis-Welt zu erobern. Seine Mutter Dijana weint oft am Telefon, «doch er zeigt keine speziellen Emotionen. Er weiss, was er will – der beste Spieler der Welt werden.» So erzählt es die Mutter. Vielleicht ist das auch Legendenbildung.

Doch es ist nicht die einzige Anekdote, die Djokovics Beharrlichkeit dokumentiert. Er trainiert öfter und härter als alle anderen. Mit sechs Jahren ist er besser als die meisten Zehnjährigen. Seine erste Trainerin, die 2013 verstorbene Jelena Gencic, sagte einst: «Dieses Kind ist etwas Spezielles.»

abspielen

Djokovic im Alter von 6 Jahren beim Tennis spielen. Video: streamable

Djokovic sei immer eine halbe Stunde zu früh zum Training erschienen, mit perfekt gepackter Tasche: Ersatzschläger, T-Shirt, Schweissband, Banane und Wasserflasche. Als sie ihn gefragt habe, ob die Mutter für ihn gepackt habe, verneinte er: «Ich schaute den Spielern im TV zu und machte es wie sie.» Wie Pete Sampras. Wie Boris Becker. Wie Andre Agassi. Wie all jene Spieler, die seine Vorbilder waren.

Der Dank an Federer und Nadal

Keine Vorbilder waren für ihn Roger Federer und Rafael Nadal, in deren Schatten er lang stand. «Spiele gegen Nadal und Federer waren für mich immer die ultimative Herausforderung.» Früher habe er sich darüber geärgert, in der gleichen Ära wie die zwei vielleicht besten Spieler aller Zeiten zu spielen, sagt Djokovic. «Heute denke ich anders, ich bin wirklich glücklich darüber und dankbar dafür.»

Bild

Neben Federer und Nadal spielte Djokovic lange nur die dritte Geige. bild: keystone

Die Spiele gegen Federer und Nadal hätten ihn zu jenem Spieler gemacht, der er heute sei. «Sie sind für mich eine Inspiration. Ich habe riesigen Respekt vor dem, was sie erreicht haben.» Er glaube, sie alle hätten sich gegenseitig immer wieder ans Limit gebracht, wenn sie gegeneinander spielten.

Seinem Spiel fehlt die sichtbare Eleganz und Poesie, dafür besticht Djokovic mit einer unerreichten Beharrlichkeit, mit Ausdauer und klinischer Präzision. Tennis ist ein Spiel der Momente. Roger Federer dominiert zwar das Spiel, doch Djokovic den Moment – und so gewinnt er ein Spiel, in dem er weniger Punkte holt. An einem Tag, an dem sich die ganze Welt gegen ihn verschworen zu haben scheint.

Die Statistiken zum Spiel:

Bild

bild: screenshot wimbledon

Novak Djokovic (32) spielt heute Tennis, wie er als Kind aufgewachsen ist – er ist ein Kämpfer, ein Gladiator, im ständigen Krisen-Modus. Seine mentale Stärke ist unerreicht, gestählt durch seine Biografie.

Weil Djokovic sich nie auf das Publikum verlassen konnte, ist er es gewohnt, nur auf sich zu vertrauen. «Du musst immer daran denken, dass du besser bist. Dass du der Beste bist.» Wie er das schon als 13-Jähriger getan hat, als er seiner ersten Trainerin, Jelena Gencic, sagte, er sehe sich als künftige Nummer 1 und sich als Wimbledon-Sieger zeichnete. Djokovic sagt, er wolle so viele Grand-Slam-Titel wie möglich holen, «und ich möchte den Rekord für die meisten Wochen an der Spitze der Weltrangliste.» Derzeit ist es schwer vorstellbar, dass Gladiator Djokovic dieses Ziel nicht erreichen sollte. Nicht nach all den Widerständen, die er überwunden hat. Auf dem Platz – und im Leben.

Alle Grand-Slam-Titel von Novak Djokovic

«Chum jetz, Roger, tritt ändlich zrugg!»

Play Icon

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

0
Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

0
Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

1
Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

1
Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

0
Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

1
Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

1
Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

1
Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

0
Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

1
Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

0
Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

2
Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

1
Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

1
Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

0
Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

0
Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

0
Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

1
Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

0
Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

1
Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

1
Link zum Artikel

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

0
Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

0
Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

1
Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

1
Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

0
Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

1
Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

1
Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

1
Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

0
Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

1
Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

0
Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

2
Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

1
Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

1
Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

0
Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

0
Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

0
Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

1
Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

0
Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

1
Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

1
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Leo L. 16.07.2019 14:40
    Highlight Highlight Das Video bietet wirklich ein Fremdschämfaktor... Leider wird man ihn nie als den "Gladiator" wahrnehmen, für den er sich hält. Der Gladiator im Tennis ist -wenn schon man sich solchen pathetischen Floskeln bedienen will- ein Spanier, da kann er noch so viel gewinnen und sich des Narrativs von "allen gegen mich" bedienen.
    • Hüttler 16.07.2019 15:15
      Highlight Highlight Nun das ist Ansichtssache... Nadal ist für mich einer der unsympathischsten Spieler die es gibt. Joker finde ich gut, aber der König des Tennis ist und bleibt Roger Federer.
      Und ich bin kein Schweizer.
    • Leo L. 16.07.2019 15:40
      Highlight Highlight @Hüttler Dann kennst du den Nadal neben dem Platz aber überhaupt gar nicht wenn du das so empfindest.
    • Hüttler 16.07.2019 17:09
      Highlight Highlight Das stimmt! Ich kenne Nadal nur von seinen Spielen her.
  • Openyourmind 16.07.2019 12:44
    Highlight Highlight Novak hat mich genervt, seine Siege haben mich genervt (Beispiel US Open 2011, Sieg gegen Nadal im RG, Erster Sieg im Wimbl. etc.). Es hat mich immer gefreut wenn er verliert (war seit 2011 eher selten der Fall).

    Und dann habe ich es verstanden. Er hat sich selber alles hart erarbeitet. Er hat das Duopol Fed/Nad gestört, er hat gegen beide mehr spiele gewonnen, er hat trotz der Spiele in der Era Fed/Nad beide übertroffen.

    Dafür grosses Respekt an Novak! Jetzt geniesse ich die Spiele und habe Freude auch wenn er gewinnt! Hoffe die drei werden noch ein paar Jahren spielen
  • SuperSrbin 16.07.2019 11:52
    Highlight Highlight Danke Watson für diesen Bericht.
    Grössten Respekt an Federer, und verständlicherweise wird er für die Schweiz immer der GOAT sein. Aber Nole ist ebenso GOAT, ein Kämpfer, wahrlich ein Gladiator.
    Diese enorme Antipathie gegenüber Nole ist nur in den westlichen Medien zu sehen, leider. Aber er lässt sich nicht runterkriegen.
    Idemo Nole <3
    • Hüttler 16.07.2019 15:18
      Highlight Highlight Diese Antipathie hat aber eher mit seinen Fans zu tun. Viele sind leider Nationalisten und zeigen es nach aussen. Somit machen die dem Novak auch alles etwas schwerer. Ich persönlich finde Novak aber Super.
    • Pümpernüssler 17.07.2019 06:54
      Highlight Highlight Grösse zeigt sich halt auch im Charakter... Hier wird Djokovic nie auch nur annähernd an Federer und Nadal rankommen. Viel zu viel Gejammere und komische Aktionen im Spielerrat. Ihm geht es nur um sein Ego.
  • watsonsonwat 16.07.2019 11:17
    Highlight Highlight schön auch mal einen positiven Artikel einer Schweizer Zeitung über Djokovic zu lesen, diese Würdigung hat er mehr als nur verdient
  • Lioness 16.07.2019 11:16
    Highlight Highlight Die Gladiatorszene ist jene in der der Held stirbt. Wieso sollte man das nachstellen? Thanos (ultimativer Marvelbösewicht) geht ebenfalls mit freiem Oberkörper durch ein Feld der Sonne entgegen. Beide Szenen kommen übrigens jeweils nach dem Kampf. Der Protagonist kämpft, gibt alles und verliert am Ende sein Leben. Was will uns Djokovic damit sagen? Echt seltsam.
  • bcZcity 16.07.2019 11:15
    Highlight Highlight Schon eine Respekts-Bekundung für den Djoker zu lesen. Ich schaue kein Tennis, aber der Hype um dieses Finalspiel hat mich durch alle Medien begleitet. Klar waren die meisten Für Roger, er ist auch Schweizer. Aber was ich da manchmal für respektlose Kommentare über den Djoker gelesen habe, ich weis nicht.

    Roger ist einer der grössten aller Zeiten, aber auch seine Zeit ist mal vorbei und er wir irgendwann eine verblasste Legende sein, wie viele Sportler vor ihm.

    Ein Name für die Geschichtsbücher. Aber diese Bücher schlägt eben in 50 Jahren niemand mehr wirklich auf.

    Geniesst die Show!
    • nem1307 16.07.2019 11:32
      Highlight Highlight Bravo für den Kommentar. Das ist es, was mich auch stört in allen Medien, egal ob watson, 20min oder wo auch immer. Diese respektlosen Kommentare gegenüber Djokovic sind einfach daneben.
      Federer wird dank seiner Leistungen, Titel etc. immer eine Legende dieses Sports sein. Momentan ist auch eine der ersten Verbindungen, wenn man das Wort "Tennis" hört sicherlich Roger. Aber dies könnte sich in Zukunft ändern, wenn ein Djokovic weiterhin so alle Titel sammelt und Rekorde bricht. Wir sollten einfach glücklich sein, gleichzeitig diese 3 Topathleten Djokovic, Federer und Nadal sehen zu können.
  • Now 16.07.2019 11:12
    Highlight Highlight Come on Watson, wie lange wollt ihr jetzt diese Zitrone noch auspressen. Diskussion über GOAT, Glorifizierung von Spielern...

    Djokovic hat es vor allem geschafft sein Spiel auf wenige Grundregeln (Schläge) zu reduzieren und hat diese mit riesigem Willen perfektioniert. Dies macht ihn meiner Meinung im Moment zum Besten, leider aber auch zum Langweiligsten der Besten.
  • Typu 16.07.2019 10:47
    Highlight Highlight Super cringy dieses video. Kann fasr nicht hingucken.
    • Leo L. 16.07.2019 14:10
      Highlight Highlight Das ist genau das richtige Wort, sein Verhalten auf social Media ist überaus cringeworthy... man erträgt es kaum.
    • Typu 16.07.2019 14:57
      Highlight Highlight Viele Blitzer, scheinbar gefällts den Leuten :-P
    • Leo L. 16.07.2019 15:13
      Highlight Highlight oh well...
      Benutzer Bildabspielen

«Love is in the air» – Tenniswelt feiert die «Bromance» zwischen Federer und Nadal

Das Team Europe gewinnt auch die dritte Austragung des Laver Cups. Das von Björn Borg gecoachte Team setzte sich in der Genfer Palexpo-Halle gegen das Team World dank Siegen in den letzten beiden Einzeln mit 13:11 durch.

Einmal mehr war das Augenmerk auf die beiden GOAT des Tennis gerichtet: Roger Federer und Rafael Nadal haben an diesem Wochenende das nächste Kapitel in ihrer «Bromance» geschrieben, aber seht selbst.

(zap)

Artikel lesen
Link zum Artikel