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Federer bei einem Seitenwechsel im Spiel gegen Taylor Fritz.
Federer bei einem Seitenwechsel im Spiel gegen Taylor Fritz.
Bild: EPA/AAP

4 Themen, die Roger Federer in Australien gerade beschäftigen

Roger Federer steht an den Australian Open in den Achtelfinals. Nach dem diskussionslosen Drei-Satz-Sieg über Taylor Fritz in weniger als eineinhalb Stunden blickte der Maestro zurück auf die erste Woche in Melbourne – und voraus auf sein nächstes Duell mit dem aufstrebenden Herausforderer Stefanos Tsitsipas.
18.01.2019, 11:28

Roger Federer über …

… Unterschiede zwischen Tages- und Abendspielen

Federer spielte in seinen ersten drei Matches in Melbourne einmal am Abend, einmal am Nachmittag unter freiem Himmel und am Freitag bei geschlossenem Dach:

«Ich habe gemerkt, dass Tag und Nacht nicht unheimlich anders sind. Der extremste Unterschied ist, ob du neue Bälle hast oder am Ende vor dem Wechsel der Bälle spielst. Hätte ich bei 35 Grad gespielt, ist klar, dass der Ball eine Spur höher abspringen und etwas weiter fliegen würde. Das kannst du aber anpassen, indem du etwas mehr ins Feld zielst und die Bespannung etwas erhöhst. Ich bin happy, dass ich bei all diesen Bedingungen spielen konnte, das ist eigentlich das Ziel, dass du bei all diesen deinen Weg findest.»

Das Platz-Interview nach dem Sieg über Taylor Fritz.

«Das geht für mich so in Phasen. Manchmal spiele ich für lange Zeit keine Matches am Tag. In Dubai sind die Spiele fast immer am Abend, in Indian Wells und Miami ist es so 50/50. Dann kommst du auf Sand, und du hast 70 Prozent aller Matches des Jahres am Abend gespielt. Umgekehrt spielte ich früher in meiner Karriere in Amerika wegen der Zeitdifferenz sehr oft früh, als Eurosport die Turniere übertragen hat. Um 13 Uhr zu spielen (wie in Melbourne in der 2. und 3. Runde) ist für mich definitiv ein bisschen eine Anpassung. In meinem Alter brauche ich etwas extra Aufwärmung und Beachtung von Details, um dann bereit zu sein. Erst um 3 Uhr morgens fertig zu werden, ist aber sicher auch nicht ideal. Manchmal kann das halt passieren.»

… das Aufhören

«Die letzten zehn Jahre haben viel Spass gemacht, vielleicht noch mehr als die zehn Jahre davor. Ich glaube, es wäre keine gute Idee, bis 44 oder 52 Jahre weiterzumachen, mit vier Kindern und der Karriere, die ich bereits hatte. Ich möchte gesund sein, wenn ich aufhöre. Im Moment stehen alle Ampeln auf grün, ich bin gesund und habe Spass.»

Die Highlights beim Sieg über Taylor Fritz.

… seine Kinder

«Lenny wollte wohl unbedingt bei Mirka sitzen. Ich wusste nicht, dass sie heute kommen. Es freut, dass sie ab und zu bei Matches vorbeikommen. Die Buben sind sicher ballsportbegeisterter als die Mädchen. Bei ihnen ist es okay, aber nicht so stark wie bei den Buben oder bei mir früher.»

… den nächster Gegner

Im Achtelfinal spielt Federer am Sonntag (Zeit noch offen) gegen den als Nummer 14 gesetzten, 20-jährigen Griechen Stefanos Tsitsipas:

«Ich bin froh, dass ich am Hopman Cup gegen ihn spielte (Federer gewann 7:6, 7:6). Es war ein Match von hoher Qualität. Diesmal wird es natürlich ein anderes Spiel, 4. Runde eines Grand Slam, auf drei Gewinnsätze. Wir wissen beide schon, wo wir stehen und wie sich der Platz anfühlt. Ich freue mich auf dieses Spiel. Ich mag es, dass er sein Spiel variiert und auch ans Netz kommt. Wir werden athletisches Angriffstennis zu sehen bekommen.»

Die Medienkonferenz nach dem Sieg über Taylor Fritz.

(ram/sda)

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