Schule - Bildung

Diese 5 Grafiken zeigen, wie (gut) es unseren Studierenden geht

Mit durchschnittlich rund 2000 Franken monatlich müssen Studis in der Schweiz zurechtkommen. Eine aktuelle Studie gibt Einblick in den Studentenalltag.

20.11.17, 17:27 21.11.17, 08:40

Fast 200'000 Studierende sind an Schweizer Hochschulen eingeschrieben. Das Bundesamt für Statistik untersucht seit 2004 alle vier Jahre deren Studien- und Lebensbedingungen. Die aktuellste Studie von heute Morgen gibt einen Einblick in den Schweizer Hochschulalltag.

Die Anzahl der Studierenden steigt seit der ersten Studie von 2004 stetig an. Waren es anfangs dieses Jahrtausends noch rund 130'000 Immatrikulierte, sind es inzwischen um die 200'000. 

Interessant dabei ist der Frauenanteil: Während vier von fünf Absolventen des Studienganges Gesundheit (Fachhochschule) Frauen sind, findet man im Bereich Technik und IT nur knapp eine Frau auf zehn Studierende. Doch diese Zahl dürfte in den kommenden Jahren tendenziell weiter ansteigen, 2004/05 betrug die Frauenquote nämlich erst gerade 5%. 

Bei den Eltern zu wohnen scheint attraktiv – 40% der Studierenden entschieden sich für diese Option. Finanziell ist das wohl eine attraktive Lösung für viele: Studierende, die nicht im Elternhaushalt wohnen, geben nämlich im Schnitt 774 Fr. für Wohnkosten aus.

Die Wohnsituation steht laut der Studie vom BfS auch in Zusammenhang mit der Erwerbstätigkeit: Wer (noch) zuhause wohnt, arbeitet weniger. Pro Woche kommen Studierende, die noch zuhause wohnen, auf sieben Stunden Erwerbstätigkeit, «Ausgezogene» auf 10,9 Stunden. 

Finanziell geht es Studierenden jedoch immer besser. 2015/16 mussten die Studis mit durchschnittlich 2048 Fr. pro Monat zurechtkommen. Dieser Betrag setzt sich aus Lohn, Elternbeiträgen und Stipendien zusammen. Im Studienjahr 2004/05 waren es mit 1838 Fr. (Teuerung einberechnet) noch rund 200 Franken weniger. 

Grafiken: watson

Eine sichere finanzielle Ausgangslage ermöglicht auch vielen Studierenden ein Austauschsemester an einer anderen Hochschule. Rund ein Drittel absolviert bereits einen Austausch oder ist zumindest interessiert.

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Brikne, 20.7.2017
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43
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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DoMeBE19 21.11.2017 10:01
    Highlight Bei Grafik nummer 3 gibt alles zusammen 101%
    0 1 Melden
    • Lea Senn 21.11.2017 11:09
      Highlight Das ergibt sich so beim Runden der einzelnen Werte. Die Werte erscheinen im Bericht vom BfS nur gerundet.
      1 0 Melden
    • DoMeBE19 21.11.2017 14:09
      Highlight Achsoo, tschuldigung :)
      2 0 Melden
  • User03 21.11.2017 08:03
    Highlight Ich brauche mehr als 2000.-

    Dies aber nur weil ich eine Massenbestellung dieser Hühnerleuchtvesten geordert habe.
    5 0 Melden
  • Randy Orton 20.11.2017 23:59
    Highlight Wie wohl die Kommentare aussehen würden, wenn der Artikel über durchschnittliche Arbeiter geschrieben wäre mit dem Titel: Diese 5 Grafiken zeigen wie (gut) es unseren Arbeitern geht. Mit durchschnittlich 2000.- müssen sie auskommen.
    15 0 Melden
  • Ziasper 20.11.2017 19:26
    Highlight Für viele Studenten stellt sich die Frage wahrscheinlich gar nicht, ob zu hause wohnen oder nicht, da der Weg schlicht zu weit ist.
    53 4 Melden
  • Little Flip 20.11.2017 18:44
    Highlight Bin selber Student und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es mit 2000.- sehr knapp wird Ende Monat. Man arbeitet ja neben den 9.3h pro Woche ja noch rund 30 bis 35h für sein Studium. Sind harte und entbehrungsreiche Jahre das Studium.
    70 59 Melden
    • jjjj 20.11.2017 19:06
      Highlight Oje, eine 39h Woche... da kommen mir die Tränen....
      73 144 Melden
    • Little Flip 20.11.2017 19:12
      Highlight Sie kommen nach Hause, sitzen aufs Sofa und müssen nicht mehr an die Arbeit denken.
      Ein Student kommt nach Hause und denkt sich: Die Vorlesung muss ich noch Vor- Nachbereiten, die Seminararbeit sollte ich noch schreiben. Man hat keine Freizeit, nur Unterrichtsfreie Zeit.
      135 32 Melden
    • exeswiss 20.11.2017 19:21
      Highlight @jjjj im gegensatz zur normalen arbeit, endet der arbeitstag als studierender nicht nach arbeitsschluss/schulschluss.
      76 19 Melden
    • Randy Orton 20.11.2017 19:41
      Highlight jjjj du musst dann zu der 39h Woche noch die Präsenzzeiten an der Uni rechnen ;)
      57 9 Melden
    • Zat 20.11.2017 20:03
      Highlight Naja, 39h reine Präsenz- und Arbeits-Zeit scheint wenig, ja. Nicht eingerechnet ist die Vor- und Nachbereitungszeit für jedes Seminar etc. Diese beträgt dann nochmal 1-2h pro Lektion (ginge es nach dem Wunsch der Profs, eher das doppelte für jeweils IHRE Stunde).
      Ausserhalb der Prüfungszeiten, natürlich, diese sind sowieso Ausnahmezeit rund um die Uhr.
      Hängt aber auch sehr von der Fachrichtung ab, wieviel Einsatz verlangt wird.
      38 7 Melden
    • Granini 20.11.2017 22:15
      Highlight Keine Ahnung wie du deine Kohle verprasst. Ich bin Student, verheiratet und hab Kinder. Mit 2'200.- kommen wir durch.
      11 35 Melden
    • battlesoldier 20.11.2017 22:21
      Highlight Mich würde interessieren: sind denn diese ca. 2000.- brutto oder netto? 🤔
      5 0 Melden
    • Chrutondchabis 21.11.2017 00:12
      Highlight jjjj habe genau das selbe gedacht und bete für die armen Studenten.... NICHT! Ich arbeite 53 Stunden die Woche UND habe ebenfalls nebenbei noch gemeinnützige Arbeit für die Gewerkschaft. UND in der Freizeit lerne ich eine Fremdsprache. Mich hört ihr aber nicht Jammern, weil ich mich für all das entschieden habe. Ihr hoffentlich auch...
      5 27 Melden
    • blumenstraussenfleisch 21.11.2017 03:09
      Highlight An alle: Bitte aufhören mit "ich mache dies und das und arbeite mehr als du und jener und habe es eh strenger".

      Jedes Studium und jede Arbeit bringt aller Wahrscheinlichkeit nach mitunter auch unangenehme Tätigkeiten und Situationen mit sich.

      1. Kann man "Studium" und "Arbeit" sowieso nicht in einen einheitlichen Topf werfen bzw. pauschalisieren und 2. kann jeder, gerade in der Schweiz, in einem bestimmten Masse selber entscheiden, für welche Tätigkeit bzw. für welchen Weg er/sie sich entscheidet. Also hört auf zu weinen Leute 😊😘
      19 1 Melden
  • jjjj 20.11.2017 18:35
    Highlight Fachhochschüler sind keine richtigen Studenten!
    57 233 Melden
    • Rabbits 20.11.2017 19:05
      Highlight Definier mir mal einen „richtigen Studenten“?
      99 12 Melden
    • jjjj 20.11.2017 19:07
      Highlight Uni & Eth.
      24 105 Melden
    • tkey 20.11.2017 19:11
      Highlight Dann wird es dich wohl verwundern, dass diese „Schüler“ auf dem Arbeitsmarkt je nach dem attraktiver sind als Uni-Studenten.
      97 11 Melden
    • 7immi 20.11.2017 19:11
      Highlight @jjjj
      wie kommst du zu diesem schluss/vorurteil?
      44 4 Melden
    • iNo 20.11.2017 19:39
      Highlight Ach und wieso nicht?
      25 4 Melden
    • Ollowain 20.11.2017 19:42
      Highlight jjjj: Leidest du an Geltungssucht?
      48 5 Melden
    • jjjj 20.11.2017 19:49
      Highlight Und und ETH!
      5 53 Melden
    • Shlomo 20.11.2017 20:02
      Highlight Ja im Gegensatz zur Uni muss man da schon vorher was geleistet haben.
      54 12 Melden
    • Musk95 20.11.2017 21:41
      Highlight @jjjj was machst den du für ein Studium?
      11 1 Melden
    • elivi 20.11.2017 21:49
      Highlight Leute ... Der verarscht euch doch nur
      22 2 Melden
    • TheRabbit 20.11.2017 22:34
      Highlight @JJJJ

      Daher ist der Einstiegslohn nach der Fachhochschule höher als nach der Uni.
      7 2 Melden
    • jjjj 20.11.2017 22:43
      Highlight Alte Schule! Lic. phil.

      ... und ja... elivi hats erkannt! ;)
      4 5 Melden
  • jjjj 20.11.2017 18:34
    Highlight * Studenten

    So heisst das!
    15 41 Melden
    • Alnothur 20.11.2017 19:06
      Highlight Danke.
      13 7 Melden
  • stony1185 20.11.2017 18:02
    Highlight Weiss wehr wo ich das Datei sein ist alles t-shirt kriege😂
    11 15 Melden
  • Goldjunge Krater Team #NoBillag 20.11.2017 17:36
    Highlight 9% Frauenanteil im IT Bereich. Und meinem (IT) Arbeitgeber will man schon bald eine Frauenqote von 50% in der Geschäftsleitung aufs Auge drücken!
    211 14 Melden
    • esmereldat 20.11.2017 18:20
      Highlight Nuja, theoretisch können in der Geschäftsleitung auch branchenfremde Personen einsitzen oder auch Wirtschafts- und BWL-Leute. Da ist der Frauenanteil auch deutlich höher.

      Zudem kanns ja auch sein, dass von diesem 9% Frauen alle supergut und karriereorientiert sind und in die Geschäftsleitung wollen 😉
      25 43 Melden
    • aglio e olio 20.11.2017 18:25
      Highlight Naja, Geschäftsleitung ist ja auch nicht IT.
      49 13 Melden
    • Vorname Nachname 20.11.2017 18:36
      Highlight Das wird interssant 👍
      6 11 Melden
    • Nevermind 20.11.2017 18:45
      Highlight Kann ja jeder seine Ehefrau oder Tochter bringen. Die Qualifikation scheint Nebensache zu sein.

      Oder halt jemand mit Abschluss in Psychologie. Langsam scheinen eh alle zu spinnen.

      42 28 Melden
    • Paganapana 20.11.2017 21:23
      Highlight Viel Glück beim suchen ;)
      2 2 Melden
    • elivi 20.11.2017 21:52
      Highlight Is schon so das alles was du im studium lernst, kann man auch erlernen wenn man genug lang darin gearbeitet hat. Ich glaube nicht, das jemand in der geschäftsleitung zwangaläufig mal studiert haben muss.
      13 6 Melden

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