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Liam – in den Tod geboren

Bild: KEYSTONE

Sophies Sohn war ein Wunschkind. Liam wollte sie ihn nennen. Sie hatte sich so sehr auf den kleinen Knirps gefreut – bis ein Arztbesuch alles änderte und Sophie infolge die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen musste. Die Geschichte einer Frau, die im sechsten Schwangerschaftsmonat ins Ausland fuhr, um ihren Sohn abzutreiben.



In einer mittelgrossen Schweizer Stadt wohnt Sophie* zusammen mit ihrem Freund in einer Dreizimmerwohnung im ersten Stock. Das Mehrfamilienhaus hat einen dazugehörenden Garten. Im Gras liegt ein roter Ball.

Den Ball sieht man vom Wohnzimmer aus nicht, aber vom Balkon, den Sophie seit einigen Monaten meidet. Der Schmerz ist zu gross, wenn sich Sophie daran erinnert, dass Liam* vielleicht auch einmal mit einem Ball im Garten gespielt hätte. Die Nachbarskinder mag Sophie nicht sehen. Sie hat Angst vor dem Frühling, weil die Kinder dann öfter vor dem Haus spielen.

Sophies Freund hat einen Bananenkuchen gebacken. «Er probiert gern verschiedene Rezepte aus», erklärt sie und schneidet den duftenden Kuchen an. Ihr Freund ist nicht anwesend, er habe spontan im Gastrobetrieb aushelfen müssen. Sophie wirkt bleich und zerbrechlich in ihrem grauen Kleid.

Trotzdem ist sie bereit, vom Tod ihres Sohnes zu erzählen, den sie im letzten Jahr beschlossen hatte.

Ein Wunder im Bauch

Schon immer wollte Sophie jung Mutter werden. Als ihr 30. Geburtstag bevorstand, willigte schliesslich auch ihr Freund ein, ein Baby zu machen. Viel schneller als erwartet, wurde Sophie schwanger und ihr war bewusst, dass das nicht selbstverständlich war. In einer Wolke aus Glücksgefühlen und Unglaube taumelte sie durch die ersten paar Monate ihrer Schwangerschaft.

Für sich behalten konnte sie die frohe Botschaft nicht, zu sehr wollte sie ihre Freude über das kleine Wunder in ihrem Bauch mit der ganzen Welt teilen. Auf die Routineuntersuchungen beim Gynäkologen freuten sich Sophie und ihr Freund wie aufgeregte Kinder.

Wenn sie die kleinen Hände und Füsse auf dem Ultraschall-Bildschirm sah, schlug ihr eigenes Herz höher und sie musste unweigerlich lachen. Ihr Freund stand dann jeweils fasziniert vor dem Screen und spielte mit seiner Uhr, während er die Gesichtszüge seines Sohnes mit seinen eigenen verglich.

Doch dieses Mal war alles anders.

Rosaroter Schock

Sophie war in der 21. Woche schwanger – im sechsten Monat – als sie auf der Liege beim Frauenarzt lag, ihre Gynäkologin verunsichert innehielt und das Ultraschallgerät von ihrem runden Bauch nahm. Sophie wusste sofort, dass etwas nicht gut war.

Die Ärztin bewegte das Ultraschallgerät immer wieder über ihren Bauch. Auf dem Screen erschien der Kopf des kleinen Jungen, eine Hand, dann wieder die Wirbelsäule. Nach unendlich langen Minuten dann die Nachricht: Die Ärztin sei sich nicht sicher, ob der Rücken des Kindes richtig ausgebildet sei. Doch Sorgen machen sollte sich Sophie noch nicht, sondern abwarten, bis eine weitere Untersuchung Gewissheit bringen würde.

Abwarten? Sophie nahm die Unsicherheit mit aus der Arztpraxis und spürte ihr Herz nicht mehr.

Dafür trat Liam ihr immer wieder in die Rippen, als würde er ihr Mut machen wollen.

ARCHIV --- ZUM GEPLANTEN BUNDESGESETZ UEBER DIE PRAENATALEN BLUTTESTS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Gynaekologin Helene Huldi fuehrt bei einer schwangeren Frau, die in der 20. Woche schwanger und somit im zweiten Trimester ist, eine Ultraschalluntersuchung durch, aufgenommen in der Frauenpraxis Runa in Solothurn am 18. Oktober 2013. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Bei der Ultraschalluntersuchung entdeckte Sophies Ärztin, dass etwas mit Liam nicht stimmte. Bild: KEYSTONE

Die weitere Untersuchung brachte die Sicherheit, die Sophie niemals haben wollte: Liam, wie sie ihren Sohn nennen wollte, hatte Spina bifida. Wie gelähmt sass sie im Gesprächszimmer des Arztes und starrte an die Wand. Ein Bild hing dort, abstrakte Kunst und Sophie fixierte den rosa Farbklecks. Rosa, dachte sie. «Die Farbe sollte doch beruhigen, aber ich spüre gar nichts.»

Und die Farbe müsste Blau sein. Nicht Rosa.

Ihr Freund zog seine Uhr neu auf, immer wieder, bis er merkte, dass Sophie zitterte. Dann nahm er ihre Hand.

Aufreibende Abbrüche nach der 12. Woche

Spina bifida ist ein Defekt des Neuralrohrs, eine Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks. Je nach Ausprägung des Defekts ist eine schwerwiegende körperliche und geistige Behinderung die Folge. Fast 90 Prozent der Eltern, welche mit einer solchen Diagnose konfrontiert werden, entscheiden sich für einen Schwangerschaftsabbruch. Dieser ist auch in der Schweiz noch nach der zwölften Schwangerschaftswoche erlaubt, wenn die Fortsetzung der Schwangerschaft die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren stark gefährden würde.

«Je fortgeschrittener die Schwangerschaft ist, umso schwerwiegendere Gründe müssen vorliegen», erklärt der Gynäkologe André Seidenberg, der in seiner Praxis selbst Abbrüche bis zur 14. Schwangerschaftswoche durchführt. In erster Linie geht es immer um die Gesundheit der Frau, der Fötus spielt eine untergeordnete Rolle.

«Aber bis zur Geburt ist das Ungeborene nur als Teil der schwangeren Frau denkbar.»

André Seidenberg, Facharzt Allgemeine Medizin

Seidenberg erklärt, dass sich die medizinische Ethik auch im Recht manifestiert: «Das Schweizer Recht geht davon aus, dass die Schwangerschaft in erster Linie als körperlicher Teil der Frau verstanden werden muss. Die Frau ist für sich und ihr Leben als autonomer Mensch selber entscheidungsfähig und entscheidungsbefugt. Das Gesetz berücksichtigt, dass aus der Schwangerschaft ein eigener Mensch mit allen gesetzlichen Rechten und Schutzwürdigkeiten hervorgehen kann. Aber bis zur Geburt ist das Ungeborene nur als Teil der schwangeren Frau denkbar. Jede ärztliche Behandlung der Schwangeren muss zuerst an die Frau als Mensch mit allen Rechten denken und erst später an das Ungeborene.»

Der Arzt, der Sophie behandelte, riet zur Abtreibung. Wie denn das genau abliefe, wollte sie wissen. An die Erklärungen des Arztes erinnert sie sich nur verschwommen. Ein Medikament sollte ihren Körper zu frühzeitigen Wehen zwingen.

Da ihr Sohn noch zu fragil sei, zu zart, zu zerbrechlich, würde ihn die vaginale Geburt töten.

So sei das am humansten, sagte der Arzt.

ZUR EIDGENOSSISCHEN ABSTIMMUNG UEBER DIE INITIIATIVE „ABTREIBUNGSFINANZIERUNG IST PRIVATSACHE“ STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 9. FEBRUAR 2014 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG – 
[EDITOR'S NOTE: POSED PICTURE.] The gynecologist prepares her instruments for the abortion, pictured on October 18, 2013, during a surgical abortion at the gynecological practice Frauenpraxis Runa in Solothurn, Switzerland. (KEYSTONE/Christian Beutler)

[ACHTUNG REDAKTIONEN: GESTELLTE AUFNAHME - SYMBOLBILD.] Die Gynaekologin bereitet ihr Instrumente fuer den Abbruch vor, aufgenommen am 18. Oktober 2013 bei einem chirurgischen Schwangerschaftsabbruch in der Frauenpraxis Runa in Solothurn. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Auch in der Schweiz sind Abtreibungen nach der zwölften Schwangerschaftswoche unter bestimmten Umständen zulässig. Bild: KEYSTONE

Zur Entscheidung gezwungen

Die darauffolgenden Tage waren die schlimmsten in Sophies Leben. Erst seit wenigen Wochen spürte sie die Tritte ihres Sohnes in ihrem Körper und sie hatte sich über jede einzelne Bewegung gefreut.

Nun war jeder Tritt ein Tritt in ihr Herz.

Wie sollte sie darüber entscheiden, ob sie ihrem Sohn die Chance auf ein Leben verwehren konnte? Oder war es am humansten, ihm ein kurzes Leben voller Leid zu ersparen? Welche Rolle durfte ihr eigenes Leben bei der Entscheidung spielen? Ihre Pläne, noch einmal zu studieren? Und würde sie eine bewusst erlebte Abtreibung, eine Geburt unter schmerzhaften Wehen und im Wissen, dass dabei ihr Sohn starb, psychisch überstehen?

«Liam soll erlöst werden, sodass er bei den Engeln wohnen kann.»

Sophies Freund

Sophie lag tagelang zusammengerollt im Bett. Für ihren Freund stand fest: Liam soll erlöst werden, so, dass er bei den Engeln wohnen kann.

Nach endlosen Gesprächen entschieden die beiden gemeinsam, dass sie ihrem Sohn sein Leid ersparen wollten. Als hätte er ihren Entscheid mitbekommen, spürte Sophie seine Tritte nicht mehr.

Vielleicht hat er sich selbst aufgegeben.

Aber die Ärzte meinten, es könne auch daran gelegen haben, dass seine Beine aufgrund der Spina bifida gelähmt seien. 

Doch ihren Sohn zu Tode zu gebären – das konnte Sophie nicht. Dabei dachte sie auch an sich: Schon als junge Erwachsene litt sie immer wieder unter temporären Angstattacken, die sich häuften, wenn sie psychisch labil war. Und die Angst vor der Angst war dabei das Schlimmste.

Alles, was sie wollte, war, den Tod ihres Sohnes nicht bei Bewusstsein mitzubekommen. Sophie recherchierte im Internet und stiess so auf eine Möglichkeit, ihren Sohn nicht zu Tode gebären zu müssen, sondern den Eingriff unter Narkose durchführen zu lassen. Dafür musste sie allerdings nach Holland. In eine spezialisierte Abtreibungsklinik. Denn nur hier werden die Abtreibungen mit der instrumentellen Methode vorgenommen.

Schipper-Wierda, Abtreibungsklinik, Holland, Abtreibung,

Die Bloemenhove-Klinik ist eine von 15 Abtreibungskliniken in Holland. watson

Zwischen 100 und 140 Spätabtreibungen in der Schweiz

In der Schweiz treiben jährlich etwa 500 Frauen nach der zwölften Schwangerschaftswoche ab. Zwischen der 16. und der 22. Woche sind es allerdings nur noch etwa 100 bis 140 Frauen, die eine Abtreibung durchführen lassen.

Ab der 24. Schwangerschaftswoche ist das Kind auch ausserhalb des Mutterleibes überlebensfähig. Aber auch schon davor kann ein Kind nach der medikamentös eingeleiteten Abtreibung Lebenszeichen von sich geben.

André Seidenberg erklärt, wie dem Kind unnötiges Leid erspart werden soll: «Ab der 23. Schwangerschaftswoche muss vor einem Schwangerschaftsabbruch ein sogenannter Fetozid durchgeführt werden. Das Ungeborene muss zuerst im Mutterleib getötet werden.» Dabei wird dem Fötus eine Kaliumchlorid-Spritze ins Herz verabreicht, sodass das Ungeborene an Herzversagen stirbt. «Spezialisierte Abtreibungskliniken gibt es wegen der vergleichsweise geringen Zahl der Abtreibungen in der Schweiz nicht. Dies ist mit ein Grund, wieso Frauen nach Holland gehen», erklärt Seidenberg.

Nach Holland zum Abtreiben

Vom Flughafen Schiphol fährt man mit dem Zug in 40 Minuten nach Heemstede, einmal Umsteigen in Amsterdam inklusive. In dem Amsterdamer Vorort liegt eine dieser Abtreibungskliniken, die «Beahuis & Bloemenhovekliniek». Hier werden Abtreibungen im ersten und zweiten Trimester der Schwangerschaft durchgeführt – also bis zur 22. Schwangerschaftswoche.

Schipper-Wierda, Abtreibungsklinik, Holland, Abtreibung,

Thea Schipper-Wierda leitet die «Bloemenhovekliniek». watson

Etwa 3000 Abbrüche werden hier jährlich vorgenommen, die Hälfte der Patientinnen reist aus dem Ausland an. «Die meisten Frauen kommen aus Frankreich, an zweiter Stelle folgt Deutschland. Aus der Schweiz sind es nicht so viele», erzählt Thea Schipper-Wierda, die Direktorin der Klinik. Nicht so viele, das sind allein in der Bloemenhove-Klinik immer noch etwa 25 Schweizerinnen im Jahr.

In einer dieser 15 Abtreibungskliniken – nicht in der Bloemenhove-Klinik – meldete sich Sophie an einem warmen Sommermorgen an der Rezeption an. Seit sie zusammen mit ihrem Freund abgereist war, fröstelte sie. 

Sie füllte einen Fragebogen zu ihrer Krankengeschichte und körperlichen Verfassung aus und wurde ins Wartezimmer gebeten. Kurz darauf holte sie eine junge Ärztin ab und bat sie ins Untersuchungszimmer. Sie sprachen über den bevorstehenden Eingriff. Über den Ablauf. Darüber, ob Sophie sich sicher sei. 

Die Ärztin machte einen letzten Ultraschall. Sophie wurde eiskalt, als sie ihren Liam das letzte Mal sah. Sie weinte still, während ihr Herz zerriss.

Ungewollte, ungeahnte Schwangerschaften

In der Bloemenhove-Klinik nehmen die Patientinnen aus den unterschiedlichsten Gründen den Schwangerschaftsabbruch vor. «Ungewollte Schwangerschaften sind aber der Hauptgrund, weshalb Frauen hier abtreiben lassen. Meistens ist es so, dass die Frauen ihre Schwangerschaft erst sehr spät entdecken, weil sie weiterhin ihre Regel bekommen oder die Pille nehmen. Die Frauen denken ganz häufig einfach nicht, dass sie schwanger sein könnten. Die meisten Frauen, die zu uns kommen, sind Anfang 20 und fühlen sich nicht bereit, Mutter zu werden. Die jüngste Patientin, die wir hier hatten, war gerade mal elf Jahre alt», erzählt Schipper-Wierda.

Viele Frauen kommen hierher, weil sie die Abtreibung absolut anonym durchführen lassen können. Dadurch, dass sie die Abtreibung selbst finanzieren müssen und keine Versicherung den Eingriff bezahlt, werden auch keine Daten an Dritte weitergegeben und die Abtreibung steht in keiner Krankenakte.

«Wir wollen von einer Frau immer hören, dass es ihr eigener Wille und Entscheid ist.»

Thea Schipper-Wierda, Direktorin

Immer noch würden aber auch junge Mädchen in die Klinik reisen, die ihren Familien nicht von der Schwangerschaft erzählen können oder vom Partner unter Druck gesetzt werden, das Kind nicht zu bekommen. Wenn Schipper-Wierda und ihr Team den Eindruck erlangen, dass die Frau zu einem Abbruch gezwungen wird, verweigern sie den Eingriff. «Wir wollen von einer Frau immer hören, dass es ihr eigener Wille und Entscheid ist», so Schipper-Wierda.

Eingriff unter Narkose

Im Unterschied zu holländischen und auch Schweizer Spitälern müssen die Frauen in den spezialisierten Abtreibungskliniken das Kind nicht gebären, sondern können den Eingriff unter Narkose durchführen lassen. 

Vor der Behandlung werden der Patientin Schmerzmittel verabreicht. «Anschliessend werden Medikamente verabreicht, um den Gebärmuttermund weicher zu machen und zu dehnen. Wenn der Mund ausreichend gedehnt ist, dann wird die Gebärmutter mit einer Abtreibungszange geleert. Das bedeutet, dass man das Fruchtwasser ablaufen lässt. Anschliessend wird die Nabelschnur durchgeschnitten, dadurch verstirbt das Kind sofort. Dann wird es mit der Zange rausgeholt, allerdings geht das nicht als Ganzes, sondern in Stückchen.»

Schipper-Wierda, Abtreibungsklinik, Holland, Abtreibung,

In diesem Raum werden die Untersuchungen durchgeführt. watson

Das Letzte, an das sich Sophie erinnerte, war der sorgenvolle Blick ihres Freundes, als er ihr einen Kuss gab und sie um Verzeihung bat, dass er ihr den Eingriff nicht abnehmen konnte. Dann verschwimmen die Erinnerungen. 

Nach der Operation wachte Sophie im Krankenzimmer auf, ihr Freund sass neben ihr und hielt ihre Hand. Leere. Viel mehr war da nicht. Eine körperliche Leere und ein Gefühl, als sei die eigene Seele vorübergehend aus dem Körper getreten, um den Schmerz nicht spüren zu müssen.

«Schau, die kleine Welt. Jetzt sind wir Liam noch einmal nahe.»

Sophie

Liam war so kurz da gewesen und doch war er ihr Sohn, der nun für immer fehlen würde.

Sophie sprach auf der Heimreise kein einziges Wort. Ausser im Flugzeug, da nahm sie die Hand ihres Freundes, schmiegte sich an ihn und sagte: «Schau, die kleine Welt. Jetzt sind wir Liam noch einmal nahe.»

Kurz nach der Landung am Flughafen Zürich hatten sie, ihre Schwester und ihr Freund Liam symbolisch begraben. Eine kleine Dose mit Briefen im Wald vergraben. Gesungen. Abschied genommen.

Seither sind einige Monate vergangen. Seither war sie in den Herbstferien gewesen, seither hat es geschneit, seither hat Sophie Weihnachten mit ihrer Familie gefeiert und den Geburtstag ihres Freundes. Doch in ihr hat sich kaum etwas verändert.

Sie wartet immer noch darauf, dass die Zeit beginnt, die Wunde zu heilen. 

*Die Namen der Betroffenen wurden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes geändert.

«Gleicher Scheiss, anderes Jahrhundert» – Die besten Schilder der Frauenproteste

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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • teddybär 11.03.2017 23:33
    Highlight Highlight ich will mich nicht an der diskussion richtig oder falsch beteiligen. unsere tochter ist jetzt knapp 2 jahre und lebt mit spina bifida. das bild eines unglücklichen kindes voller schmerzen (wie zt in dem kommentaren raufgeschaukelt) kann ich nicht bestätigen. aus rücksicht gg. den obigen eltern unterlasse ich es an dieser stelle, eines der vielen bilder unseres fröhlichen, lebhaften mädchens voller schalk anzuhängen. das ist für sie keine einfache situation, es steht uns nicht zu ein urteil zu machen.
  • Safster 09.03.2017 11:08
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen berührenden Bericht!
  • PeHo 09.03.2017 09:33
    Highlight Highlight Ich frage mich bei diesem Thema jeweils, was Eltern von gesunden Wunschkindern machen, wenn kurz vor oder während der Geburt Komplikationen auftreten oder später nach der Geburt ein Unfall passiert und das Kind eine schwere Behinderung davonträgt. Unterlässt man die lebenserhaltenden Massnahmen? Gibt es zur Adoption frei? Ich bin aktuell selber schwanger und eine nahe Bekannte liess ihre Tochter in der 20. Woche wegen Trisomie 21 abtreiben. Das Kind ist nun tot, meine Freundin psychisch total im Eimer!
    Das Leben ist voller Risiken, wir können nicht alles nach unseren Wünschen gestalten..
  • Randy Orton 09.03.2017 00:42
    Highlight Highlight Spina Bifida kann von ganz einfach zu behebenden bis zu schweren Schäden alles beinhalten. Ohne diesen Fall beurteilen zu wollen finde ich es höchst problematisch, wenn Kinder abgetrieben werden, weil sie Behinderungen haben. Wenn durch die Schwangerschaft die Gesundheit der Frau nicht beeinträchtigt ist und der Fötus keine massiv lebenseinschränkenden Krankheiten (Anenzephalie etc), sollten Abtreibungen nach der 12. SSW verboten werden. Ansonsten werden Betroffene von Behinderungen wie Trisomie 21 als weniger lebenswerte Menschen degradiert, das ist krank.
    • Jolly Jumper 09.03.2017 12:58
      Highlight Highlight Klar ist es nicht einfach, war es auch in diesem Fall nicht, wie du lesen kannst. Ein Wunschkind abzutreiben ist wohl immer eine sehr schwirige und schmerzvolle Entscheidung. Aber diese Entscheidung gehört allen voran den Eltern, weil sie werden sich ja ums Kind kümmern müssen und wissen nunmal am Besten ob sie das physisch können oder nicht. Das Ziel ist ja dem Kind ein gutes/schönes Leben bieten zu können, kann man das nicht sollte man ganz allgemein keine Kinder haben. Das hat m.E. mit Degradation sehr wenig zu tun, sondern mit Entscheidungsfreiheit zugunsten des Kindes und der Eltern.
    • Randy Orton 09.03.2017 13:35
      Highlight Highlight Wenn man nur einem geistig und körperlich vollständig gesunden und der Norm entsprechenden Kind ein gutes/schönes Leben bieten kann, sollte man auf Kinder verzichten. Was ist, wenn ein gesundes Kind durch einen Unfall schwer behindert bzw. pflegebedürftig wird? Kaliumspritze ins Herz und nächster Versuch?
      Die Lösung momentan ist keine, wenn Man nach der 12. SSW abtreiben kann, nur weil ein Kind nicht der Norm entspricht. Wie gesagt, Ausnahmen sind gesundheitliche Beeinträchtigung der Mutter oder nicht lebensvereinbarende Krankheiten des Kindes, die sind aber zB bei Trisomie 21 nicht gegeben.
  • hulaleh 08.03.2017 22:30
    Highlight Highlight Wollte zu erst gar nichts schreiben, jedoch habe heute die Wiederholung einer Italo-Sendung "le Iene" geschaut. Sie berichteten unteranderem über eine Familie, die sich um den schwerbehinderten Sohn (ca. 30) kümmerten. Sie wollten ihn jedoch nach Belgien fahren, sie meinten, er wolle nun Sterben (Fremdhilfe) und die Familie am Limit sei. Als ihn jedoch der Journalist mehrmals fragte, ob er wirklich sterben wolle, kniff er mehrmals die Augen zu ( dies war ein Nein, da er nur so kommunizieren konnte).

    Auch diese Situation war sehr berührend, evt empfinden sie mehr als wir denken...
  • Pfauenfeder 08.03.2017 20:40
    Highlight Highlight Ich bin der meinung dass es nicht in unserer entscheidung liegt ob ein mensch zur welt kommen darf oder nicht dennoch bin ich aber auch der meinung dass dieses paar nicht an den pranger gestellt werden sollte. Die trauer welche diese eltern in sich tragen ist unbeschreiblich und ich wünsche ihnen dass sie bald ein gesundes baby in den armen halten dürfen und nicht an dem schmerz zerbrechen. Auf diesem weg wünsche ich euch alles gute.
  • Passenger 08.03.2017 20:17
    Highlight Highlight Vor 19 Jahren haben wir fast dasselbe mitgemacht. Ich war damals in der 18. SSW und unsere Tochter litt an Anencephalie. Ich habe den Abbruch in der CH vorgenommen und unsere Tochter dann nach 27 Stunden tot geboren. Als ich den Artikel las, bekam ich heftiges Herzklopfen. Ein solches Ereignis wird man NIE vergessen. Auch der Körper vergisst es nicht. Bei ähnlichen Berichten habe ich jedes Mal auch körperliche Symptome. Ich wünsche dem betroffenen Paar von Herzen alles Gute, viel Liebe füreinander und immer wieder gute Gespräche, das Erlebte gemeinsam zu bewältigen.
  • Murky 08.03.2017 20:12
    Highlight Highlight Schöner Artikel. Danke. Es ist so wichtig sich immer vor Augen zu halten dass es auch anders hätte laufen können. Ich habe mir oft Gedanken gemacht was sein könnte, was schief laufen könnte... Mich hat es nicht getroffen, ich bin Vater zweier gesunder Buben. Aber Sophie hat es getroffen, so wie viele andere. Wir können uns glücklich schätzen und müssen aber gleichzeitig als Gesellschaft Eltern welchen solches Leid widerfahren ist die Hand und Unterstützung bieten.
  • Zap Brannigan 08.03.2017 19:59
    Highlight Highlight Als Vater von frei zum Glück gesunden Kindern kamen mir beim Lesen dieses Artikels die Tränen. Wir erlitten beim "ersten Zweiten" eine Totgeburt im 7. Monat. Nicht ganz das Gleiche, aber genug, um Gewisse Kommentare hier nur schwer zu ertragen. Wie kann man nur so delbstgerecht und herzlos sein. Mit reinem, da nie benutzten Gewissen?
  • shakra 08.03.2017 16:39
    Highlight Highlight 😭😭 Unvorstellbar diese Entscheidung treffen zu müssen und als Paar diesen Schicksalsschlag verarbeiten zu können. Habe immer noch Tränen in den Augen.
  • Frausowieso 08.03.2017 16:06
    Highlight Highlight Ich habe einen riesen Respekt vor allen Eltern, die eine solche Entscheidung treffen und auch vor dem medizinischen Person, welches die Eingriffe vornimmt. So ein Schritt ist für alle Beteiligten einfach nur die Hölle und es tut mir schrecklich leid, dass sie dies durchleben müssen. Ich bin froh, dass man heute viele Behinderungen etc schon frühzeitig erkennen und so Leid ersparen kann. Es soll einfach nie ein Müssen werden. Jedes Elternpaar soll selbst entscheiden und die Gesellschaft sollte die Entscheidung kommentarlos akzeptieren.
  • J. Schwandi 08.03.2017 14:11
    Highlight Highlight Muss schwer sein, plötzlich entscheiden zu müssen, welches Leben lebenswert ist.
  • NicoleTa 08.03.2017 14:01
    Highlight Highlight Dann kam endlich der Bescheid das sich unser Sohn nicht angesteckt hätte, das er wahrscheinlich gesund zu Welt kommen würde.... für uns war es der schönste Tag der Schwangerschaft, endlich durfte ich richtig Schwanger sein. Er ist heute fast 7 Jahre alt und komplett Gesund!

    Mein Mann und ich hätten uns aber bei einem Positiven Fruchtwasser Befund nach langem überlegen gegen das Kind und für den Engel entschieden.
    Und nein Liebe Abtreibungs Gegener! Dies war kein leichter Entscheid. Nein wir wollten nicht unser ungeborenes ermorden sondern erlösen...
    • Fabio74 08.03.2017 16:24
      Highlight Highlight @aron777 es ist immer schön zu moralisieren und pauschalisieren vor allem wenn es einen nicht betrifft und man sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen muss.
      Deine Kommentare sind verachtend allen Menschrn gegenüber die schwierige sehr persönliche Entscheidungen treffen müssen
    • Fering 08.03.2017 18:14
      Highlight Highlight Aaron777 jetzt reicht es aber. Was denken Sie eigentlich wer Sie sind? Es ist diesed intollersnte Verhalten, das unnötigen Hass erzeugt. Soe sollten sich schämen.

      Nein wissen Sie was. Hier ist Ihre Chance. Ich Lade Sie auf ein persönliches Gespräch ein. Ich will verstehen wieso Sie sich so äussern
    • glass9876 08.03.2017 18:25
      Highlight Highlight @ NicoleTa: Danke, dass du hier eure Geschichte schreibst.
      Sie zeigt auch, dass die Ärzte in einer solchen Situation eine schwierige Aufgabe zu bewältigen haben und gezwungen sind, die Verantwortung an die Eltern weiterzugeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NicoleTa 08.03.2017 13:55
    Highlight Highlight Mein Mann und ich wurden in der 13 Woche vor die Tatsache gestellt das unser ungeborenes Kind mit grösster Wahrscheindlichkeit schwerst behindert und nicht überlebensfähig auf die welt kommen wird, man könne es aber erst genau sagen ob sich der Fötus angesteckt habe wenn die Fruchtwasserpunktion in der 18Woche durcheführt werde. Man bat uns uns Gedanken zu machen ob wir das Kind dann gehen lassen wollen oder es austragen wollen bis zur Geburt. 6.5 Wochen lang hatten wir Angst, 6.5 Wochen lang versuchte ich nicht schwanger zu sein, mich nicht zu freuen wenn ich einen Tritt spührte
  • Fly Boy Tschoko 08.03.2017 13:11
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel. Sie haben mich nach dem, von mir aus gesehen, schlechten Gras in Goldau Artikel wirklich Positiv überrascht. Weiter so.
  • clavi 08.03.2017 12:40
    Highlight Highlight 😭😪😥😢
  • Fering 08.03.2017 12:02
    Highlight Highlight Ich bin Vater und vor kurzer Zeit haben wir erfahren, dass wir erneut Eltern werden. Alles was seit dann zählt ist die Gesundheit meiner Frau und unseres ungeborenen Kindes. Was dieses junge Paar erleben musste hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Sie geniessen meinen unemdlichen Respekt und hoffe das folgende Nachricht das betroffene Paar erreicht: ich wünsche Euch alles erdenklich Gute für Eure zukunft. Ihr habt mir wiedee aufgezeigt wie wertvoll das Leben ist und ich danke Euch für Eure Offenheit.

    Jeder der dieses Paar hier angreift ist meiner Meinung nach bemittleidenswert
  • Thomas F. 08.03.2017 11:34
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen ausgesprochen gut geschriebenen, einfühlsamen Text. Betroffen und ratlos bleibt man zurück und hofft, dass die Zeit die Wunden heilt.
  • Bolly 08.03.2017 11:28
    Highlight Highlight
    Es gibt so viele...die damit viel leichtfertiger umgehen.
    Hier spürt man doch, das es nicht freiwillig passiert.
    Zudem ist es doch nochmals eine Belastung wenn man das Kind bei vollem Bewwusstsein auf die Welt bringe muss, mit Geburtstrauma. Der Weg ist nicht leichter.
    Es ist eine andere Art damit umzugehen damit muss man leben können. Leiber kurz und schmerzlos als noch mehr Qualen,das Kind nicht lebensfähig ist, die Angst das es nur kurz lebt. Macht es in meinen Augen auch nicht besser.
    Hoffe sehr das sie aus dem Tief wieder raus findet. Und die nächste SS normal verläuft. Alles gute. 🍀
  • Michael Mettler 08.03.2017 11:16
    Highlight Highlight Ein guter Freund von mir kann sprechen und denken und auf der Computer-Maus klicken. Mehr geht nicht. Er ist studierter Jurist, hat eine tolle Stelle und ein grossartiger Mensch. Ja, man hätte ihn auch abtreiben können. Die Mutter wäre dann heute nicht müde sondern traurig.
    • Nadja Brenneisen 08.03.2017 11:23
      Highlight Highlight Lieber Michael, es ist schön, dass es deinem Freund so gut geht und er ein gutes Leben hat. Allerdings ist es von Fall zu Fall unterschiedlich, wie die Lebensqualität mit Spina Bifida ausfällt. Und es gibt grosse Unterschiede im Umgang und der Situation der Eltern. Dein Freund hat eine starke Mutter. Ich finde es aber auch eine Stärke, sich einzugestehen, dass man diese Verantwortung nicht tragen kann, oder nicht stark genug ist, herauszufinden, wie schlimm die tatsächliche Ausprägung ist.
    • Michael Mettler 08.03.2017 11:32
      Highlight Highlight @nadja: sehe ich auch so.
    • MaraRama 08.03.2017 13:02
      Highlight Highlight sehr gut geschrieben nadja
  • Georgia 4 08.03.2017 11:15
    Highlight Highlight Das ist ein traurige Geschichte, ich könnte mich gar nicht vorstellen wie schwierig das sein muss da ich diese Entscheidung nicht treffen musste, aber ich glaube an das Leben und hatte wahrscheinlich die Natur diese Entscheidung machen lassen, ob jemand leben oder sterben soll. Da ich nicht mit mich selber leben könnte sonnst. Aber jede soll frei sein seine eigene entscheiden zu treffen und wir sollen diese respektieren , wünsche die beide viel Kraft.
  • Klirrfactor 08.03.2017 11:08
    Highlight Highlight Sehr schmerzhaft, egal in welcher Woche.

    Die Gefühle nachempfinden? Nicht möglich.
    Die Entscheidung? Weder falsch noch korrekt, aber für die betroffenen schwer und schmerzhaft

    Wer noch nie in einer annähernd ähnliche Situation war, sollte jetzt erst mal seine Gedanken sortieren, bevor hier über Mord und Moral gepredigt wird.
  • Ruefe 08.03.2017 11:08
    Highlight Highlight Was im Normalfall eine der glücklichsten Erfahrungen im Leben von zwei Menschen sein sollte, hat sich hier auf grauenhafte Weise ins Gegenteil verkehrt. Ich wünsche Sophie und ihrem Freund viel Kraft, und auch Unterstützung und Verständnis aus ihrem Umfeld, eine solche Tragödie ist alleine kaum zu verarbeiten =/
  • Ohniznachtisbett 08.03.2017 11:05
    Highlight Highlight Manchmal braucht es einen solchen Bericht und man merkt plötzlich wieder, wie gut es einem eigentlich geht und wie privilegiert man ist. Es zerreisst einem ja fast das Herz, wenn man das liest. Die Frau und auch ihr Freund haben wohl noch einige sehr schwierige Wochen und Monate vor sich. Alles Gute!
  • Seralic 08.03.2017 10:59
    Highlight Highlight Ich bin immer noch der Meinung, dass Abtreibung verboten sein sollte! Man hat nicht das Recht über das Leben anderer zu entscheiden! Auch wenn sie noch nie das Tageslicht erblickten!
    • Meet The Mets 08.03.2017 11:14
      Highlight Highlight Niemand treibt aus Spass ab. Verbot oder nicht, es wird abgetrieben.

      Wir als Gesellschaft haben die Wahl, ob Frauen in Not das in einem Spital mit top Betreuung machen dürfen oder in einem schmutzigen Hinterhof durch irgendeinen Scharlatan und mit Mitteln, die auch noch die Frau gefährden.
    • Yelina 08.03.2017 11:37
      Highlight Highlight Seralic, aber Sie entscheiden doch auch gerade über das Leben der Schwangeren? Sie dürfen, aber die Schwangere nicht?
    • New Ling 08.03.2017 11:41
      Highlight Highlight Dann hör doch einfach auf damit ... über das Leben anderer entscheiden zu wollen ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 08.03.2017 10:54
    Highlight Highlight Eine sehr traurige Geschichte und ein schweres Schicksal.

    Ich wünsche Sophie und ihrem Freund alles Gute. Es ist eine Entscheidung vor der nie jemand stehen sollte und jeder der nie dazu gezwungen wird sollte dankbar dafür sein.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 08.03.2017 10:47
    Highlight Highlight Das ist ein sehr Schmerzhafter Bericht.
    So etwas ist keinem zu Wünschen
  • Fountain Pen 08.03.2017 10:46
    Highlight Highlight Dieser Text hat mich sehr berührt. Ich hatte Tränen in den Augen. Den Eltern wünsche ich von Herzen alles Gute.

Die Kurden, Trump, Erdogan und Assad: Was du über die Kriegswirren in Rojava wissen musst

Sie haben den IS besiegt, jetzt werden die Kurden in Nordsyrien sich selbst überlassen. Ein Überblick über die türkische Militäroffensive in Rojava und was Erdogan, Trump und Assad damit zu tun haben.

Im Stundentakt ändern sich die Schlagzeilen über den Krieg in Nordsyrien: «Türkische Truppen marschieren in Syrien ein», «IS-Terroristen nutzen Chaos nach türkischer Invasion», «Kurden bitten Präsident Assad um Hilfe». Verwirrung total. Klar ist: Die Situation für die Kurden spitzt sich stetig zu, Hunderttausende haben ihre Häuser verlassen und sind auf der Flucht. Die Zahl der Todesopfer, darunter Zivilisten, Kinder und Journalisten, steigt täglich.

Bei den verschiedenen involvierten Akteuren …

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