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Liam – in den Tod geboren

Bild: KEYSTONE

Sophies Sohn war ein Wunschkind. Liam wollte sie ihn nennen. Sie hatte sich so sehr auf den kleinen Knirps gefreut – bis ein Arztbesuch alles änderte und Sophie infolge die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen musste. Die Geschichte einer Frau, die im sechsten Schwangerschaftsmonat ins Ausland fuhr, um ihren Sohn abzutreiben.



In einer mittelgrossen Schweizer Stadt wohnt Sophie* zusammen mit ihrem Freund in einer Dreizimmerwohnung im ersten Stock. Das Mehrfamilienhaus hat einen dazugehörenden Garten. Im Gras liegt ein roter Ball.

Den Ball sieht man vom Wohnzimmer aus nicht, aber vom Balkon, den Sophie seit einigen Monaten meidet. Der Schmerz ist zu gross, wenn sich Sophie daran erinnert, dass Liam* vielleicht auch einmal mit einem Ball im Garten gespielt hätte. Die Nachbarskinder mag Sophie nicht sehen. Sie hat Angst vor dem Frühling, weil die Kinder dann öfter vor dem Haus spielen.

Sophies Freund hat einen Bananenkuchen gebacken. «Er probiert gern verschiedene Rezepte aus», erklärt sie und schneidet den duftenden Kuchen an. Ihr Freund ist nicht anwesend, er habe spontan im Gastrobetrieb aushelfen müssen. Sophie wirkt bleich und zerbrechlich in ihrem grauen Kleid.

Trotzdem ist sie bereit, vom Tod ihres Sohnes zu erzählen, den sie im letzten Jahr beschlossen hatte.

Ein Wunder im Bauch

Schon immer wollte Sophie jung Mutter werden. Als ihr 30. Geburtstag bevorstand, willigte schliesslich auch ihr Freund ein, ein Baby zu machen. Viel schneller als erwartet, wurde Sophie schwanger und ihr war bewusst, dass das nicht selbstverständlich war. In einer Wolke aus Glücksgefühlen und Unglaube taumelte sie durch die ersten paar Monate ihrer Schwangerschaft.

Für sich behalten konnte sie die frohe Botschaft nicht, zu sehr wollte sie ihre Freude über das kleine Wunder in ihrem Bauch mit der ganzen Welt teilen. Auf die Routineuntersuchungen beim Gynäkologen freuten sich Sophie und ihr Freund wie aufgeregte Kinder.

Wenn sie die kleinen Hände und Füsse auf dem Ultraschall-Bildschirm sah, schlug ihr eigenes Herz höher und sie musste unweigerlich lachen. Ihr Freund stand dann jeweils fasziniert vor dem Screen und spielte mit seiner Uhr, während er die Gesichtszüge seines Sohnes mit seinen eigenen verglich.

Doch dieses Mal war alles anders.

Rosaroter Schock

Sophie war in der 21. Woche schwanger – im sechsten Monat – als sie auf der Liege beim Frauenarzt lag, ihre Gynäkologin verunsichert innehielt und das Ultraschallgerät von ihrem runden Bauch nahm. Sophie wusste sofort, dass etwas nicht gut war.

Die Ärztin bewegte das Ultraschallgerät immer wieder über ihren Bauch. Auf dem Screen erschien der Kopf des kleinen Jungen, eine Hand, dann wieder die Wirbelsäule. Nach unendlich langen Minuten dann die Nachricht: Die Ärztin sei sich nicht sicher, ob der Rücken des Kindes richtig ausgebildet sei. Doch Sorgen machen sollte sich Sophie noch nicht, sondern abwarten, bis eine weitere Untersuchung Gewissheit bringen würde.

Abwarten? Sophie nahm die Unsicherheit mit aus der Arztpraxis und spürte ihr Herz nicht mehr.

Dafür trat Liam ihr immer wieder in die Rippen, als würde er ihr Mut machen wollen.

ARCHIV --- ZUM GEPLANTEN BUNDESGESETZ UEBER DIE PRAENATALEN BLUTTESTS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Gynaekologin Helene Huldi fuehrt bei einer schwangeren Frau, die in der 20. Woche schwanger und somit im zweiten Trimester ist, eine Ultraschalluntersuchung durch, aufgenommen in der Frauenpraxis Runa in Solothurn am 18. Oktober 2013. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Bei der Ultraschalluntersuchung entdeckte Sophies Ärztin, dass etwas mit Liam nicht stimmte. Bild: KEYSTONE

Die weitere Untersuchung brachte die Sicherheit, die Sophie niemals haben wollte: Liam, wie sie ihren Sohn nennen wollte, hatte Spina bifida. Wie gelähmt sass sie im Gesprächszimmer des Arztes und starrte an die Wand. Ein Bild hing dort, abstrakte Kunst und Sophie fixierte den rosa Farbklecks. Rosa, dachte sie. «Die Farbe sollte doch beruhigen, aber ich spüre gar nichts.»

Und die Farbe müsste Blau sein. Nicht Rosa.

Ihr Freund zog seine Uhr neu auf, immer wieder, bis er merkte, dass Sophie zitterte. Dann nahm er ihre Hand.

Aufreibende Abbrüche nach der 12. Woche

Spina bifida ist ein Defekt des Neuralrohrs, eine Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks. Je nach Ausprägung des Defekts ist eine schwerwiegende körperliche und geistige Behinderung die Folge. Fast 90 Prozent der Eltern, welche mit einer solchen Diagnose konfrontiert werden, entscheiden sich für einen Schwangerschaftsabbruch. Dieser ist auch in der Schweiz noch nach der zwölften Schwangerschaftswoche erlaubt, wenn die Fortsetzung der Schwangerschaft die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren stark gefährden würde.

«Je fortgeschrittener die Schwangerschaft ist, umso schwerwiegendere Gründe müssen vorliegen», erklärt der Gynäkologe André Seidenberg, der in seiner Praxis selbst Abbrüche bis zur 14. Schwangerschaftswoche durchführt. In erster Linie geht es immer um die Gesundheit der Frau, der Fötus spielt eine untergeordnete Rolle.

«Aber bis zur Geburt ist das Ungeborene nur als Teil der schwangeren Frau denkbar.»

André Seidenberg, Facharzt Allgemeine Medizin

Seidenberg erklärt, dass sich die medizinische Ethik auch im Recht manifestiert: «Das Schweizer Recht geht davon aus, dass die Schwangerschaft in erster Linie als körperlicher Teil der Frau verstanden werden muss. Die Frau ist für sich und ihr Leben als autonomer Mensch selber entscheidungsfähig und entscheidungsbefugt. Das Gesetz berücksichtigt, dass aus der Schwangerschaft ein eigener Mensch mit allen gesetzlichen Rechten und Schutzwürdigkeiten hervorgehen kann. Aber bis zur Geburt ist das Ungeborene nur als Teil der schwangeren Frau denkbar. Jede ärztliche Behandlung der Schwangeren muss zuerst an die Frau als Mensch mit allen Rechten denken und erst später an das Ungeborene.»

Der Arzt, der Sophie behandelte, riet zur Abtreibung. Wie denn das genau abliefe, wollte sie wissen. An die Erklärungen des Arztes erinnert sie sich nur verschwommen. Ein Medikament sollte ihren Körper zu frühzeitigen Wehen zwingen.

Da ihr Sohn noch zu fragil sei, zu zart, zu zerbrechlich, würde ihn die vaginale Geburt töten.

So sei das am humansten, sagte der Arzt.

ZUR EIDGENOSSISCHEN ABSTIMMUNG UEBER DIE INITIIATIVE „ABTREIBUNGSFINANZIERUNG IST PRIVATSACHE“ STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 9. FEBRUAR 2014 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG – 
[EDITOR'S NOTE: POSED PICTURE.] The gynecologist prepares her instruments for the abortion, pictured on October 18, 2013, during a surgical abortion at the gynecological practice Frauenpraxis Runa in Solothurn, Switzerland. (KEYSTONE/Christian Beutler)

[ACHTUNG REDAKTIONEN: GESTELLTE AUFNAHME - SYMBOLBILD.] Die Gynaekologin bereitet ihr Instrumente fuer den Abbruch vor, aufgenommen am 18. Oktober 2013 bei einem chirurgischen Schwangerschaftsabbruch in der Frauenpraxis Runa in Solothurn. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Auch in der Schweiz sind Abtreibungen nach der zwölften Schwangerschaftswoche unter bestimmten Umständen zulässig. Bild: KEYSTONE

Zur Entscheidung gezwungen

Die darauffolgenden Tage waren die schlimmsten in Sophies Leben. Erst seit wenigen Wochen spürte sie die Tritte ihres Sohnes in ihrem Körper und sie hatte sich über jede einzelne Bewegung gefreut.

Nun war jeder Tritt ein Tritt in ihr Herz.

Wie sollte sie darüber entscheiden, ob sie ihrem Sohn die Chance auf ein Leben verwehren konnte? Oder war es am humansten, ihm ein kurzes Leben voller Leid zu ersparen? Welche Rolle durfte ihr eigenes Leben bei der Entscheidung spielen? Ihre Pläne, noch einmal zu studieren? Und würde sie eine bewusst erlebte Abtreibung, eine Geburt unter schmerzhaften Wehen und im Wissen, dass dabei ihr Sohn starb, psychisch überstehen?

«Liam soll erlöst werden, sodass er bei den Engeln wohnen kann.»

Sophies Freund

Sophie lag tagelang zusammengerollt im Bett. Für ihren Freund stand fest: Liam soll erlöst werden, so, dass er bei den Engeln wohnen kann.

Nach endlosen Gesprächen entschieden die beiden gemeinsam, dass sie ihrem Sohn sein Leid ersparen wollten. Als hätte er ihren Entscheid mitbekommen, spürte Sophie seine Tritte nicht mehr.

Vielleicht hat er sich selbst aufgegeben.

Aber die Ärzte meinten, es könne auch daran gelegen haben, dass seine Beine aufgrund der Spina bifida gelähmt seien. 

Doch ihren Sohn zu Tode zu gebären – das konnte Sophie nicht. Dabei dachte sie auch an sich: Schon als junge Erwachsene litt sie immer wieder unter temporären Angstattacken, die sich häuften, wenn sie psychisch labil war. Und die Angst vor der Angst war dabei das Schlimmste.

Alles, was sie wollte, war, den Tod ihres Sohnes nicht bei Bewusstsein mitzubekommen. Sophie recherchierte im Internet und stiess so auf eine Möglichkeit, ihren Sohn nicht zu Tode gebären zu müssen, sondern den Eingriff unter Narkose durchführen zu lassen. Dafür musste sie allerdings nach Holland. In eine spezialisierte Abtreibungsklinik. Denn nur hier werden die Abtreibungen mit der instrumentellen Methode vorgenommen.

Schipper-Wierda, Abtreibungsklinik, Holland, Abtreibung,

Die Bloemenhove-Klinik ist eine von 15 Abtreibungskliniken in Holland. watson

Zwischen 100 und 140 Spätabtreibungen in der Schweiz

In der Schweiz treiben jährlich etwa 500 Frauen nach der zwölften Schwangerschaftswoche ab. Zwischen der 16. und der 22. Woche sind es allerdings nur noch etwa 100 bis 140 Frauen, die eine Abtreibung durchführen lassen.

Ab der 24. Schwangerschaftswoche ist das Kind auch ausserhalb des Mutterleibes überlebensfähig. Aber auch schon davor kann ein Kind nach der medikamentös eingeleiteten Abtreibung Lebenszeichen von sich geben.

André Seidenberg erklärt, wie dem Kind unnötiges Leid erspart werden soll: «Ab der 23. Schwangerschaftswoche muss vor einem Schwangerschaftsabbruch ein sogenannter Fetozid durchgeführt werden. Das Ungeborene muss zuerst im Mutterleib getötet werden.» Dabei wird dem Fötus eine Kaliumchlorid-Spritze ins Herz verabreicht, sodass das Ungeborene an Herzversagen stirbt. «Spezialisierte Abtreibungskliniken gibt es wegen der vergleichsweise geringen Zahl der Abtreibungen in der Schweiz nicht. Dies ist mit ein Grund, wieso Frauen nach Holland gehen», erklärt Seidenberg.

Nach Holland zum Abtreiben

Vom Flughafen Schiphol fährt man mit dem Zug in 40 Minuten nach Heemstede, einmal Umsteigen in Amsterdam inklusive. In dem Amsterdamer Vorort liegt eine dieser Abtreibungskliniken, die «Beahuis & Bloemenhovekliniek». Hier werden Abtreibungen im ersten und zweiten Trimester der Schwangerschaft durchgeführt – also bis zur 22. Schwangerschaftswoche.

Schipper-Wierda, Abtreibungsklinik, Holland, Abtreibung,

Thea Schipper-Wierda leitet die «Bloemenhovekliniek». watson

Etwa 3000 Abbrüche werden hier jährlich vorgenommen, die Hälfte der Patientinnen reist aus dem Ausland an. «Die meisten Frauen kommen aus Frankreich, an zweiter Stelle folgt Deutschland. Aus der Schweiz sind es nicht so viele», erzählt Thea Schipper-Wierda, die Direktorin der Klinik. Nicht so viele, das sind allein in der Bloemenhove-Klinik immer noch etwa 25 Schweizerinnen im Jahr.

In einer dieser 15 Abtreibungskliniken – nicht in der Bloemenhove-Klinik – meldete sich Sophie an einem warmen Sommermorgen an der Rezeption an. Seit sie zusammen mit ihrem Freund abgereist war, fröstelte sie. 

Sie füllte einen Fragebogen zu ihrer Krankengeschichte und körperlichen Verfassung aus und wurde ins Wartezimmer gebeten. Kurz darauf holte sie eine junge Ärztin ab und bat sie ins Untersuchungszimmer. Sie sprachen über den bevorstehenden Eingriff. Über den Ablauf. Darüber, ob Sophie sich sicher sei. 

Die Ärztin machte einen letzten Ultraschall. Sophie wurde eiskalt, als sie ihren Liam das letzte Mal sah. Sie weinte still, während ihr Herz zerriss.

Ungewollte, ungeahnte Schwangerschaften

In der Bloemenhove-Klinik nehmen die Patientinnen aus den unterschiedlichsten Gründen den Schwangerschaftsabbruch vor. «Ungewollte Schwangerschaften sind aber der Hauptgrund, weshalb Frauen hier abtreiben lassen. Meistens ist es so, dass die Frauen ihre Schwangerschaft erst sehr spät entdecken, weil sie weiterhin ihre Regel bekommen oder die Pille nehmen. Die Frauen denken ganz häufig einfach nicht, dass sie schwanger sein könnten. Die meisten Frauen, die zu uns kommen, sind Anfang 20 und fühlen sich nicht bereit, Mutter zu werden. Die jüngste Patientin, die wir hier hatten, war gerade mal elf Jahre alt», erzählt Schipper-Wierda.

Viele Frauen kommen hierher, weil sie die Abtreibung absolut anonym durchführen lassen können. Dadurch, dass sie die Abtreibung selbst finanzieren müssen und keine Versicherung den Eingriff bezahlt, werden auch keine Daten an Dritte weitergegeben und die Abtreibung steht in keiner Krankenakte.

«Wir wollen von einer Frau immer hören, dass es ihr eigener Wille und Entscheid ist.»

Thea Schipper-Wierda, Direktorin

Immer noch würden aber auch junge Mädchen in die Klinik reisen, die ihren Familien nicht von der Schwangerschaft erzählen können oder vom Partner unter Druck gesetzt werden, das Kind nicht zu bekommen. Wenn Schipper-Wierda und ihr Team den Eindruck erlangen, dass die Frau zu einem Abbruch gezwungen wird, verweigern sie den Eingriff. «Wir wollen von einer Frau immer hören, dass es ihr eigener Wille und Entscheid ist», so Schipper-Wierda.

Eingriff unter Narkose

Im Unterschied zu holländischen und auch Schweizer Spitälern müssen die Frauen in den spezialisierten Abtreibungskliniken das Kind nicht gebären, sondern können den Eingriff unter Narkose durchführen lassen. 

Vor der Behandlung werden der Patientin Schmerzmittel verabreicht. «Anschliessend werden Medikamente verabreicht, um den Gebärmuttermund weicher zu machen und zu dehnen. Wenn der Mund ausreichend gedehnt ist, dann wird die Gebärmutter mit einer Abtreibungszange geleert. Das bedeutet, dass man das Fruchtwasser ablaufen lässt. Anschliessend wird die Nabelschnur durchgeschnitten, dadurch verstirbt das Kind sofort. Dann wird es mit der Zange rausgeholt, allerdings geht das nicht als Ganzes, sondern in Stückchen.»

Schipper-Wierda, Abtreibungsklinik, Holland, Abtreibung,

In diesem Raum werden die Untersuchungen durchgeführt. watson

Das Letzte, an das sich Sophie erinnerte, war der sorgenvolle Blick ihres Freundes, als er ihr einen Kuss gab und sie um Verzeihung bat, dass er ihr den Eingriff nicht abnehmen konnte. Dann verschwimmen die Erinnerungen. 

Nach der Operation wachte Sophie im Krankenzimmer auf, ihr Freund sass neben ihr und hielt ihre Hand. Leere. Viel mehr war da nicht. Eine körperliche Leere und ein Gefühl, als sei die eigene Seele vorübergehend aus dem Körper getreten, um den Schmerz nicht spüren zu müssen.

«Schau, die kleine Welt. Jetzt sind wir Liam noch einmal nahe.»

Sophie

Liam war so kurz da gewesen und doch war er ihr Sohn, der nun für immer fehlen würde.

Sophie sprach auf der Heimreise kein einziges Wort. Ausser im Flugzeug, da nahm sie die Hand ihres Freundes, schmiegte sich an ihn und sagte: «Schau, die kleine Welt. Jetzt sind wir Liam noch einmal nahe.»

Kurz nach der Landung am Flughafen Zürich hatten sie, ihre Schwester und ihr Freund Liam symbolisch begraben. Eine kleine Dose mit Briefen im Wald vergraben. Gesungen. Abschied genommen.

Seither sind einige Monate vergangen. Seither war sie in den Herbstferien gewesen, seither hat es geschneit, seither hat Sophie Weihnachten mit ihrer Familie gefeiert und den Geburtstag ihres Freundes. Doch in ihr hat sich kaum etwas verändert.

Sie wartet immer noch darauf, dass die Zeit beginnt, die Wunde zu heilen. 

*Die Namen der Betroffenen wurden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes geändert.

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