Energiewende
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Bohrinsel

Bohrinsel: Rund 80 Prozent des weltweiten Energiebedarfs wird durch fossile Energieträger gedeckt. Bild: Shutterstock

Warum ist Kohle böse, aber Biogas gut? Brennstoffe im Vergleich



Noch leben wir im fossilen Zeitalter: Vier Fünftel des weltweiten Energieverbrauchs decken wir mit Öl, Gas und Kohle. Erneuerbare Energieträger fristen im Vergleich zu den fossilen nach wie vor ein Nischendasein. Problematisch ist dies nicht nur wegen der Begrenztheit der fossilen Ressourcen, sondern mehr noch wegen ihres entscheidenden Beitrags zur Klimaerwärmung.

Dieser Beitrag ist allerdings bei den verschiedenen fossilen Energieträgern nicht gleich hoch, und auch bei den erneuerbaren können CO2-Emissionen anfallen. Welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Brenn- und Kraftstoffe haben, zeigt diese Übersicht.

Kohlekraftwerk

Der CO2-Ausstoss ist bei Kohlekraftwerken besonders hoch. Bild: Shutterstock

Brenn- und Kraftstoffe

Die in diesen Energieträgern gespeicherte Energie nutzen wir dadurch, dass wir sie verbrennen. Je nach Verwendungszweck spricht man von Brennstoffen – wenn es um thermische Energie geht wie beim Heizen – oder von Kraftstoffen, wenn mechanische Energie genutzt wird, etwa um eine Maschine anzutreiben. Oft verwendet man dafür auch den Begriff Treibstoff.

Fossile Energieträger

Fossile Energieträger bestehen aus den Überresten von abgestorbenen Lebewesen, die vor sehr langer Zeit lebten. Steinkohle zum Beispiel, der älteste dieser Rohstoffe, entstand aus Pflanzen, die vor 350 bis 280 Millionen Jahren in den Sumpfwäldern des Karbons und Perms wuchsen. Ihre Überreste türmten sich zu mächtigen Sedimentschichten auf, aus denen sich in einem langen Prozess Kohlenflöze bildeten. Auch Braunkohle entstand auf diese Weise, jedoch erst vor 65 bis 2 Millionen Jahren. Auch bei Erdöl und Erdgas handelt es sich um organische Rückstände, wobei diese vor allem aus Plankton bestehen.

Kohleflöz

Gebildet vor Millionen von Jahren: Kohleflöz. Bild: Shutterstock

Nach wie vor bilden sich laufend neue Lagerstätten, freilich in so geringem Umfang, dass die fossilen Ressourcen dennoch als endlich betrachtet werden müssen. Bei der Verbrennung fossiler Energieträger wird das CO2, das vor Jahrmillionen durch das Pflanzenwachstum der Atmosphäre entzogen wurde, wieder in die Luft abgegeben.

*bei nachhaltiger Nutzung
** bei nicht-nachhaltiger Nutzung ohne Wiederaufforstung
Quelle: volker-quaschning.de

Kohle

Kohle, besonders Steinkohle, hat einen relativ hohen Heizwert, wobei dieser niedriger ist als bei Öl. Der Rohstoff muss nicht aufwändig aufbereitet werden und wird derzeit vornehmlich in Kraftwerken zur Stromerzeugung verwendet. Auch bei der Stahlproduktion werden grosse Mengen eingesetzt. Kohlekraftwerke sind grundlastfähig, das heisst, sie können dauerhaft und zuverlässig Energie liefern.

Steinkohle

Steinkohle. Bild: Shutterstock

Von diesem fossilen Energieträger sind weltweit die grössten Vorräte vorhanden: Bei gleichbleibender Nutzung würden sie schätzungsweise noch für 150 bis 200 Jahre reichen. Weil bei der Verbrennung von Kohle aber mehr CO2 in die Atmosphäre gelangt als bei Öl und Erdgas, können diese Vorräte nicht verbraucht werden, da sonst eine Klimakatastrophe droht. Methoden zur Abscheidung und Speicherung des Treibhausgases (CCS-Technik) sind gegenwärtig zu teuer.

Braunkohle

Bild: Shutterstock

Bei der Kohleverbrennung wird nicht nur extrem viel CO2 frei. Es entstehen zudem Schwefeldioxid (SO2) und Stickoxide (NOx), besonders bei der Braunkohle. Daneben werden Schwermetalle und Feinstaub in die Umwelt abgegeben – in geringeren Mengen selbst dann, wenn moderne Rauchgasreinigungsanlagen zum Einsatz kommen.

Erdöl

Das aus den Lagerstätten geförderte Rohöl wird in Raffinerien zu Brenn- und Kraftstoffen, aber auch zu Grundstoffen für die chemische Industrie verarbeitet. Zu den Vorteilen des Erdöls gehören seine sehr hohe Energiedichte und die vergleichsweise niedrigen Förderkosten (bei konventioneller Förderung). Zudem lässt es sich einfach transportieren und ist sowohl für die Wärmeproduktion als auch für die Stromerzeugung und als Kraftstoff verwendbar.

Rohöl

Rohöl. Bild: Shutterstock

Bei der Verbrennung von Erdöl wird – wie bei der Kohle – CO2 frei, wenn auch in etwas geringerem Masse. Dies gilt auch für auf Erdölbasis produzierte Kunststoffe. Auch die Förderung ist mit CO2-Emissionen verbunden, in besonders hohem Ausmass bei Fördermethoden wie Fracking. Ein weiterer Nachteil liegt in der Endlichkeit dieser Ressource – die Erschliessung wird zusehends aufwändiger und riskanter. Zudem liegen bedeutende Lagerstätten in politisch instabilen Regionen.

Heizöl

Heizöl wird aus Erdöl gewonnen und liegt in verschieden schweren Sorten vor. Schweres Heizöl enthält meist mehr Schwefel, bei dessen Verbrennung Schwefeldioxid (SO2) entsteht. Heizöl verbrennt ansonsten hauptsächlich zu CO2 und Wasserdampf. Die CO2- und Schadstoff-Emissionen sind zwar nicht so hoch wie bei Kohle, aber deutlich höher als bei Erdgas.

Kunststoff-Heizöltanks im Keller
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Heizoelkeller.JPG

Heizöltanks nehmen viel Raum ein. Bild: Wikimedia

Heizöl zeichnet sich durch einen sehr hohen Heizwert aus, es muss jedoch in Raffinerien aufwändig hergestellt und entschwefelt werden. Es benötigt zudem bei der Lagerung viel Platz. Ein weiterer Nachteil von Heizöl liegt darin, dass bereits kleine Mengen sehr viel Trinkwasser ungeniessbar machen kann. Dies kann beispielsweise geschehen, wenn ein Öltank undicht ist und das Heizöl ins Erdreich eindringt.

Benzin

Motorenbenzin ist ein Gemisch von relativ leichten Kohlewasserstoffen und hat einen sehr hohen Brennwert sowie – im Vergleich zu anderen aus Erdöl raffinierten Brennstoffen – einen niedrigen CO2-Ausstoss pro kWh. Allerdings fallen bei der Herstellung aus konventionell gewonnenem Erdöl ebenfalls CO2-Emissionen an; sie betragen rund 10 Prozent derjenigen, die bei der Verbrennung entstehen.

Benzin, Sicht aus dem Tank

Motorenbenzin ist ein wichtiger Treibstoff. Bild: Shutterstock

Benzin kann verbleit werden, um die Oktanzahl und die Klopffestigkeit zu erhöhen. Da dies zu zusätzlichen toxischen Abgas-Emissionen führt, gibt es in der Schweiz – mit Ausnahme von Flugbenzin – nur noch bleifreies Benzin. Benzin kann aber auch eine Beimischung von bis zu 10 Prozent Ethanol enthalten, in der Regel handelt es sich dabei um das aus Pflanzen gewonnene Bioethanol. Bei der Herstellung von solchem Benzin wird weniger Erdöl verbraucht, auch sind die CO2-Emissionen bei der Verbrennung geringfügig niedriger. Zudem enthalten die Abgase weniger Kohlenmonoxid.

Diesel

Diesel ähnelt in seiner Zusammensetzung dem Heizöl. Wie beim Benzin entstehen auch bei der Diesel-Herstellung CO2-Emissionen, die etwa 10 Prozent der bei der Verbrennung anfallenden ausmachen. Der Kraftstoff ist im Vergleich zum Benzin weniger entzündlich; da er auch weniger schnell verdunstet, gibt es weniger Verdunstungsemissionen.

Dieselkraftstoff, diesel, Tanken (SYmbolbild)

Diesel hat auf das Volumen bezogen eine etwas höhere Energiedichte als Benzin. Bild: Shutterstock

Der Heizwert von Diesel liegt pro Liter aufgrund der höheren Dichte etwas höher als jener von Benzin, auf die Masse bezogen ist er geringfügig niedriger. Dieser höhere Energiegehalt führt zusammen mit dem meist besseren Wirkungsgrad von Dieselmotoren zu einem niedrigeren Verbrauch im Vergleich zu Benzin. Allerdings gelangen bei der Verbrennung auch mehr CO2 und Partikel wie Feinstaub in die Umwelt. Bei Schiffsmotoren wird oft billiger Schiffsdiesel eingesetzt, der bedeutend mehr Schwefel enthält.

Kerosin

Kerosin – auch als Flugpetrol bezeichnet – wird in Raffinerien aus Erdöl hergestellt und wie Heizöl entschwefelt. Er ähnelt chemisch dem Dieselkraftstoff, hat aber eine geringere Dichte. Kerosin zündet aufgrund seines im Vergleich zu Benzin höheren Siedepunkts nicht zu früh und verbrennt beinahe rückstandsfrei. Der flüssige Kraftstoff wird vornehmlich in Gasturbinen verwendet, besonders in Flugzeugtriebwerken. Seltener kommt der Treibstoff auch in speziell dafür ausgelegten Dieselmotoren zum Einsatz.

Kersoin, Flugzeug-Betankung

Kerosin wird vornehmlich in Flugzeugtriebwerken verwendet. Bild: Shutterstock

Der Heizwert liegt etwas unter jenem von Benzin und extraleichtem Heizöl, aber über jenem von schwerem Heizöl. Wie bei anderen fossilen Energieträgern entstehen bei der Verbrennung von Kerosin vor allem CO2 und Wasserdampf – pro Kilogramm Treibstoff sind es etwa 3,15 Kilogramm CO2 und 1,23 Kilogramm Wasserdampf. Dies entspricht ungefähr dem Verhältnis, das auch bei Dieselmotoren auftritt.

Erdgas

Das brennbare Gas besteht hauptsächlich aus Methan (CH4), wobei H-Gas (high caloric gas) mindestens 87 Prozent Methan enthält und deshalb einen höheren Heizwert hat als L-Gas. Insgesamt ist der Heizwert von Erdgas relativ hoch; er liegt höher als jener von Steinkohle, ist aber niedriger als jener von Benzin oder Diesel. Erdgas wird aus unterirdischen Lagerstätten gefördert, meist zusammen mit Erdöl. Wie dieses ist Erdgas eine endliche Ressource, die bei gleichbleibendem Verbrauch noch für ungefähr 70 Jahre reicht.

Erdgastanks

Erdgastanks. Bild: in Flugzeugtriebwerken

Von allen fossilen Energieträgern hat Erdgas den niedrigsten CO2-Ausstoss und verbrennt emissionsarm. Allerdings werden auch bei der Förderung und beim Transport Treibhausgase frei – besonders unverbranntes Methan, das rund 30-mal klimawirksamer ist als CO2. Erdgas ist variabel einsetzbar: Es eignet sich dank der kurzen Anlaufzeiten zur Stromerzeugung in Kraftwerken, kann aber auch gut mit Solarthermie kombiniert werden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass es sich über Netze verteilen lässt.

Erneuerbare Energieträger

Zu den erneuerbaren Energien zählen neben Biomasse – hier im energietechnischen Sinn verstanden – und Holz auch die Wasserkraft, Windkraft, Geothermie und Photovoltaik. Hier werden jedoch nur die erneuerbaren Brennstoffe berücksichtigt. Holz und Biomasse sind im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern zwar erneuerbar, das bedeutet indes nicht, dass sie auch unbedingt eine neutrale CO2-Bilanz aufweisen.

Bild

Holz ist bei nachhaltiger Bewirtschaftung ein erneuerbarer Energieträger. Bild: KEYSTONE

Holz

Holz gehört zu den von der Menschheit am längsten genutzten Brennstoffen; als nachwachsender Rohstoff gehört es als Teil der Biomasse zu den erneuerbaren Energieträgern. Holz besteht hauptsächlich aus Cellulose und Lignin, daneben weist es einen bedeutenden Wassergehalt auf. Chemisch ist Holz vornehmlich aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff zusammengesetzt. Bei der Verbrennung entstehen daher in erster Linie CO2 und Wasserdampf – wobei der CO2-Austoss von Holz nur dann ins Gewicht fällt, wenn der Rohstoff aus nicht nachhaltiger Produktion stammt.

Holzpellets

Holzpellets vor einer Feuerungsanlage. Bild: Shutterstock

Neben dem CO2 gelangen bei der Verbrennung aber auch toxische Schadstoffe, darunter Kohlenmonoxid (CO), geringe Mengen von Schwermetallen und Feinstaub in die Umwelt. Besonders die Feinstaubbelastung sollte zum Beispiel bei offenen Kaminfeuern nicht unterschätzt werden. Holzrinde trägt besonders zu dieser Belastung bei und sollte daher nicht mitverbrannt werden.

SO2 = Schwefeldioxid, NOx = Stickoxide, CH4 = Methan, CO = Kohlenmonoxid.
Im Vergleich zum Erdgas ist der SO2-Ausstoss bei Holzfeuerungen bedeutend höher. Bei den NOx-Emissionen, beim CO und beim Feinstaub schneiden Erdgas und Heizöl besser ab als Holz. Bei offenen und geschlossenen Cheminées ist die CO-Belastung noch wesentlich höher.

Der Heizwert von Holz variiert von Holzart zu Holzart und hängt auch vom Wassergehalt ab. Bei 50 Prozent Wasseranteil ist der Heizwert nur halb so hoch wie bei trockenem Holz mit einem Wassergehalt von 15 Prozent. Insgesamt ist der Heizwert aber deutlich geringer als derjenige von Heizöl oder Erdgas. Für kleinere Feuerungsanlagen wird Holz vorzugsweise zu Pellets verarbeitet, die einfach transportiert und gelagert werden können. Grosse industrielle Anlagen arbeiten indes eher mit grösseren Scheiten oder Holzhackschnitzeln. Die relativ geringe Energiedichte von Holz führt dazu, dass der Platzbedarf für ein Holzlager bedeutend grösser ist als für einen Heizöltank mit demselben Energiegehalt.

Biomasse

Biomasse ist die vielseitigste der erneuerbaren Energien – sie umfasst feste, flüssige und auch gasförmige Stoffe, die zur Stromproduktion, zum Heizen oder als Kraftstoffe eingesetzt werden. Sie sind allesamt biologischen Ursprungs. Das gilt zwar auch für fossile Energieträger, doch diese werden nicht zur Biomasse gezählt, weil sie in der Regel von der Biosphäre getrennt sind und vor sehr langer Zeit entstanden. Biomasse hingegen wurde nicht über geologische Prozesse verändert. Der grösste Teil der Biomasse ist Phytomasse, also pflanzlicher Herkunft. Man unterscheidet zwischen verholzter und übriger Biomasse, zu der auch Biomasse tierischen Ursprungs wie Jauche oder Schlachtabfälle zählt.

Biomasse-Kraftwerk

Biomasse-Kraftwerk. Bild: Shutterstock

Rund zehn Prozent der weltweiten Energienachfrage werden durch Biomasse gedeckt. Brennstoffe aus Biomasse tragen damit erheblich zum Klimaschutz bei, denn sie setzen bei der Verbrennung nicht mehr CO2 frei, als zuvor von den Pflanzen aufgenommen wurde – es handelt sich um einen weitgehend geschlossenen CO2-Kreislauf. Das CO2 wird übrigens auch dann frei, wenn Biomasse nicht genutzt wird und verrottet. Sie ist daher im Grundsatz klimaneutral. Ein Vorteil von Biomasse liegt darin, dass sie nicht wie andere erneuerbare Energieträger fluktuierend ist, also wie Solarenergie oder Windkraft von Sonnenschein und Windstärke abhängig ist.

Nicht klimaneutral ist Biomasse allerdings, wenn beispielsweise Wälder abgeholzt, aber nicht regeneriert werden. Dies ist auch der Fall, wenn Energiepflanzen – etwa Mais oder Raps – eigens für die Energiegewinnung angebaut werden und bei Anbau, Ernte, Umwandlung und Transport fossile Treibstoffe zum Einsatz kommen. Hinzu kommen klimaschädliche N2O-Emissionen aus den Böden bei intensiver Düngung mit Stickstoff. Problematisch ist bei diesen Energiepflanzen auch der Flächenbedarf – oft auf Kosten von natürlichen Ökosystemen – und die Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmitteln.

Rapsfeld

Energiepflanzen wie Raps verbrauchen viel landwirtschaftlich nutzbare Fläche. Bild: Shutterstock

Als direkter Ersatz für fossile Brennstoffe eignen sich insbesondere Biogas, Ethanol (Alkohol) oder Biodiesel, die in verschiedenen Verfahren aus Biomasse gewonnen werden. Biogas kann mit aufwändiger Veredelung auf Erdgasqualität aufbereitet werden. Sein Heizwert ist etwa so hoch wie jener von Erdgas. Wenn dieses sogenannte Biomethan aus Abfallprodukten hergestellt wird, weist es die beste Ökobilanz aller Biokraftstoffe auf.

Biodiesel

Biodiesel. Bild: Shutterstock

Biodiesel wird oft dem konventionellen Dieselkraftstoff, von dem er sich chemisch unterscheidet, beigemischt. Seine Energiedichte ist etwas geringer, aber er enthält keinen Schwefel. Er ist zudem im Gegensatz zum Diesel biologisch leicht abbaubar.

Erdölimporte der Schweiz seit 1988

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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Reto Von Niederhäusern 09.12.2019 13:00
    Highlight Highlight "Beimischung von bis zu 10 Prozent Ethanol enthalten, in der Regel handelt es sich dabei um das aus Pflanzen gewonnene Bioethanol."
    Könntet ihr mal eine genau so detailierte Zerlegung zum Thema "bio"-Treibstoffe machen? Was an der verwendung von essbaren Pflanzen zur herstellung von Treibstoffen "bio" sein soll ist mir schleierhaft.
    Gerade in bezug auf die Palmölthematik gibt es da grosse Informationslücken, glaube ich. Alle bashen die Lebensmittelhersteller für die verwendung von Palmöl, dabei geht der mit Abstand grösste Teil des in Europa importierten Palmöls in die Treibstoffproduktion.
  • Swissbex 09.12.2019 09:34
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen guten Artikel.
    Ich, Energie- und Umwelttechnik Ingenieur, rechne bei meiner Arbeit beinahe täglich Ökobilanzen, deshalb ein bisschen konstruktive Kritik.
    Brenn- und Kraftstoffe: Physikalisch kein unterschied; hätte ich weggelassen
    Erste Grafik: Diese ist (teilweise) Falsch; Quelle?; Primär- oder Endenergie?; Verhältnisse kommen hin; Nachhaltiges Holz ist nicht Klimaneutral, Wie kommt die Motorsäge vom Förster in den Wald?
    Heizwert: irrelevant; lediglich kWh/CO2eq zählt
    Berechnungsmethode: CO2-equivalent Austoss ist nicht alles, ergänzend z.B. Umweltbelastungspunkt UBP?
  • GraveDigger 09.12.2019 08:48
    Highlight Highlight Was ich mich immer mal wieder Frage, sind "Fossile" Energieträger wirklich Fossil? Denn wenn man bedenkt wieviel wir davon schon verheizt haben.. So viele tote Dinosaurier und Bäume kanns doch gar nicht geben.... Fragen über Fragen...
    Aber vielleicht haben die Russen ja Recht.. Aber die sind ja Böse.
    • Sebastian D. 09.12.2019 16:36
      Highlight Highlight Die Russen sagen also Erdöl und Co sind nicht fossil? Das würde mich sehr erstaunen.

      Von wo kommen den deiner Meinung nach Erdöl, Erdgas und Kohle?
    • GraveDigger 10.12.2019 09:12
      Highlight Highlight Hab mal ein Buch gelesen über die Theorie von abiotischer Entstehung von Erdöl etc. und da waren einige russische Forscher involviert.
      Es ist eben auch nur eine Theorie wie die biotische Entstehung, also das was uns gelernt wird über die Entstehung fossiler Stoffe.
      Ich will nicht behaupten das die Russen recht haben, aber ich höre mir gerne auch andere Meinungen an.
      in der Welt wird viel gelogen, meist zur Bereicherung einiger Wenigen, von daher kann es nie Schaden auch mal eine andere Sichtweise zu verstehen.
      Zudem, es gibt nur eine saubere Energie, das ist die die nicht verbraucht wird.
  • DomKi 09.12.2019 00:09
    Highlight Highlight Eigentlich lächerlich dieses 70 Grämmli Unterschied zwischen Diesel und Erdgas, aber man hat dem Diesel den Krieg erklärt...
    • Satan Claws 09.12.2019 08:55
      Highlight Highlight Beim Dieselskandal geht es aber auch um Stickoxid.
    • Ernst O. 09.12.2019 16:57
      Highlight Highlight 70 gram von 270 sind immerhin 26%.
  • Gubbe 08.12.2019 23:16
    Highlight Highlight Mir erschliesst sich dieser Satz nicht :" wobei der CO2-Austoss von Holz nur dann ins Gewicht fällt, wenn der Rohstoff aus nicht nachhaltiger Produktion stammt."
    Will das heissen, dass man CO2 ausstossen kann, soviel man will, wenn man mit nachwachsendem Holz heizt?
    Ich heize mit einer Wärmepumpe, funktioniert tadellos. Ja, sie braucht Strom, das brauchen andere Heizungen mit einem Brenner auch.
    • MarGo 09.12.2019 08:42
      Highlight Highlight Wenn Holz nachhaltig angebaut wird, wurde das CO2 bereits aus der Luft genommen (durch das Wachstum der Pflanze) - das Verbrennen macht daraus einfach eine 0-Bilanz - der CO2-Kreislauf schliesst sich, wenn der nachhaltig gepflanzte Baum dieses CO2 wieder aufnimmt... Auf deine Frage hin also: Ja, dieses Holz ist CO2-neutral.
    • Gipfeligeist 09.12.2019 09:00
      Highlight Highlight Naja, wenn Holz verbrennt, so wird der (über Jahre hinweg) gespeicherte Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre gelassen. Also CO2 Ausstoss

      Wenn man nun wieder einen Baum pflanzt, welcher am Ende genau so gross ist wie Baum 1, hat sich der CO2 Gehalt in der Atmosphäre nicht verändert
    • Swissbex 09.12.2019 10:21
      Highlight Highlight Es ist leider eine falsche Annahme das nachhaltig produziertes Holz CO2 neutral ist. Vorweg, natürlich besser als alle fossilen Energieträger.
      Irgendwie muss das Holz vom Wald hinaus kommen, das ernten Benötigt Maschinen etc. die Zeiten in welchen das Holz mit dem Pferd aus dem Wald geführt wurden sind schon lange vorbei.
      Das Holz muss verarbeitet werden, z.B. zu Stückholz, Holzschnitzel, Pellets, auch dieser Prozess benötigt unterschiedlich viel Energie. Es ist also nicht nur Entscheidend dass es nachhaltiges Holz ist, sondern auch die Art und Weise wie es verarbeitet wird.
  • maddiepilz 08.12.2019 22:32
    Highlight Highlight Wasserkraft und Kernkraft fehlen in der Aufstellung!
    • Stirling 09.12.2019 09:25
      Highlight Highlight Gehts hier nicht nur um Brennstoffe?
    • Fandall 09.12.2019 11:45
      Highlight Highlight Sind keine Brennstoffe, darum fehlen sie nicht (obwohl man das beim Uran sprachlich so benutzt)
  • FoxSinBan 08.12.2019 16:06
    Highlight Highlight Ich finde den Artikel sehr gut und fundiert.

    Wichtig finde ich noch das für die Produktion von Kersonen, Diesel und Benzien Wasserstoff benötigt wird.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6lraffinerie
    Stichwort z. B Hydrotreating

    Wenn also die produktiin dieser Fossilen energieträger zurückgeht würden zusätzlicher Wasserstoff zur verfügung sehen welcher für die energieproduktion genutz werden könnet.
  • Glenn Quagmire 08.12.2019 15:01
    Highlight Highlight Bitte keine Huber-Quizfragen in diese Richtung , lieber mehr Fussballfragen.

    @Quizzgott: Danke, informativer Artikel
  • Lienat 08.12.2019 14:17
    Highlight Highlight Kleine Ergänzung: Viele Laien verwechseln Biogas (erneuerbar) mit Erdgas (fossil). Das wohl deshalb, weil Erdgas mit einem grünen Blättchen wirbt und so ungetechtfertigterweise einen auf Bio macht. Dabei ist das Grundproblem von Erdgas dasselbe wie bei Kohle oder Erdöl: Es wird langfristig gebundener Kohlenstoff aus der Erdkruste gefördert und in Form von CO2 in die Atmosphäre entlassen (wenn auch in etwas geringerem Masse). Da sollte die Kommission für Lauterkeit in der Werbung dringend mal durchgreiffen.
    • 3.14159265359 aka Pi 09.12.2019 07:54
      Highlight Highlight Stimme absolut zu. Der Slogan von Erdgas Schweiz musste immerhin schon umbenannt werden, von „Die natürliche Energie“ zu „ Die freundliche Energie“. Ob ein Sloganwechsel allein aber reicht?
    • Pafeld 09.12.2019 09:41
      Highlight Highlight Viele Leute wissen auch nicht, dass es zwischen Flugbenzin und Kerosin einen Unterschied gibt. Kerosin wird eben nicht verbleit. Kerosin kommt in Gasturbinen (wie erwähnt) zum Einsatz, sprich Turbofan, -jet und -prop. Flugbenzin dagegen, dass in Flugzeugen mit Ottomotor zum Einsatz kommt, ist oftmals verbleit. Aber selbst da gibt es zunehemend bleifreie Alternativen. Der Grund, weshalb Flugbenzin noch immer verbleit wird, ist einerseits die Betriebssicherheit, andererseits kommen auch keine Katalysatoren zum Einsatz, welche durch das Blei vergiftet würden.
    • Swissbex 09.12.2019 10:23
      Highlight Highlight Die Marketingabteilung von Erdgas Schweiz hat zumindest auch dieses Jahr definitiv einen Boni verdient. (Leider)
  • Gipfeligeist 08.12.2019 12:48
    Highlight Highlight "Es fallen bei der Herstellung aus konventionell gewonnenem Erdöl [...] rund 10 Prozent [Emissionen an], die bei der Verbrennung entstehen."

    Diese 10% der CO2 Bilanz bezieht sich jedoch auf konventionelle Förderung, also den 'best-case'. Jedoch wurden Gesetze erlassen, damit Frackin betrieben werden darf, wobei Grundwasser verschmutzt wird und hohe Mengen Methan austreten.
    Beispielsweise ist Schiefergas durch Fracking 35% CO2-intensiver [1].

    1) https://globalmagazin.com/themen/klima/klimaschutz-35-prozent-mehr-co2-durch-fracking/
    • Satan Claws 08.12.2019 13:49
      Highlight Highlight Laut IEA gehen bei der Erdgasfärderung 1,7% des Erdgases verloren. Dieses besteht zum Grossteil aus Methan welches 20-mal so klimawirksam ist wie CO2. Das ist eine Katastrophe.
    • Gipfeligeist 08.12.2019 19:17
      Highlight Highlight @Satan
      Schlimmer. "Methane is 34 times stronger if compared over a 100-year period"

      Somit ist der gesamte Methan-ausstoss so Klimawirksam wie 60% der CO2 Emissionen...


      Q: https://eos.org/editors-vox/methane-climate-change-and-our-uncertain-future
  • dmark 08.12.2019 12:45
    Highlight Highlight Interessant dazu ist vielleicht auch das hier:

    https://www.deutschlandfunk.de/co2-recycling-treibstoff-aus-kohlendioxid.676.de.html?dram:article_id=450546

    Somit könnte die "böse Kohle" auch etwas Gutes bewirken. Zumal Alkohol auch sehr einfach gelagert, transportiert und verteilt werden kann.
    Umweltschäden beim Austritt sind auch recht gering.
    Und selbst die meisten der heutigen Motoren und Heizanlagen (mit leichter Modifikation) können mit Alkohol betrieben werden - siehe z.B. Brasilien
    • Lienat 08.12.2019 22:44
      Highlight Highlight Wenn das CO2 von einer Kohlefeuerung entnommen wird, dann landet auch bei diesem Verfahren fossiler Kohlenstoff letzten Endes (beim Verbrennen des Alkohols) in der Atmosphäre. Damit bringt das nur wenig. Ausserdem würde mich Wunder nehmen, woher die Bakterien die Energie für die Methanolsynthese aus CO2 nehmen (auch Bakterien unterliegen dem Energieerhaltungssatz) bzw. ob sich diese Energie nicht auf andere Weise effizienter nutzen liesse.
    • Swissbex 09.12.2019 10:30
      Highlight Highlight Das ganze klingt für mich nach einer Modifikation der CCS (Carbon Capture Storage) Technologie. Ich möchte nicht sagen, dass diese Technologien keine Daseinsberechtigung haben. Aber man sollte sich bewusst sein dass es sich dabei um Symptom und nicht Ursachen Bekämpfung handelt.
      Alternative Projekte bei welchen Ethanol hergestellt wird, verwenden Oft Erneuerbare Energien. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung von Power-to-Gas.
  • Kant 08.12.2019 12:28
    Highlight Highlight Interessant neben der nuklearen Energie wäre auch die Anzahl jährlichen Todesfälle dazu gewesen. Diese Statistik dürfte nämlich sehr viele verwundern.
  • Strawanzer 08.12.2019 12:19
    Highlight Highlight Mehr davon. Artikel gespeichert, braucht man vielleicht mal für schulisches.
  • Noblesse 08.12.2019 12:18
    Highlight Highlight Recherchieren Sie bitte zu Wasserstoff und Erneuerbaren. Jedes Quartier kann diesen selber herstellen. Häuser heizen und Auto tanken. Googeln Sie DASH! Wird derzeit im Wallis produziert. Dann machen wir eine Wasserstoff-Volksinitiative. Der Bund soll solche Kreisläufe aktiv fördern. Runterbrechen in die Kantone und Gemeinden. Zum Verständnis z. B. 6 Häuser oder so führen über Photovoltaik einen derartigen Metallhydrid. Das gibt ein grosses CH- Tanksystem! Brauche keine Diplomarbeit über "wie böse ist welcher fossile Brennstoff?"Sorry!
    • Supermonkey 08.12.2019 12:54
      Highlight Highlight Aber ene Diplomarbeit über die Herstellung von Wasserstoff wäre gut für dich 😜
    • Noblesse 08.12.2019 13:20
      Highlight Highlight Ja wäre besser!
    • FoxSinBan 08.12.2019 19:44
      Highlight Highlight Wasserstoff bietet sich insbesondere als speichermedium für Strom an. Also als puffer für Solarstrom usw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 08.12.2019 11:58
    Highlight Highlight Wichtige Ergänzung zum Einsatz von Erneuerbaren Gasen in der Schweiz.
    Benutzer Bild
  • 7immi 08.12.2019 11:38
    Highlight Highlight Auch Benziner stossen Feinstaub aus, wenn sie über eine Direkteinspritzung verfügen, was heute eigentlich normal ist... In wenigen Jahren müssen somit wohl auch Benziner Feinstaubfilter mitführen.
    • Fruchtzwerg 08.12.2019 13:31
      Highlight Highlight @7immi: praktisch alle ab 2019 zugelassenen Benziner verfügen bereits über einen Otto-Partikelfilter.
      Das wurde mit der neuen Euro6d-Temp Abgasnorm eingeführt.
    • 7immi 08.12.2019 18:16
      Highlight Highlight @Fruchtzwerg
      Nach meinem Wissen ist das erst mit Euro6d flächendeckend der Fall, und das wird irgendwann im 2021 sein. Die Euro6d-Temp ist nur eine Übergangslösung, die ab dem September 2019 gilt und sich auf den Typenschein bezieht, also nicht auf das Einführungsdatum. Vielleicht irre ich mich aber auch, falls ich etwas verwechsle bitte ich um Korrektur ;-)
  • Ökonometriker 08.12.2019 11:34
    Highlight Highlight Warum unterscheiden sich die Angaben zum CO2-Ausstoss pro kWh so stark? Ihr (und auch andere Quellen) schreibt bei Braunkohle, dass 0.36 kg CO2 pro kWh freigesetzt. Der deutsche Bundestag schreibt jedoch ca. 1 kg CO2 pro kwh (https://www.bundestag.de/resource/blob/406432/70f77c4c170d9048d88dcc3071b7721c/wd-8-056-07-pdf-data.pdf)

    Liegt das daran, dass ihr nur kWh Wärmeleistung berechnet, während der Bundestag kWh Strom als Grundlage nimmt, sodass die ineffiziente verstromung stark ins Gewicht fällt?
    • maylander 08.12.2019 13:23
      Highlight Highlight Ja die Brennstoffs werden mit dem Heizwert verglichen. Für die Stromproduktion haben Öl und Gas weitere Effizienzvorteile, da sie in Diesel Motoren und /oder in Gas und Dampfverbundkraftwerken eingesetzt werden können. Kohle und feste Biomasse nur in Dampfkraftwerke.
      Deshalb kann es sich lohnen die Biomasse zuerst in Gas umzuwandeln.
  • maylander 08.12.2019 11:33
    Highlight Highlight Torf ist wie Holz ein nachwachsender Rohstoff und sollte in der Tabelle auch so behandelt werden.
    Interessant wäre auch bei der Biomasse wieviel Energie pro Hektare und Jahr nachwächst und dies mit Solarenergie verglichen wird
    • RandomNicknameGenerator 08.12.2019 12:54
      Highlight Highlight Nachwachsend ist es nur, wenn es auch nachwächst. Bei Holz ist das oft der Fall - mit ist aber keine einzige Torflandschaft bekannt, die nach dem Stechen wieder nachwächst?
    • chrimark 08.12.2019 13:56
      Highlight Highlight Torf ist ein Sediment, gebildet aus den abgestorbenen Pflanzenteilen in Mooren und nicht aus dem lebenden Teil wie bei Holz. Der enthaltene Kohlenstoff ist nicht mehr Teil des natürlichen Stoffkreislaufes. Von der Charakteristik daher einem fossilen Brennstoff gleichzusetzen und nicht einem nachwachsenden Rohstoff.
    • Rabbi Jussuf 08.12.2019 14:01
      Highlight Highlight Korrekterweise müsste man Torf fast als fossil einstufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Merida 08.12.2019 11:18
    Highlight Highlight Danke für diese fundiert aufbereitete Übersicht!
  • fuegy 08.12.2019 11:16
    Highlight Highlight Für mich fehlt bei dieser Zusammenstellung nukleare Enenergie, wenn auch nur zum Vergleich, auch wenn sie nicht zu klassischen Brennstoffen zu zählen scheint.
    • Heinzbond 08.12.2019 11:52
      Highlight Highlight Was willst du vergleichen? Ein akw erzeugt Strom indem es die entstandene Strahlung nutzt um Wasser zu erhitzen... Klar der Bau eines akw erzeugt co2, der Abbau von Uran auch... Das ist ja auch das lieblingsargument der akw Freunde... Aber ich denke was zu bedenken gilt, Endlichkeit des Uran, Strahlung und reaktorsicherheit, endlagerfrage... Klar der co2 Ausstoss wird zusammen gerechnet geringer sein, aber ob du dass meinst...
    • Andi Weibel 08.12.2019 11:59
      Highlight Highlight Das macht wenig Sinn. Niemand heizt sein Haus mit einem Nuklearreaktor und niemand tankt sein Auto mit Uran.

      Wenn auch die Stromerzeugung in Betracht gezogen werden sollte, müssten auch Windenergie, Solarenergie etc. aufgeführt werden.
    • fuegy 08.12.2019 12:50
      Highlight Highlight Andi Weibel
      Elektroautos werden mit Strom betankt, die Heizung benötigt auch Strom.
      Erneuerbare Energien werden auch aufgeführt, siehe Abschnitt 2.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 08.12.2019 11:15
    Highlight Highlight Fossile Brennstoffe sind ebenso Bio. Nur sehr viel älter.
    • Kant 08.12.2019 13:19
      Highlight Highlight Stimmt natürlich, dass fossile Rohstoffe biologisch entstanden sind. Mehr schreiben Sie auch nicht, aber gute Provokation ist das allemal. 😉

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