Klima
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Klimaaktivistin Greta Thunberg antwortet auf Hass: «Ich repräsentiere nur mich»

Spott und Häme musste die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg einstecken. Nun hat die 16-jährige Schwedin einen langen Brief geschrieben, in dem sie mit den Unterstellungen aufräumt.

David Ruch / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Die junge Umweltaktivistin Greta Thunberg wehrt sich gegen die Angriffe auf sie und ihren Klimaprotest. In einem langen Beitrag, den sie auf Facebook veröffentlichte, widerspricht die 16-Jährige Behauptungen, sie würde von Menschen im Hintergrund gelenkt und bekomme Geld für ihr Engagement. Auch zu den Beleidigungen wegen ihres Asperger-Syndroms nahm sie Stellung.

Thunberg schreibt, die Verdächtigungen und der Hass gegen ihre Person hätten sie nicht überrascht. Mit einem Schulstreik auf etwas Komplexes wie den Klimawandel aufmerksam zu machen, möge auf viele Menschen befremdlich wirken. Sie sei aber so frustriert darüber gewesen, dass nichts gegen die Klimakrise unternommen worden sei, dass sie einfach etwas habe tun müssen.

«Entweder leben wir als Zivilisation fort oder eben nicht. Wenn es um das Überleben geht, gibt es kein grau mehr.»

Bei ihrer Idee zum Schulstreik habe sie sich von den Schülern in der US-Stadt Parkland inspirieren lassen, die nach einem Amoklauf an ihrer Schule für schärfere Waffengesetze in den Ausstand getreten waren. Sie habe mit anderen jungen Aktivisten in Schweden über die Idee gesprochen, doch niemand habe mitmachen wollen. Also habe sie das Projekt alleine weiter verfolgt.

Ihre Eltern seien davon nicht begeistert gewesen, schreibt sie. Sie hätten ihr gesagt, sie könne nicht auf ihre Unterstützung zählen und müsse das allein durchziehen. Am 20. August habe sie sich dann zum ersten Mal vor das Parlament in Stockholm gesetzt und Flyer an Passanten verteilt. Als sie auf Twitter und Instagram davon berichtete, sei ihre Aktion schnell viral gegangen.

Thunberg protestiert mit ihrem «Schulstreik fürs Klima» seit August jeden Freitag vor dem Reichstag in Stockholm. Die Aktion fand viele Nachahmer in aller Welt. Auch in Deutschland folgten Zehntausende Schüler Thunbergs beispiel und traten in mehreren Dutzend Städten in den Streik. Die Aktivistin nahm im Januar am Weltwirtschaftsforum in Davos teil, wo sie Top-Manager und Spitzenpolitiker dazu aufrief, sofort etwas gegen den Klimawandel zu tun.

«Ich repräsentiere nur mich»

«Ich repräsentiere nur mich»

Es sei nicht wahr, erklärt Thunberg jetzt, dass hinter ihr Personen stehen würden, dass sie bezahlt und benutzt werde. «Ich bin absolut unabhängig und repräsentiere nur mich. Und ich tue das was ich tue, ohne Geld dafür zu erhalten.» Die 16-Jährige stellt klar, sie habe zu keiner Zeit irgendwelche Zahlungen erhalten, noch seien ihr Zahlungen für die Zukunft versprochen worden.

Für Reisen zu Kongressen habe sie eine Genehmigung der Schule. Alle Auslagen wie Zugtickets und Übernachtungen zahlten ihre Eltern, die im Übrigen alles, nur keine Klimaaktivisten gewesen seien, bevor sie sie auf das Problem aufmerksam gemacht habe.

epaselect epa07199174 Swedish 15-year-old girl Greta Thunberg holds a placard reading 'School strike for the climate', during a protest against climate change outside the Swedish parliament in Stockholm, 30 November 2018. Climate change protests are planned for 30 November across cities around Sweden, partly inspired by Greta Thunberg, who protests on every Friday against climate change outside the parliament since several months. UN's annual climate talks which this year will take place in Poland starts on 02 December.  EPA/HANNA FRANZEN SWEDEN OUT

Die 16-Jährige wehrt sich gegen die Vorwürfe. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Sie schreibe ihre Reden selbst, betont die 16-Jährige. Aber weil sie inzwischen sehr viele Menschen erreiche, frage sie auch um Rat. Sie bitte regelmässig einige Wissenschaftler um Hilfe bei der Erklärung komplexer Fragen. Sie tue das, um ihr Anliegen absolut korrekt darzulegen und um keine Missverständnisse zu erzeugen.

Thunberg: Wenn ich «normal» wäre, würde ich anders handeln

Thunberg: Wenn ich «normal» wäre, würde ich anders handeln

Es gebe Menschen, die über sie herziehen würden, weil sie das Asperger-Syndrom habe, schreibt Thunberg. Sie sagten auch, mit so einer Krankheit würde man sich nicht in eine solch öffentliche Rolle begeben. «Aber genau deshalb tue ich es ja. Denn wenn ich »normal« und sozial wäre, hätte ich mich einer Organisation angeschlossen, oder hätte selbst eine gegründet. Aber weil ich nun mal nicht so gut im sozialisieren bin, habe ich es so getan.»

Die junge Klimaaktivistin sagt weiter, ihr sei vorgeworfen worden, sie schreibe und spreche wie eine Erwachsene. Ihre Antwort: Kann nicht auch eine 16-Jährige in der Lage sein, für sich selbst zu sprechen? Wenn sie sage, in der Frage der Klimakrise gebe es nur schwarz und weiss, oder, sie wolle, dass die Menschen Panik bekommen, dann nur, weil es wahr ist.

16 year-old Swedish climate activist Greta Thunberg (right) arrives to attend the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Wednesday, January 23, 2019. Starting the first school strike for climate outside the Swedish parliament building aiming to raise awareness of global warming Greta Thunberg has inspired tens of thousands of student over the globe to organize their own strikes to further raise government awareness on climate change. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Greta Thunberg am WEF 2019 in Davos. Bild: KEYSTONE

«Entweder begrenzen wir die globale Erwärmung auf 1.5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau oder eben nicht. Entweder erreichen wir den Kipppunkt, an dem eine Kettenreaktion von Klimaereignissen jenseits jeder menschlichen Kotrolle einsetzt, oder eben nicht. Entweder leben wir als Zivilisation fort oder eben nicht. Wenn es um das Überleben geht, gibt es kein grau mehr.»

Den Menschen, die meinten, sie müssten nicht auf sie hören, weil sie nur ein Kind sei, wolle sie sagen: Hört stattdessen auf die harten wissenschaftlichen Fakten. Hätte jeder die Wissenschaftler und ihre Forschungen ernst genommen, dann müssten sie und Hunderttausende Schüler rund um den Erdball heute nicht auf die Strasse gehen. Dann könnten sie einfach alle zurück zur Schule gehen. 

Streikende Schüler: «Politikern ist unsere Zukunft egal» Greta: Wie eine Schulschwänzerin eine Klimabewegung ins Rollen brachte

 «Ich bin nur der Überbringer», schreibt Thunberg, «dennoch bekomme ich so viel Hass. Ich sage überhaupt nichts Neues, ich sage nur das, was Wissenschaftler seit Jahrzehnten wiederholen. Ich stimme euch zu, ich bin zu jung, das zu tun. Wir Kinder sollten das nicht tun müssen. Aber weil fast niemand etwas tut, und weil unsere Zukunft auf dem Spiel steht, fühlen wir, dass wir weiter machen müssen.»

Verwendete Quellen:

Japan plant die Unterwasserstadt

Dieses Projekt im Jura soll die Klimawandel verhindern

abspielen

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Malkollektivdurchatmen 04.02.2019 16:42
    Highlight Highlight Ich bin stolz auf unsere Jugend und traurig über die Reaktionen, die ein 16jähriges Mädchen verdauen muss. Als ich 16 war, war mein Selbstwertgefühl bescheiden (Akne und 'Babyspeck') und ich fühlte mich etwas verloren in dieser Welt. Die Jugendlichen brauchen ein offenes Ohr, unseren Schutz und unser Interesse - keine gehässige aus innerer Unzufriedenheit resultierende Häme: Go Greta👍
  • DemonCore 04.02.2019 15:08
    Highlight Highlight An die Snowflakes, denen Greta nicht nett genug ist: Nett sein ist überbewertet. Vor allem wenn das Licht am Ende vom Tunnel ein Gorilla mit Taschenlampe ist.
  • DemonCore 04.02.2019 14:18
    Highlight Highlight Auch hier gilt:

    Great minds discuss ideas (Klimawandel bekämpfen)

    Average minds discuss events (Schulstunde verpasst, Reise nach Davos)

    Small minds discuss people (Greta lächelt nie!)
  • fandustic 04.02.2019 09:41
    Highlight Highlight Ein Schelm wer böses denkt, aber es kann mir keiner ernsthaft erzählen, dass die heutigen Social-Media Jugendlichen "nur" wegen dem Klima an diese Demos gehen. Ich meine, dort dabei zu sein, gibt doch sicher auch eine tolle Snapchat oder Instagram Story und wird wohl eher als Happening angesehen als was anderes....klar, ich kann mich auch täuschen, aber ich befürchte eher nicht.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 04.02.2019 10:02
      Highlight Highlight Wie schon oft geschrieben wurde, gibt es dort auch schwarze Schafe.
      Aber ablenken ist echt ganz schwach.
    • fandustic 04.02.2019 10:14
      Highlight Highlight Hat nicht mit ablenken zu tun....spätestens die Dok Sendung (welche hier ja auch gezeigt wurde) hat doch gezeigt wo die Prioritäten der Generation Facebook/Instagram liegen, oder nicht? Wenn bereits 10jährige mehrere Stunden pro Tag auf ihrem Mobiltelefon und Social Media verbringen sind die Interessen klar verteilt. Das dürfen sie auch gerne machen....aber da jetzt die Jugend überhypen für ihr Umweltbewusstsein ist genau so schwach!
    • DemonCore 04.02.2019 15:03
      Highlight Highlight Doch. Reine Ablenkung. Wie hast du es mit dem Klimawandel? Tust du etwas dagegen? Warum nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leckerbissen 04.02.2019 09:34
    Highlight Highlight Was mich bei Greta und bei den Klimademonstranten stört ist die Haltung, die sei einnimmt.
    Greta zeigt mit dem Finger auf die Anderen und stellt sich - die Klimaaktivistin - als gut hin und der Rest ist schlecht. Ebenso spielt sie gross auf und tätigt die Aussage "Die Lösung ist so einfach, man muss Treibhausgase verringern". Ach nein? Das weiss man seit JAHREN. Aber liebe Greta das ist nur indirekt die Lösung. Die Lösung ist der WEG DORTHIN. Eben nicht so einfach wie du meinst. In dem Sinne. Sh*t the fu*k up.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 04.02.2019 10:01
      Highlight Highlight Dein Schlusssatz soll für dich selbst gelten.
      Die neoliberale Politik die momentan fast überall gefahren wird, ignoriert diese Tatsachen und dumme Menschen versuchen lieber Greta anzugreifen anstatt selbst einen konstruktiven Lösungsansatz zu suchen.
      Du hatest ja auch nur über sie ab, ohne den den geringsten Funken von etwas konstruktives.
      Hast du als Erwachsener ein derart mieses Selbstbewusstsein, dass du derart über sie fluchen musst?
    • Leckerbissen 04.02.2019 10:29
      Highlight Highlight Ich als Erwachsener achte persönlich auf einen einigermassen ökologischen Fussabdruck, Planet Escoria. Die Aussage Gretas ist in etwa so belanglos, wie wenn ich sagen würde die Lösung im Nahostkonflikt ist kinderleicht, ihr müsst nur frieden haben! Ich finde die ganze Bewegung schlicht heuchlerisch. Grün sein fängt bei jedem selber an. Welches Auto fahre ich? Wie ernähre ich mich? Wie verreise ich? Wo kaufe ich welche Kleider? Welche Kosmetika verwende ich usw.
    • Fabio74 04.02.2019 15:51
      Highlight Highlight Und warum.fühlten sich Typen wie du angepisst und angeschossen wenn mal eine Klartext redet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • maude 04.02.2019 09:02
    Highlight Highlight Die Reaktionen zeigen, dass was dran ist. Viele ziehen es aber vor auf Greta einzudreschen anstatt einzugestehen, dass sie einfach recht hat.
    Ich wünsche ihr eine innere Distanz. Ob sie nun ein Produkt ist oder nicht ist am Ende 'schissegal',auch die Diskussion dazu ist müssig, denn am Ende führen diese nur wieder dazu, dass Mensch nicht hingucken muss. Was auch immer sie ist, ob sie bezahlt wird uswusf.ist egal. Sie hat recht. Punkt. Es geht nicht um sie, es geht um uns. Und wenn sie eine Bewegung in Gang bringen kann, die in den entscheidenden Etagen was bewirkt ist alles andere-ja-egal.
  • grünergutmensch 04.02.2019 08:55
    Highlight Highlight Da fühlen sich halt viele dumme leute angesprochen, im wissen um ihren egoismus und ihrem schlechten gewissen, negieren sie den klimawandel und dreschen auf eine junge frau ein, welche ihnen den spiegel vor augen hält. Ändert euer leben, unserem planeten zuliebe! Es hilft, wenn jeder etwas tut und verzichtet!
  • Mietzekatze 04.02.2019 08:52
    Highlight Highlight Ich war am Samstag an der Demo und bin 30ig... Es war wirklich beeindruckend wieviele Junge da waren... Sie sind sich sehr bewusst was auf sie und uns alle zukommen wird, wenn man nicht etwas ändert... Und klar können alle motzen von wegen Handy, Ferien etc. Aber jeder Einzelne der etwas tut ist besser als der, der gar nichts tut und sich versteckt hinter 'Indien, China, Russland (beliebig auszufüllen) ist viel schlimmer'... Wir könnten so viel mehr tun! die Technologien sind seit vielen vielen Jahren vorhanden!
    • grünergutmensch 04.02.2019 09:45
      Highlight Highlight Ein dickes Herz von mir, Recht hast Du! :)
    • grünergutmensch 04.02.2019 09:46
      Highlight Highlight ahja ich bin 35 und war auch dort, es war sehr eindrücklich und macht Hoffnung dass die heutige Jugend eben nicht nur Likes sammelt
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 04.02.2019 08:50
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu den verwöhnten Schweizer Gymischülern handelt sie konsequent und verzichtet kompromisslos auf Flugferien.
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 04.02.2019 10:02
      Highlight Highlight An alle die jetzt blitzen. Auf Flugferien zu verzichten ist im Fall gut für die Umwelt. Wegen CO2-Ausstoss und so.
    • JoeyOnewood 04.02.2019 10:59
      Highlight Highlight Das wissen wir auch. Die Annahme, nur Personen mit absoluter Selbsteinschränkung dürften sich für mehr Klimaschutz einsetzen, ist falsch.

      Unsere Welt ist ökonomisch gesehen ein rivales Gut. Nur Eigenverantwortung ist dabei keine Lösung. Die Übernutung ist ein systematisches Marktversagen. Die Lehre sieht in so einem Fall Lenkungsabgaben zur internalisierung von externen Effekten vor.

      Der Ruf nach griffigen Regeln und Lekungssystemen ist absolut gerechtfertigt, auch von Personen, die fliegen.
    • JoeyOnewood 04.02.2019 14:58
      Highlight Highlight wer blitzt soll dagegen halten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NikolaiZH 04.02.2019 07:44
    Highlight Highlight es mag alles gut und recht sein, aber wäre sie bei allen gleichen voraussetzungen ein konservative aktivistin, würde sie die medien nicht mal im leben erwähnen. ein produkt ist nicht das, was gemacht wird, sondern das, was verkauft wird.
    • JoeyOnewood 04.02.2019 11:06
      Highlight Highlight Sie ist Jung und es geht um unsere Zukunft. Dass Jung und progressiv für medien besser funktioniert, als jung und konservativ liegt ja auf der Hand. Es gibt schon genug konservative Opas, da braucht es keine 16 Jährige, die uns sagt, das füher alles besser war.
  • Froggr 03.02.2019 23:38
    Highlight Highlight Unpopular Opinion: wie viel können wir als Schweizer tatsächlich bewirken? Können wir überhaupt irgendetwas verändern? Nein, ich denke nicht. Also wollen wir auf gewisse Dinge verzichten, nur um unser Gewissen zu bereinigen, jedoch rein gsr nichts zu bewirken? Ich bewundere die Menschen, die es tun. Aber ich werde es nicht tun. Weil es keinen Sinn hat. Ich werde mir auch nicht von Sesselfurzenden Politikern vorschreiben lassen, welches Auto ich noch fahren oder wie viel ich noch fliegen darf. Sorry.
    • Mietzekatze 04.02.2019 08:54
      Highlight Highlight Ja... ein Einzelner kann nichts ändern.. Wenn jeder Einzelne aber etwas ändert, bewirkt dies viel! Du wirst deine Haltung irgendwann hoffentlich deinen Enkeln erklären dürfen!
    • äti 04.02.2019 09:26
      Highlight Highlight @froggr. Gute Idee, ich stoppe jetzt die Steuern zu zahlen. Mein Beitrag reicht eh nicht für den Unterhalt aller Strassen und an deinem Wohnort finanzierst du das eh alleine.
    • JoeyOnewood 04.02.2019 11:08
      Highlight Highlight Froggr: je griffigere Umweltmassnahmen wir jetzt ergreifen, desto besser sind wir für die zukunft aufgestellt. Wir werden sowieso ohne Öl und Atomenergie auskommen müssen. Wenn wir jetzt klig investieren, wird die Schweiz weiterhin ein Hort der Innovation sein. Falls konservativ, ängstliche Egoisten sich durchsetzen, ist das das Ende der erfgreichen Schweiz - so oder so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Retow 03.02.2019 23:00
    Highlight Highlight Und dann gibt es noch Schulen (z. B. #SaintCroixFribourg), welche den Einsatz der engagierten Schüler mit unentschuldigten Absenzen abstrafen. Dieses Engagement würde ich mir auch von den Schuldirektoren wünschen. Was bedeuten schon 2 verpasste Lektionen?
    • Froggr 03.02.2019 23:34
      Highlight Highlight Naja, wenn man unentschuldigt vom Unterricht fern bleibt, dann hat dies eine unentschuldigte Absenz zur Folge. Liegt ja eigentlich im Wort „unentschuldigte Absenz“.
    • Flötist 04.02.2019 06:23
      Highlight Highlight Was bedeuten schon 2 unentschuldigte Absenzen?
  • Chrigi-B 03.02.2019 22:20
    Highlight Highlight Die Anfeindungen gehen, wie bei vielen anderen Leuten im Rampenlicht, definitiv zu weit.

    Jedoch können wir noch lange in der Schweiz / Europa was von Klimawandel brabbeln, wenn in Amerika, Indien, China und Afrika jeden Tag neue Gas- und Kohlekraftwerke ans Netz gehängt werden.

    Typische europ. Doppelmoral. Ja wir machen was fürs Klima juhu. Leider ist es nur ein Tropfen auf den glühenden Stein, welcher sofort verdampft.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 04.02.2019 07:30
      Highlight Highlight Die Anfeindungen sind extremst primitiv und gehen gegen ein sechzehn Jahre altes Mädchen.
      Auch aus der schweiz wird sie von solch primitiven Kreaturen gehatet.
      Dass es Erwachsene derart nötig haben, ein junges Mädchen derart fertig zu machen ist einfach nur erschreckend und untermauert meine Meinung, dass Internettrolle einfach nur primitive und lebensunfähige Kreaturen sind, die jeden für ihren Frust verantwortlich machen.
  • malu 64 03.02.2019 21:44
    Highlight Highlight Bravo Mädchen! Kritische Menschen haben immer Gegner. Ich wünsche dir viel Erfolg und Kraft. Danke für dein Engagement.
  • Knety 03.02.2019 21:10
    Highlight Highlight Wenn man sie nicht ernst nehmen kann, dann soll man Sie halt eben nicht ernst nehmen.
    Aber Beleidigungen🙄
  • nach gang 03.02.2019 21:08
    Highlight Highlight Mehr ist dazu nicht zu sagen. X-tra-dry bringt es auf den Punkt.
    Play Icon

    • mostlyharmless 03.02.2019 22:50
      Highlight Highlight lol
      «2019 wäre sogar Jeanne D’Arc als ‹heuchelnde Systemnutte› und Ghandi als ‹magersüchtiger Wichtigtuer› beschimpft worden.»
  • Sisiphos 03.02.2019 21:04
    Highlight Highlight Hätten wir alle soviel Weisheit, Mut und Durchhaltevermögen wie Greta wäre die Klimakatastrophe bald überwunden. Greta Du hast wirklich etwas Gutes in Bewegung gesetzt.
  • nach gang 03.02.2019 21:02
    Highlight Highlight Aspies sind wie andere Behinderte Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Fähigkeiten.
    Dank den besonderen Fähigkeiten von Greta hat die Klimadebatte wieder den Stellenwert bekommen denn sie verdient.
    Die Gesellschaft profitiert im großen Maße von den analytischen, mathematischen und musischen Fähigkeiten der Aspies.
    Umso trauriger ist es dass ihnen wegen ihren sozialen Defiziten das Leben zur Hölle gemacht wird.
    Bis zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft, ist in der Schweiz noch ein weiter Weg zu gehen.
    • Ylene 03.02.2019 22:10
      Highlight Highlight Ich nehme an, du meinst es nur gut, aber... Mein Vater, mein Mann, ich sowie unser Sohn sind alles Aspies und 'behindert' sind wir nun wirklich nicht. Klar haben resp. hatten wir so unsere Probleme mit manchen Mitmenschen (wahrscheinlich eher mehr als der Durchschnitt), aber da sind wir glaub's kaum alleine. Es leiden viele (auch Neurotypische) darunter, dass es in der Gesellschaft so viele fixe Vorstellungen gibt, wie 'man' so zu sein hat. Ist auch nicht so, dass jetzt jeder im Autismus-Spektrum eine Inselbegabung hat oder dass du als Mathgenie unbedingt ein Aspie sein musst.
    • nach gang 04.02.2019 06:12
      Highlight Highlight @Ylene
      Aus dem Gesichtspunkt eines NTlers sind Aspies behindert. Kommt auch auf den Grad an.
      Als was anders als behindert würdest du die motorischen und sensorischen Begleiterscheinungen des Autismus bezeichnen?
      Wenn man sich so die Normalen anguckt ist man ganz gern behindert ;-)
    • victoriaaaaa 04.02.2019 09:45
      Highlight Highlight In irgend so einem psychologen-lexikon wird „Asperger“ bestimmt als eine Krankheit/Behinderung gelistet...Deswegen, so wenig einfluss es auf den Alltag auch haben kann, kann man es nicht einfach leugnen. Ich trage z.b. auch eine Brille, und obwohl mich das im Alltag gar nicht stört, bin ich trotzdem körperlich behindert.
  • Gipfeligeist 03.02.2019 20:49
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, was daran befriedigend sein soll ein Mädchen einzudreschen, welches für ihre Meinung steht. Ein Armutszeugniss.
    • äti 04.02.2019 09:32
      Highlight Highlight ... es gibt deren sehr viele und eine Partei fördert diesen Ton zusätzlich.
  • leu84 03.02.2019 20:43
    Highlight Highlight Wenn irgendwann die Argumente ausgehen, müssen Hasskommentare verteilt werden, weil der Autor des Kommentars weiss, wer recht hat. Nicht nur hier bei Frau Thunberg.
  • Aglaya 03.02.2019 20:36
    Highlight Highlight Ich muss zugeben, mir ist sie unsympathisch. Nicht wegen dem, was sie macht, sondern wegen ihrer Mine, ihrem "suure Stei". Ich habe bisher erst ein einziges Foto von ihr gesehen, auf dem sie lächelt. Ja, ihre Motivation ist ernst, aber mit etwas mehr Freundlichkeit könnte sie vielleicht einige Skeptiker mehr überzeugen.
    • nach gang 03.02.2019 20:54
      Highlight Highlight Aspies verfügen nur über eine eingeschränkte Mimik. Sie sind nicht fähig ihren Gefühlen so wie Neurotypische Menschen im Gesicht ausdruck zu verleihen.
      Darum wirken sie oft kalt und teilnahmslos. Das sind sie aber nicht es ist nur der äußere Anschein.
    • sheimers 03.02.2019 20:58
      Highlight Highlight Genau daran krankt die Demokratie, dass Politiker nach freundlichem Lächeln statt nach inhaltlichen Aussagen gewählt werden.
    • TheSame 03.02.2019 21:04
      Highlight Highlight Google doch einfach mal "Asperger-Syndrom", dann verstehst dus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus97 03.02.2019 20:30
    Highlight Highlight Viele Leute glauben wohl immernoch, wenn die Mehrheit gegen den Klimawandel ist, würde er aufhören zu existieren. Leider ist die Natur nicht demokratisch haha.
    • FrancoL 03.02.2019 20:46
      Highlight Highlight Wenn man sich in 2 Sätzen disqualifizieren kann, dann hilft das der Natur wohl am allermeisten.
  • I_am_Bruno 03.02.2019 20:24
    Highlight Highlight Das bringt es mit sich, wenn man unbequem ist. Sie soll die negativen Reaktionen als Anerkennung sehen und weiterkämpfen!
    Beeindruckend, was sie erreicht hat und auch ich achte mich seither noch mehr auf Nachhaltigkeit (beim Einkauf, Haushalt, Mobilität, Heizen, Essen). Es gibt so viele kleine Verbesserungen im Alltag wenn man darauf achtet. (Und meistens spart man dabei sogar noch Geld).
  • DemonCore 03.02.2019 20:19
    Highlight Highlight Es muss etwas passieren. Über verpasste Schulstunden und Asperger-Syndrom zu diskutieren ist das Umstellen von Liegestühlen auf der Titanic.
  • Max Dick 03.02.2019 20:13
    Highlight Highlight Also wenn ihr Hass in Form von Beleidigungen und Drohungen via Social Media und Mails entgegenkommen, dann ist das doch sehr arm. Das müssen zwar wohl mittlerweile noch so viele über sich ergehen lassen, die im Rampenlicht stehen, aber gegenüber einer 16 jährigen ist das dann nochmal ein ganzes Niveau tiefer.
    • sunshineZH 03.02.2019 21:13
      Highlight Highlight Sie wagt sich an grössere Themen, steht im Rampenlicht, gib Hunderte Interviews...leider gehört dann auch das dazu, dass weiss jeder, bestimmt auch sie und ihr Team. Sie gibt sich in ihrem Engagement älter als sie ist, also muss sie auch das abhaben können, so hart es auch sein mag.
    • Max Dick 03.02.2019 22:28
      Highlight Highlight Sie wagt sich an ein grosses Thema, und sie greift niemanden persönlich an und verletzt niemanden persönlich. Klar ist es erlaubt, sie zu kritisieren oder ihr zu widersprechen. Aber wenn sie irgendwelche Kreise jetzt zum Feindbild machen, ist das sehr arm.
    • sunshineZH 03.02.2019 22:32
      Highlight Highlight Das nennt sich nunmal Öffentlichkeit, ist heute leider so
    Weitere Antworten anzeigen
  • Corny 03.02.2019 20:11
    Highlight Highlight Asperger ist keine Krankheit! Die meisten Menschen mit diesem Syndrom sind intelligenter als der Durchschnitt. Ich bin stolze Mutter eines Aspis!
  • sunshineZH 03.02.2019 20:08
    Highlight Highlight Gääähn...mal schauen ob in 2, 3 Jahren noch jemand über sie Berichte schreibt.
    • leu84 03.02.2019 20:40
      Highlight Highlight Den Medien mag sie irgendwann uninteressant sein. Na und. Sie und viele andere (mich inklusive) machen trotzdem weiter.
    • sunshineZH 03.02.2019 20:56
      Highlight Highlight Schön...für mich nicht. Wie die ganzen Klimademos...scheinheilig bis zum geht nicht mehr, man kann es nicht mehr hören.
    • Ueli_DeSchwert 03.02.2019 21:39
      Highlight Highlight Du bist dann wohl einer, der sich beschwert, weil er nicht mehr Skifahren kann, weil es einfach keinen Schnee mehr gibt. Typisch verwöhnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 03.02.2019 19:52
    Highlight Highlight Nimmt mich ja wunder wer die niederträchtigen Verunglimpfungen gegen Gerda in die Welt gesetzt hat.

    Aber eines ist sicher: Die rechtspopulistischen Faktenverdreher von der menschen- und umweltfeindlichen SVP verbreiten diese Verunglimpfung auf alle Fälle mit viel Herzblut.
    • sunshineZH 03.02.2019 20:59
      Highlight Highlight Hat das mit einer Partei zu tun? Faktenverdreher sitzen in jeder Partei, nicht nur der SVP...aber ja, typisches gelaber...
    • banda69 03.02.2019 21:27
      Highlight Highlight @sunshine

      Die SVP und ihr Idol Donald Trump zeichnen sich in der Sparte "Faktenverdreher" besonders aus.
    • Juliet Bravo 03.02.2019 21:40
      Highlight Highlight Bezüglich Klima sitzen sie nunmal fast alle Rechts. Und leugnen wissenschaftliche Fakten und den Konsens von 98% der Klimawissenschaftler.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 03.02.2019 19:52
    Highlight Highlight Hat ihr Vater jetzt eine Firma die mit Emissions-Zertifikaten handelt oder nicht? Das wäre spannend zu wissen.
    • Der Sophist 03.02.2019 23:31
      Highlight Highlight Nein, ihr Vater ist in Wahrheit Soros /s
    • Juliet Bravo 04.02.2019 09:27
      Highlight Highlight Nette Verunglimpfungsstory?
  • Ale Ice 03.02.2019 19:50
    Highlight Highlight Uneingeschränkte Hochachtung hat diese junge Frau verdient.
    Und ihr und all den jungen Menschen, die von ihr aufgerüttelt worden sind, steht es zu, sehr ernst genommen werden.
    • sunshineZH 03.02.2019 21:04
      Highlight Highlight aber die wenigsten verzichten auf das neueste iPhone, ein Auto (egal ob Elektro oder nicht) oder auf die Ferien...einfach weils im Trend liegt wird mitgemacht...ausserdem sollten diese Demos mal in Ländern mit Einfluss stattfinden, die Schweiz hat nichts auszurichten. Und ja, auch CO2 Steuern bringen nichts, weil das CO2 von der Natur zum grössten Teil selber Produziert wird, es ist aber am einfachsten damit anzufangen, gibt viiel Geld :) Um etwas zu verändern müssen wir generell unseren Gewohnheiten ändern (lokale Produkte, nicht jedes Jahr ein neues Handy etc.) dann schreien die zuerst.
    • The Count 03.02.2019 22:28
      Highlight Highlight sunshineZH - die Geschichte eines unzufriedenen Zeitgenossen. Demnächst in ihrem Kino
  • Kong 03.02.2019 19:41
    Highlight Highlight Ich war skeptisch bei dem Hype. Aber ich musste meine Meinung revidieren, sie verdient Achtung und Respekt für ihr Engagement. Oberflächlich steht der Schulstreik im Raum, aber sie denkt erwachsener als viele weit jenseits der 20. Unsere Gesellschaft fröhnt nunmal lieber der Konsumgeilheit, schiesst Selfies und schlendert durchs vermeintlich freie Leben. Da nehm ich mich nicht aus. Vielleicht ist es wirklich 1 vor 12?
  • meglo 03.02.2019 19:37
    Highlight Highlight Ich ziehe meinen Hut vor dieser jungen Frau.
  • Clife 03.02.2019 19:35
    Highlight Highlight So weit sind wir schon, dass man gegen eine 16 Jährige losstürmt. Meine Güte, ich glaube das Recht auf Meinungsfreiheit gilt wohl nur den Herren im Anzug, die die Staaten kontrollieren versuchen 🤷‍♂️

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