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Morena Diaz: «Ich habe ihn angezeigt.»

Morena Diaz: «Ich habe ihn angezeigt.» Bild: instagram.com/m0reniita/

Instagram-Star Morena Diaz hat einen ehemaligen Freund wegen Vergewaltigung angezeigt

Die Aargauer Lehrerin Morena Diaz (27) wollte mit ihrem Bericht über ihre Vergewaltigung durch einen Freund aufrütteln. Das ist ihr gelungen. Und jetzt hat der Fall auch juristische Folgen.

Urs Helbling / ch media



«Ich habe ihn angezeigt», schrieb Morena Diaz am Wochenende auf Instagram und postete dieses Foto.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

TW / Vergewaltigung ll ich habe ihn angezeigt. Schon vor einigen Wochen. Sechs Stunden war ich an einem Donnerstagnachmittag nach dem Unterricht bei der Polizei und habe alles erzählt, was ich wusste, was mir in Erinnerung geblieben ist, was ich fühle. Ich habe wortwörtlich die Hosen ausgezogen und dieser Polizistin einen Einblick ins Intimste von mir gewährt. Es war verdammt hart. Dass er heute genüsslich seinen Kaffee morgens trinken darf, liegt also nicht an mir. In ein paar Wochen folgt die nächste Einvernahme, die Konfrontation. Ich werde wieder erzählen müssen, mir werden wieder unangenehme Fragen gestellt. Es könnte sein, dass mir Ungläubigkeit entgegen gebracht wird und dass ich wieder retraumatisiert werde. Ich nehme alles in Kauf. manchmal liege ich im Bett und frage mich, woher all diese Kraft kommt.. dieser Mut, einfach weiterzumachen und zu kämpfen. Dann denke ich an all die Menschen, die dasselbe durchmachen (mussten) und an verstaubte Gesetze, die die Schweiz quasi zu einem Paradies für Vergewaltiger machen. Und dann kommt Wut. Wut, die hilft, um alles zu überstehen. Wut, die Kraft gibt. Wut, aus der Mut wird. Manchmal habe ich auch Angst aber ich werde nicht aufhören.. nicht, solange ich diese Stimme habe. für mich. für unsere Schwestern. für unsere Töchter, Mütter und Freundinnen. Ni una menos ♥️ ach.. und ein Opfer ist nie irgendjemandem Rechenschaft schuldig. Jede*r hat seine Gründe, ob Anzeige erstattet wird oder nicht. . . mehr auf www.m0reniita.com

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«Schon vor einigen Wochen. Sechs Stunden war ich an einem Donnerstagnachmittag nach dem Unterricht bei der Polizei und habe alles erzählt, was ich wusste, was mir in Erinnerung geblieben ist, was ich fühle.»

Morena Diaz weiter: «Ich habe wortwörtlich die Hosen ausgezogen und dieser Polizistin einen Einblick ins Intimste von mir gewährt. Es war verdammt hart.» In ein paar Wochen folge die nächste Einvernahme, die Konfrontation mit dem ehemaligen Freund. «Ich werde wieder erzählen müssen, mir werden wieder unangenehme Fragen gestellt.»

Morena Diaz rechnet mit allem: «Es könnte sein, dass mir Ungläubigkeit entgegen gebracht wird und dass ich wieder retraumatisiert werde. Ich nehme alles in Kauf. manchmal liege ich im Bett und frage mich, woher all diese Kraft kommt.. dieser Mut, einfach weiterzumachen und zu kämpfen. Dann denke ich an all die Menschen, die dasselbe durchmachen (mussten) und an verstaubte Gesetze, die die Schweiz quasi zu einem Paradies für Vergewaltiger machen. Und dann kommt Wut. Wut, die hilft, um alles zu überstehen. Wut, die Kraft gibt. Wut, aus der Mut wird. Manchmal habe ich auch Angst aber ich werde nicht aufhören.. nicht, solange ich diese Stimme habe. für mich. für unsere Schwestern. für unsere Töchter, Mütter und Freundinnen. Ni una menos ♥️ ach.. und ein Opfer ist nie irgendjemandem Rechenschaft schuldig. Jede*r hat seine Gründe, ob Anzeige erstattet wird oder nicht.»

Auf ihrem Blog erklärt Morena Diaz die rechtlichen Hintergründe:

«7 Wochen ist es her, seit ich öffentlich über eine Tat sprach, die in vielen Ländern als Vergewaltigung gilt, jedoch nicht in dem Land, in dem ich wohnhaft bin. In der Schweiz spricht man nämlich nur dann von einer Vergewaltigung, wenn der Mann mit seinem Penis in die Vagina der Frau eingedrungen ist (als ob Sex nur aus diesem einen Akt bestehen würde, aber dazu ein andermal mehr) und er dabei noch ein Nötigungsmittel angewendet hat. Er muss also entweder zusätzlich physische Gewalt angewendet haben oder sie wenigstens angedroht haben oder zum Widerstand unfähig gemacht haben. Man verlangt vom Opfer somit indirekt, dass es sich zur Wehr gesetzt hat. Wenn das also nicht vorliegt, kann die Tat nicht als Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung bestraft werden. Das sage ich übrigens nicht einfach so aus einer Laune heraus, denn das ist leider unsere aktuelle Gesetzeslage.»

Warum Frauen gerade Fotos ihrer Tangas im Netz posten

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253Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • grünergutmensch 25.02.2020 06:50
    Highlight Highlight Meine güte was seid ihr für heuchler welche kritik an fr diaz übt. Ich bewundere ihren umgang mit diesem erlebnis und hoffe sie ermutigt noch viele frauen, die sich nicht getrauen den schänder anzuklagen oder darüber zu reden, genau dies zu tun. Zu viele vergewaltigungslle bleiben ungeahndet, u.a. Genau wegen leuten, welche die opfer nicht ernst nehmen oder sogar den täter schützen.
  • Devilduck 24.02.2020 23:43
    Highlight Highlight Vergewaltigung ist ein abscheuliches Verbrechen und gehört sehr hart bestraft, keine Frage.

    Was so viele Opfer von Gewalttaten durchmachen mussten und immer noch müssen ist furchtbar. Mir ist mit 17 das widerfahren, was viele Frauen z.B. darauf brachte, Weinstein anzuklagen.

    Aber deshalb rechtliche Grundprinzipien ausser Kraft zu setzen, wie es viele Kommentierende hier fordern, geht gar nicht!
  • crashwinston 24.02.2020 20:13
    Highlight Highlight Ich muss sagen es war nicht so intelligent von ihr publik zu machen wer sie angeblich vergewaltigt hat. Sie hat etwa ein Jahr nach der angeblichen Tat eine Anzeige gemacht, wenn der mutmassliche Täter nicht ein Geständnis ablegt, wovon ich nicht ausgehe, gibt es keine Beweise und er wird freigesprochen. Dann gilt er offiziell als unschuldig und sie hat krassen Rufmord an ihm begangen. Alleine schon um seine Geschichte zu stützen muss der mutmassliche Täter sie anzeigen und in dem Fall sieht die Beweislage ander aus...
    Es wäre aber schön von Watson hier kompetent über Rufmord auskunft zu bekom
    • Lami23 24.02.2020 20:24
      Highlight Highlight Wo macht sie publik, wer es war?
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 24.02.2020 22:12
      Highlight Highlight Zum Thema "Rufmord"

      Es gibt da allenfalls einschlägige Tatbestände. Ehrverletzungsdelikte, Falschbeschuldigung.

      ABER: Wir müssen uns vor Augen führen, dass ein Freispruch wegen gescheiterter Beweisführung nicht beweist, dass Frau Diaz Unwahrheiten sagt. Und das wäre aufzuzeigen, wenn man gegen sie strafrechtlich vorgeht.

      Wir müssen einfach akzeptieren, dass das Strafrecht nicht besonders geeignet ist, alle gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Probleme abschliessend zu klären.

      Straf(prozess)recht klärt, ob sich ein Tatbestand beweisen lässt, nicht was absolut wahr ist.
    • Hoci 25.02.2020 10:03
      Highlight Highlight Das Sexualstrafrecht heute ist so absolut lächerlich, es dient eher dazu Täter zu schützen.
      Zum Rufmord, es gibt keinen Namen ist auch nicht Inhalt der Story.
      Sollte der Täter NICHT verurteilt werden, obwohl er es getan hat, wie kann es dann objektiv gesehen Rufmord sein?
      Und ja gesetzlich IST es Rufmord, dass heisst eine Vergewaltigte darf theoretisch nicht Mal mehr darüber reden und vor ihm warnen.
      Und bei den Gesetzen die wir haben ist eine Verurteilung unwahrscheinlich.

      Ja wann bitte sehr darf ein Opfer dann sagen es wurde vergewaltigt?

      Merkt ihr was? NIE.

      Es geht nur um Maulkorb.

    Weitere Antworten anzeigen
  • June 24.02.2020 19:19
    Highlight Highlight Ich als Opfer finde eure Kommentare einfach nur unüberlegt, respektlos und verletzend.
    • June 24.02.2020 21:40
      Highlight Highlight Es könnte eure Schwester, Tochter, Freundin treffen. Jede 5. Frau hat schon mal so was erlebt, also kennt ihr ohne es zu wissen mehrere Opfer. Vergesst doch einfach nicht, dass dies schon so genug schwer ist und ihr hier einen Menschen kritisiert.
  • Lami23 24.02.2020 17:30
    Highlight Highlight Viele stört es extrem, dass sie das in den sozialen Medien vertritt. Das ist eure Meinung, dass ist ok.
    Die Vergewaltigung bleibt aber schrecklich, auch wenn ihr das Opfer unsymphatisch findet, vergesst dass nicht.
    Ausserdem hat sie damit vielen Frauen Mut gemacht, die sich in ihrer Situation sehr alleine und unverstanden fühlen (und wenn ich hier die Kommentare lese, verstehe ich, warum sich so viele unverstanden und stigmatisiert fühlen).
    • So oder so 24.02.2020 18:02
      Highlight Highlight Ich als Mann hab was sehr ähnliches Erlebt wie Frau Morena. Und ich bin Froh das hier einige es nicht ok finden wie sie damit umgeht in denn Social Media. Ich würde es gar nicht Gut finden wenn die Lehrerinn meiner Kinder das so Breit schlägt auf Instagram - kein auch wirklich kein Jugendtherapeut würde jemals einem Teenager erklären sie soll das auf Instagram öffentlich machen - Niemals. Auch das mit dem Mut machen - es gibt zig Fälle wo Frauen gezeigt haben das man nicht zerbrechen muss. Ich konnte mich damals auch nicht wehren - als Mann, nehmen sie dir die Schockstarre noch weniger ab.
    • So oder so 24.02.2020 18:13
      Highlight Highlight Was mich auch sehr Irritiert ist das sie die Informationen noch mit Bildern unterlegt die so nicht zum Thema Passen. Ich finde das eher abstossend. Ich Denke sie ist ein Einzelfall, und es Entspricht ihrem Charakter. Hab als Arbeitsagoge auch schon mit Missbrauchsfällen zu tun gehabt, da wollte sich Niemand auf Social Media verlustigen, die hatten Probleme wie sie denn Mist Loswerden. Gerade als Lehrerin, erinnert mich an Histrionisches Verhalten.
    • Lami23 24.02.2020 19:13
      Highlight Highlight 1. Dürfen die Lehrer in ihrer Freizeit selfcare betreiben wie sie wollen, solange es legal ist.
      2. Nein, das würde kein Jugentherapeut einem Teenie raten. Was sie nicht ist. Ich würde dass selber auch nicht so handhaben. Ich will nur sagen, für die Beurteilung dessen, was ihr Widerfahren ist, darf es keine Rolle spielen, wie sie es verarbeitet.
      4. Natürlich muss man nicht zerbrechen. Tut sie ja auch nicht. Verstehe den Zusammenhang nicht. Ihr Post macht wahrscheinlich nicht nur den "zerbrochenen", wie auch immer du die definierst, Mut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 24.02.2020 16:19
    Highlight Highlight Ich bin intellektuell überfordert: Die Dame beschreibt sehr klar und korrekt, weshalb dieser Fall nach geltendem Strafrecht keine Vergewaltigung darstellt. Auf welchem Straftatbestand bezieht sich dann ihre Anzeige?
    • Hoci 25.02.2020 10:16
      Highlight Highlight Guter Punkt. DAS ist ja genau der eigentliche Skandal.
      Nämlich, dass man sehr klar nein sagen kann zu Sex, umgangssprachlich klar vergewaltigt wird/ sprich gegen den Willen trotz nein zu Sex gezwungen, aber das AKTUELLE Sexualstrafgesetz sieht es nur als s. Nötigung, die innert 3 Monaten zur Anzeige gebracht werden muss. Die Chancen stehen also gut für den Vergewaltiger (umgangssprachlich, nach dem Urteil darf ich das nicht mehr schreiben).
      Heute ist es nur Vergewaltigung, wenn die Frau innerlich und äusserlich eindeutige Blessuren hat und sie sich körp. Wehrt.
      Was NICHT zu empfehlen ist.
  • Hugo Hugentobler 24.02.2020 16:10
    Highlight Highlight Natürlich ist es nicht schön für die Opfer, in der Einvernahme alles nochmals erzählen zu müssen. Andererseits kann man auch niemanden einfach so verhaften und wegsperren, auf Grund einer einzelnen Aussage. Insbesondere da sich eine solche Tat zumeist unter vier Augen abspielt und im Falle von Frau Diaz keine körperliche Gewalt vorlag, welche Spuren hinterlassen hätte. Ansonsten können wir auch zurück zu Inquisitionsprozessen und Wasserfolter.
  • Baccaralette 24.02.2020 15:00
    Highlight Highlight Hier sieht man ganz herrlich, wie es läuft.

    Leichtbekleidete hübsche Frau - die hats nicht anders gewollt / verdient.

    Gehts noch???
    • Kruk 24.02.2020 16:40
      Highlight Highlight Ich habe zuerst gedacht Du empörst dich darüber dass einige nicht damit eiverstanden sind wie die Frau mit dem Verdächtigten, vor dem Urteil durch ein Gericht, umgeht.

      Aber nein, es gibt ja tatsächlich Kommentare welche genau das schreiben.
      Interessant ist von wem diese Kommentare stammen.

      Ich verstehe die Blitzer nicht.
    • Fritz N 24.02.2020 16:52
      Highlight Highlight Exgüse, ich habe doch ganz wenige hier gesehen, die sagen die Morena habe das so "gewollt". Das ist wiedereinmal ein Strohmannkonstrukt. Ich finde lediglich zwei, drei, die komisch finden, dass man sowas mit einem Bild ohne Hosen posten muss. Und das ist also nicht dasselbe.
      Und dann find ich noch ein paar Kommentare bei denen es allgemein darum geht, dass sie leichtbekleidete "Insta-Stars" seltsam finden.
      Vermutlich könnte man Ostpols Aussage unter deinem Thema unterordne, obwohl, die ist eigentlich ja noch skurriler.
      Worauf ich hinaus will, du konstruierst dir hier einen Strohmann
    • Silent_Revolution 24.02.2020 16:54
      Highlight Highlight Leichtbekleidete Frau lädt sexy Fotos hoch und berichtet in Bildunterschriften von einer angeblichen Vergewaltigung.

      Es scheint als ob sie es darauf anlegt, nicht ernst genommen zu werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Iro48 24.02.2020 14:56
    Highlight Highlight Joa, fast schon ein Klassiker in den sozialen Medien, Aussage gegen Aussage...
    Und wer nicht dabei war, wird nie wissen was stimmt, aber Jemand ist hier wohl ein Opfer!
    Mich stört nur, warum dies in den sozialen Medien so "verkauft" werden muss....! Für mich macht es das Ganze halt immer nur unglaubwürdig, oder ist es wirklich nur eine gute Waffe um sich als Opfer zu wehren... Am besten wir fangen doch gleich an alles zu filmen für den Fall der Fälle... wie traurig!
  • HiCh 24.02.2020 14:49
    Highlight Highlight Der Fall wird vor Gericht so was von eingestellt werden. Ich kann mir die kommende Empörung jetzt schon vorstellen.
  • Cédric Wermutstropfen 24.02.2020 14:38
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • De-Saint-Ex 24.02.2020 14:18
    Highlight Highlight Was sind das bloss für Zeiten.... „Lehrerin“ (auch das noch!) als Instagram“Star“ ... so holt das Internet die öffentlichen Pranger zurück und ... unschuldig bis das Gegenteil bewiesen ist... war mal. Sorry ich finds krank.
  • Queen N 24.02.2020 14:18
    Highlight Highlight Sehr erschreckend wie viele hier mit dem mutmasslichen Täter sympathisieren und ein Opfer als Lügner darstellt.

    Wenn man nach dem Unschuldsprinzip ausgehen würde, wie das viele hier gross schreiben, dürfte man wohl auch nicht einfach davon ausgehen das Morena nicht die Wahrheit sagt. #justsaying

    Und jetzt los mit den Blitzen....
    • natalie74 24.02.2020 15:11
      Highlight Highlight Nur weil man darauf hinweist, dass ein Täter ohne Gerichtsverfahren ein mutmasslicher Täter ist, heisst das nicht, dass man das Opfer als Lügnerin darstellt.

      Aber man sollte sich bewusst sein, dass man als Aussenstehende nie weiss, sondern nur glaubt. Und das sollte man auch dementsprechend kund tun.
    • who cares? 24.02.2020 15:12
      Highlight Highlight Einige hier hoffen bereits, dass sie für Rufmord angeklagt wird und bekommen viel Zustimmung. Da gilt die Unschuldsvermutung wohl nicht mehr. Verbrennt die Hexe!
    • Kiro Striked 24.02.2020 17:05
      Highlight Highlight @who cares
      Das Problem für mich ist, dass sie es in den Sozialen Medien breittritt. Mit einem fast aus dem Social Media Marketing Lehrbuch perfekten Milchbüechlisatz. "Wut macht Kraft," "Für alle Schwestern, Töchter" u.s.w. Das ist einfach dieses "Blumenkranzkronenfrauen" Gelaber und hat mit dem Fall nichts zutun.

      Mit der Medienaufmerksamkeit, sorgt die Frau dafür dass der Bekannte (Der im Freundeskreis zu 100% Bekannt ist) ganz EGAL wie das Urteil ausfällt, geächtet bleibt.
      Freispruch = Justiz schützt Täter.
      Schuldspruch = Jetzt erst recht.

      Somit ist eine Vorverurteilung zu 100% gegeben
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 24.02.2020 14:05
    Highlight Highlight Da möchte ich nicht der Richter sein, der in einem solchen Fall urteilt...
    Beweise als verwertbare Fakten wird's wohl kaum bis gar nicht geben, allenfalls eine glaubwürdige Klägerin und ein schon fast vorverurteilter Angeklagter, der sich gegen die Medienreichweite der Klägerin kaum wird wehren können.
    Und dann eine Sache, die sich zwischen zwei Menschen ohne Zeugen abgespielt hat. Wie soll da jemand die Wahrheit ergründen?
    Der/die Richter ist/sind echt nicht zu beneiden.
    • herrkern (1) 24.02.2020 14:55
      Highlight Highlight Die Richter halten sich einfach an die Fakten und ans Gesetz. Das hier wird vermutlich kein schwieriger Fall werden für einen Richter. Der Richter hat auch überhaupt nicht den Auftrag, "die Wahrheit zu ergründen", sondern ein Urteil aufgrund der ihm präsentierten Fakten zu fällen.
    • Pjoter Lindowski 24.02.2020 23:02
      Highlight Highlight Das Urteil kann eigentlich nur Freispruch oder in "dubio pro reo" lauten.
      Der Richter wird zwei diametrale Aussagen zu hören bekommen, der Beischlaf wird wohl kaum bestritten werden und harte Beweise gibt es keine, da die Klägerin so lange gewartet hat mit der Anklage.
      Die ganze Sache könnte man sich eigentlich schenken, ist nur Geld- und Zeitverschwendung.

      Frauen, wenn Nein, dann so dass Mann es auch versteht und wenn es trotzdem dazu gekommen ist, dann sofort zur Polizei.
  • Now 24.02.2020 12:45
    Highlight Highlight Irgendwie schwierig so etwas einzuordnen.

    In einem gewissen Sinn wird der Ruf der Gesellschaft immer lauter um ein Problem zu lösen, welches von der Gesellschaft und somit von der Justiz nicht abschliessend gelöst werden kann.

    Sexuelle Übergriffe im privaten Rahmen können von einer unabhängigen Instanz nicht objektiv bewertet werden. Im extremsten Fall wird eine Situation von den zwei Akteuren komplett unterschiedlich wahrgenommen.
    • herrkern (1) 24.02.2020 15:57
      Highlight Highlight Darum gibt es Indizien: Bissspuren, Kratzer, Blut unter den Fingernägeln, Sperma etc. wenn einfach gar nichts davon vorhanden ist, wird's schwierig, dann steht Aussage gegen Aussage.
    • RatioRegat 24.02.2020 17:01
      Highlight Highlight "Sexuelle Übergriffe im privaten Rahmen können von einer unabhängigen Instanz nicht objektiv bewertet werden. Im extremsten Fall wird eine Situation von den zwei Akteuren komplett unterschiedlich wahrgenommen."

      Das ist völliger Unfug. Gerichte sind dazu sehr wohl in der Lage. Selbst wenn nur die Aussagen der Beteiligten vorhanden sind, lassen sich diese nach mehreren Einvernahmen aussagepsychologisch auswerten. Bestehen Zweifel, ergeht ein Freispruch.

  • Petitsuisse 24.02.2020 12:13
    Highlight Highlight Eure Zusprüche in Ehren, was mich aber etwas seltsam dünkt sind Sätze wie: Zitat"Was mich aber noch mehr schockiert ist unser Sexualstrafgesetz. " Naja das gibt es nicht erst seit gestern, jeder hätte die Gelegenheit dazu gehabt sich aktiv um eine Änderung/Verbesserung zu kümmern. Interessiert ja bloss keinen bis man direkt oder indirekt davon betroffen ist. Und genau so ist es mit allen Gesetzen die Vater Staat erlässt oder erlassen will. Mehr Sicherheit durch Überwachung, kein Problem, ich hab ja nix zu verbergen...bis eben, bis man dann doch mal merkt wie wichtig einem die Intimsphäre ist
    • Hoci 24.02.2020 14:05
      Highlight Highlight Und darum ist es besonders wichtig darüber zu reden. Ich wusste obwohl uralt such nicht, dass Männer nicht vergewaltigt werden können (z.B. durch andere Männer) und dass eine explizites nein nicht Ausreicht um die Tat als Vergewaltigung zu ahnden. Und Achtung man dann die Nichtvergewaltigung innert 3 Monaten melden muss. Welches Opfer kann das schon. Wie lächerlich die Strafen selbst für mehrfache Baby und Kinderschänder sind, die noch dazu Videos davon machen.
  • Adam Smith 24.02.2020 11:40
    Highlight Highlight Social Media Star mit 3k bis 6k likes pro Bild. Das ist ja komplett lächerlich. Das ist die Einwohnerzahl eines kleinen Dorfes. Was sie betreibt ist übrigens Rufmord, solange keine Verurteilung erfolgt ist. Diese Lynchjustiz vor einem Gerichtsurteil nimmt tragische Züge an und es gibt sogar noch naive Menschen, die ihr ohne Vorbehalt glauben. Wird er jedoch verurteilt soll er auch dem entsprechend angemessen bestraft werden.
    • ruvos 24.02.2020 12:54
      Highlight Highlight Bravo so sehe ich es auch!!!!!
    • natalie74 24.02.2020 13:15
      Highlight Highlight Wieso Rufmord? Sie nennt ja seinen Namen nicht.

      Und du glaubst ihr nicht (weil die Menschen sind ja naiv), wenn aber das Gericht ihr glaubt, dann soll er so richtig bestraft werden? Verquere Logik
    • Adam Smith 24.02.2020 14:10
      Highlight Highlight @natalie74 Falsch. Ich masse mir nicht an zu urteilen, wer im Recht ist. Das überlasse ich einem Gericht, welches konkrete Beweise einsieht. Nach dem Urteil hingegen werde ich mir eine persönliche Verurteilung erlauben. Solange er nicht verurteilt ist hat sie aber auch kein Recht, ihn öffentlich zu diffamieren, ohne dass er sich wehren kann. Das ist primitivste Lynchjustiz. Auch wenn es anonym geschieht können einige auf Grund ihrer Erzählungen auf einzelne Personen Rückschlüsse ziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 24.02.2020 11:30
    Highlight Highlight wie auch immer bei einer rechtssprechung geurteilt werden wird, dass resultat wird einen sehr bitteren nachgeschmack haben
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 24.02.2020 16:08
      Highlight Highlight Ernsthafte Frage, warum sollte das Urteil denn einen bitteren Nachgeschmack haben? Richter urteilen nicht nach Watson, Blick oder Instagram. Wird er verurteilt, war er es auch. Wird er nicht verurteilt, haette er es sein koennen und man wird es nie wissen.
    • w'ever 24.02.2020 17:05
      Highlight Highlight @älpler
      die richter werden (hoffentlich) neutral richten.
      aber das urteil wird in den medien und von uns ganz anders aufgefasst werden.
      "gewinnt" sie, wird es heissen das die richter auf druck der medien geurteilt haben. ausserdem muss jeder mann mit verstand angst haben, wenn er sich mit einer frau einlässt, dass ein paar tage/wochen/monate später die vorladung im briefkasten ist.
      "gewinnt" er, trauen sich die frauen in zukunft noch weniger den täter bei einer vergewaltigung anzuklagen.
  • Hoci 24.02.2020 11:30
    Highlight Highlight 3) wie vielen ist bewusst, dass Opfer bei Bedrohung (auch Vergewalrigung) in eine Schockstarre verfallen und weder sich wehren noch etwas sagen können. So schützen sich Tiere vor einer tödlichen Bedrohung. Nicht Mal ein nein kann noch kommen. Aber eben auch kein ja.
    Und deshalb gehört ins Strafgesetzbuch nur ja ist ja. Was der Angeklagte zu Beweisen hat (nicht schwer wenn es so ist) UND eine freiwillige aktive Beteiligung (ausser sie hat explizit ihr ok gegeben).
    Nur wenn der Beschuldigte das ja beweisen muss, gibt es endlich sowas wie Gerechtigkeit für x1000 ungesühnten Opfer jährlich.
    • just sayin' 24.02.2020 12:02
      Highlight Highlight wenn es schule macht, dass ein beschuldigter seine unschuld beweisen muss, wird es rasant mit unserer gesellschaft zu grunde gehen.

      by the way: ich behaupte jetzt einfach mal, dass du jemand umgebracht hast.

      so. nun bist du schuldig, bis du das gegenteil bewiesen hast.
    • Petitsuisse 24.02.2020 12:23
      Highlight Highlight Hoci du hast mich diffarmiert, wann habe ich dazu ja gesagt? Beweise es...
    • Dr no 24.02.2020 12:47
      Highlight Highlight @ Hoci: Die Instinkte sind Kampf oder Flucht und nicht "Schockstarre". Zum Rest, das hast du dir nicht wirklich gut überlegt und zu Ende gedacht. Du rüttelst an in dubio pro reo. Nicht der Angeklagte muss seine Unschuld beweisen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoci 24.02.2020 11:20
    Highlight Highlight 2) heute ist es keine Vergewaltigung, wenn ein Mann penetriert wird gegen seinen Willen.
    Es ist nicht eine Vergwaltigung egal wie oft die Frau nein sagt. Wie krank ist das? Für michTäterschutz. Ein Gesetz von Männern für (mächtige) Männer, denn Männer stellen die meisten Täter bis ganz nach oben zu Richtern und Politikern. Epstein und co lässt Grüssen.

    Es ist nur eine Vergewaltigung, wenn sich das Opfer aktiv wehrt und Verletzungen aufweist. Aber würdet ihr ihr das raten? Einem hochagressiven zu allem entschlossenen viel stärkeren Täter, der euch bereits überraschend überwältigt hat?
  • Alyssea 24.02.2020 11:13
    Highlight Highlight Hier scheint jeder ein „Hauptproblem“ zu identifizieren.

    Ich für meinen Teil würde mir wünschen, auch wenn es sich um eine schwierige, emotionale und notwendige Diskussion handelt, dass man Sachlich bleibt und die Rechtsgrundsätze achtet.
    Es handelt sich hierbei um ein laufendes Verfahren. Sowas gehört nicht in die Sozialen Medien! Derartige Posts sind halt anrüchig und schreien nach Effekthascherei.
  • Hoci 24.02.2020 11:12
    Highlight Highlight Meinen Dank an Frau Morena, dass sie den Mut trotz dem was ihr angetan wurde (Vergewaltigung, Opferblaming vom übelsten) an die Öffentlichkeit zu treten.
    Sie hat schon Mal einen Shitstorm deswegen über sich ergehen lassen.
    Meinen allergrössten Respekt nun auch ihn anzuzeigen.
    Nach wie vor wird mit allen Mitteln versucht Opfer von sexuellen Taten mit absolut allen Mitteln mundtot zu machen. Das Thema unter den Teppich zu kehren. Deshalb auch mein Dank an alle mutigen Journalisten und Medien sich nicht einschüchtern zu lassen.
    Was mich aber noch mehr schockiert ist unser Sexualstrafgesetz.
    • Silent_Revolution 24.02.2020 13:11
      Highlight Highlight Sie ist mit einer Anschuldigung an die Öffentlichkeit getreten. Dass sie Opfer sexueller Gewalt ist, ist bisher nicht mehr als ihre eigene Aussage.

      Keine Ahnung weshalb du davon ausgehst, dass ihre Story der Wahrheit entspricht. Warst du dabei?!
    • frnrsch 25.02.2020 03:28
      Highlight Highlight @Hoci
      Es ist nicht erwiesen dass ihr das geschehen ist was Sie vorgibt, ich wünsche das auch niemanden.

      Es ist das eine sich für etwas einzusetzen, Verbesserung des Sexualstrafrechts das andere aber es auf Basis eines Falles dass nicht rechtskräftig ist und die Schuld des vermeintlichen Täters noch nicht feststeht zu tun.

      Durch ihr Handeln wird auch ihr persönlichrs Umfeld so beeinflusst dass einer ihrer männlichen Bekanntschaften als womöglicher Straftäter angeschaut werden könnte.
    • Hoci 25.02.2020 09:43
      Highlight Highlight Ich verstehe euch nicht.
      Sie erzählt ihre Story ihre Gefühle.
      Eine Story die so tausendfach pro Tag statt findet auch töglich in der Schweiz.
      In diesem Sinne ist die Diskussion um Wahrheit oder nicht sinnfrei.
      Der Täter ist Unbekannt und nicht Thema. Genauso wie die anderen tausenden Töter täglich.
      Man kanns auch anderst schreiben. Es werden töglich in der Schweiz 1 bis 3 Frauen so und schlimmer vergewaltigt. Das sind 10 bis 20000 in 20 Jahren.
      Wie viele schweizer Frauen haben ihre Story erzählt?
      Und ihr diskutiert den Wahrheitsgehalt, versucht diese einzelne Frau auch mundtot zu machen???
  • John Henry Eden 24.02.2020 10:34
    Highlight Highlight Richtig so. Ohne Anzeige ist so ein Vorwurf reiner Rufmord.

    • Alyssea 24.02.2020 11:14
      Highlight Highlight Nicht dein Ernst oder?
    • Trump ist der Beste! 24.02.2020 11:56
      Highlight Highlight Eine ungerechtfertigte, mutwillige Anzeige einer Straftat ist selbst eine Straftat.

      Und Rufmord ist es so oder so.
    • poltergeist 24.02.2020 12:10
      Highlight Highlight Diese Social Media Leute sind für mich per se unglaubwürdig wenn sie eine derart persönliche Sache in der Öffentlichkeit breit treten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 24.02.2020 10:26
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • MahatmaBamby 24.02.2020 11:51
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • ChlyklassSFI 24.02.2020 12:02
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Grohenloh 24.02.2020 10:24
    Highlight Highlight “Man verlangt vom Opfer somit indirekt, dass es sich zur Wehr gesetzt hat.„

    Also ich würde sagen, man verlangt vom Opfer direkt, dass es sich zur Wehr setzt oder klar Nein sagt. Wie kann es sonst eine Vergewaltigung sein?

    Kann man von Frauen heutzutage nicht verlangen, dass sie klar Nein sagen (vor der eventuell dann einsetzenden Schockstarre)?

    Vergewaltigung ist äusserst schlimm! Ein hart zu ahndendes Verbrechen!

    Aber warum sagt die Frau nicht Nein? Ich verstehe das nicht! Wenn sie Nein sagt, muss der Täter irgendwie nötigen. Dann ist es Vergewaltigung.
    • ChillDaHood 24.02.2020 11:29
      Highlight Highlight Okay - geradeheraus. Ich war in der Situation. Mit ner super Kollegin. War ein struber Abend mit viel zu viel Alkohol. Sie kam zu mir mit, weil bei ihr noch ihr Ex war.

      Ihr Nein war ein ganz schüchtern gehauchtes: "Das ist keine gute Idee..." Später hat sie mir gesagt, dass sie nach dem nichts mehr raus gebracht hätte und alles über sich ergehen lassen hätte, weil sie mir vertraut hatte und in dem Moment die Welt nicht verstand. Zum Glück hab ichs gehört und sofort aufgehört. Zum Glück hat sie das Vertrauen wieder gefunden und mirs später erklärt. "Nein!" muss nicht entrüstet geschrien sein.
    • Trump ist der Beste! 24.02.2020 12:08
      Highlight Highlight @"ChillDahooD"

      Na ja, die Aussage "Das ist keine gute Idee ..." ist alles andere als eindeutig ein "Nein!".

      Weil die häufigste Fortsetzung dieser Floskel ist: " ... aber lustig / cool / wert / geil / .... ist es trotzdem." - (bitte zutreffendes unterstreichen oder eigenes einsetzen)

      Für sich alleine betrachtet ist die Floskel "Das ist keine gute Idee ..." überhaupt keine Willens- oder Absichtserklärung, sondern lediglich die subjektive Bewertung irgendeines Gedankens. Aber ein Wille des Sprechers lässt sich daraus nicht herleiten - auch kein Unwille.
    • Hoci 24.02.2020 12:24
      Highlight Highlight Das tragische ist, das ein nein heute gemäss Sexualstrafrecht nicht reicht egal wie deutlich und oft nein kommuniziert wird, das Opfer muss sich nachweislich STARK körperlich gewehrt haben.
      Nein reicht HEUTE nicht für eine Verurteilung wegen Vergewaltigung.
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  • front2back 24.02.2020 10:17
    Highlight Highlight Ich finde es jeweils sehr fragwürdig, bei einem solch heiklen Thema mit Social Media Posts darauf aufmerksam zu machen.
    Es gibt sicher Verbesserungspotenzial was die Gesetzeslage in der Schweiz angeht. Aber bevor ein Schuld- oder Freispruch respektive ein dringender Tatverdacht besteht, ist die Öffentlichkeit nicht der richtige Ort für eine solche Diskussion.
    • So oder so 24.02.2020 11:28
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • who cares? 24.02.2020 12:13
      Highlight Highlight Im ursprünglichen Post ging es ihr darum was sie erlebt und gefühlt hat zu schildern. Um auf das Problem aufmerksam zu machen und anderen den Mut zu geben, über was ihnen wiederfahren ist zu sprechen. Siw wurde dann von Leuten im Internet dazu gedrängt ihn anzuzeigen, obwohl die Aussicht auf einen Schuldspruch äusserst minim ist.
    • Hoci 24.02.2020 12:29
      Highlight Highlight Wie soll es denn sonst gehen?
      Nach der fallen gelassenen Klage, dem Vergleich, dem Maulkorb?
      Du siehst doch wie massivstes Opferblaming betrieben wird. Leider nicht nur, weil es öffentlich ist, noch schlimmer passiert die Ausgrenzung von Opfern und Täterschutz durch das direkte Umfeld privat. Das ist Teil des Problems.
      Zumal die Traumatisierung durch die Tat so mehrfach potenziert wird. Abgesehen vom Schmerz der Angriffe, der Schuldzuweisungen, Ausgrenzung, Anzweifeln der Heschichte und ausschliessliches in Schutz nehmen (selbst unbekannter Vergwaltiger). Siehe Kommentare hier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nkoch 24.02.2020 10:15
    Highlight Highlight Ich glaube ihr.
    • Judge Dredd 24.02.2020 11:20
      Highlight Highlight Was hat er gesagt, dass du ihm nicht glaubst? Gestützt auf was glaubst du ihr?
    • Nkoch 24.02.2020 11:33
      Highlight Highlight Lass es mich anders formulieren: was ich in ihrem Blog gelesen habe wirkt auf mich glaubwürdig. Das hat mit ihm gar nichts zu tun, ich weiss nicht wer er ist und was er dazu sagt. Aber sie wirkt in ihrem Text glaubwürdig auf mich, und wenn man dann zT die Kommentare liest dass sie eine Schlampe ist, oder selber Schuld weil sie ihn friendzoned hat... wir WISSEN alle nicht was passiert ist, interessanterweise wirft man ihr aber Vorverurteilung vor, DAS soll dann ok sein? Vielleicht bin ich hardcore naiv und sie eine brilliante Lügnerin, das glaube ich aber nicht. Betonung auf "glauben"!
    • Nkoch 24.02.2020 12:06
      Highlight Highlight Gegenfrage: warum glaubst du - und wie es aussieht viele andere auch - ihr nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • barbablabla 24.02.2020 10:08
    Highlight Highlight Morena ich wünsche dir viel Kraft und hoffe das der Täter bestraft wird.
    • Adam Smith 24.02.2020 11:37
      Highlight Highlight Wenn er aber nicht verurteilt wird ist er faktisch unschuldig und dann hoffe ich, dass es eine Klage wegen Rufmordes gibt. Ist er jedoch schuldig, soll er entsprechend verurteilt werden.
    • who cares? 24.02.2020 13:39
      Highlight Highlight @Adam rechtlich gesehen ist er vielleicht unschuldig. Faktisch kann er wohl schon schuldig sein, vor allem wenn er nur wegen in dubio pro reo nicht verurteilt wird. Ich glaube nicht, dass Morenas Trauma verschwindet, nur weil ein Gericht nicht genügend Beweise findet.
    • Fritz N 24.02.2020 14:06
      Highlight Highlight @who cares soviel rechtliches Unwissen in drei Sätzen... *kopfschüttel*
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 24.02.2020 10:00
    Highlight Highlight Was sie macht ist Selbstjustiz. Die richtige Reihenfolge wäre. Anzeige, Verurteilung und dann erst ein Buch schreiben und durch die TV-Shows tingeln. Auch mutmassliche Opfer haben sich an das Gesetz zu halten.
  • Cyman 24.02.2020 09:59
    Highlight Highlight Natürlich hart, wenn man das bei der Befragung alles noch einmal durchmachen muss. Etwas stört mich dennoch:
    - Die massive Vorverurteilung des Angeklagten, indem Frau Diaz ihn auf den sozialen Medien praktisch outet (vergessen wir nicht, im Rechtsstaat gilt er als unschuldig bis ein Gericht ihn verurteilt)
    • little.saurus 24.02.2020 10:34
      Highlight Highlight Ein Gericht hat OJ Simpson auch nie verurteilt obwohl alle wussten, dass er die Morde begangen hat. Nur so als Anektode zu deinem Kommentar
    • who cares? 24.02.2020 10:45
      Highlight Highlight Weiss doch niemand seinen Namen? Den hat sie ja extra nicht erwähnt.
    • Judge Dredd 24.02.2020 11:23
      Highlight Highlight @who cares, Gerichtsverfahren sind in der Schweiz grundsätzlich öffentlich, man weiss es jetzt noch nicht, aber in ein paar Monaten wird man den Namen dank den Medien schon erfahren... ob sie das will oder nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lümmel 24.02.2020 09:59
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Test User 24.02.2020 12:19
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Borki 24.02.2020 09:43
    Highlight Highlight Das Hauptproblem in einem solchen Fall ist wahrscheinlich nicht das veraltete Sexualstrafrecht, sondern dass es sich um ein klassisches Vieraugendelikt handelt, welches schwierig zu beweisen ist. Immerhin dürfte es wenige bis keine auswertbare Spuren hinterlassen haben und wenn Aussage gegen Aussage steht, heisst es bald einmal "in dubio pro reo". Was ja auch richtig ist.

    Ich wünsche ihr von Herzen, dass ihr trotzdem Gerechtigkeit wiederfährt.
    • Ironiker 24.02.2020 10:05
      Highlight Highlight Es wird wohl so sein, dass hier Aussage gegen Aussage stehen wird. Und es wird wohl auch so sein, dass er damit davonkommt, weil es eben keine Handfeste Beweise gibt.

      Interessieren würde es mich jedoch wie das juristisch aussieht, wenn plötzlich eine zweite oder gar eine dritte Frau Anzeige macht weil sie das gleiche mit dem Typ erlebt hat.

      Sind drei voneinander unabhängige Anzeigen nicht auch einen Beweis, auch wenn es "nur" Aussagen sind, die nicht durch irgendwas belegt werden können?
    • Name_nicht_relevant 24.02.2020 10:16
      Highlight Highlight @Borki da gebe ich dir zu 100% Recht, bei mir war es so obwohl er den Sex sogar zugab wurde er Freigesprochen und das ende vom Lied war; uns wurde beiden gekündigt, also hab ich gleich 2x verlohren. Das war wirklich hart, aber die Opferhilfe hat mir sehr geholfen und heute geht es mir gut und ich bin darüber fast darüber hinweg . Der Staatsanwalt hat die Anzeige nicht akzeptiert und es nochmals machen konnte ich nicht, war mir zu viel.
    • RatioRegat 24.02.2020 10:17
      Highlight Highlight Dass die Beweislage bei solchen Delikten schwierig ist und dementsprechend zu Schwierigkeiten führt, ist nicht zu bestreiten.

      Dies bedeutet aber nicht, dass das veraltete Sexualstrafrecht nicht auch ein Problem darstellt. Es gibt durchaus Fälle, in denen es das Gericht als erwiesen erachtet, dass die sexuelle Handlung gegen den Willen des Opfers vorgenommen wurde. Dennoch enden die Fälle in einem Freispruch, weil es an einem "erheblichen Nötigungsmittel" fehlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocShi 24.02.2020 09:32
    Highlight Highlight Leider sind hierzulande einige Gesetze fragwürdig. (ja, auch in anderen Ländern aber dort lebe ich nicht)
    Hoffe dass sich die Politik mal, nicht nur in diesem Thema, bewegt.
    • Magnum44 24.02.2020 10:25
      Highlight Highlight Begründung?
    • DocShi 24.02.2020 12:49
      Highlight Highlight Z. B. Durfte man sich hierzulande mit 16 Jahren prostituieren aber in keinem Porno mitmachen. Hat man zum Glück geändert ABER erst vor 5 Jahren.
      Wenn du eine Prostituierte bumst muss du Sie nicht bezahlen. Ist nicht strafbar.
      Was eine Vergewaltigung ausmacht ist in der CH sehr fragwürdig. Siehe obigen Beitrag u. ä.
      Cybercriminalität, da hängen wir (wie viele andere Länder auch) noch ziemlich in der Luft.
      Etc.
  • Mr.President 24.02.2020 09:30
    Highlight Highlight Wie kann es passieren in einer Beziehung, der Freund schläft mit Freundin, und sie zeigt ihn wegen Vergewaltigung an???
    Wenn sie keine Lust hat und sagt ich will nicht, dann wird auch kein Sext stattfinden. Oder?
    Oder war der Freund so aggressiv, das das er sie gezwungen hat ? Und sie hat stillschweigend sich nicht gewehrt? What? Wieso?
    Um keine Konfrontation mit dem „Freund“ zu haben?
    Wieso war sie mit ihm dann zusammen?
    • DLOU 24.02.2020 09:47
      Highlight Highlight Meines Wissens war es "ein Freund" und nicht "der Freund" bzw. Partner, also ein Kumpel, Kollege, Bekannter.
      Ich finde allerdings nicht, dass das eine Rolle spielt, denn es gibt durchaus auch Übergriffe in Beziehungen. Man glaubt kaum, wie viele Frauen und Männer ihre Partner*innen auf die eine oder andere Art unter Kontrolle haben, bzw. bedrohen/ erpressen/ nötigen etc. Die Angst vor den Konsequenzen wenn die Opfer sich wehren ist oft einfach zu gross. Man denkt oft "mir kann das nicht passieren" und eines Tages findet man sich in so einer Situation, unfähig sich zu wehren.
    • Nkoch 24.02.2020 09:50
      Highlight Highlight EIN Freund, nicht DER Freund
    • barbablabla 24.02.2020 10:10
      Highlight Highlight Ein Nein genügt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 24.02.2020 09:26
    Highlight Highlight Das kann nicht gut ausgehen. Der Beschuldigte sieht sich maximaler Vorverurteilung ausgesetzt und die Anzeigerin macht sich zur Galionsfigur einer politischen Kampagne.
    • Reptile 24.02.2020 09:40
      Highlight Highlight Wieder einmal das Opfer zum Täter gemacht. Es wird höchste Zeit, dass ihr Vergewaltiger bestraft wird, Beweise hat sie ja zuhauf. Wie kann man nur wieder den Täter verteidigen? Ich komme mir vor wie im falschen Film.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 24.02.2020 09:47
      Highlight Highlight Ich verteidige hier niemanden. Und ich habe keinen Schimmer, was vorgefallen ist. Diese Beweise kenne ich ebenfalls nicht.

    • Max Dick 24.02.2020 09:55
      Highlight Highlight @Reptile: Waren Sie dabei? Wenn nicht, woher wisen sie, wer Opfer und wer Täter ist? Sofern sich das überhaupt sagen lässt in diesem Fall - und nicht beide etwas von beidem waren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • LordEdgar 24.02.2020 09:16
    Highlight Highlight #TeamMorena
    • Reptile 24.02.2020 09:38
      Highlight Highlight Was ist los mit euch Blitzern?! Befürwortet Ihr etwa Vergewaltigung? Es ist so traurig, ey.
    • Kiro Striked 24.02.2020 09:49
      Highlight Highlight @Reptile
      Das Problem an dem Fall sind viele momentan.

      Es wird hier nur "ihre Seite" der Geschichte aufgegriffen, ebenfalls wird "Instagram-Star" verwendet, und diese sind dafür bekannt gerne etwas... Drastischer unterwegs zu sein für klicks/likes und follows (leider).

      Somit, ganz egal was ist, für die Medien ist klar "sie wurde vergewaltigt" Obwohl dies noch nichtmal durch ist, vor der Justiz. Es wird so jemand über eine Reichweite (76tsd. Follower) Ruftechnisch ermordet, der nichtmal eine Stimme hat momentan.

      Sowas findest du in deinem "Cuck" Status (andere Kommentare von dir) gut?
    • RhabarBär 24.02.2020 09:54
      Highlight Highlight Nein Reptile. Um das geht es nicht. Wie kann jemand Vergewaltigung befürworten? Ich blitze, weil ich es nicht in Ordnung finde, dass sich pauschal jemand auf die Seite einer Person gestellt hat und damit indirekt die andere Seite vorverurteilt. Ein Vergewaltigungsvorwurf, gerade in einer Beziehung, ist eine verdammt ernste Sache und darf nicht mit einem Hashtag Teamirgendwer beantwortet werden. Hier gilt es, herauszufinden, wer wem wann was getan hast und aufgrund so dünner Fakten, wie einem Instagrampost kann und will ich mich nicht für Hashtag Teamirgendwer aufstellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fandustic 24.02.2020 09:14
    Highlight Highlight "Man verlangt vom Opfer somit indirekt, dass es sich zur Wehr gesetzt hat".

    Rechtlich gesehen braucht es nun mal einen weiteren objektiven Tatbestand (wie eben Drohung, Gewaltanwendung, usw.). Es wird einen Grund gegeben haben, dass man den Akt über sich ergehen liess (wenn man sich nicht gewehrt hat)....sei es auch "nur" weil man Angst hatte vor Gewalt o.ä. wenn man sich wehren würde. Dies würde ja reichen als Begründung. Es ist wie bei der Unterscheidung zwischen Diebstahl und Raub zBsp. Beim Raub muss auch Gewalt, Drohung usw. im Spiel sein, da es ansonsten halt "nur" Diebstahl ist.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 24.02.2020 10:03
      Highlight Highlight In der Sexualität gibt es Subtilitäten, die schwer nach aussen vermittelbar sind. Insofern finde ich eigentlich das deutsche Kriterium "gegen den erkennbaren Willen" ganz vernünftig. Wer etwas ablehnt soll in einer zivilisierten Welt nicht auch noch dreinschlagen müssen, damit sein Wort etwas gilt.

      Schwieriger finde ich, dass im Windschatten dieser Diskussion Beweisproblematik und Rechtslage vermischt werden. Wenn dieses Verfahren nicht zu einer Verurteilung führt, weil die Beweisführung nicht gelingt, wird eine eine Ausweitung des Tatbestands gefordert werden. Und das ist dumm.

    • SwissWitchBitch 24.02.2020 10:44
      Highlight Highlight Das Problem ist dass die Schockstarre eben nicht als Reaktion, als "zur Wehr setzen" gilt. Der Täter/die Täterin muss sichtbare Abwehrverletzungen haben, sonst gilt: "Na, na, du wolltest es doch so."
    • Hoci 24.02.2020 10:57
      Highlight Highlight Das funktioniert hier aber meist nicht. Die Frau oder der Mann sind meist so geschockt, dass sie natürlicherweise in Schockstarre verfallen. Ab diesem Zeitpunkt ist auch kein nein mehr möglich.
      Deshalb muss ins Gesetz nur ja ist ja und aktive Beteiligung beim Sex.

      Oder anders gefragt, ist es für eine Frau keine Vergewaltigung wenn sie sich nicht wehrt?? Und was würde passieren, wenn sie sich wehrt und nein sagt bei einem aggressivem zu allem entschlossenen Töter. Ganz ehrlich, der gesunde Menschenverstand sagt ab einem Zeitpunkt still halten und so wenig Schaden anrichten lassen, überlebe.
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  • Hierundjetzt 24.02.2020 09:14
    Highlight Highlight Die korrekte Berufsbezeichnung ist Schülerin.

    Ich weigere mich „Star eines Webseitenbetreibers“ zu brauchen. Sonst bin ich ab heute hochdekorierter XboX Kriegsheld.

    Mehr Hintergrund wäre sehr Hilfreich, die Bildlegende als Basis für einen Artikel zu nutzen ist nicht wirklich Journalismus.

    -> ich wünsche Ihr viel Erfolg und Durchhaltewillen bei Ihrem Gang durch die Instanzen! Das braucht Mut 🍀🍀🍀
    • broccolino 24.02.2020 10:15
      Highlight Highlight Sie ist Lehrerin, nicht Schülerin. Nur so am Rande.
    • who cares? 24.02.2020 10:44
      Highlight Highlight Hättest du bis und mit erstem Satz vom Lead gelesen, wüsstest du wenigstens, dass sie Lehrerin ist.
    • Hierundjetzt 24.02.2020 18:12
      Highlight Highlight Und jetzt? Dann ists ja noch schlimmer.
  • Kiro Striked 24.02.2020 09:12
    Highlight Highlight Das alles Klingt endlos Philosophisch... Fast schon Poetisch.

    Aber wo ich ihr Recht gebe, das Schweizer Recht ist teilweise etwas Staubig hier.

    "In der Schweiz spricht man nämlich nur dann von einer Vergewaltigung, wenn der Mann mit seinem Penis in die Vagina der Frau eingedrungen ist und er dabei noch ein Nötigungsmittel angewendet hat."

    Man sollte: "Sobald der/die Täter/in IRGENDWIE in die andere Person eindringt, gegen ihren Willen" draus machen für Vergewaltigung.

    Alles andere kann bei Belästigung/Nötigung bleiben. Die Strafen müssten nur mal hhärter werden... Finde ich.
    • RatioRegat 24.02.2020 10:23
      Highlight Highlight Das Problem an der geltenden Rechtslage ist auch, dass das Eindringen gegen den Willen nicht ausreicht, sondern zusätzlich ein "erhebliches Nötigungsmittel" verlangt wird.

      Dies bedeutet, dass ein derzeit Täter vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen werden muss. Wenn das Opfer den Geschlechsverkehr zwar ablehnt, dabei weint und den Täter als Arschloch bezeichnet, nur weil das Opfer den Täter nicht durch "zumutbaren Widerstand" zur Anwendung eines erheblichen Nötigungsmittels (Gewalt, Bedrohung oder psychischer Druck) veranlasst hat.
    • SwissWitchBitch 24.02.2020 10:45
      Highlight Highlight Die Strafen müssten nicht mal härter werden, nur endlich angewendet.
    • Judge Dredd 24.02.2020 10:52
      Highlight Highlight Kiro, die Bezeichnung wäre viel zu schwammig... damit wäre z.B. ein Kuss ohne Zunge (notabene einvernehmlich), der von einer Seite aus zu einem Zungenkuss führt, der die andere Person so nicht will, nach deinem Text eine Vergewaltigung. Natürlich ist auch das nicht ok, aber sicher keine Vergewaltigung. (Gäbe noch viel absurdere Beispiele zu dieser Formulierung).
      Solche Gesetzesartikel lassen sich nich so schnell schnell aus dem Ärmel schütteln. Es gäbe Möglichkeiten für eine andere Formulierung.
      Auch ich bin für eine neue Formulierung, aber so simpel ist es dann halt doch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reptile 24.02.2020 09:03
    Highlight Highlight Ich schäme mich für mein Geschlecht und gehe schon lange auf Distanz gegenüber Männern.
    • Eskimo 24.02.2020 09:57
      Highlight Highlight Wen willst du mit deiner Heuchelei beeindrucken?
    • The Snitcher 24.02.2020 10:10
      Highlight Highlight vielen Dank für die pauschalisierung...
    • ChillDaHood 24.02.2020 10:16
      Highlight Highlight Sorry aber was ist das für eine grundsätzliche Verurteilung von einem Geschlecht. Sexismus pur. Die meisten Männer, wie auch die meisten Frauen und Diversen sind gute Menschen.

      Das Schubladenverurteilen bringt niemandem was. Raus aus den Geschlechterschützengräben und gemeinsam für das Richtige!
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Interview

Darf man die Freiheitsrechte für die allgemeine Gesundheit so stark einschränken?

Die Corona-Krise stellt den Rechtsstaat vor Herausforderungen wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr, sagt Urs Saxer, Anwalt und Professor für Verfassungsrecht, im Gespräch mit watson.

Herr Saxer, Sie sind als Verfassungsrechtler um die Gesundheit unseres Rechtsstaats besorgt, lassen Sie uns ihm den Puls messen. Urs Saxer: Diese Situation ist eine echte Herausforderung für den demokratischen Rechtsstaat. Volksrechte sind beschnitten, Gemeinde- und Kantonsparlamente sind ausgeschaltet, Abstimmungstermine werden verschoben, Freiheitsrechte massiv eingeschränkt: Alle wesentlichen Elemente des Rechtsstaats sind herausgefordert wie zuletzt während des Zweiten Weltkriegs.

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