Schweiz
Blaulicht

Schaffhausen: Mikrowelle im Lkw-Cockpit

Diese Mikrowelle im Lkw-Cockpit war der Schaffhauser Polizei ein Dorn im Auge

11.01.2019, 15:4111.01.2019, 15:43
Bild
Kapo SH

Mikrowelle, Lautsprecher und Sportschals: Ein Lastwagenchauffeur hat die Ablagefläche des Armaturenbrettes so zugestellt, dass er dadurch keinen freien Blick mehr auf den Verkehr hatte. Er wurde von der Schaffhauser Polizei verzeigt.

Die Schaffhauser Polizei kontrollierte das Sattelmotorfahrzeug am Freitagmorgen um 7.45 Uhr im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in der Stadt Schaffhausen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Dabei war die Frontscheibe von mehreren sichtbehindernden Gegenständen verstellt, unter anderem von einem Lautsprecher, Sportschals und einer Mikrowelle. Gemäss Mitteilung konnte der Chauffeur von seinem Sitz aus das gemäss Vorschriften freizuhaltende Sichtfeld nur bedingt einsehen.

Der 44-jährige Ungar wurde bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verzeigt. Er musste ein Depositum von mehreren hundert Franken hinterlegen und die Gegenstände vor der Weiterfahrt entfernen. (aeg/sda)

Aktuelle Polizeibilder: Bauernhaus brennt komplett nieder

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6
Ein Schweizer Diplomat in Stalins Kerker
Harald Feller wurde 1945 von den Sowjets in Budapest entführt. Er verbrachte ein Jahr in Stalins Gefängnissen, gleichzeitig wurde in der Schweiz gegen ihn ermittelt. Nach seiner Rückkehr wurde der Berner von allen Vorwürfen entlastet. Interessiert hat das allerdings niemanden.
Budapest, 12. Februar 1945: Die ungarische Hauptstadt wird nach wochenlangen brutalen Kämpfen, die rund 160'000 Todesopfer forderten, von der Roten Armee befreit. Mitten in den Trümmern des Palais Esterhazy in Buda (westlich der Donau) werden die schweizerische und die schwedische Fahne gehisst. Ein erstaunliches Bild am Ende der deutschen Besatzung: Die Schweizer Botschaft hatte dort eine Kanzlei eröffnet, während sich die Räumlichkeiten der schwedischen Botschaft weiter südlich befinden.
Zur Story