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268 neue Coronavirus-Infizierte sind am Freitag gemeldet worden. Schutzmassnahmen wie das Abstandhalten gelten weiterhin. (Archivbild)

Abstand halten, Schutzmaske tragen – und wenn möglich die Corona-Warn-App nutzen. Denn die funktioniert, auch wenn es noch einiges zu verbessern gibt ... Bild: sda

Kommentar

SwissCovid hat bald 1,3 Millionen aktive User – und der Corona-Intelligenztest geht weiter

Die jüngste Kritik am Schweizer Tracing-System und den ärgerlichen Verzögerungen ist berechtigt. Wir sollten uns aber nicht vom Ziel ablenken lassen.



So sei die SwissCovid-App «komplett nutzlos», kommentierte am Freitag ein offensichtlich frustrierter NZZ-Redaktor die Recherchen, an denen er selbst mitgearbeitet hat.

Gleichentags hatte die Zeitung publik gemacht, dass die in den Kantonen ausgestellten Covidcodes in einigen Fällen viel zu spät zu den Getesteten gelangten. In einem besonders krassen Fall aus Genf seien zehn Tage verstrichen, bevor ein an Covid-19 erkrankter Mann den Code erhielt, mit dem er über die App seine Kontakte hätte warnen wollen.

Bei einer solch massiven Verzögerung ist der Nutzen der App tatsächlich gleich null. Denn so können Infektionsketten nicht unterbrochen werden. Bekanntlich erfolgen Ansteckungen schon in den Tagen, bevor Symptome auftreten.

Im Kampf gegen das Coronavirus zählt jeder Tag, ja eigentlich jede Stunde.

In seinem Kommentar kommt der technikaffine Datenjournalist der NZZ allerdings zu einem fragwürdigen Schluss:

«Wenn Behörden nicht konsequenter und entschlossener handeln, können wir die ganze Übung gleich heute abbrechen.»

Das ist natürlich blanker Unsinn – und leider Wasser auf die Mühlen der vielen App-Verweigerer im Land.

Richtig ist vielmehr: Wir stehen immer noch am Anfang einer Krise, die vermutlich sehr lange dauern wird. Und wir tun gut daran, aus den gemachten Fehlern zu lernen.

SwissCovid wird auch im Herbst ein Hilfsmittel sein, um eine erneut massive Ausbreitung der Infektionen zu verhindern. So wie auch im Winter. Und im nächsten Frühling.

Die gute Nachricht

SwissCovid funktioniert. Die App ist vergleichsweise sehr sicher und zuverlässig, auch wenn noch keine Daten zur Wirksamkeit vorliegen. Und die Probleme, die die NZZ publik gemacht hat, sind nicht unlösbar. Im Gegenteil.

Bund und Kantone müssen dringend die Prozesse im Gesundheitswesen verbessern, damit die positiv auf Covid-19 getesteten Personen möglichst schnell einen Covidcode erhalten.

Wie die Abläufe bei den kantonsärztlichen Diensten optimiert werden, die Zusammenarbeit mit den Arztpraxen und den Testlabors effizienter gestaltet wird und welche technischen Änderungen Sinn machen, sollten wir den zuständigen Spezialisten überlassen. Es ist zu erwarten, dass die Chefbeamten und ihre Fachstellen über den eigenen Tellerrand hinausschauen und sich auch intensiv mit dem benachbarten Ausland austauschen. Denn da mussten und müssen die genau gleichen Herausforderungen gelöst werden.

Der Corona-Intelligenztest geht weiter

In meinem letzten redaktionellen Kommentar (zu der aus meiner Sicht bislang enttäuschenden Akzeptanz von SwissCovid bei der Schweizer Bevölkerung) schrieb ich, Bundesbern könne und werde uns nicht vor Covid-19 bewahren.

Wir alle sind gefordert – und stehen in der Pflicht. Die Zauberworte für das erfolgreiche Bewältigen der Corona-Krise lauten Eigenverantwortung und Selbstdisziplin.

Wir wollen Leben schützen und mit möglichst geringem Schaden aus der aktuellen Situation herauskommen.

Diese Feststellung wird in den kommenden Monaten (und vielleicht gar Jahren) Bestand haben. Statt mit dem Finger auf andere zu zeigen und sich über Versäumnisse und Fehler Dritter zu ärgern, gilt es Geduld zu haben und die richtigen Lehren zu ziehen aus den gemachten Fehlern.

Corona ist für uns alle Neuland und der Intelligenztest geht weiter. Auch beim Bund und in den Kantonen erhalten die Verantwortlichen neue Chancen, ein besseres Resultat zu erzielen.

Quellen

Alles über die Schweizer Corona-Warn-App

Warum versagen die Kantone bei der SwissCovid-App? Es gibt einen bösen Verdacht

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Kanton Zürich lässt erkrankten Mann tagelang auf Covidcode warten – Nachfragen hilft nicht

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  • UrsK 16.08.2020 11:03
    Highlight Highlight Das Hauptproblem der App ist, dass man versucht, den verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen an die App zu delegieren. Abstand, Maske wo das nicht möglich ist, zu Hause bleiben, wenn man in Quarantäne oder erkrankt ist, dass alles kann einem die App nicht abnehmen.
    • @schurt3r 17.08.2020 06:17
      Highlight Highlight Das ist ganz sicher nicht der Fall.

      Das eine (Abstand halten, etc.) sind Vorsichtsmassnahmen, die vor einer Infektion schützen. Die App hilft, deine Lieben und andere Mitmenschen vor einer Ansteckung zu bewahren. Die App ist also ein Hilfsmittel zur Unterbrechung der Infektionsketten und dient der Seuchenbekämpfung.
    • UrsK 17.08.2020 12:07
      Highlight Highlight Das ist ganz sicher der Fall, man braucht nur das Verhalten der Menschen in den Läden, Clubs etc. zu beobachten.
  • GhostCasper 16.08.2020 10:49
    Highlight Highlight Das Problem an der App ist, dass sie nicht unterscheiden kann, ob ich mich in einem Umfeld aufgehalten habe, wo alle Masken getragen haben oder nicht. Bei der Beurteilung, ob ich in Quarantäne muss/soll, macht es eben einen bedeutenden Unterschied, ob ich bspw. im ÖV 15 Minuten neben jemandem gesessen bin oder anderswo, wo keine Masken getragen wurden. Von daher ist das Instrument für mich untauglich...
    • @schurt3r 17.08.2020 06:26
      Highlight Highlight Das ist überhaupt kein Grund, die App nicht zu nutzen. Die App teilt dir mit, dass du am Tag X in relativ engem Kontakt warst mit einer Person, die positiv auf Covid-19 getestet wurde. Dann schaust du in deine Agenda und überlegst dir, wo du an dem Tag überall warst. Wenn du keine einzige vielleicht kritische Situation hattest, kannst du beruhigt sein. Oder du rufst die Hotline an und lässt dir dies bestätigen. Und wenn du willst, kannst du zur Sicherheit einen Test machen. Thats it.
  • Triple A 16.08.2020 09:21
    Highlight Highlight Ich sehe es auch so. Das Perfekte ist nach wie vor der grösste Feind des Guten!
  • D(r)ummer 16.08.2020 08:36
    Highlight Highlight Dann mache ich jetzt meinem Nicknamen alle Ehre.

    Wenn ich die Covid-App installieren würde und diese mir Quarantäne anordnen würde... Dann könnte meim Vater sein Geschäft (saisonabhängig) mit 59 Jahren schliessen.

    Ich halte mich sonst gut bis pinggelig an die Bag-Empfehlungen.

    Das ganze als Intelligenztest spricht nicht gerade für Journalistische Neutralität und ist ein klarer Minuspunkt für den Verfasser.
    Und jetzt lasst euch aus, ich antworte nicht.
    • @schurt3r 17.08.2020 06:19
      Highlight Highlight In einem journalistischen Kommentar geht es genau NICHT um Neutralität, sondern um das Wiedergeben der eigenen Meinung ;-)

      Informier dich lieber noch etwas etwas besser: Die App ordnet überhaupt nichts an! Du erhältst eine Benachrichtigung, mit der Empfehlung, dich telefonisch beraten zu lassen. Kein Zwang.
    • dan2016 17.08.2020 09:55
      Highlight Highlight @D(r)ummer, finde auch, dass Dein Problem darauf zurückzuführen ist, dass Du nicht informiert bist. Investier die Zeit, Dich über die App zu informieren, was @schurt3r zwar nicht neutral - aber sehr gut tut.
  • Saerd neute 16.08.2020 08:31
    Highlight Highlight "Wir stehen immer noch am Anfang einer Krise, die vermutlich sehr lange dauern wird. Und wir tun gut daran, aus den gemachten Fehlern zu lernen.......

    ....SwissCovid wird auch im Herbst ein Hilfsmittel sein, um eine erneut massive Ausbreitung der Infektionen zu verhindern. So wie auch im Winter. Und im nächsten Frühling."


    Und nächster Jahr und übernächstes Jahr....
    Wenn jemand ernsthaft glaubt das Virus lässt sich ausrotten dann nur weil er naiv ist.
    Ergo; wir müssen damit Leben.
    Also dann Adieu mit Händeschütteln, maskenfreies Rumlaufen, Körperkontakt usw.?
    • @schurt3r 17.08.2020 06:21
      Highlight Highlight Nein, eben genau nicht.

      Wir müssen weiterhin die Vorsichtsmassnahmen (Hygiene, Masken, Distancing) beachten und sollten zwecks Seuchenbekämpfung/Eindämmung Hilfsmittel nützen, die wenig bis gar keinen Aufwand bedeuten für das Gros der Leute.
  • 97ProzentVonCH68000 16.08.2020 07:37
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Irene Adler 16.08.2020 00:23
    Highlight Highlight "Die App ist vergleichsweise sehr sicher und zuverlässig, auch wenn noch keine Daten zur Wirksamkeit vorliegen." - wer so etwas schreibt, der sollte Intelligenztest nicht erwähnen.
    • Sama 16.08.2020 08:08
      Highlight Highlight Sie haben offenbar den Text nicht ganz verstanden. Die App funktioniert zuverlässig und sicher heisst ja nicht, dass sie im Kampf gegen COVID-19 tatsächlich wirksam ist, denn das werden erst die Auswertungen zeigen.
    • Irene Adler 16.08.2020 10:13
      Highlight Highlight Und Sie sind mit Logik nicht ganz in Freundschaft: wenn es keine Daten gibt, dann weiss niemand, ob die App sehr sicher und zuverlässig ist.
    • @schurt3r 17.08.2020 06:28
      Highlight Highlight Nein Irene, das stimmt nicht. Zur Sicherheit und beabsichtigen Funktionsweise der SwissCovid-App gibt es Daten (Analysen durch IT-Sicherheitsexperten, Messungen etc.). Zur Wirksamkeit hingegen lassen sich noch keine Aussagen machen, weil noch zu wenig Daten vorliegen.
  • Nils Ingold 15.08.2020 22:38
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 15.08.2020 22:37
    Highlight Highlight "Bekanntlich erfolgen Ansteckungen schon in den Tagen, bevor Symptome auftreten."

    Genau darum ist die App ja auch grundsätzlich nutzlos. Denn wer lässt sich schon täglich präventiv testen? Und wer lässt sich überhaupt präventiv testen. Nur die, die wirklich müssen, weil sie in ein bestimmtes Land einreisen wollen, das einen negativen Testbeleg verlangt. Selbst dann ist der Nutzen eines solchen Tests fragwürdig, könnte sich einer ja auf der Reise anstecken.

    In dieser "Delta-Time"-Phase kann einer den anderen unbemerkt anstecken. Und keiner weiss davon - bis Symptome auftreten.
  • Matthiah Süppi 15.08.2020 19:00
    Highlight Highlight Ich glaube, das grösste Problem ist die Zeit zwischen Test und Ergebnis. Wer sich im Kanton St.Gallen am Samstag testen lässt, erhält das Ergebnis am Montag. Wenn wir die Ansteckungsketten konsequent unterbrechen wollen zählt eigentlich jede Minute. (Japan macht dies beispielsweise fortschrittlich.)
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 15.08.2020 22:39
      Highlight Highlight Japan ist auch etwas ganz Besonderes. Dort haben die Leute auch Anstand. Ganz anders die Schweiz.
    • HP G 15.08.2020 23:26
      Highlight Highlight Anstand und Abstand!
    • sowhat 16.08.2020 07:40
      Highlight Highlight Wenn man sich testen lässt, versteht es sich von selbst, dass man bis zum Resultat in Quarantäne bleibt. Wer in dieser Zeit unter Leute geht, handelt verantwortungslos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shaun 15.08.2020 18:59
    Highlight Highlight Was für Scheinheilige antworten! Ich könnte, unter umständen, eventuell ...weiss ich was ... auf der Liste erscheinen, wenn ich es nicht angebe! Und ja Sch ... ich muss jetzt in Quarantäne!?
    Lieber 10 andere in Umfeld anstecken, als sich selbst in Quarantäne zu begeben? Ist das der Sinn dieser App?
    • Shaun 15.08.2020 23:14
      Highlight Highlight Kleine Korrektur!

      .... wenn ich diese App installiere!?

      ... Ja, dass ist der Sinn dieser App sich selbst zu isolieren beim positiven Bescheid.
  • Joss 15.08.2020 18:45
    Highlight Highlight Zu meinen, die Chefbeamten der Bundesämter würden über irgendeinen Tellerrand hinausblicken, ist verwegen.
    Seit 2002 stand in der Abteilung die der heilige Koch leitete an, eine Applikation zu schaffen, welche das leichte, effizente und wirksame Erfassen von Krankheitsfällen ermöglichen sollte.
    Nichts ist geschegen!
    Als der vorherige Leiter des Amtes dieses verlies hat er auf die Dringlichkeit dieser und anderer Massnahmen hingewiesen (2012 ?).
    Geschehen ist nichts!
    Statt dessen haben der Koch und Berset sich als Heilsbringer eingebracht.
    Das ist typisch diese Typen. Faul und frech.
    • sowhat 16.08.2020 07:42
      Highlight Highlight Ui Joss, das klingt nach persönlichen Ressentiments. Hast du mit ihm gearbeitet?
  • Peter Vogel 15.08.2020 17:55
    Highlight Highlight Die Intelligenz der Leute zu beleidigen wird genau den gegenteiligen Effekt haben. Als ob jemand deswegen eine App installieren würde.
  • Lord Grizzly 15.08.2020 17:48
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • DerewigeSchweizer 15.08.2020 17:21
    Highlight Highlight Vorgestern hat ein unintelligenter Kommentarist eine dumme Frage gestellt und keine intelligente Antwort erhalten, ausser 76 Blitzli.

    Ich bin auch ein Idiot, der gerne eine gescheite Antwort auf die Frage hätte.
    Also bitte, behaltet euer viiel Hirn nicht für euch alleine.

    Die Frage:
    Wenn jemand positiv getestet wurde, dann begibt er sich doch in Quarantäne, bis er nicht mehr krank/ansteckend ist.
    Wozu ist dann die App überhaupt nützlich?

    Und bitte um entschuldigung vorab. Bin eben dumm, unintelligent, ein Idiot. Trotzdem, danke für die Antwort.
    • Tomtschi 15.08.2020 17:36
      Highlight Highlight Die Inkubationszeit beim Coronavirus beträgt nach aktuellen Schätzungen im Durchschnitt 5,5 Tage. Wenn du also nach dieser Zeitspanne in Quarantänte gehst kannst du bereits unwissentlich weitere Menschen angesteckt haben. Deswegen!

      Die Blitzli hast du trotzdem verdient, denn darüber wurde ja jetzt wirklich genug berichtet, dass es auch der Hinterletzte mitbekommen hat.

      https://www.watson.ch/wissen/coronavirus/971031266-coronavirus-und-covid-19-die-wichtigsten-tipps-fragen-und-antworten
    • Autokorrektur 15.08.2020 17:37
      Highlight Highlight Weil er, das hatten wir doch nun schon oft genug, auch schon vor dem Positiv-Befund Leute angesteckt haben kann. Und genau die werden informiert, können sich so testen lassen und wissen dann, ob sie selber ebenfalls Leute angesteckt haben können.
    • Ribosom 15.08.2020 17:39
      Highlight Highlight Also nochmal:
      Bevor man sich testen lässt (und das Ergebnis dann Covid-19-positiv ist, ist man mehrere Tage schon infektiös.
      Das heisst, man kann andere Leute anstecken. Mit dieser App warnt man bei einem positiven Testergebnis die Leute, die engeren Kontakt hatten. So können sie sich ebenfalls in Selbstisolation begeben und die Infektionskette unterbrechen.

      Sonst bitte, informiert euch. Es gibt eine Corona-Helpline, Internet, BAG, etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Scherrer (1) 15.08.2020 16:55
    Highlight Highlight Die NZZ hat den Vorteil, nicht für den Kurs und das Tempo im "Corona-Jahr-1" mitverantwortlich zu sein. Sie darf und soll jammern und klagen, denn so verkauft sie Auflagen und befriedigen ihre Abonnenten. Das hat schlussement nur wenig mit Kompetenz oder Lösungsorientierung zu tun.

    Das BAG lernt mit jeder Panne dazu (und das soll sie auch) und falls die gleichen Fehler mehrmals gemacht werden, dann wird es Zeit, sich einzumischen.

    Es ist einfach zu kritisieren, bequem vom Sessel aus. hinter einem Bildschirm oder versteckt in einer Redaktion.

    Lasst das BAG in Ruhe arbeiten. Meine Meinung.
    • tomtom1 15.08.2020 23:51
      Highlight Highlight Und wo genau besteht der Unterschied zwischen nzz und watson in dem Bereich?
    • Irene Adler 16.08.2020 00:30
      Highlight Highlight Wenn du ins Restaurant essen gehst, und sagst dem Kellner, du willst glutenfreies Essen, und er bringt dir normales Brot, dann denkst du sicher nicht, dass er Fehler machen darf.

      Genauso ist es mit BAG. Ich lasse sie ruhig arbeiten, aber hey, dann sollen sie richtig arbeiten. Die können grössere Schaden anrichten, als ein Kellner, also sie sollen bitte aufpassen, was sie machen. Dafür sind sie bezahlt, und zwar viel besser als ein Kellner.
  • BNnn 15.08.2020 16:42
    Highlight Highlight Warum setzt die App auf Google den Location Service voraus?
    Das macht hinten und vorne keinen Sinn.
    • Indi63 15.08.2020 17:00
      Highlight Highlight Der Location-Service nutzt nebst GPS, W-LAN, und Mobilfunknetz auch bluetooth. Könnte man natürlich alles getrennt aktivieren/deaktivieren (technisch kein Problem) - war bis vor Corona aber nicht gefragt, na ja, zumindest bisher nicht angeboten...
    • BNnn 15.08.2020 20:02
      Highlight Highlight Bluetooth ist einzeln bereits einzeln einschaltbar, die Covid app darf nicht auf die Location zugreiften (siehe https://developers.google.com/android/exposure-notifications/exposure-notifications-api)

      Warum setzt Google dann Location voraus? Bei Apple braucht es das übrigens nicht.
    • ninolino 15.08.2020 22:57
      Highlight Highlight Das Problem wird sogar beim ersten Start der App detailiert erklärt. Man muss es nur lesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 15.08.2020 16:30
    Highlight Highlight Die App an sich ist ja auch gut aber der föderale bürokratische Sump um die App ist das grösste Problem wenn es um die Effektivität sowie Effizienz der App geht.

    Solange die Bürokratie nicht vorwärts macht ist die App zwar "nett" aber "nett" ist auch nur die kleine Schwester von "Scheisse". Es ist "nett" wenn ich erfahre das jemand der mit mir Kontakt hatte Positiv ist.........aber es ist beschissen wenn man das erst nach 1 Woche erfährt weil dieser so lange brauchte bis der Code gekommen ist für die Eingabe.
    • @schurt3r 17.08.2020 06:35
      Highlight Highlight Ja, das muss dringend verbessert werden. Und ist definitiv kein Grund, die App nicht zu nutzen.
  • Sagensturm 15.08.2020 16:23
    Highlight Highlight Und ab Oktober haben wir dann Grossveranstaltungen. Oben spielen sie auf der Bühne mit Instrumenten. In dem Publikum spielen sie mit ihrem Leben. Kann man den Intelligenz Test so zusammen fassen?
    • ostpol76 15.08.2020 17:12
      Highlight Highlight Und auf dem Weg zum Konzert könnte man auch noch überfahren oder vom Blitz getroffen werden 😉
  • ricardo 15.08.2020 15:55
    Highlight Highlight Das ist es! Danke, Daniel Schurter. Dieser Artikel erklärt einiges. COVID–19 ist eigentlich nichts anderes als ein gigantischer Intelligenztest. Dass Covidioten in dieser Disziplin schlechte Karten haben, versteht sich von selbst.
    • je-maison 15.08.2020 16:34
      Highlight Highlight Zum Glück gibt es Intelligenzbestien wie dich. Wenn man anderer Meinung ist, ist man also ein Idiot. Vielfalt der Meinungen etc. sagt dir wahrscheinlich nicht viel.
    • ricardo 15.08.2020 16:46
      Highlight Highlight @je-maison: Nichts ist gegen die Meinungsvielfalt einzuwenden. Aber Ignoranten sind eben doch nichts anderes als Idioten.
    • Antonov 15.08.2020 16:55
      Highlight Highlight ...dann hast du also ganz schlechte Karten. Oder wie genau lautet die Definition eines Covidioten? Ich möchte dieses Wort in Zukunft ggf. auch in mein Vokabular einbauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 15.08.2020 15:54
    Highlight Highlight Danke für den Engagement Dani, 💚
    • @schurt3r 17.08.2020 06:40
      Highlight Highlight Gern geschehen, lieber Garp.

      Um es mit dem Slogan eines früheren Arbeitgebers zu sagen: Wir bleiben dran! 😄
  • SchrtrScks 15.08.2020 15:48
    Highlight Highlight Ich finde das Zitat aus der NZZ wird hier stark aus dem Kontext herausgerissen. Der NZZ Artikel klärt über Mängel bei der Verwaltung auf. Diese Mängel können die Effektivität der App doch stark beeinträchtigen. In diesem Zusammenhang steht das Zitat (ganz am Ende des Artikels) dafür, dass hier dringend gehandelt werden muss weil sonst die ganze Übung für die Katz war.

    Ich finde es zudem falsch die Diskussion über Prozessmängel bei der Verwaltung per Totschlag Argument herunter zu machen (wie hier im Artikel). Die Presse tut gut hier den Finger darauf zu legen (zB Faxen der Testresultate)

    • @schurt3r 17.08.2020 06:35
      Highlight Highlight Hier wird gar nichts aus dem Kontext gerissen. Das Zitat ist das Fazit. Und dieser Schluss ist aus meiner Sicht falsch. Wir sollten nicht wegen Unzulänglichkeiten/Fehlern auf ein Hilfsmittel verzichten, sondern die Prozesse verbessern.

      Die «Übung» war definitiv nicht für die Katz, weil Wissenschaft/Staat wertvolle Erfahrungen in Sachen moderner Seuchenbekämpfung (mit Hilfe von Technik) sammeln können.

      Stell dir vor, das Virus könnte mutieren und noch viel gefährlicherer werden...
  • 1of8mio 15.08.2020 15:22
    Highlight Highlight Ich bin hinsichtlich Schlussfolgerung nicht einverstanden: Der Intelligenztest ist vorbei. Die Resultate ernüchternd. Gleiches gilt für die KPIs „Solidarität“ und „Eigenverantwortung“. 1.2 Mio User... bei fast 9 Mio Einwohnern. Merci für nüüt.
    • schuldig 15.08.2020 15:46
      Highlight Highlight @ 1of8mio, das sehe ich etwas anders: 9mio abzgl der nicht-smartphone-besitzer abzgl der unverbesserlichen aluhüten abzgl der (hoffentlich) noch unentschlossenen = 1,3 mio user. zwar nicht grad berauschend aber ein guter start. covid wird uns noch lang begleiten...
    • 1of8mio 15.08.2020 15:54
      Highlight Highlight @Schuldig

      2019 wurden in der Schweiz 3.1 Mio Smartphones verkauft... wenn wir mal davon ausgehen dass etwa alle 2 Jahre ein neues gekauft wird, sind wir bei knapp 6 Mio Besitzern... und somit haben nicht mal 25% davon die App. Ich bleib bei meinem verdikt... schweren Herzens!
    • Scaros_2 15.08.2020 16:32
      Highlight Highlight Naja der KPI ist ja auch Mist.

      Eigentlich müssten Swisscom, Sunrise etc. sagen "wie viele Smartphones kompatibel sind für eine Verbindung zu dieser App".

      Weil:

      1. Lang nicht alle Smartphones sind kompatibel. Z.b. in unserer Firma haben viele Smartphones die diese App aufgrund des Alters nicht installieren können.
      2. Lang nicht jeder Mensch/Kind/Baby hat ein Smartphone. Zwar haben viele aber die Anzahl Bewohner equivalent zu Smartphones zählen ist bescheuert.

      Insofern ist der KPI - wenn du es auf Menschen abwälzt grundlegend Falsch.
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