Eishockey
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Vancouver Canucks' Alexander Edler (23), of Sweden, and Sven Baertschi (47), of Switzerland, celebrate Baertschi's goal against the Arizona Coyotes during the second period of an NHL hockey game Thursday, Jan. 10, 2019, in Vancouver, British Columbia. (Darryl Dyck /The Canadian Press via AP)

Findet die Karriere von Sven Bärtschi (rechts) ein verfrühtes Ende? Bild: AP/The Canadian Press

Die Hirnerschütterungs-Symptome sind zurück – Bärtschi droht erneut längere Pause



Es war der 24. Oktober 2018. Ein Tag, eine Aktion, die eine einschneidende Wirkung haben wird auf Sven Bärtschis Karriere, ja sein Leben. Der Langenthaler wird im Spiel gegen die Vegas Golden Knights vom gegnerischen Stürmer Tomas Hyka gecheckt und am Kopf erwischt. 

abspielen

Der Check an Sven Bärtschi. Video: YouTube/Vid Man

Bärtschi fährt vom Eis und denkt zuerst noch, dass er die Partie fertig spielen kann. Aber dann ging es ihm plötzlich so schlecht, dass er sich untersuchen lassen muss. Die Diagnose: Hirnerschütterung. Zum fünften Mal in seiner Karriere. 

Der Flügel der Vancouver Canucks hat also schon seine Erfahrungen gemacht mit dieser Art von Verletzung. Doch dieses Mal war es anders. Bärtschi braucht viel länger, um sich von diesem neuerlichen Rückschlag zu erholen. Als er im November sich erstmals wieder aufs Eis wagte, musste er den Versuch wegen Schwindelgefühlen, Sehstörungen und Kopfschmerzen wieder abbrechen. Gerüchte um ein mögliches Karriereende machen die Runde.

Bärtschi ist frustriert. Er will spielen, sagt gegenüber dem «Tages-Anzeiger» aber auch: «Ich habe gelernt, nichts zu überstürzen. Es gibt ein Leben nach dem Sport, ich will auch dieses geniessen können.» Im Dezember steigt der Langenthaler wieder ins Training ein. Ende des Monats spielt er erstmals wieder.

Alles gut also? Nein.

Vor wenigen Tagen, nach einem Spiel gegen die Colorado Avalanche, verspürt Bärtschi wieder Schwindel und Übelkeit. Einen neuerlichen Schlag gegen den Kopf hat er nicht erhalten. So sagt Trainer Travis Green nach dem Spiel auch: «Es ist keine neue Hirnerschütterung.»

Doch eine Untersuchung zeigt, dass es ein Postkommotionelles Syndrom ist. Oder auf Englisch: «Post-Concussion Syndrome». Diese Symptome können sich nach einer Gehirnerschütterung monatelang hinziehen und beeinträchtigen auch den Alltag des Betroffenen. 

So droht Bärtschi also erneut eine lange Pause. Es ist wichtig, dass der Schweizer zu 100 Prozent fit ist, bevor er aufs Eis zurückkehrt. Wenn er das überhaupt tut. Denn wie er es selbst gesagt hat: «Es gibt ein Leben nach dem Sport.» (abu)

watson Eishockey auf Instagram

Tore, die Freudensprunger verursachen. Memes von Fora und hinten aus der Tabelle. Diaz alles findest du auf unserem Hockey-Account auf Instagram.

Schenk uns doch einen Kubalike!

NHL-Legenden, deren Nummer nicht mehr vergeben wird

Das könnte dich auch interessieren:

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

12'000 Menschen in Israel irrtümlich in Quarantäne

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wiederkehr 10.02.2019 17:38
    Highlight Highlight Es wird Zeit dass die gefährlichen Chechs sanktioniert werden und auch strafrechtliche Folgen haben
    • TheWall_31 10.02.2019 19:34
      Highlight Highlight Hirnerschütterungen sind auch Folgen von korrekten Checks. Hockey ist und bleibt gefährlich. Das weiss jeder Spieler, der das Eis betritt.
    • Wiederkehr 11.02.2019 00:35
      Highlight Highlight Aha..... darum wurden die Reglemente angepasst und Late Checks werden bestraft.
  • Herr Hans Müller 10.02.2019 14:44
    Highlight Highlight Wünsche Ihm totale Wiederherstellung seines Körpers.
  • miarkei 10.02.2019 14:06
    Highlight Highlight Gute Besserung

Gezwungen, Urin zu trinken – schockierende Anklage von Ex-NHL-Spieler

Gegen die grossen Eishockey-Junioren-Ligen in Nordamerika ist eine brisante Klage eingereicht worden. Zwei ehemalige Spieler beschreiben, wie sie erniedrigt und gequält wurden. Die Anklageschrift beschreibt sadistische Mitspieler und ignorante Coaches.

Auf dem Höhepunkt war Schluss. Als Daniel Carcillos Name 2015 zum zweiten Mal im Stanley Cup eingraviert wurde – nach zwei Triumphen mit den Chicago Blackhawks –, beendete er, 30-jährig, seine Karriere. Der Kanadier bestritt in der NHL 474 Spiele.

Fortan widmete sich Carcillo der Stiftung «Chapter 5», die er ins Leben gerufen hatte. Sie hilft Eishockey-Spielern, die nach einer Gehirnerschütterung körperliche Probleme, Angstzustände oder Depressionen haben. Carcillo hatte während seiner …

Artikel lesen
Link zum Artikel