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Garrett Roe, links, von Zug im Spiel gegen Gaetan Haas, mitte, von Bern, beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern vom Samstag, 30. September 2017 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

SC Bern und EV Zug: In der Schweiz Spitze, in Europa nur Mittelmass? Bild: KEYSTONE

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CHL-Blamagen in Österreich – ist die National League die wahre Operettenliga?

Die National-League-Klubs blamieren sich in der Champions Hockey League weiter. Nach den Niederlagen von Davos und Bern gegen britische Teams tauchen nun der EVZ und der ZSC in Österreich. Unsere Liga ist leider gar nicht so gut, wie wir das immer behaupten.



Ende August verlieren Bern und Davos in Grossbritannien gegen Nottingham und Cardiff. Kann ja mal passieren, dachte man. Diese Teams sind hierzulande ein unbeschriebenes Blatt – da ist es einfach, sie zu unterschätzen. Die Blamagen zogen logischerweise Spott und Hohn nach sich, doch allzu viele Gedanken wollte man sich dazu nicht machen. Zwei bittere Ausrutscher zwar, aber ansonsten haben die Schweizer Klubs in der Champions Hockey League ja überzeugt.

Doch die Blamagen auf der Insel waren keine einmaligen Ausrutscher, sondern erste Hinweise auf ein grösseres Problem. Denn gestern sind noch weitere unerwartete Niederlagen in der Königsklasse dazugekommen: Der EV Zug präsentierte sich in Wien extrem fehleranfällig und verlor gegen die Capitals mit 3:5. Rund 300 Kilometer weiter südöstlich musste sich der ZSC gegen Klagenfurt mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben. Und der HC Davos muss nach einer Niederlage in Liberec international früh die Segel streichen.

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Die Highlights zeigen, wie schlecht Zug in Wien war. Video: YouTube/Champions Hockey League

Natürlich gibt es Erklärungen wie es dazu kommen konnte. Die einfachste ist die Ausländerzahl. Während bei Zug mit McIntyre, Klingberg und Roe nur drei Nicht-Schweizer im Einsatz standen, waren es bei Wien zwölf Söldner. Bei Liberec spielten – gegen ein ersatzgeschwächtes Davos mit drei Ausländern – fünf Slowaken, die restlichen Spieler stammten aus Tschechien. ZSC-Trainer Hans Wallson setzte auf fünf ausländische Kräfte, Klagenfurt auf deren acht. 

Die Erste-Bank-Eishockey-Liga ist halt doch keine Operettenliga, auch wenn der Name danach klingt und sie in der Schweiz immer wieder so bezeichnet wird. Da bei unseren östlichen Nachbarn deutlich mehr Ausländer eingesetzt werden, ist es für die heimischen Spieler extrem schwierig, es ins Kader zu schaffen. Nur die wirklich guten Österreicher schaffen also den Sprung in die ersten Mannschaften. In der Schweiz ist man aufgrund der Ausländerbegrenzung schneller und in jüngeren Jahren ein Spieler der vierten oder dritten Linie. Und diese Spieler verdienen im europäischen Vergleich schon sehr viel, weshalb kaum ein Schweizer den Schritt ins europäische Ausland macht. Das ist zwar gut für die Ausbildung der jungen Spieler, aber schlecht für das Niveau der Liga.

Zugs Nolan Diem und Zugs Torhueter Fabio Haller, von links, freuen sich ueber den Sieg, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem Fribourg-Gotteron am Samstag, 18. Februar 2017, in der Bossard Arena in Zug.(KEYSTONE/Alexandra Wey)

Nolan Diem (vorne) spielt bei Zug in der vierten Linie. Würde es ihm in Österreich mit der ausländischen Konkurrenz auch reichen? Bild: KEYSTONE

Die Entschuldigung, dass die Schweizer Teams die Champions League nicht ernst nehmen, gilt auch nicht mehr. Alle vier Vertreter bestritten ihre Spiele jeweils mit dem bestmöglichen Aufgebot. Die ZSC Lions und der SCB haben eine erfolgreiche CHL-Kampagne zum Saisonziel erklärt.

«Unser Team kann beweisen, dass es auf den Punkt bereit ist. Auch wenn die Champions Hockey League finanziell mit dem Fussball nicht mithalten kann, sportlich ist sie eine grosse Herausforderung.»

SCB-CEO Marc Lüthi über die Champions Hockey League

Wahrscheinlich ist unsere Liga einfach nicht so gut, wie wir das gerne glauben. Der Schweizer Eishockey-Fan lässt sich immer noch blenden vom Champions-League- und Victoria-Cup-Sieg der ZSC Lions von 2009 und vom WM-Silber der Nati von 2013. 

Das Liga-Ranking der Champions Hockey League:

Bild

Die nackten Zahlen beweisen: Die Schweiz ist europäisch nicht top. screenshot: championshockeyleague.com

Die Realität sieht anders aus. Die National League ist auf dem Papier leider nur internationaler Durchschnitt und ziemlich weit weg von der europäischen Spitze. Im Liga-Ranking der Champions Hockey League ist unsere Liga auf Rang 4 klassiert – hinter der tschechischen «Extraliga» und knapp vor der deutschen DEL. Das macht im globalen Vergleich mit NHL und KHL noch Rang 6. 

Weshalb haben wir dann die Illusion, dass unser Hockey so gut sei? Vermutlich, weil es vor allem spektakulär ist. National-League-Hockey ist schnell und unterhaltsam. Es fallen viele Tore. Die Ausländer prägen die Liga und die Skorerwertung. Doch die reine Spielqualität, die Genauigkeit der Pässe, das defensive Bewusstsein und das taktische Verständnis sind mit der schwedischen SHL und der finnischen «Liiga» kaum vergleichbar. 

Bild

Die Scorerliste der laufenden Saison. Mit Gaëtan Haas und Dario Bürgler sind nur zwei Schweizer unter den besten 15 Spielern zu finden. screenshot: sihf.ch

Natürlich könnte man argumentieren, dass das Schweizer Hockey sich derzeit in seiner Blüte befindet und so viele Spieler wie noch nie aus unserem Land in Nordamerika spielen. Doch das wäre ebenfalls illusorisch. Denn Schweden und Finnland haben noch weitaus mehr Spieler in der NHL und ihre Ligen sind unserer dennoch mindestens einen Schritt voraus.

Anzahl Spieler in der NHL 2017/18

Schweden – 77 Spieler
Finnland – 32 Spieler
Tschechien – 31 Spieler
Schweiz – 13 Spieler 
Slowakei – 10 Spieler
Deutschland – 7 Spieler
Dänemark – 7 Spieler
Österreich – 3 Spieler

Statt sich mit den beiden europäischen Top-Nationen zu vergleichen, muss sich die Schweiz wohl eher nach hinten orientieren. In der aktuellen CHL-Saison haben die Klubs aus Deutschland und Grossbritannien bisher besser abgeschlossen als die Teams aus der National League. Österreich wartet nur fünf Punkte dahinter. 

Die Möglichkeit, die Situation zu ändern, besteht noch. Bern, Zug und der ZSC können sich immer noch für die Achtelfinals qualifizieren und dann zu einem Höhenflug ansetzen. Momentan scheinen weitere Flops aber wahrscheinlicher. 

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stayhome 04.10.2017 16:46
    Highlight Highlight Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass Schweizer Teams gegen solche Mannschaften grundsätzlich nur verlieren können. Gewinnt man, interessierts kein Schwein. Verliert man hingegen, sind Spott und Häme garantiert. Mental kann diese Ausgangslage natürlich blockieren, erst recht bei den lieben Schweizern, die von Natur aus Mühe haben, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Gewichtig hinzu kommt, dass die CH-Teams taktisch noch nicht auf dem Niveau sind, das es braucht, um international dominieren zu können. Hier sind uns die Finnen und Schweden noch meilenweit voraus.
  • why_so_serious 04.10.2017 16:22
    Highlight Highlight Am offiziellen Matchplan stehen bei ZSC deren 7 Ausländer am Papier - genauso wie beim KAC!
    Somit ist diese Ausrede hinfällig

    https://www.championshockeyleague.com/en/matches/2e891e053389543e46b64a8d#tab_event-stats=team-statistics&tab_event=lineups
    • Hallo22 04.10.2017 22:34
      Highlight Highlight wo sind das bitte 7 Ausländer?
    • why_so_serious 04.10.2017 23:31
      Highlight Highlight Klein
      Nilsson
      Pettersson
      Kenins
      Pelletier
      Shore
      Sjögren
    • exeswiss 05.10.2017 01:44
      Highlight Highlight kenins hat schweizerlizenz.

      es sind aber trotzdem immernoch 6 ausländer

      Kevin Klein
      Robert Nilsson
      Fredrik Pettersson
      Pascal Pelletier
      Drew Shore
      Mattias Sjögren
    Weitere Antworten anzeigen
  • sven_meye 04.10.2017 15:49
    Highlight Highlight Naja, der ZSC verliert 2x haarscharf gegen Frölunda, eines der besten Teams Europas und der EVZ und SCB schneiden jeweils gegen die finnischen Teams besser ab. Also für mich kein Grund zur Sorge. Dumme Niederlagen gibt es immer wiedermal.
  • Normi 04.10.2017 15:22
    Highlight Highlight Schon lustig gewinnen CH Mannschaften ist die CHL top, verlieren sie ach dass interessiert niemand und eh kein Vergleich...
    😱😵😴😂
  • DäPublizischt 04.10.2017 15:13
    Highlight Highlight Ich habe letzten Winter ein Spiel der Vienna Capitals besucht. Das Niveau war unterirdisch! Wirkte so etwa wie NLB-Mittelmass. Schweizer Spitzenteams müssten solche Gegner eigentlich gnadenlos vom Eis fegen.
  • Ehringer 04.10.2017 14:50
    Highlight Highlight Platz 6 weltweit ist für die Grösse des Landes eine ziemlich gute Leistung, imfall.

    Nur knapp vor der DEL (6 Punkte) ist genau so knapp wie hinter der tschechischen Liga (6 Punkte), imfall.

    Ich glaube nicht, dass wir die Schweizer Liga extrem überschätzen. Wir unterschätzen wohl eher die deutsche und österreichische Liga aufgrund der mässigen Leistungen deren Nationalteams. Lässt sich sicherlich auch auf die Ausländerregelung der einzelnen Ligen zurückführen. Gerade die Leistung unserer Nati zeigt doch recht deutlich, dass unser System doch nicht so schlecht sein kann.
  • BeatBox 04.10.2017 14:32
    Highlight Highlight Tja, wer die Qualität einer Liga über solche Tagesaufnahmen beurteilt ist selber Schuld. Zugegeben, die Niederlagen in England sind peinlich, aber lasst die Zuger noch einmal in Wien antreten und sie würden diese Mannschaft vom Eis fegen! Nicht alle Schweizer Mannschaften haben den Fokus auf die CHL, wenn sie ganz ehrlich sind ist alles andere nur ein Lippenbekenntnis. Wenns läuft, dann spielen sie, wenns nicht so läuft "tant pis".

    Jeder, der sich mal ein paar Spiele der Gurkenliga in Österreich anschaut und nur ein bisschen Ahnung von Eishockey hat sieht den Klassenunterschied.
    • why_so_serious 04.10.2017 15:54
      Highlight Highlight In der Tat - von Österreich würde maximal 3 Mannschaften in der NLA überleben. KAC, Vienna Capitals, RB Salzburg!
  • TheMan 04.10.2017 14:10
    Highlight Highlight Kannst du uns Zeigen, wieviele NL-Spieler ohne CHL Einsatz in der NHL sind und wieviele mit CHL? Dan wirst du sehen, die CHL ist nicht wirklich der Gradmesser. Ich glaube kaum, das die CHL von NHL-Scouts mitverfolgt werden. Somit wird man kaum 100% Leistung bringen. Die anderen Nicht CH-Teams, geben alles um Wahr genommen zu werden. Die Spieler dort wollen in den Besten Ligen spielen und Geld verdienen.
  • Boniek 04.10.2017 13:42
    Highlight Highlight Diese NLA kommt mir vor wie die Premier League im Fussball. Viel Geld, viel Spektakel, aber international schlicht nicht konkurrenzfähig.
    • sven_meye 04.10.2017 15:52
      Highlight Highlight Hauptsache Highlight :'D
    • goldmandli 04.10.2017 16:59
      Highlight Highlight Schlicht nicht konkurenzfähig finde ich doch gar übertrieben.
  • kupus@kombajn 04.10.2017 13:41
    Highlight Highlight "Statt sich mit den beiden europäischen Top-Nationen zu vergleichen, muss sich die Schweiz wohl eher nach hinten orientieren."

    Was für eine Verlierer-Aussage! Mit dieser Mentalität kommt man ganz sicher nicht näher an die Top-Nationen heran.
  • supergurke22 04.10.2017 12:50
    Highlight Highlight Bitte mehr berichte von Adrian Bürgler ubd weniger von KZ
    • das Otzelot 04.10.2017 13:32
      Highlight Highlight Den Chronisten zu beleidigen hat Stallgeruch.
  • supergurke22 04.10.2017 12:49
    Highlight Highlight Ich habe einfach das gefühl die sind nicht bei der sache. Immer wenn sie verlieren liest man unkontzentriert, lustlos etc. Ich glaube wen sie wirklich wollen und um jeden breis gewinnen möchten, würden sie es auch schaffen.
  • Hallo22 04.10.2017 12:44
    Highlight Highlight Der Gedankengang ist interessant. Ich sehe die CHL aber nach wie vor nicht als Gradmesser.... Der Halbfinaleinzug von Gotteron letztes Jahr bestätigt das. Meine CHL Rangliste: 1. SHL 2. Tschechien 3. NLA 4. Liiga 5. DEL...
  • Lumina 04.10.2017 12:15
    Highlight Highlight Völlig Falsch - unsere Liga ist sehr wohl so gut wie viele das immer „behaupten“ sonst wäre sie nich so (relativ) ausgeglichen und spannend.

    Schon mal daran gedacht, dass sich für diesen CHL-Schischigüx Knorrliwettbewerb einfach niemand interessiert - weder Spieler noch Zuschauer?

    Daher wundert es mich nicht, dass grosse CH-Klubs an vermeintlich kleinen Österreichern und Briten scheitern.

    Nur die heimische Meisterschaft zählt, warum also in der CHL wichtige Energie verbraten. Mancher Spieler ist bestimmt froh, dieses Beigemüse so schnell wie möglich hinter sich zu haben.
    • Adrian Buergler 04.10.2017 12:50
      Highlight Highlight @Lumina: Das stimmt eben nicht.
    • Patrick59 04.10.2017 13:23
      Highlight Highlight ...doch, nach meinem Empfinden ist das so. Was interessiert ist der Schweizermeister-Titel, sonst nichts. Da lebt die jahrzehnte alte Rivalität, die Derbys, Stadt gegen Land usw. usf. Der Fussballfan schaut Sportschau, Sky, kennt die italienischen und französischen Ligen. Dazu alle 4 Jahre die WM.. im Eishockey dagegen kann man die Fans die sich für die deutsche oder eine andere Liga interessieren fast einzeln zählen.
    • zg1967 04.10.2017 13:30
      Highlight Highlight @Adrian Buergler Von mir aus gesehen hat Lumina recht. Bei den Mannschaften ist keine Motivation in der CHL da... Man sieht auf dem Eis ob ein Team diesen Sieg unbedingt will oder nicht... Bei Zug z.B. (die anderen Spiele habe ich nicht gesehen) war es gestern genau so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • San79 04.10.2017 12:11
    Highlight Highlight Interessant ist, dass die ersten 4 Plätze des Liga-Ranking der Champions Hockey League mit den ersten 4 Plätzen Anzahl Spieler in der NHL 2017/18 übereinstimmt.
  • mad_aleister 04.10.2017 11:49
    Highlight Highlight Guter Artikel! Danke dafür.

    Ich finde aber dass man mit der NL zu hart ins Gericht geht.Die aufgezählteb Flops sind in Österreich und Grossbritannien passiert. Dabei dürfen wird nicht unterschätzen, dass solche Reisen für das Schweizer Eishockey sehr ungewöhnlich sind. Da haben Clubs aus der EBEL und der ECHL auch in der eigenen Liga ähnlich lange Reisen, wobei wir uns kurze Carfahrten gewohnt sind. Ich glaube, dass da Heimvorteil der "unterklassigen" Ligen enorm ins Gewicht fallen.
    Nicht zu bestreiten sind die finnische und schwedische Liga, welche bedeutend besser ist.
  • Amboss 04.10.2017 11:47
    Highlight Highlight Wohl leider eine ziemlich treffende Analyse.

    Das Problem ist wohl, dass die National League einfach in vielerlei hinsicht "zu attraktiv" für die Spieler ist. Gute Löhne, volle Stadien, tolle Stimmung, grosse Beachtung in den Medien, keine Roadtrips durch x Zeitzonen.

    Es wäre für unser Hockey, für das Niveau der NL sehr wünschenswert, wenn mehr schweizer Spieler im Ausland spielen würden, und zwar nicht nur in der NHL. Aber eben: wieso soll sich einer die KHL, die schwedische, tschechische oder finnische Liga antun, wenn er in der NL eine tolles Eishockeyleben führen kann?
    • Lumina 05.10.2017 14:15
      Highlight Highlight Also Herr Muzzi ich versuche hier überhaupt nichts und schon gar nicht „krampfhaft“.

      Und ja ich unsere Liga ist ausgeglichen und spannend - wer nicht erst seit gestern Hockey schaut, der weiss das auch.

      Wie oft gab es schon Playoff- oder Auf/Abstiegszeilnahmen auf Messers Schneide wegen 1-2 Pünktchen Abstand - nennst du das etwa nicht spannend?

      Und solange sog. Schwanzklubs wie Biel, Langnau oder Oh mein Gott hätten wir den B. Conz doch lieber nicht gekauft-Piotta in der Lage sind, den grossen Teams hin und wieder mal ein Bein zu stellen, bleibe ich auch bei dieser Meinung.

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