DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wurde der Winterthurer Samir Leuppi hier um den Schlussgang am Kilchberger gebracht?

25.09.2021, 17:3426.09.2021, 09:33

Samir Leuppi wurde am Kilchberger Schwinget durch eine Fehlentscheidung des Kampfgerichts höchstwahrscheinlich um die Teilnahme am Schlussgang geprellt. Der wuchtige Winterthurer brachte in seinem Kampf des 5. Gangs den Berner Bernhard Kämpf früh auf den Boden. Leuppi drückte erfolgreich nach, liess vom Gegner ab und bejubelte seinen vermeintlichen Sieg.

Dank dieses Erfolgs wäre der Zürcher als Punkthöchster in den Schlussgang eingezogen, aber der Platzkampfrichter gab das Resultat nicht und liess weiterschwingen. Leuppi muss sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, dass er den Gegner nicht noch eindeutiger im Sägemehl fixierte, so lange, bis er das «Gut» des Kampfrichters gehört hätte.

Die Entscheidung wurde auch bei den SRF-Experten Jörg Abderhalden und Matthias Sempach heiss diskutiert. «Zwei Drittel des Rückens müssen auf dem Boden sein. Für mich ist das ein klares Resultat», so Abderhalden. «Ich würde sagen, es ist sehr, sehr knapp. Sicher kein 100-prozentiges Resultat. Man kann es geben, muss es aber nicht geben», entgegnete Sempach.

Leuppi war nach der Entscheidung zu seinen Ungunsten jedenfalls zu Tode betrübt und wollte dem SRF nach dem 5. Gang auch kein Interview geben. In seinem 6. Gang unterlag der 28-jährige Nordostschweizer schliesslich dem späteren Festsieger Fabian Staudenmann. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Sieger des Kilchberger Schwingets seit 1967

1 / 12
Die Sieger des Kilchberger Schwingets seit 1967
quelle: keystone / urs flueeler
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Hier legt ein Schwingerkönig unseren Chefredaktor flach

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

En Glatte wie einst Steini – Verteidiger köpft den Ball an die Latte des eigenen Tors

Schweizer Fussballfans, insbesondere natürlich jene des FC Basel, erinnern sich gerne an den an einen Dezemberabend vor (mittlerweile auch schon wieder) zehn Jahren zurück: Der FCB warf damals Manchester United aus der Champions League.

Einer der Helden beim 2:1-Sieg war Markus Steinhöfer – nicht weil der deutsche Abwehrspieler ein Tor schoss, sondern weil er bloss die Latte traf. Zum Glück: Denn «Steini» hatte aufs eigene Tor geballert:

Es war die Geburtsstunde des Fan-Songs «Dr Steini isch e …

Artikel lesen
Link zum Artikel