Tennis
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Erhebt ihre Stimme und geht auf die Strasse: Naomi Osaka. bild; keystone

Wie schwarze Tennisspieler sich gegen Rassismus wehren – und wieso sie Federer kritisieren

Tennis war vor allem in den USA bis weit in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts ein Sport der Weissen und der Reichen. Dank Figuren wie Althea Gibson, Arthur Ashe und den Williams-Schwestern pflegt das Tennis inzwischen auch eine reiche Afro-Amerikanische Tradition.

simon Häring / ch media



Naomi Osaka (22) gehört im Tennis zu den Weltbesten, und ist mit einem Einkommen von 37,4 Millionen Dollar im letzten Jahr die bestbezahlte Sportlerin des Planeten. Doch die Aufmerksamkeit behagt ihr nicht, sie ist ihr zuweilen sogar unangenehm. Weil sie findet, dass nicht so wichtig ist, was sie tut und was sie sagt. Doch nun lehnt sie sich auf, stimmt in den Chor jener ein, die sagen: Genug ist genug. Osaka kam in Japan zur Welt, lebt aber seit ihrem dritten Lebensjahr in New York. Der Vater ist aus Haiti, die Mutter Japanerin. Sie waren emigriert, nachdem die Familie mit der Mutter gebrochen hatte, weil diese mit einem Schwarzen liiert ist.

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Rassismus ist der rote Faden, der sich durch ihr Leben zieht. Nun entdeckt Osaka die Möglichkeiten, vielleicht auch die Verantwortung, die auf ihrer Bekanntheit fussen. Sie sagt: «Es kommt die Zeit, in der Schweigen zum Verrat wird.» Schweigen zur Ungerechtigkeit, die Schwarze trifft, und vor der Weisse und Privilegierte viel zu oft die Augen verschliessen. Doch sie ist da, vor allem in den USA. Dem Land, in dem Schwarze vier Mal häufiger Opfer von Polizeigewalt werden als Weisse. «Nur, weil es dir nicht passiert, heisst das nicht, dass es nicht passiert», sagt Osaka.

Doch Osaka erhebt nicht nur ihre Stimme, sondern sie geht auch auf die Strasse. Am Tag nachdem der dunkelhäutige Amerikaner George Floyd starb, weil ein weisser Polizist bei einer Festnahme so lange auf seinem Nacken gekniet war, bis er das Bewusstsein verloren hatte, mischte sie sich in Minneapolis unter die Demonstranten, skandierte die Parole, die zum Leitspruch der Black-Lives-Matter-Bewegung geworden ist: «I can't breathe!» Ich kann nicht mehr atmen. Die letzten Worte George Floyds. Tage später schloss sie sich den Demonstranten in Los Angeles an.

Naomi Osaka tut, was Sportler in einer Welt der Unverfänglichkeiten, der Diplomatie und der Konformität kaum mehr tun: Haltung beweisen, sich an gesellschaftlichen Debatten beteiligen. Sie sagt: «Ich hasse es, wenn die Menschen sagen, Sportler sollten sich nicht in Politik einmischen und nur unterhalten. Erstens geht es um Menschenrechte, und zweitens: Wer hat mehr Recht, sich zu äussern als ich?» Dieser Logik folgend dürften Menschen, die bei Ikea arbeiten, nur über Grönlid, eine Sofa-Serie, reden. Doch Osaka will nicht schweigen. Sie sagt: Enough is enough. Genug ist genug.

Althea Gibson und Arthur Ashe als Vorreiter

Das Tennis war bis weit in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts ein Sport der Weissen und Reichen. Es war der Zeitvertreib der Upper-Class, der Oberschicht, wurde in den USA bis in die 50er-Jahre getrennt und bis weit in die 70er-Jahre ausschliesslich in privaten Clubs gespielt. Der Konservativismus löste aber auch eine starke, progressive Reaktion aus. Das Tennis fühlt sich zwar noch immer starken Traditionen verpflichtet, ist aber zum Beispiel der einzige Weltsport, in dem Männer und Frauen bei den wichtigsten Turnieren um die gleich grossen Preisgelder spielen.

Althea Gibson makes a return to Darlene Hard during their title match at Wimbledon, which Gibson won 6-3, 6-2, in this July 6, 1957, photo. Gibson, a champion tennis player in the 1950s, was the first black to win Wimbledon. (KEYSTONE/AP Photo/Str) === ===

Althea Gibson gewann in den 1950er-Jahren als erste schwarze Frau in Roland Garros, in Wimbledon und bei den US Open. Bild: AP

Das hat viel mit Figuren aus der Vergangenheit zu tun. Althea Gibson zum Beispiel. Sie gewann in den 50er-Jahren als erste Schwarze die French Open, in Wimbledon und bei den US Open, wurde zwei Mal zur Sportlerin des Jahres gewählt, in einer Zeit, in der es für Schwarze schwierig war, überhaupt Tennis spielen zu können. Als Gibson später als erste Afro-Amerikanerin Profigolferin wurde, war sie regelmässig Opfer rassistischer Diskriminierung, wurde aus Hotels verwiesen, und musste sich in ihrem Auto umziehen, weil sie Umkleidekabinen nicht betreten durfte.

Oder mit Arthur Ashe, dessen Vorfahren 1735 auf einem Sklavenschiff in die USA gekommen waren. Sein Sieg bei den US Open 1968, der erste und bis heute einzige eines Afro-Amerikaners bei einem Grand-Slam-Turnier, fiel in eine politisch brisante Zeit. Ein halbes Jahr zuvor war Martin Luther King Jr. ermordet worden. Es folgten Unruhen in über hundert Städten, die vier Tage lang andauerten, mehr als tausend Menschen wurden verletzt, zwölf starben. Nach seinem Sieg in New York sagte er: «Ich bin schwarz, also habe ich wohl mit Black Power zu tun. Nun, ich bin definitiv nicht konservativ und moderat bei diesen Themen. Ich denke, ich bin militant, wobei es Abstufungen gibt. Vom Ausloten der Grenzen des Erlaubten bis zum tatsächlichen Töten. Ich glaube, ich bin irgendwo dazwischen.»

Arthur Ashe, of Richmond, Va., holds his trophy after defeating Tim Okker from the Netherlands, 14-12, 5-7, 6-3, 3-6, 6-3, to claim his first U.S. Open Tennis Championship, in Forest Hills, NY, Sept. 9, 1968. (AP Photo/Marty Lederhandler)

Arthur Ashes Sieg bei den US Open 1968 fiel in eine Zeit politischer Unruhen, vier Monate nach der Ermordung von Martin Luther King Jr. Bild: AP

In seinem Reisetagebuch «Portrait in Motion» schrieb er: «Ich bin ein soziologisches Phänomen.» Und kondensierte sein Leben in einen Satz. Ein Leben, das pendelte zwischen zwei Welten, die sich nicht vereinen liessen. Überall war Ashe willkommen, aber nirgends gehörte er richtig dazu. Ashe führte einen lebenslangen Kampf gegen Rassismus und Apartheid. 1993 starb er mit 49 Jahren an Aids, fünf Jahre zuvor hatte er sich bei einer Herzoperation durch eine Bluttransfusion mit dem HI-Virus infiziert. Heute ist das grösste Tennis-Stadion der Welt nach ihm benannt.

Die Botschaft der 16-jährigen Coco Gauff

Ashe war wie Gibson ein Vorkämpfer im Tennis, das heute eine starke Afro-Amerikanische Tradition pflegt, zu deren Vermächtnis auch die beiden Williams-Schwestern Venus und Serena und die erst 16-Jährige Coco Gauff beitragen. Trotz ihrer Jugend schreckt sie nicht davor zurück, ihre Stimme zu erheben. Auf einem Video, das sie in den sozialen Medien verbreitet, werden Bilder von schwarzen Opfern von Polizeigewalt gezeigt. Von Ahmaud Arbery. Von Breonna Taylor. Von George Floyd. Das Video endet mit der Frage: «Bin ich die Nächste?» Die Hände erhoben.

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Die Racket down hands up»-Challenge. video: youtube

Racket runter, Hände hoch. Mit diesen Worten möchten Frances Tiafoe und Ayan Broomfield, auch sie schwarze Tennis-Spieler, auf die soziale Ungleichheit und Rassismus aufmerksam machen und rufen zu Einheit und Solidarität auf. Dahinter steckt ein Gedanke: «Wenn ich still bleibe, kann ich nicht atmen.» Im Video erheben die Gesichter der Gemeinschaft der schwarzen Tennis-Grössen ihre Hände. Serena Williams. Gaël Monfils. Der ehemalige Spieler James Blake, der selber schon Opfer von Polizeigewalt geworden ist. Oder Jo-Wilfried Tsonga, der Franzose, der jüngst erzählte, Menschen hätten seinetwegen die Strassenseite gewechselt.

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Coco Gauff spricht in Delray Beach über die «Black Lives Matter»-Bewegung. video: youtube

Über Tsonga schrieben die Zeitungen früher von «Jo-Wilfried Tsonga, Sohn eines kongolesischen Vaters.» Früher habe es schon Yannick Noah, den Franko-Kameruner, gegeben. «Ich habe das nie verstanden», sagt er. Aber niemand sei auf die Idee gekommen, Cédric Pioline, den Sohn eines Franzosen und einer Rumänin, als Franko-Rumäne zu bezeichnen. Man müsse kein Genie sein, um zu erkennen, wo der Fehler liege, sagte Tsonga im französischen Fernsehen. «Es gibt Dinge, die haben unauslöschliche Wunden bei mir hinterlassen, die ich mein Leben lang behalten werde.»

Naomi Osaka, Coco Gauff und Frances Tiafoe – sie sind die Gesichter und Stimmen der nächsten Generation, die sich soziale Ungleichheit, Gewalt und Rassismus nicht mehr gefallen lassen wollen. Ihnen reicht es nicht, dass Rafael Nadal, Novak Djokovic und Roger Federer am letzten Dienstag, am Aktionstag #BlackOutTuesday, in den sozialen Medien ein schwarzes Quadrat als Zeichen der Solidarität in den Orbit schickten, und dann zur Tagesordnung übergehen.

«Ich bin hin- und hergerissen, ob ich jetzt Leute kritisieren soll, weil sie in dieser Woche nur ein schwarzes Quadrat gepostet haben. Oder ob ich akzeptieren soll, dass sie auch gar nichts hätten posten können und ich deshalb dieses absolute Minimum, diese Brotkrume akzeptieren soll.»

Weil es nicht reicht, kein Rassist zu sein. Weil es Anti-Rassisten braucht. Und weil Schweigen in ihren Augen Verrat ist.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Useurbrain 06.06.2020 13:10
    Highlight Highlight Eine Farbige wagt es uns Weissen vorzuschreiben… Und dann noch Kritik an Nationalhelden Wilhelm Federer 😱…U.a. In den Kommentaren: soll Sie doch den Japanern sagen, ich kenne auch einen Rassisten, Vgl zum Naziregime betreffend Meinungsäusserung und offener Kritik daran etc etc… für mich hat die Frau mehr Eier als RF und seine PR Agentur . Immer schön abwägen was dem Image und den Werbedeals schadet Oder hilft… und wer von uns (Weissen Schweizern) kann schon Wirklich nachvollziehen Wie sich Rassismus anfühlt!? Schwarze Kachel platziert; heutige Instagram Pflicht politisch korrekt erledigt…
  • M.ax 06.06.2020 12:21
    Highlight Highlight ...
    .und am Schluss wird dann noch Roger Federer für alles schuldig gesprochen. Viel mehr müsste man sich hinterfragen warum es Weltweit Rassismus gibt. In homogenen Gesellschaften wie in Japan gibt es praktisch kein Rassismus. Aber zu viele Ausländer mögen sie auch nicht. Überall das gleiche Problem. Sprich; weniger Vermischung weniger Rassismus. Dafür Nachbarschaftsstreit....
    • Knety 06.06.2020 15:18
      Highlight Highlight In Japan gibt es Bars wo Ausländer keinen Zutritt haben. Meistens ist es sogar vor der Bar angeschrieben. Stell dir mal vor wir würden das in der Schweiz machen.
    • Der Kritiker 07.06.2020 12:54
      Highlight Highlight Studier Dir mal Japans Geschichte, M.ax!
  • Spooky 06.06.2020 06:22
    Highlight Highlight "Sie sagt: Enough is enough. Genug ist genug."

    Sie hat recht! 37,4 Millionen sind genug! ✋
    • Useurbrain 06.06.2020 12:45
      Highlight Highlight Halt mal besser mit dem Chef verhandeln…oder hättest früher mit Tennis angefangen 🤑
  • Amarillo 06.06.2020 01:37
    Highlight Highlight In der aufgeladenen Stimmung wird von einem Teil der Community so oder so alles kritisiert, was ein "nicht Schwarzer" zum Thema von sich gibt. Immerhin waren die Tennisprofis so schlau, nicht allzu viel zu sagen, denn da ist das Risiko noch grösser, in den Hammer zu laufen. Das schwarze Quadrat war von dem her ein Kompromiss, weil es nicht allzu viel Angriffsfläche bietet. Dass trotzdem die Gelegenheit ergriffen wird, Federer & Co. etwas an den Karren zu fahren, ist auch klar. Denn die können ja kaum etwas entgegnen, wenn sie nicht riskieren wollen, noch grössere Empörung zu provozieren.
  • Ana64 05.06.2020 23:38
    Highlight Highlight Naomi sollte vielleicht Japaner punkto Rassismus belehren..
  • Beta Stadler 05.06.2020 21:05
    Highlight Highlight Kleiner Tip für die Amis: kein Trump-Wähler zu sein reicht auch nicht! Man muss schon den Demokraten wählen, ob man ihn mag oder nicht. Wenn man seine Stimme nicht nutzt und zuschaut wie ein Rassist gewählt wird kann man davon ausgehen, dass sich das Blatt nicht zum guten wendet...
  • Froggr 05.06.2020 20:22
    Highlight Highlight Jemand der sich nicht äussert wird als schlecht dargestellt. Jemand der sich „falsch“ äussert wird als schlecht dargestellt. Das kommt mir sehr bekannt vor wenn man in die Geschichtsbücher schaut.
  • Silent_Revolution 05.06.2020 18:47
    Highlight Highlight Ich habe mal in einer Firma gearbeitet, da haben wir die Accounts von kleinsten, lokalen Musikern komplett übernommen. Logisch hatte auch der Musiker die Zugangsdaten, aber gemacht haben alles wir, von der Kommunikation mit Fans über die Ankündigung von Events usw.

    Was ich damit sagen will?! Die schwarzen Bilder, wie auch 99% der Posts von RF und Co sind Agenturquatsch und dienen einzig und alleine dazu, den Sportler werbetechnisch auf top Niveau zu bringen oder zu halten.

    Für Watson sollte das bedeuten: Twitteraccounts sind keine Informationsquelle, sondern PR-Maschinerie.
  • Tischbein 05.06.2020 18:45
    Highlight Highlight Keine Stellung beziehen ist auch eine Signal. Ausserdem sind alle eingeladen, sich am gesellschaftlichen Diskurs zu beteiligen. Aber wenn man von der Kaffeemaschine bis zum Bankkonto jede Beliebigkeit bewerben möchte, sollte man den Markenwert nicht mit politischen Aussagen ruinieren... 3... 2...1.... Booommm Gewitter
  • Joseph Quimby 05.06.2020 18:00
    Highlight Highlight „I’m torn between roasting people for only posting the black square this entire week...“

    Wie kommt Ihr darauf, dass Sie damit den Typen der Roger Federer Foundation gemeint hat ?
  • K_ariv 05.06.2020 17:32
    Highlight Highlight es reicht heutzutage nicht mehr aus kein rassist zu sein, sondern man muss anti-rassismus sein und dagegen kämpfen?
    Bei allem Respekt, ist nicht das genau das ausschliessen einer Teilgruppe? Ich verstehe den Frust, aber RF ist kein Politiker. Viele Sportler machen mit, weil es hier um Menschenrechte geht. nicht um Politik. Zu Menschenrechten sollte sich jeder äussern dürfen. Das haben die meisten gemacht. Die USA muss immer wieder alles in schwarz/weiss politiesieren und zeigt keine toleranz gegenüber der Situation für aussenstehende.
    • Malik Abdi 06.06.2020 08:20
      Highlight Highlight absolut sollte man anti-rassismus sein, auch wenns unangenehm ist. mit schweigen wird sich nie etwas verändern. es liegt an euch weissen, euch gegenseitig zu sensibilisieren.
    • K_ariv 06.06.2020 17:31
      Highlight Highlight @Malik Abdi

      Ich setze mich für Menschenrechte ein, in jeder Situation. Wäre nur cool wenn "ihr/wir" das global & für alle machen könnten. Bei Uighuren-Lagern und Saudia-arabien sagen unsere farbigen mitmenschen kaum was, da es sie ethisch weniger betrifft und nicht spüren. Wäre cool wenn du dafür auch so ne Motivation zeigts, wie BLM.
      Sollten Stars diese Menschenrechte auch politisieren und dazu äussern? Ähnlich Situation wie bei ihnen.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 05.06.2020 17:29
    Highlight Highlight An Roger Federer

    "Weil es nicht reicht, kein Rassist zu sein. Weil es Anti-Rassisten braucht."

    • Amateurschreiber 05.06.2020 18:28
      Highlight Highlight Ich bin kein Rassist und ich kenne einen, der hat (vor allem) etwas gegen Dunkelhäutige. Soll ich ihn nun verprügeln, jedesmal wenn ich ihn sehe?
    • Heijho 05.06.2020 20:08
      Highlight Highlight @Amateurschreiber: unbedingt! Wie auch jeder der SVP wählt automatisch ein Bauer oder Nazi ist, schon vergessen? Die musst du übrigens auch alle verprügeln 🤪
    • Froggr 05.06.2020 20:24
      Highlight Highlight Stefan: Demokratieverständnis gleich zero. Schade.
    Weitere Antworten anzeigen
  • schuelhuusgspängschtli 05.06.2020 16:45
    Highlight Highlight Ich verstehe die Kritik am Artikel nicht. Es wird auf ein ernstes Thema aufmerksam gemacht, eine spannende Geschichte einer jungen Frau erzählt. Die Kritik, sie ist subtil, kommt nicht vom Autoren, sondern von Osaka. Die Message: Ein Post in den sozialen Medien reicht nicht. Und damit hat Osaka recht!
    Benutzer Bild
  • Antichrist 05.06.2020 16:26
    Highlight Highlight Sie setzt sich ein gegen Rassismus, weil sie nicht weiss ist. Das ist ok. Sie interessiert sich aber nicht für Sterbende in Syrien, Afghanistan oder Arme auf der ganzen Welt etc. Sind ihr dies Menschen egal? Wohl kaum. Sie soll aber aufhören, anderen vorzuschreiben, wofür sie sich einsetzen sollen.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 05.06.2020 17:31
      Highlight Highlight "Sie soll aber aufhören, anderen vorzuschreiben, wofür sie sich einsetzen sollen."

      Wofür setzt sich den Roger Federer ein? Für besseres Internet, schärfere Rasierklingen oder bessere Turnschuhe?
    • Heijho 05.06.2020 20:13
      Highlight Highlight @Stefan: wofür setzt du dich ein? Also wenn die Leute heute echt glauben, Promis müssen alles lösen, na dann gute Nacht. In der Geschichte war es immer der kleine Mann der die Welt veränderte. Oder hab ich das Kapitel verpasst, in dem Churchill höchst persönlich das NS-Regime zerstörte? Klar gehört ihm unser Dank für seinen Einsatz, aber auch den Millionen Männern und Frauen, die das alles erst ermöglicht haben!
    • Froggr 05.06.2020 20:26
      Highlight Highlight Stafen: Ja, darf er das nicht? Ist ja sein Leben und ich denke das darf man selbst bestimmen. Oder hast du mal jemanden gehört, der den BML Anhängern sagt sie müssen umdenken und mehr auf die statistischen Fakten achten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zucctheberg 05.06.2020 16:08
    Highlight Highlight Verstehe ehrlich nicht warum man als Sportler jetzt seine Meinung äussern muss? Federer darf meiner Meinung nach so Neutral und distanziert von diesem Thema bleiben wie er möchte. Er sagte selbst ja, das er sich nur, zum Thema Tennis äussern werde.
    • Tischbein 05.06.2020 18:42
      Highlight Highlight Keine Stellung beziehen ist auch eine Signal. Aber wenn man von der Kaffeemaschine bis zum Kondom alles bewerben möchte, darf man den Markenwert natürlich nicht überstrapazieren. 3. 2. 1... Gewitter!
    • HugoBalls 05.06.2020 21:24
      Highlight Highlight @Tischbein: Einfach was sagen, damit man was gesagt hat?
      Man muss sich nicht zu jedem Thema äussern...
  • Glenn Quagmire 05.06.2020 16:07
    Highlight Highlight Über Tsonga schrieben die Zeitungen früher von «Jo-Wilfried Tsonga, Sohn eines kongolesischen Vaters.»

    Und als man die Weltmeistermannschaft als Franzosen bezeichnete, regte sich ein sehr bekannter Talkmaster auf, dass man sie nicht als Afrikaner bezeichnet da sie keine Franzosen seien.

    • Balabar 05.06.2020 21:06
      Highlight Highlight Das hab ich anders in Erinnerung. Wir könnten uns aber daran gewöhnen, dass fast alle Menschen eine doppelte Identität haben, je nachdem wie man die Grenzen setzt (der Aargauer kann auch Genfer sein?). Wer das nicht will und auf das (nationale) Monopol pocht, ist momentan in der absoluten Mehrheit. Die andere Ansicht hat es schwierig, aber nicht für ewig. Man nennt das auch Fortschritt (Sklaverei, Ferien, Sozialversicherung, Frauenrechte, Einbürgerungen, etc...).
  • Ohniznachtisbett 05.06.2020 16:02
    Highlight Highlight Was soll eigentlich die dauernde Kritik an RF? Zu politischen Themen darf sich jeder äussern, doch keiner muss. Das gilt für Max Mustermann genauso wie für Osaka und RF. Nicht jeder fühlt sich verpflichtet sich zu allem zu äussern. Was Osaka tut, ist genauso richtig wie was RF tut.
    • bokl 05.06.2020 16:18
      Highlight Highlight Ist halt das Geschäftsmodell von Herrn Häring. Kritik an RF bringt Aufmerksamkeit und Klicks. Selbst wenn, wie im aktuellen Artikel, keine Quelle für die angebliche Kritik der schwarzen Tennisspieler*innen an RF (Nadel und Djokovic) im Artikel zu finden ist.
    • sih 05.06.2020 16:49
      Highlight Highlight Kritik kann auch subtil sein. So subtil ist sie aber gar nicht. Die Message von Osaka ist sogar ziemlich eindeutig: Es reicht nicht, ein schwarzes Quadrat zu posten. Es reicht nicht, kein Rassist zu sein. Man soll ein Anti-Rassist sein.
      Benutzer Bild
    • Heijho 05.06.2020 20:16
      Highlight Highlight @sih: nun dann sollte es aber heissen "Kritik an Millionen von Social Media Usern" heissen. Ist mir neu, dass mein Nachbar so bekannt und erfolgreich ist, in dem was er tut, wie Roger Federer. Klicks geht vor Sunstanz im Internet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • one0one 05.06.2020 15:55
    Highlight Highlight Man sollte vorallem nicht alten Rassisten gratulieren um dann ein paar Wochen spaeter, weil es gut ankommt, seine Profilbild auf Schwarz setzen...
  • niklausb 05.06.2020 15:53
    Highlight Highlight Ich denke da könnten die 3 Weissen(Federer/Nadal/Djokovic) machen was sie wollen und es ist falsch. Wenn sie schweigen ist es falsch wenn sie was sagen ist es falsch (oder wird als Häuchlerei interpretiert).
    Von da her ist das was sie gemacht haben vermutlich die "goldene" Mitte auch wenn es einen minimalistischen Eindruck erweckt.
  • peeti 05.06.2020 15:48
    Highlight Highlight Der Vergleich von Rotschers und Stans Tweets zu diesem Thema zeigt wieder einmal mehr, weshalb mir der Romand einiges sympathischer ist.

    *Duck und weg*
    • Gähn on the rocks änd röll 05.06.2020 16:20
      Highlight Highlight mais oui! je suis noir.

      wenn du mehr als ein schwarzes bild postest, kannst du halt weniger werbegeld generieren.

      allez-y stan!
  • Vecchia 05.06.2020 15:44
    Highlight Highlight "Früher habe es schon Yannick Noah, den Franko-Kameruner, gegeben. "

    Ja, und dieser Noah wurde mehrmals zum beliebtesten Franzosen des Jahres gewählt, obwohl er seine politische Haltung seit Jahrzehnten ganz klar und deutlich zeigt. Er hatte sich sogar "erdreistet" Sarko eine Absage zu erteilen.

    Er ist nicht der einzige, es gibt immer wieder Grössen aus Sport und Kultur, die sich nicht zurückhalten. Wirklich geschadet hat es noch keiner dieser engagierten Berühmtheiten. Die welche still bleiben, tun es des Geldes wegen.
    • sowhat 05.06.2020 20:59
      Highlight Highlight Villeich haben sie einfach nichts dazuzusagen. Und das dürfen sie. Jeder engagiert sich da, wo er es für richtig hält.
    • Vecchia 06.06.2020 08:51
      Highlight Highlight Kommt auf das Thema drauf an sowhat.
      Hier geht es um Menschenrechtsverletzungen. Und Noah hatte sich damals für die Menschen in den Pariser Banlieus eingesetzt und konsequenterweise alle Angebote von Sarkozy und Anhängern abgelehnt, obwohl ihm sehr viel Geld angeboten wurde. Das ist Charaktersache.
    • sowhat 06.06.2020 09:31
      Highlight Highlight Ja, weil es für Noah eine Herzensangelegenheit war. Und da gebührt ihm auch absolut Respekt und sogar Bewunderung für. Andere, die keine Mission haben halten sich zurück. Wir können sie nicht zu Äusserungen zwingen. Woher wissen wir denn, dass sie unserer Meinung sind?
  • De-Saint-Ex 05.06.2020 15:37
    Highlight Highlight Vielleicht habe ich ja was überlesen? Wo kritisieren die denn Federer? Wenn, dann ja wohl indirekt? Und damit auch Nadal und Djokovic.
    Bei Federer, der immer wieder gesagt hat, er äussere sich nur zu „Tennis“, kann man ja davon ausgehen, dass er von der CH-„Neutralität“ geprägt ist. Neutralität natürlich im Sinne von „es sich ja mit Niemandem verscherzen... es könnte einem ja ein gutes Geschäft entgehen.“
    So ist Neutralität keine Haltung sondern kaltes Kalkül, das rein gar nichts besser aber eben auch nichts nicht schlechter macht. Es ist Charakterlosigkeit.
    • Nerd077 05.06.2020 15:58
      Highlight Highlight Es scheint ja auch Leute zu geben, die nichts zu einem Thema sagen, weil sie sich damit nicht auskennen, respektive sich zu wenig damit auseinandergesetzt haben. Und das ist nicht kaltes Kalkül sondern einfach gesunder Menschenverstand. Siehe z.B. das Video von Klopp zum Coronavirus. Er hat 1000x besser reagiert als alle die Hobbyvirologen in der Politik.
    • one0one 05.06.2020 16:05
      Highlight Highlight @Nerd: Muss man Experte sein um offensichtliche Polizeigewalt zu verurteilen?
      Ich gebe dir recht dass, wenn man keine Ahnung hat, die Fresse halten in der Tat Gold wert ist.

      Es gibt aber auch Themen da muss man kein Experte sein um eine Meinung zu haben.

      Federer ist eine Geld und Tennismaschine. Aber leider nichts anderes.
    • Nerd077 05.06.2020 16:24
      Highlight Highlight @one0one Klar kann man hierzu ein Statement abgeben, da es ja auch offensichtlich falsch ist. Federer hat sich ja auch solidarisch gezeigt. Inwiefern ein Social Media post solidarisch ist, ist wieder ein anderes Thema.
      Störe mich einfach daran, dass Federer öfters kritisiert und sein Schweigen zu Gewissen Themen von De-Saint-Ex als Charakterlos und als klates kalkül bezeichnet wird. Wir kennen die Gründe nicht und unterstellen ihm Geldgier, weil er Reich ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 05.06.2020 15:35
    Highlight Highlight Die Frage ist, ob die Sponsoren pointierte politische Äusserungen zulassen. Klar ist, dass politische Werbung nicht an Sportveranstaltungen gehört. Aber erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler haben auch ihre eigene, private Bühne. Darüber können sie viele Leute erreichen und beeinflussen.

    Allerdings kann pointierte politische Äusserung einen Grossteil der Sponsorengelder kosten.

    Dies wird der Punkt sein, der viele veranlasst, sich zurückzuhalten. Roger Federer ist derzeit der bestverdienende Sportler der Welt. Würde er sich öfters politisch äussern, wäre er nicht mal unter ferner liefen.
  • John Henry Eden 05.06.2020 15:34
    Highlight Highlight Kein Rassist zu sein, reicht nicht? Seltsame Aussage in Anbetracht der Umstände.

    Kein Verbrecher zu sein, reichte auch nicht. Darum wurde die Polizei geschaffen, als eine Anti-Verbrecher-Truppe.

    Denkfehler erkannt, Verfechter des Anti-Rassismus? Man löst kein Problem, in dem man eine weitere Fehlerquelle schafft.

    Kein Rassist zu sein ist die beste Lösung gegen Rassismus. Harte Anti-Massnahmen giessen nur Öl ins Feuer, wie der bewaffnete Kampf gegen Drogen oder Islamisten eindrücklich bewiesen hat.
    • Amadeus75 05.06.2020 16:01
      Highlight Highlight Nein, kein Rassist zu sein reicht nicht, Rassismus muss bekämpft werden!
    • sih 05.06.2020 16:52
      Highlight Highlight Nun, das ist die Botschaft der schwarzen Tennis-Spieler. Ihre Begründung: Wer „nur“ kein Rassist ist, schweigt. Aber es braucht Menschen, die sich explizit gegen Rassismus aussprechen. Anti-Rassisten.
      Benutzer Bild
    • Glaedr 05.06.2020 17:01
      Highlight Highlight @Amadeus
      Erstens mal
      Im Punkt das Rassismus scheisse ist sind wir uns alle einig
      Nur mal so ein Gedankenspiel
      Rassismus bekämpfen indem man z.b Beleidigungen gegen schwarze härter bestraft als gegen weisse.
      Dadurch würden sich wiederum viele weisse diskriminiert fühlen, was zu einem grösseren Hass gegenüber den schwarzen führen kann.
      Eigentlich sagte es John schon sehr treffend
      Öl in ein feuer giessen ist definitiv nicht die Lösung.
      Akzent kann man nicht per Gesetz erzwingen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 05.06.2020 15:32
    Highlight Highlight "Früher habe es schon Yannick Noah, den Franko-Kameruner, gegeben. "

    ja, und die Noah wurde trotzdem mehrmals zum beliebtesten Franzosen des Jahres gewählt. Und er dessen Vorbild Ashes war hat nicht nur sporadisch sondern sein ganzes Leben
  • RandomToaster 05.06.2020 15:23
    Highlight Highlight Ich sehe die Kritik an Federer nicht
    • Garp 05.06.2020 15:48
      Highlight Highlight Im letzten Abschnitt, das als Titel zu nehmen ist halt typisch. Watson hat manchmal gute Artikel, die Titel sind billigste Regenogenpresse.
  • waslabaschdu 05.06.2020 15:17
    Highlight Highlight Ich Verstehe beim beten Willen die Kritik an RF nicht.. Dass RF überhaupt ein "politisches" Statement platziert hat, finde ich stark von Ihm, da er im Bezug auf politische/umweltliche/.. Themen sich normalerweise nicht einbringt. Als wäre es seine Aufgabe, sich über jedes Thema zu äussern und Position zu beziehen. In diesem Sinne, black lives matter und ein schönes Wochenende
    • Garp 05.06.2020 15:49
      Highlight Highlight Ist auch besser wenn er schweig, Umwelt kümmert ihn wenig und ausser Tennis und seine Famile und sein Geld auch nichts.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 05.06.2020 19:08
      Highlight Highlight @Garp...würden sich alle auf ihren Beruf, die Familie und ihr eigenes Geld konzentrieren hätten wir den Weltfrieden.
    • Garp 05.06.2020 19:12
      Highlight Highlight Sicher nicht nada, sei nicht so naiv.
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  • Schon gegangen 05.06.2020 15:16
    Highlight Highlight “ Sein Sieg bei den US Open 1968, der erste und bis heute einzige eines Schwarzen bei einem Grand-Slam-Turnier”

    Also meines Wissens hat Yannick Noah mal die French Open gewonnen, oder meint Ihr mit schwarz nur “African-American”?
    • Adrian Buergler 05.06.2020 15:47
      Highlight Highlight @Schon gegangen: Du hast natürlich recht. Gemeint war der erste Afro-Amerikaner. Wir haben das nachträglich korrigiert.
    • Heini Hemmi 06.06.2020 13:12
      Highlight Highlight Noah stammt aus Kamerun. Folglich gibt es zwei schwarze Grandslam-Sieger.
  • zaphod67 05.06.2020 15:14
    Highlight Highlight «I can't breathE!»

    Bitte korrigieren.
  • Joe Smith 05.06.2020 15:14
    Highlight Highlight Es ist das Geschäftsmodell von Roger Federer, everybody's Darling zu sein und möglichst nirgens anzuecken. Würde er eine klare Meinung äussern, liefe er ja Gefahr, irgendjemanden zu vergraulen und damit seine Werbeeinnahmen zu schmälern. Zu diesem Thema gibt es ein sehr schönes Video von Arte über Yannick Noah:
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    • nadasagenwirjetzteinfachmal 05.06.2020 19:10
      Highlight Highlight Ja da hast du absolut recht und würden sich alle Menschen so verhalten, dann wäre alles in Ordnung.
  • neutrino 05.06.2020 15:04
    Highlight Highlight Ich finde, dass sich weder Osaka noch Federer dazu äussern müssen.

    Die beiden sind nur berühmt, weil sie gut Tennis spielen können - das legitimiert oder verpflichtet sie nicht, zu gesellschaftlichen oder politischen Fragen Stellung zu nehmen. Ich erwarte zB. auch von Ibrahimovic nicht, dass er sich zu Schwedens Corona-Strategie oder ähnlich äussert.

    Von Politikern hingegen erwarte ich Taten - von Trump, etc. Dort muss die Kritik hin. Die sind dazu da, das Land für alle Menschen lebenswert zu machen.
    • Füdlifingerfritz 05.06.2020 15:26
      Highlight Highlight Sehe ich genauso. Aber da sind wir hier in der Minderheit. Die Leute stehen nunmal auf nichtssagende Promo-Symbolik von irgendwelchen Promis.
    • Luke Skywalker 05.06.2020 15:34
      Highlight Highlight Bin grösstenteils mit dir einverstanden. Verpflichtet sind sie durchaus nicht, jedoch fragt man sich, wenn sie zu einem so dermassen wichtigen Thema keine Stellung beziehen. Man bedenke wie viele Personen zu ihnen aufschauen, was für eine enorme Reichweite sie haben. Wenn Menschen, egal welcher Tätigkeit sie nachgehen, mit einer grossen Reichweite sich zur aktuellen Lage in der USA und der Welt nicht äussern, sind sie Teil des Problems. Denn es ist an jedem Menschen, etwas zu tun. Wie schon viel gesagt wurde, wenn "kein Rassist sein" nicht mehr reicht, muss man "Antirassist sein". BLM!
    • Garp 05.06.2020 15:46
      Highlight Highlight Sie haben sich ja "geäussert" mit einem billigen schwarzen Bild.
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