Eishockey
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
HC Ambri-Piotta Stuermer Dominik Kubalik, gelber Helm, und seine Mitspieler feiern einen Treffer im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Ambri-Piotta am Freitag, 30. November 2018, in Rapperswil. (PPR/Patrick B. Kraemer)

Topskorer Kubalik feiert mit seinen Teamkollegen. Bild: PPR

Dominik Kubalik – aus Ambris Heisssporn ist ein kaltblütiger Skorer geworden



Nach der Hälfte der Qualifikation der National League führt mit Dominik Kubalik vom HC Ambri-Piotta ein Vollblutstürmer die Wertung der Liga-Topskorer an. Kubalik hat in 25 Partien 31 Skorerpunkte gesammelt.

Die Topskorer-Liste:

Bild

bild: screenshot sihf.ch

Der 23-jährige Tscheche stiess vor genau einem Jahr aus Pilsen zum HC Ambri-Piotta. In der Saison 2017/18 gelangen ihm in der zweiten Saisonhälfte plus der Abstiegsrunde in 35 Partien bloss 11 Tore. Ausserdem totalisierte Kubalik damals 43 Strafminuten und in der Qualifikation eine Minus-Bilanz (-6). Diese Ausbeute war für den Jungspund, der in Tschechien zweimal die meisten Tore und zweimal die meisten Powerplay-Tore erzielt hatte und dessen Zukunft in der NHL liegt, eher unbefriedigend.

In dieser Saison läuft es Kubalik besser. In 25 Partien sammelte er im Schnitt 1.24 Punkte pro Spiel. Bloss noch dreimal sass er auf der Strafbank, und auch die Plus-Minus-Bilanz (+6) liegt im grünen Bereich. Mit 31 Skorerpunkten liegt er drei und mehr Punkte vor den ersten Verfolgern Mark Arcobello (Bern/28 Punkte), Damien Brunner (Biel/27), Harri Pesonen (SCL Tigers/26) und Toni Rajala (Biel/26).

Lausannes Verteidiger Jonas Junland (25 Punkte), der im November die Skorerliste anführte, fiel unter den PostFinance-Topskorern auf Platz 6 und in der gesamten Skorerliste auf Platz 8 zurück. Junlands Vorsprung auf den zweitbesten Verteidiger (Calle Andersson vom SC Bern mit 18 Punkten) blieb aber beträchtlich.

Le Top Scorer tessinois Dominik Kubalik, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron, HCFG, et HC Ambri-Piota, ce mardi, 23 octobre 2018 a la patinoire de la BCF Arena a Fribourg (PPR/Cyril Zingaro)

Früher oder später wird Kubalik wohl in der NHL spielen. Bild: PPR

Kubalik spielte mit seinen 31 Punkten bereits 9300 Franken für den Nachwuchs seines Klubs ein. Die PostFinance honoriert jeden Skorerpunkt der Klub-Topskorer in der National League mit 300, in der Swiss League mit 200 Franken. Ende Saison verdoppelt der Hauptsponsor des Schweizer Eishockeys den eingespielten Betrag zugunsten der Junioren-Nationalteams. Insgesamt haben die 12 Topskorer der National League schon 161'400 Franken für den Nachwuchs gesammelt. (pre/sda)

Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link zum Artikel

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link zum Artikel

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link zum Artikel

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link zum Artikel

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link zum Artikel

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link zum Artikel

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link zum Artikel

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link zum Artikel

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link zum Artikel

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link zum Artikel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link zum Artikel

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link zum Artikel

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link zum Artikel

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link zum Artikel

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link zum Artikel

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link zum Artikel

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link zum Artikel

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link zum Artikel

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Max Dick 10.12.2018 22:13
    Highlight Highlight Das schöne ist, dass er diese Saison auch mannschaftsdienlich ist, sich nicht zu schade ist, defensive drecksarbeit zu machen, wenn nötig. Kaltblütig war er schon letzte Saison, aber damals wartete er einfach in der Offensive auf Pucks.
  • Torimari 10.12.2018 17:00
    Highlight Highlight Heisssporn😂😂😂 Ich lache mir einen Schranz... Hat KZ eigentlich nachgeschaut, wie Strafen entstanden sind? Der Grund, wieso Kubalik soviele Strafminuten hatte, ist ganz einfach. Weil die NL eine kleine Pussyliga ist. Ich mag mich noch an das erste Spiel errinnern.. Ein fairet Schulter an Schulter Check im Laufen. 2 Min.. Zudem eine lächerliche 5 plus 20 gegen Kloten... Was die Schiris teilweise pfeiffen ist ein Witz... Auch deshalb ist Kubalik NHL tauglich: Weil er mit dem Körperspiel nicht gerade umfällt...
    • dave92 10.12.2018 18:54
      Highlight Highlight Interessant wie viele Leute denken, Klaus Zaugg wäre der einzige Eishockey-Journalist auf Watson :-)
  • Sloping 10.12.2018 16:31
    Highlight Highlight Der noch viel positivere Effekt als die aktuell imposanten Skorerwerte von Kubalik, Zwerger und Co.: Ambri macht sich in ganz Europa einen Namen als Verein, der jungen Talenten mit entsprechenden Ambitionen sofort viel Verantwortung und Eiszeit gibt und so der ideale (Zwischen-)Schritt für die NHL darstellt. Die Erfolgsgeschichte dieser Spieler ist noch viel grösser, wenn man ihr Salär in Relation zu den Leistungen setzt. Aufgrund ihrer zentralen Rolle sind sie auch bereit kurzfristig auf Lohn zu verzichten. Aber langfristig kann sich dieser Schritt für alle Beteiligten als goldig erweisen.
    • welefant 10.12.2018 18:07
      Highlight Highlight ich mag ambri unheimlich, aber lass die kirche im dorf.;) die saison ist fertig wenn sie fertig ist. hoffe auf playoffs für ambri, aber hinten lauern keine punktelieferanten (ausser rappi)
    • Best of 7 10.12.2018 18:38
      Highlight Highlight Also Kubalik hätte wohl bei jedem Schweizer Klub eine tragende Rolle gehabt und würde den Sprung in die NHL schaffen. Andere Spieler sehe ich keine bei Ambri, die in der NHL Fuss fassen könnten. Und ist natürlich auch klar, dass unbekannte Spieler, wie z.B. Zwerger, bei einem kleinen Klub mehr Verantwortung und Eiszeit bekommen, als bei einem Grossen. Unter Jalonen bei Bern, hätte Zwerger wahrscheinlich letzte Saison keine 5 Min. pro Match gespielt. Also glaube ich kaum, dass Ambri ein Magnet ist, zu dem man gehen will, wenn man noch andere Optionen hat.
    • Snakeman 10.12.2018 21:38
      Highlight Highlight Sehr gut gesprochen und ich hoffe wirklich, dass der eine oder andere in Zukunft Lucas Ruf folgt wie das früher bei Arno der Fall war...

Eine Reise zum Mittelpunkt der Hockey-Erde: Ambri

Der Mythos Ambri lebt wie nie zuvor im 21. Jahrhundert. Nicht allein Sieg und Niederlage machen die Faszination aus. Es ist die Art und Weise, wie Eishockey gelebt wird: Ein Spiel wirkt wie ein Rocksong.

Spätestens dann, wenn die Tribüne leise zu beben, zu schwanken beginnt, ist klar: Wir sind am Mittelpunkt der Hockey-Erde angekommen. In Ambri. In diesem verlassenen Dorf, das in einer dunklen Winternacht auf den Fremden wirkt wie eine Landschaft aus den Geschichten von John Ronald Reuel Tolkien, dem Autor von «Herr der Ringe».

Um die Seele des Eishockeys, dieses archaischen Spiels zu verstehen, sollten wir jedes Jahr mindestens einmal im tiefen Winter nach Ambri fahren. Die Reise dorthin ist …

Artikel lesen
Link zum Artikel