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Roger Federer designt bei «On» aktiv an den Schuhen mit.
Roger Federer designt bei «On» aktiv an den Schuhen mit.
bild: on-running.com

Der Börsengang von «On» steht an – und Roger Federer winken hunderte Millionen

Sein Investment in das Züricher Startup On könnte sich für Tennisstar Roger Federer ordentlich auszahlen. Der Schuhhersteller strebt an die Börse. Die Gründer könnten über Nacht zu Milliardären werden.
25.08.2021, 13:46
Ein Artikel von
t-online

Sie nennen ihn ihr bekanntestes Teammitglied: Prominent setzt der Schuhhersteller On den Tennisstar Roger Federer auf ihrer Seite in Szene. Dabei ist Federer für die Schweizer mehr als eine Werbefigur für ihre neuen weissen Sneaker. Er investierte laut Schätzungen etwa 50 Millionen Schweizer Franken in das 2010 gegründete Schuh-Startup.

Das könnte sich nun für ihn auszahlen, denn das Unternehmen strebt elf Jahre nach der Gründung an die New Yorker Börse. Der Hersteller von Lauf- und Wanderschuhen sowie Sneakern erzielt nach Expertenschätzungen aktuell eine Börsenbewertung von bis zu acht Milliarden Franken.

Für die Gründer heisst das: Grosser Reichtum über Nacht. Die drei Unternehmer David Allemann, Olivier Bernhard und Caspar Coppetti halten laut Medienbericht knapp 56 Prozent der Aktien und würden bei einem Börsengang mit einer Bewertung von 8 Milliarden Franken pro Kopf 1.5 Milliarden Franken einstreichen. Auch Mitarbeiter, die bei Startups oft Aktien als Bonus erhalten, dürften von diesem Börsengang profitieren.

Die On-Equipe mit Tennis-Star und Miteigentümer Roger Federer.
Die On-Equipe mit Tennis-Star und Miteigentümer Roger Federer.
bild: on/zvg

Ihr «bekanntestes Teammitglied» und Investor Roger Federer hält dagegen unter fünf Prozent der Aktien – zumindest taucht er in dem am Montag veröffentlichten Börsenprojekt des Startups nicht auf. Hier müssen nur Aktionäre mit einem grösseren Anteil als 5 Prozent gelistet werden.

Gründer wären dann reicher als Federer

Lohnen dürfte sich der Börsengang für ihn dennoch – auch aus reiner Aktionärssicht. Bei der angestrebten Börsennotierung würde der Tennis-«Maestro» zwar nicht wie die Gründer 1,5 Milliarden Franken erhalten, aber er könnte zumindest bis zu 400 Millionen Franken einstreichen – wenn er knapp unter 5 Prozent der Unternehmensanteile hält. Die Gründer wären dann tatsächlich reicher als der Tennisstar: Das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» schätzt Federers Vermögen auf 500 bis 600 Millionen Franken.

Der Schuhersteller On wurde 2010 von ehemaligen Spitzensportlern und Ingenieuren gegründet und sitzt mittlerweile in Zürich, Portland, Berlin, Yokohama und Shanghai. Laut Experten könnte der Börsengang in sechs bis zwölf Wochen perfekt sein, sie verweisen aber auch darauf: Ein Börsengang kann immer auch noch abgesagt oder verschoben werden. (neb/pre)

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