USA

Legt den Finger auf den wunden Punkt: TV-Satiriker John Oliver.
Bild: Charles Sykes/Invision/AP/Invision

«Fakten? Mir doch egal!» – Das Ende der Vernunft

Gefühle werden wichtiger als Fakten. Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Die Frage ist, wer das Sagen hat.

27.07.16, 15:15 28.07.16, 17:12

Der TV-Satiriker John Oliver zeigte kürzlich in seiner Show einen Ausschnitt aus einem Interview mit Newt Gingrich. Dabei ging es um die Welle des Verbrechens, die derzeit angeblich die Vereinigten Staaten überrollt. Die TV-Moderatorin legte Gingrich eine Statistik vor, die klar zeigt, dass die Kriminalität in den letzten Jahren markant gesunken ist. Das sage gar nichts, wendet Gingrich ein, die Linken würden für alles irgendeine Statistik haben. Die Statistik stamme vom FBI, es handle sich um offizielle Fakten, widerspricht die Moderatorin.

Gingrich lässt sich davon nicht beeindrucken. Es möge ja sein, dass dies Fakten seien, aber er verlasse sich auf das Gefühl der Menschen, und dieses Gefühl sage ihm, dass die Verbrechen zugenommen hätten. Das sei genauso viel wert wie Fakten.  

«Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber nicht auf seine eigenen Fakten.»

Daniel Patrick Moynihan

Newt Gingrich ist eine Art verschärfte US-Version unseres Andreas Glarner, aber er ist kein Amok. In den 90er Jahren war er Fraktionschef der Republikaner und hat den Aufstand gegen Bill Clinton organisiert. Vor vier Jahren war er einer der republikanischen Präsidentschaftsanwärter und dieses Jahr wurde er lange als möglicher Vize von Donald Trump gehandelt. Sollte dieser tatsächlich ins Weisse Haus einziehen, dann hat Gingrich beste Chancen für einen Posten im Kabinett.

Humpty Dumpty in «Alice im Wunderland».

Das Interview mit Gingrich erinnert an den berühmten Dialog zwischen Alice und Humpty Dumpty im Wunderland. «Wenn ich ein Wort benutze», sagte Humpty Dumpty ziemlich verächtlich, «dann hat es genau die Bedeutung, die ich wähle nicht mehr und nicht weniger.» «Die Frage ist», sagte Alice, «ob man das machen kann, dass Wörter so viel Verschiedenes bedeuten.» «Die Frage ist», sagte Humpty Dumpty, «wer das Sagen hat – das ist alles.»

Tatsächlich reduziert sich die Politik derzeit immer mehr darauf, wer das Sagen hat. Obwohl so genannte Fakten-Checks in allen Medien hoch im Kurs stehen, und jedes Provinzblatt mittlerweile einen Datenjournalisten engagiert hat, sind Fakten zur Nebensache geworden. In den Reden von Donald Trump mischen sich Dichtung und Realität beliebig. Es ist mittlerweile zu einem Ritual geworden, dass man ihm in seinen Reden Dutzende von falschen Fakten nachweisen kann. Seiner Beliebtheit tut dies keinen Abbruch. Hauptsache, seine Fans bekommen das vorgesetzt, was sie fühlen wollen.

Die Verschwörungstheorien-Industrie

Im durch Terroranschläge aufgeheizten Polit-Klima Europas sieht es nicht besser aus. Im Vorfeld der Brexit-Abstimmung wurde gelogen, dass sich die Balken bogen. Den damaligen britischen Justizminister Michael Gove hat dies kalt gelassen. «Die Menschen haben die Schnauze voll von Experten», wischte er faktische Argumente im Sinne von Gingrich vom Tisch.  

Nach dieser Devise handeln Blogger und Online-Kommentatoren aller Couleurs im Internet. Dass dabei die bizarrsten Verschwörungstheorien ins Kraut schiessen, ist die logische Folge davon. Um die These, wonach die USA 9/11 selbst inszeniert haben sollen, ist mittlerweile eine ganze Industrie entstanden.

Hat der russische Geheimdienst die Computer der Demokraten gehackt?

Es wird immer schwieriger, Verschwörungstheorien als solche zu erkennen. Hat der russische Geheimdienst die Computer der demokratischen Partei gehackt und via Wikileaks Mails an die Öffentlichkeit gebracht, die Hillary Clinton schaden? Es gibt plausible Gründe für diese These. Die renommierte «New York Times» beispielsweise hält sie für sehr wahrscheinlich. Wir werden die Wahrheit wahrscheinlich nie wissen.

Genauso wie im Fall des missglückten Militärputsches in der Türkei. Haben die USA mit Hilfe von Fethullah Gülen Präsident Recep Erdogan stürzen wollen? Oder hat Erdogan den Putsch inszeniert, um ihn als Vorwand für eine Abwendung vom Westen und eine Annäherung an Russland zu nutzen?

«Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber nicht auf seine eigenen Fakten», hat der verstorbene US-Senator Daniel Patrick Moynihan einst gesagt. Besser kann man das Vermächtnis der Aufklärung nicht zusammenfassen. Dieses Vermächtnis geht heute vor die Hunde – und das verspricht wenig Gutes.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fred56 29.07.2016 00:43
    Highlight Fairerhalbs weise muss man sagen, dass beim Brexit Referendum das Remain Lager genauso gelogen hat. Es gibt nunmal viele "Fakten" jedoch sind diese nicht so einseitig, wie vom Autor suggeriert.
    3 0 Melden
  • stadtzuercher 28.07.2016 09:46
    Highlight Anstatt eine Statistik von sinkender Kriminalitätsrate in den USA hätte der Journalist dem Gingrich auch eine Statistik von steigender Anzahl Morden in US-Städten zeigen können, Löpfe. Es ist die Wahl der Statistik, die das Argument biegt.
    Murders Rise in 29 of Largest U.S. Cities in First Half of 2016, The Wall Street Journal.
    http://tinyurl.com/zeegc9x
    13 4 Melden
  • Mehmed 28.07.2016 08:27
    Highlight Ein Beispiel von faktenbasiertem, sog. vernünftigem Journalismus "Beim Essen zu ersticken ist deutlich wahrscheinlicher, als bei einem Terror-Anschlag zu sterben"
    http://www.watson.ch/International/Medien/637142575-Beim-Essen-zu-ersticken-ist-deutlich-wahrscheinlicher--als-bei-einem-Terror-Anschlag-zu-sterben?utm_source=topbox
    17 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.07.2016 09:03
      Highlight an den dachte ich auch. Der Artikel strotz aber nur so von Kommentaren die lieber auf den Bauch hören als auf Fakten.
      6 5 Melden
  • Malu 81 28.07.2016 02:46
    Highlight Heute lässt sich Nichts mehr verheimlichen. Aber es gibt immer wieder Kreaturen, welche
    die Wahrheit verdrehen und irgendwelche
    abstruse Theorien verbreiten.
    5 2 Melden
  • Beobachter24 28.07.2016 01:22
    Highlight Γνῶθι σεαυτόν - Herr Löpfe

    Nebst Fakten und "Verschwörungstheorien" gibt es auch noch unbelegte Beschuldigungen, tendenziöse Behauptungen, Unterstellungen, Lügen und einen Haufen anderen Mist.
    All das lesen und hören wir nicht nur von Politikern, Bloggern und Online-Kommentatoren sondern auch von Presse-Agenturen und gestandenen Journalisten - die es eigentlich auch anders könnten.

    All dies ist nicht neu, aber, und da stimme ich Herrn Löpfe zu, Tendenz zunehmend - mehr Müll und weniger Fakten. Und das gilt ausdrücklich auch für die 2 letztgenannten Gruppen.
    12 4 Melden
    • winglet55 28.07.2016 03:40
      Highlight Tja, auch bei diesen beiden Berufsgruppen gilt, wie auch bei allen Andern :?Wessen Brot ich ess' , dessen Lied ich sing'.
      Je nach Ereignis das da zu analysieren ist, schiessen sogenannte und selbsternannte Experten aus dem nichts, in die Presselandschaft. Die Kontrollmechanismen greifen in dieser Berufsgruppe auch nicht, weil auch hier " Jeder Rappen zählt"!
      7 0 Melden
  • Turi 28.07.2016 00:24
    Highlight Die Fälle von Tötungen Schwarzer Bürger durch Polizisten in den USA schlagen neulich nicht zuletzt deshalb so hohe Wellen, weil sie oft ohne Anlass erfolgen. Da kann die Statistik noch so sagen, dass immer weniger Schwarze durch Polizisten getötet würden: Schon ein unschuldig getöteter Schwarzer ist Grund genug, über Polizeigewalt beunruhigt zu sein. Sagt uns die Statistik hier die Wahrheit? Oder lenkt die Statistik hier im Gegenteil vom berechtigten Anliegen ab, Polizeigewalt genauer anzuschauen?
    23 2 Melden
  • stevemosi 28.07.2016 00:20
    Highlight zurück zum guten alten investigativen journalismus!! schon klar flüchten sich die menschen ins internet wenn die heutigen "watergate" aufdecker assange oder snowden heissen. und im internet verirrt man sich augenscheinlich zu schnell auf dubiosen seiten und foren, welche zu schnell und zu falsch ein weltbild einpflanzen können. der mensch agiert (politisch-)zivilisatorisch als schwarm, und braucht daher eine akzeptable grundlage für individuelle entfaltung. heute sind ja praktisch alle, offiziell, übertragene und gedruckte informationen 1:1 von presseagenturen übernommen. watson in big we need
    10 1 Melden
  • Gaspadin 28.07.2016 00:20
    Highlight Die meisten Fakten werden nicht gewusst, sondern geglaubt, und zwar genau so geglaubt, wie man an die jungfräuliche Empfängnis glaubt, oder halt eben nicht.
    Schnurrt wirklich ein ferngesteuertes Autöli auf dem Mars herum? Niemand kann sich davon selbst überzeugen. Wir glauben es bloss, dass es eine Tatsache sei.
    Mit dem Hammer der meinen Finger trifft, statt den Kopf des Nagels, da verhält es sich anders. Da weiss ich, dass ich meinen Finger traf, ganz bestimmt.
    Alles in der Politik entzieht sich der eigenen Untersuchung, so wie der Mars. Darum ist Glaubwürdigkeit alles und Fakten sind nichts.
    7 12 Melden
    • Kastigator 28.07.2016 10:40
      Highlight Schlicht nicht wahr. Es gibt ausreichend Belege für die Mars-Rover - die Bilder, die Bodentests und auch die Bilder des Mars Reconnaissance Orbiter, die die Spuren der Rover zeigen. Ferner haben auch andere Nationen Mars-Orbiter im Einsatz, jeder Hoax wäre längst aufgeflogen. Und meinst du tatsächlich, von all den Tausenden, die bei ESA, NASA und JPL arbeiten, hätte nicht längst einer geleakt, dass es sich um Bschiss handelt?
      Du siehst: Allgemeinbildung, Sachkenntnis, Neugier und vor allem Logik lassen uns die Wirklichkeit immer noch gut erkennen. Kurz nachdenken hilft meist.
      6 4 Melden
    • Gaspadin 28.07.2016 13:21
      Highlight @Kastigator: Das ist alles kein Beweis. Alles könnte gefälscht sein. Es gibt keinen zwingenden Grund es zu glauben. Dass eine Fälschung unwahrscheinlich ist, ist eine blosse Vermutung und vermag die Zweifel ohnehin nicht zu beseitigen. Wie also kann ICH MICH davon überzeugen, dass es wirklich wahr ist?

      4 3 Melden
    • Kastigator 28.07.2016 16:02
      Highlight Ich habe dir die Indizien aufgelistet, den Rest erledigt die Logik. Natürlich hast du keine Möglichkeit, selber auf dem Mars nachzuschauen - aber du hast auch keine Möglichkeit, selber nachzuprüfen, ob in deinem Mars-Riegel tatsächlich Gerstenmalzextrakt enthalten ist (ausser du seist Lebensmittelchemiker). Und hast du je einen Riesentintenfisch gesehen? Nö. Aber den Bildern davon vertraust du? Existiert Architeuthis dux?
      Wie gesagt: Allgemeinbildung, Logik und akribische Beurteilung der Indizien reichen aus, um etwas für wirklich zu halten.
      Sonst widerlege meine obigen Punkte mal sachlich.
      1 5 Melden
    • Kastigator 28.07.2016 16:04
      Highlight Nachtrag: Die von mir genannten Punkte SIND zwingend. Denk doch einfach kurz darüber nach.
      1 5 Melden
    • Gaspadin 29.07.2016 01:21
      Highlight @Kastigator: Du sagst es selber: Logik und die Bewertung von Indizien reichen aus, um etwas für wirklich zu halten.
      1. hälst etwas für real. D.h. es muss nicht echt real sein. Es genügt Dir, dass Du es real findest.
      2. fällst Du ein Urteil über Indizien. Das beinhaltet, dass Du die Relevanz und die Glaubwürdigkeit der Indizien abwägst. Doch jeder wägt hier anders ab.
      Genau auf diese Weise bastelst Du Dir Deine eigene Realität.
      N. B. Von einem Schokoriegel man nur dann und nur vieleicht wissen, was drin ist, wenn man ihn selbst gemacht hat.
      Dass im Mars Malz drin ist, muss man glauben.
      3 0 Melden
    • Kastigator 29.07.2016 10:21
      Highlight Falsch, im Mars IST Gerstenmalz. Jedes Land überprüft die Inhaltsstoffe; hier von einer Verschwörung auszugehen, ist schlicht absurd - Tausende Lebensmittelchemiker sind beteiligt, irgendeiner hätte geplaudert. Und genau so verhält es sich beim Planeten. Mit Bildung und Logik kommt man bei ausreichender Indizienlage meistens zu einem verlässlichen Urteil. Okay, du vielleicht nicht. Aber das ist ein anderes Thema. Dir ist schon bewusst, dass deine eigenartige Ansicht jegliche Wissenschaft verunmöglicht? Denn die basiert nicht auf Glauben, sondern auf der Falsifizierbarkeit.
      0 0 Melden
    • Kastigator 29.07.2016 10:23
      Highlight (Forts.:) Sprich: Bei gleicher Ausgangslage muss jedes Experiment identisch wiederholt werden können. Das heisst für die Erkenntnis: Bei gleicher Indizienlage muss jeder, der nach den Gesetzen der Logik operiert, zum selben Ergebnis kommen. Es gibt sie durchaus, die Realität, weisch.
      0 0 Melden
    • Gaspadin 29.07.2016 11:47
      Highlight @Kastigator: Der Lebensmittelkontrolle muss man glauben, oder ihre Analysen an denselben Proben selbst vornehmen. Die Kontrollen sind alles andere als lückenlos. Die Skandale um Gammelfleisch und verunreinigtes Trinkwasser schon vergessen?
      Ja, Wissenschaft ist das Formulieren von falsifizierbaren Thesen. Experimente können die Thesen stützen oder widerlegen. Doch jeder, der die Experimente nicht selber nachvollzieht, der kann die von Forschern rappotierten Messungen und Beobachtungen entweder glauben, oder nicht glauben, aber nicht wissen. Google "kalte Kernfusion", ein wissensch. Schwindel!
      1 0 Melden
  • seventhinkingsteps 27.07.2016 22:40
    Highlight Fakten werden auch auf der anderen Seite des politischen Spektrums gerne mal ignoriert. Zum Beispiel solche Umfragen:

    37% der britischen Moslems zwischen 16 und 24 Jahren sagten in einer Umfrage, dass sie lieber unter Sharia-Recht leben würden. 36% zwischen 16 und 24 finden, dass man jemand umbringen sollte, falls er zu einer anderen Religion konvertiert.

    Mehr als 100'000 britische Moslems sympathisieren mit Selbstmordattentätern und anderen Terroristen. Nur 34% würden die Polizei kontaktieren, falls sie wüssten, dass ein Bekannter Kontakt zu Dschihadisten hat.
    17 10 Melden
  • Nicizen 27.07.2016 22:06
    Highlight Der ganze Artikel und die generelle Berichterstattung von Watson über den Wahlkampf scheint mir ziemlich einseitig.
    Nicht nur Trump lügt das sich die Balken biegen....
    32 33 Melden
    • Hierundjetzt 27.07.2016 22:44
      Highlight Sooo und jetzt nehmen wir uns 5 Minuten Zeit und unterlegen den Anwurf mit Fakten.

      Aha.

      Eben 😒
      26 15 Melden
    • FrancoL 27.07.2016 23:08
      Highlight Gerne erwarte ich einige Fakten bis die Balken biegen oder krachen, wir ja wohl nicht so schwer sein oder?
      18 7 Melden
    • Mafi 28.07.2016 00:43
      Highlight @Nicizen du hast da so ein Gefühl, hmm? ;)
      9 0 Melden
    • Nicizen 28.07.2016 08:25
      Highlight http://www.metropolico.org/2015/12/23/eine-luege-mehr/
      2 3 Melden
    • FrancoL 28.07.2016 09:45
      Highlight @Nicizen; Danke für den Link. Lesenswert obwohl ich bei einem Portal das in einer Linie sich "unabhängig"benennt und etwas weiter unten "ausdrücklich den westlichen Werten (dabei das Vhristentum einschliesst) sich verpflichtet fühlt für mich doch einige Fragezeichen gesetzt werden können.
      3 1 Melden
    • Nicizen 28.07.2016 10:38
      Highlight @FrancoL Diese Fakten kannst du im Internet auf diversen Seiten nachlesen. Sie sind mit der Grund für all denn Hass gegenüber Clinton in Amerika. Wenn du mehr über Hillary Clinton und ihre zweifelhafte Politik erfahren möchtest, kann ich dir folgendes Buch empfehlen:
      https://www.amazon.de/gp/aw/d/B019J81J30/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1469694427&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=hillary+clinton
      1 1 Melden
    • Kastigator 28.07.2016 10:42
      Highlight Nicizen, Metropolico ist eine weitrechte Seite, die es mitnichten auf Wahrheit abgesehen hat. Somit nix mit sich biegenden Balken, dafür aber sehr viel selektive "Informations"-Aufnahme deinerseits. Eins, setzen.
      5 2 Melden
    • Nicizen 28.07.2016 11:19
      Highlight @kastigator Meiner Meinung nach betreiben heutzutage die meisten Portale und Zeitschriften selektive Berichterstattung. Clintons Fehltritte werden bewusst vertucht, oder wie aktuell im E-Mail Skandal zur Hetze gegen den Russen benutzt. Denken sie wirklich, das Clinton, die von den mächtigsten Unternehmen der Welt gestützt wird, die Wahrheit sagt, wenn sie sagt, dass sie sich fürs die allgemeinheit einsetzen wird oder mit dem Slogan "love trumps hate" für sich wirbt. Als ob Clinton die einst für den Einzug in den Irak stimmte und Putin mit Hitler verglich auf "Liebe und Frieden" aus ist.
      4 2 Melden
    • FrancoL 28.07.2016 12:39
      Highlight @Nicizen; Ich muss nicht mehr erfahren als ich schon weiss um Hillary zu beurteilen, ich kann mir sogar vorstellen dass etliches noch verborgen ist, so verborgen wie es vermutlich auch bei Trump ist. Es stehen aber zur Zeit keine Alternativen zur Wahl, die Würfel sind gefallen, so nützt es auch nichts wenn man Sanders nachtrauert.
      Es stehen 2 Politiker zur Verfügung die wohl nicht viel zu bieten haben. Das ist die Situation. Und da urteile ich eher zu Gunsten von Hillary, denn wenn Trump die USA nach seinem Muster der Unternehmungsführung lenken würde dann hätten wir den Supergau.
      2 3 Melden
    • Hierundjetzt 28.07.2016 12:58
      Highlight Schau, Dein Gap ist, dass Du nicht ermessen kannst wie Medienarbeit funktioniert.

      Es erscheint mir in etwa so, als dass ich heute Nachmittag in Deinem Büro erscheine und Dir Deinen Job erkläre. Als Grundlage für mein Wissen knall ich Dir dann ein amazon Buch aus dem Eigenverlag hierundjetzt auf den Tisch 😉
      5 0 Melden
  • Butzdi 27.07.2016 21:30
    Highlight Wie schon Einstein sagte: Facts are facts, but perception is reality.
    Weil die Newschannel - allen voran FoxNews - mit Angstmacherei, Lügen und Hetze den Leuten nahelegen, dass das Ende nahe sei, verwundert es nicht wirklich, dass ein Hetzer wie Trump genau in dem Fahrwasser fährt und seine Gläubigen einsammelt.
    Da helfen Fakten plötzlich nicht mehr, weil es fast religiös-patriotisch wird und der von Reagan abgekupferte Leitspruch 'Make America great again' unterstützt das. Die Angst- und Schmierenkampagne des DJT ist in full swing. Wer ihn jetzt nicht ernst nimmt und bekämpft, hat verloren
    25 3 Melden
  • Ingmar Blessing 27.07.2016 21:22
    Highlight Nicht nur die amerikanische Politik hat ein Realitätsproblem:

    "... UN Vertreter Peter Sutherland wiederholte diese Ansicht, wonach es jedem, der in Europa leben möchte - selbst Wirtschaftsmigranten - auch erlaubt sein sollte hierher zu kommen. Unsere Heimat nicht jedem in der Welt auzuhändigen wäre, so erklärte er, ein Affront gegen die europäischen Werte..."

    Zeit zum Aufachen für unsere Eliten, meint der Spectator: http://inselpresse.blogspot.de/2016/07/the-spectator-europas-terrorsommer.html
    7 48 Melden
    • Datsyuk * 27.07.2016 21:41
      Highlight Muss das sein? Wieso verlinkst du hier immer wieder Artikel, die auf deinem Blog erscheinen?
      32 1 Melden
    • Leventis 27.07.2016 22:44
      Highlight Falls dieser Peter Sutherland das wirklich gesagt hat, dann bin ich diesbezüglich voll auf seiner Seite.. One planet, one humanity, lasst uns an unserer Zukunft bauen!
      11 14 Melden
    • Hierundjetzt 27.07.2016 22:48
      Highlight Ernsthaft? Sie verlinken auf Ihre eigene Internetseite und verkaufen mittels sehr einfacher Sprache ihre unbelegte Meinung als Fakten? Um Ihre Worte zu gebrauchen: Leiden Sie an Realitätsverlust?
      32 3 Melden
    • Cityslicker 27.07.2016 23:48
      Highlight Trollig...
      15 0 Melden
    • Gaspadin 28.07.2016 00:28
      Highlight @Leventis: Gut. Dann sei mein Sklave, damit der Bau meines Palastes zu ehren der Götter schneller vorankommt.
      3 2 Melden
  • Klaus K. 27.07.2016 20:14
    Highlight Wir leben nicht mehr in einem Zeitalter, wo nur eine Wahrheit gilt, das sollte dem Autor auch bekannt sein. Es ist nicht einfach mehr die Mehrheit oder der Staat oder die Kirche, die Recht haben. Zum Glück, muss man anfügen.
    Zum Fall Gingrich: Statistiken sind frei manipulierbar, auch vom FBI, das weiss heute jedes Kind.
    27 92 Melden
    • Crecas 27.07.2016 20:36
      Highlight Das sind 'Argumente', die von einem wenig rational denkenden Geist zeugen. Leider hat das schlechte Bildungssystem in den USA dazu geführt, dass solche Menschen in grosser Zahl vorhanden sind. Die Propagandamaschinen und die Unwahrheiten bringen sie dann schliesslich an die Urne.
      36 13 Melden
    • Philipp Löpfe 27.07.2016 20:38
      Highlight Klaus K. Das ist schlicht und ergreifend Blödsinn - und du weisst das ganz genau.
      80 23 Melden
    • Toni K. 27.07.2016 21:12
      Highlight Oh doch, Klaus K.: Es gibt immer nur eine Wahrheit! Manchmal ist sie komplex und schwierig zu erkennen. Dass sie nicht dem Staat, der Mehrheit oder der Kirche "gehört", versteht sich von selbst. Aber es ist heute, wie schon immer, wichtig, Tatsachen von Meinungen zu unterscheiden: «Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber nicht auf seine eigenen Fakten», wie wahr! Statistik ist "manipulerbar" - meist aber spiegelt sie schlicht die Fakten. Auch wenn diese manchen Ideologen nicht ins Weltbild passen.
      40 9 Melden
    • Rim 27.07.2016 21:16
      Highlight Ich bin mir nicht so sicher, ob Klaus K wirklich weiss, dass er Blödsinn erzählt, Löpfe.? Im digitalen Zeitalter werden auch nicht ganz so schnelle Geister im Minutentakt von ihren Mastermind über Twitter (140 Zeichen reichen dem Verfasser) jedes Problem/Thema pfannenfertig abzuarbeiten. ;-) Und der Konsument ist "befriedigt". Lesen Sie mal bei der "Zwitscherei" des SVP Nationalrates (welch ein Witz) Zanetti mit. Da wird jedem einfachen Gemüt sofort geholfen. Umfassend. (Selbstverstänlich ist der Mann aussenpoltisch "neutral". Naja.Solcher Trash ist das tägliche "Brot" aller Klaus Ks. SVP halt
      35 6 Melden
    • Quattri 27.07.2016 21:38
      Highlight Lieber Klaus. Mit Fakten argumentieren bedeutet nicht, wie du behauptest, dass "nur eine Wahrheit gilt". Im Gegenteil, es macht eine sachliche Diskussion erst möglich. Und unter intelligenten Menschen sind auch dann noch ganz viele verschiedene Interpretationen dieser Fakten möglich.
      19 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2016 22:04
      Highlight Klaus K. hat eben doch recht. Statistiken, was für viele als Grundlage für ihre Wahrheit anschauen, sind jederzeit frei manipulierbar. Somit auch vom FBI.
      Es ist naiv anzunehmen, das die das nicht können, oder aus moralischen Gründen nicht machen. Die sind keinen Deut besser als der CIA. Und das die das können wird wohl kaum jemand bestreiten.
      17 25 Melden
    • Hierundjetzt 27.07.2016 22:52
      Highlight Ben / Klaus: warum soll eine staatliche Stelle eine Statistik fälschen? Das Design ist doch öffentlich?

      Hast Du jemals eine primäre Forschung (Längs- oder Querschnitt) erstellt?

      Wenn nicht, warum erfindet ihr den einfach was? Das ist mir zu hoch 😕
      18 7 Melden
    • Klaus K. 28.07.2016 00:00
      Highlight @löpfe, rim: ausser dass ihr sagt, mein beitrag sei blödsinn, sind eure kommentare frei von ähm, argumenten (svp? twitter? echt jetzt? :-) )
      ihr könnt wohl behaupten, der andere hätte unrecht und ihr recht, aber es ist halt bloss heisse luft. ihr müsst argumentieren, beweisen, dass eure meinung die wahrheit ist. wie alle anderen menschen (und wissenschaftler sowieso) auch.
      @ben, in der tat beruhte etwa der us-einmarsch in den irak auf 'fakten' der geheimdienste. natürlich alles erfunden. so ist politik.
      15 7 Melden
    • Gaspadin 28.07.2016 00:39
      Highlight In den meisten Fällen müssen Statistiken nicht gefälscht werden im Sinne von erfundenen Zahlen. Das gewünschte Ergebnis erreicht man, indem man die Erhebung der Zahlen steuert (z.B. nur Menschen über 50 J. fragt, oder nur reiche Quartiere betrachtet, etc.), die Basisdaten passend gewichtet, fehlende Daten Richtung gewünschtem Resultat interpoliert, für die Schlussfolgerung die gewünschte These unterstützende Annahmen trifft, die Vergleichsgrössen passend wählt, egal ob zutreffend oder nicht, das Diagramm visuell gestaltet, um die Aussage zu dramatisieren (z.B. Kurve extrem steil nach oben).
      11 1 Melden
    • Greet 28.07.2016 00:56
      Highlight Getroffene Hunde jaulen.
      6 4 Melden
    • Crecas 28.07.2016 07:39
      Highlight @Klaus
      So viel zu selektiver Wahrnehmung und eigener Realität. Pickst dir die zwei Kommentare aus 10 ohne Argumente (aber mit der gleichen Botschaft heraus). Hahaha
      2 8 Melden
    • Klaus K. 28.07.2016 08:41
      Highlight @Crecas, sorry dass ich nicht auf deinen Einwand geantwortet habe. Ich habe quasi die Belege für meine These selektiv zusammengesucht. Das ist wie das Argumentieren mit Statistiken und 'Fakten': man gewichtet unterschiedlich und wählt nur die Statistiken, die die eigene Position stützen.

      6 0 Melden
    • Kastigator 28.07.2016 10:46
      Highlight Klaus K, du bewegst dich voll auf der rechten Linie. Natürlich gibt es jeweils EINE Wahrheit, man nennt das Wirklichkeit. Du aber stellst Meinung mit Wahrheit gleich - und postulierst damit nicht einfach Zweifel, sondern grad die Abschaffung von Wahrheit als Kategorie. Das ist zwar brav, aber unendlich dumm. Vielleicht liest du einfach mal ein paar Bücher zum Thema? Dann könnte man allenfalls diskutieren. Aber jetzt ist das Gefälle schlicht zu gross - du schreibst tatsächlich kompletten Blödsinn, und wenn du das nicht einmal weisst, solltest du dich der Diskussion enthalten.
      1 4 Melden
    • Gaspadin 28.07.2016 13:13
      Highlight @Kastigator:
      Realtät ist ein Konstrukt des Hirns. Jedes Hirn bastelt sich sozusagen seine eigene Realität.
      Das erkennt man an all den Geschichten, Schilderungen, Statistiken, Zeitungsartikeln und einfach aller Information, die man nicht selber erlebt hat, sondern von anderen erzählt kriegt.
      Denn über diese Informationen muss man intuitiv und oft unbewusst urteilen, ob sie geglaubt und für real genommen werden sollen, oder aber als Lüge, bzw. als Gerücht verworfen werden sollen.
      Jedesmal, wenn dieser Entscheid gefällt wird, hat man ein weiteres Stücklein seiner ureigenen Realität gebastelt.

      4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.07.2016 19:47
    Highlight Die Russen sollen der Hillary Emails untergelubelt haben, die dann selber gehakt und veröffentlich haben?

    Wenn die Verschwörungstheorie selber zur Verschwörungtheorie wird, nur um das Weltbild des bösen Russen und den guten Amis aufrecht erhalten zu können.
    24 11 Melden
    • Kastigator 28.07.2016 10:48
      Highlight Es handelt sich um die Ansicht des FBI. Aber du kannst dir natürlich gern einen neuen Aluhut falten.
      Im Übrigen ist auch Trump davon überzeugt - er forderte gar in einer nie da gewesenen Ungeheuerlichkeit Putin dazu auf, weiterzuhacken und ihm die Resultate zukommen zu lassen. Was wäre geschehen, wenn Clinton so was geäussert hätte?
      1 2 Melden
  • Kronrod 27.07.2016 19:34
    Highlight Scott Adams (der Schöpfer der bekannten Dilbert Comics) hat schon sehr früh erkannt, dass es in diesem Wahlkampf nicht um Fakten gehen wird. Hier seine neusten Einsichten: http://blog.dilbert.com/post/148050318231/selling-past-the-close
    7 0 Melden
  • Luca Brasi 27.07.2016 18:52
    Highlight Der gute Newt Gingrich ist eben ein Pirat, Herr Löpfe! Siehe Seth Meyers bis 1.15min: :D
    5 3 Melden
    • Malu 81 28.07.2016 02:34
      Highlight Mit dem Egowahn Virus infiziert.
      1 0 Melden
  • Danyboy 27.07.2016 18:40
    Highlight Wir sehen hier das deutlichste Zeichen für den Niedergang der Vernunft und das Aufkommen einer gefährlichen Stimmung, die grosse Kriege ermöglichen kann. Fakten sind manipuliert von einer (linken) Elite, selbst klarste Verhältnisse werden verleugnet. Statt sich mit komplexen Zusammenhängen zu befassen, glaubt man lieber simpelsten Blödsinn. Auch Lebensbereiche wie die Gesundheit sind betroffen: Immer mehr verteufeln Schulmedizin und glauben jede unbewiesene Quacksalberei/Geistheilerei. Zum Haare raufen! Die Gefahren werden an falschen Orten vermutet. Sie lauern mitten in der Gesellschaft.
    27 52 Melden
    • Nietram 27.07.2016 18:56
      Highlight Ich würde Ihnen gerne recht geben. Aber was das mit einer (linken) Elite zu tun haben soll, erschliesst sich mir nicht. Keine Strömung scheint vor faktenferner Mythenbildung gefeit.
      68 7 Melden
    • Walter Sahli 27.07.2016 19:01
      Highlight Die grösste Gefahr liegt mMn darin, dass jeder Dumpfbatz meint, er wisse genau, dass die Anderen schuld sind!
      59 4 Melden
    • HabbyHab 27.07.2016 19:13
      Highlight Erkläre mir bitte, wie und welche Fakten von einer linken Elite manipuliert sind.
      47 5 Melden
    • Danyboy 27.07.2016 19:33
      Highlight HabbyHab: Das weiss ich nicht, das ist ein Standardargument gegen Eliten (nicht meine Sicht).
      Nietram: Ja das stimmt, keine Strömung ist davor gefeit. Ich habe links hier in Klammern gesetzt, weil in der öffentlichen Diskussion in den letzten Jahren die "Elite" oft als links diffamiert wurde...
      8 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2016 19:53
      Highlight @Danyboy: Ich würde die Links Rechts Brille abnehmen. Man sieht dann nicht so verschwommen.
      23 3 Melden
    • Racc00n 27.07.2016 19:54
      Highlight Und wenn wir alle Deine negative Einstellung übernehmen, gehen wir wirklich vor die Hunde... Jeder hat b das Anrecht auf seine eigene Meinung aber wenn wir alle versuchen unsere Positivität wieder überhand nehmen zu lassen und den Medien weniger Nacht über uns lassen würden, wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht :-)
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2016 20:29
      Highlight Ich glaube Dannyboy fühlt, dass die linke Elite an allem Schuld ist.
      11 6 Melden
    • Tingeltangelbob 27.07.2016 22:39
      Highlight Armer danyboy
      Die meisten haben offensichtlich die ironie in deiner aussage nicht verstanden ;)
      7 1 Melden
    • blobb 27.07.2016 23:13
      Highlight Ich glaube eher Dannyboy wurde, um 180 Grad falsch verstanden.
      Setzt vor und nach, "Fakten sind manipuliert von einer (linken) Elite, selbst klarste Verhältnisse werden verleugnet.", ein Anfürungszeichen und alles ist klar ;) Hoffe ich zummindest sehr stark...
      11 1 Melden
    • Danyboy 28.07.2016 04:54
      Highlight Blobb: Danke:) Ich muss mir wieder mehr Mühe geben beim Redigieren der Kommentare. Vor allem beim Kürzen auf die erlaubten Maximalzeichnanzahl... Der erste Teil zu manipulierten Fakten müsste wirklich in "" stehen. Es ging mir darum, dass Eliten (in den letzten Jahren oft als links bezeichnet, generell aber egal auf welche Seite) und Experten aus Prinzip widersprochen wird. Und dass Populisten (in Europa/USA momentan halt eher aus der rechten Ecke) sich schamlos und offen GEGEN Fakten und Argumente stellen...
      8 0 Melden
  • walsi 27.07.2016 17:48
    Highlight Wer glaubt das Fakten wesentlich sind für eine Entscheidung der irrt. Die Gefühle sind viel Entscheidender. Bsp. Ein Arbeitgeber steht vor der Entscheidung ob er Bewerber X oder Bewerber Y einstellen soll. Alle Fakten sprechen für X, bei dem hat er ein schlechtes Gefühl. Y erfüllt nur 70% des Profils, bei dem hat er aber ein gutes Gefühl. Deshalb kriegt Y die Stell und X bleibt auf der Strecke. 80% einer Entscheidung sind emotional und nur 20% rational. Deshalb können die Linken selten überzeugen, sie sind immer so furchtbar rational.
    17 59 Melden
    • strieler 27.07.2016 18:20
      Highlight Ja bei 70% ist das ja noch im vertretbaren rahmen, aber hier geht es um Faktenlagen, welche dann sogar negiert werden. Ihr Beispiel bringt leider gar nichts in diesem zusammenhang.
      46 3 Melden
    • walsi 27.07.2016 18:36
      Highlight An alle die meinen Kommentar mit Blitzen bewertet haben, empfehle ich mal nach dem Stichwort: Die macht des Bauchgefühls zu googeln. Ihr wertet feststellen, dass euer Blitz eine emotionale Entscheidung war. Weil die Fakten aus der Forschung meine Aussage stützen. ;-)
      16 31 Melden
    • TRL 27.07.2016 18:42
      Highlight Da könnte ich schon fast in Löpfes Chorgesang einstimmen "Staats- und Privathaushalt um Himmels Willen nicht vermischen". Politische Entscheide sind häufig so abstrakt und betreffen so viele Menschen, dass das einzige Gefühl die Moral sein sollte zur Wahrung der menschlichen Würde. Alles andere sollte wohlüberlegt sein.
      Sonst haben wir bald israelische Zustände mit Checkpoints alle 200m.
      19 2 Melden
    • Danyboy 27.07.2016 18:54
      Highlight Walsi: Natürlich spielt Bauchgefühl eine Rolle. Natürlich sollten wir nicht so tun, als sei der Mensch ständig rational und entscheide immer nach bestem Wissen und mit Weitsicht. Wir wissen alle, dass dem nicht so ist. Aber wir sollten auch erkennen, wenn Dummheit und Ignoranz Überhand nehmen. Und das tun sie leider zunehmend. Das Beispiel mit Gingrich ist da nur ein kleines Schmankerl, aber ein bezeichnendes.
      26 1 Melden
    • Racc00n 27.07.2016 19:55
      Highlight Die Linken sind rational?!?
      8 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2016 20:33
      Highlight Jeder, der im Verkauf arbeitet, kann walsi beipflichten. Wer die emotionale Ebene nicht für sich gewinnt verkauft nichts. Preis hin oder her.
      6 4 Melden
    • Quattri 27.07.2016 21:53
      Highlight @Walsi: du hast recht, gibst aber mangels Faktenkentnisse die falsche Erklärung ab: das Bauchgefühl basiert auf einem wenig erforschen Zusammenspiel zwischen Gehirn und Darm, sowie korrekt. Doch seit einigen Jahren ist bewiesen, dass im Darm eben viele Erfahrungswerte (ev auch genetisch vererbt) abgespeichert sind, man spricht vom "zweiten Gehirn". Dies kommt wie oben erwähnt zum Zug, wenn wir schwierige Entscheide treffen müssen. Das Bauchgefühl ist also ein Sammlung vieler alter Entscheide, d.h. eine grosse Faktensammlung. Nachzulesen u.a. im GEO "Neurologie: Wie der Bauch den Kopf bestimmt"
      8 3 Melden
  • Schwanzus Longus 27.07.2016 17:43
    Highlight Das Der russ. Geheimdienst Hillarys E-Mails geleakt haben soll ist eine gewagte These. Es gibt keinen Beweis dafür. Hillary behauptet dies um von ihren Schlechten Taten abzulenken. Zum Fakten Thema. Es gibt ja den Spruch "traue keine Statistik die du nicht selbst gefälscht hast." Viele denken so und verlassen sich auf ihr Gefühl wie sie die Dinge empfinden und vertrauen Politikern die dies so ansprechen. Das heisst nicht das es gut sein muss, sondern es könnte als Erklärung dienen zumal viele Statistikbehörden das Servieren was die Elite will.
    19 11 Melden
    • Amadeus 27.07.2016 18:10
      Highlight @DJ_Terror
      Bis zum letzen Satz gehe ich mit ihnen grundsätzlich einig. Das aber Statistikbehörden das servieren was die Elite will, ist ebenfalls kein Fakt, sondern nur ihr Gefühl.
      33 10 Melden
    • elk 27.07.2016 18:18
      Highlight Ich glaube, es hängt weniger damit zusammen, dass die "Statistikbehörden" liefern, was die "Elite" will, sondern schlicht und einfach damit, dass viele Menschen keine Statistiken lesen und interpretieren können. Weil sie das nie gelernt haben.
      Also muss man sich auf die Interpretation anderer Leute verlassen können. In diesem Misstrauensklima keine einfache Angelegenheit.
      34 1 Melden
    • Racc00n 27.07.2016 19:57
      Highlight Sorry, aber Dein Nickname... Der alleine löst schon ein ungutes Gefühl aus...
      4 3 Melden
    • Beobachter24 28.07.2016 01:37
      Highlight Natürlich ist die These gewagt. Richtig, es gibt keine Beweise. Aber die "Vermutung" wird jetzt so oft wiederholt - auch in diesem Artikel - bis sie zum Narrativ wird und die Hälfte der dummen Lämmer das "Gschichtli" für quasi die Wahrheit hält.

      Bis vor dem Lesen des lezten Satzes im Artikel war mir nicht mal klar, ob Löpfe die "Gingrich Technik" prinzipiell gutheisst oder nicht, schliesslich hält er sich oft genug auch nicht an Fakten.
      6 1 Melden
  • Radiochopf 27.07.2016 17:37
    Highlight Darum wäre es umso wichtiger wenn sich wenigstens die Journalisten an die Fakten halten würden! Nur die machen das gleiche Spiel wie die Politiker und versuchen mit populistischen Themen und Thesen Leser zu gewinnen, aber an die Fakten halten sie sich immer weniger...
    29 9 Melden
    • Toni K. 27.07.2016 21:19
      Highlight Bitte nicht behaupten, sondern belegen! Unterstellungen wie jene, dass sich Journalisten "immer weniger an die Fakten halten", sollten denn doch mit ein paar Beispielen unterlegt sein, oder? Sonst läuft die Debatte ins Leere. Abgesehen davon, dass es die "Journalisten" nicht gibt - sondern allenfalls höchst unterschiedliche Arten derselben.
      9 3 Melden
    • Gaspadin 28.07.2016 00:51
      Highlight Die Journalisten von heute erzählen einfach weiter, was ihnen irgend ein Sprecher aufgetischt hat.
      Es kommt kaum noch vor, dass irgendeine Sache noch wirklich recherchiert wird, mit eigenen Ermittlungen, an Schauplätzen rund um die Welt, in Zusammenarbeit mit Whistleblowern, dank eigener Datenerhebungen, durch Interviews mit inoffiziellen Mitwissern, etc.
      Die meisten Medienhäuser verbreiten einfach ungefiltert und unbezweifelt die Lügen und die Propaganda der Partei- und Konzernsprecher.
      Die Besitzer der Medienhäuser wollen das so haben
      2 1 Melden
  • Linus Luchs 27.07.2016 17:36
    Highlight Wie ist es möglich, dass sich Gefühle gegen Fakten durchsetzen? Voraussetzung ist die Ausschaltung des Verstandes, der auf Wissen und Bildung beruht. Francis Bacon prägte den Satz „Wissen ist Macht“, ein Leitsatz der Aufklärung. Entsprechend wurde es zum Ziel, die Wissenschaft zu fördern und die Bildung in allen Gesellschaftsschichten zu verbreiten. Heute orientieren sich Bildungsinhalte an den Anforderungen der Wirtschaft. Bildung ausserhalb dieses Rahmens bleibt auf der Strecke. Die Unterhaltungsindustrie gibt der allgemeinen Unbildung den finalen Schub. Und so triumphieren dann die Gefühle.
    36 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2016 20:37
      Highlight Sehr gut analysiert! Trotz allem können sich aber auch gesellschaftspolitische Neuerungen wie beispielsweise der Umweltschutz auf Dauer durchsetzen. Ich finde wir sollten alle nicht so pessimistisch sein. Das macht Kopfschmerzen und ist unsexy.
      4 0 Melden
    • Der Zahnarzt 28.07.2016 06:40
      Highlight ich würde ergänzen, dass hier die Pop-Psychologie mit ihrem oft vorgebrachten Ratschlag "Hör auf Deine Gefühle", "Geh wohin dein Herz dich trägt" etc. etc. auch ihren Beitrag zu dieser Tendenz hin "zu mehr Bauch" geleistet hat.
      0 0 Melden
  • TRL 27.07.2016 17:31
    Highlight "Glaube nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!" Dieser Spruch kommt ja nicht von ungefähr. Dass die Kriminalitätsrate hoch oder runter geht, kann auch mit der Zählweise zusammenhängen (theoretisch). Dass die Deutschen eine so tiefe Arbeitslosigkeit haben, vielleicht auch damit, dass so viele Leute in die Selbstständigkeit gedrängt werden (habe ich gelesen, hab grad keine Zahlen). Wir sollten qualitative Argumente schon nicht unter einen Imperativ der Zahlen stellen. Ich finde, auch Fakten kann man hinterfragen. Nur: mit instinktiven Gefühlen Politik zu machen.... au weia...
    19 3 Melden
    • Philipp Löpfe 27.07.2016 18:04
      Highlight Das ist grundsätzlich ein guter Einwand. Nur: Gingrich bestreitet die Fakten gar nicht. Er sagt, die Gefühle seien entscheidend. Das ist das Schockierende.
      57 6 Melden
    • TRL 27.07.2016 18:54
      Highlight Naja, vielleicht bestreitet er sie nur nicht, weil er sich nicht auf die Faktendiskussion einlassen will. Indirekt bestreitet er sie trotzdem, indem er ihre Wichtigkeit in Abrede stellt. Das für die Wutbürger Gefühle entscheiend sind, und "erfolgreiche Politiker" wie er diese beackern, ist für mich jetzt nicht die schockierende News. Eher, dass er das so unverblühmt zugibt und uns, die wir meinen denken zu können, so offen und selbstgefällig beleidigt. Er mit seiner Gang. Sie empören sich zurecht!
      14 0 Melden
    • Danyboy 27.07.2016 19:00
      Highlight Wenn man "Fakten" widerlegen kann, wenn man Gegenargumente bringt und Thesen falsifiziert etc, ist das doch alles kein Problem. Und wenn man Faktenlagen hat, die man so oder so interpretieren kann, spielt Gefühl und Weltansicht in Politik und Leben immer ekne grosse Rolle. Wenn man aber einfach aus einem Gefühl heraus jeden Blödsinn mit voller Absicht glaubt und sich gegen jede vernünftige Argumentation wehrt, dann wirds gefährlich. Und genau das sehen wir zunehmend.
      17 0 Melden
  • banda69 27.07.2016 17:30
    Highlight ...diese Rechtspopulisten sind ein lustiges Trüppchen.
    Wenn sie nur nicht so gefährlich wären.
    69 8 Melden
  • Jol Bear 27.07.2016 17:08
    Highlight Zweifellos argumentieren Trump & Co. nicht mehrheitlich mit belegbaren Fakten, trifft ebenso für versch. Argumente der Brexit-Befürworter zu. Andererseits gibt es durchaus auch vernünftige Pro-Brexit-Argumente. Und dass z.B. die überhastete Einführung des Euro oder die unkoordinierte "Willkommenskultur" bei der Asylpolitik allein mit vernünftigen Argumenten nicht begründbar ist, leuchtet ebenfalls ein. Fazit: vernünftige, fundiert durchdachte politische Entscheide sind in allen Lagern Mangelware.
    25 24 Melden
    • phreko 27.07.2016 19:01
      Highlight Dein letzter Satz ist Bullshit. Nicht jedes Problem ist gleich relevant.
      7 6 Melden
  • Ignorans 27.07.2016 17:06
    Highlight Selber Schuld, wer einem Politiker glaubt..
    14 24 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.07.2016 16:37
    Highlight Onkel Phil, wir wissen jetzt aber immer noch nicht welches jetzt die "verwirrte Verschwörungstheorie" und welches die "plausible These" zum Türkei-Putschversuch ist.
    Kannst du uns bitte mit deinen Facts nachhelfen?
    14 34 Melden
    • Philipp Löpfe 27.07.2016 17:12
      Highlight Was die Türkei betrifft, ist das nicht ganz einfach....
      41 7 Melden
    • Andreas Stricker 27.07.2016 17:42
      Highlight "Nicht ganz so einfach" – würde ich auch meinen. Genau so verhält es sich mit dem DNC-Hack:

      «Hat der russische Geheimdienst die Computer der demokratischen Partei gehackt? (…) Wir werden die Wahrheit wahrscheinlich nie wissen.

      So ist es. Und so lange bleibt auch die Behauptung « Es gibt plausible Gründe für diese These» nicht mehr als eine Verschwörungstheorie.
      13 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2016 17:47
      Highlight Na immerhin ist es das sobald es die USA betrifft, nicht wahr? ;)
      6 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2016 20:40
      Highlight Nicht ganz so einfach hätte ich jetzt auch schreiben können. Warum genau haben wir euch Journalisten denn? Damit ihr es heraus findet!
      4 1 Melden
  • Kookaburra 27.07.2016 16:37
    Highlight Ich sage: Die Linken haben die Vernunft doch zuerst geopfert.

    Unsere Zuwanderungspolitik entbehrt jeglicher Vernunft. Dass 3/4 aller Insassen Ausländer sind, dass über 60% aller Straftaten von Immigranten begangen werden, wie viel die Asylindustrie wirklich kostet - all diese statistischen Indikatoren werden immer geschönt unt kleingeredet.

    Dass die "Sozialen Errungenschaften" unvernünftige und nicht nachhaltige Schneeballsysteme sind, wie teuer die neoliberale Handhabung der Sozialindustrie wirklich ist.

    Fakten? Den Linken doch egal!

    Wer hat die Vernunft erschlagen? Ich sage Links.
    46 119 Melden
    • Joshi 27.07.2016 16:47
      Highlight Sehe ich auch so. Nur macht das die momentane Vorgehensweise der Rechten nicht weniger zu einem Problem.
      52 12 Melden
    • Ramses II. 27.07.2016 16:51
      Highlight Betreffend Überrepräsentation von Ausländern in den Kriminalitätsstatistiken:

      http://asile.ch/2012/12/18/andre-kuhn-wie-ist-die-ueberreprasentation-von-auslandern-in-der-kriminalitat-zu-erklaren/

      Die Lektüre nimmt vielleicht einige Minuten in Anspruch, ist jedoch äusserst empfehlenswert.
      38 10 Melden
    • Kookaburra 27.07.2016 16:59
      Highlight Das stimmt.

      Vernunft würde bedeuten: Wir Armen gegen die Reichen. Vernunft würde bedeuten: Der Staat muss mächtiger wie die Wirtschaft sein.

      Aber die Linken stehen den Rechten in nichts nach, alle sind immer zuerst fürs Kapital. Alle kolateralschäden der Gesellschaft, aller Gewinn dem Reichtum.

      Allerdings ist es meiner Meinung nach die emotionale, faktenfrei Sichtweise von Links, die uns die Heute grössten Probleme beschehrt hat.

      Herr Löpfe denkt immer nur Schwarz-Weiss (und meint, seine Meinung sei bedingungslos gut und richtig), darum hat er auch kein Entgegenkommen verdient.
      14 56 Melden
    • TRL 27.07.2016 17:20
      Highlight Obwohl ein Weltbild mit Links-Rechts-Schema ja eigentlich schon von Unvernunft zeugt: https://de.wikipedia.org/wiki/Schnelles_Denken,_langsames_Denken

      Gewalt mit Gewalt zu bekämpfen hat noch nie funktioniert; schön dargestellt z.B. in "Fifth Element". Hab grad gestern eine Doku gesehen wie man's besser macht: http://www.3sat.de/page/?source=/film/reihen/187378/index.html

      Ich glaube nicht, dass "die Linken" die Statistiken schön reden, sie haben einfach andere Lösungen als du (siehe erster Link).

      Unabhängig von Links-Rechts: Strategielose Willkommenskultur scheint in diesen Tagen naiv.
      21 4 Melden
    • Kookaburra 27.07.2016 17:22
      Highlight @Ramses II

      Die Vernunft würde also gebieten:

      Möglichst keine armen, ungebildetet und jungen männliche Immigranten zu akzeptieren.

      Das wäre okay für mich. Nur reiche, gebildete Frauen. (Ich finde sie sollten auch noch hübsch sein.)

      Die moralische bedingte Unvernunft von Links hat uns aber ziemlich genau das Gegenteil beschehrt.
      7 15 Melden
    • Kookaburra 27.07.2016 17:30
      Highlight @TRL

      Strategielose Willkommenskultur IST naiv.

      Alle Lösungen von Links kosten die Allgemeinheit ungeheuer viel und sind aus Sicht der Vernunft nur Symptombekämpfung von Problemen, die man gar nicht hätte, wenn man sie nicht schüfe. Weil halt die Asyl- und Sozialindustrie dadurch die Gesellschaft schröpfen kann.

      Links schönt gewaltig, aber nicht absichtlich, sie denkt eher "was nicht sein darf, kann nicht sein". Weil links emotional und unvernünftig denkt und handelt.
      11 14 Melden
    • Kastigator 27.07.2016 17:31
      Highlight Ramses, meinst du tatsächlich, mit Fakten kämst du der Schildkröte bei? Ihre selektive Zahlenauslegeordnung entspricht doch genau dem oben beschriebenen Vorgehen. Und dann noch bizli DEN LINKEN!!! die Schuld geben, und das rechte Hexengebräu ist fertig gemischt.
      Schildkröte, erklär bitte den hanebüchenen Schwachsinn, dass die Linke immer erst fürs Kapital sei. Und zwar gern mit echten Fakten, nicht selektiver Ignoranz.
      29 5 Melden
    • Fabio74 27.07.2016 17:42
      Highlight Zieht man alle Delikte ab die nur Ausländer begehen können siehts bisschen anders aus.
      Aber: Da die CH NIE eine linke Mehrheit hatte, kann links nicht schuld sein und auch nicht Hauptverantwortlich.
      Und nun geht und löst die Probleme in Syrien
      35 8 Melden
    • banda69 27.07.2016 18:05
      Highlight Meisterin der Volksverarschung ist nach wie vor die SVP. Dummerweise haben die auch noch das entsprechende Budget dazu.

      http://www.watson.ch/Schweiz/Wahlen%202015/841644241-Wie-die-SVP-mit-rechnerischen-und-grafischen-Tricks-den-Ausländeranteil-in-der-Schweiz-hochpuscht
      25 5 Melden
    • Kookaburra 27.07.2016 18:12
      Highlight Genau das ist falsch.

      Zu denken wir seine Schuld an den Problemen der Welt. Zu denken wir müssen den Schlamassel den die wenig entwickelten Staaten anrichten lösen. Zu denken, wir müssen nun all deren Arbeitslosigkeit und Problemfälle aufnehmen.

      Links tut alles dafür, die Wirtschaft mit billigen Arbeitskräften zu versorgen und damit den Arbeiter zu entwerten. Links tut alles dafür, die absolut kapitalistische, aber vom Staat bezahlte Sozial- und Asylindustrie aufzublähen.
      Links ist tut alles für das Unvernunftskapital und nichts gegen das Grosskapital. Sie denken nur sie tun es...
      8 31 Melden
    • Nicolas Flammel 27.07.2016 18:15
      Highlight "Vernunft würde bedeuten: Der Staat muss mächtiger wie die Wirtschaft sein."

      Nein, Vernunft würde bedeuten, wenn die Leute für sich selber sorgen könnten und nicht abhängig vom Staat oder der Wirtschaft wären.
      5 5 Melden
    • TRL 27.07.2016 18:16
      Highlight Ach Salatschildkröte, auch du kannst dich irren. Also beharre nicht so verkrampft auf deinem Argument und versuch deine zahlreichen Antworter wenigstens für einen kurzen Augenblick zu verstehen. Links ist nicht per Definition dumm und unvernünftig nur weil du uns auf die Asyl- und Sozialindustrie aufmerksam machen willst. Ja, dort gibt's Private, die öffentliche Gelder absahnen. Aber wenn ich mich nicht täusche sind die sogenannten Linken eigentlich eher gegen solche neoliberalen Abenteuer.
      Lösungen "von Rechts" kosten auch viel. Oder woher haben die Gewalttätigen wohl ihre Waffen?
      18 2 Melden
    • Echo der Zeit 27.07.2016 18:24
      Highlight Herr Salatschildkröte denkt immer nur Schwarz-Weiss (und meint, seine Meinung sei bedingungslos gut und richtig) darum hat er auch kein Entgegenkommen verdient. Die Rechten sind an allem Schuld - Sie Ruinieren uns !
      18 1 Melden
    • Kookaburra 27.07.2016 18:56
      Highlight Echo Echo TLR

      Das stimmt :) Mein strikter Standpunkt ist auch nur so extrem, weil Herrn Löpfes Bericht so Einseitig ist.

      Links ist nicht Dumm, aber die wirklichen Probleme, welche nun diese Reaktion in der Gesellschaft ausgelöst haben, sind wegen der emotionalen, faktenmissachtenden Sichtweise von Links, und weil sie jegliche Vernunft ausser acht liessen, entstanden.

      Dieser Artikel ist fast purer Links-Populismus und kann in die andere Richtung fast noch besser angesetzt werden.
      3 17 Melden
    • phreko 27.07.2016 19:05
      Highlight @Salatschildkröte, aha, die Linke hat seit neustem eine absolute Mehrheit? Wer stellt schonwieder die Ausländer an? EMS-Chemie, Stadlerrail, UBS, CS u.s.w.? Alles Linke, oder?

      25 2 Melden
    • Fabio74 27.07.2016 20:30
      Highlight Jetzt wird seit Jahren von der SVP behauptet linke seien keine Argbeitgeber,aber gemäss dir hilen sie billige Arbeitskräfte rein?
      Soll das Flüchtlingsproblem ein Ende haben muss der Nahe Ostenn zu nachhaltiger Ruhe kommen. Also dort ansetzen und Problem lösen
      Aber dein grösstes Problrm sind deine Behauptungen die in sich sich widersprechen. Aber eben Fakten sind bekanntlich egal
      19 2 Melden
    • FrancoL 27.07.2016 20:33
      Highlight @Salatschildkröte; Wenn man derart reisserisch versucht zu begründen dass Links durch ihre Sichtweise das alles verursacht hat und fern von jeder Vernunft dies zugelassen hat dann frage ich mich:
      Wo bleibt bei Ihnen die Vernunft einen so sinnfreien Text zu posten im Wissen dass die Schalthebel der Macht weitgehend NICHT in linken Händen sind und waren.
      Zudem möchte man auch noch gerne anfügen dass man nicht nur die Ideen bewerten sollte sondern auch den vorgeschlagenen Weg zu deren Erreichung und da fehlt es meiner Ansicht nach links nicht an Vernunft sondern an Unterstützung.
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    • _kokolorix 27.07.2016 21:31
      Highlight Also die Argumente von Salatsch#kröte sind wirklich das Dümmste was mir letztens untergekommen ist. Der schlagende Beweis für Löpfes Theorie: Alle Fakten sagen, dass die Linke mangels Mehrheit nicht an den Problemen die Hauptschuld tragen kann. Aber sein Gefühl sagt ihm das er Linke hasst, darum sind sie an allem Schuld. Basta.
      14 1 Melden
    • blobb 27.07.2016 23:30
      Highlight @Salatschildkröte
      "Vernunft würde bedeuten: Wir Armen gegen die Reichen. Vernunft würde bedeuten: Der Staat muss mächtiger wie die Wirtschaft sein."
      Wenn du das wirklich denkst und NICHT links wählst, kann man dir nicht mehr helfen.
      13 0 Melden
  • Zuagroasta 27.07.2016 16:16
    Highlight Nach der Lektüre dieses sehr guten Artikels, kam mir ein
    Spruch in den Sinn, welcher diesen Schlamassel perfekt auf den Punkt bringt.

    "I reject your reality and substitute my own."


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    • Citation Needed 27.07.2016 17:31
      Highlight Du hast zwar recht, aber meine Meinung gefällt mir trotzdem besser! 😉
      12 0 Melden
  • opwulf 27.07.2016 16:09
    Highlight Hier auch ein paar Fakten über die Voting Records von Sanders und Senatorin Clinton:

    http://www.politifact.com/punditfact/article/2015/sep/02/11-examples-hillary-clinton-and-bernie-sanders-hol/

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  • pamayer 27.07.2016 16:09
    Highlight Wenn wir Menschen so voll vernünftig handeln würden, wie wir könnten, bräuchte es die Polizei grad noch zum Umleitungen bei Baustellen zu signalisieren, die juristen zum hauskäufe bestätigen und die Medien um über's Wetter zu berichten.
    Wäre so friedlich, dass mir bei der Vorstellung davon schon mulmig wird.
    26 8 Melden
  • saukaibli 27.07.2016 15:59
    Highlight Heute interessiert sich doch niemand mehr für Fakten. Das fängt ja schon bei der Werbung an. Früher hat man mit Fakten für ein Produkt geworben, heute wird mit Gefühlen geworben. Als Angestellter zählten früher Leistung und Können, heute muss man sich als seine Firma fühlen, nicht nur dort arbeiten. Wir scheinen geistig wieder auf dem Weg ins Mittelalter zu sein, wo der Glauben alles bestimmte und die Wissenschaft eine Versuchung des Teufels war. Oder wir bewegen uns in Richtung des Filmes "Idiocracy". Beides verspricht wahrlich nichts Gutes.
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    • walsi 27.07.2016 17:52
      Highlight Wir Menschen sind nun mal emotionale Wesen. Würden nur Fakten unser Handeln steuern gäbe es keine Kriege. Keine Fehlkäufe, keine unpraktische, dafür aber schöne, Dinge. usw.
      5 4 Melden
    • mrmikech 27.07.2016 18:16
      Highlight Wir leben in das Alter des Egos. Nur wann Menschen wieder verstehen das wir einander brauchen wird es besser. Das braucht zeit, leider...
      2 0 Melden
    • Gaspadin 28.07.2016 01:11
      Highlight @walsi: Es gäbe noch mehr Krieg, wenn nur die Vernunft herrschen würde. Wenn nur die Vernunft herrschen würde, dann wäre Krieg einfach nur eine Kosten-Nutzen-Rechnung ökonmischer Art- Es würde kein Erbarmen mit den vielen Toten geben und den Hungerleidern. Ein Land würde das andere Land sofort und gnadenlos überfallen, ausplündern und einnehmen, weil es der Prosperität des eigenen Landes zuträglich ist, sofern die Kosten-Nutzen-Rechnung positiv ausfällt.
      Heute gäbe es hunderte von solchen positiven Kosten-Nutzen-Rechnungen. Aber diese Kriege finden alle _nicht_ statt wegen Emotionen.
      2 3 Melden
  • Amboss 27.07.2016 15:46
    Highlight Ich finde den Text grundsätzlich ziemlich gut.

    So richtig öde finde ich aber, dass immer die gleichen "Bösen" aufgelistet werden: Trump und co, Brexit-Befürworter, etc...
    Dass diese die Wahrheit nicht so genau nehmen ist ja bekannt - seit Urzeiten.
    Intressant wäre es, mal folgende Fragen anzugehen:

    - Weshalb gelingt es den genannten so gut, die Leute zu packen? Hat es nicht genau damit zu tun, dass es auch die Regierenden etc... häufig mit den Fakten nicht so genau nehmen (zB Merkels "alternativlos")

    - Wieso gelingt es den Linken nicht, die Leute auf diese Weise zu packen?
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    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 27.07.2016 16:10
      Highlight @Amboss: Vielleicht legen "die Linken" einfach mehr Wert auf Fakten. Und, wie Fakten ignoriert werden, zeigt Gingrich exemplarisch auf. Habe die Sendung von Oliver gesehen, ist echt erschreckend, wie nonchalant die Fakten weggewischt bzw. mit dem Argument "die Menschen fühlen es aber anders" als nichtig erklärt werden.
      44 17 Melden
    • Firefly 27.07.2016 16:26
      Highlight Eventuell weil "zu packen" immer emotional und selten rational ist. Ich denke der Job eines guten Politikers ist nicht in erster Linie die Leute zu packen sondern das beste für sein Land zu tun. Das selbe könnte man auch auf den Journalismus übertragen, der Journalismus ist mehr und mehr auf Klicks aus und um die Leute "zu packen" werden die Titel immer reisserischer. Journalismus der mit gründlicher Faktenlage aufklärt wird immer seltener. Liegt dem ein grundsätzlicher Kulturwandel zugrunde?
      33 1 Melden
    • Randy Orton 27.07.2016 16:33
      Highlight Um deine letzte Frage zu beantworten: Weil Fakten zu studieren, Argumente abzuwägen und Sachlagen zu eriuieren zeit- und ressourcenintensiv ist. Viele wollen aber kurz und knapp formulierte Probleme mit genau so kurz und knapp formulierten Lösungen anstatt qualitativ hochstehende und verifizierte Informationen. Der Inhalt ist ihnen nicht wichtig, auf die Verpackung kommts an. Und da haben Rechtspopulisten einen Vorteil, wie das Wort Populismus ja sagt, spielen Fakten eine untergeordnete Rolle, bei ihnen beruht alles auf der Verpackung.
      32 4 Melden
    • Amadeus 27.07.2016 16:39
      Highlight @Amboss
      Ich denke, es funktioniert überall gleich, egal ob "Gut" oder "Böse".
      Intuition und Gefühl sind recht einfach verfügbar und zugänglich, man kann schnell Handeln und man muss seine ideologische Komfortzone nicht verlassen. Wer sich an Fakten hält, braucht Zeit um diese zu sammeln und die Bereitschaft, seine Meinung zu ändern.
      Offensichtlich ist es Erfolgsversprechender an Gefühl zu appellieren statt mit Fakten zu überzeugen.
      21 1 Melden
    • Amboss 27.07.2016 16:48
      Highlight @Louie: Ist natürlich die einfachste Antwort. Nicht etwas gar selbstgefällig?
      Aber ist das so? Ich hab da echt meine Zweifel

      @Amadeus: Alles richtig, was du sagst.
      Aber wieso mag das denn den Linken nicht gelingen? ZB bei AHV, 2 Wochen mehr Ferien etc... einfach das goldige vom Himmel versprechen und die Leute glaubens?
      4 7 Melden
    • Bluetooth 27.07.2016 16:55
      Highlight Funktioniert natürlich auf beiden Zeiten. Die Gefühle, womit die Linke und Reche ihre Wähler packen sind halt anders. Je nach Situation überwiegt die Angst vor Fremden oder der Neid gegenüber Reichen. Mit dem aktuellen Terror und die Flüchtlingswelle sind halt die Rechten momentan im Hoch. Erwischt uns die nächste Wirtschaftskrise, hagelt es wieder von Abzockerinitiativen.
      11 3 Melden
    • Amboss 27.07.2016 17:16
      Highlight @Aeron: Nein, funktioniert eben nicht.
      Die Abzockerinitiative kommt nicht von Links; Minder ist vielleicht ein Querkopf, steht aber eher Mitte bis rechts.

      Von links kommen Initiativen wie 1:12, Ferieninitiative, Nahrungsmittel-Spekulationsstopp und wie sie auch alle heissen - alle hochkant gescheitert.
      9 5 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 27.07.2016 17:19
      Highlight @Amboss: Sollte, ausnahmsweise, keine rhetorische Frage sein, sondern eine Vermutung.
      Ob das so ist, weiss ich auch nicht. Was ich mir aber gut vorstellen kann ist, dass es mit "linken" Anliegen einfach sehr viel schwerer ist, die Menschen zu packen. Und zwar, weil es keinen Sündenbock gibt, wie es den, in Form des "Ausländers" oder "Flüchtlings", für rechte Populisten gibt. Es kann nicht mit dem Finger gezeigt und damit politisiert werden, dass alle Probleme gelöst sind, sobald der Sündenbock weg ist.
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    • Amadeus 27.07.2016 17:34
      Highlight @Amboss
      Ich glaube, es gelingt den Linken gleich gut wie den Rechten. Ein Beispiel: Angela Merkels Wir schaffen das" viel bei den Linken auf fruchtbaren ideologischen Boden. Das Resultat waren Refugees welcome Plakate an Bahnhöfen. Die Rechten verwiesen auf die Fakten (höhere Sozialausgaben, Integationskosten...). Es kommt halt aufs Thema an, ob man eher dem Gefühl oder Fakten folgt.

      Ich denke, bei der Ferieninitiative wurde die eigene Klientel schon gepackt. 33.5 % Ja-Stimmen ist mehr als der SP-Wähleranteil.
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    • Zuagroasta 27.07.2016 18:08
      Highlight Louie, ich habe mich schon des Öfteren gefragt,
      was die Leute eigentlich machen, wenn ihr Feindbild nicht mehr da ist. Mit sich selbst auseinandersetzen? Könnte eher unangenehm werden.
      8 0 Melden
    • Nicolas Flammel 27.07.2016 18:22
      Highlight @Louie König
      Das Problem mit Sendungen, wie der von John Oliver ist nicht, dass das was gesagt wird nicht wahr wäre (z.B. gzgl. Gingrich, Trump) aber es zeigt halt immer nur die eine Seite. Ich habe noch kaum kritische Töne zu Clinton gehört in den Massenmedien, obwohl diese nicht weniger verlogen und irrational ist.
      Manchmal ist es gefährlicher, wenn man nur die halbe Wahrheit weiss als gar nichts.
      6 6 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 28.07.2016 07:20
      Highlight @Mr. Z: das ist ja das Schöne. Die Feindbilder gehen nie aus. Wenn eines nicht mehr existiert oder nicht weiter ausgeschlachtet werden kann, wird ein neues kreiert.
      @nicolas: du kennst dich wohl leider nicht sehr gut aus, mit diesen Sendungen. Es wird kritisiert, wer oder was kritisiert werden muss.
      1 1 Melden
    • Zuagroasta 28.07.2016 11:58
      Highlight Nicolas, auch Frau Clinton ist keine gute Wahl. Nur von den beiden Kanidaten ist sie dennoch das kleinere Übel.
      Clinton ist eine Machtpolitikerin par excellence. Deren Vorstellungen bzw deren Handlungen (siehe die geleakten Emails) auch teils grenzwertig sind.
      Trump ist im Gegensatz zu ihr ein kompletter "fraud".
      Seine "Errungenschaften" sind heisse Luft. Sehr viel Schein, aber null Substanz. Und das ist für das höchste Amt der USA mit so viel Macht,
      eine denkbar schlechte Vorraussetzung.
      1 0 Melden
  • zombie woof 27.07.2016 15:42
    Highlight Früher war es nicht besser was die Vernunft anbelangt, man bekam es nur nicht in dem Ausmass mit, wie das heute der Fall ist, ganz einfach.
    33 6 Melden
    • Crecas 27.07.2016 16:01
      Highlight Auf die USA bezogen stimmt dies nicht. In den letzten 20 Jahren hat eine Verschärfung stattgefunden, angetrieben von Fox News, die eben nicht Fakten sprechen lassen, sondern Wahlen gewinnen wollen.
      30 8 Melden
    • Pitar 27.07.2016 16:11
      Highlight @crecas wieso weisst du, dass das in den usa nicht der fall ist?
      7 3 Melden
    • walsi 27.07.2016 17:54
      Highlight Loui König: Fakt ist, dass die Gefahr im Strassenverkehrs ums Leben zu kommen um ein vielfaches grösser ist, als durch einen Terroranschlag. Dennoch haben die Menschen mehr Angst vor dem Terror als vor dem Strassenverkehr. Das lässt sich nur emotional erklären.
      10 1 Melden
    • Crecas 27.07.2016 20:38
      Highlight Dummi h, analysiere die Wahlkämpfe, Argumente, TV Debatten früher und vergleiche sie mit dem, was heute passiert. Geh nur schon 8, 12, 16 Jahre zurück und du siehst den Unterschied, geh 30 Jahre zurück und du erkennst die frappante Differenz.
      4 0 Melden
    • Pitar 28.07.2016 11:05
      Highlight @crecas ok du weisst es wirklich
      0 0 Melden

«Wir sind die grössten Loser – wenn das BGE mit uns klappt, dann klappt es überall»

Im Zuge eines Experiments darf der Finne Juha Jarvinen zwei Jahre von einem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) leben. Nach nur einem halben Jahr geht er bereits seinem Traumjob nach – und arbeitet mehr als zuvor.

Bereits im Januar haben wir mit Juha Jarvinen gesprochen. Damals steckten seine Projekte noch in den Kinderschuhen. Das Intverview findest du hier:

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