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Die Dame, die dem Inzest und der Nekrophilie die Rechtswidrigkeit nehmen will: Cecilia Johnson, Präsidentin der LUF Stockholm. 
bild: via the independent 

Schwedische Jungpartei will die Liebe zu Geschwistern und Leichen legalisieren

02.03.2016, 13:3502.03.2016, 14:31

Der Jugendflügel der schwedischen Volkspartei Liberalerna, kurz LUF, fordert die Aufhebung des Inzestverbots. Bruder und Schwester sollen sich lieben dürfen, wenn sie einvernehmlich den Wunsch dazu hegen. Und zwar ab 15 Jahren. 

Cecilia Johnson, Präsidentin der LUF Stockholm, sagte der schwedischen Bouldevardzeitung Aftonbladet

«Das Inzestverbot ist ein moralisches Gesetz. Solche Gesetze beschützen niemanden. Ich verstehe, dass man Inzest als ungewöhnlich und widerwärtig ansehen kann, aber das Gesetz kann nicht darauf aufbauen, dass es abstossend ist.» 
Cecilia Johnson

Das genetische Risiko, dass sich bei der Inzucht enger Blutsverwandter ergibt, interessiert Johnson offenbar wenig. 

Inzestverbot 
In einigen Staaten ist Inzest strafbar. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist nur der Vaginalverkehr strafbar, in Liechtenstein auch Oral- und Analverkehr sowie gleichgeschlechtlicher Verkehr. In Frankreich wurde die Strafbarkeit von Inzest mit dem Code pénal français 1810 abgeschafft, aber Inzest mit genötigten Minderjährigen 2010 wieder als Straftatbestand eingeführt. Verschiedene Länder, die das französische Rechtssystem als Vorbild genommen haben, stellen Inzest aber weiterhin nicht unter Strafe. Dazu gehören Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Portugal, die Türkei, Japan, Argentinien, Brasilien und einige andere lateinamerikanische Staaten.
Wikipedia.
Die LUF auf der Strasse: «Weg mit jeglicher Tendenz zur Diktatur. Stimme für die Volkspartei»<br data-editable="remove">
Die LUF auf der Strasse: «Weg mit jeglicher Tendenz zur Diktatur. Stimme für die Volkspartei»

Legale Leichenschändung

Das ist aber noch nicht alles. Johnson und ihre Jugendpartei kämpfen ebenso für das Recht, mit einer Leiche straffrei Sex haben zu dürfen. Man soll deshalb seinen toten Körper zur Freude Nekrophiler «spenden» können. Johnson verlangt also eine Art Pendant zum Organspende-Ausweis. Nur mit dem Unterschied, dass dabei keine Leben gerettet, sondern die Bedürfnisse von Leichen-Liebhabern befriedigt werden sollen. Legale Leichenschändung sozusagen.

Nekrophilie 
Nekrophilie bezeichnet eine Sexualpräferenz, die auf Leichen ausgerichtet ist. Sie wird als psychische Störung klassifiziert. Das Wort leitet sich von den altgriechischen Wörtern nekrós (νεκρός) «Toter», «Leiche» und philía (φιλία) «Zuneigung» ab.
Pietro Pajetta, «Der Hass», 1896.<br data-editable="remove">
Pietro Pajetta, «Der Hass», 1896.
Würdest du deinen toten Körper für Sex anbieten?

Johnson findet nämlich: 

«Jeder sollte entscheiden können, was mit seinem Körper nach dem Tod passiert. Einer will seine Leiche der Wissenschaft spenden, also sollte es auch okay sein, sie für Sex zur Verfügung zu stellen.»
Cecilia Johnson

Die Mutterpartei der Liberalerna ist damit nicht einverstanden. Deren Sprecher Adam Alfredsson sagte, dass man diese Anträge nicht befürworten würde: «Inzest ist und sollte verboten bleiben. Und wir denken, dass ebenso der sexuelle Gebrauch einer Leiche weiterhin gesetzeswidrig sein wird.»

Carl B. Hamilton sieht das Ganze als schlechten PR-Gag. Er bekleidet den Vize-Sitz im Komitee für EU-Angelegenheiten.<br data-editable="remove">
Carl B. Hamilton sieht das Ganze als schlechten PR-Gag. Er bekleidet den Vize-Sitz im Komitee für EU-Angelegenheiten.
bild: wikipedia

Währenddessen wütet Carl B. Hamilton, ehemaliges Parlamentsmitglied der Liberalen, auf Facebook gegen die Tochterpartei LUF: Diese Vorstösse seien nichts weiter als ein Stunt für die Öffentlichkeit; ausgeheckt von «Schwachköpfen». 

(rof via The Independent)

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