Syrien
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Trump rudert zurück: Habe nie Zeitpunkt für Angriff auf Syrien genannt



President Donald Trump speaks in the Oval Office at the White House before signing a new law aimed at curbing six trafficking Wednesday, April 11, 2018, in Washington.  (AP Photo/Evan Vucci)

Bild: AP/AP

US-Präsident Donald Trump hält sich zum Zeitpunkt eines Angriffes auf Syrien bedeckt. Er habe nie gesagt, wann es soweit sein könnte, erklärte Trump am Donnerstag über den Kurznachrichtendienst Twitter.

«Es kann sehr bald oder überhaupt noch nicht so bald sein», schrieb er. «Auf jeden Fall haben die USA unter meiner Regierung eine tolle Arbeit geleistet, die Region vom ‹IS› zu säubern. Wo bleibt das 'Danke Amerika'?»

Am Mittwoch hatte Trump über Twitter einen Raketenangriff auf Syrien angekündigt als Reaktion auf einen mutmasslichen Giftgasangriff in der Stadt Duma am vergangenen Samstag. Später erklärte das Präsidialamt in Washington, Trump habe noch keinen Zeitplan und wäge verschiedene Optionen ab.

Angesichts der Drohungen warnte Syriens Machthaber Baschar al-Assad vor einer weiteren Destabilisierung der gesamten Konfliktregion. Das würde nur die Instabilität in der Region verstärken, sagte er einem Bericht des staatlichen Fernsehens vom Donnerstag zufolge.

«Mit jedem Sieg erheben einige westliche Staaten ihre Stimme und erhöhen ihre Aktivitäten, um den Lauf der Dinge zu ändern», zitiert der Sender Assad. Das führe aber zu nichts. Es gefährde zudem den internationalen Frieden und die Sicherheit. 

Merkel schliesst Beteiligung an Militärschlag gegen Syrien aus

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat am Donnerstag einer deutschen Beteiligung an einem Militärschlag in Syrien eine klare Absage erteilt.

«Deutschland wird sich an eventuellen - es gibt ja keine Entscheidung, ich will das nochmal deutlich machen - militärischen Aktionen nicht beteiligen», sagte sie bei einem Besuch des dänischen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen in Berlin. «Aber wir sehen und unterstützen, dass alles getan wird, um Zeichen zu setzen, damit dieser Einsatz von Chemiewaffen nicht akzeptabel ist.»

Jetzt müsse das ganze Spektrum von Massnahmen in Betracht gezogen werden, sagte Merkel. Für Deutschland bedeute das, dass man alle Aktivitäten im Uno-Sicherheitsrat und die Arbeit der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) unterstütze.

Merkel verurteilte erneut die Anwendung von Chemiewaffen jeglicher Art. «Wir verfolgen jetzt das, was wir aus den Vereinigten Staaten von Amerika und aus Frankreich hören.» (sda/reu)

Der Krieg macht auch vor Schulen keinen Halt

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 13.04.2018 09:13
    Highlight Highlight Trump hat doch gestern (oder vorgestern) gesagt, dass "in den nächsten Stunden" Raketen abgefeuert würden!
    Damals warteten Alle gebannt auf die zu erwartenden Einschläge und was darauf folgen könnte.
    Aber vermutlich haben die Generäle ihrem Präsidenten erklärt, dass eine solche Aktion nicht über Twitter ausgeplappert werden sollte, wenn man eine Solche tatsächlich ernsthaft in Erwägung zieht...
    Für mich ergeben sich daraus zwei gegensätzliche Hypothesen:
    1. Hypothese: Trump ist ein geschwätziger Dummkopf.
    2. Hypothese: Trump tut nur so, als wäre er ein geschwätziger Dummkopf.
  • Jagr 12.04.2018 18:15
    Highlight Highlight Der Typ gefällt mir immer besser. Muss wohl imensen Druck seitens der Waffenlobby ausgetzt sein um wieder Material zu "verbrauchen". Was macht er, bellt wie ein Hund und macht nichts. 😊

    Den muss man zum Jagen tragen. Wunderbar - bis jetzt.
  • elias776 12.04.2018 14:49
    Highlight Highlight Haben ihm seine Berater doch noch überzeugt...... lächerlicher Präsident. Soll ich jetzt weinen oder lachen?

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