Abstimmungen 2018
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ARCHIV -- ZU DEN EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNGEN VOM SONNTAG, 25. NOVEMBER 2018, UEBER DIE HORNKUH INITITAVE, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Eine Kuh mit Hoerner der Alpgenossenschaft Alpjen auf dem Simplon im Wallis, am Sonntag 26. August 2018. Am 25. November kommt die nationale Hornkuh-Initiative zur Abstimmung. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Die Hornkuh-Initiative verliert zusehends an Zustimmung. Bild: KEYSTONE

Klare Trends zu SBI und Sozialdetektiven – Hornkühe auf der Kippe



Der Nein-Trend zur Selbstbestimmungs-Initiative (SBI) verfestigt sich, ebenso der klare Ja-Trend zu den Sozialdetektiven. Immer dünner wird die Luft gemäss zwei neuen Abstimmungsumfragen für die gut gestartete Hornkuh-Initiative.

Wäre am 3. November über die Eidgenössischen Vorlagen vom 25. November abgestimmt worden, hätte die Hornkuh-Initiative keine Mehrheit mehr. Die Änderung des Sozialversicherungsrechts (Sozialdetektive) wäre deutlich angenommen worden. Zur SBI hätte es ein Nein gegeben, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten zweiten Trendumfrage im Auftrag der SRG hervorgeht.

Insgesamt haben sich die Stimmabsichten zu allen Vorlagen gemäss SRG-Umfrage in Richtung Position von Bundesrat und Parlament verstärkt. Dies deckt sich weitgehend mit den Trends, welche aus der gleichentags publizierten dritten Tamedia-Umfrage zu den drei Vorlagen hervorgehen.

Eine Annahme der SBI am 25. November wäre gemäss den Zahlen der SRG-Umfrage «eine Überraschung». 61 Prozent (Tamedia: 58 Prozent) der Befragten waren Anfang November dagegen, 37 Prozent (Tamedia: 40 Prozent) dafür. Während der Hauptkampagnenphase konnte die Nein-Seite ihren Vorsprung gemäss SRG-Umfrage ausbauen. Trotzdem habe das Ja-Lager insgesamt kaum Einbussen verzeichnet.

Das wäre den Detektiven mit dem neuen Gesetz erlaubt:

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Video: watson/Angelina Graf

SBI: Gegenkampagne zeigt Wirkung

Allerdings sei es der SVP nicht gelungen, ausserhalb der eigenen Wählerschaft zu überzeugen. Die frühe Fokussierung auf die Schwachstellen des Vorhabens und eine breit abgestützte Kommunikation der Gegner hätten ihre Wirkung nicht verfehlt, stellen die Autoren der SRG-Umfrage fest.

Nationalrat Hans-Ueli Vogt, SVP-ZH, spricht waehrend einer Medienkonferenz des Komitees

Hans-Ueli Vogt, Nationalrat SVP/ZH, stimmt für die Selbstbestimmungs-Initiative. Bild: KEYSTONE

Die grössten Unterschiede in den beiden Umfragen gibt es bei der Überwachung von Sozialversicherten. Der Ja-Anteil ist bei Tamedia mit 67 Prozent (Nein: 32 Prozent) deutlich höher als bei der SRG mit 59 Prozent (Nein: 38 Prozent). Der Trend ist aber in beiden Fällen derselbe.

Eine auffällige Diskrepanz findet sich auch bei der Hornkuh-Initiative. Bei der SRG haben die Befürworter mit 49 Prozent noch knapp die Nase vor den Gegnern mit 46 Prozent. Bei Tamedia hat das Nein-Lager auf 52 Prozent zugelegt, während die Befürworter auf 45 Prozent abgesackt sind.

Nationalratsdebatte über «fremde Richter»:

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Video: srf

Hornkühe: Ja-Lager sackt ab

Beiden Umfragen gemein ist jedoch eine deutliche Zunahme der Nein-Stimmen zur Hornkuh-Initiative. Die Befürworter dagegen haben bei SRG und Tamedia je zehn Prozent verloren. Für die SRG-Umfrage ist eine Annahme der Hornkuh-Initiative «klar das weniger wahrscheinliche Szenario», wie es in den Unterlagen heisst.

Bergbauer Armin Capaul, Initiant der

Bergbauer Armin Capaul, Initiant der «Hornkuh-Initiative». Bild: KEYSTONE

Es handle sich wie üblich nur um eine Momentaufnahme, heisst es im Kurzbericht zur SRG-Umfrage. Und die Umfrage könne aufgrund der tiefen Fallzahlen keine Rückschlüsse zum Ständemehr machen.

Die zweite Welle der SRG-Trendumfrage wurde zwischen 31. Oktober und 7. November vom Forschungsinstitut gfs.bern durchgeführt. Es nahmen 3683 Stimmberechtigte aus der ganzen Schweiz teil. Erstmals wurde die telefonische Umfrage durch eine Online-Befragung ergänzt. Der Fehlerbereich liegt bei 2,7 Prozent.

Die dritte Tamedia-Umfrage erfolgte am 8. und 9. November online. Von den insgesamt 13'298 Teilnehmenden stammten 10'701 aus der Deutschschweiz, 2060 aus der Romandie und 537 aus dem Tessin. Der Fehlerbereich liegt bei 1,4 Prozentpunkten. (sda)

Ständerat lehnt «Hornkuh-Initiative» ab:

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • psylo 15.11.2018 16:07
    Highlight Highlight Was denkt ihr so, ist die 'pseudo'-zahme Kampagne der SBI-Befürworter dazu ausgelegt, die nicht haltbaren Behauptungen in noch besseres Licht zu rücken, weil es so seriös daherkommt? Oder ist da eher die Absicht vorhanden, die Diskussions-/Debattenkultur noch mehr zu untergraben, weil man dann der Gegenseite, die sich u.a. dank dem Einsatz der Operation Libero auf ziemlich provokative Weise Gehör verschafft, aus (ausnahmsweise) guter Position schlechten Stil vorwerfen kann und so nicht auf die Argumente eingehen muss?
  • what's on? 14.11.2018 11:53
    Highlight Highlight Pro Hornkuh, weil das Horn ein Körperteil ist. Weshalb fördern wir Tierhaltung mit verstümmelten Tieren? Hörner produzieren Enzyme, die möglicherweise die Laktoseverträglichkeit verbessern. (Auch das noch!) Aber logischerweise will für so eine Studie niemand Geld aufwerfen. Ausserdem wäre es ein guter Schritt, um den Fleischkonsum einzudämmen, weil bei anständiger Tierhaltung das Fleisch zu dem Luxusprodukt wird, das es eigentlich sein sollte.
  • Ädu, Tell Locke Kant Hobbes Montesquieu Rousseau 14.11.2018 09:58
    Highlight Highlight Urteilen die internationalen Richter eigentlich aus dem Bauch heraus? Oder basierend auf ein Gesetzbuch? Wer schreibt dieses Gesetzbuch?

    Immerhin ergehen EGMR-Urteile über Geschlechtsumwandlungen, illegale Hausbesetzervereine, streunende Hunde und die Höhe von Invalidenrenten. Da wird doch wohl ein Gesetzbuch diese Urteile stützen???
    • Gähn 14.11.2018 11:09
      Highlight Highlight Beweise dafür oder einfach weiteres leeres Geschwafel?
    • Oh Dae-su 14.11.2018 11:26
      Highlight Highlight Ähm ja, dieses "Gesetzbuch" ist die EMRK und wurde von der Schweiz am 28. November 1974 ratifiziert.
    • Gähn 14.11.2018 11:58
      Highlight Highlight @Oh Dae-Su
      Ignorier ihn. Der schreibt so viel Blödsinn, dass er eigentlich einfach nur ein Troll sein kann, der um Aufmerksamkeit bettelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oigen 14.11.2018 09:42
    Highlight Highlight ich hab da mal ne frage zur SBI:

    Nehmen wir mal an die SBI wird angenommen.
    Eine Partei schafft in den nächsten Jahren eine absolute Mehrheit in allen Instanzen.
    Kann diese Regierung ( Partei ) dann nicht nach Lust und Laune Gesetze erlassen, die Verfassung ändern also quasi tun und lassen was sie möchten onhe dass es eine Instanz gibt an die man sich dann wenden kann?

    Oder verstehe ich das falsch?
    (Und ja die Frage ist ernstgemeint)
    • Gurgelhals 14.11.2018 11:06
      Highlight Highlight Sofern diese Gesetze ein fakultatives und diese Verfassungsänderungen ein obligatorisches Referendum überstehen, dann ja. Da die Schweiz kein Verfassungsgericht hat, wäre das Referendum die einzige verbleibende Institution, über die man sich dagegen noch wehren könnte.
    • Oigen 14.11.2018 11:15
      Highlight Highlight danke @Gurgelhans
    • Roterriese 14.11.2018 12:07
      Highlight Highlight @Oigen

      Denkst du ernsthaft, dass du dich dann noch wehren könntest? Weist du, wenn die Partei mit dem absoluten Mehr findet, dass sie diese Urteile nicht anerkennt und umsetzt, bringt dir deine Instanz wo du dich wehren kannst, herzlich wenig. Dann wird die Schweiz vom EGMR verurteilt, nützt aber nicht viel, wenn die Schweiz dann einfach nicht auf das Urteil reagiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ubu 14.11.2018 08:48
    Highlight Highlight Die SBI öffnet eine Hintertür für weitere diskiminierende Initiativen. Die müssten dann umgesetzt werden, weil wir uns ja nicht mehr an die Menschenrechte oder an internationale Verträge halten müssten. Die SBI muss unbedingt versenkt werden.
  • Chili5000 14.11.2018 08:45
    Highlight Highlight Unsere tolerante Gesellschaft mit der Null-Toleranz Demokratie...
  • Xonco 14.11.2018 08:19
    Highlight Highlight So ist es eben in einer Demokratie, die Mehrheit entscheidet. Egal wie ungebildet, verblendet, desinformiert, naiv & kleingeistig diese ist. Ganz zur Freude des Überwachungsstaates.

    Ob ich von dieser Regierungsform etwas halte.

    Witzig ist es wie sich alle über den Onkel Erdi aufregen, vollkommen ungeachtet dessen das wir hier zwar nicht einen grossen, dafür 1000 kleine von denen haben.

    Habe fertig..
    • brudi 14.11.2018 09:42
      Highlight Highlight Sehr demokratisch.... Die Mehrheit als naiv und verblödet zu betiteln. . Denkst du etwa deine Meinung ist die einzige wahre?
    • Xonco 14.11.2018 11:05
      Highlight Highlight @brudi

      Brudi... die Wahrheit liegt bekanntlich zwischen uns. Fakt ist aber, der Statiker weiss mehr von Statik als ich, egal wie demokratisch ich bin. Wenn es also um Statik fragen geht, sind mir lieber 3 Statiker als 100 Bürogummis. Da er sich auskennt, meine Meinung als unwissender ist nicht relevant.

      Meine Meinung ist nicht die einzige, weder die wahre, allerdings die von vielen & diejenige die Sie teilen sind meist auch die, die sich mehr damit beschäftigen als ein Blick ins Parteiprogramm und 2 Monate 20min.ch
    • Froggr 14.11.2018 11:06
      Highlight Highlight Brudi: So denken hier auf dieser Seite eigentlich alle.. sehr schade
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 14.11.2018 08:17
    Highlight Highlight hauptakteure spitzelgesetz:

    H. Brand SVP
    R. Clottu SVP
    J. Dittli FDP
    R. Eberle SVP
    J. Eder FDP
    E. Ettlin CVP
    K. Graber CVP
    L. Hess BDP
    R. Humbel CVP
    K. Keller-Sutter FDP
    A. Kuprecht SVP
    B. Pezzatti FDP

    was weder dittli noch kuprecht, eberle, hess, humbel sagten: SIE ALLE HABEN MANDATE BEI VERSICHERERN, DIE DIREKT VOM GESETZ PROFITIEREN !
    nun haben sie ihren unternehmen eine vorlage maßgeschneidert, die es wieder erlaubt, den versicherten nachzustellen!

    es ist eine machtdemonstration der versicherungslobby!

    User Image
    • Juliet Bravo 14.11.2018 09:44
      Highlight Highlight Sollte klar sein, welche Parteien oder Personen man NICHT wählen sollte. Danke!
    • Posersalami 14.11.2018 10:20
      Highlight Highlight Die sollte man sowieso nicht wählen. Ausser man ist reich, dann kann ichs verstehen wenn man eine bürgerliche Partei wählt.
    • Froggr 14.11.2018 11:07
      Highlight Highlight Posersalami: Ja genau weil die Linken Parteien Politik für die Armen macht? Denke nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärungsbedarf your limits 14.11.2018 08:15
    Highlight Highlight Wie erklärt man Unterschiede zwischen den zwei Befragungen von 3%, 3% und 8% wenn die Genaugikeiten der Befragungen mit 1.4% und 2.7% angegeben wird?
    • Juliet Bravo 14.11.2018 09:49
      Highlight Highlight Was meinst du genau?
    • Gähn 14.11.2018 10:35
      Highlight Highlight 1. Weil zwischen den Befragungen immer ein gewisser Zeitraum liegt und nicht immer die selben Leute befragt werden.
      2. Weil man bei solchen Hochrechnungen immer einen gewissen Spielraum einkalkulieren muss.
      Die entsprechenden Formeln dafür kenne ich jedoch nicht.
  • piedone lo sbirro 14.11.2018 08:14
    Highlight Highlight die schweiz hat auch deshalb ein großes interesse an der geltungskraft von völkerrecht, weil ihre volkswirtschaft in die weltwirtschaft integriert ist und der wohlstand der schweiz massgeblich von dieser beteiligung abhängt.

    ein intaktes system des internationalen wirtschaftsrechts ist die unabdingbare grundlage für den wirtschaftsstandort. das WTO-system ist von grosser bedeutung für schweizerische unternehmen und ihren zugang zu den internationalen märkten.

    die SBI setzt die grundlagen des schweizerischen wohlstands aufs spiel.



    User Image
    • Gähn 14.11.2018 10:37
      Highlight Highlight @Piedone
      Dieses Bild ist einfach nur zu gut.
      Hatte jetzt echt eine sehr miese Zeit gehabt. Aber dank deines Bildes kann ich wieder lachen, auch wenn ich jetzt Muskelkater habe. 😂😂👍👍
  • TheWall_31 14.11.2018 08:05
    Highlight Highlight Tschüss, direkte Demokratie. Schade.
    • ubu 14.11.2018 09:48
      Highlight Highlight Freu Dich: Die direkte Demokratie bleibt erhalten. Bei einem SBI-Nein bleibt alles wie es ist.
    • Juliet Bravo 14.11.2018 09:52
      Highlight Highlight Wieso? Weil die persönlichen Rechte weiterhin vor allfälligem staatlichen Unrecht geschützt sind durch die Menschenrechte?
    • Fabio74 14.11.2018 09:52
      Highlight Highlight Warum glauben Menschen in diesem Land solche Lügen?
      Warum fällt bei einem Nein, dass die Verfassung nicht ändert was weg, was heute da ist?
      Warum scheitern so viele an diesem simplen Grundsatz?
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 14.11.2018 07:57
    Highlight Highlight Ja die SBI wird wohl nicht kommen. Gratulation an die Gegner für eine sensationelle Kampagnenführung! Es wurden gleich wie bei der Durchsetzungsinitiative nicht nur die Ängste perfekt bedient, sondern man bekam das ganze Paket an AgitProp präsentiert. Liebe SVP, SO und nur SO gewinnt man die Referenden wieder. Operation Libero und Co. haben von Euch nicht nur abgeschaut, sondern die Technik klar verbessert! Well done indeed!👏
    • Fabio74 14.11.2018 09:53
      Highlight Highlight Tja wir hoffen immer noch, dass FAKTEN und ARGUMENTE über Ideologie, Unwahrheiten und Lügen siegen.
      Darum NEIN und zwar 3x
    • Gähn 14.11.2018 10:42
      Highlight Highlight Mimimi
      Hab ja schon vorausgesagt, dass sich die SVP hier wieder eine Niederlage holt.
      Das ist aus Folgenden Gründen Passiert:
      1. Extrem schwammige Formulierungen.
      2. Immer wieder widersprüchliche Aussagen.
      3. Eine anonymisierte Kampagne, die suggerieren sollte, dass nicht nur die SVP dafür ist.
      4. Der komische Beigeschmack einer kindischen Trotzreaktion.
      Und nein, ich war nicht aufgrund der Operation Libero oder anderen dagegen. Ich war dagegen weil ich noch selbst denken kann, und schnell erkannt habe, was für einen undemokratischen Mist die SVP mal wieder fabriziert hat.
    • P. Silie 14.11.2018 10:44
      Highlight Highlight Weshalb hier die Daumen runter? Das war ein ehrliches Kompliment an die Kampagnenleitung! Ehre wem Ehre gebührt, auch wenn es politisch nicht meine Linie ist..
  • Spooky 14.11.2018 07:38
    Highlight Highlight Hornkuh-Initiative:

    Tierquäler stimmen NEIN.
    • brudi 14.11.2018 09:45
      Highlight Highlight Und warum fördert ihr nicht dasselbe für Masttiere? IG anbindestall lässt grüssen.... Sowas gehört nicht in die Verfassung
    • Fabio74 14.11.2018 09:55
      Highlight Highlight Falsch Sehe nicht ein warum ein Bauer mehr Geld kriegen soll wenn er Hörner nicht absägt.
      Korrekt wäre: Subvention auf null wenn einer Hörner absägt
    • Waldorf 14.11.2018 09:57
      Highlight Highlight Na ja... Ganz böse Zungen wüeden gar behaupten, sie kaufen tierische Produkte und essen Fleisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Habe fertig - endgültig 14.11.2018 07:34
    Highlight Highlight Observiert werden bedeutet, keine Versicherungsleistung zu erhalten bis 6 oder gar 12 Monate. Bis zum Erlass der Verfügung der Leistung.
    Wartezeiten sind bei Rentenleistung normal.

    Ohne Arbeitslosengeld oder Taggeld solange leben zu müssen ist hart. Auch wenn eine Reha, Therapie oder Operation derart rausgeschoben wird.
    Jeder 2. bis 3. Observierte ist unschuldig - kein Schadensersatz. Absatz 7 vom ATSG Art 43 a wird unsere Soz viel Geld kosten. Leistungsaussetzung durch die Versicherung ist Macht & Dauerdrohung über alle Antragsteller/Bezüger von Suva, IV, KK, ALV, EL usw.

    Über uns alle.
    • mogad 14.11.2018 10:46
      Highlight Highlight Wo steht, dass die Observierung aufschiebende Wirkung hat?
  • Skip Bo 14.11.2018 07:34
    Highlight Highlight Das Verquerte an der Initiative ist, dass das Belassen von Hörnern keine Leistung darstellt und mit 190 Fr./Kuh extrem gut entschädigt wird, aber die Haltung in einem tierfreundlichen Laufstall, mit hohen Investitionen verbunden, mit 90 Fr./Kuh vergleichbar tief entschädigt wird.
    Daneben ist Wissenswert, dass BEHORNTE Masttiere von Initianten nicht als beitragswürdig klassiert werden. Diese Unterscheidung ist nicht nachvollziehbar, da der Enhornungsschmerz ja auch entfällt und die Würde erhalten bleibt.
    Es werden v.a. Tierhalter mit Anbindeställen fürs Anbinden belohnt.
    • ooredana 14.11.2018 08:07
      Highlight Highlight danke für deinen Kommentar👍
    • H. L. 14.11.2018 09:25
      Highlight Highlight Das Argument Anbindeställe ist Angstmacherei und überhaupt nicht nachgewiesen. Tatsache ist, dass das Enthornen für das Tier mit Schmerzen verbunden ist, die während Wochen anhalten. Über die Verhältnismässigkeit mag man streiten, aber die Initiative kann nun mal nicht alle Missstände in Sachen Nutztierhaltung beseitigen; sie hätte vermutlich nicht den Hauch einer Chance.
      Wenn ich einen Beitrag dazu leisten will, dass (nachgewiesenermassen!) mehr Tieren Schmerz erspart wird und ihnen ein wichtiger Teil ihrer Kommunikation erhalten bleibt, dann gibt es nur eine mögliche Stimme.
    • Skip Bo 14.11.2018 10:02
      Highlight Highlight wasps, behornte Weidemastrinder im Mittelland. Foto folgt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • legis 14.11.2018 07:33
    Highlight Highlight Verstehe immer noch nicht wehalb der Schweizer das Geld der Privatsphäre vorziehen! Vor allem wegen den paar Einzelfällen. Hoffe inständig, dass alle Ja-Stimmer in eine Situation geraten, wo sie aktiv überwacht werden. Dann lernen sie evtl endlich endlich was Snowden gemeint hat 🙈
    • P. Silie 14.11.2018 08:05
      Highlight Highlight Mit Ihrer Logik könnte man auch Kameras in Geschäften verbieten, am Flughafen die Sicherheitskameras ausschalten, Blechpolizisten etc. etc... sind ja nur einige wenige, die klauen, Terroranschläge durchführen oder rasen.. Es ist und bleibt Diebstahl. Und ich hasse es bestohlen zu werden.
    • Triumvir 14.11.2018 08:17
      Highlight Highlight Betrüger/innen müssen überführt werden. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit und nicht des Geldes. Punkt.
    • Jein 14.11.2018 08:34
      Highlight Highlight Ich schwankte anfangs zwischen ja und nein, was mich letztendlich zum nein bewegte war dass die Überwachung von GL-Mitgliedern angeordnet werden kann. Überwachung soll von neutralen Richtern angeordnet werden (wie dies nach aktuellem Recht ja auchmöglich ist), nicht von denjenigen die Interesse an der Aufdeckung möglichst vieler mutmasslicher Betrugsfälle haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The fine Laird 14.11.2018 07:32
    Highlight Highlight Der Überwachungsstaat breitet sich immer mehr aus. Manchmal frag ich mich echt was los ist.
    • derEchteElch 14.11.2018 07:54
      Highlight Highlight Jaja.. böser Staat und so ^^

      Aber immer schön auf Facebook surfen, Chrome Browser und Google Account mit Android benutzen..
    • Chili5000 14.11.2018 08:43
      Highlight Highlight Es ist das ewige Lied welches sich ständig und immer wieder wiederholt. Die Menschen fühlen sich bestohlen von den sogenannten Sozialschmarotzern die unsere Sozialversicherung ausnehmen und sich ungerechterweise bereichern. Wer ist da schon nicht dagegen? Viel weiter Denken die meisten unserer Mitmenschen gar nicht...
    • mogad 14.11.2018 10:35
      Highlight Highlight Und was ist mit der Ueberwachung im Netz? Die macht mir mehr Angst als die Sozialdetektive. Und leider gibt es immer mehr Menschen die nicht bereit sind sich an Regeln zu halten. Stichwort Vandalismus, Schlägereien und Littering. Wenn man das nicht schleifen lassen will, braucht es halt mehr Ueberwachung
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabio74 14.11.2018 07:30
    Highlight Highlight Wenn das Nein zur SBI und Hornkuh stimmt, passen 2 von3 wenigstens
    • Burdleferin 15.11.2018 08:52
      Highlight Highlight Nur ist die Hornkuh-Initiative piepegal. Viel wichtiger ist es das Recht auf Privatssphäre zu wahren,
  • Warum? 14.11.2018 07:24
    Highlight Highlight Kann mir jemand sagen wie viele Personen im Jahr durch Kühe angegriffen oder sogar getötet werden ? Google gibt nicht gerade super Antworten. Obwohl schon klar ist, dass es sich um eine ziemliche tiefe Zahl handeln wird.
  • mAJORtOM95 14.11.2018 06:28
    Highlight Highlight so schön das horn ist - es gehört nicht in eine verfassung
    • Ökonometriker 14.11.2018 06:48
      Highlight Highlight Die Gesetzesinitiative wurde auf Bundesebene abgeschafft, daher ist die Verfassung der einzige Weg, den Volkswillen aktiv ins Gesetz zu bringen.
      Dieses Argument ist daher nicht valide.
    • Eric Lang 14.11.2018 06:48
      Highlight Highlight Sagt man, wenn man nicht verstanden hat um was es geht.
    • Ironiker 14.11.2018 07:33
      Highlight Highlight Hätte man etwas mehr Respekt vor den Tieren, müsste sowas auch nicht in die Verfassung!

      Nur damit man ein paar Kühe mehr in den Stall bringt, werden denen die Hörner abgebrannt.

      Würde man eine Initiative starten, bei der verboten wird, den Hunden den Schwanz abzuschneiden, sie würde mit 95% Ja angenommen. Aber die Kuh ist halt kein herziges Haustier, sondern Milch und Fleischlieferant.

      Und bevor ihr jetzt über Veganer herzieht: Ich habe gerne ein Stück Fleisch auf dem Teller. Gekauft direkt beim Biobauer, welcher seine Kühe nicht enthornt, mit Kraftfutter vollstopft um im Stall einpfercht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 14.11.2018 06:06
    Highlight Highlight Bei emotional aufgeladenen politischen Fragestellungen geben die Leute oft nicht ihre wahren Absichten preis. Viele wollen in der Öffentlichkeit nicht zu einer vom vermuteten Mainstream abweichenden Meinung stehen Die Leute sagen also nicht immer die Wahrheit, ob sie abstimmen gehen oder nicht und schon gar nicht immer, wie sie abstimmen werden. Dies sollte bei der Darstellung der Ergebnisse über Fehlerspielräume zum Ausdruck kommen. Um den Fehlerspielraum besser abschätzen zu können, sollten einige Tiefeninterviews geführt werden.
    • Fabio74 14.11.2018 10:03
      Highlight Highlight Nennt man Durchhalteparolen
      Was sind Tiefeninterviews?

Schimpftiraden und Buh-Rufe – Fragerunde mit Sommaruga läuft aus dem Ruder

Die Podiumsdiskussion mit prominenter Besetzung um die Selbstbestimmungsinitiative wurde zum Forum für wütende Beleidigungen und Gelächter über Sommaruga.

Die Diskussion dauert noch nicht einmal fünf Minuten, als Bundesrätin Simonetta Sommaruga trotz Mikrofon von lauten Buh-Rufen aus dem Publikum übertönt wird. Rund 400 interessierte Zuhörer haben sich im Zentrum Bärenmatte in Suhr eingefunden, als Notlösung haben die Veranstalter spontan zusätzliche Stühle im Foyer aufgestellt.

Die Besucher sind überwiegend männlich und weisslichen Hauptes. Die Arme verschränkt, die Mundwinkel unzufrieden nach unten geformt. Die Stimmung im Saal ist bereits …

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