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epa07093460 Alliance 90/The Greens party leading candidates Ludwig Hartmann (L) and Katharina Schulze (R) celebrate on an election event during the Bavaria state elections in Munich, Germany, 14 October 2018. According to the Bavarian state election commissioner some 9.5 million people were eligible to vote in the regional elections for a new parliament in the southern German state of Bavaria. According to first initial exit polls Alliance 90/The Greens party received 18.5 percent of votes.  EPA/LUKAS BARTH-TUTTAS

Die Spitzenkandidaten Ludwig Hartmann und Katharina Schulze feiern den Wahlerfolg typisch bayrisch. Bild: EPA/EPA

Kommentar

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Die grossen Sieger der Bayernwahl sind die Grünen, während die SPD regelrecht kollabiert ist. Sie profitieren davon, dass sie bald 40 Jahre nach ihrer Gründung noch immer relativ frisch wirken.



Die Wahlen im Freistaat Bayern haben für ein politisches Erdbeben gesorgt. Die «ewige» Regierungspartei CSU ist abgestürzt, ebenso die SPD. Dafür triumphieren die AfD und vor allem die Grünen, die nun zweitstärkste Kraft im Landtag sind. Auch wenn sich die Kräfteverhältnisse unter dem Strich kaum verändert haben, ist der Erfolg der Ökopartei bemerkenswert.

Das zeigt sich bei einem genauen Blick auf die Resultate. In der Hauptstadt München – bislang eine SPD-Hochburg – eroberten die Grünen fünf der neun Direktmandate im Landtag. Zwei gehen an die jugendlich-dynamischen Spitzenkandidaten Katharina Schulze und Ludwig Hartmann. In den Städten mit mehr als 100'000 Einwohnern sind die Grünen zur stärksten Partei geworden.

Governor Winfried Kretschmann, Green party’s top candidate, smiles after the state elections in baden-Wuerttemberg at the parliament in Stuttgart, Germany, Sunday, March 13, 2016. (AP Photo/Matthias Schrader)

Winfried Kretschmann hat es in Baden-Württemberg vorgemacht. Bild: AP/AP

Die Grünen vollziehen in Bayern damit nach, was sie im wirtschaftlich ebenfalls sehr erfolgreichen Nachbarland Baden-Württemberg vorgemacht haben. Dort sind sie die stärkste Kraft und stellen mit Winfried Kretschmann bereits seit 2011 den Ministerpräsidenten. Bei den letzten Wahlen 2016 steigerten sie ihren Wähleranteil noch einmal kräftig auf bundesweit einmalige 30,3 Prozent.

Keine Spassbremsen

Zum Erfolg im prosperierenden und eher konservativen Süden Deutschlands haben mehrere Faktoren beigetragen. Weder Kretschmann noch Schulze oder Hartmann haben ein Image als Bürgerschreck, sie wirken vielmehr ausgesprochen mehrheitsfähig. Sie sind keine freudlosen und oberlehrerhaften Spassbremsen, sondern politisieren ausgesprochen lustvoll.

Zudem profitieren die deutschen Grünen von einem generellen Phänomen: Obwohl sie inzwischen in zehn Bundesländern in unterschiedlich «bunten» Koalitionen mitregieren und als nationale Partei bald 40 Jahre auf dem Buckel haben, strahlen sie immer noch eine gewisse Frische aus. Dies ganz im Gegensatz zu den Sozialdemokraten, die ziemlich verbraucht wirken.

SPD wirkt altbacken

Dafür gibt es mehrere Gründe: Die SPD leidet unter dem miesen Image der Grossen Koalition in Berlin. Sie wird in der Sozialpolitik von der Linken bedrängt, die ihr die Schröder-Reformen übel nimmt. Vor allem aber wirkt die SPD altbacken. Sie kann kaum brauchbare Rezepte für die grossen Herausforderungen wie Klimawandel, Migration und Digitalisierung vorweisen.

Das können auch die Grünen nur bedingt. Aber mit ihrer relativ unverbrauchten Ausstrahlung kommen sie bei einer jüngeren und urbanen Wählerschaft, die Multikulti mehr als Chance denn als Risiko betrachtet, wesentlich besser an. Für dieses Segment sind die Grünen auch das wirksamere Gegengift zu den rechten Brandstiftern der AfD als die SPD.

In der Schweiz im Aufwind

Ihre derzeitige Erfolgswelle beschränkt sich nicht auf Deutschland. Auch bei den Wahlen im Grossherzogtum Luxemburg am Sonntag waren die Grünen die grossen Gewinner. In der Schweiz sind sie ebenfalls im Aufwind. Seit Herbst 2015 haben sie in den Kantonsparlamenten 19 Sitze hinzugewonnen. Das ist die beste Bilanz hinter der klaren Siegerin FDP (plus 28 Sitze).

Parteien rüsten sich für die Wahlen 2019

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Bei den nationalen Wahlen in einem Jahr könnte sich dieser Trend fortsetzen. Das jüngste SRG-Wahlbarometer sagt den Grünen den stärksten Stimmenzuwachs aller Parteien voraus. Parteipräsidentin Regula Rytz sagt am Samstag in der NZZ, man wolle vier Sitze im Nationalrat hinzugewinnen und den Wähleranteil auf neun Prozent steigern.

Eine Klimawahl

2019 werde eine «Klimawahl», meinte Rytz weiter. Damit bezog sie sich nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf das politische und gesellschaftliche Klima. Und doch trifft sie damit einen weiteren wesentlichen Punkt. Die Grünen haben in der Vergangenheit immer wieder von Ereignissen wie den Atomkatastrophen in Tschernobyl 1986 und Fukushima 2011 profitiert.

Diese rückten mit der Zeit im kollektiven Gedächtnis in den Hintergrund. Beim Klimawandel ist das anders. Der heisse und trockene Sommer dürfte vielen Menschen klargemacht haben, dass eine Entwicklung im Gang ist, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Die Voraussetzung für weitere Wahlerfolge der Grünen ist damit gegeben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 16.10.2018 09:28
    Highlight Highlight Grün und Rot gehören zusammen!
    Das ist wie bei "Bio" (ökologischer Aspekt) und "Fair Trade" (sozialer Aspekt).
    Du kannst nicht für Deine Kühe eine artgerechte Tierhaltung, allerbestes Futter und täglich frisch eingestreute, grosszügige Liegeplätze organisieren und gleichzeitig den Knecht in einer Besenkammer einquartieren!
    Natürlich ist es für Landarbeiter bereits ein Fortschritt, wenn sie sich nicht mit Spritzmitteln, die sie auf den Feldern versprühen, selber vergiften müssen.
    Aber sie wollen auch einen guten Lohn und mit Respekt behandelt werden!
    Ein Grüner ohne Rotes Herz ist keiner.
    • FrancoL 16.10.2018 13:02
      Highlight Highlight Das alles kostet GELD Rodolofo und genau da hapert es. Darum muss das Geld etwas besser verteilt werden damit auch die ärmeren Schichten die entsprechend teureren Produkte erstehen können. Das sind eben dann die Linken die sich da einsetzen müssen, denn die anderen mögen den Status Quo.
      Gut ablesbar bei der GLP: Grüne sein, wenn es die Kosten zulassen, heisst sich von Grün in Raten verabschieden.
  • Froggr 16.10.2018 09:07
    Highlight Highlight Die Grünen in Deutschland könnten genau so gut die SPD sein. Wo bitte sind die Unterschiede. Könne sich die Grünen nicht einfach aufs „Grünsein“ konzentrieren? Bald werden die Wähler auch dort merken, dass sie mit den Grünen kei Stück weiter kommen. Und dann? Tja
    • FrancoL 16.10.2018 13:04
      Highlight Highlight Nun mit der SPD kommen die Deutschen nicht weiter, mit den Grünen auch nicht, die FDP steht auch nicht für weiterkommen, die CDU zeigt dass man nicht weiter kommt.
      Also was soll man denn wählen?
    • Alienus 16.10.2018 14:39
      Highlight Highlight Nicht die AfD!
    • Froggr 16.10.2018 16:04
      Highlight Highlight FrancoL: Absolut deiner Meinung. Aber vergiss und unterschätz die Afd bitte nicht. Ich denke sie wird in naher Zukunft eine grosse Rolle spielen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ritiker K. 15.10.2018 19:30
    Highlight Highlight Die Grünen sind aus einer Umweltbewegung entstanden. Die heutigen Grünen sind jedoch schon seit Jahren weit mehr als 'Baumbeschützer und AKW Sünnelis' Die dreifaltigkeit der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft) ist die Richtschnur der grünen Politik. Das Problem ist von mir aus gesehen dabei, dass sich daraus (fast) nie einfache Lösungen ergeben. So bleibt die grüne Politik eine intelektuelle Politik (zeigt sich deutlich in ihren Wählerinnnen und Wähler) und sie ist und bleibt angreifbar für einfache Geister, welche die Grünen als 'Menschen in einer eigenen Welt' sehen.
    • Leander777 15.10.2018 22:09
      Highlight Highlight Das Problem ist halt, dass es für komplexe Probleme (Klimawandel), auch nur komplexe Lösungen gibt. Die „einfachen Lösungen“, von Seiten der Rechtspopulisten sind halt schlicht und einfach Illusionen.
    • Ritiker K. 16.10.2018 12:04
      Highlight Highlight Bundestag - Grünliberale? irgendetwas passt da für mich nicht ganz zusammen Kane88.
      Wenn die Nachhaltigkeit in Ökonomischer, ökologischer UND gesellschaftlicher Perspektive gleichermassen in der grünen Politik nicht gesehen wird, dann sollte besser hingeschaut werden. Die einfache Formel der GLP = der jetzigen Wirtschaft darf nicht geschadet werden, ist nicht Nachhaltig, sondern kurz- und mittelfristig und beachtet die ökologische und die gesellschaftliche Nachhaltigkeit nicht gleichermassen. Wirtschaftsliberalität mit etwas grünem Anstrich ist nicht umfassend nachhaltig.
    • FrancoL 16.10.2018 13:09
      Highlight Highlight @Kane88: Herrlich Dein Schlusssatz:
      "Da bin ich froh, gibt es in der CH die Grünliberalen. Diese vereinen Ökologie und Nachhaltigkeit ohne der Wirtschaft zu schaden"
      Wenn die GLP diesem Credo weiter folgt und das Augenmerk weiterhin eher auf "ohne der Wirtschaft zu schaden" setzt wird es sie bald nicht mehr geben, denn sie wird sich kaum von der FDP unterscheiden. Die GLP ist gut gestartet und ist bezüglich Ökologie und Nachhaltigkeit schwer am verlieren. Überspitzt gesagt ist sie eine Beruhigungspille für die Neoliberalen die sich auch noch etwas grün geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 15.10.2018 17:24
    Highlight Highlight Seit in den 80er Jahren die Schweizer Umweltorganisationen das Dossier "Politik" faktisch an die Grüne Partei abgegeben haben, ist die seriöse Bearbeitung umweltrelevanter Fragen zu purem politischem Opportunismus verkommen. Was es heute mehr denn je braucht, ist eine neue Bewegung. "Basta" = genug. Der Wachstumswahnsinn muss mit allen Mitteln gestoppt werden, um anschliesend tatsächlich auf die "überlebensfähigen" Schadstoffmengen von vor 80 zurück zu kehren. Davon ist die GP meilenweit entfernt, weil man Schiss hat, die unbequemen Wahrheiten dem Wähler aufzutischen (wie alle anderen auch).
  • ChiliForever 15.10.2018 15:37
    Highlight Highlight In der Tat sind sie die "unverbrauchten Linken".

    Besser wäre es, wenn in Deutschland mal "Grüne" einfach nur "grün" wären und nicht immer auch "grün + links". Dann wären sie nämlich eine wirklich, politische Alternative.
    • Liselote Meier 15.10.2018 16:01
      Highlight Highlight Was stellst du dir darunter vor? Eine "grüne FDP" in Deutschland analog der GLP in der Schweiz?

      Wählst du die GLP in der Schweiz?
    • ChiliForever 15.10.2018 16:58
      Highlight Highlight Ich wähle in Deutschland und dort im Regelfall nicht Grünen, da sie mir teilweise zu links sind.
      Ohne ökologische Pläne sind wir aber eigentlich auch nicht besser dran und da sind die Grünen als einzige glaubwürdig.

      Deshalb hätte ich gerne gründe ohne ideologisch linke Scheuklappen, sondern eben einfach grün.
      Das sind sie aber eben nicht.
    • Liselote Meier 15.10.2018 17:17
      Highlight Highlight Als Partei kann es dies aber nicht geben, da muss man auch Positionen zur Gesellschaft und Ökonomie haben. Können sich ja nicht bei allen Themen enthalten, welche die Ökologie nicht betreffen.

      Als aussenparlamentarische Bewegung wäre dies hingegen möglich, aber nicht mit einem reinen Parlaments-System wie in Deutschland.

      Sondern via dem Referendums und Initiativrecht wie hier, politische Themenfelder in der Ökologie zu besetzen und Einfluss zu nehmen. Kann aber auch nur eine Progressive Bewegung sein.


    Weitere Antworten anzeigen
  • Joshuuaa 15.10.2018 14:58
    Highlight Highlight Die (deutschen) Grünen sind links?
    • Froggr 16.10.2018 09:07
      Highlight Highlight Ja?
    • Alienus 16.10.2018 14:42
      Highlight Highlight Vor 40 Jahren waren viele Gründer der Grünen reaktionär und stockkonservativ. So braun-grün schillernd.
    • Froggr 16.10.2018 16:05
      Highlight Highlight Alienus: Was hat das mit heute zu tun?
  • andrew1 15.10.2018 13:18
    Highlight Highlight Nanana aber 1 liter bier verbraucht 10 liter wasser 🤣
  • Hayek1902 15.10.2018 12:59
    Highlight Highlight Ich sehe den Stern der Grünen in der Schweiz langfristig eher am Verglühen. Am linken Rand konkurrieren sie sich wie immer mit der SP, obwohl beide Parteien etwa 98% gleich politisieren, nur die Schwerpunkte anders legen. Am liberalen Flügel hat sich die GLP abgespalten und beackert die urban-progressiven nicht-Sozialisten. In Deutschland sieht die Situation anders aus.
  • Triumvir 15.10.2018 12:46
    Highlight Highlight Grün ist halt - zum Glück - einfach trendy und sexy und das ist gut so! Ich habe deshalb schon immer rot-grün gewählt, wobei ich schon genau darauf achte, welche Positionen ein/e Kandidat/in vertritt (Smartvote sei dank). So gibt es nämlich auch bei den Grünen Politiker/innen, die ich nie wählen würde :-P
    • Froggr 16.10.2018 09:08
      Highlight Highlight Was bitteschön ist das für ein Müll?
  • Gipfeligeist 15.10.2018 12:41
    Highlight Highlight Ich würde es begrüssen, wenn die Grünen sich offener für den Kohleausstieg und 0-Emissionem bis 2050 einsetzen würden. Ambitionierte Zielen der Partei fehlen meiner Meinung nach...
  • Rock'n'Rohrbi 15.10.2018 12:32
    Highlight Highlight Somit reicht ein verregneter Sommer 2019 um die Grünen nicht zu wählen?

    Meteo macht Politik ...und alles andere was in unserer Welt noch bis dorthin geschieht, hat zumindest soviel Potenzial nicht oder doch einzutreffen wie gutes oder schlechtes Wetter.
    • Snowy 15.10.2018 13:49
      Highlight Highlight Der Mensch ist (leider) ein sehr kurzsichtiges Wesen... lässt sich sehr gut bei Hurricanes (Klimaerwärmung existiert, Massnahmen werden gefordert) und Blizzards (Klimaerwärmung ist Fake, Massnahmen sind nicht nötig... weil: siehe Blizzard!! )

      Sad but true.
    • Enzasa 15.10.2018 15:21
      Highlight Highlight Die Grünen in Deutschland lassen sich nicht von der AFD beeinflussen sondern geben Kontra. Sie machen eine sehr gute Frauenpolitik.
      Sie beachten die Wirtschaftlichkeit ihrer Ideen. Außerdem sind seit langem dabei und haben bereits Regierungserfahrung.
  • TheGreenOne 15.10.2018 12:26
    Highlight Highlight Die Anliegen der Grünen bekommen auch eine grösser werdende Relevanz!
    Umweltschutz ist nicht mehr nur für Hippies wichtig, sondern betrifft und beschäftigt viele Menschen und die Wirtschaft. Die Grünen (in der Schweiz!) sind die einzigen, die ernstnehmbare Umweltpolitik betreiben und sie setzen sich für einen sozialen und liberalen Staat einsetzen. Ich denke und hoffe sie werden weiter wachsen!
    • John Henry Eden 15.10.2018 20:11
      Highlight Highlight Keine Partei fordert hierzulande mehr Einschränkungen, Verbote und staatliche Eingriffe, als die Grünen. Das ist das genaue Gegenteil eines liberalen Staates.
  • Brezel Hugger 15.10.2018 12:18
    Highlight Highlight Die Grünen sind nicht links. Sie vetreten ein Bürgertum, welches sich eine ökologische und pseudoliberale Haltung als Feel-Good Accessoire leisten kann, immer dort, wo es einem persönlich nicht weh tut. Dabei entwickeln sie immer mehr totalitäre, bevormunderische Züge und zeigen kriegstreiberische Tendenzen.
    • Enzasa 15.10.2018 15:22
      Highlight Highlight In Deutschland ist es anders
    • Triumvir 15.10.2018 15:32
      Highlight Highlight Wer "grün" denkt und handelt, muss nicht per seh auch zwingend immer links sein...Ich persönlich habe noch nie einen Grünen erlebt, der "kriegstreiberische Politik" unterstützt hätte!? Kannst du mir hier bitte konkrete Namen und Fakten nennen und nicht einfach etwas behaupten. Danke.
  • Armend Shala 15.10.2018 12:01
    Highlight Highlight Die Grünen wollten Pädophilie legalisieren und die AfD ist eine Aufmüpfungspartei von Verschwörern mit russischen Finanzen. Geiles Deutschland.
    • Enzasa 15.10.2018 15:32
      Highlight Highlight Die Grünen sind 1983 zum ersten Mal in den Bundestag eingezogen. In den Jahren davor haben Sie sich aus unterschiedlichen Gruppierungen zusammen gefunden, Fehler aus dieser Zeit jetzt als Maßstab zu verwenden halte ich für lächerlich. Denn ihre Regierungstauglichkeit haben sie inzwischen bewiesen.
      Die AFD ist nachweisbar rechts außen angesiedelt.
      Klares Deutschland
  • FrancoL 15.10.2018 11:46
    Highlight Highlight Einen Satz kann ich doppelt unterschreiben:
    "Das können auch die Grünen nur bedingt. Aber mit ihrer relativ unverbrauchten Ausstrahlung kommen sie bei einer jüngeren und urbanen Wählerschaft, die Multikulti mehr als Chance denn als Risiko betrachtet, wesentlich besser an"
    Das ist für mich aber nichts beruhigendes, denn die Hauptaussage ist "nur bedingt" und genau das ist für die Zukunft kein besonders gutes Zeichen, unabhängig ob da lustvoll oder weniger lustvoll politisiert wird.
    Ich denke die Grünen sind noch einen Beweis schuldig.
    • henkos 15.10.2018 12:30
      Highlight Highlight Die Grünen haben in Deutschland bei jeder Regierungsbeteiligung unter Beweis gestellt, dass sie eben *keine* Linken sind:

      - Hartz 4
      - Erster Krieg Deutschlands nach 1945
      - Verhindern des Atomausstiegs
      - Bau eines Kohlekraftwerks in Hamburg
      - Unterstützung der Nabucco-Pipeline

      Die Grünen sind keine Linken, sondern die CDU für Wohlstands-Ökos.
    • FrancoL 15.10.2018 17:45
      Highlight Highlight @henkos: Und was genau willst Du in Bezug auf meinem Post uns mitteilen? Habe ich behauptet sie seien "Linke".
      Ich denke auch dass die Grünen klar rechts von der SPD (oder dem was übrig ist) stehen und erst recht weit rechts von Der Linken.
      Sie sind mir der GLP in der Schweiz zu vergleichen, die sobald es nicht wirtschaftlich ist, jegliche Ökologie bei Seite lassen. Aber beide tragen schon markant das "Grün" zur Schau.

      Ich hoffe allerdings immer noch dass die Grünen in D sich etwas mehr auf das Grün besinnen und nicht bei jeder Koalition (wie die SPD) als Lückenbüsser agieren.
    • Fabio74 15.10.2018 19:52
      Highlight Highlight @henkos Von welchem Krieg reden wir?
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