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Marcel Wyler geht einmal im Monat zu einer Prostituierten. «Es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen», sagt er. bild: Nordwestschweiz

Er geht monatlich ins Puff – Herr Wyler und sein Kampf gegen das Freier-Verbot

Die Frauenzentrale Zürich fordert ein schweizweites Freier-Verbot. «Eifersüchtige Spinnerei», sagt Marcel Wyler dazu. Seit 51 Jahren kauft er sich Sex – und will nie mehr damit aufhören

Samuel Schumacher / Schweiz am Wochenende



Splitternackt stand Marcel Wyler neben dem Bücherregal und wartete, bis sich die Prostituierte ausgezogen hatte. Dann legte er sich auf sie und hatte das erste Mal in seinem Leben Sex. Vor 51 Jahren war das, im Juni 1967. Wyler, damals 19, war nach Paris gereist, um einer Flugshow auf dem Flughafen Le Bourget beizuwohnen. In seiner Heimatstadt Zürich diskutierte die Stadtpolizei gerade darüber, ein «Freier-Register» anzulegen, und brachte das Geschäft mit dem käuflichen Sex kurzfristig ins Stocken. In Frankreich aber florierte die älteste Branche der Welt. «Hemmungen hatte ich keine, nervös war ich auch nicht», sagt Wyler. «Ich habe das von Anfang an für völlig normal gehalten.»

Wyler, gerade 70 geworden, sitzt auf einem weissen Lederstuhl im Entree seiner Stadtzürcher Wohnung. Auf dem Tisch stehen Plastikblumen, an der Wand hängt ein Foto aus seiner Zeit bei der Freiwilligen Feuerwehr, hinter ihm steht ein E-Piano. Wyler sieht gut aus für einen 70-Jährigen, schlank, elegant angezogen. Er ist hochanständig, auf gute Manieren bedacht. Den Reporter hat er gebeten, nicht in zerrissenen Jeans und bitte gepflegt zu erscheinen. Während des zweistündigen Gesprächs sagt er nur einen einzigen Satz, den er nicht in der Zeitung lesen will.

Wyler ist einer von schätzungsweise 350'000 Männern, die in der Schweiz mindestens einmal jährlich für Sex bezahlen. Das ist rund jeder fünfte Mann zwischen 20 und 65. Etwa 900 Bordelle gibt es hierzulande und je nach Schätzung zwischen 4000 und 20'000 Prostituierte, die einen Umsatz von 3,5 Milliarden Franken erwirtschaften. So ganz genau aber weiss man das nicht, weil kaum ein Involvierter über das Thema Prostitution spricht. Man gibt sich bedeckt, Anfragen von Journalisten verlaufen oft im Nichts.

«Es gibt keinen Grund, sich für das zu schämen, was ich tue. Die gesellschaftliche Hemmung beim Thema Prostitution ist ungesund.»

Marcel Wyler, Freier

Marcel Wyler ist eine Ausnahme. Er heisst wirklich so, wohnt wirklich in Zürich, hat nichts dagegen, fotografiert zu werden. «Es gibt keinen Grund, sich für das zu schämen, was ich tue. Die gesellschaftliche Hemmung beim Thema Prostitution ist ungesund», sagt er. Immer, wenn ihn jemand darauf angesprochen hat, im Schützenverein oder früher am Arbeitsplatz bei der Bank, dann gab er offen zu, dass er ein Freier ist. Auch deshalb, weil er den Verdacht entkräften will, er als Lediger sei, «Sie wissen schon, ‹vom andere Ufer›». Da sage er lieber ganz offen, dass er ab und zu ins Puff gehe.»

Die grauenhaften 60er

Und jetzt komme diese Frauenzentrale Zürich und will das verbieten? Will ihn zum Kriminellen machen? «Eifersüchtige Spinnerei», sagt Wyler. Angegriffen fühle er sich. «Ich bin doch kein Krimineller, ich bin ein Naturbursche und lasse mir das nicht verbieten.» Die Verbots-Predigerinnen hätten ein falsches Bild von der Szene.

In den 60ern, da sei es noch grauenhaft gewesen, das stimme schon. Dreckig, gestunken habe es überall. Heute aber sei in Zürich alles wunderbar. «Wir haben eine sehr geregelte Szene.» Ein Verbot würde alles durcheinanderwirbeln, Unordnung reinbringen. «Keine Gewalt gegen Frauen!»-Plakate in den Bordell-Eingängen, so was könnte man ja machen. Aber sicher kein Verbot. Und wenn doch eines käme, dann ginge er erst recht ins Puff.

Früher packte es ihn vielleicht ein-, zweimal pro Jahr. Heute jeden Monat. Er fühlt sich fit, raucht nicht, trinkt nicht, hat keine Geldsorgen. Und wenn «s’Riisse» wieder kommt, dann duscht er sich, zieht frische Kleider an und macht sich auf ins Niederdorf. In Hamburg oder in München war er auch schon, hat sich nach käuflichem Sex umgeschaut und dann gerne verzichtet. Lieber im «heimelige» Niederdörfli.

Wyler schaut sich an den einschlägigen Adressen um, bis ihm eine gefällt. Gross muss sie sein, so um die 1,80, wie er. Mit einer Kleineren mache es keinen Spass. Wenn er auf denen liege, müsse er sich auf den Ellenbogen abstützen, damit er sie nicht erdrücke. Das sei nicht so schön wie mit einer Grossen, Brust auf Brust, viel Reibung, natürlich immer geschützt. Auf Wolken schwebe er dann. Und wenn die halbe Stunde am Ende des «Plausches» noch nicht ganz um sei, dann kriege er eine Massage. Am Schluss ein Küsschen, dann ist der Spuk vorbei.

«Ja Herrgott, das ist ja das Schönste an ihnen! Die Brüste, die zarte Beschaffenheit, das macht ja den Reiz der Frau aus.»

100 bis 150 Franken bezahlt Wyler für 30 Glücksminuten. Viel wissen von seinem gekauften Gegenüber tut er nie. Vielleicht den Namen, vielleicht ihr Heimatland. Mehr interessiert ihn auch nicht. Er wolle den «Fick», nicht den Flirt, sagt er. Die meisten glaubten ihm ohnehin nicht, dass er nicht verheiratet sei. Was soll man da noch gross reden. Das sei ein Geschäft, er sei eine Nummer in diesem Spielchen, eine von ganz vielen, da mache er sich nichts vor.

Wyler holt sich ein Glas Wasser. Dann will er über Würde reden. Die wird laut den Verbots-Initiantinnen verletzt, sobald jemand für Sex bezahlt. «Ich höre das oft, dass ich als Freier die Frau auf ihren Körper reduziere», sagt er und verwirft die Hände. «Ja Herrgott, das ist ja das Schönste an ihnen! Die Brüste, die zarte Beschaffenheit, das macht ja den Reiz der Frau aus.» «Primär», schickt Wyler hintennach. «Das Aussehen ist die Stärke der Frau. Ich begreife nicht, wie sich da eine reduziert fühlen kann.»

Ein Unanständiger, das sei er nicht

Altmodisches Rollenbild? Vielleicht. Aber das heisse nicht, dass er die Würde der Frauen nicht achte, sagt Wyler. Er erzählt vom Ausflug mit der Freiwilligen Feuerwehr nach München. Dort hätten sich seine Kameraden auf der Strasse derart daneben über Frauen unterhalten, dass er die Strassenseite wechselte und sich schämte. Ein Unanständiger, das sei er nicht.

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quelle: nordwestschweiz

Und dann das Argument der Frauenzentrale, käuflicher Sex sei immer mit Gewalt verbunden: Das sei lächerlich. Gewalt an Frauen habe er in seinen 51 Jahren in der Zürcher Szene noch nie gesehen. Wahrscheinlich, meint Wyler, hätten die Damen dieses Verbots-Komitees völlig prüde Vorstellungen. «Den normalen Sex, wenn der Mann halt pusht, das empfinden die schon als Gewalt.» Dabei sei das doch einfach männlich. Es habe sich jedenfalls noch nie eine Prostituierte bei ihm beklagt. Und die Frauen hätten ja ein entsprechendes «Füdli», denen seis ja wohl dabei. Gewalt? Sicher nicht. Das heisst, doch, unter einer Bedingung: dann nämlich, wenn einer käme und ihm das alles verbieten wollte.

Und was ist mit den 90 Prozent der Frauen, die laut der Frauenzentrale aus der Prostitution aussteigen würden, wenn sie könnten? Tun die ihm leid? «Nein», sagt Wyler. «Als zahlender Freier lindere ich die Not der Frau. Ich sehe mich eher als Helfer, ich tue ihr ja nichts.» Natürlich sei das nicht schön für eine Frau, einen solchen Beruf zu haben. «Aber da kann ich ja nichts dafür, ich bin ja nicht schuld.»

Guisan und die Nackte

Es ist das Testosteron in ihm, das ihn immer wieder losziehen lässt; dieses molekulare Unding aus Kohlen-, Wasser- und Sauerstoff, das Männer zu allem möglichen antreibt. Dass er die Lücke in seinem Leben nie nachhaltig zu füllen vermochte, dass er nie eine wirklich lange Beziehung führte, auch das hat wohl damit zu tun. Ein «ordnungsliebender Militärkopf» sei er, auch wenn ers nur bis zum Korporal gebracht habe. Das halte wohl keine Frau länger aus. Ausschliessen wolle er es nicht. Bis er die Richtige finde, sei er aber mehr als zufrieden mit den Prostituierten, mit der «Notlösung».

Verliebt hat er sich nie in eine der «Notlösungen», mit keiner wurde er mehr als einmal intim. Sex und Liebe vermischt er nicht. Diesen Kardinalfehler, den mache er nicht. Einmal zwar, da sei er zurückgekehrt in ein Lokal und habe nachgeschaut, ob diese blond-gelockte Italienerin von vor zwei Wochen noch da sei. «In allen Variationen» habe er die rannehmen können. «Angenehm überrascht» sei er gewesen. Doch die Gelockte war weg.

Eine Konstante aber gibts in Wylers Frauenwelt. Nicht seine beiden Schwestern, nein, mit denen habe er nur noch auf dem Papier etwas zu tun. Die Konstante ist eine andere. Er steht auf, führt in die Stube. Im Regal steht «General Guisans Zweifrontenkrieg», neben dem hellbraunen Sofa ein Glasschrank mit Souvenirs seiner Reisen.

Wyler bleibt hinten im Raum neben einer gerahmten Fotografie stehen. Eine halbnackte Frau ist darauf abgebildet. Wyler hat das Foto selbst geschossen. 70 Franken habe er ihr bezahlt. Seit er vor 20 Jahren hier einzog, hängt sie an der Wand, der Blick auf den kämpferischen Guisan-Wälzer gerichtet. Wie sie heisst, weiss er nicht mehr.

«Äs Härzeli wienes Vögeli»

Und Wylers Kampf? Fängt der jetzt an? Unternimmt er etwas gegen das Verbot, das ihm einen fetten Strich durch die Liebesrechnung machen könnte? «Hmm», er sei eigentlich kein Politiker, sagt Wyler. Er war mal in der FDP, dann in der SVP, heute ist er nur noch reformiert. Vielleicht aber, wenn die wirklich ernst machen, vielleicht würde er dann was unternehmen.

Wyler führt hinüber zum E-Piano, setzt sich und spielt: «s’isch mer alles eis Ding», ausgerechnet. Ein «Härzeli wienes Vögeli», das hatte er nie, ring geliebt sowieso nicht. Aber Sex geht auch ohne Liebe, auch gegen Geld. Und wer das verbieten will, der solls doch versuchen. «Aufhören mit dem Spielchen werde ich nicht, nie!»

Ein intimer Blick in die Bordellzimmer dieser Welt

Mehr zum geforderten Prostitutios-Verbot im Video

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • fluh 30.07.2018 22:14
    Highlight Highlight Bin ich der einzige, ders auch einfach nur grusig findet wenn da vorher schon 20 andere s pfiffli drin hatten? Und zuhause dann nochmal in die eigene frau. Das gibt mir immer zu denken wieviele männer so ne scheissegal einstellung haben und "verwahrlost" durchs leben gehen.

    Meiner meimung nach abschaffen :)
    • kliby 31.07.2018 11:22
      Highlight Highlight @fluh, die meisten frauen haben 'vorher' schon mit anderen sexualpartnern sex gehabt.

      und du wirst ja auch nicht mehr jungfrau sein. müsste es deine frau/freundin jetzt auch vor dir gruusen?

  • whatthepuck 30.07.2018 21:02
    Highlight Highlight Guter Mann. Der ist grunderlich und kann Dinge in Perspektive setzen. Aber vermutlich ist nicht jeder so ein Paradefreier.
  • Turi 30.07.2018 15:35
    Highlight Highlight Verbote von gewissen Formen von sexuellen Beziehungen und Sexdienstleistungen sind sowas von naiv. Hat selbst in den repressivsten Polizeistaaten nie funktioniert.
    Never ever.

    • Pisti 30.07.2018 16:03
      Highlight Highlight So siehts aus. Im absoluten Sex-Mekka Thailand ist die Prostitution übrigens Verboten. Mehr Dienstleisterinnen als dort gibt es wohl in keinem anderen Land.
    • Knäckebrot 30.07.2018 21:42
      Highlight Highlight Das hat was. Ganz bestimmt.
      Dennoch erhielten Saudis dort in Thailand Visa verbot, weil sie die Prostituierten übel behandelten. Das ist erstaunlich, dass ab einen bestimmten Grade die Thai-Regierung wohl doch Skrupel erhielt.
      (Ich habe im arabischen Golf gelebt. Hab diesbezüglich ganz viel Mitbekommen).

      Irgendeinen Schutz brauchen die Frauen dennoch, auch wenn viel umgangen wird. Also gar keine Regulierung ist dennoch zu wenig. Sonst gäbe es auch garantiert viel mehr Kinderpornos.
  • So en Ueli 30.07.2018 13:36
    Highlight Highlight Es gibt genügend Institutionen, die beim Aussteigen helfen. Daher ist ein Verbot nur kontraproduktiv. Aufklärung und Prävention tut mehr zur Sache. Aber macht diejenigen, die sich Sex kaufen, nicht zu kriminellen. Das würde niemanden etwas nützen.
  • Asha 30.07.2018 11:59
    Highlight Highlight "Ich hab das von Anfang an für völlig normal gehalten." Yep, das ist das Problem. Das eine Hälfte der Menschheit es für normal hält, die andere Hälfte zu kaufen. Diese Geisteshaltung ist besser, als "vom anderen Ufer" zu gelten. (Gott bewahre!) Natürlich würde der Herr zum Triebtäter mutieren, könnte er nicht einmal die Woche Druck ablassen. (Männer haben da gar keine Wahl, das ist ja wohlbekannt.) Aber wichtig: Er ist kein Schwein, schliesslich wechselt er auch mal die Strassenseite und schämt sich still, wenn Frauen verbal entwertet werden.
  • Knäckebrot 30.07.2018 11:44
    Highlight Highlight Woooow! diese zerblitzten Kommentare, wenn sich jemand kritisch zur Prostitution stellt.

    Vielleicht hat unsere westliche Gesellschaft - die ihre Ethik idealisiert - ein Riesenproblem auf der sexuellen Ebene und anstatt dies anzugehen, passt man die Ethik diesem an.

    ...und drückt sie dann der ganzen Welt auf, eingepackt in die Menschenrechte.
  • Daniel_a 30.07.2018 10:43
    Highlight Highlight Wieso kauft er sich nicht eine Sexpuppe? Dieses Objekt sieht auch gut aus und er kann sie solange benutzen wie es ihm gefällt. Denn es geht ihm ja nur um die Befriedigung seiner Bedürfnisse, ob es der Frau gefällt ist ihm total egal und ob es eine Zwangsprostituierte ist noch egaler. Mit einer Puppe kann er sich de Gang zum Puff sparen.
  • mrgoku 30.07.2018 09:50
    Highlight Highlight Seit es Menschen gibt wird für Sex bezahlt... Die Welt hätte wesentlich mehr davon das Ganze als Wirtschaft zu sehen... Würde man das Ganze, normal anschauen, so wie es sich auch gehört, würde das Geld auch dort landen wo es landen muss.

    Eine Prostituierte arbeitet in dem Sie Männer (oder auch Frauen) glücklich macht. Andere schuften auf dem Bau und machen ihr Rücken kaputt, damit andere ein Dach über den Kopf haben.
    • Fabio74 30.07.2018 12:54
      Highlight Highlight Mit dem Unterschied der Zwqngsprostitution. Stichwort: Zuhälter, Loverboys, Menschenhandel.
    • irgendwie so: 30.07.2018 13:18
      Highlight Highlight Weiter unten hat es einen spannenden Hinweis auf die Geschichte der Prostitution (Tagesanzeiger). Zusammengefasst: Prostitution ist zuerst einmal ein Produkt der Sklaverei / Leibeigenschaft - da wurde offenbar einfach genommen, nicht bezahlt!
      Kurz: Sexarbeit als moderne Sklaverei zu bezeichnen ist historisch (und leider auch in der gegenwart) nicht abwegig.
  • Frausowieso 30.07.2018 09:45
    Highlight Highlight Was bei Diskussionen über Prostitution auffällt ist, dass vor allem Männer grosse Reden schwingen, dass es doch ein normaler Beruf sei und die Frauen ihn gerne ausführen. Mir stellt sich hierbei die Frage, ob sich diese Männer auch vorstellen könnten, als Prostituierte zu arbeiten. Ob sie denken, dass es ihnen Spass machen würde, fremde Männer zu bedienen und ihren Hintern hinzuhalten.

    Meistens reagieren Männer auf diese Frage ziemlich angewidert. Das wär ja "ganz was anderes".
    • Asha 30.07.2018 11:40
      Highlight Highlight Genau. Und dann kommt "Ich bin ja nicht schwul!" Dabei sind doch gängige Aussagen, dass es "nur Business" und ein "Beruf wie jeder andere" ist. Dann sollte es doch auch total businesslike möglich sein, geschlechtsübergreifend die eigenen Körperteile zu offerieren. Oder?
    • Barsukas 30.07.2018 11:55
      Highlight Highlight Es gibt viele „anständige“ Berufe, die ich mir für mich auch nicht vorstellen kann. Bei denen ich auch angewiedert wäre. Banker, zum Beispiel.
    • who cares? 30.07.2018 12:08
      Highlight Highlight Oder was sie davon halten wenn ihre Tochter oder Freundin von Männern wie der obig beschriebene in "allen Variationen rangenommen" werden würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSimu 30.07.2018 08:43
    Highlight Highlight Ich finds paradox, dass gerade die Frauenzentrale die Frauen in ihren Freiheiten einschränken will.
    • Ritiker K. 30.07.2018 10:21
      Highlight Highlight Es wird angenommen, dass ein Grossteil der Frauen zur Prostitution gezwungen wird. Menschenhandel ist an der Tagesordnung. Der psychische und physische Druck ist enorm. Aus der ferne Eingeflogen, mit massiven Schulden, Pass abgenommen, kein soziales Netzwerk, Kontakt zur Aussenwelt verboten und 'allzeit bereit!' Das ist Alltag in der schweizerischen Sexindustrie. Da von 'Freiheiten der Frauen' zu schreiben grenzt an Realitätsverweigerung.
    • Fabio74 30.07.2018 10:25
      Highlight Highlight Freiheit zur Prostitution gezwungen worden sein. Toll
    • DerSimu 30.07.2018 11:35
      Highlight Highlight @Fabio74 ich rede von den freiwilligen Prostituierten rede und Du weisst genau, dass ich diese gemeint habe, also dreh mir doch bitte nicht die Worte im Mund um.

      Ich verstehe ei fsch nicht, warum Leute nicht merken, dass verbote hier nichts bringen. So hat man wenigstens einen mehr oder weniger kontrollierten Markt, mit einem Verbot wüsste man dann nicht mehr, wo die Freudenhäuser sind. wie soll man diese dann kontrollieren, wenn es keine mehr gibt, weil alle illegal im stillen Kellerchen dem Geschäft nachgehen?
      Was ist jetz wohl weniger gefährlich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 30.07.2018 08:23
    Highlight Highlight Diese Frauengruppen werden sicher von Fundi Christen unterstützt die in der Prostitution Sodom und Gomorra sehen. Der beste Schutz wäre die Anerkennung des Berufes mit Gesetzen, zahlen von AHV, PK usw.
    • Ritiker K. 30.07.2018 10:23
      Highlight Highlight In der Schweiz gilt Prostitution als wirtschaftliche Tätigkeit. Einkünfte aus Sexarbeit unterliegen der Steuerpflicht und es müssen die Sozialabgaben abgerechnet werden (Quelle. Wikipedia). Ein guter Schutz entsteht daraus nicht automatisch.
    • Fabio74 30.07.2018 10:25
      Highlight Highlight Die Verfolgung von Zuhältern, Loverboys und Menschenhandel inkl knallharter Strafen wenn schon
  • Schubidubidubid 30.07.2018 08:23
    Highlight Highlight Dass man einer Frau, die ohne Emotionen Sex hat, die Menschenwürde abspricht, sagt auch einiges über das Frauenbild in unserer Gesellschaft aus. Think about it.
  • Janis Joplin 30.07.2018 07:57
    Highlight Highlight Wenigstens ist er ehrlich. Ansonsten kommt mir ab seiner abschätzigen Geisteshaltung die Galle hoch.
  • pamayer 30.07.2018 01:33
    Highlight Highlight Tönt fast bestechend nett, der Herr Wyler.

    Was er locker ausblenden, ist, dass viele Frauen verschleppt und zur Prostitution gezwungen werden.

    Frauenhandel.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Frauenhandel

    Mit Schlägen gefügig gemacht. Wenn sie aufmucken, weiss man schon, wo ihre Familien wohnen.
    Und wenn ein Freier sich verliebt, muss er dem Zuhälter gerne CHF 20'000 für die Freigabe der Frau auf den Tisch legen.

    Und da die Polizei nur die Frauen und nicht due Zuhälter kontrollieren kann, läuft das Spiel ewig.

    Deshalb Schwedisches Modell.

    Alles andere ist Sklaverei.
    • koks 30.07.2018 10:13
      Highlight Highlight pamayer, schwedisches modell heisst: verdrängung. verdrängung in die illegalität, ins ausland. seit frankreich die prostitution verboten hat, werden in der schweiz plötzlich französische prostituierte registriert. in medien kamen solche auch zu wort, indem sie sagen, dass du als prostituierte in frankreich nun keinen schutz und keine rechte mehr hast.

      nee, das schwedische modell ist einem totalitären regime würdig, aber nicht einem westlichen liberalen rechtsstaat.
    • Schubidubidubid 30.07.2018 10:32
      Highlight Highlight Das Schwedische Modell macht's halt einfach nur schlimmer.

      Hast du ernsthaft das Gefühl, es gäbe weniger Frauenhandel, wenn man die Freier kriminalisiert? So drängt man die Frauen erst recht dazu, hinter verschlossenen Türen zu arbeiten.

      Auch hier:
      Play Icon

      Anschauen, nachdenken!
    • irgendwie so: 30.07.2018 16:30
      Highlight Highlight Das Video bringt Prostitutionsgrund Nr 1: Armut!
      Frauen aus dem Westen und ganz zu schweigen von den Prostituierten mit Migrationshintergrund, wo ja auch Armut Grund Nr 1 ist.
      Von der viel beschworenen Freiwilligkeit spüre ich da nichts, gar nichts.
      Die Sexarbeiterinnen wünschen sich nur, dass man sie mittels Gesetzen nicht noch tiefer in die S######e reitet, als sie schon sind. Das verstehe ich, würde ich unterstützen.
      Aber es reicht nicht: Es ist wie wenn dir der Arzt bei Krebs ein Schmerzmittelchen verschreibt. Es tut dann weniger weh, aber wirklich ändern an der Situation tut sich nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hansli595 30.07.2018 01:30
    Highlight Highlight "4. Pornokonsum sei verbreitet und werde kaum diskutiert. Das sehe ich eben0alls als Problem."

    Na ja, kommt wohl immer drauf an wie's produziert wurde. Klar, Pornografie muss man nicht mögen und es ist besser wenn man's nicht nötig hat.

    ABER: Deutlich schlimmer und total unangebracht finde ich die ganzen Sexspielzeug-Werbungen (praktisch immer für Frauen) im Fernsehen und Radio am helllichten Tag!
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 30.07.2018 08:16
      Highlight Highlight Für etwas bestimmst du immer noch selbst was bei dir läuft. Einfach abschalten wenn's dich stört.
      Ich finde Werbung zwar unnötig, aber die Sextoy-Werbung ist zumindest eine nette Abwechslung. Die hat zumindest Charme, die sexhotlinewerbung in der Nacht hingegen ist vollkommener BS.
  • öpfeli 30.07.2018 01:20
    Highlight Highlight Spannend wäre es die Seiten der Prostituirten zu hören.
    Was ist der Grund dass sie sich für diesen Job entschieden haben, wie geht es ihnen psychisch und physisch..
    • koks 30.07.2018 07:25
      Highlight Highlight Symptomatisch jene Talkshow, wo Feministin Schwarzer und ebenfalls eine Prostituierte anwesend waren.
      Feministin Schwarzer irgendwann genervt: Halts Maul du Nutte, was weisst du schon!
    • Frausowieso 30.07.2018 09:32
      Highlight Highlight @Koks

      Die Prostituierten, die sich in einer Talkshow zeigen, sind idr die, die den Beruf freiwillig ausüben. Die Zwangsprostituierten haben diese Freiheit nicht. Oder denkst du, dass ihr Zuhälter es zulässt, dass die Damen rausgehen und anderen von ihrer Situation erzählen? Diese Frauen werden ständig unter Kontrolle gehalten und meist alle zwei Wochen an einen anderen Ort geschickt.

      Es gibt viele Frauen, die den Beruf freiwillig machen. Manche mögen ihn vielleicht sogar. 16 jährige rumänische Mädchen auf dem Strassenstrich gehören aber mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht dazu.
    • öpfeli 30.07.2018 10:26
      Highlight Highlight Ms. Pond
      Woher weisst du das sie es freiwillig machen? Bist du eine? Arbeitest du mit ihnen?
      Freiwillig heisst für mich es bewusst zu wollen und auch entscheiden zu können. Wer sagt, dass es nicht einfach der letzte Ausweg ist? Dann ist es theoretisch auch freiwillig aber nicht gewünscht. Was doch noch bedeutender ist, als wenn wir unseren Job nicht mögen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elmas Lento 30.07.2018 00:57
    Highlight Highlight Das "Problem" ist schon etwas komplexer als es beide Seiten darstellen. Das ein Verbot keine positiven Auswirkungen auf die Arbeitssituation der Frauen hat dürfte klar sein. Alles so lassen wie es ist, ist aber auch keine Lösung.
    Da der Beruf der Prostituierten stark stigmatisiert ist wollen diesen nicht sehr viele ausüben. Damit trotzdem "Nachschub" da ist wird manchmal Druck ausgeübt. Ein Freier kann somit nie ganz sicher sein das die Arbeit freiwillig ist. Die einzige Lösung wäre es wohl Pros. als normale Arbeit zu akzeptieren. Aber ehrlich, wer will z.B. eine Prostituierte als Freundin...
  • cal1ban 30.07.2018 00:00
    Highlight Highlight Sicher nicht, sollten wir uns das schwedische Modell als Vorbild nehmen. Die nehmen Migranten auf für die
    Zwangsehe und verheiraten von Minderjährige normal ist. Ich hoffe, die schwedischen Parlamentswahlen geben dem Land einen Richtungswechsel.
  • Scrat 29.07.2018 23:43
    Highlight Highlight Es wäre an der Zeit, dass sich die Politik dem zentralen Thema annimmt: der Möglichkeit, dass sich Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter (ja, auch die gibt es...) wie alle anderen Angestellten oder Selbständigerwerbenden bei unseren Sozialversicherungen und unserer Altersvorsorge anmelden und für die Zukunft vorsorgen können. Alles andere ist scheinheiliges Getue um der persönlichen politischen Karriere willen. Wir leben im 21. Jahrhundert... wann kommen unsere Politiker und Frauenorganisationen in der Realität an?
    • redeye70 30.07.2018 07:03
      Highlight Highlight Die Frauenzentrale kann da eh nicht als lösungsorientierte Institution betrachtet werden. Kenne da persönlich einen Fall eines Paares, das sich scheiden lassen wollte und sich gemeinsam bei dieser Frauenzentrale beraten liess. Die beratende Dame unterhielt sich nur mit der Ehefrau, ignorierte den Ehemann komplett und sprach nur über die Rechte der Frau. Die steigerte sich dermassen in ihrem offensichtlichen Männerhass, dass die Ehefrau die Beratung abbrach mit der Begründung, sie sei nicht hierhergekommen um einen Krieg gegen ihren Mann zu starten. Wahre Geschichte!
    • Frausowieso 30.07.2018 09:37
      Highlight Highlight @redeye70

      Die Frauenzentrale ist vielleicht auch nicht die richtige Anlaufstelle für eine Eheberatung. Die Berater dort haben vor allem mit missbrauchten und misshandelten Frauen zu tun. Es ist kein Wunder, dass ihre Weltanschauung sich verschoben hat.
  • Angelo C. 29.07.2018 22:29
    Highlight Highlight Heute haben die wenigsten Frauen einen Stenz, arbeiten weitgehend aus freier Willensentscheidung, die sog. Zwangsprostitution ist im Vergleich zahlenmässig marginal. Sie verstehen sich heute im Sinne der political correctnes nicht als Huren, sondern als sog. Sexarbeiterinnen. Betrachten dies als Dienstleistung im Sinne von Nachfrage und Angebot.

    Es gibt sogar nicht wenige CH-Studentinnen, die sich so das Studium finanzieren, oder alleine anreisende Osteuropäerinnen die ihr Kind vorübergehend bei ihrer Mutter lassen, um für Beide zu sorgen.

    Was soll daran so unmoralisch sein, tztz 🤔?!






    • themachine 30.07.2018 00:23
      Highlight Highlight "Es gibt sogar nicht wenige CH-Studentinnen, die sich so das Studium finanzieren"

      Auf welche Quelle beziehen Sie sich bei dieser Aussage? 🤔
    • Fabio74 30.07.2018 06:26
      Highlight Highlight Zahlen hast natürlich keine dazu.
    • Eh Doch 30.07.2018 08:42
      Highlight Highlight Wow, egal ob ihr denkt, es wäre freiwillig, bzw die Frau wird nicht dafür gezwungen.
      Wenn wir das ganze Bild anschauen, ist es ja wohl klar, dass niemand freiwillig arbeitet. Der Markt gibt den Preis, dadurch wird die Moral verdrängt und man denkt sich ja easy ich meine die kann ja auch putzen gehen.
      Schlussendlich ist man immer in irgendeiner Hinsicht gezwungen, auch die Studentinnen entscheiden sich nicht aus total freien Stücken ihren Körper zu verkaufen.
      Das ist das perfide an der Marktwirtschaft
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  • FrancoL 29.07.2018 22:13
    Highlight Highlight Wenn man wirklich einen Diskurs zur Prostitution führen möchte müsste man zuerst den Begriff Prostitution nicht zu eng fassen und nicht immer gleich von Puffs und Freier sprechen.
    Ich zB kenne praktisch keinen Mann der ins Puff geht, kenne aber etliche Männer die sich etwas ähnliches wie eine Prostituierte halten. Häufig sind diese Paare auch verheiratet, der Deal nicht viel anders als in einem „langzeit“ Puff.
    Diese Frauen beteuern dann auch brav, dass sie dies aus purer Liebe machen. Kann vorkommen, aber sonst ist es nichts anderes als Prostitution.
    • Klangkartoffel 29.07.2018 22:42
      Highlight Highlight 'sich eine Prostituierte halten'.
      Aha.
    • FrancoL 29.07.2018 22:54
      Highlight Highlight Ich weiss nicht was es an diesem Ausdruck zu lachen gibt, aber fröhliche Naturen sind immer willkommen.
    • Til 30.07.2018 04:24
      Highlight Highlight Franco, was genau gibt dir denn das Recht, jemandem die Liebe abzusprechen? Die Menschen sind doch nicht verpflichtet, deiner Idee von wahrer Liebe nach zu leben.
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  • B-Arche 29.07.2018 21:31
    Highlight Highlight Zitat:

    "Auch deshalb, weil er den Verdacht entkräften will, er als Lediger sei, «Sie wissen schon, ‹vom andere Ufer›». Da sage er lieber ganz offen, dass er ab und zu ins Puff gehe."

    Meint er das ernst? Für homosexuell gehalten zu werden ist für ihn also viel schlimmer als ins Puff zu gehen bzw das freimütig zu sagen um "nicht als schwul zu gelten?"

    Und zu den Arbeitgeber-Vergleichen: Mein Arbeitgeber penetriert mich nicht und zwingt mich nicht zum Austausch von Körperflüssigkeiten. Fünf Mal habe ich gekündigt weil es mir zu blöd wurde und jedes Mal stieg ich in der Karriere...
    • Mia_san_mia 29.07.2018 23:01
      Highlight Highlight Also da hat er schon recht. Ins Puff gehen ist sicher weniger schlimm.
    • dding (@ sahra) 30.07.2018 00:10
      Highlight Highlight Also als Hetero für Homosexuell gehalten zu werden, finde ich nun auch definitiv nicht sehr lustig.
      Da hört der Spass auf.
    • Til 30.07.2018 04:26
      Highlight Highlight Für Homosexuell gehalten zu werden, wenn man es nicht ist, ist schon irgendwie unangenehm. Ich kann mir vorstellen, dass es für Schwule auch unangenehm ist, für einen Hetero gehalten zu werden.
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  • Walser 29.07.2018 21:11
    Highlight Highlight Das Einzige was bekämpft werden muss, ist die Zwangsprostitution. Alles andere ist irre. Wer das freiwillig tun will, soll das auch dürfen. Unabhängig vom Geschlecht und der Motivation.
    • Eh Doch 30.07.2018 08:44
      Highlight Highlight Es gibt keine freiwillige Arbeit solange sie einen Preis hat, verstehen sie das denn nicht?
    • Fabio74 30.07.2018 13:06
      Highlight Highlight @eh doch was ist denn das für ein Quatsch?
  • Karl33 29.07.2018 20:48
    Highlight Highlight Ich find an der Sache gut, dass es endlich wieder Wahlmöglichkeiten gibt, aus denen gewählt werden muss. Frauenverachtender Trumpismus, Männerverachtender Feminismus, oder halt ein liberaler Schweizer Mittelweg.

    Am zielführendsten scheint mir persönlich, die Prostitution als normaler Job zu etablieren, mit allen Lasten und Rechten, die andere Arbeitnehmer auch haben.
    • redeye70 30.07.2018 07:12
      Highlight Highlight Wäre auch mein Ansatz. Derzeit aber ist der politische Diskurs eh auf Konfrontation und Unverhältnismässigkeit ausgerichtet. Daher wird wohl das „schwedische Modell“ kommen. Nur hat das in Schweden alles nur schlimmer gemacht. Da gibt es eine gute Doku von einem deutschen Qualitätsmedium. Unaufgeregt und sachlich berichtet diese von den enormen Nachteilen für die Prostituierten. Wegen der Angst der Freier erwischt zu werden läuft alles noch viel versteckter ab. Die Sexworker sehnen sich nach den früheren Zeiten, wo alles noch viel offener und auch sicherer war.
  • Psychonaut1934 29.07.2018 20:17
    Highlight Highlight Ich mache das auch seit Jahren so. Es hat nur Vorteile, keine Verpflichtungen, allzeit bereit und keine Migräne.
    • kafifertig 29.07.2018 23:08
      Highlight Highlight Hinzu kommt:
      Auf Dauer ist der Puff viiiiiiiiiiiiiiiiiiiel billiger als die Ehe oder ein Konkubinat oder eine Freundin. Und: viiiiiiiiiiiiiiiiiiiel befriedigender.

      Wer gut und günstig (Zeitaufwand mit eingerechnet) essen will, der geht ja auch in's Restaurant, wo Profis am Werk sind.
    • SanchoPanza 30.07.2018 06:55
      Highlight Highlight @kafifertig, na wenn dein Bild von Beziehung nur von Sex, Geld und Aufwand geprägt ist es wohl tatsächlich besser wenn du Beziehungen fernbleibst. Damit machst du allen Beteiligten einen Gefallen.
      juuah...
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 30.07.2018 08:21
      Highlight Highlight @Kafifertig
      Ich unterhalte ein freundschaftliches und sexuelles Verhältnis mit einer Expartnerin.
      Billiger als Puff, sehr viel erfüllender und man kann noch anderes gemeinsam unternehmen wenn man mag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baruuch 29.07.2018 19:53
    Highlight Highlight Hat schon jemand den Spruch gebracht, dass es ohne Prostitution mehr Vergewaltigungen gäbe? Wenn nicht, bitte lasst es. Lasst es einfach. Das ist entwürdigend. Männer könnten nicht für Sex bezahlen, also wäre ihre einzige Möglichkeit für Sex...gewalttätig zu werden?? Was für eine Männerwelt.
  • lilie 29.07.2018 19:29
    Highlight Highlight Ich schätze, es gibt x Freier, die unangenehmere Kunden sind als Herr Wyler.

    Und das ist wohl das Problem an der ganzen Geschichte.
  • Paternoster 29.07.2018 18:30
    Highlight Highlight Wenn die Frau ihr "eigenes Unternehmen " ist, sein kann, dann möge man / Mann dem ältesten Gewerbe beipflichten. Ist es jedoch nicht meist so, dass selbsternannte "Aufpasser" für ein Entgelt eigentlich das Gewerbe betreiben? Mit Ausnahmen, aber da ist doch der Rocker, der für sein Weibchen schaut, der Balkanunternehmer, der seinen Laden florieren lässt mit seinen Schäfchen. Wenn die Dame sich ausschliesslich selbst anbieten darf und tut, ja dann.....
  • Kimbolone 29.07.2018 18:16
    Highlight Highlight Ich bin kein freier Mann, ich bin ein Freier, mann!
    • De Hans-Ueli vom Pragel 30.07.2018 07:43
      Highlight Highlight Burr
  • Tartaruga 29.07.2018 18:13
    Highlight Highlight «Das Aussehen ist die Stärke der Frau. Ich begreife nicht, wie sich da eine reduziert fühlen kann.»

    Der war gut.
    • Janis Joplin 30.07.2018 08:45
      Highlight Highlight Das dachte ich auch. Er begreift wohl auch noch vieles anderes nicht.
      So einen würd ich nicht mal geschenkt wollen, "gute Manieren" hipp oder hopp....
    • Eh Doch 30.07.2018 08:47
      Highlight Highlight Genau, musste ich auch schmunzeln
  • irgendwie so: 29.07.2018 17:16
    Highlight Highlight Vielleicht auch für andere eine spannende Lektüre?

    https://abolition2014.blogspot.com/2018/07/wie-das-schwedische-prostitutionsgesetz.html

    Mal einer der aus anderer Optik und nicht nur vom Hörensagen über die 20-jährige Wirkung des Prostitutionsverbotes spricht (und ganz klar Partei in der Diskussion).

    Aber lest doch selber :-)
    • DemonCore 29.07.2018 18:22
      Highlight Highlight Der Polizist freut sich darüber, dass Leute die Sex gekauft haben von Bekannten fertig gemacht werden und dass er Leuten, hauptsächlich Männern, Angst macht. Ich weiss nicht...
    • lilie 29.07.2018 18:39
      Highlight Highlight Danke @cero, für das sehr lesenswerte Interview!

      Persönlich habe ich noch keine gefestigte Meinung zum Thema. Natürlich bin ich gegen die Ausbeutung von Menschen. Andererseits finde ich, dass jemand die Möglichkeit haben sollte, aus freien Stücken Sex gegen Bezahlung anzubieten.

      Ein paar Punkte fand ich interessant:

      1. Der Polizist sagt, dass die Prostitution durch das Verbot in den Untergrund wandern würde, habe sich nicht bewahrheitet. Denn nur, weil sie nicht mehr unter den Augen der Öffentlichkeit stattfinde, heisse das nicht, dass sie im Untergrund sei.

      Äh, doch genau das heisst es.
    • lilie 29.07.2018 18:46
      Highlight Highlight @cero: Dann erklärt er, dass heutzutage alles übers Internet laufe, von daher hätte sich das wohl auch ohne das Verbot so entwickelt.

      2. Er stellt eindrücklich dar, dass Prostitution ein internationales Problem ist. Viele Sexarbeiterinnen stammen aus dem Ausland, Werbung läuft oft über ausländische Seiten. Somit ist es auch nicht isoliert zu lösen.

      3. Arm-Reich-Gefälle: Sex kaufen sich reiche Männer von armen Frauen. Das ist irgendwie problematisch. Allerdings auch eine Form der Umverteilung.

      4. Pornokonsum sei verbreitet und werde kaum diskutiert. Das sehe ich ebenfalls als Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • salamandre 29.07.2018 17:04
    Highlight Highlight Diese Diskusion ist gut, bitternotwendig und kann gar nicht breit genug geführt werden!!!
    • kafifertig 29.07.2018 18:26
      Highlight Highlight Man muss schon sehr breit sein, um den Kauf von Sexdiensten verbieten zu wollen, das stimmt.
    • salamandre 29.07.2018 19:54
      Highlight Highlight es geht nicht darum irgend etwas zu verbieten, sondern das Thema als Ganzes anzugehn, denn offensichtlich besteht Bedarf und zwar Geschlechter übergreifend
    • Fabio74 30.07.2018 10:33
      Highlight Highlight Aber sachlich und ohne Emotionen und Märchenstunden
  • Butzdi 29.07.2018 16:58
    Highlight Highlight Ich gehe 5x die Woche 8 h anschaffen und es ist nicht immer schön. Kunden können mich an die Grenzen bringen und Sachen von mir verlangen die ich nicht machen will oder darf. Ist halt so in der Dienstleistungsindustrie. Dass mein Job tagsüber im Büro stattfindet ändert nichts daran, dass wir uns alle vermieten (holländisch: verhuuren) um unser Geld zu verdienen.
    Lasst die Prostituierten legal und abgesichert ihrer Arbeit nachgehen und das Geld landet da wo es landen sollte.
    • Tsunami90 29.07.2018 17:55
      Highlight Highlight Das holländische verhuuren (vermieten) kommt vom wort huur, was Stunde bedeutet. Also wäre es 1 zu 1 übersetzt verstunden und hat nichts mit dem deutschen wort hure zu tun. Aber ansonsten danke für ihre Sicht der Dinge.
    • abuladze 29.07.2018 20:49
      Highlight Highlight @tsunami: Chabis, Stunde ist "uur" auf Niederländisch. Etymologisch stammt dt. Hure jedoch nicht von der gleichen Wurzel wie ndl. verhuur oder engl. hire, sondern ist verwandt mit lat. carus, frz, chere.
    • Eh Doch 30.07.2018 08:37
      Highlight Highlight Abgesichert? Nein, wenn Menschenhandel immer noch involviert ist, dann ist es egal wer ob Mann oder Frau, ob Sex oder sonst was, es ist schlichtweg NICHT okay
    Weitere Antworten anzeigen
  • Couleur 29.07.2018 16:57
    Highlight Highlight Das er mit seinem Namen und Gesicht hinsteht, muss man ihm hoch anrechnen. Ein Schritt aus der kranken Doppelmoral der wohl vielen (verheirateten) Bordellbesucher. Nur: So gut seine Manieren und sein gepflegtes Aussehen auch sein mögen: Keine dieser Prostituierten hat Spass beim Sex mit diesem oder einem anderen Herrn. Auch ist es nicht deren freie Entscheidung, da es meistens aus einer finanziellen Notlage heraus der letzte Ausweg ist. Die Frage ist nur, ob ein totales Verbot die richtige (und einzige) Lösung wäre.
    • Schubidubidubid 29.07.2018 17:06
      Highlight Highlight https://www.ted.com/talks/juno_mac_the_laws_that_sex_workers_really_want

      Spannender Input. Erklärt auch, dass es ganz sicher KEINE Lösung wäre.
    • MacB 29.07.2018 17:23
      Highlight Highlight 99% derGesellschaft arbeiten aus finanzieller Notlage, wenn du so willst. Die einen kellnern, andere stehen in der UBS am Schalter, einige prostituieren sich. Aus purer Freude macht's keiner.

    • Couleur 29.07.2018 17:43
      Highlight Highlight Ich glaube es ist ein massiver Unterschied, ob man eine Arbeit erledigt (und nicht seinen Körper verkauft), die einem ab und zu keine Freude macht oder sich derart davor ekelt, dass die Mehrheit dieser Frauen nach einigen Jahren psychisch krank sind. Ich habe es wohl oben mit dem keinen Spass haben zu wenig stark formuliert. Eigentich ist es massiv verharmlost.
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  • walsi 29.07.2018 16:56
    Highlight Highlight Ein junger Amerikaner bringt es in diesem Video auf den Punkt.

    Play Icon
  • walsi 29.07.2018 16:52
    Highlight Highlight Es gibt keine Land in dem Prostitution verboten ist und es deswegen keine Prostituierten mehr gibt. Es findet dann einfach im Untergrund statt.
    • Silent_Revolution 29.07.2018 17:30
      Highlight Highlight Analog zum Drogenkonsum.

      Wird`s verboten, wird der Umgang in der Szene rauher, die Prostituierten werden dubiosen Zuhältern überlassen, sind nicht geschützt und werden zusammen mit den Freiern in die Kriminalität gedrängt = Zunahme von Gewalt und Ausbeutung.

      Bei den Drogen bleibt der Konsument ungeschützt und muss sich dubiosen Händlern unterwerfen mit dem gleichen Endresultat.

      Aber es finden sich immer noch genügend Hinterwäldler, in diesem Fall die Zürcher Frauenzentrale die sich für kontraproduktive Verbote aussprechen.
  • Emma Jones 29.07.2018 16:50
    Highlight Highlight "In Frankreich aber florierte die älteste Branche der Welt."

    Wieso wird das mit dem ältesten Gewerbe der Welt immer wieder behauptet? Hinweise dass dies zutreffen soll, gibts anscheinend keine.
    https://m.tagesanzeiger.ch/articles/551b6b8aab5c377738017a31

    • Eric Lang 29.07.2018 17:40
      Highlight Highlight Was soll sonst das älteste Gewerbe der Welt sein?
      Wohl die meisten Frauen haben sich schon auf irgend eine Art prostituiert, um ihre Ziele erreichen und so fing garantiert auch das älteste Gewerbe an.
      Und wohl schon mancher Mann hat sich gedacht, im Puff wäre es billiger und vielleicht sogar besser gewesen.
    • kafifertig 29.07.2018 18:28
      Highlight Highlight Diesen halbgaren Artikel hättest Du Dir sparen können.
    • Emma Jones 29.07.2018 19:49
      Highlight Highlight Scheinst dich ja richtig angegriffen zu fühlen, kafifertig. Dann liefer du doch mal Quellen für deine These.
      Eric Lang: "Wohl die meisten Frauen haben sich schon auf irgend eine Art prostituiert, um ihre Ziele erreichen". Das soll der Beweis sein, dass es das älteste Gewerbe der Welt ist? Etwas zu tun, um seine Ziele zu erreichen, ist noch kein Gewerbe und versklavt zu werden auch nicht, zumindest nicht aus Sicht des Sklaven.
    Weitere Antworten anzeigen
  • holden27 29.07.2018 16:25
    Highlight Highlight Man kann von ihm und seiner Einstellung halten was man will.

    Was aber fakt ist, ist dass ein verbot keine lösung ist. So wird das ganze nur noch undurchsichtiger, was menschenhändlern und anderen kriminellen in die hände spielt.
    Zudem würde es einfach eine Verlagerung ins ausland geben.
    Das ganze gewerbe sollte wie jedes andere behandelt werden und kriminelle Handlungen hart bestraft werden. Bei einem verbot leiden hauptsächlich die seriösen Anbieter darunter.
    • Eh Doch 30.07.2018 08:53
      Highlight Highlight Sorry aber gewisse Dinge sollten schlicht und einfach nicht zum Verkauf stehen, Liberalismus, Wachstum und Marktwirtschaft hin oder her
  • Katzenseekatze 29.07.2018 16:25
    Highlight Highlight Es sei ihm gegönnt.
    • Eh Doch 30.07.2018 08:53
      Highlight Highlight nope
    • KXXY 30.07.2018 10:48
      Highlight Highlight Eh doch ...
    • Fabio74 30.07.2018 13:10
      Highlight Highlight Warum?
  • kafifertig 29.07.2018 16:23
    Highlight Highlight Prostitution ist eine gewöhnliche Dienstleistung, wie Haareschneiden, Akkupunktur, Putzen, Gärtnern oder Anlageberatung. Für Geld wird ein Dienst erbracht, bzw. Gehorsam geleistet (s. Arbeitsvertrag OR). Wenn Prostitution Ausdruck von Gewalt ist, dann ist es jede andere Erwerbsarbeit auch.
    Den Kauf von sexuellen Diensten zu verbieten, nicht aber den Verkauf, ist absurd. Ganz so, als ob man den Kauf von Cannabis und anderen Drogen verbieten wollte, nicht aber deren Produktion und Handel.
    Den Männern derart den Sex verbieten zu wollen, entspringt klar dem Wunsch, die Männer zu unterdrücken.
    • EvilBetty 29.07.2018 17:46
      Highlight Highlight Ich gen dir eigentlich mehr oder weniger Recht. Bis auf den letzten Abschnitt.
    • Fabio74 29.07.2018 20:02
      Highlight Highlight mit dem letzten Satz disqualifizierst du dich gleich selber
    • JasCar 29.07.2018 22:20
      Highlight Highlight Ich widerspreche da sehr vehement.
      Deine Aufzählung an Vergleichsdienstleistungen würde ich alle anbieten.
      Die einen lieber, die anderen besser, zu einem fairen Preis macht man (Frau) vieles.
      ABER Sex gegen Geld? Nein.
      Sex ist nun mal nicht dasselbe wie Zähneputzen.
      Auch wenn ich sehr offen bin, und schon vieles ausprobiert habe, wovon andere nur feucht träumen, so bleibe ich dabei: Sex ist etwas intimes, etwas, was all unsere Sinne berührt.
      Deshalb darf man das nicht so vergleichen, wie du es tust.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nödganz.klar #161 29.07.2018 16:23
    Highlight Highlight Reduziert Frauen auf ihren Körper, hat das Gefühl er „hilft“ den Frauen wenn er sie benutzt, sieht im Prostitutionsgewerbe keine Probleme.

    Okay. Das ist einfach nur eklig und sexistisch. Ich bin auch gegen ein Verbot der Prostitution, da kontraproduktiv, aber was der Typ rauslässt, schiesst den Vogel ab.
    • DemonCore 29.07.2018 16:45
      Highlight Highlight Alle Arbeitnehmer werden von Arbeitgebern, und im weitesten Sinne von Kunden auf ihren Körper, bzw. ihre Intelligenz reduziert, oder was glaubst du wofür du bezahlst wenn du einen Gärtner oder Anwalt anstellst?
    • andrew1 29.07.2018 16:53
      Highlight Highlight Er hat nichts abwertendes gegenüber den frauen gesagt oder täusche ich mich?
    • Lamino 420 29.07.2018 17:23
      Highlight Highlight Er sagt, dass das Aussehen die Stärke einer Frau ist. Damit impliziert er, dass eine Frau nicht durch eine andere Eigenschaft stark ist bzw. dass das Aussehen die wichtigste Eigenschaft einer Frau ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bätzi 29.07.2018 16:16
    Highlight Highlight Verbieten?
    Ein Verbot ist nie die lösung es muss klar geregelt sein dies schützt sowohl die / den prostiturte person als auch den / die. Freier
    Wenn man es verbietet gibt man den missbrauch freie Hand

    Wenn es die möglichkeit nicht gibt ist auch die gefahr gross das der / die Sexsuchende
    Sich durch vergewaltigung befriedigt. Was wiederum nicht okay ist da es nicht in gegefseitigem einverständis abläuft.

    • Fabio74 29.07.2018 16:26
      Highlight Highlight Das ist mir viel zu simpel. Ohne Prostitution mehr Vergewaltigungen?
      DAchte Männer sollten ihre Triebe im Griff haben?
    • walsi 29.07.2018 17:14
      Highlight Highlight Wie das mit dem Trieb im Griff haben funktioniert sieht man bei der kath. Kirche und dem Zölibat.
    • Fabio74 29.07.2018 17:32
      Highlight Highlight @walsi: Wenn Männer ihre Triebe nicht im Griff haben, gehören Sie zum Arzt.
      Erwachsene sollten gelernt haben ihren Körper zu kontrollieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nevermind 29.07.2018 16:14
    Highlight Highlight Da wünscht man dem Herrn doch fast, dass er auch mal in die Glückliche Situation kommt und er sich prostituieren muss um seine AHV aufzubessern, damit er die Miete bezahlen kann.

    Ein Verbot bringt trotzdem nichts, weil die Nachfrage zu hoch ist. Kriminalisiert man Freier, müssen sich Prostituierte dann halt mit Kriminellen abgeben. Das sorgt sicher nicht für bessere Arbeitsbedingungen.
  • Nibu 29.07.2018 16:07
    Highlight Highlight Erbärmlich

    • DemonCore 29.07.2018 16:46
      Highlight Highlight Ah, ein Gerechter.
    • kafifertig 29.07.2018 18:50
      Highlight Highlight Ja, das ist erbärmlich.
      Es ist erbärmlich, dass Nachbarschaftshilfe und christliche Nächstenliebe nicht die sexuelle Befriedigung anderer mit einschliessen.
  • Frances Ryder 29.07.2018 16:07
    Highlight Highlight "Schweizer Frauen, die ihre Dienste auf der Strasse anbieten, sind besonders gefährdet; [...] Von diesen wiesen bis zu 90 Prozent psychische Störungen auf. «Es hat sich aber auch gezeigt», so Rössler, «dass soziale Unterstützung das Risiko für psychische Störungen reduziert.»
    Er betont, dass vor allem die Rahmenbedingungen der Sexarbeiterinnen verbessert werden müssen"

    Ein Ausschnitt aus der besagten Studie. Das man diese Studie als Argument für ein Verbot einsetzen wil, ist schon komisch, wenn in der Studie klar und deutlich für Regulierung argumentiert wird.
  • Bababobo 29.07.2018 16:05
    Highlight Highlight Für einen 70-Jährigen hält er sich wirklich gut aber wenn die Prostituierten nicht müssten, würden die meisten wohl eher Nein zu ihm sagen.
    • DemonCore 29.07.2018 16:49
      Highlight Highlight Prostituierte müssen? So wie Detailhandelsangestelte müssen, oder? Und hast du etwas gegen ältere Leute? Wegen ihrem Aussehen?
    • Fabio74 29.07.2018 17:33
      Highlight Highlight @demoncare: Hält die Coop-Angestellte ihren Körper für männliche Kunden zur Verfügung?
    • Bababobo 29.07.2018 18:21
      Highlight Highlight Dein vergleich hinkt ein bisschen, eine Detailhandelsangestellte verkauft Waren, eine Prostituierte ihren Körper. Und ja ich würde mich ekeln, offen und ehrlich gesagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 29.07.2018 15:55
    Highlight Highlight Alle die für Geld arbeiten prostituieren sich. Ist es schlimmer mit Sex Geld zu verdienen als in einem öden Büro die Zeit totzuschlagen oder sich in der Gluthitze den Rücken kaputt zu schuften? Bullinger und Zwingli hätten an diesen Neo-Puritanerinnen jedoch ihre wahre Freude!
    • Enzasa 29.07.2018 16:45
      Highlight Highlight Ich arbeite für Geld, ich erbringe eine Leistung, meine Arbeitskraft und erhalte dafür eine Leistung, mein Gehalt.
      Prostitution hat für mich etwas mit Selbstverleugnung zu tun.
      Man gibt seinen Körper hin, damit der andere seine Gefühle ausleben kann. Aufgrund der gesellschaftlichen Situation bedeutet diese Arbeit Würdelosigkeit im Gegensatz zum Beruf eines Arztes, der Anerkennung bekommt.
      Besser als ein Verbot finde ich, stärkeres Durchgreifen bei Menschenhandel, Missbrauch und Kriminalität. Mehr Unterstützung und Hilfe beim Ausstieg aus dem Beruf
    • Slavoj Žižek 29.07.2018 17:04
      Highlight Highlight Durch ein Verbot wird der Anerkennung sicher nicht geholfen.
    • DemonCore 29.07.2018 17:21
      Highlight Highlight Vielleicht sollte man nicht selbstgerecht den Prostituierten pauschal jegliche Würde absprechen. Mir kommen noch einige andere Berufe in den Sinn die durchaus würdelos sein können, auch solche wo man Hemd und Krawatte trägt. Es ist doch so, dass dies eine persönliche Wertung ist eher als eine objektivierbare Aussage ob Prostitution per se würdelos ist. 'Gefühle ausleben'? Probier's mal mit Sexualdrang abbauen und ggf. körperliche Nähe erleben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • horst müller 29.07.2018 15:55
    Highlight Highlight ich gehe auch gerne gelegentlich ins puff und mein umfeld weiss ebenfalls darüber bescheid. ist zwar nicht wirklich akzeptiert aber kann mir auch egal sein.

    selbstverständlich nur in anständige etablissements und nicht irgendwo auf der strasse für nen 50er. ich kann nicht verstehen, weshalb so viele leute sex und liebe nicht trennen können. obwohl, küssen würde ich nie eine professionelle, da es mir einfach zu intim ist 😅
    • horst müller 29.07.2018 16:35
      Highlight Highlight was allenfalls noch angemerkt werden muss: ich verurteile den besuch von prostituierten, wenn man sich in einer beziehung befindet. der gute herr sowie ich sind jedoch singel und das ist eine komplett andere ausgangslage!
    • kafifertig 29.07.2018 18:54
      Highlight Highlight @host
      Was soll eine "Beziehung" an der Sachlage ändern?
      Eine "Beziehung" ist keine Garantie auf die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse.
      Oder sind Sie der Auffassung, dass Ihr Partner jederzeit für ihre Bedürfnisbefriedigung herhalten muss?
    • horst müller 29.07.2018 21:49
      Highlight Highlight kommt natürlich immer auf die beziehungsform an. ich persönlich bin da nicht so experimentell und würde deshalb eher zur konservativen version greifen. resultierend wäre wohl bedürfnisse zurückstecken (insofern es mit dem sex nicht klappt).

      da ich aber singel bin, kann ich meine bedürfnisse im puff ausleben und muss mir da keine gedanken machen - allenfalls mit ein grund, weshalb es mit den beziehungen nicht klappt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carlitos Fauxpas 29.07.2018 15:53
    Highlight Highlight Eigentlich ein armer Kerl hat aber genug Eier und steht hin - nicht so wie die zahlreichen "glücklich" verheirateten mit "Baby on Board" Kleber am Wagen, die sich etwas vormachen und letztendlich wie der Marcel ihr Glück nicht finden...
    • DemonCore 29.07.2018 16:18
      Highlight Highlight Inwiefern ist er ein armer Kerl?
    • horst müller 29.07.2018 16:32
      Highlight Highlight zu prostituierten geht man nicht aus reinem spass, sindern um ein bedürfniss zu befriedigen - in diesem sinne ein armer kerl, dass er keine frau findet, welche dies unentgeldlich (und allenfalls auch aus spass) mit ihm macht
    • DemonCore 29.07.2018 16:52
      Highlight Highlight Ich habe nicht den Eindruck dass er sich selbst als armen Kerl sieht.
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  • rudolf_k 29.07.2018 15:51
    Highlight Highlight Hat völlig recht, dieser Herr. Diesem links-faschistoiden Gedankengut wie Prostitutionsverbot, Bargeldabschaffung, Gesinnungsterror beim Thema Migration und Gender-Wahnsinn muss mit aller Entschiedenheit entgegen getreten werden.
    • Lamino 420 29.07.2018 16:08
      Highlight Highlight Ich habe die Argumente nicht entdeckt.
    • nödganz.klar #161 29.07.2018 16:14
      Highlight Highlight Oh Rudolf, da hast da aber einen schönen Kommentar aus dem „rechtspopulistischen-Wutbürger-Bullshit-Bingo“ zusammengesetzt. Kannst stolz auf dich sein. Links-faschistoid... Gesinnungsterror... Gender-Wahnsinn... Moll, du musst echt ein angenehmer Zeitgenosse sein.
    • Sauäschnörrli 29.07.2018 16:15
      Highlight Highlight Respekt. Ich hätte das alles nicht in einen Satz gekriegt. Aber vielleicht sehe ich diese Dinge auch einfach als zu eigenständig.
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