DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Switzerland's Robin Godel, riding Jet Set, competes during the Equestrian Eventing Cross Country competition at the Sea Forest Cross Country Course during the 2020 Summer Olympics, Sunday, Aug. 1, 2021, in Tokyo, Japan. The Swiss Olympic team says the horse had to be euthanized after sustaining a leg injury in the team eventing competition. (AP Photo/Carolyn Kaster)
Robin Godel

Jet Set beim letzten Auftritt seines Lebens. Bild: keystone

«Äusserst tragisch» – Schweizer Olympia-Pferd «Jet Set» eingeschläfert

Die Schweizer Equipe in Tokio muss einen tragischen Zwischenfall verarbeiten. Der Wallach Jet Set von Vielseitigkeits-Reiter Robin Godel wird nach dem Geländeritt eingeschläfert.



Der 14-jährige Jet Set unter Schlussreiter Robin Godel musste kurz nach dem fünftletzten Hindernis anhalten. Der Wallach hatte sich bei der Landung in der letzten Wasserkombination verletzt und konnte deshalb auf einem Bein nicht mehr richtig auffussen und humpelte.

Jet Set hatte sich bei der Landung in der letzten Wasserkombination einen Bänderriss im rechten Vorderbein zugezogen. Aufgrund der Schwere der Verletzung und den damit einhergehenden Schmerzen habe das Pferd eingeschläfert werden müssen, teilte der Schweizerische Verband für Pferdesport in einer Mitteilung mit.

Equipenchef Dominik Burger im Interview. Video: SRF

«Einfach nur Pech und äusserst tragisch»

Reiter Godel blieb beim Vorfall unverletzt. Der tragische Unfall sei weder auf ein Verschulden des Reiters noch auf den Parcours zurückzuführen, schrieb der Dachverband Swiss Olympic in einem Communiqué zum Vorfall. «Dem Reiter kann man keinen Vorwurf machen, so etwas kann schnell passieren», sagte Equipenchef und Veterinär Dominik Burger zur «Pferde-Woche». «Es ist einfach nur Pech und äusserst tragisch.»

Irreparabler Schaden

«Das Pferd wurde sofort tierärztlich versorgt und nach einer ersten Untersuchung mit einem Krankenwagen in die Tierklinik vor Ort gebracht», schreibt der internationale Reitsport-Verband FEI. «Leider wurde bei der Ultraschalluntersuchung ein irreparabler Bänderriss in der rechten unteren Gliedmasse, direkt über dem Huf, festgestellt. Aus humanen Gründen und mit dem Einverständnis der Besitzer und des Sportlers wurde beschlossen, das Pferd einzuschläfern.»

Switzerland's Robin Godel, riding Jet Set, competes during the equestrian eventing dressage at Equestrian Park at the 2020 Summer Olympics, Saturday, July 31, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Godel und Jet Set bei der Dressur am Samstag. Bild: keystone

Diplom liegt nicht mehr drin

Trotz des Zwischenfalls wird das Schweizer Team am Montag im abschliessenden Springen an den Start gehen. Ersatzreiterin Eveline Bodenmüller kommt mit Violine de la Brassiere zum Einsatz.

Viele Zwischenfälle gab's im Gelände. Video: SRF

In der Einzelwertung fiel Felix Vogg im Geländeritt vom 8. Zwischenrang auf Platz 21 zurück. Neu führt Mélody Johner mit Platz 19 die teaminterne Wertung an. In der Mannschaftswertung wurde die Schweiz für den Ausfall von Godin und Jet Set mit 200 Strafpunkten belegte. Das angepeilte Diplom (Top 8) liegt nun ausser Reichweite. (ram/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die besten Bilder der Olympischen Spiele 2020 in Tokio

1 / 96
Die besten Bilder der Olympischen Spiele 2020 in Tokio
quelle: keystone / martin meissner
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das Pferd kann einem Leid tun – Nico muss sich beim Voltigieren beweisen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Es war einfach zu wenig» – die Stimmen der Nati und der Medien nach dem 0:0 in Nordirland

Die Favoritenrolle stand der Schweizer Nati am Mittwochabend in Nordirland nicht so gut wie die Rolle als Aussenseiter im Spiel gegen Europameister Italien. So reagierten Trainer und Spieler auf das enttäuschende 0:0 gegen die Nordiren.

Wie erwartet ist die Schweiz gegen Nordirland ganz anders aufgetreten als noch gegen Italien. Doch trotz des vielen Ballbesitzes fehlten die zwingenden Torchancen. Dies bemängelte auch der Trainer nach seinem zweiten Pflichtspiel: «Wir wussten, dass wir dominant auftreten können und einen Grossteil des Ballbesitzes haben werden. Doch haben die Präzision und die nötige Durchschlagskraft im letzten Drittel gefehlt.»

Als Grund dafür führte Murat Yakin unter anderem den tiefstehenden Gegner an: …

Artikel lesen
Link zum Artikel