USA
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Cassandra Sandusky, right, a graduate of Columbine High School, pauses with her friend, Jennifer Dunmore, at a row of crosses bearing the names of the victims of the attack at the school 20 years ago before a program for the victims Saturday, April 20, 2019, in Littleton, Colo. (AP Photo/David Zalubowski)

Bild: AP/AP

20 Jahre nach Columbine: Menschen gedenken Opfer von Amoklauf



20 Jahre nach dem Amoklauf an der Columbine Highschool haben die USA der 13 Opfer gedacht. In Littleton versammelten sich am Samstagnachmittag (Ortszeit) etliche Menschen bei einer Gedenkveranstaltung.

«Die Zeit mag die Intensität des Traumas mildern, aber die unglaublichen Erinnerungen bleiben», sagte der frühere Rektor der Schule, Ron Mitchell, bei der Zeremonie in Littleton im US-Bundesstaat Colorado. «Die Stärke und Widerstandsfähigkeit dieser Gemeinde hat uns Hoffnung gegeben.»

Attendees hug during a program for the victims of the massacre at Columbine High School 20 years ago Saturday, April 20, 2019, in Littleton, Colo. (AP Photo/David Zalubowski)

Bild: AP/AP

Auch frühere Schüler und Colorados Gouverneur Jared Polis hielten eine Rede bei der Gedenkfeier in einem Park neben der Columbine-Schule. Ex-Präsident Bill Clinton, in dessen Amtszeit das Massaker fiel, meldete sich in einer aufgezeichneten Botschaft zu Wort.

Die Überlebende Mandy Cooke sagte am Samstag, der Tag des Massakers habe alles für sie verändert. «Als Überlebende haben wir die Kraft und den Mut gefunden, unseren Weg im Leben zu finden, aber das ging nicht ohne Schwierigkeiten. Ich weiss, dass viele von uns wegen dieses schrecklichen Tags noch immer zu kämpfen haben.» Cooke unterrichtet heute als Lehrerin an der betroffenen Schule.

Weltweites Entsetzen

Dort hatten am 20. April 1999 zwei Teenager zwölf Schüler und einen Lehrer erschossen sowie 24 weitere Personen verletzt. Nach der Tat nahmen sich die beiden Amokläufer das Leben. Die Tat löste weltweit Entsetzen aus und führte zu einer Debatte über Waffengesetze der USA. Aus Sicht vieler Beobachter hat sich aber seither wenig getan. Immer wieder kommt es in Schulen in den USA zu Bluttaten.

Das schreckliche Ereignis war auch Anlass für den waffenkritischen Dokumentarfilm «Bowling for Columbine» von Michael Moore, der 2003 mit einem Oscar ausgezeichnet worden war.

FILE - In this May 16, 2018 file photo, Michael Moore attends the Turner Networks 2018 Upfront in New York. Moore’s Donald Trump critique “Fahrenheit 11/9” will premiere at the Toronto International Film Festival before hitting theaters September 21. The film will make its world premiere in Toronto on September 6. (Photo by Evan Agostini/Invision/AP, File)

Michael Moore. Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Erst vor ein paar Tagen geriet die Columbine Highschool wieder in die Schlagzeilen. Das FBI fahndete nach einer bewaffneten 18-Jährigen, die der Schule mit Gewalt gedroht hatte und der Bundespolizei zufolge eine «Besessenheit» mit dem Columbine-Massaker an den Tag gelegt hatte. Sie wurde tot aufgefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie sich selbst getötet hat. (sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • redeye70 21.04.2019 11:50
    Highlight Highlight Meine ehrliche Meinung. Obschon ich auch finde, dass man in Teilen der USA viel zu einfach an Schusswaffen kommt. Das Problem ist eigentlich nicht das Waffenrecht an sich, sondern die Kultur die darum entstand. Die Kultur des rächenden Einzelkämpfers, der mit der Waffe sein „Recht“ selbst in die Hand nimmt. Die Kultur des aufrechten Amerikaner mit der Bibel in der linken und der Waffe in der rechten Hand. Wie sonst lässt sich die enorm hohe Schusswaffengewalt erklären wenn andere Länder mit hoher Waffendichte diese Probleme nicht kennen.

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