Frauen-Fussball-WM
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Frauen-WM, Finale

So feierte das Stadion in Lyon die USA nach dem WM-Sieg



Die USA sind zum vierten Mal nach 1991, 1999 und 2015 Weltmeister im Frauenfussball. Die Titelverteidigerinnen gewannen an der WM in Frankreich den Final gegen Europameister Niederlande 2:0.

Für Megan Rapinoe, die auch wegen ihrer lautstarken Kritik an US-Präsident Donald Trump in den letzten Wochen weltweite Bekanntheit erlangte, war es der sechste Treffer im Turnier. Rapinoes Kampf für mehr Gleichberechtigung und Ansehen für den Frauenfussball hatte die gewünschte Wirkung erreicht.

Bei der Übergabe der Trophäe wurde nicht nur der Fifa-Präsident Gianni Infantino vom ganzen Stadion ausgebuht, sondern die Stadionbesucher riefen im Chor «equal pay» (gleiche Bezahlung).

Bei der anschliessenden Pressekonferenz nahm die überglückliche Rapinoe zudem gleich Stellung zum spontanen Ständchen der Stadionsbesucher. «Ich denke, wir können alle noch mehr tun, damit es in unserem Sport weitergeht. Es ist an der Zeit, dass die nächsten Schritte eingeleitet werden», so die 34-jährige Fussballerin. Ihr Team sei gerade mittendrin, die Welt zu verändern. «Das ist ein grossartiges Gefühl», lächelt Rapinoe.

Auch auf Twitter erhielt die US-Nati Applaus von allen Seiten – darunter von Tim Cook und Barack Obama. Und auch US-Präsident Donald Trump gratulierte dem Team zum Sieg.

(ohe)

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    Alle Leser-Kommentare
  • flugsteig 08.07.2019 12:22
    Highlight Highlight Solange die Weltmeisterinnen einem männlichen U15-Team nicht mal ansatzweise standhalten können, verdienen sie nicht die gleiche Prämie wie die Besten dieses Sports.
    Des Weiteren gilt auch hier die freie Marktwirtschaft. Die Damen werden heute schon weit besser entlöhnt, prozentual am Umsatz des Turniers gemessen, als die Männer.
  • sputniqq 08.07.2019 09:33
    Highlight Highlight Isr doch zimlich simpel. Der Markt reguliert schlussendlich auch die Entlöhnung der Spielerinnen. So viel ich auch gegen die Fifa bin, da kann Infantino nicht viel dafür.
    Der Markt im Männerfussball ist nun mal zig-grösser und beliebter in der ganzen Welt. Die Nachfrage, nicht nur nach der WM, sondern vor allem im Clubfussball,, übersteigt denjenigen der Frauen.

    Man kann sichs gerne auch wie zwei verschiedene Sportarten vorstellen. Wieso verdienen Fussballer viel mehr als Volleyballer, Ping Pong Profis etc.? Sie ziehen mehr Zuschauer an. Das ist unabhängig vom Geschlecht.
  • Faceoff 08.07.2019 09:10
    Highlight Highlight Wieviele «chanters» es wohl gehabt hätte bei «equal ticket prices»?

    Mal ehrlich, das ist doch einfach nur eine weitere Bühne für Profilneurotiker, sich auf ein hohes Ross zu schwingen. Aber selber mal ein Spiel des lokalen Frauenteams schauen ist ihnen dann zu blöd, sind ja auch keine Kameras dabei, die die Heldentat festhalten.
  • Tenno 08.07.2019 06:11
    Highlight Highlight Der Profisport ist einer der wenigen Möglichkeiten, wo es die Frauen selber in der Hand haben gleiche Verhältnisse zu schaffen.
    Grundsätzlich ist in der westlichen Welt +/- eune 50-50 Aufteilung der Geschlechter vorhanden. Wenn nun also due 50% Frauen, z.B. den Frauenfussball gleich unterstützen, wie die Männer den Männerfussball, sorgen sie bzgl. Stadien, Medienpräsenz bald für gleich kange Spiesse. Es müssen natürlich auch mehr Frauen Fussball spielen damit es grösser wird. Wenn sie aber lieber zum Herrenfussball gehen, wird es für due Frauen im Fussball nie equal pay geben. Use the Piwer!
    • Ritiker K. 08.07.2019 08:07
      Highlight Highlight So ein Kommentar verwirrt mich. Vereinfachungen helfen nicht immer. Es ist doch nicht so dass Frauenfussball nur für Frauen ist und Männerfussball nur für Männer.

      Dieses Argument = Die Frauen sind doch 50% der Menschheit, also haben sie es in der Hand, sehe ich als ein (männliches) Verantwortung-abschieben damit Mann ja nicht ein schlechtes Gewissen hat oder sogar das Gefühl bekommt, ER müsse etwas machen oder sein Verhalten ändern.

      Equal Pay geht uns ALLE an, Männer wie Frauen und es geht nur gemeinsam. Von uns allen für uns alle.

      Alle sind in der Pflicht - auch die Männer.
    • Tenno 08.07.2019 08:53
      Highlight Highlight Es geht hier nicht ums abschieben sondern um das Heft selber in die Hand nehmen. Wenn man was ändern will, muss man was dagegen tun. Hier haben die Frauen die Macht dazu also können sie es ziemlich gut selber bestimmen.
      Ich kann als Mann trotzdem auch gerne Frauenfussball schauen und tu dies auch oder gehe mit der Frau und Tochter zusammen an den Frauenstreik etc..
      Eines der grossen Problene sehe ich darin, dass sich die Frauen selber tropedieren. Sie gehen eben lieber zum Männerfussball als zum Frauenfussball.
      Equal Pay in einem "normalen" Job ist klar da in Mix Teams gearbeitet wird.
    • Chris69 08.07.2019 08:55
      Highlight Highlight Ich bin jetzt von diesem Kommentar genau so verwirrt wie du vom vorherigen. Bevor es equal pay gibt, muss es equal interest, equal visit oder so geben. Und da müssen halt sorry auch die Frauen mehr für den Frauensport tun. Wenn Männer am Sonntag früh aufstehen um 3 Stunden in einem Fanbus zu fahren, um 2 Stunden vorher im Stadion zu sein, um dort 2 Stunden zu stehen....dann machen sie das halt wegen dem Männerfussball....solange das so ist ist equal pay unrealistisch

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