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Weisse Strände, blaues Meer: Viele Backpacker zieht es nach Bali. Doch nicht alle haben das nötige Kleingeld dafür. Bild: AP/AP

Immer mehr Touris betteln in Asien um Geld – auf Bali schreiten jetzt die Behörden ein

Auf Twitter kursieren derzeit zahlreiche Bilder von Backpackern, die in asiatischen Ländern wie Vietnam, Thailand und Indonesien um Geld betteln. Nun gehen die balinesischen Behörden gegen die unbeliebten Bettler vor.

helene obrist



Destinationen wie Bali, Thailand oder Vietnam gelten als Backpacker-Paradies. Einige der Reisenden scheinen aber nicht das nötige Kleingeld dafür zu haben. Statt zu arbeiten oder zurückzufliegen, setzen sich einige der Touristen auf die Strasse und betteln um Geld – und empören damit gerade die Netzgemeinschaft.

«In einem Land, in dem 220 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze leben, bettelt dieser junge Herr mit einer Wasserflasche um Geld, damit er um die Welt reisen kann», empörte sich ein Twitter-User unter einem Bild eines westlichen Touristen, der mit einem Pappschild um Geld für seinen Reisetrip bettelt.

Eine indonesische Twitter-Userin schreibt: «Wenn ihr in die Ferien geht, dann seid finanziell darauf vorbereitet. Es ist eine Schande, dass Leute aus Industrieländern in Entwicklungsländern betteln!»

Den «Begpackern», wie sie auf Twitter bezeichnet werden (beg vom Englischen «begging» = betteln), geht es nun an den Kragen. Jedenfalls in Indonesien. Auf der indonesischen Insel Bali hat die Einreisebehörde damit angefangen, bettelnde Touristen an die jeweiligen ausländischen Botschaften zu verweisen.

«Wir haben viele Fälle von problematischen Touristen, in letzter Zeit sind sie entweder Australier, Briten oder Russen», wird ein indonesischer Beamter auf der Plattform Bored Panda zitiert. Man melde die Leute bei den Botschaften, dass diese ihre eigenen Bürger im Ausland überwachen können.

Auch in Thailand wird versucht, den «Begpackern» Einhalt zu gebieten. Dort versucht man, die Bettler bereits bei der Einreise abzuwimmeln. Wer sich im Land aufhalten will, muss nachweisen können, dass er über genügend Geld verfügt, um seinen Aufenthalt selbst finanzieren zu können.

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quelle: conni biesalski
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