AHV
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epa07584719 Swiss Federal President Ueli Maurer, (R), and Interior Minister Alain Berset speak to the press in Bern, Switzerland, 19 May 2019, after Switzerland voted on the adoption of the EU gun laws and policies and the second national vote on corporate tax reform linked to a reform on pensions. Swiss voters have accepted both new regulations at the national ballot.  EPA/PETER SCHNEIDER

Grund zur Freude: Sozialminister Alain Berset (SP) und Finanzminister Ueli Maurer (SVP) am Abstimmungssonntag. Bild: EPA/KEYSTONE

Keine AHV für Reiche oder arbeiten bis 67? Neue Reformideen nach dem STAF-Ja

Das Volk hat sich deutlich dafür ausgesprochen, der AHV im Rahmen der STAF neue Einnahmen von jährlich zwei Milliarden zuzuführen. Doch die Probleme sind damit noch nicht gelöst.



Was ändert sich jetzt bei der AHV?

Mit der Annahme der STAF erhält die AHV eine zusätzliche Finanzspritze. Ab 2020 erhält das Sozialwerk jährlich zusätzliche zwei Milliarden Franken. Davon steuert der Bund rund 800 Millionen Franken bei, die mehrheitlich mit Einnahmen aus der Mehrwertsteuer finanziert werden. Arbeitnehmer und Arbeitgeber steuern mit einer Erhöhung der Lohnabzüge um 0,15 Prozentpunkte 1,2 Milliarden Franken zur AHV-Finanzspritze bei.

Ist damit die AHV gesichert?

Nein, die Zusatzfinanzierung verschafft ihr lediglich etwas Luft. Doch die grundsätzlichen Finanzierungsprobleme der AHV sind damit nicht gelöst. Ab 2020 gehen die geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge (Geburtsjahr 1955 bis 1970) in Rente. Damit einher geht, dass immer weniger Werktätige immer mehr Pensionierte finanzieren müssen. Das sogenannte Umlagedefizit der AHV beläuft sich 2030 auf rund 5 Milliarden Franken. Kumuliert fehlen der AHV bis dahin rund 43 Milliarden Franken.

Bild

Bild: grafik oliver marx / aargauer zeitung

Und wie soll dieses Loch gestopft werden?

Im Abstimmungskampf hat der Bundesrat immer darauf hingewiesen, dass die STAF lediglich ein erster Schritt zur Sicherung sei, aber kein Ersatz für eine umfassende AHV-Reform. Der letzte Versuch, sowohl die 1. als auch die 2. Säule der Altersvorsorge zu reformieren – das Projekt AV2020 – war im September 2017 an der Urne gescheitert. Kurz darauf präsentierte Sozialminister Alain Berset im Dezember 2017 einen neuen Anlauf. Mit dem Projekt AHV21 soll die AHV bis ins Jahr 2030 stabilisiert werden. Das Projekt enthält vier Massnahmen:

Wie stehen die Erfolgschancen dieses Projekts?

Bundesrat Alain Berset, fotografiert an einer Medienkonferenz ueber die Massnahmen zur Foerderung des inlaendischen Arbeitskraeftepotenzials, am Mittwoch, 15. Mai 2019, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Hat eine harte Nuss zu knacken: Alain Berset (SP) muss die AHV reformieren. Bild: KEYSTONE

Am 20. Februar 2019 wertete der Bundesrat die Vernehmlassungsantworten von Parteien, Verbänden und Kantonen aus. Die Grundzüge der Reform werden weithin unterstützt, allerdings gibt es an einzelnen Punkten Kritik aus unterschiedlichen Lagern. Für bürgerliche Parteien und Wirtschaftsverbände geht die Erhöhung der Mehrwertsteuer zu weit. Für die Linke und die Gewerkschaften ist die Anpassung des Rentenalters der Frauen tabu, solange keine Lohngleichheit herrscht. Rundherum anerkannt ist die Notwendigkeit von Kompensationsmassnahmen im Falle einer Anpassung des Rentenalters. Allerdings erhielt keine der beiden vom Bundesrat vorgeschlagenen Varianten eine Zustimmung der Mehrheit.

Viel Zuspruch erhalten die Pläne zur Flexibilisierung des Rentenalters, allerdings gibt es Kritik an der Ausgestaltung des Anreizsystems. Der Bundesrat will nun bis Ende August seine Botschaft zur AHV21 verabschieden und die Vorlage ins Parlament schicken. In die Botschaft werden nebst den Ergebnissen der Vernehmlassung auch die mit der Annahme der STAF veränderte Ausgangslage mit einfliessen. An den Grundzügen des Projekts dürfte der Bundesrat jedoch nichts Wesentliches ändern.

Gibt es noch andere Ideen für eine Reform der AHV?

Ja, nicht nur der Bundesrat will Neuerungen bei der AHV. Der Gewerkschaftsbund (SGB) etwa hat angekündigt, eine Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente analog zum 13. Monatslohn zu lancieren. Gegenüber dem Blick verwies Gewerkschaftsboss Pierre-Yves Maillard auf die in den letzten Jahren gesunkenen Pensionskassenrenten: «Die 13. AHV-Rente ist die beste und für das Gros der Bevölkerung die kostengünstigste Möglichkeit, das Rentenniveau zu halten.» Die Unterschriftensammlung soll Anfang 2020 starten.

Le conseiller d’Etat Vaudois Pierre-Yves Maillard et candidat a la candidature au Conseil national parle lors du congres de nomination du Parti Socialiste Vaud des candidatures pour les elections federales ce samedi 27 avril 2019 a Moudon. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Gewerkschaftspräsident Pierre-Yves Maillard will eine 13. AHV-Rente. Bild: KEYSTONE

Auch die Jungfreisinnigen planen eine Initiative zum Thema AHV. Am Tag nach der STAF-Abstimmung präsentierten sie vier Varianten für eine Volksinitiative zur schrittweisen Anhebung des AHV-Alters. Gemäss Varianten 1-3 soll es zwischen 2027 und 2032 in Schritten von zwei Monaten von 65 auf 66 steigen.

Bei der Variante 1 soll das AHV-Alter an die Entwicklung der Lebenserwartung gekoppelt werden. Laut Medienunterlagen der Jungfreisinnigen bedeutete dies eine jährliche Anhebung des Rentenalters um rund 40 Tage. Gemäss Variante 2 soll das AHV-Alter um zusätzliche zwei Monate angehoben werden, «wenn der AHV-Fonds innerhalb der nächsten vier Jahre unter 100 Prozent einer Jahresausgabe fällt». Variante 3 sieht eine Anhebung auf 66 Jahre ohne weitere Bedingungen vor und Variante 4 will lediglich das AHV-Alter der Frauen auf 65 angleichen. Am 23. Juni soll ein Parteikongress eine Variante auswählen und danach wollen die Freisinnigen noch im Sommer ihre AHV-Initiative lancieren.

Einen anderen Ansatz schlagen die Jungen Grünliberalen (JGLP) vor. Sie wollen die AHV-Rente für besonders Vermögende komplett streichen: «Heute beziehen tausende Superreiche eine AHV-Rente, die sie nicht zur Existenzsicherung brauchen», sagt JGLP-Co-Präsident Tobias Vögeli im «Blick». Mit dem Vorstoss will die Jungpartei Diskussionstabus brechen. Auf einen fixen Grenzwert, oberhalb dem keine AHV-Renten mehr ausbezahlt werden, hat sich die Jungpartei noch nicht festgelegt. Läge diese Grenze bei fünf Millionen Franken Vermögen, wären gemäss Vögelis Berechnungen rund 18’000 AHV-Bezüger betroffen und Einsparungen von rund 500 Millionen möglich.

Parteipraesident Albert Roesti, aufgenommen an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz, am Samstag, 30. Maerz 2019, in Amriswil. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

SVP-Präsident Albert Rösti will weniger Entwicklungshilfe – zugunsten der AHV. Bild: KEYSTONE

Den kontroversen Vorschlag knüpft die JGLP allerdings an Bedingungen – die ebenfalls viele Gegner haben dürften: Eine Streichung von AHV-Renten für besonders Vermögende soll es nur geben, wenn gleichzeitig das Rentenalter 67 eingeführt und die Umverteilung von Jung zu Alt in der zweiten Säule gestoppt wird.

Die SVP wiederum prüft gemäss Parteipräsident Albert Rösti eine Initiative, um die AHV aus bestehenden Bundesmitteln zu stärken – und möchte dafür Gelder von der Entwicklungshilfe in die Altersvorsorge umleiten. Allerdings ist das Projekt noch nicht spruchreif.

Und was passiert in der zweiten Säule?

Auch die berufliche Vorsorge ist finanziell in Schieflage geraten. Wegen der gestiegenen Lebenserwartung müssen die angesparten Altersguthaben über einen längeren Zeitraum hinweg ausreichen. Der Deckungsgrad der Pensionskassen ist in den letzten Jahren gesunken. Wegen des Tiefzinsumfelds ist es für sie unmöglich, auf ihr Kapital einen Gewinn zu erwirtschaften, mit dem sie den Mindestumwandlungssatz von derzeit 6,8 Prozent finanzieren könnten. Dieser schreibt vor, wie das Altersguthaben in der obligatorischen beruflichen Vorsorge beim Erreichen des ordentlichen Rentenalters in eine Rente umzurechnen ist. Damit Pensionierte in der zweiten Säule trotzdem ihre Rente in der gesetzlich vorgeschriebenen Höhe ausbezahlt erhalten, wurden diese zwischen 2014 und 2017 jährlich von Pensionskassenbeiträgen der Berufstätigen in der Höhe zwischen 6 rund 7 Milliarden Franken mitfinanziert.

Aus diesen Gründen will der Bundesrat auch in der zweiten Säule eine Reform. Er hat im April vergangenen Jahres die Sozialpartner dazu eingeladen, gemeinsame Vorschläge zu erarbeiten – eigentlich bis Ende April 2019. Dieser Fahrplan hat sich verzögert, Sozialminister Alain Berset hat den Sozialpartnern eine Verlängerung bis Ende Sommer gewährt. Von einem Kompromiss ist derzeit nichts zu sehen: Der Pensionskassenverband möchte den Mindestumwandlungssatz von 6,8 auf 5,8 Prozent senken. Doch dagegen gibt es Widerstand von links: Gewerkschafter und SP-Nationalrat Corrado Pardini rechnete in der «SonntagsZeitung» vor, dass eine solche Senkung für die Betroffenen Renteneinbussen von bis zu 15 Prozent bedeute: «Für mich sind Senkungen in dieser Höhe absolut undenkbar, zumal noch viel zu viel Geld in den Kassen und Versicherungen versickert.»

ARCHIV - ZUR MK VON BR BERSET UEBER DIE STOSSRICHTUNG DER REFORM DER ALTERSVORSORGE, AM MITTWOCH, 20. DEZEMBER 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE THEMENBILDER ---- Elderly people come together for a pensioners' afternoon with lunch and card games at Saint Andreas parish in Uster in the canton of Zurich, Switzerland, pictured on June 15, 2011. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Wie sicher sind die Renten? Pensionierten-Treff in Uster ZH. Bild: KEYSTONE

Möglich ist, dass das Volk bei der zweiten Säule erst über eine Volksinitiative zu befinden hat, bevor Bundesrat und Parlament eine Reform verabschieden. Eine Komitee unter Vorsitz von Josef Bachmann, Ex-Geschäfts­leiter der PwC-Pensionskasse, hat am 2. April 2019 mit der Unterschriftensammlung für die Volksinitiative «Vorsorge Ja – aber fair» begonnen. Der relativ allgemein gehaltene Initiativtext verlangt, Beiträge und Leistungen in der zweiten Säule müssten die «langfristige Generationengerechtigtkeit» gewährleisten. Eine systemfremde Umverteilung in der zweiten Säule soll verboten sein. Die Altersrenten müssten laufend an die Rahmenbedingungen angepasst werden und das Rentenalter an die Lebenserwartung. Und zu guter letzt als wohl umstrittenster Punkt sieht die Initiative vor, dass bereits laufende Altersrenten von Pensionierte «in moderaten Schritten» gesenkt werden können.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Asmodeus 22.05.2019 09:17
    Highlight Highlight Radikaler Lösungsansatz für das AHV-Problem sowie das Sozialhilfe-Problem.

    Zwingt die Firmen endlich faire Löhne zu zahlen und ihre Mitarbeiter menschlich zu behandeln, so dass diese nicht zum Burnout getrieben werden und dann 1-2 Jahre (oder länger) nur Geld kosten aber keines bringen.

    Höheres Einkommen = Mehr Geld für die AHV.
    Höheres Einkommen = Eher in der Lage Kinder zu unterhalten = Mehr zukünftige Arbeiter = Mehr Geld für die AHV.
    Höheres Einkommen = Es steht mehr Geld zur Verfügung um einzukaufen = Mehr Mehrwertsteuereinnahmen = Mehr Geld für die AHV.
  • Schneider Alex 22.05.2019 06:16
    Highlight Highlight Die langfristige Sicherstellung der AHV-Finanzierung kann nicht über die Anpassung des normalen Renteneintrittsalters an die veränderte Lebenserwartung erfolgen. Aufgrund der Arbeitsbelastung des modernen Arbeitsmarktes wäre eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters kontraproduktiv. Gute Alternativen sind: Flexibilisierung des Renteneintrittsalters; Beitragserhöhungen, ev. auf Kosten von mehr Lohn, höhere MwSt, Finanztransaktionsst., Kapitalgewinnst., Umlagerung des Bundesbudgets für AHV.
  • DasEndeDerEwigkeit 21.05.2019 20:44
    Highlight Highlight Ich bin unheilbar krank und habe eine tiefere Lebenserwartung...darf ich dann früher in pension wenn das Pensionsalter an die Lebenserwartung gekoppelt wird?
  • SGR 21.05.2019 19:50
    Highlight Highlight In unserem angeblich so reichen Land geht die Lebensgrundlage für die Pensionierten den Bach runter und es soll kein Geld vorhanden sein um das Loch zu stopfen ?

    Na dann macht aus der AHV eine fiktive... - Bank..- Fluggsellschaft.. -Armee und einen fiktiven Eisenbahnbetrieb usw...
    Gleichzeitig international den finanziellen Notstand ausrufen und Spendenmarathons starten bei der Glückskette und bei Jeder Rappen zählt.
    Am besten alles zusammen, wenn schon denn schon.

    Armes reiches Land...
  • Beat-Galli 21.05.2019 12:42
    Highlight Highlight Keine Mwst. Keine erhöhung Rentenalter.
    Keine Erhöhung ALV Beitrag.

    Dann probieren wirs doch mal mit fairen Besteuerungen der Juristischen Personen.

    Ach ja, das haben wor letzten Sonntag wieder mal verkackt.

    Zur Erinnerung. Firmengewinne dienen in den meisten Fällen nur den Besitzern etwas.

    Kleinere Firmen können sich die Besitzer über unser Steierrecjt arm schreiben.

    Grössere Firmen stopfen den reichen Besitzer nur den Rachen voll.
    (Volkswirtschaftliche Kathastrophe)

    Nein, es gibt noch immer kein Beweis, dass es der Bevölkerung besser geht wenn es den Reichen gut geht!!!
    • Brasser 21.05.2019 13:38
      Highlight Highlight Stimmt, vom Gewinn eines KMU (und das sind gem. BFS 99,73% aller CH-Unternehmen) profitieren nebst dem Steueramt der/die Inhaber, die ihr privates Vermögen und oft auch ihre Lebenszeit in das Unternehmen stecken. Also diejenigen, die n Leuten wie dir einen sicheren Arbeitsplatz mit regelmässigen Lohnzahlungen bieten.
      Was soll daran falsch oder verwerflich sein?

      Das mit dem "arm schreiben" funktioniert übrigens leider nur am Stammtisch, aber wie schon Plato sagte, "der Unwissende wird bei den Unwissenden mehr Glauben finden als der Wissende". Also lasse ich es gscheiter!
    • Beat-Galli 21.05.2019 19:02
      Highlight Highlight Lustig. Mache dies seit 5 Jahren.
      Aber ok. Du weisst es besser.
    • 7immi 22.05.2019 00:16
      Highlight Highlight @brasser
      Genau das ist das Problem. Beim Wort Unternehmen kommen immer allen Nestle etc in den Sinn, Grosskonzerne, die einen Bruchteil der schweizer Unternehmen ausmachen. Dort wird übermässig abgesahnt. Für KMUs wären gewisse Anpassungen hart oder sogar tödlich. Man schädigt damit auch der Schweiz denn ohne KMUs gibts auch keine Arbeitsstellen und keine Steuereinnahmen und keinen Konsum. Also nichts...
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 21.05.2019 11:41
    Highlight Highlight Dabei wäre es so einfach. Mit einer anständigen Kapitalgewinnsteuer könnte man die AHV nachhaltig sanieren.
    • Sir Konterbier 21.05.2019 12:05
      Highlight Highlight Toll, dann können sich die Sozialwerke selbst besteuern...
  • Groovy 21.05.2019 10:11
    Highlight Highlight Grundproblem ist, dass der Wirtschaft die Lohnsklaven ausgehen und die nachrückenden Fachkräfte den Anforderungen nicht genügen. So will man an den Bestehenden festhalten, auf deren Kosten naürlich.
  • Groovy 21.05.2019 10:08
    Highlight Highlight Mikrotransaktionssteuer auf alle Börsentransaktionen und gut ist. Alternativ die MWST erhöhen. Eine Erbschaftssteuer ab 2 Mio einführen. Es gäbe soviele gute Massnahmen die keine Existenzen gefährden würden...
    • 7immi 22.05.2019 00:20
      Highlight Highlight MWST erhöhen, also alle bestrafen? klingt mega sozial. Eine Erbschaftssteuer ab zwei Mio? Wie sihts denn aus, wenn ich den Betrieb meiner Eltern erben muss, und dafür zuerst ein Darlehen aufnehmen muss, um die Steuern zu bezahlen? Steuern für etwas, das die Vorfahren aufbauten? Denkt doch solche Vorschläge zuerst mal durch...
  • Leckerbissen 21.05.2019 09:03
    Highlight Highlight Hab ich das richtig gelesen, dass es Leute gibt, welche eine 13. Monatsrente fordern? :D Da pfeift die Kasse aus allen Löchern und die möchten mehr ausschütten?
  • wolge 21.05.2019 06:38
    Highlight Highlight AHV und Pensionskassen müssen deutlich ­weniger lang Renten zahlen als bisher ­angenommen. Die offizielle Lebenserwartung der über ­65-Jährigen, die das Bundesamt für Statistik angibt, ist zu hoch.

    Die Anzahl Jahre, in ­denen Pensionierte eine Rente bezogen haben, ist für jeden Jahrgang 1 bis 2 Jahre tiefer, als die publizierte Lebenserwartung des Bundesamts erwarten lässt ­(siehe Grafik).

    Die Anzahl Rentenjahre stagniert seit 7J. Bei den Männern betrug sie 2010 rund 17,3 und 2017 rund 17,6. Bei den Frauen 20,9 bzw. 21,1

    https://www.ktipp.ch/artikel/d/altersrenten-politiker-rechnen-falsch/
    Benutzer Bild
    • dorfne 21.05.2019 07:49
      Highlight Highlight Ich weiss schon lange, dass wir mit falschen Zahlen bezügl. Lebenserwartung an der Nase herum geführt werden. Die Privatversicherer verbreiten auch fake news indem sie behaupten, die jüngte Gereration werde dereinst 100 Jahre alt, und bürgerliche Politiker plappern das dankbar nach. Solange, bis das Volk den Nonsens glaubt.
  • wolge 21.05.2019 06:34
    Highlight Highlight Weil die Beschäftigten immer mehr erwirtschaften und die Löhne steigen, braucht es zur Finanzierung einer Rente immer weniger Erwerbstätige. Im Jahr 1950 brauchte es 7,8 Beschäftigte, um die Rente zu finanzieren. Heute sind zur Finanzierung einer Maximalrente nur noch 1,9 Beschäftigte nötig. Wichtiger als die ­demografische Entwicklung ist für eine solide AHV somit, dass Produktivität und Löhne steigen.

    https://www.ktipp.ch/artikel/d/so-viele-erwerbstaetige-braucht-es-fuer-eine-ahv-rente/?
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    • Ökonometriker 21.05.2019 07:42
      Highlight Highlight Und wie viele Renten muss ein Beschäftigter finanzieren? Das hat sich auch ein wenig verändert...
    • dorfne 21.05.2019 08:13
      Highlight Highlight @Ökometriker. Und um wieviel sind die Löhne real gestiegen seit 1948? Einfache Rechnung: 5 Leute verdienen je 6'300 Fr. P.m., 10 Leute verdienen je 2'500 p.m. Bei welcher Gruppe ist die AHV-pflichtige Lohnsumme höher?
  • wolge 21.05.2019 06:13
    Highlight Highlight Die AHV besitzt nur deshalb ein so grosses Vermö gen, weil die Babyboomer während ihres Erwerbs­lebens mehr einzahlten, als die Rentner bezogen. In den nächsten rund zwölf Jahren wird sich das Blatt wenden. Das gesammelte Kapital wird aber gemäss den meisten Prognosen mindestens bis 2030 reichen. Ab dann wird eine neue Generation von Babyboomern erwerbstätig und Beiträge in die AHV einzahlen. 2016 und 2017 kamen in der Schweiz je über 87 000 Kinder zur Welt – und damit so viele wie letztmals im Jahr 1973.

    https://www.ktipp.ch/artikel/d/steuer-ahv-deal-gewinner-und-verlierer/
  • wolge 21.05.2019 06:13
    Highlight Highlight Punkt 2 ist totaler Quatsch. Ohne kritische Prüfung einfach 1:1 übernommen was der Bund behauptet....
  • Schneider Alex 21.05.2019 05:40
    Highlight Highlight Die langfristige Sicherstellung der AHV-Finanzierung kann nicht über die Anpassung des normalen Renteneintrittsalters an die veränderte Lebenserwartung erfolgen. Aufgrund der Arbeitsbelastung und den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes wäre eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters kontraproduktiv. Gute Alternativen sind: Flexibilisierung des Renteneintrittsalters; Beitragserhöhungen, ev. auf Kosten von Lohnerhöhungen; neue Finanzierungsquellen (Mehrwertsteuererhöhung, Finanztransaktionssteuer, Kapitalgewinnsteuer, Umlagerung des Bundesbudgets zugunsten der AHV).
    • dorfne 21.05.2019 08:08
      Highlight Highlight Es geht ja auch nicht darum, dass die Leute länger arbeiten sollen. Es geht nur darum, dass man z.B. erst ab 67 die volle Rente kriegt. Wenn man aber sagt, die Leute sollten einfach länger arbeiten, muss man nicht zugeben, dass es eigentlich bei diesem Vorschlag nur um eine Rentenkürzung geht.
  • Michael Heldner 21.05.2019 04:03
    Highlight Highlight Wieso wurde nochmal die Mikrotransaktionssteuer verworfen? Ach ja, weil dann angeblich der Schweizer Finanzplatz brennt wie Kings landing.

    Wahrscheinlicher wäre eher ein lauter Aufschrei, der sich nach nem halben Jahr in ein Lüftchen verwandelt hat. Irgend ein Land muss halt mit der Steuer anfangen - werden sicher genug folgen wenn sie die Einnahmen sehen.
    • jaydre 21.05.2019 09:35
      Highlight Highlight da bin ich voll deiner Meinung. bzw. versteh nicht warum man die Mikrotransationssteuer nicht einführen will.
      mit dieser Art der Besteuerung wären doch praktisch alle Probleme gelöst.
      Faire Steuern für alle
  • Aff 21.05.2019 00:51
    Highlight Highlight Na, wie wärs denn, wenn die Firmen, die jetzt fast 10% weniger Steuern abgeben, dafür mehr Lohn an die Arbeiter zahlen würden?

    Ach, stimmt, das wäre ja fast die Lösung, und würde ansonsten auch den Aktionären und Verwaltungsratpräsidenten und den Lobbyisten und deren Treuhänder und den Multinationalen Firmen und den sowieso, Geld aus dem Hals triefenden Säcken keinen Spass machen.

    Na dann, zahl ich mal fleissig meine Steuern ein...
    • Brasser 21.05.2019 08:49
      Highlight Highlight Die Firmen bezahlen ja jetzt neu die Hälfte der höheren Arbeitgeberprozente für die AHV. Damit ist ein Teil der tieferen Steuersätze bereits aufgefressen.
      Multinationale Firmen bezahlen neu i.d.R. höhere Steuern als im bisherigen Regime. Und wie Du darauf kommst, dass VRP's, Lobbyisten und Treuhänder Geld wie Heu haben sollten, bleibt wohl Dein Geheimnis (zumindest ich verstehe diesen Zusammenhang zur AHV-Finanzierung nicht, hoffe aber, Du).
    • Aff 22.05.2019 13:39
      Highlight Highlight ლ(ಠ_ಠ ლ)
  • Iseeus 21.05.2019 00:16
    Highlight Highlight AHV-Einzahlungen für 45 Jahre berechnen.
    Nach diesen 45 Jahren kann weiter gearbeitet werden mit 50% AHV.
    Pro Jahr weniger wird ein Abzug berechnet.
    Einbezahlt wird Prozentual ohne Altersprogression.
    Einführung einer Mikro-Transaktionssteuer von 0.05%.
    Ausbezahlt wir für Alle Einkommensgruppen dieselbe Geldmenge zur Existenzsicherung von CHF 2'400. Die Obergrenze liegt bei einem steuerbaren Vermögen von CHF 1'000'000 nach Abzug des Eigenwohnbedarfes. Ab diesem Wert ist eine AHV als Existenzsicherung definitiv nicht mehr evident.
  • Triple A 20.05.2019 23:34
    Highlight Highlight Länger Arbeiten? Mathematisch vollkommen korrekt. Einmal mehr haben sich hier „Eggheads“ mit einem Problem befasst, ohne von der (Arbeitsmarkt-) Realität auch nur die geringste Ahnung zu haben!
  • Triple A 20.05.2019 23:31
    Highlight Highlight Der Vorschlag der JGLP ist schlecht durchdacht. Zwar dürften Vermögende die AHV tatsächlich nicht nötig haben, da sie jedoch regelmässig sehr hohe Eikommen erzielen und davon rund 10% an die AHV gehen, finanzieren genau sie einen grossen Teil der AHV. Kommt hinzu, dass die AHV eine Versicherung ist und es nicht sein kann, dass man in eine Versicherung einzahlt und wenn der Schadensfall (bei der AHV z.B. das Alter) eintritt, zahlt die Versicherung nicht.
  • Gipfeligeist 20.05.2019 23:18
    Highlight Highlight "Die 13. AHV-Rente ist die beste und [...] kostengünstigste Möglichkeit, das Rentenniveau zu halten."

    Da stehe ich jetzt etwas auf dem Schlauch, wenn mehr AHV gezahlt wird, wird auch mehr ausgegeben. Inwiefern ist so etwas "kostengünstiger" als eine Erhöhung der Rente?
    Entweder ich Teile den Kuchen in 13 oder in 12 Stücke, aber die Kuchenzauberei macht für mich keinen Sinn...
  • Scaros_2 20.05.2019 22:56
    Highlight Highlight Ich bin immer noch für eine Lebensobergrenze. Man darf nicht älter werden als <insert alter hier>.

    Im Zeitalter wo man für Klima weibelt etc. Man den Planeten retten muss etc. stelle ich das "alt werden" des Menschen generell in Frage. Ich finde ein Mass von:

    30 Jahre Lernen
    30 Jahre Arbeiten
    30 Jahre Pension

    für eine Diskussion plausibel. (die Pension könnte auch kürzer sein, 20 Jahre z.B.)

    Warum soll der Mensch immer älter werden? Wir verlängern künstlich unsere Lebenszeit und im allg. profitiert ja niemand davon weil je älter (und zerbrechlicher) desto mehr kosten wir auch die allg.
    • bad robot 20.05.2019 23:40
      Highlight Highlight Ich fände Exit für alle viel besser, wenn nun jemand 140 Jahre alt werden möchte soll er das und wenn jemand mit 50 (oder früher) gehen möchte, soll er das auch dürfen - unabhängig ob unheilbar krank oder nicht.
    • Garp 21.05.2019 16:09
      Highlight Highlight Klar ab z.B. 90 muss man in ein Institut und einen Becher trinken und sterben. Du musst Deine Mitmenschen echt hassen Scaros2, solche Vorschläge würd ich von einem Psychopathen oder Soziopathem erwarten, aber nie von einem Menschen der nur einen Funken Empathie besitzt.
    • Scaros_2 21.05.2019 17:50
      Highlight Highlight Ich hab immerhin die Vernunft über ein Tabu zu reden und verschliesse mich nicht davor und verstecke mich hinter Ausreden wie Empathie. Die Regel würde für mich genau so gelten.

      Schau. Ich habe als Pfleger gearbeitet. Weisst du was so ein Spitalbett kostet? Wenn du dann einen 95 Jährigen Mann hast mit Niereninsuffizienz, Wasser in den Beinen, Künstlicher Ernährung und bei-nahe-Koma und die Kinder haben "Die Verfügung Verlegt". 2!!!!! Monate haben wir den so am Leben gehalten weil wir MUSSTEN. Er selber konnte ned mehr richtig reden und lag nur rum. "Ey tolles leben oder?". Das kostet uns
    Weitere Antworten anzeigen
  • Iniza 20.05.2019 22:48
    Highlight Highlight Bevor das Rentenalter für Frauen auf 65 erhöht wird sollte vorerst die Lohngleichheit erfolgen.
    • Michael Heldner 21.05.2019 04:00
      Highlight Highlight Ich kann mich zwar irren, aber auf dem Papier herrscht diese doch schon 🤔
      Aber kein Chef zahlt ohne Nachdruck plötzlich mehr. Der Lohn ist immer noch eine Sache die jeder persönlich verhandeln muss. Und halt dann auch Rückgrat haben ihn einzufordern oder sich nen neuen Job zu suchen wenn der Chef sich weigert.
    • Iniza 21.05.2019 16:44
      Highlight Highlight Lieber Michael
      Die Realität ist leider eine andere...
      Ich meine nur, würden sich alle Unternehmen an das Gesetzt halten, würden ein paar Franken mehr in unsere AHV fliessen.
  • murrayB 20.05.2019 22:35
    Highlight Highlight Das einzig logische ist doch eine Altersvorsorge an die durchschnittliche Lebenserwartung anzupassen!

    Dann hätten wir all die Diskussionen über MWST-, Steuer- und sonstigen unsinnigen Finanzierungen nicht und es wäre für alle gleich fair...

    • karl_e 22.05.2019 00:29
      Highlight Highlight Sonderbare Logik. Immerhin stimmt sie, wenn die Beiträge automatisch an die Lebenserwartung angepasst werden.
  • Posersalami 20.05.2019 22:14
    Highlight Highlight 2. Säule auflösen und nur noch in die AHV einzahlen, die stark aufgestockt wird.

    In die 3. Säule kann man ja immer noch einzahlen wenn man will. Man sollte aber keine grosse Rendite mehr erwarten. Besser wäre es vermutlich so etwas wie einen Zukunftsfond zu schaffen der in EE, Biotech und andere Zukunftsweisende Dinge investiert.
    • loplop717 21.05.2019 14:29
      Highlight Highlight Besser andersrum AHV abschaffen und Eine grosse einheits PK erschaffen, wo alle für ihre eigene Pensionierung einzahlen. So kann es auch nicht zu Problemen wegen dem demografischen Wandel kommen.
    • Posersalami 21.05.2019 15:59
      Highlight Highlight Dümmste Idee ever
    • Dominik Treier (1) 21.05.2019 17:28
      Highlight Highlight Das loplop ist schlicht und ergreifend Blödsinn und würde den sozialen Frieden massiv gefährden! Die Reichen werden schon mit Umverteilung im heutigen Umfang immer reicher, während Einkommen und Vermögen unten stagnieren. Wenn wir das Solidaritätsprinzip in der Schweiz und auf der Welt Überbord werfen, ja nicht gar ausbauen, werden wir nicht das Ende des Kapitalismus erleben, sondern der Kapitalismus unser Ende. Ein 3. Weltkrieg wäre unausweichlich, wenn wir jeden seine Macht, sei sie wirtschaftlich oder politisch, ausüben lassen würden, wie er will.
  • Froggr 20.05.2019 21:42
    Highlight Highlight Die Reichen tragen prozentual pro Person sonst schon viel mehr bei. Trotzdem könne sie nur den Maximalbetrag beziehen. Eine Umverteilung findet also bereits zu Genügen statt. Die völlige Streichung würde zu grossen Unruhen in der Oberschicht führen. Dann adios AHV.
    • Eh Doch 21.05.2019 08:44
      Highlight Highlight Unruhen in der Oberschicht? Who cares
      Das Fressen kommt vor der Moral
    • Brasser 21.05.2019 08:53
      Highlight Highlight kleine Ergänzung: 92% der Beitragszahler erhalten mehr Rente, als sie in die AHV einbezahlt haben.
      Und jetzt will man die restlichen 8% noch mehr schröpfen? Das nenn' ich mal gelebte Solidarität
    • Maracuja 21.05.2019 11:14
      Highlight Highlight @Froggr: zu grossen Unruhen in der Oberschicht führen

      Nee wegen 28'440 Fr. /Jahr (Maximalrente bei lückenloser Beitragszahlung) würden die keinen Aufstand anzetteln. Aber die Akzeptanz für die (m.E. ziemlich sozial ausgestaltete) AHV nähme ab. Gab ja in den 90er Jahren schon mal zwei Gierlinge, welche die AHV privatisieren wollten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jesses! 20.05.2019 21:23
    Highlight Highlight Habe noch nie verstanden, weshalb Vermögende eine Rente erhalten sollten. Das macht schlicht keinen Sinn, dieses Giesskannen-Prinzip.
    • murrayB 20.05.2019 22:48
      Highlight Highlight Vermögende sollen dann aber auch nichts einzahlen müssen... ;-)

      Wird ja schon bei der Einkommenssteuer mit der massiven Progression genug umverteilt...
    • Triple A 20.05.2019 23:42
      Highlight Highlight Sie bezahlen den grössten Teil der AHV-Beiträge, da die AHV-Beiträge für den ganzen Lohn geschuldet sind. So bezahlt jem. mit einem Einkommen von CHF 1 Mio. rund CHF 100‘000 AHV-Beiträge bzw. Arbeitgeber und -nehmer je CHF 50‘000.
    • [CH-Bürger] 20.05.2019 23:57
      Highlight Highlight wie wollen sie die Obergrenze festsetzen?
      ab einem bestimmten Vermögenswert keine Rente mehr? die Vermögenden wissen nur ALLZU gut, wie sie ihre Geldwerte verstecken können... also auch so, dass sie dann trotzdem in den Rentengenuss kommen! 🤷🏼‍♂️
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 20.05.2019 21:16
    Highlight Highlight Keine Rente für sehr Reiche halte ich für keine gute Idee. Das schmälert die Akzeptanz der ersten Säule insgesamt bei denen, die ohnehin viel mehr beigetragen haben, als sie erhalten.
    • dorfne 21.05.2019 08:01
      Highlight Highlight Das wär das Ende der Solidarität.
  • Eluegitzda 20.05.2019 20:53
    Highlight Highlight lasst den Reichen ihre AHV , ist ja im Maximum begrenzt aber bei den Beiträgen keine Obergrenze mehr! Also wer viel verdient und es versteuert bezahlt auch mehr Beitrag. Wäre doch sozial, oder?
    • Brasser 21.05.2019 08:55
      Highlight Highlight Dann mach Dich doch zuerst einmal schlau, bevor Du hier Unsinn schreibst: Die AHV-Beiträge sind bereits heute gegen oben unbeschränkt (nur die ALV kennt eine Abstufung, aber auch keine Beschränkung mehr).
      Mit anderen Worten: Wer viel verdient, bezahlt bereits heute viel mehr ein. Zufrieden?
    • Froggr 21.05.2019 17:39
      Highlight Highlight Solches Gedankengut ist sicherlich einer der Gründe für Steuerhinterziehung. Einfach nur unüberlegt🤦🏻‍♂️
  • Loeffel 20.05.2019 20:44
    Highlight Highlight Habe einige gute Vorschläge in dem Artikel zur Kenntnis genommen.... bis auf einen: zur Rettung der AHV-Finanzierung eine zusätzliche (13.) monatliche Ausschüttung einführen? Alles klar, macht Sinn 🤦🏼‍♂️😂
    • Dominik Treier (1) 21.05.2019 17:20
      Highlight Highlight Habe keinen guten Vorschlag gelesen um ehrlich zu sein... Eine Angleichung des Rentenalters langfristig sicher gut. Aber bei 65 ist meiner Meinung nach Schluss. Man könnte versuchen ein Hinauszögern attraktiver zu machen, aber eine Erhöhung des Rentenalters, während die Leute trotzdem zum Teil mit 58 entlassen werden, ist Blödsinn! Nur weil die Lebenserwartung steigt, steigt nicht automatisch jedermanns Leistungsfähigkeit im Alter. Wir müssen also schlicht neue Finanzierungsmöglichkeiten finden, und zwar solche durch die sich die Grossen die mit Maschinen Geld scheffeln, beteiligen müssen.
  • Maracuja 20.05.2019 20:43
    Highlight Highlight Die Idee der GLP ist zum kaputt lachen: um den Reichsten dieses Landes eins auszuwischen, soll der StimmbürgerIn zustimmen 2 bzw. 3 Jahre länger zu arbeiten? Die Reichsten zahlen so viel mehr in die AHV ein, als sie rausholen, dass es mich nicht schmerzt, dass sie nicht komplett leer ausgehen. Bei einer Reform geht es darum, menschenwürdige Renten/akzeptables Rentenalter langfristig zu garantieren und nicht um die Bewirtschaftung von Ressentiments.
    • Maracuja 20.05.2019 21:58
      Highlight Highlight Interessant, dass dieser Kommentar von mir aufgeschaltet wurde, derjenige der die Schnappsidee des SGB* kritisiert hingegen nicht.
      * Erhöhung der Ausgaben durch Ausbau
  • Garp 20.05.2019 20:11
    Highlight Highlight Wer länger arbeiten möchte....so ein Hohn für die, die gern arbeiten würden, aber keinen Job mehr kriegen oder gesundheitliche Probleme haben, die kriegen dann weniger. Wer länger arbeiten möchte und kann, soll auch keine höhere Rente bekommen. Es sind meist Privilegierte die länger arbeiten können. Die harten Jobs wie Bauarbeiter verbrauchen den Körper, länger arbeiten hat oft gar nichts mit wollen zu tun sondern eben mit noch können.
  • Yes. 20.05.2019 20:03
    Highlight Highlight Immer länger Rente beziehen, bei gleich langer oder kürzerer Arbeitszeit, ist auch eine Form von Wachstum, die irgendwann einmal nicht mehr aufgeht.
    • TheOnlyZeus 20.05.2019 22:07
      Highlight Highlight Geht schon jetzt nicht auf, da es immer weniger Arbeit ab einem gewissen Alter gibt.
    • dorfne 21.05.2019 07:42
      Highlight Highlight Die Frage ist, will man dieses Wachstum finanzieren oder nicht. Geld wär genug vorhanden. Aber die Wirtschaft und die bürgerliche Mehrheit im Staat will das nicht. Den bürgerlichen Machthabern in Staat und Wirtschaft passt die AHV sowieso nicht, weil die Reichen sehr viel mehr zahlen müssen als sie später
      zurück erhalten. Das ist eine Art Inselsozialismus. Eine Umverteilung von oben nach unten, eine dauernde Provokation.
  • Dominik Treier (1) 20.05.2019 19:56
    Highlight Highlight Allen die wollen, dass das Rentenalter von der Lebenserwartung abhängt, sei gesagt; eine immerwährende Erhöhung des Rentenalters ist illusorisch und dumm und das sage ich als junger. Wenn man auf dem Bau arbeitet ist man häufig mit 60 im Büro oder aber schon völlig runtergekrüpelt. Nur weil die Lebenserwartung steigt, heisst das ja noch lange nicht, dass man dann auch länger Leistungsfähig bleibt und nicht entlassen wird. Wir sollten uns also vor allem Gedanken machen, wo das Geld herkommen soll, zB aus einer Kapitaltransaktionssteuer, mit der sich sogar ein Grundeinkommen finanzieren liesse.
  • Maracuja 20.05.2019 19:55
    Highlight Highlight <Der Gewerkschaftsbund (SGB) etwa hat angekündigt, eine Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente analog zum 13. Monatslohn zu lancieren. >

    Nachdem die Altersreform 2020 unter anderem auch wegen der Erhöhung der monatlichen Rente um 70 Fr. (für Neurentner) an der Urne gescheitert ist, kann man darauf wetten, dass diese Initiative von den Stimmbürgern abgelehnt wird. Angesichts von Demographie und Digitalisierung wäre es schön, wenn sich der SGB mit alternativen Finanzierungsmodellen statt mit Ausbau der AHV beschäftigen würde.
  • Gigi,Gigi 20.05.2019 19:55
    Highlight Highlight Ich sehe keine einzige neue Idee! Rein demographisch bleibt auf die Länge nur eine zusätzliche Finanzierung, die nicht durch Lohnprozente gespiesen wird. Und länger arbeiten? Wer hier ist alles 65, hat immer noch einen Job, ist gesund und mag noch? Und ist nicht gerade Wirtschaftsanwalt, Politiker, Beamter oder Verwaltungsrat? Sondern auf einen Arbeitgeber in der Privatwirtschaft angewiesen?
    • Maracuja 20.05.2019 20:08
      Highlight Highlight Einverstanden, angesichts der demographischen Situation und zunehmenden Digitalisierung sind alternative Finanzierungsmöglichkeiten dringend gesucht.
    • sowhat 20.05.2019 21:17
      Highlight Highlight Wir sollten endlich anfangen alle Produktionsfaktoren zur Alimentierung der Rente beizuziehen. Nicht nur die Menschliche Arbeitskraft. (Bsp Selfscanning Kassen genauso wie die Kassiererin, die das vorher gemacht hat. )
  • DonCamillo 20.05.2019 19:46
    Highlight Highlight Solange man ab 55 keine Chance mehr hat auf dem Arbeitsmarkt, sollte man über eine Erhöhung des Rentenalters gar nicht erst nachdenken. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer trifft wiederum die Schlechtverdienenden am härtesten. Man könnte doch mal anfangen, analog zu Sozialhilfedetektiven auch Steuerdetektive die Steuerhinterzieher überwachen zu lassen und die Unternehmen sowie deren Aktionäre anständig zu besteuern
    • Toerpe Zwerg 20.05.2019 20:54
      Highlight Highlight Wer ist "man"? Die Arbeitslosigkeit Ü50 ist sehr niedrig.
    • Gigi,Gigi 20.05.2019 21:53
      Highlight Highlight An Toerpe Zwerg.
      Die meisten Langzeitarbeitslosen ü50 sind ausgesteuert und tauchen in der Statistik nicht mehr auf, und juhui, die Arbeitslosigkeit ü50 ist sehr niedrig ...
    • Maracuja 20.05.2019 21:53
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg

      Ü50 mögen nicht signifikant häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen sein als jüngere. Wer in diesem Alter aber arbeitslos wird, findet aber viel schwerer eine neue Stelle: <Der Anteil Langzeitarbeitsloser innerhalb der Gruppe der Älteren (50+) Arbeitslosen liegt bei 27.2 Prozent, bei den 25- bis 49-Jährigen sind es dagegen nur 14.3 Prozent;> die Gruppe der älteren Arbeitslosen ist damit deutlich überproportional von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen> (seco). Die Zahl der Sozialhilfebezüger Ü50 nimmt zu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Patho 20.05.2019 19:38
    Highlight Highlight In jeder AHV-Reform sollte der Punkt enthalten sein, dass das Rentenalter von der Lebenserwartung abhängt, sonst sind wir in ein paar Jahren wieder am gleichen Ort. Ebenso sollte (wie überall) auf einen Unterschied von Mann und Frau verzichtet werden.
    • FrancoL 20.05.2019 19:53
      Highlight Highlight Nicht unbedingt, denn die STELLEN fehlen und sie werden in Zukunft noch mehr fehlen, zudem will die Wirtschaft offensichtlich diese Stellen nicht schaffen.
    • Neruda 20.05.2019 20:01
      Highlight Highlight Männer haben aber eine tiefere Lebenserwartung als Frauen. Dann aber für beide trotzdem das gleiche Rentenalter einzuführen ist auch nicht fair.
    • Marco Kleiner 20.05.2019 20:35
      Highlight Highlight Dann wäre aber auch die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau endlich durchzusetzen! Steht nämlich in der Verfassung. Schon länger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 20.05.2019 19:37
    Highlight Highlight "... die Umverteilung von Jung zu Alt in der zweiten Säule gestoppt wird." Wie wärs wenn man mal Umverteilung von Rentengeldern den Lobbyisten und Chefetagen der Pensionskassen stoppt? Warum braucht es überhaupt über 1700 verschiedene Pensionskassen bei einer klaren Aufgabe? Fragen über Fragen, aber schön kümmert sich die JGLP um Rentenkürzungen.
    • Toerpe Zwerg 20.05.2019 20:57
      Highlight Highlight Können Sie bitte die von Ihnen beklagte Umverteilung beziffern und in Verhältnis zu den Renten setzen?

      Ist ohne Vergleichsgrösse ein populistischer Beitrag.
    • Ökonometriker 20.05.2019 22:58
      Highlight Highlight @Toerpe: gem. PWC werden jährlch rund 7 Mia. durch den zu hohen Umwandlungssatz von Jung nach Alt verschoben.
      Gem. meiner eigenen (groben) Schätzung entgehen den Jungen (unter 50) zudem jährlich weitere 5 Mia. durch die für Junge zu konservative Anlagestrategie der überalternden Kassen.
    • Toerpe Zwerg 21.05.2019 00:22
      Highlight Highlight Da bin ich bei Ihnen @ Ökonometriker. "Platon" schreibt aber:

      "Wie wärs wenn man mal Umverteilung von Rentengeldern den Lobbyisten und Chefetagen der Pensionskassen stoppt?"

      Das nenne ich Populismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 20.05.2019 19:29
    Highlight Highlight Die Gewerkschaften sind schon dreist, jetzt hat man in den letzten Jahren mehrfach den nicht tragbaren Ausbau der AHV versenkt und die machen einfach stur weiter.
    Die restlichen Vorschläge, na ja, mal schauen wie viele Chancen die haben. Koppelung an die Lebenserwartung halte ich immernoch für die eleganteste Variante. Die SVP muss das ganze natürlich wieder mit dem pösen Ausland verknüpfen.
    • Neruda 20.05.2019 20:04
      Highlight Highlight Ist ein demokratisches Recht beim Status Quo zu bleiben. Macht die SVP auch auch dauernd. Oder die CVP will auch das Ehegesetz nicht anpassen.
    • sowhat 20.05.2019 21:14
      Highlight Highlight Das Problem bei der Kopplung an die Lebenserwartung wird sich rasch auftun. Länger leben von weniger Geld geht einfach nicht Das ist dann länger vegetieren. Ja ich weiss, das will keiner hören, klingt ja so despektierlich. Aber erklärt mir mal wie jemand mit AHV und PK-rente der steigende Mietzins und die steigende KK mit immer weniger Rente finanzieren soll. Ach ja Lebensmittel werden auch nicht biliger. Und die Fahrt ins grenznahe Ausland wird irgenwann zu anstrengend (mal abgesehen, davon, dass ich mich heute schon ärgere, dass AHV Bezüger die von mir mitfinanzierte Rente rüber tragen.)
    • dorfne 21.05.2019 07:56
      Highlight Highlight @sowat. Die Lebenserwartung der Männer gleicht sich rasant jener der Frauen an, während die Lebenserwartung der Frauen bereits nicht mehr zunimmt.

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