DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
iPad-Ständer Yohann, Schweizer Design

«Gestatten, Yohann» (in weiblicher Gesellschaft). bild: yohann.com

Diese geniale Schweizer Erfindung macht das iPad Pro perfekt

Eigentlich ist «Yohann» nur ein Stück Holz. Aber was für eins!



Bald präsentiert Apple neue Flundern. Laut Gerüchteküche soll es spätestens Anfang April so weit sein.

Noch bevor die iPad-Familie Zuwachs erhält, habe ich mir Gedanken gemacht über mein Verhältnis zum Post-PC-Gerät*.

Nachdem das iPad 2010 furios gestartet war und es von Verkaufsrekord zu Verkaufsrekord ging, haben sich die negativen Meldungen gehäuft. Es ist gar von einem Flop die Rede.

Warum Grabreden nicht angebracht sind, erkläre ich später. Doch zunächst zurück zur Frage, was mir die flachen PCs, die keinen Mauszeiger besitzen, überhaupt bringen.

Überraschende Erkenntnis: Das iPad Pro ist mein liebster, weil persönlichster Computer. Das iPad verbinde ich mit Vergnügen und privatem Medienkonsum, den Mac mit Arbeit. 😂 

Bild

screenshot: apple

*Apple stellt dem watson-Redaktor ein iPad Pro als langfristige Leihgabe zur Verfügung. Die Abgabe ist an keinerlei Bedingungen bezüglich der Berichterstattung gebunden.

Während mich das Macbook (Pro, 2011) als unermüdliches Arbeitstier täglich in den «Stollen» begleitet, bleibt das grosse Apple-Tablet in der Regel zuhause. Im Home Office dient es mir als zweiter Bildschirm und Bildbearbeitungs-Tool.

Das iPad Pro ist eine Power-Maschine, die bezüglich Rechnerleistung manchen PC alt aussehen lässt. Doch das wirklich Geniale ist die Software (dazu später mehr) und das Zubehör. Und damit sind wir bei Yohann aus Basel angelangt ...

Ein iPad-Ständer aus Holz, mit Halterung für den Apple Pencil

iPad-Ständer Yohann, Schweizer Design

Bild: Design-Atelier silber / yohann.com

Yohann im Hands-on

abspielen

Video: YouTube/Daniel Schurter

Mehr Informationen zum genialen Zubehör gibt es im Internet. Yohann* ist nicht ganz billig (ab 150 Fr.), aber sein Geld wert.

* Die sillber AG stellt dem watson-Redaktor ein Exemplar des iPad-Halters zu Testzwecken zur Verfügung.

Hätte ich Yohann doch schon früher bekommen. Er hätte mir einige nervenzehrende Suchen nach dem Stift erspart...

iPad-Ständer Yohann, Schweizer Design

Bild: Design-Atelier silber / yohann.com

Zur Herstellung heisst es 👍

«Yohann wird nur aus nachhaltigen Materialien hergestellt. Alle Produktionsschritte erfolgen in Kleinbetrieben in Norditalien und Süddeutschland, sowie in Werkstätten für Behinderte in Süddeutschland und in der Schweiz. So unterstützen wir regionale Unternehmen und soziale Einrichtungen, garantieren für sozIalverträgliche Arbeitsbedingungen und reduzieren die Umweltbelastung durch kurze Transportwege.»

quelle: yohann.com

Mit dem iPad mache ich kein Online-Banking (Einzahlungen) und rufe niemals höchst selten Geschäfts-Mails ab, dafür informiere ich mich über neue Feriendestinationen und gucke Serien und Filme, die mir die absolut geniale Plex-App (werde ich ein anderes Mal vorstellen) von meinem Mac Mini streamt.

Den Stift nutze ich zur präzisen und bequemen Bedienung. So gibts auch keine lästigen Flecken.

Zumindest als Backup-Gerät begleitet mich das iPad Pro (mitsamt Tastatur) auch auf beruflichen Reisen. Wenn es jedoch ans Ausspannen geht, lasse ich die herkömmlichen Computer getrost links liegen. Und bin notfalls trotzdem in der Lage, einen längeren Text einzutippen, ohne gleich reif für die Klinik zu sein.

Die perfekte Tastatur zu Yohann gibts von Logitech

Logitech Tastatur für iPad Pro

Die mobile «Keys-To-Go»-Tastatur (Bluetooth, 50 Fr.) ist abwaschbar. bild: logitech

Das iPad ist tot. Lang lebe das iPad Pro

Allen Unkenrufen zum Trotz: Das iPad ist nicht tot. Apple bricht zwar keine Verkaufsrekorde mehr. Aber es wäre angesichts der unglaublichen Zahlen in den ersten Jahren auch vermessen oder dumm, etwas anderes zu erwarten.

Zur Auflockerung: Kennst du den Tablet-Knigge?

1 / 18
Der Tablet-Knigge: Wenn du diese «Tipps» beherzigst, wird alles gut
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Fakt ist: Allein im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2016 wurden über 13 Millionen neue iPads verkauft. Fakt ist ebenfalls: Wer nebst einem PC, Notebook und Smartphone auch noch ein Tablet kauft, tut dies nicht alle Jahre. Auch nicht jedes zweite Jahr, wie das bei vielen iPhone-Nutzern dank «gütiger» Subventionierung durch Swisscom und Co. üblich ist.

Das iPad Pro ist ein Gerät, das User mit normalem Budget wahrscheinlich alle vier oder gar fünf Jahre durch ein neues ersetzen. Betrachtet man die Verkaufszahlen unter diesem Gesichtswinkel, dann sind 13 Millionen Stück in drei Monaten gar nicht so schlecht. Apple behauptet sich mit solchen Verkaufszahlen jedenfalls als unangefochtener Marktführer. Vor Samsung.

Der neue Herausforderer für das (kleine) iPad Pro

Mark Notton, head of portfolio Samsung Europe, shows Galaxy Tab S3 during an event at Mobile World Congress in Barcelona, Spain, February 26, 2017.  REUTERS/Eric Gaillard

Mark Notton von Samsung Europe, bei der Präsentation des Galaxy Tab S3. Bild: ERIC GAILLARD/REUTERS

Nachdem es 2016 kein neues Galaxy-Tablet gab, wollen die Südkoreaner mit dem kürzlich vorgestellten Galaxy Tab S3 wieder punkten. Das superdünne Android-Tablet, das auch mit einem Digitalstift bedient werden kann, soll ein ernsthafter Herausforderer für das iPad Pro werden. Das Design überzeugt. Allerdings hat Apple bei der Software die Nase vorn und bietet dank einer weltweiten Entwickler-Community das mit Abstand beste App-Angebot. Für private und für berufliche Anwendungen.

Wer keine Kompromisse machen will, kauft sich ein vernünftiges Notebook und ein Tablet.

Der Tablet-Markt schrumpft und so setzen immer mehr Hersteller ihre Hoffnung auf Hybrid-Geräte. Microsoft ist denn auch mit seinen Surface-Hybridgeräten am Aufholen, taucht aber unter den grössten Tablet-Herstellern (Apple, Samsung, Amazon) nicht auf. Der Windows-Konzern hat für seine Two-in-one-Strategie und die technische Umsetzung zurecht viele Lorbeeren eingeheimst. Doch der wirtschaftliche Erfolg ist noch überschaubar.

Immerhin: Microsoft hat 2016 mit Surface-Geräten einen Jahresumsatz von 4,3 Milliarden Dollar erzielt

Bild

screenshot: fool.com

Zum Vergleich: Apple hat allein in den letzten drei Monaten des Jahres fast gleich viel iPad-Umsatz erzielt. Und dank der Pro-iPads kann der Marktführer auch bei den Hybrid-Geräten punkten.

Bild

screenshot: statista

PS: Bis heute sind keine Surface-Verkaufszahlen bekannt. Falls du solche kennst, ich wäre sehr interessiert (und bin auch über verschlüsselte, anonyme Nachrichten) erreichbar. 😉

Meine iPad-App-Favoriten

Fast vergessen: Hier sind noch einige meiner Lieblings-Apps für das iPad Pro, die vom grossen Bildschirm und dem digitalen Stift profitieren, respektive deren Vorzüge perfekt nutzen.

Schweizer App-Entwickler im Interview

Wie eine geniale Schweizer App ansetzt, die Welt zu erobern

Link zum Artikel

Das haben die Macher der Schweizer Einkaufs-App Bring! als nächstes vor

Link zum Artikel

Perfekt für hungrige Studenten: Angehender Arzt programmiert «Züri Mensa»-App

Link zum Artikel

«Ich hoffe, dass mir der Apple-Chef sein iPhone vermacht, wenn er meins sieht»

Link zum Artikel

Schweizer Game-Entwicklerin: «Bei AirConsole wird jetzt richtig was geboten»

Link zum Artikel

Erfolgreiche Schweizer App-Entwickler im Interview: «iOS macht einfach mehr Spass»

Link zum Artikel

Schweizer Programmierer starten durch: «Dann merkten wir, dass man mit Apps sogar Geld verdienen kann»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Registrier-Zwang für Gäste – diese neuen Fakten müssen nicht nur Beizer kennen

Restaurants und andere Gastrobetriebe dürfen ab dem 19. April ihren Aussenbereich öffnen. Und sie müssen die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher erfassen. Damit schlägt die Stunde der Check-in-Apps.

Ab Montag dürfen Restaurants in der Schweiz ihren Aussenbereich wieder für Gäste öffnen. Diese Lockerung, die der Bundesrat trotz angespannter Corona-Lage beschlossen hat, wirft einige praktische Fragen auf. Im Folgenden geht es um das obligatorische Erfassen der Kontaktdaten und um die Verwendung sogenannter Check-in-Apps.

Im Aussenbereich der Gastrobetriebe dürfen unter relativ strengen Auflagen Gäste bewirtet werden:

Weil wir uns mitten in einer Pandemie befinden und das Risiko besteht, dass …

Artikel lesen
Link zum Artikel