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ÖV-Preise werden nächstes Jahr nicht erhöht – im Gegenteil



Un logo avec une cigarette barree (non-fumeur) photographie devant des personnes qui attendent le train CFF sur le quai ce jeudi 1 fevrier 2018 a la gare CFF de Nyon. Des le 1er fevrier, les CFF etendent leurs zones non-fumeurs a la totalite de la gare dans six gares de taille differente selectionnees pour un test pratique. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

Im öffentlichen Verkehr (ÖV) wird es im kommenden Jahr keine allgemeinen Preiserhöhungen geben. Dank Mehrwertsteuersenkung sowie der Einführung des Ausflugs-Abos für Freizeit- und Gelegenheitsfahrer werden Einzelbillette sogar günstiger.

Die Mitglieder des Strategischen Ausschusses Direkter Verkehr (StAD) haben an einer Sitzung vom vergangenen Freitag beschlossen, dass die ÖV-Branche per Dezember 2018 auf Preiserhöhungen verzichtet, wie der ÖV-Branchenverband ch-direct am Montag mitteilte.

Der Entscheid zum Verzicht auf Preiserhöhungen ab nächstem Fahrplanwechsel sei trotz prognostizierter Teuerung in der Höhe von 0,6 Prozent und einem weiter ausgebauten Angebot gefallen.

Dank tieferer Mehrwertsteuer kommen die Kunden sogar in den Genuss von Preissenkungen: Bereits per 1. Juni würden unter anderem die Preise für die nationalen streckenbezogenen Einzelbillette um insgesamt 9 Millionen Franken gesenkt, schreibt der Verband.

Pascal über egoistische Pendler

Video: watson/Pascal Scherrer, Emily Engkent

In der Übergangsphase könnten die Kundinnen und Kunden unter anderem von einem aktuell erhöhten Kontingent an Spartageskarten und dem Wegfall der Hinterlegungsgebühr beim Generalabonnement (GA) zwischen dem 1. März 2018 und dem 28. Februar 2019 profitieren.

Zudem habe der ÖV am vergangenen 4. April das neue Ausflugs-Abo lanciert. Zum Halbtax-Abo kann ein Set von 20 oder 30 Ausflugs-Tagen gekauft werden, das innerhalb eines Jahres flexibel und ohne Einschränkungen genutzt werden kann. An diesen Tagen können Halbtax-Kunden die Vorzüge des GA-Komforts erleben, wie es weiter heisst. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Amboss 23.04.2018 14:28
    Highlight Highlight Das Grundproblem unseres ÖVs bleibt leider: Wer kein Halbtax hat, der fährt niemals ÖV, weil es schlichtweg unbezahlbar ist. Die Hälfte der Bevölkerung ist aussen vor. Ein riesiges ungenutzes Potenzial.
    Wäre es nicht kluger, statt immer mehr Spar-, Rabatt-, Ausflugs-, Zugsgebundene Tickets-, was auch immer Tickets zu erfinden, folgendes zu tun: Halbtax abschaffen und Preise auf Halbtaxniveau senken?
    Oder zumindest dies zu untersuchen.
    • Amboss 23.04.2018 20:07
      Highlight Highlight @hoppla. Das Halbtax gäbe es schlicht und einfach nicht mehr. Was ist daran komplex?

      @zettie: Nein, die Betroffenen müssen nicht rechnen. Die verantwortlichen, die Politik muss rechnen: wie bringen wir möglichst viele Leute in den ÖV. Wie verhindern wir Autofahrten. Sicher nicht, indem man die Hälfte der Bevölkerung durch extrem hohe Tarife vom ÖV ausschließt.

      Sag Mal: was spricht für das Halbtax?

      Und schau: Unser ÖV wurde deshalb so stark, weil er einfach ist. Eine Strecke, ein Tarif.
    • mein Lieber 23.04.2018 20:36
      Highlight Highlight Warum? Das Halbtax ist ja fast geschenkt. Hier wird wieder mal deutlich wer von ÖV keine Ahnung hat. Viel Spass im Ausland, wo der ÖV überall dem der Schweiz hinterherhinkt.
    • Amboss 24.04.2018 09:00
      Highlight Highlight @zettie:
      Diese "2x-Fahrer" sind ja genau deshalb 2x-Fahrer, weil die Tarife so teuer sind. Es könnten aber schnell "3x, 5x, 15x-Fahrer" werden, wenn die Tarife für sie vernünftig werden. Ich kenne einige, die überlegen sich, ob isch das Halbtax lohnt und wenn sie zum Schluss kommen, sie benötigen es nicht, dann organisieren sie ihr Leben um den ÖV herum.

      Meinst du denn nicht, die entfallenden Einnahmen würden durch Mehrfahrten wieder kompensiert?

      Denn schau: Aus 2 Fahrten können 10 werden, kann ein Monatsabo werden etc... Ein riesiges Potential.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 23.04.2018 12:54
    Highlight Highlight "Zudem habe der ÖV am vergangenen 4. April das neue Ausflugs-Abo lanciert. "

    Das ist eine mehr als coole Idee, leider schlecht umgesetzt. Man kann die nämlich nur im 20er oder 30er Pack kaufen ab 900.- Franken..

    Wieso kann ich die nicht einzeln kaufen? So braucht das doch wieder kein Mensch! Ich weiss doch jetzt nicht, ob sich 20x im Jahr ein Tages GA rechnet..
    • IchSageNichts 23.04.2018 15:10
      Highlight Highlight Mengenrabatt und Risikoabwälzung ist offenbar ein Fremdwort. Sie fahren günstiger wenn sie alle Tage brauchen und die SBB hat lieber den Stutz auf sicher.


    • IchSageNichts 23.04.2018 15:11
      Highlight Highlight Abgesehen davon vielleicht mal die Erstattungsbedingungen studieren... ist ziemlich attraktiv finde ich!
    • Posersalami 23.04.2018 16:02
      Highlight Highlight @ zettie94: Meine Gemeinde hat die Tages GAs leider abgeschafft.

      @Ichsagenichts: Nein, die Bedingungen sind nicht attraktiv. Den Mengenrabatt lasse ich gerade noch durchgehen. Aber von welchem Risiko sprechen sie?
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