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Die Zukunft ist jetzt! 7 Dinge, die schon bald nicht mehr Science Fiction sind

29.01.18, 11:24

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Science Fiction hat die Menschen schon immer beflügelt. Vor allem in Filmen und Serien zeigt sie uns mal schreckliche, mal wundervolle Zukunftsvisionen. Was wir dabei oft übersehen, ist, dass viele Szenarien gar nicht mehr so weit entfernt sind.

Unsterblich, dank digitalem Abbild

Bild: Netflix

Stell dir vor, du stirbst, aber deine Hinterbliebenen haben trotzdem die Möglichkeit, mit dir zu interagieren. Genauer gesagt mit einem digitalen Abdruck deiner Persönlichkeit.

Dank künstlicher Intelligenz soll das schon bald möglich sein. Das Grundprinzip klingt dabei sehr einfach: Ein Computerprogramm studiert dein Verhalten und fängt an, dich nachzuahmen. Dabei lernt es nicht nur passiv, indem es zum Beispiel beobachtet, was du auf Facebook so treibst, sondern auch aktiv, indem es dir Fragen stellt, die du beantworten musst.

Die Idee dahinter: Irgendwann soll das Computerprogramm im Internet so agieren, als wäre es tatsächlich die Person, von der es gelernt hat. Natürlich stecken die Programme noch in den Kinderschuhen. Dennoch kann man beispielsweise bei Eter9 oder Eternime bereits versuchen, sich unsterblich zu machen. Für solche, die sicherstellen wollen, dass auch nach dem Tod noch auf Facebook weitergepostet wird.

So wirbt beispielsweise Eternime:

Roboterhund

In «Black Mirror» ist der Roboterhund eine unerbittliche Tötungsmaschine. Bild: Netflix

In der Episode «Metalhead» der Serie «Black Mirror» wird uns eine nahe Zukunft skizziert, in der Menschen von vierbeinigen Robotern gejagt und niedergestreckt werden. Dass diese Dystopie näher sein könnte, als wir denken, zeigt die Firma «Boston Dynamics».

Prototyp des «Legged Squad» von Boston Dynamics. Bild: Wikipedia

Die Robotikfirma, die als Ableger des MIT gegründet wurde, tüftelt schon seit über einem Jahrzehnt an vierbeinigen Robotern herum. Anfangs noch für das Militär, sollen die vierbeinigen Roboterhunde auch im Alltag hilfreiche Aufgaben übernehmen. Während die ersten Generationen noch etwas ungelenk wirkten und mit Verbrennungsmotoren liefen, kommt die neueste Entwicklung erschreckend leise und gelenkig daher. Fast so, wie der Roboter in «Black Mirror».

Die neueste Entwicklung, der Spot Mini.

Video: YouTube/BostonDynamics

Gleich geht's weiter mit dem Science-Fiction-Check, vorher ein kurzer Hinweis:

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Und nun zurück zur Story...

Vorhersage von Verbrechen

Szene aus «Minority Report». Die Precogs helfen bei der Vorhersage von Verbrechen. Bild: 20th Century Fox

Im Film «Minority Report» wird eine Zukunft geschildert, in welcher Verbrechen verhindert werden können, bevor sie geschehen. Dazu wird ein ausgeklügeltes System verwendet, in dem unter anderem sowas wie Übermenschen integriert sind.

Auch wenn es solche Übermenschen im realen Leben nicht gibt, wird dennoch fleissig daran getüftelt, Verbrechen vorhersagen zu können. Das Zauberwort heisst hier Big Data. Seit bald zwei Jahrzehnten wird aktiv an Möglichkeiten gearbeitet, Verbrechen mit Hilfe von Software vorausberechnen zu können. Dies geschieht nicht nur in den USA, sondern unter anderem auch in London und München.

Dabei werden gigantische Mengen an Daten – beispielsweise Akten von Kriminalfällen – analysiert und verarbeitet. Programme berechnen dann verschiedene Dinge. Etwa wie wahrscheinlich es ist, dass eine Person in ein Verbrechen verwickelt wird. Ob nun als Täter oder Opfer. Wie weit die Technologie bereits fortgeschritten ist, zeigt der Dokumentarfilm «Pre-Crime» aus dem Jahr 2017.

Exoskelette

In «Edge of Tomorrow» trägt Tom Cruise einen Exo-Suit, der ihm im Kampf schier übermenschliche Kräfte verleiht. Bild: Warner Bros.

In Filmen sind sie schon lange daheim, nun sollen sie auch in der realen Welt Einzug halten: Exoskelette könnten unseren Alltag in vielerlei Hinsicht erleichtern. Denn im Gegensatz zu Filmen, in welchen Exoskelette meist als Kriegswaffe eingesetzt werden, sollen diese im echten Leben vor allem im zivilen Leben zur Anwendung kommen.

Beispielsweise könnten Exoskelette den Menschen bei schweren Arbeiten entlasten und ihn gleichzeitig ausdauernder machen. Aber auch sonst sollen Exoskelette den Menschen in jeglicher Hinsicht verbessern. Stärker, grösser, weiter lautet die Devise. Und eines Tages sollen Exoskelette sogar dafür sorgen, dass gelähmte Personen wieder uneingeschränkt laufen können.

Ein Prototyp eines Exoskeletts der Universität Japan. Bild: Wikipedia

Kryonik

Szene eines Kryobehälters aus dem Fantasy-Film «Underworld: Awakening». Bild: Sony Pictures

Und da wären wir wieder beim Thema Unsterblichkeit. Kryonik verfolgt im Prinzip den Ansatz, dass man den ganzen Körper – oder auch nur den Kopf – auf -273° Celsius herunterkühlt. Irgendwann in der Zukunft, wenn es dann möglich ist, diese Körper unbeschadet wieder aufzutauen, sollen diese wiederbelebt, respektive in neue Körper transferiert werden.

Momentan gibt es hauptsächlich in den USA Firmen, die Körper tatsächlich schon tiefgefrieren. Dafür wird flüssiger Stickstoff verwendet. Menschen, die sich so konservieren lassen, hoffen, dass sie in der Zukunft in andere, junge und gesunde Körper transferiert werden.

Ob das allerdings irgendwann tatsächlich funktioniert, kann niemand sagen. Im Moment kostet solch eine Prozedur auch noch mehrere zehntausend Dollar. Ziel ist es allerdings, die Kosten so weit zu senken, dass das Einfrieren des Körpers schon bald günstiger als ein herkömmliches Begräbnis ist.

Hirne mit Computern vernetzen

Im Film «Transcendence» wird Johnny Depps Gehirn digitalisiert. Bild: Tobis Film

Bleiben wir doch gleich noch einen Moment bei der Unsterblichkeit. Ein dritter Ansatz ist nämlich, einfach eine digitale Kopie des Gehirns anzufertigen. Denn im Prinzip ist unser Hirn nichts anderes als ein sehr, sehr leistungsfähiger Computer – sagt die Wissenschaft. Klingt simpel, ist aber äusserst kompliziert.

Trotzdem ist es einer jener Bereiche, in welche Momentan sehr viele Ressourcen investiert werden. Erst vor Kurzem hat Techpionier Elon Musk die Firma Neuralink gekauft. Diese versucht, das menschliche Gehirn mit Computern zu verbinden. Musk behauptet, dass wir bereits in vier Jahren erste aussagekräftige Ergebnisse sehen werden. Zwar will Neuralink in erster Linie das menschliche Gehirn durch Computerimplantate verbessern, aber der Weg zur digitalen Vernetzung, und damit zu Backups unseres Gehirns, ist damit gelegt.

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Tesla-CEO tüftelt am Hirn 2.0

Video: watson

Menschen werden via Social Media bewertet

Bild: Netflix

Man erinnere sich an die Episode «Nosedive» aus «Black Mirror», in welcher die Gesellschaft komplett über die Bewertung in sozialen Medien gesteuert wird. Du willst eine Hypothek aufnehmen? Nur, wenn du mindestens vier Sterne hast. Du willst erste Klasse fliegen? Nicht unter drei Sternen. Was in der Serie noch Fiktion ist, will die Volksrepublik China bald einführen.

Der chinesische Staat bewertet schon jetzt seine Mitbürger. Das Ganze heisst «Social Credit System» und setzt sich aus diversen Aspekten zusammen. Im Moment sind das noch «normale» Dinge wie Kreditwürdigkeit oder der Strafregisterauszug, welche in einer Datenbank zusammengefasst werden. Ziel ist es, die Reputation eines Individuums zu ermitteln.

Im Moment wird das System noch entwickelt und erst in Teilen Chinas eingesetzt. Ab 2020 soll es dann für alle Chinesen obligatorisch werden. Da das System die unterschiedlichsten Datenbanken anzapfen kann, ist es gut möglich, dass auch schon bald weit ungewöhnlichere Faktoren in die Reputationsbeurteilung mit einfliessen. Beispielsweise Daten von Fitnesstrackern oder auch wo und was man online einkauft.

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pingupongo 01.02.2018 07:45
    Highlight Das find ich das unheimlichste an Black Mirror: die Szenarien scheinen alle nicht allzu weit von einer effektiv möglichen Zukunft entfernt zu sein. Creepy 😱
    3 0 Melden
  • Nurake 31.01.2018 08:22
    Highlight Empfehlung an alle Sci-Fi Fans: The Expanse (Netflix)
    2 0 Melden
  • Drusbert 31.01.2018 06:30
    Highlight Unsterblichkeit erlangen Menschen schon sehr lange. Nicht durch Digitalisierung, sondern durch grosse Taten.
    Lassen wir doch dieses Privileg denen die wirklich etwas geleistet haben anstatt noch mehr von uns preis zu geben.
    4 0 Melden
    • Midnight 01.02.2018 08:29
      Highlight Was, wenn man etwas Grosses leisten will, aber nicht lange genug lebt, um das Angestrebte zu erreichen?
      0 1 Melden
  • outdoorch 30.01.2018 22:03
    Highlight Stelle mir das bei einigen Leuten so vor:
    - Komplettes Hirn auf Festplatte übertragen
    - Freier Speicherplatz auf Datenträger beträgt noch immer 100%
    15 0 Melden
  • Majoras Maske 29.01.2018 16:55
    Highlight Aber wenn ich mein Hirn kopiere, dann weiss doch das kopierte Hirn, dass es eine Kopie ist und infolgedessen wird es sich versuchen abzugrenzen und auf eigenen Beinen stehen. Ergo wird sich das kopierte Hirn anders entwickeln als ich es täte. Die Psyche zu Kopieren wird wohl nicht so lustig wie das klingt...
    30 2 Melden
    • Midnight 01.02.2018 08:36
      Highlight Kommt drauf an. Wenn, wie im Beispiel von Transcendence das "Original" gleichzeitig stirbt, ist es ja eigentlich keine Kopie mehr. Die Frage ist eher, ob man wieder einen physischen Körper hat, oder fortan nur noch im "Cyberspace" lebt. Im letzteren Beispiel würde man dann tatsächlich eine andere Entwicklung durchmachen, weil Probleme wie globale Erwärmung, Migration, Wohnungsknappheit etc. erst mal vom Tisch wären.
      1 0 Melden
    • Posersalami 01.02.2018 09:02
      Highlight Dafür kämpfen sie dann mit Latenzen, der Stromversorgung, Speicherplatz oder der schlichten Tatsache, nicht mehr zu existieren. Sobald es von ihnen ein Backup gibt können sie nicht mal mehr "sterben" und sind zu ewigem Leben verdammt.

      Stell dir mal vor du wachst morgen auf und "lebst" in der Cloud. Ich könnte mir vorstellen, dass das eine tiefe existenzielle Krise auslöst mit ungeahnten Folgen.
      1 0 Melden
  • mostindianer 29.01.2018 15:28
    Highlight Zum ersten Punkt möchte ich die "Otherland"-Tetralogie von Tad Williams (Originalausgaben: 1996-2001) erwähnen und auch empfehlen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Otherland
    8 0 Melden
  • Posersalami 29.01.2018 13:14
    Highlight Punkt 2 Roboterhund:

    Solange niemand eine sehr leichte und effektive Panzerung gebaut hat wird das wohl nix mit der Machtübernahme à la Black Mirror.

    Es war mir ein Rätsel in dieser Folge, wie die Menschen sich überhaupt derart in die Defensive haben drängen lassen können, wenn 2 Schrotpatronen reichen so ein Teil zu zerstören. Was macht dann erst 5.56x45mm mit sowas!
    11 10 Melden
    • Midnight 01.02.2018 08:41
      Highlight Es wird in dieser Folge weder erklärt, wie viele von diesen Hunden es gab, noch, zu welchem Zweck sie ursprünglich gebaut wurden. Dies überlässt man der Phantasie des Zuschauers.

      Ich denke ja, um einen Grossteil der Menschen zu dezimieren, haben sie sich zu Beginn einfach deffensiv verhalten und dafür ihre exzellenten Hacking-Tools verwendet. Kommunikation und Waffen sabotieren und dann den Rest erledigen, am besten, während der Gegner alleine ist und schläft...
      0 0 Melden
  • EvilBetty 29.01.2018 13:12
    Highlight «Hirne mit Computern vernetzen»

    Schon passiert und im Einsatz, etwas anders als hier beschrieben zwar:

    https://www.sciencedaily.com/releases/2016/02/160215154656.htm
    6 0 Melden
    • Midnight 01.02.2018 08:43
      Highlight Davon hab ich auch schon gehört. Kann man nicht sogar schon Kakerlaken per "Gedankenkontrolle" steuern?
      0 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 29.01.2018 13:11
    Highlight Naja, eigentlich macht das alles eher Angst als etwas anderes...Ich will mein Hirn nicht mit einem Computerverbinden. Ich will auch nicht 2335 aufgetaut werden, ich will nicht ein Exoskelett haben (ausser wenn medizinisch notwendig, z.b. bei MS oder anderen Krankheiten), ich will nach meinem Ableben auch kein Computerprogramm das weiterhin für mich tweetet und die ganze Verbrechensfrüherkennung erinnert doch stark an Orwell oder Minority-Report und ähnliche Szenarien. Dann ist da noch der Hund... naja auch so einen Robodog brauch ich nicht...
    40 1 Melden
    • Bene86 29.01.2018 13:51
      Highlight Neeeed Robo-Wuffi, nie mehr Hundehaufen wegputzen!
      13 4 Melden
    • outdoorch 30.01.2018 21:59
      Highlight @Bene86: Damit habe ich keine Probleme - grad im Winter gibt dies immer so schön warme Hände.

      Und die Säckchen werden auch jedes Jahr dünner :)
      2 0 Melden
  • Matrixx 29.01.2018 12:50
    Highlight "Black Mirror" scheint mir somit keine Sci-Fi-Serie zu sein, sondern eine Technologie-Doku. 😓
    Sämtliche hier vorgestellten Szenen sind in Black Mirror vertreten...
    78 2 Melden
    • SRG ja trotz No Billag JA 29.01.2018 13:35
      Highlight Der Autor hat wohl die Serie gerade erst entdeckt.
      11 12 Melden
    • Pascal Scherrer 29.01.2018 13:40
      Highlight @Keine Bill AG mehr: Nein, aber die vierte Staffel kam ja erst vor knapp einem Monat raus und daher ist BM wieder in aller Munde. :)
      14 3 Melden
    • SRG ja trotz No Billag JA 29.01.2018 14:23
      Highlight Stimmt 😊
      7 7 Melden
  • Trasher2 29.01.2018 12:30
    Highlight Bin mir nicht sicher, ob ich in einer Zukunft unsterblich sein möchte in der man 24h überwacht wird und präventiv von autonomen Robotterhunden niedergestreckt wird...

    Tönt irgendwie anstrengend.
    199 2 Melden
  • fischbrot 29.01.2018 12:20
    Highlight Woah, der Computerhund in Black Mirror war recht heftig. Albtraum.
    17 0 Melden
    • Midnight 01.02.2018 08:45
      Highlight Jup, der war echt fies... Hat mich ziemlich gepackt, diese Folge. Aber die mit diesem kranken Bewertungssystem war auch nicht ohne...
      0 0 Melden
  • Lucent 29.01.2018 12:19
    Highlight Warten's wir mal ab.... Grosses Bla-Bla und wahrscheinlich nichts dahinter... Von solchen Dampfplaudereien haben wir genug: Elon Musk, selbstfahrendes Auto usw.......
    10 54 Melden
  • Dä Brändon 29.01.2018 12:15
    Highlight 1,3,5,6 und 7 sind grassliche Vorstellungen
    23 1 Melden
  • .jpg 29.01.2018 12:05
    Highlight Klingt spannend und beängstigend zugleich.
    27 3 Melden
    • Lucent 29.01.2018 12:18
      Highlight Eigentlich nur beängstigend.... spannend kann ich jetzt daran nichts finden, eher verzweifelt...
      31 10 Melden
  • hektor7 29.01.2018 11:33
    Highlight Zu Punkt 7 kann ich das Buch (oder noch besser Hörbuch) "Quality Land" des Comedians Marc-Uwe Kling empfehlen. Mit Gedanken an das Social Credit System in China bleibt einem da dann doch ab und zu mal das Lachen im Halse stecken.
    95 1 Melden
    • Pascal Scherrer 29.01.2018 11:44
      Highlight Uuh, ich hör mir gerade die Känguru-Chroniken von ihm an. :D
      30 2 Melden

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