International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rätsel um Attacke auf die Füsse eines australischen Teenagers gelöst

08.08.17, 07:51 08.08.17, 10:44


Das Rätsel um winzig kleine Meerestierchen, die einem australischen Schüler am Strand die Beine blutig gebissen hatten, ist gelöst. Die Meeresbiologin Genefor Walker-Smith identifizierte die Tiere am Dienstag als sogenannte Flohkrebse (Amphipoden).

Letztere sind eine Unterart von Amphipoden, wie sie in allen Weltmeeren vorkommen. Normalerweise gehen die Flöhe (Lysianassid Amphipod) auf tote Fische oder Seevögel los. «Eigentlich greifen sie keine Menschen an», sagte die Biologin. «Das war ein dummer Zufall.»

Walker-Smith erklärte die starken Blutungen des 16-jährigen Sam Kanizay damit, dass der Junge eine halbe Stunde lang in kaltem Meerwasser stand. Wegen der niedrigen Temperaturen habe er die Bisse vermutlich nicht bemerkt.

«Normalerweise spürt man das und reibt die Tiere einfach weg», sagte sie im Fernsehsender ABC. Kanizay hatte mit zahlreichen Bisswunden in Spital gebracht werden müssen. Erst nach Stunden gelang es, die Blutungen zu stillen.

Keine Gefahr für Menschen

Amphipoden sind nur zwischen sechs und 13 Millimeter gross. Die Art, die den Schüler angriff, wird Meeresflöhe oder auch Meeresläuse genannt. Walker-Smith äusserte die Vermutung, dass der Schüler in der Nähe eines toten Tieres stand und die Amphipoden dann auf ihn wechselten.

«Er stand einfach lange Zeit still im kalten Wasser. Das hat ihnen viel Zeit gegeben, zuzuschnappen.» Der Schüler hatte anfangs vermutet, dass er Sand an den Beinen habe. Erst als er den vermeintlichen Sand wegwischte, entdeckte er das viele Blut.

Flohkrebse (Amphipoden) beim Fressen

Video: YouTube/3AWRadio

Aus Sicht der Biologin besteht durch die Tierchen für Menschen keine Gefahr. Walker-Smith lobte die Meeresflöhe vielmehr als wichtigen Teil des maritimen Ökosystems. «Wenn wir sie nicht hätten, dann wäre das Meer voll von toten Fischen und toten Vögeln. Sie sind einfach Teil der Nahrungskette, der Kette des Lebens.» (sda/dpa)

Hai-Attacke mit tödlichen Folgen – für das Tier

Video: reuters

Das könnte dich auch interessieren:

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pana 08.08.2017 16:25
    Highlight Spricht nicht gerade für ihn, wenn seine Füsse mit toten Fischen verwechselt werden.
    2 0 Melden
  • zeromg 08.08.2017 11:35
    Highlight Flohkrebse beim Essen und darunter eine McDonald's Werbung! Mhhh fein...
    13 0 Melden

Bad News für Kiffer: Haschisch im Wert von 140 Millionen Franken beschlagnahmt

Zum zweiten Mal binnen einer Woche hat ein australisches Kriegsschiff bei einem Einsatz im Arabischen Meer grosse Mengen Drogen beschlagnahmt. Gefunden wurden dreieinhalb Tonnen Haschisch mit einem Verkaufswert von umgerechnet fast 140 Millionen Franken.

Das teilte der Kommandant der «HMAS Warramunga», Dugald Clelland, am Freitag mit. Die Besatzung der Fregatte hatte demnach am Mittwoch mit Unterstützung eines britischen Marinehelikopter in internationalen Gewässern ein verdächtiges Schiff …

Artikel lesen