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Verbrechen schockt Deutschland: 15-Jährige erstochen – Verdächtiger ist ihr Ex-Freund 

28.12.17, 15:51


In this Dec. 27, 2017 photo. a customer leaves a drugstore in Kandel, Germany. Flowers and candles lie in front of the entrance. A 15-year-old Afghan asylum-seeker is in custody in Germany after allegedly fatally stabbing his ex-girlfriend, a German of the same age, in the drugstore. Police  say the stabbing followed what appeared to be an argument between the two Wednesday in Kandel, near the French border. (Andreas Arnold/dpa via AP)

Blumen am Tatort in Kandel. Bild: AP/dpa

Die Bluttat löst Entsetzen in Deutschland aus: Ein 15 Jähre altes Mädchen wird in Deutschland von ihrem gleichaltrigen Ex-Freund erstochen. Die Tat ereignete sich am hellichten Tag in einem Drogeriemarkt.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich die Jugendliche Anfang Dezember von dem ebenfalls 15-Jährigen Tatverdächtigen getrennt, wie die Leitende Oberstaatsanwältin Angelika Möhlig am Donnerstag in Ludwigshafen sagte.

Das Verbrechen hatte sich am Mittwoch in einem Drogeriemarkt im Ort Kandel (Rheinland-Pfalz) abgespielt. 15 bis 20 Menschen waren zu der Zeit im Markt. Bereits Wochen vor dem Verbrechen hatten die Eltern des Mädchens ihn wegen Beleidigung, Nötigung und Bedrohung angezeigt.

Nach Darstellung der Polizei soll er das Mädchen nach Ende der Beziehung über soziale Netzwerke und telefonisch immer wieder bedrängt haben.

Der 15 Jahre alte afghanische Flüchtling soll am Mittwochnachmittag mit einem Küchenmesser, das eine etwa 20 Zentimeter lange Klinge hat, auf das Mädchen eingestochen haben. Die beiden sollen in dem Drogeriemarkt in Kandel zufällig aufeinandergetroffen sein.

Täter am Tatort festgehalten

Die Jugendliche wurde nach dem Verbrechen ins Spital gebracht, wo sie kurz darauf starb. Die beiden Begleiter des Mädchens sowie Mitarbeiter und Kunden des Marktes hielten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Noch am Vormittag des Tattages hatten Polizisten dem Jugendlichen eine Vorladung wegen der Strafanzeige persönlich ausgehändigt. Bereits zuvor hatte die Polizei den Jugendlichen auf sein Verhalten angesprochen und ihn gewarnt. «In aller Regel fruchten solche Ansprachen auch», sagte der Ludwigshafener Polizeivizepräsident Eberhard Weber.

Das genaue Motiv ist aus Sicht von Polizei und Staatsanwaltschaft aber noch unklar. «Wir sind am Anfang der Ermittlungen», sagte Oberstaatsanwältin Möhlig. Im Raum stehe eine Beziehungstat, dies müssten aber noch die weiteren Ermittlungen klären.

Gegen den 15-Jährigen erging Haftbefehl wegen Totschlags, die Ermittler wollen auch prüfen, ob Mord als Vorwurf infrage kommt. Für das Strafmass macht dies keinen Unterschied. Die Höchststrafe liegt in beiden Fällen im Jugendstrafrecht bei zehn Jahren. Das Messer hat der Jugendliche nach bisherigen Ermittlungen in den Markt mitgebracht. Er hat sich laut Staatsanwaltschaft bislang nicht zu der Tat geäussert.

Der 15-Jährige ist den Angaben zufolge im April 2016 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland gekommen. (sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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26
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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Es ist Nachgerichtet 29.12.2017 20:40
    Highlight Ich finde es vor allem krass was sich für ein Muster ergibt wenn man sich die deutsche Berichterstattung (müsste wohl eher Bestattung heissen) betrachtet und diese z.B. mit dem Fall mi Freiburg i.Br. und Silvester in Köln vergleicht. Insbesondere ARD...
    Mir ist auch aufgefallen dass heute plötzlich in vielen Deutschen Medien Top-Storys über toll integrierte Flüchtlinge auftauchten.
    4 3 Melden
  • Waedliman 29.12.2017 10:45
    Highlight Gewalt gegenüber Schwulen, Transmenschen und Juden nimmt vor allem in Grossstädten Deutschlands deutlich zu. Es ist keine rassistische Analyse, sondern ein Fakt, dass dies zu Lasten von muslimischen Männern geht, deren Intoleranz gegenüber Andersdenkenden und - handelnden Menschen mehrheitlich offenkundig ist. Es ist wenig verwunderlich, dass es den Bürgern nun reicht mit weiterem Zuzug von Menschen aus arabischen Ländern.
    15 4 Melden
  • UncleHuwi 28.12.2017 19:11
    Highlight Totschlag? Meiner Meinung nach ist das eindeutig Mord.
    70 1 Melden
  • Turi 28.12.2017 18:15
    Highlight Immerhin wurde die Nationalität genannt. Die Nationalität enhüllt das gesamte soziale Umfeld des Tatverdächtigen. Linke Politiker wollen diese Information ja neuerdings verbieten (siehe Richi Wolff, Stadt Zürich).
    66 20 Melden
    • yolomarroni 29.12.2017 01:28
      Highlight Sie scheinen aber ein Menschenkenner zu sein. Niemand kann das soziale Umfeld an der Nationalität feststellen.
      9 8 Melden
  • Telomerase 28.12.2017 18:11
    Highlight "Das genaue Motiv ist aus Sicht von Polizei und Staatsanwaltschaft aber noch unklar."
    Ein kultureller Hintergrund, der auf 800-jährigen Wert-
    und Moralvorstellungen beruht, darf da ja kaum angeführt werden.
    76 5 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.12.2017 16:54
    Highlight Wer führt bitte ständig ein 20 cm Messer mit sich?
    Und wie transportiert man überhaupt so ein Ding, im Rucksack, zwischen Wasserflasche und Handy?
    81 4 Melden
  • m:k: 28.12.2017 16:21
    Highlight Leider wird dieser Fall Wasser auf den Mühlen der Asylkritiker sein, weil er viele Schlagworte und Vorurteile verbindet:

    Kommt als Flüchtling aus Afghanistan ins Land -> vermutlich illegaler Einwanderer.

    Obwohl vor ihm gewarnt wurde, wurde nichts effektives unternommen -> Kuscheljustiz und Unfähigkeit der Behörden.

    Er ersticht seine Exfreundin -> ein archaisches frauenfeindliches Weltbild

    Hat in einem Drogeriemarkt ein Messer dabei -> grundsätzlich gewaltbereit

    Der einzige Weg wie man Wutbürgern den Wind aus den Segeln nehmen kann, ist eine gerechte Strafe und anschliessende Ausschaffung.
    89 80 Melden
    • _kokolorix 28.12.2017 16:59
      Highlight Ob die Ausweisung nach 10 Jahren Haft hier irgendwie positiv wirkt kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen
      20 51 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 28.12.2017 17:25
      Highlight Die einzige gerechte Strafe wäre wenn er sie in Afghanistan absitzen muss.
      117 3 Melden
    • Nelson Muntz 28.12.2017 17:26
      Highlight Das weltfremde Frauenbild, welches leider bei vielen Kriegs- und Wirtschaftsmigranten vorherrscht, hat jedoch in der westlichen Welt keinen Platz.

      Frauen sind keine Objekte oder zweitklassige Menschen!!
      97 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 28.12.2017 16:17
    Highlight Da sieht man wieder mal anschaulich, wie wichtig es (gerade in Deutschland mit seiner teils unkontrollierten Aufnahme von alleinstehenden Muslimen aller Art) doch wäre, junge Migranten intensiv darüber aufzuklären, dass in Europa eine Freundin oder Ehefrau kein lebenslanger persönlicher Besitz darstellt, sondern dass sie frei wählen können, wenn sie eine Beziehung beenden wollen 🙄.

    Getreu von Merkels Motto : "Wir schaffen das!" 😉
    212 40 Melden
    • _kokolorix 28.12.2017 16:52
      Highlight Sowas kostet Geld, Geld das ihr Rechten lieber den Reichen zukommen lassen wollt...
      24 90 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.12.2017 17:03
      Highlight Ich bin schon immer wieder erstaunt, wie viel Mitforisten in eine einzelne Nachricht hineininterpretieren können. Nach ihrer Logik, müsste man den Täter nach jedem Beziehungsdrama in der Schweiz darüber aufklären, dass jede Person selber wählen darf, ob und mit wem sie zusammenleben will. Daraus würde sich dann folgerichtig ableiten, das jedes Mitglied dieser Gesellschaft pathologisch besitzergreifende Charakterzüge aufweist, die man Therapieren muss.
      14 66 Melden
    • bokl 28.12.2017 17:50
      Highlight @Angelo C.
      Wenn man die Schlagzeilen und Debatten zur Anpassung des Gesetzes in Schweden so verfolgt hat, sollte man die Aufklärung darüber, dass Frauen "frei wählen können was sie wollen" nicht auf junge Migranten beschränken ...
      7 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domitian 28.12.2017 16:14
    Highlight Sie sollen sich zufällig über den Weg geloffen sein, aber er hatte ein Messer mit einer 20 cm langen Klinge dabei?
    203 3 Melden
    • Raembe 28.12.2017 18:30
      Highlight Bear Grylls Style😂
      4 9 Melden
  • Stachanowist 28.12.2017 16:01
    Highlight Die Staatsanwaltschaft sollte das Alter des Täters prüfen.

    Hussein K., der 2015 eine Frau in Freiburg vergewaltigte und ermordete, war damals laut Flüchtlingsausweis 17 Jahre alt - ein Gutachten kam nun zum Schluss, dass er zum Zeitpunkt der Tat 21 Jahre oder älter war. Folgt das Gericht dem Gutachten, wird er nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt.

    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.dreisam-mord-alter-von-hussein-k-bestimmt-angeklagter-wohl-25-jahre-alt.f183e5a3-c91d-4b92-b47b-981e3c2b7410.html
    166 6 Melden
    • Saraina 28.12.2017 18:32
      Highlight Eine Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht wird ihm eine längere Gefängnisstrafe in Deutschland vor der Ausschaffung einbringen . Ich finde das nicht gut.
      6 23 Melden
    • Commander 28.12.2017 20:41
      Highlight Auf dem deutschen Pendant zum Blick hat's ein Foto von ihm. Der ist mindestens 25. So doof können die Behörden dort doch gar nicht sein?
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